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- Gerecht und vernünftig
Der Migrationskurs der Union stößt bei den christlichen Kirchen teilweise auf Kritik. Der römisch-katholische Moraltheologe Peter Schallenberg erklärt, warum eine Verschärfung der Migrationspolitik mit der katholischen Soziallehre vereinbar ist.
Natürlich verlässt der verschärfte Kurs der Union in der Migrationspolitik in der Frage des Asylrechts nicht wissentlich den Boden des Grundgesetzes, auch wenn dies die ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp – und ähnlich auch der Brief der beiden Leiter des evangelischen und katholischen Büros in Berlin an die Abgeordneten im Deutschen Bundestag – glauben machen will. Denn dass Menschen Recht auf Asyl in Deutschland haben, wenn sie um ihr Leben im Ausland fürchten müssen, steht fest und wird von niemandem bezweifelt. Und ebenso gilt Artikel 1 Grundgesetz als Grundstein unserer Verfassung und unseres Staates: Die Menschenwürde ist unantastbar und absolut zu schützen.
Der Hund begraben und der Hase im Pfeffer liegen in trauter Eintracht ganz woanders, nämlich da, wo es schwierig wird in der Interpretation dessen, was es heißt, über unmittelbare Lebensgefahr hinaus in der Würde bedroht zu sein und deswegen Recht auf Asyl zu haben: Gilt das, um nur einige Beispiele zu nennen, etwa nur in Situationen echter Lebensbedrohung und Haft mit Folter? Oder gilt es auch für alternative sexuelle Lebensformen und aufgezwungene Kinderehen für Mädchen? Oder für grundsätzlich freie Meinungsäußerung oder Regimekritik in Diktaturen? Oder betrifft es auch (im Vergleich zu Deutschland) unmenschliche Haftbedingungen – und wer entscheidet das?
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Am Ende gibt es dann doch nur ein Stückchen Wahlkampfhilfe für Merz & Co., wohl als Ausgleich zur jüngsten Schelte durch christliche Würdenträger. Denn schon der Versuch einer Differenzierung, wer schutzbedürftig ist, scheitert. Hat der Pfarrer, der im nordkoreanischen Terrorregime wegen seiner Tätigkeit sein Leben bedroht sieht, einen höheren Anspruch auf Schutz als z.B. der Schwule in Uganda, wo evangelikales Denken Homosexualität als Todsünde bezeichnet? Oder die Afghanin, der Steinigung droht, weil sie - nach Ansicht der Taliban - unmoralisch gehandelt hat? Und nicht jeder hat die hellseherischen Kräfte eines Merz, Söders oder Linnemanns, illegale Flüchtlinge an der Grenze zu identifizieren um sie umgehend zurückzuschicken.
Wer glaubt, er ist mit der Hilfe für zu Viele überfordert, kann das auch frei heraus zugeben, sofern er den Mut hat: "Wir würden gerne helfen, aber wir schaffen es nicht". Was dann diskutiert werden kann.
Aber darum geht es wohl weder der AfD noch Merz & Co.
Rede von Bundespräsident Dr. h. c. Joachim Gauck
zum Auftakt der 40. Interkulturellen Woche am 27. September 2015 in Mainz:
"Inzwischen trauen wir uns, und wenn nicht, dann sollten wir uns trauen, das fundamentale Dilemma dieser Tage offen auszusprechen: Wir wollen helfen. Unser Herz ist weit. Doch unsere Möglichkeiten, sie sind endlich."
Diese Argumente höre ich von vielen meiner Freunde aus dem grünen Lager. Zum Theologen aus Korea und Schwulen aus Uganda gesellen sich noch verdurstende Bewohner des Sahel und verhungernde Fischer aus Westafrika, welche sich mit letzten Kräften an die Mittelmeerküste gerobbt haben. Das dies in keiner Weise der erlebten und statistisch belegten Realität entspricht erleben immer mehr Mitbürger, auch lange ansässige Migranten. Dieses Narrativ hält sich hartnäckig in Kreisen die weder im persönlichen noch beruflichen Umfeld mit Migranten zu tun haben und sich wohntechnisch und beruflich abschotten
haben Sie Ihren Freunden nicht gut genug zugehört.
Sonst würden Sie sicher nicht den Standpunkt vertreten, der eine Zusammenarbeit von Union und Extremisten befürwortet.
Hallo Herr Lenz, ich erlebe den Migrationsalltag täglich 16-12h live in helfender
Funktion. Habe viel Kontakt zu Mitarbeitern von Einrichtungen, die sich in der Migration und Integration engagieren. Deren Erfahrungen kommen im Mainstream-Berichterstattungen praktisch nicht vor (Arche / Lehrer an Problemschulen / Sozialarbeiter / med. Dienst usw). Da werden massiv Veränderungen in der Migrationspolitik gefordert, sie werden aber schlichtweg ignoriert, weil sie in das Ideologie-überfrachtete Narrativ nicht passen. In die Gespräche mit Freunden gehe ich also mit einem Erfahrung-Vorsprung und höre gut zu. Ich sehe, höre und erfahre allerdings auch andere Dinge. Wir müssen zurück in das respektvolle, sachliche Gespräch, weg von Hetze, Beschimpfung und Denunziation. Sie stellen sich ja der Diskussion in diesem Blatt relativ tapfer, meinen Respekt, aber über das übliche Unterstellen geht das selten hinaus. Die andere Seite ist allerdings häufig auch nicht besser
Whataboutism & kasuistische Hütchenspielereien mit fiktiven Fallbsp vernebeln außer Ihnen selbst niemandem die Ausgangslage:
Die Überforderung sowohl der zentr. Strukturen (BAMF hat grade letzte Woche erneut offiziell Überforderungsanzeige publiz.) wie der Kommunen (seit 2021 gab es HUNDERTE von Brandbriefen, aktuell melden allein 229 NRW-Kommunen offiz. Überforderung durch Flüchtl.-Zuweisungen-kann ich alles belegen) ist einfach ein Fakt, der sich auf viele Alltagsbereiche vom Hebesatz bis zur Schulpolitik auswirkt: Da muss niemand erst anfangen, drüber zu diskutieren. Alle Bsp., die sie nennen machen insg. nur 3% derer aus, die hier Schutzansprüche anmelden. Die allermeisten suchen & erhalten subsidiären Schutz. Das Problem am Europarecht ist nicht das Europarecht (denn Dublin 1-3 sind klar & begründen keine Zuständigkeit für EU-Durchquerer), sondern das Probl. ist Rechtssetzung durch EuGH-Urteile, die Verfahrensvorschriften vor Wortlaut & Ziel d. Vertr (z.B. v. Dublin) priorisieren
...nach diesem Text noch lange Professor sein darf? Natürlich hat er Recht, nur wollen die antideutschen Wokelinge das nicht hören. Was ist mit den Opfern von der Domplatte? Würzburg, Ansbach, Breitscheidplatz? Alles schon vergessen? Jetzt wieder Brokstedt, Mannheim, Solingen, Magdeburg, Aschaffenburg. Dazwischen dutzende Morde, tausende Vergewaltigungen, zehntausende andere Körperverletzungen durch meist illegale Einwanderer aus Afrika und Asien. Kollabierende Sozialversicherungen, kollabierende soziale Infrastruktur. Verdrängung der Einheimischen aus dem Öffentlichen Raum. Wöchentlich judenfeindliche Aufmärsche. Ja, was denn noch? Das Land muss sich endlich wehren. Und es darf sich von den Linksgrünwoken nicht mehr einreden lassen, dass sich wehren nicht ginge.
Wusste gar nicht, dass ich mit der kath. Soziallehre Berührungspunkte habe.
Aber nun die Feuerprobe.
Ich habe schon einmal vorgeschlagen, die Festung Europa zu realisieren, die Migranten stellen ihre Anträge ausschließlich außerhalb Europas, jedes EU-Land legt sein Aufnahmekontinent fest, wer akzeptiert wird, kann vollkommen gefahrlos und zu geringen Kosten einreisen, kann sich im Schengenraum frei bewegen wie alle anderen auch, aber seine Ansprüche richten sich an das Land, zu dessen Kontingent er gehört.
Der Knackpunkt dabei ist die Festung Europa.
Sie beruht auf der Überzeugung, dass Abschiebung nicht funktioniert.
Aber die Festung muss konsequent realisiert werden. Halbherzig? Kannst du vergessen. Das bedeutet, das wir Mittelmeerflüchtlinge in internationale Gewässer zurück schleppen und dort ihrem Schicksal überlassen. Merken Sie es? Vernichten wir dadurch Menschenleben? Oder retten wir dadurch Menschenleben? Was sagt die Soziallehre dazu? Es wird hässlich. Wer drückt sich?
Schade das diese kluge und differenzierte Analyse in unseren Institutionen der christlichen Kirchen keine Mehrheiten findet. Stattdessen dominieren Platitüden von bedingungsloser Nächstenliebe die Predigten und Apelle auf und neben den Kanzeln. Nicht falsch verstehen: Das Gegenteil dessen möchten wir auch nicht erleben. Aber die Botschaft an die Menschen ihr Seelenheil oder ihre Akzeptanz in der Kirchengemeinde hinge von ihrer Haltung in einzelnen politischen Sachfragen oder von ihren Wahlentscheidungen ab hat zumindest einmal mich verprellt.
wie Herrn Schallenberg überhaupt noch gibt!
Ich halte mich an solche Vertreter, um nicht irre zu werden an der Kirche.
Er steht mit seiner Meinung nicht allein da, aber leider geben Andere (vorwiegend machtorientierte, geistig beschränkte Schreihälse)heute den Ton bei den deutschen Katholiken an. Ihnen geht es nicht mehr um den Glauben, sondern um die Anpassung an den Zeitgeist, wodurch sie persönlich an Bedeutung gewinnen.
Beten wir dafür, daß der Geist der Weisheit und des Verstandes, den Jesus Christen an Pfingsten seinen Jüngern in die Welt sandte, bei den Bischöfen und dem Papst Einkehr hält und sie mit seiner Klugheit lenkt bei all ihren Entscheidungen - und n i c h t der momentane ""Weltgeist", der heue ein anderer ist als gestern und in Zukunft wieder anders aussehen dürfte.
Wir Deutschen haben Migranten hereingelassen, die keine Asylberechtigung hatten, fehlende Papiere waren kein Grund zur Verweigerung, falsche Altersangaben haben keine Konsequenzen, Straftaten in hoher Zahl werden immer wieder milde beurteilt. Bei schwersten Tötungsdelikten ist entweder die Gesellschaft schuld, die harte Jugend des Täters oder seine Isolierung. Nach schwersten Taten hört man Kommentare wie: „Auch deutsche Männer morden.“ Relativierung, Verharmlosung und grenzenlose Naivität haben D in eine bedrohliche Lage gebracht. Unter den Migranten sind viele Zeitbomben, die unsere Art zu leben hassen und uns deshalb töten. Jetzt ist erstmals etwas Härte bei der Politik spürbar, aber der Widerstand von links-grün, Kirchen und Gutmenschen ist groß. Ich glaube eher an große Unruhen, als dass wir diese Katastrophe in den Griff bekommen. Der Deutsche geht in der Regel jeden eingeschlagenen negativen Weg bis zum sehr bitteren Ende durch - das ist eben unsere immer wiederkehrende
Agenda.
. . . Sie haben den ersten guten Kommentar geschrieben, den ich von einer kirchlichen Institution gelesen habe.- Genau so sollte es sein, wie Sie es beschrieben haben, vielleicht werden auch andere Stellen Ihren Kommentar lesen, vielen Dank noch mal.
gut zu wissen, dass es noch Stimmen wie Ihre in der Katholischen Kirche gibt.
Ich denke, die meisten Bürger dieses Landes haben nichts gegen eine GEORDNETE Einwanderung nach Europa oder Deutschland. Doch die Merkel-Politik hat wesentlich zur politischen Spaltung in diesem Land beigetragen. In dem Wohnviertel, in dem ich wohne, haben viele Menschen unterschiedlicher Herkunft eine neue Heimat gefunden. Ein Großteil hat Arbeit oder ist Selbstständig. Doch nach der Politik der letzten Jahre herrscht Unsicherheit unter den Bürgern. Wem vertraue ich, was kann ich sagen, wie gestalte ich die Zukunft der Familie und was soll aus den Kindern werden? Die wichtigste Frage, wer profitiert von einer Spaltung der Gesellschaft?! Wenn sogar schon Unternehmer + Landwirte demonstrieren, da läuft gehörig was schief in diesem Land! Vor 60 (!) Jahren habe ich als junger Mann in einem Pflegeheim der DDR im technischen Bereich gearbeitet + ab und an hatte ich Gespräche mit Theologen. Diese waren damals für uns Hoffnung + Zuversicht für die Zukunft! Und heute??
allerdings sind die unangenehmen Zeitgenossen, die nicht der AfD angehören, genau dafür Verantwortlich, dass diese Diskussion überhaupt geführt wird! Also nach dieser Lesart ist jeder ein unangenehmer Zeitgenosse, der existierende Probleme anspricht? Der Spruch "wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" ist nie so richtig gewesen wie heute. Im Übrigen ist nicht das Gesetz unfähig, dieses Verbrechen an Deutschland und seiner Bevölkerung zu verhindern, sondern der Unwille der seit 20 Jahren regierenden Politmafia und die dahinterstehende Intention, den "real existierenden Sozialismus" wieder mit seinem zombiehaften Leben zu erfüllen. Ansonsten hat der Autor das richtige geschrieben, auch wenn seine Genossen gerne definieren wollen, was moralisch ist und was nicht. Deshalb bin ich kein Kirchenmitglied mehr, Christ bin ich dennoch!
Gild für die deutsche Bevölkerung nicht.
Diese kann wahllos durch Migrantenmonster abgestochen, ermordet, ausgeraubt, vergewaltigt und totgeschlagen werden.
Vom Kleinkind bis zur Oma, sind alle Ungläubigen zum schlachten freigegeben.
Muss noch Schlimmeres passieren ?
Denn der Kinderbuchkritzler und der Vergessliche, lechtzen nach noch mehr TOTEN.
Ob ein Friedmann oder sonst wer aus der CDU austritt, oder das Ferkel ihr rotes Gift verspritzt,
juckt schon gar nicht die AfD und ich hoffe auch Merz bleibt standhaft.
Am 23 Februar werden wir sehen, was das lingsgrüne GEHETZE gebracht hat.
Ich hoffe auch das Trump die Antifaterroristen in den USA verbietet.
Gab es schon eine Aufklärung, wegen der abgefackelten Polizeifahrzeuge ?
Ich denke Nein und das wird es auch nicht !
Solange der lingsgrüne widerliche Schleim immer noch in Kitas, Schulen, Unis, Minesterien und im Bundestag stinkend vor sich hin schleimt, muß mit aller demokratischen Gewalt dagegen vorgegangen werden.
SONST NICHTS !!!
"Wie zu allen Lebenslagen
weiß der Lenz auch hier etwas zu sagen". Aber es ist halt immer links motivierter Unsinn.
Es geht schon lange nicht mehr um Asyl im Sinne des Grundgesetzes. Es geht in unserem Land vorrangig um radikal-islamistische Unterwanderung eines bis vor 10 Jahren mehr oder weniger christlich geprägten Westeuropa, in dem Deutschland, das Land der Gutmenschen, wieder einmal den edlen "christlich geprägten Gönner" die Inkarnation der Barmherzigen spielt. Das Deutschland mittlerweile zur Spielwiese von arabischen Clans, von zentralafrikanischen zu großen Teilen kriminellen Wirtschaftsflüchtlingen auf Kosten der Bürger wird, interessiert die auf links gewendeten Gutmenschen nicht. Sie sind auf dem rechten Auge einfach blind. Es ist gut, hilfreich, gerecht und großherzig zu sein. Aber wenn das dazu führt, das der arbeitende und steuerzahlende Bürger dafür bezahlt, dass Mörder und abzockendes Gesindel "Asyl" genießen, hat das mit dem Grundgesetz nichts mehr zu tun.
Von Hilfsangeboten. D ist eine Volkswirtschaft, nicht das Schlaraffenland. Wer hier aufgenommen wird, sollte sich an dieser Gesellschaft beteiligen, arbeiten oder eine Ausbildung machen. Warum will ausgrechnet Links-Grün soziales Schmarotzertum befördert wissen? Familie ist ein hohes, aber auch ein teures Gut. Warum sollen die dafür zahlen, die hier arbeiten und Steuern und KV-Beiträge zahlen? Familiennachzug gern, wenn sie sich selbst ernähren kann. Das Geld geht aus, die ökonomische Basis auch. Immer neue Schulden? Selbstbetrug
Da gibt es einen Punkt der eigentlich nie erwähnt wird:
GrünRot & friends beteuern immer wie gut und menschenfreundlich sie seien die ganze Welt einzuladen, gehen aber nie auf die Frage ein ob sie den Migranten wirklich Gutes tun.
Ist es etwas Gutes Menschen ins Land zu locken die entsprechend ihrer Sozialisierung, ihrer Fähigkeiten und ihrer Kultur keinerlei Perspektive hier haben, einem Industrieland mit eben fremder Sprache und inkompatibler Kultur? Kein Wunden wenn da 30 Prozent als psychisch krank diagnostiziert werden.
Man verfolgt das Ziel, ein ganz neues, von Grund auf andres Deutschland zu schaffen auf dem Rücken und dem Leid der Migranten, die hier nur als Mittel zum Zweck benutzt werden.
Leider habe ich diesen Punkt, dass man zahllose Migranten hier in ihr Unglück stürzt noch nirgends lesen können.
Moment mal! Auch der folgende Satz muss überdacht und abgewogen werden:
"Denn dass Menschen Recht auf Asyl in Deutschland haben, wenn sie um ihr Leben im Ausland fürchten müssen, steht fest und wird von niemandem bezweifelt."
Ja, der Satz vom Recht auf Asyl steht im Grundgesetz, aber er gilt, wohlgemerkt, nur für "Politisch Verfolgte"! Es dürfte unbestritten sein, dass die allermeisten der uns beglückenden Goldstücke alles andere sind als politisch verfolgt. Es sollte auch klar sein, dass sich nur ein wohlhabendes, im sicheren Überfluss und gesellschaftlicher Eintracht lebendes Land einen Artikel 16a leisten kann. Das ist nach meiner Beobachtung unser Land schon lange nicht mehr. Im Gegenteil! Es ist offensichtlich, dass sich unser Land mit der millionenfachen Invasion, die mit diesem Artikel begründet wird, längst überfordert, ja bis an die Grenzen des Erträglichen herausgefordert ist.
Deshalb ist es angesagt und höchste Zeit, diesen fragwürdigen Artikel grundlegend zu überdenken!
seinen Artikel theologisch "überlebt", man wird ja auch darüber diskutieren können, aber ich glaube, er hat vielen herzensguten Katholiken einen Weg zurück ins Leben gegeben, ohne Asylanten, Migranten oder Flüchtlinge auf diesem zu opfern.
Ich glaube nicht einmal daran, dass wir ein Volk von "Teufeln" wären.
Man kann Menschen in scheinbar ausweglose Situationen bringen und muss sich dann nicht wundern, wenn sie zu Teufeln werden oder "Tumben", die vor lauter Tod um sie herum auch nicht mehr unterscheiden wollen oder können, welcher Tod den Unterschied machen sollte.
Vielleicht gibt es eine Art "unbarmherzige Barmherzigkeit", eigentlich nicht, aber wenn man Jahrzehnte damit verbringt, dem nachzuspüren, verpasst man zuviel Zeit.
Entsetzlich finde ich Selbstgerechtigkeit von Personen, die nicht nur "selbst tönen" sollten.
Sobald ich alle herzunehme, wird es evtl. unübersichtlicher und schwieriger, aber menschlicher trotz allem?
DANKE Herr Schallenberg
Ich kann unser Moral- und Wertesystem in diesen Fragen überhaupt nicht mehr verstehen. Warum sollen gerade politisch Verfolgte mehr Schutz genießen als anders belastete. Warum sind Ertriknkende auf dem Mittelmeer moralisch wichtiger als all die Elenden in irgendwelchen Slums oder all die Millionen in Kriegsgebieten wie Ostkongo, Jemen und viele mehr. Warum schicken wir da nicht Flugzeuge und Schiffe hin, die Menschen abzuholen.
Menschenrechte und Menschenwürde sind toll - wir sind uns alle einig, dass man Menschen nicht in Ketten versklavt. Wenn es darum geht, dass die Menschenrechte ein Anspruch auf Wohnung, Bildung, Essen etc. auf anständigem Niveau sind, stehen diesen Rechen die Pflichten anderer gegenüber, die dafür zu sorgen haben. Wer verteilt da Rechte und Pflichten.
Wenn Gesellschaften elend sind: wer darf moralisch beurteilen, ob sich diese Ges. mehr anstrengen müssen oder ob andere Ges. liefern müssen.
Eine große Frage ist noch: wenn es nicht um ein paartausend Menschen geht, sondern um anhaltend Millionen, reden wir von neuen Gesellschaften. Man kann dann denken, dass das vollkommen egal ist, weil letztlich alle Menschen gleich sind und wir auch mit 8 Mrd neuen Menschen in unserer Gesellschaft keine prinzipiell neuen Probleme zu lösen haben - es geht immer um dieselben Fragen der sozialen Gerechtigkeit etc.
Was aber, wenn dem nicht so ist. Wer gibt uns das Recht für 8 Mrd Menschen festzulegen, dass die genauso zu denken haben wie unsere (alte) Gesellschaft. Alle Evidenz scheint mir dem auch zu widersprechen - Menschen denken in sehr wesentlichen Punkten sehr verschieden.
Mein Eindruck ist, dass unsere Gesellschaft eher naiv in Probleme hineinrennt, die sie gar nicht versteht, weil sie außer ihren eigenen "universellen" Werten unfähig und unwillig ist, etwas anderes wahrzunehmen. Alle Menschen haben, nicht verhandelbar, dem zu folgen.
Dieser Begriff wird von vielen nur benutzt, um ihre Unfähigkeit, ihr Versagen, ihren Unwillen für sich selbst zu sorgen, so zu kaschieren, daß es gerecht erscheint, andere legal um die Früchte ihrer Bemühungen und Anstrengungen zu bringen. Abpressen, Abzocke, Wegelagerei und viele andere Begriffe beschreiben es besser, um damit eine sozialen Frieden zu begründen, der auf asozialem Weg beschritten wird.
Jedes Mal, wenn ich NZ-Gedenkstätten besuche, stelle ich mir immer wieder die Frage:
Wie haben die das geschafft, Männer, Frauen und Kinder umzubringen?
Wie geht das?
Eine der Antworten ist, dass sie ihrer Ideologie folgend, diesen Akt zu einem abstrakten Verwaltungs- und Organisationsprojekt gemacht haben. Je abstrakter, desto besser. Das Leben bzw. der Tod des Einzelnen spielte keine Rolle, es fand keine Erwähnung.
Interessante Sichtweise, eigentlich diskussionswürdig. Nur wird das den Niedergang der christlichen Kirchen in Deutschland nicht mehr aufhalten. So wie Merkel die UNION entkernt und unterwandert hat, haben sich einige Kirchenfürsten beider Konfessionen "einkaufen" und ihren Glauben hinten an gestellt und sich durch die Politik missbrauchen lassen. Einige Geistliche haben sich gar sexuell an Kindern, Männern und Frauen vergangen und einige haben sich bewusst von der Politik missbrauchen lassen, um ihre Positionen im kirchlichen Machtapparat zu festigen und manche auch vielleicht deshalb, damit ihre eigenen Verfehlungen nicht offenbar werden. Doch es wird nichts mehr nützen. Das Gummiband der Wahrheit, es schnurrt immer schneller zusammen. Die Wahrheit folgt der Lüge und des Verschweigens immer schneller auf den Fuß. Mögen einzelne Kirchenfürsten versuchen da noch was zu retten. Ihnen laufen täglich immer mehr Gläubige weg. Sucht Euch doch „neue“ bei den Muslimen.
In seiner Reaktion auf Aschaffenburg kam bei Scholz gleich nach der Bekundung persönlicher Betroffen-, ja Verletztheit ("Ich bin es leid!") die Behördenschelte in Richtung Bayern nach dem Motto: "Da seht man mal euren perfekt organisierten Freistaat." Einfach schäbig!
Was gab Trump nach der Flugzeugkatastrophe in Washington von sich? Diese sei das Resultat der DEI-Politik der zuständigen Flugsicherheitsfirma, die bevorzugt geistig und körperlich Behinderte als Fluglotsen eingestellt habe. Die wahre Ursache liegt in der schon oft beklagten Überlastung des Ronald Reagan National Airport.
Genauso ist es mit dem Versagen der deutschen Behörden. Es mag auch hier und da individuelle Fehlleistungen geben, aber Hauptursache ist die komplette Überlastung des Systems durch Merkels Migrationspolitik. Und genauso schäbig wie Scholz' und Trumps Bemerkungen sind Merkels Angriffe auf Merz und die Christdemokraten.
Der nette Theologe hat offensichtlich nur beschränkte Geschichtskenntnisse, sonst würde er wissen, dass Hitler und seine Bündnispartner in der letzten freien Reichstagswahl im November 1932 deutlich verloren haben, insbesondere die NSDAP, so dass eine legale Regierungsübernahme in weiter Ferne war. Die weltweit kolportierte Legende, die Deutschen hätten Hitler ins Amt gewählt, ist falsch, wenn er auch über eine relative Mehrheit verfügte.