Turbulenzen vor der Intendantenwahl : Will Dietmar Woidke den RBB sprengen? Vor der Wahl des neuen Intendanten geht es im und rund um den RBB mal wieder abenteuerlich zu. Hauptakteur ist Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Ihm wird sogar zugetraut, die Rundfunkanstalt am liebsten zerschlagen zu wollen. VON JENS PETER PAUL
Versagen von Parteien und Medien : Der aufhaltsame Aufstieg der AfD Der breite Unmut in der Bevölkerung über Habecks Heizungsdiktat und die anhaltende Migrationskrise kannte in den Umfragen zuletzt nur einen Nutznießer: die AfD. Doch auch die mediale Diffamierung der Normalbürger mit ihren Sorgen treibt viele Bürger in die Arme der Protestpartei. VON MALTE HEIDORN UND JAN MAROSE
Niedergang des öffentlichen Raums : „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten“ Schmutzige Innenstädte, No-go-areas, Messerstechereien, ausfallende Züge: Der öffentliche Raum zerfällt zunehmend. Doch anstatt die massiven Probleme weiterhin zu ignorieren, müssen diese seitens der führenden Politiker endlich schonungslos angegangen werden. VON MICHAEL KLEIN
Sprache der Qualitätsmedien : Der Offenbarungseid Unsere Qualitätsmedien setzen ihre Glaubwürdigkeit mit ihrem nachlässigen Umgang mit Quellen und Behauptungen täglich mehr aufs Spiel. „Wohl“, „offenbar“ und „mutmaßlich“ sind dabei zu Schlüsselwörtern einer neuen journalistischen Unkultur geworden, in der Voreingenommenheit und Schnelligkeit den Ton angeben. VON JENS PETER PAUL
Sparmaßnahmen des RBB : „Es gibt keine nachvollziehbare Erklärung“ Im Zuge von Sparmaßnahmen stellt der RBB mehrere Sendungen ein, darunter auch die Talkshow „Thadeusz und die Beobachter“. Im Cicero-Interview spricht Moderator Jörg Thadeusz über den falschen Blick auf Zuschauer, die Folgen des Skandals um Patricia Schlesinger und die Gründe für die Absetzung seiner Sendung. INTERVIEW MIT JÖRG THADEUSZ
Premiere von „Reschke Fernsehen“ : Haltung ist was ganz Tolles Anja Reschke hat jetzt eine Late-Night-Sendung in der ARD, die Journalismus und Humor verbinden will. Klingt stark nach Böhmermann im ZDF. In der ersten Folge geht es dann auch milieugerecht um das Gottseibeiuns-Duo linksgrüner Medienmacher: Bayern und die CSU. VON BEN KRISCHKE
Politische Korrektheit : Messerangriffe: Bloß nicht sagen, was ist In den letzten Monaten kam es immer wieder zu Messerangriffen von Migranten. Doch statt der unangenehmen Wahrheit ins Auge zu sehen, drucksen große Teile der Politik und der Medien um die Verwahrlosung des öffentlichen Raums herum. VON JENS PETER PAUL
WDR-Moderator Jean-Philippe Kindler : „Ja das ist Hetze, dazu will ich aufrufen ...“ In einem Clip ruft der Kabarettist und WDR-Moderator Jean-Philippe Kindler zu Hetze gegen die CDU auf. Reaktion des Senders: bisher keine. Das zeigt nicht nur, wie verlogen das Milieu der hiesigen Sprachwächter ist, sondern auch, wie sich das politische Klima verändert hat. KOLUMNE: GRAUZONE
Kurt Krömer und andere öffentlich-rechtliche Unfälle : Der Fluch der Pausenclowns Nachdem er schon wieder eine Sendung in den Sand gesetzt hat, gibt der sogenannte Komödiant Kurt Krömer sein Verhörformat beim rbb-Fernsehen auf. Der Fall macht deutlich, woran es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk krankt. VON ALEXANDER MARGUIER
ARD im Selbstzerstörungsmodus (Teil III) : 90 Thesen für eine haltbare Zukunft der ARD Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in der Krise. Unser Autor formuliert 90 Thesen, um die Loyalität und Akzeptanz des breiten Publikums nach und nach durch konkrete Maßnahmen und überzeugende Arbeit zurückerobern zu können. VON JENS PETER PAUL
Jan Böhmermann : Große Klappe, aber brav auf Linie Mit seinem „ZDF Magazin Royale“ will Jan Böhmermann „Unterhaltung und Relevanz in einer neuen Dimension“ liefern. Stattdessen biedert er sich dem linksgrünen Zeitgeist an und verdummt sein Publikum. Seine jüngste Sendung über das geplante Selbstbestimmungsgesetz ist das beste Beispiel dafür. VON BEN KRISCHKE
ARD-Vorsitzender für Reformprozess : Tom Buhrows Revolutiönchen Der Noch-WDR-Intendant und interimsmäßige ARD-Vorsitzende Tom Buhrow fordert einen grundlegenden Reformprozess für das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem. Was ist davon zu halten? VON BEN KRISCHKE
Elon Musk kauft Twitter : Die Heidenangst der Bessermeinenden vor der Meinungsfreiheit Nach der Übernahme von Twitter durch den Unternehmer Elon Musk übertreffen sich populäre Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sonstige Bessermeinende darin, vor den Folgen zu warnen. Die Bandbreite reicht von Angst vor zu viel Meinungsfreiheit über blanke Hysterie bis zu Märtyrergehabe zum Fremdschämen. VON BEN KRISCHKE
Konservative ARD-Rebellin Julia Ruhs : „Öffentliche und veröffentlichte Meinung unterscheiden sich“ Konservativ-liberal gesinnte Nachwuchsjournalisten haben in den ARD-Anstalten oftmals keinen leichten Stand. Die konservative BR-Volontärin Julia Ruhs ist eine von ihnen. Im Gespräch mit der erfrischenden Exotin sprachen wir über politische Voreigenommenheit in den öffentlich-rechtlichen Anstalten, ihre Kritik am Gendern und das gefährliche Erstarken aktivistischer Journalisten. INTERVIEW MIT JULIA RUHS
Häme wegen Tagesschau-Falschmeldung : Autonomes Fernsehen Bei der ARD fällt die Afrika-Korrespondentin auf einen angeblichen Erfinder herein und rühmt dessen Entwicklung großspurig als mögliche Lösung der Energiekrise. Eigentlich eine groteske Randnotiz, doch die Wogen schlagen hoch. Denn tatsächlich tragen solche Episoden zur selbstgemachten Delegitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei. Die Story passte jedenfalls ins journalistische Gesamtkonzept. VON ALEXANDER MARGUIER