
- Er hat noch eine Rechnung offen
Ein richtig guter Abenteuerfilm braucht weder bildgewaltige Action noch technischen Firlefanz. Liebe, Leid und Rache eines starken Protagonisten reichen völlig aus. So wie in der neuen Adaption des Romans „Der Graf von Monte Christo“.
Jean Marais, Richard Chamberlain und Gérard Depardieu. Sie sind die berühmtesten Darsteller der Hauptfigur Edmond Dantès aus Alexandre Dumas’ Abenteuerroman „Der Graf von Monte Christo“. Freunde des Kintopps und des Qualitätsfernsehens kennen mindestens eine der mittlerweile kaum mehr zählbaren Adaptionen. Alles begann mit einem amerikanischen Stummfilm aus dem Jahr 1908. Es folgten rund 30 Produktionen aus aller Herren Länder, darunter auch Telenovelas und Animationen. Was Dumas gelang, war einzigartig. Denn er schuf ein zeitloses Werk. Seit seinem Erscheinen als Fortsetzungsroman in der Pariser Zeitschrift Le Journal des débats zwischen 1844 und 1846 zieht es bis heute weltweit Leser und Zuschauer in seinen Bann.
Marseille 1815. Der junge Mann, Edmond Dantès (Pierre Niney), ist überglücklich: Er wird zum Schiffskapitän befördert. Aus einfachen Verhältnissen stammend, kann Dantès somit endlich seine große Liebe, die schöne Katalanin Mercédès (Anaïs Demoustier), heiraten. Doch sein Erfolg schürt Neid. Rivalen beschuldigen den Seemann, Mitglied einer bonapartistischen Verschwörung zu sein. Königliche Garden führen ihn vom Traualtar ab. Seiner Braut verspricht er, bald zurück zu sein. Doch Dantès verschwindet spurlos. Ohne Gerichtsverfahren fristet er sein elendes Dasein in einem düsteren Verlies im berüchtigten Inselgefängnis Chateau d’If. Die Flucht gelingt ihm erst nach 14 Jahren dank eines Mitgefangenen, dem greisen Abbé Faria (Pierrefrancesco Favino). Dieser verrät ihm kurz vor seinem Tod den Weg zu einem Schatz auf der Insel Montechristo.
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Der Mehrteiler wird Gerard Depardieu bleibt für mich unübertroffen. O.K., von gestern, weil kein lesbisches Liebespaar vorkommt....
Warten Sie mal die nächste Verfilmung ab, werter Herr Werner Peters,
dann ist der Graf ein Homosexueller.
Zustimmung noch zu Ihrer Aussage zum o. g. Mehrteiler.
MfG
freue mich sehr auf den film - danke für die Kritik - kenne nur den älteren mit gérard Depardieu - war auch großartig - 1998 Fernsehfilm - konservative filme sind toll - schaue mit meinen Enkeln zu deren großer Freude meist filme aus den 70ern 80ern 90ern - auch jetzt werden noch konservative filme gedreht glücklicherweise - wie eben der neue Monte Christo
nicht allzu zuverlässige Quellen lassen verlauten, der film käme unter dem Titel Monte Christa in die Kinos. ich bin schockiert.
Frau Kähler hat das auf den Punkt gebracht: Gute Filme brauchen im Grunde wenig Firlefanz, sie werden getragen von Gefühlen, und die können nur wirklich gute Darsteller vermitteln. Gute Schauspieler können selbst aus schwachen Storys und mäßigen Dialogen noch einen Spirit rausholen, der hängen bleibt. Sie müssen Dich nur irgendwie treffen, am besten mitten ins Herz:)
Denn was wäre unser Leben ohne all die schönen Geschichten und Filme? Möglich, aber völlig sinnlos;) Die manchmal schnöde Realität muss hin und wieder ausgeblendet werden, damit man eintauchen kann in andere Welten und andere Leben, damit Gedanken und Phantasie spazieren gehen können. Kurzum: Ich liebe Filme. Aber das hat jetzt bestimmt schon jeder gemerkt. Gute Nacht;)