Olaf Schollz auf dem Wahlparteitag der SPD, 11.01.2025 / picture alliance

SPD-Wahlparteitag - Olaf Scholz setzt auf die „Hau den Merz“-Strategie

Der unbeliebte Kanzler kann auf dem Wahlparteitag der SPD immerhin auf die Geschlossenheit seiner Partei bauen. Seine Botschaft an die Wähler: Niemand muss auf etwas verzichten – und Merz kann es nicht.

Autoreninfo

Hugo Müller-Vogg ist freier Journalist und Buchautor. Er publizierte mehrere Gesprächs-Bände, u. a. „Mein Weg" mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel sowie „Offen will ich sein und notfalls unbequem“ mit Bundespräsidenten Horst Köhler. Im April 2014 erschien sein Interview-Buch mit Rainer Brüderle „Jetzt rede ich!“. War von 1988 bis 2001 Mitherausgeber der FAZ

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Man kann sich bessere Nachrichten für die SPD vorstellen als die, mit denen die 600 Delegierten zum Wahlparteitag nach Berlin gereist sind. Im „Deutschlandtrend“ der ARD wie im „Politbarometer“ des ZDF steht die SPD aktuell bei 14 und 15 Prozent. Das kann keinen Genossen positiv stimmen, es sind noch weniger Prozente als beim Bruch der Ampel Anfang November. Von der von Olaf Scholz angekündigten Aufholjagd kann also keine Rede sein.

Die Delegierten gaben sich alle Mühe, den zum Kanzlerkandidaten gekürten Kanzler zu feiern. Doch Olaf Scholz machte es ihnen nicht leicht. „Mit heißem Herzen“, wolle man in den Winterwahlkampf ziehen, hatte Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, angekündigt. Der Kanzler trug seine Leistungsbilanz sowie die Attacken auf seinen Herausforderer Friedrich Merz eher hanseatisch unterkühlt vor. Da war von „heißem Herzen“ nichts zu spüren.

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Gerhard Hellriegel | So., 12. Januar 2025 - 13:49

Nach eins kommt zwei, nach zwei kommt drei - nicht vier. Soviel Zeit muss sein.
"Für eine Partei, die in den Umfragen auf Platz vier rangiert ..."

Dorothee Sehrt-Irrek | So., 12. Januar 2025 - 13:59

befürchte aber auch, dass er eher "hanseatisch-unterkühlt" daherkommt.
Die Kritik von Herrn Palmer an Scholz, dass der wohl hätte entschiedener auftreten müssen, jedenfalls nach innen, behalte ich im Hinterkopf.
Er hätte vielleicht nicht die Koalition früher beenden müssen, aber er hätte durchgreifen müssen.
Das hätte vielleicht auch Habeck genutzt.
Jetzt zu meinen, das Heizungsgesetz sei vielleicht übers Knie gebrochen worden...dann hätte er eben für Konsolidität sorgen müssen.
Die Grünen verweisen auf ihre Staatstauglichkeit, die SPD geht in Opposition zu Merz?
Ich bin gespannt auf Merz, Kompetenz dürfte er haben, aber evtl. "Feinde" besonders in der eigenen Partei? Ich empfand jedenfalls, dass er von Merkel "verhindert" wurde, wie konstruktive Politik überhaupt.
Ich stimmte in manchem mit Schäuble nicht überein, aber was für ein CDU-Politiker!
Merz ist sein politisches Ziehkind?
Scholz, auch Merz wirken ein bisschen "grau".
Grau, die Farbe des Wesentlichen, der Denker* und Lenker*?

bleiben Sie ruhig ihrer SPD treu, ich sehe Sie da eher in der Brandt, Wehner, Schmidt SPD.
Der heutige SPD-Misthaufen, mit ihren bekannten 3it-Ligaspielern, vergessen Sie den einfach, beschmutzen Sie damit nicht das Andenken an die altvorderen aus den 70/80ern.

Olaf, der Vergessliche!
"Je voller der Mund, desto leerer die Sprüche !"
(Zitat von Stephan Heym)

Da tun Sie der Frau, die von sich "SELBST" behauptet hochintelligent zu sein aber unrecht.
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
(Theodor Fontane)

das Etikett werde ich wohl nicht mehr los?
Nun denn, ich kokettiere nicht mit meiner Bildung.
Lassen wir es doch einfach offen und nehmen einander ernst?

Hans Schäfer | Mo., 13. Januar 2025 - 17:31

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

Richtig, dass bekommen Sie nicht mehr los. Genauso wenig wie die AfD die Lüge, dass sie rechtsextremistisch ist nicht mehr losbekommt. Es gibt nur einen Unterschied, der AfD wird es angedichtet, Sie haben sich selbst diese Eigenschaft verliehen. Distanzieren Sie sich erstmal von dem Vorwurf, dass die AfD eine rechtsextremistische Partei ist. Oder begründen Sie es mit Fakten. Was jemand vor Jahren mal in einem anderen Kontext gesagt hat, sind keine Fakten.
Man braucht eine Partei und ihr Programm nicht akzeptieren, aber wenn Sie die hochintelligente Person sind, die Sie vorgeben zu sein, haben Sie sie als Demokratin zu respektieren. Hochintelligente plappert nicht nach was Versager ihrer Partei, Klingbbeil und Esken u.a. vorkauen.

Wolfgang Borchardt | So., 12. Januar 2025 - 14:26

diesen "Wahlkampf" zur Groteske macht. Herausforderungen werden nicht benannt, also gibt es sie nicht. Dass diesem Kanzler das Vertrauen entzogen wurde, ist wohl die Schuld anderer. W e n n man den Umfragen glauben darf, ist Herr Habeck d e r Wunschkanzler. Um der zu werden, war es möglicherweise günstig, kein Leuchtturm einer gelingendes Energie und Wirtschaftspolitik gewesen zu sein?

Andreas Braun | So., 12. Januar 2025 - 14:30

...hat er Recht.
Merz kann es nicht. Merz hat auch kein Söder-Problem. Merz hat ein Merz-Problem.
Denn wer Union wählt, wählt grün.

Und wenn das nicht reicht, springen die Sozen mit ins Bot. Sollte es dann immer noch nicht für Merz zum Kanzler reichen, stehen die Alt- Kommunisten vom BSW ( wie in Thüringen) auch noch als willige Steigbügelhalter zur Verfügung. Keine Bange wir holen eine „rote“ Zange ……
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

wer Olaf oder Robert wählt, wählt den restlosen Untergang unsere Noch-Nahezu-Freiheitliche-Demokratie

Mirko | So., 12. Januar 2025 - 14:47

Ich habe beim Staatssender Phönix kurz in den SPD-Parteitag reingeschaut und war schon sehr erstaunt, wie besessen die Mainstream-Medien alles schön staatstreu und damit positiv berichtet haben. So als hätte man es hier noch mit einer 39,5%-Partei zu tun und latürnich (!): Die SPD wird am 23. 02., noch kurz vor Schluss, die Schallmauer durchbrechen, hahaha! Das Ganze erinnert mich an die Bilder aus der Volkskammer, 1989, also als es für die kurz vor 12 war! Schäbig, aber auch unterhaltsam. Wir war Kevin?!
Herr Müller-Vogg: Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass die AFD in Teilen rechtsextrem ist? Weil es der Nänzi-Verfassungsschutzbehöre - auf Befehl? - einfach so behaupten darf und Sie übernehmen dieses Narrativ? Ich fand jedenfalls die geäußerte Vermutung von Alice Weidel interessant, nämlich dass Correctiv die Pressestelle von Nänzis Verfassungsschutz sei. So ihre Meinung. Würde jedenfalls passen. Wie Olafs Grins-Gesicht und ein Feuermelder. Beides schaut aus, wie zum reinschlagen.

Ich verstehe nicht, dass die Einheitsparteien so ein Brimborium um eigen Parteiprogramme machen.
Es reicht doch ein Programm aus, dass aus 2 Sätzen besteht:

Es gilt mit allen Mitteln die AfD vom Trog der Macht fernzuhalten.
Wie! Dazu nehmen wir Punkte aus dem Wahlprogramm der AfD zur Hilfe.

Tomas Poth | So., 12. Januar 2025 - 14:47

Das macht Fr. Weidel ebenso, ob die sich da abgesprochen haben? :-))

Das Hauen und Stechen der Alt-Parteien ob in der Ampel, jetzt zur Wahl oder danach bei der Findung einer Alt-Parteien-Schwachkopf-Koalition.
Die derzeitigen Protagonisten dieser Parteien sind im Untergang begriffen, da kloppt man sich um die Plätze im Rettungsboot.
Ein Wechsel ist nur mit den Blauen möglich, übrigens die Farbe der Hoffnung, mögen sie stärkste Partei bei der kommenden Wahl werden.
Möge sich die CDU von Merkel und ihren versammelten Schwachköpfen*innen trennen, dann könnte es wieder voran gehen.

Hanno Woitek | So., 12. Januar 2025 - 14:52

Jetzt noch Habeck und Baerbock und Lemke und Paus zu entlassen und sich zu dem Fehler zu bekennen, den ganzen lächerlichen Scheiß wie Woke, Gendergepiesel und Diverse -gebumse, Lieferkettengesetz etc. als Fehler und Kotau vor den Minderheiten idioten zu bekennen und zu ganrantieren, mit den verblödeten Grünen keine Koalition wieder einzugehen. In der Summe erkenne er, dass sie unser land kaputt gemacht haben und speziell durch fRau Baerbock auf der WElt lächerlich. Und wegen seiner Verantwortung in der Ukraine Krise habe er den Bruch länger vermeiden müssen. Da sonst hier die Vernunft aus der Bundesrepublik ganz verschwunden wäre. Und wir wohl mitten im Krieg wären. So könnte man kanzler bleiben. Aber ob ich das noch will?

Mirko | So., 12. Januar 2025 - 14:58

Ein Bundeskanzler stellt die Vertrauensfrage und verliert diese, stellt sich aber gleich wieder als Kanzlerkandidat für die nächste Wahl auf.
Also alles wie im Kongo, oder in der Geschlossenen.
Wer SPD wählt, wählt Olaf*. Ich bin mal gespannt, ob die SPD wirklich überhaupt noch über 10% kommt ...
(*der Name Olaf: Schade, denn "Olaf" hat bei mir eigentlich eine positive Assoziation, durch Disney´s Eisprinzessin, die mir jedoch durch den SPD-Olaf wieder versaut wird)

Sind wir da jetzt rassistisch? :-))
Dieser Alt-Affenstall aus Alt-Parteien und -Medien ist nur noch mit Satire ertragbar.

Ich kenn hier im Forum eine, die Olaf wählt. Ich möcht mich aber nicht wiederholen und aufzeigen voran es liegt.

Sabine Lehmann | So., 12. Januar 2025 - 15:12

"Wenn's sein muss auch den ganzen Taaach."
Nicht witzig? Das dachte ich auch, als ich diesen Karneval-Rohrkrepierer las. Ich musste auch nicht lang nach der Urheberschaft suchen, denn eine Koryphäe konnte das ja nicht gewesen sein.
So hat sich jedenfalls unser Olaf in die Bütt gestellt und war nicht unflott, um die geneigte Zuhörerschaft mit seiner Intelligenz u. seinem Humor zu beglücken. Nun gibt es ja Menschen, bei denen diese Kombination durchaus zur Unterhaltung beiträgt, bei unserem Abgangskanzler jedoch ist dieses Defizit nur der krönende Abschluss einer minderbemittelten Politikära besonderer Güte.
Jedenfalls kommt das mit dem Zeitfenster des Nachdenkens meiner bescheidenen Einschätzung nach nicht ganz hin. Denn diese Mischpoke hat nicht nur nach einem "Taaach", sondern nach immerhin drei geschlagenen Jahren nichts vorzuweisen außer gequirlten Bullshit.
Ein' hat Olaf aber noch:
"Am 23. Februar ist klar, wer mit wem und wie.
Ein dreifach Hoch auf die Demokratie."
TätäTäTäTäTÄ!

Ingofrank | So., 12. Januar 2025 - 15:16

Ich bin mehr als gespannt was vom rot schwarzen Theaterdonner übrig bleibt, wenn der Koalitionsvertrag unterschrieben ist & die Union mit den Sozen ins Grün gepolsterte Bett steigt.
Dem verblödetem Wähler wird das ganze Schmierentheater dann noch als „Sieg der Demokraten“ verkauft werden…… Dessen bin ich mir mehr als sicher.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

CDU verliert, SPD verliert, Grüne stagnieren, FDP & Linkspartei dürften raus sein und die 5% für die Kommunisten vom BSW sind noch nicht erreicht. Die AfD legt zu …..
Will sagen, ab es am Ende überhaupt zu einer zweier Koalition aus Union und „einer linken“ Partei reicht, ist noch nicht absehbar.
Und dann, gute Nacht Deutschand, weiter mit der Fortschrittskoalition die lediglich den Kanzler auswechselte….. mit 2 Ministern in Wirtschaft und Außen und deren drei jährigen Lernprozess ….. Echt Super Aussichten !
Vielleicht ziehen sich auch die Koalitionsverhandlungen derart in die Länge dahingehend, dass Trump bis zum Ende diesem Zeitpunktes , den Krieg in der Ukraine befriedet hat …. Was ich mehr als erhoffe und mir wünsche.
Egal mit welcher Linken Partei die Union koaliert, ist es nichts anderes als die Wahl zwischen Pest & Cholera die letztendlich weiteren Rückschritt bedeutet.
Vielleicht wird’s auch ganz anders. Österreich lässt grüßen
Mit freundl. Gruß aus der Erfurter Republik

<<Dem verblödetem Wähler wird das ganze Schmierentheater dann noch als „Sieg der Demokraten“ verkauft werden…>>

Ich bitte, das Wort verblödet, durch hochintelligent zu ersetzen. Ich bin mir sicher das selbst ein verblödeter ihnen das nicht abnimmt.

Urban Will | So., 12. Januar 2025 - 15:21

gibt es genau zwei Gründe:die Brandmauer und ein feiger Gegner, der zitternd und bibbernd darin hockt und seine Feigheit mit großen Sprüchen übertüncht.
Würde der Fritzel morgen anfangen, laut über den Unsinn von Brandmauern zu sprechen, seinen Fehler zugeben und das ganze dann – mein Gott, wie leicht das doch wäre – als Falle,gestellt von den Linksgrünwoken und dankend angenommen einst von der Matrone darzustellen, wenn er sich mit einem Ruck sowohl von der Brandmauer als auch der Matrone, der wir fast alles, was dieses Land derzeit an den Abgrund treibt, zu verdanken haben, lösen würde, dann wäre es vorbei mit dem hochnäsigen Geblöke der Sozen.
Dann würden sie, im Verbund mit den Sektieren, jämmerlich und unkoordiniert die Welt vollschreien, würden die Nazikeule schwingen, dass die Luft nur so bebt. Der ÖR würde heulen und seine einseitige Fratze deutlich zeigen.Und die große Mehrheit Wähler würde endlich verstehen,was für ein dreckiges Spiel hier gespielt wird.
Und d Wende wäre da.

Ernst-Günther Konrad | So., 12. Januar 2025 - 15:28

Scholz verhält sich eben wie ein Ertrinkender. Er wedelt wild mit den Armen herum und ist sogar bereit, den möglichen Retter der SPD, in Hinblick auf eine Groko nach der Wahl, mit unter Wasser zu ziehen. Warum wohl? Er wird sicher kein Kanzler und dürfte danach was für eine Rolle spielen? Genau. Kein mehr. Und die so einig hinter ihm stehende SPD wird tatsächlich schon die Messer wetzen und sich an ihm abarbeiten, wenn, wie zu erwarten ist, er nicht gewinnt. Deshalb habe ich kein Problem damit, das sich Olaf der Vergessliche an Merzel abarbeitet. Sollen sie sich doch gegenseitig herunterziehen.
Auch das ist eine indirekte Wahlunterstützung für die AFD. Und mal ehrlich. Merz ist leider die größte Gefahr für unser Land, wenn seine UNION mehr Stimmen haben wird als die AFD. Denn dann wird er dieses Land endgültig gegen die Wand fahren. Warum? All seine Versprechen kann/will/wird er egal mit wem nicht durchsetzen können, es sei denn, er reißt die Brandmauer ein. Dann wäre er aber weg.

Achim Koester | Mo., 13. Januar 2025 - 10:00

Antwort auf von Ernst-Günther Konrad

Scholz' aussichtslose Kandidatur für eine erneute Kanzlerschaft hat m.E. nur den Grund, seine Immunität im Cum Ex Skandal zu erhalten. Er ist und bleibt ein gerissener Winkeladvokat, der nur seinen Kopf aus der Schlinge ziehen will.

Habe ich im ersten Moment gar nicht berücksichtigt Herr Köster, aber jetzt wo Sie es erwähnen, kann ich nur sagen. Da ist was dran. Denn ich bin mir auch sicher, so lange der als Kandidat mitmischt, ob Chancenreich oder nicht, so lange wird niemand etwas gegen ihn aussagen oder auch nur juristisch unternehmen. Das ist eben in diesem Staat anders als in den USA und anderen Staaten. Da wird gegen eine Präsidenten oder eben künftigen Präsidenten ermittelt. Ob da immer etwas rauskommt steht auf einem anderen Blatt Papier. Biden ist Vergesslich aufgrund einer Krankheit, namens Demenz und Olaf Scholz leidet an der Krankheit "CumEx" und "Wirecard", eine Mutation der Demenz. Sachen gibts.

Enka Hein | So., 12. Januar 2025 - 15:41

...aber Richtung FDP.
Auch gut. Richtung stimmt schon mal.
Braucht kein Mensch die Anti Arbeiterpartei.

Henri Lassalle | So., 12. Januar 2025 - 16:35

solten mal erklären, weshalb gerade in einer Epoche des signifikanten sozialen Auseinanderdriftens, der progressiven soz. Spaltung hierzulande u in Europa die Linken immer schwächer wurden u werden. Die linken Parteien müssten demnach Hochkonjunktur haben, aber das Gegenteil ist Fall, da kann die SPD das Phänomen schönreden soviel sie will.

Ich bezweifle dass Olaf Scholz als künftiger Kanzler besser agieren würde als bisher, nur weil er von seiner Partei nominiert wurde.
Seine Persönlichkeit ändert sich nicht. Scholz bleibt Scholz.

Für ihn, wie für die gesamte SPD hakeln wir uns unter – nennt man dann wohl Ausblenden der Realität. Sie glauben selbst daran oder sie reden es sich ein. Das ist nur möglich, wenn man eben in dieser Blase fernab von ständiger Existenzangst lebt und die Welt der Wähler nur auf Wahlplakaten wahr nimmt. Wie kann man diesen Zwiespalt nur aushalten?

Christa Wallau | So., 12. Januar 2025 - 17:42

wie dieser Mensch, Olaf Scholz, sich in einer Parallelwelt der wohligen Selbstvergewisserung befindet u. Reden schwingt, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben.
Die gesamte Partei applaudiert ihm euphorisch (ganz ähnlich den Akklamationen für Angela Merkel bei den CDU-Parteitagen), obwohl sich für jeden, der Augen im Kopf hat, die beklatschte Person als krasse Fehlbesetzung erwiesen hat.
Mehr Realitätsferne geht gar nicht!
Was muß denn noch alles geschehen, damit endlich jemand die dafür zur Verantwortung gezogen wird?
Nach dem jämmerlichen Ende der "Ampel", die fast nur Murks abgeliefert hat, stellen sich alle drei Haupt-Beteiligten hin u. fordern tatsächlich die Wähler auf, ihnen die Stimme zu geben.
Scholz, der gescheiterte Kanzler, tut so, als ob nicht er regiert hätte, sondern irgendwer sonst; denn er übernimmt für n i c h t s die Verantwortung.
Was sich in Deutschland abspielt, das ist schon ein echtes Stück aus dem Tollhaus.
Anders kann man das nicht mehr beschreiben.

Günter Johannsen | So., 12. Januar 2025 - 18:10

in der Politik, der nur alle Probleme weggrinst und ansonsten wenig bis gar nichts zustande bringt!
Olaf ist nur noch peinlich ... ist mein Gefühl. Auch das ist vom GG 5,1 gedeckt, Genossen!

G. Lenz | Mo., 13. Januar 2025 - 09:33

hinter ihm steht, ist das schon ein Achtungserfolg. Ich hätte mir in der Ampel eine schwungvolle SPD gewünscht und einen Kanzler, der nicht nur verwaltet, sondern regiert und in seinem Laden für Ordnung sorgt - und nicht drei Jahre zuschaut, wie ihm ein Finanzminister öffentlich auf der Nase herumtanzt. Der enorme Imageverlust von Herrn Scholz wird durch einen liebevollen Parteitag nicht wettzumachen sein. Auch wenn es der SPD vielleicht auf der Ziellinie noch gelingt, die rechtsextreme AfD vom zweiten Platz in der Wählergunst zu verdrängen - einen erneuten Kanzler Scholz wird es nicht geben.
Dabei gibt Merz wirklich eine grottenschlechte Figur ab. Statt zu versuchen, für breite Wählerschichten wählbar zu sein, versucht er durch sein aufgesetzt wirkendes, konservatives Gehabe AfD-Wähler zur Union zu holen. Was ihm nicht gelingt.
Angesichts der derzeitigen Situation müsste die Union in Umfragen eigentlich bei 40 Prozent stehen. Habeck darf sich bei Merz und Scholz bedanken.

Gotthard Steimer | Mo., 13. Januar 2025 - 12:27

..zutiefst, verlogene, nur Abscheu hervorrufende Polemik der Parteigroessen jeder Couleur, die vernünftigen Wählern den Gang zur Wahlurne so verleidet. Ekel kommt dann jedem Buerger, sieht, liest und hört er die "Analysen' eben dieser Protagonisten nach dem Wahlausgang, den Verhandlungen und dem Geschacher bei der Vorstellung der neuen Regierung und den damit verbundenen Poestchen für die Masse der Plakatkleber.