Konservative in der CDU - „Wer nur die Laufkundschaft bedient, verliert die Stammkunden“

Unter Angela Merkel sind viele konservative Bastionen gefallen. Innerhalb der CDU formiert sich jetzt Widerstand in Form des Verbands „WerteUnion“. Doch werden diese Stimmen auch in der Parteispitze gehört? Ein Gespräch mit Christean Wagner, Mitglied des Verbands und ehemaliger Justizminister in Hessen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterhält sich am 08.10.2012 bei der "Großen Fraktionsvorsitzendenkonferenz von CDU und CSU" vor dem "Alten Wasserwerk", dem ehemaligen Ersatzplenarsaal des Deutschen Bundestages, in Bonn (Nordrhein-Westfalen) mit den Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann (l-r, Nordrhein-Westfalen), Georg Schmid (Bayern) und Christean Wagner (Hessen).
Die gute Laune zwischen Christean Wagner (ganz rechts) und Angela Merkel ist verflogen / picture alliance

Autoreninfo

Constantin Wißmann schreibt für verschiedene Zeitungen und Magazine. Er hat in London Geschichte studiert und die Berliner Journalisten-Schule absolviert. Er arbeitet für Cicero Online. 

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Herr Wagner, Angela Merkel hat die „Ehe für alle“ mehr oder weniger durchrutschen lassen und damit eine weitere konservative Bastion geschleift. Sie sind Mitglied des Zusammenschluss „WerteUnion“, der konservativen Themen innerhalb der CDU mehr Gewicht geben will. Stehen Sie jetzt vor einem Scherbenhaufen?
Ich weiß nicht, ob Frau Merkels diesbezügliche Äußerung in der Brigitte versehentlich gefallen ist oder absichtsvoll. Wenn die CDU-Bundesvorsitzende das Thema „Ehe für alle“ aus Versehen angestoßen hat, wäre das eine nicht entschuldbare Nachlässigkeit. Hat sie das Thema aber bewusst in die politische Debatte getragen, muss ich nachdrücklich auf das Grundsatzprogramm der CDU verweisen. Dort steht klar und eindeutig, dass die „Ehe“ die Verbindung zwischen Mann und Frau ist. Außerdem haben wir entsprechende Parteitagsbeschlüsse. Deswegen ärgert mich auch das Prozedere. Die SPD hat einen Koalitionsbruch begangen. Sich mit der Opposition verbündet und die „Ehe für alle“ in der letzten Sitzung des Bundestags vor der Sommerpause durchgepaukt. Immerhin hat Frau Merkel mit „nein“ gestimmt und befindet sich damit in der Mehrheit der Unions-Abgeordneten.

Die ganze Geschichte hat aber den Eindruck verstärkt, dass die Konservativen große Schwierigkeiten haben, sich in der CDU durchzusetzen. Werden die konservativen Stimmen in der CDU nicht mehr gehört?
Wir weisen schon lange darauf hin, dass der CDU wertkonservative und liberal-konservative Wähler abhanden kommen. Nicht zufällig ist ja rechts von der CDU die AfD entstanden, in der einige langjährige CDU-Mitglieder mitwirken. Dabei haben die Konservativen immer untrennbar zum Stammwählerbestand der CDU gehört. Es ist dauerhaft kein erfolgreiches Geschäftsmodell, die Laufkundschaft zu bedienen, aber dabei die Stammkundschaft zu verlieren.

Aber liegt es auch daran, dass konservative Stimmen wie die der „WerteUnion“ sich nicht genügend Gehör verschaffen?
Die WerteUnion ist ja erst ein halbes Jahr alt. Und ich halte es für ein Phänomen, wie plötzlich in allen CDU-Landesverbänden konservative Initiativen wie Pilze aus dem Boden schießen. Das ist doch ein deutlicher Hinweis darauf, dass unter den CDU-Mitgliedern eine große Unzufriedenheit herrscht. Unter unseren Mitgliedern befinden sich übrigens viele Männer und Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren.

Aber warum dringt die Unzufriedenheit nicht zu Angela Merkel und Peter Tauber durch? Oder wird da ein Deckel drauf gehalten? Die CDU ist ja nicht erst seit gestern an der Regierung, und seitdem sind viele für Konservative eigentlich unmögliche Dinge passiert: die Abschaffung der Wehrpflicht, die doppelte Staatsbürgerschaft, die Energiewende, die Flüchtlingspolitik und jetzt eben die „Ehe für alle“.
Die Ergebnisse dieses Kurses kann man ja auch betrachten. Vor den jüngsten Siegen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben wir zehn Jahre lang katastrophale Niederlagen in den Ländern erleiden müssen: weniger als 20 Prozent der Stimmen in Mecklenburg-Vorpommern oder Berlin, den Verlust der Regierungsmehrheit in Baden-Würtemberg. Gerade deswegen haben sich ja die Initiativen gegründet. Wir wollen  den Wählern vermitteln, dass auch weiterhin Konservative in der Union eine Heimat finden. Wir werden dauerhaft den Druck auf die Parteispitze erhöhen, konservative Themen nicht zu vernachlässigen.

Aber laut den Umfragen sieht es doch für Angela Merkel wieder gut aus. Hat sie nicht doch alles richtig gemacht, indem sie die SPD-Themen für sich vereinnahmt und damit auch den Schulzzug zum Halten gebracht hat?
Naja, wenn eine große Volkspartei knapp bei 40 Prozent liegt, ist das kein Anlass zum Jubeln. Wir sind nach dem katastrophalen Absturz im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise auf 30 Prozent abgerutscht. Der Anstieg ist zwar erfreulich. Aber die knapp 40 Prozent reichen eindeutig nicht, wenn wir im Bund eine schwarz-gelbe Regierung anstreben wollen. Und bei aller Freude über die Ergebnisse bei den vergangenen Landtagswahlen muss man auch festhalten: Das war alles sehr knapp.

In Nordrhein-Westfalen hat sich ihr bester Mann, Wolfgang Bosbach, mit Armin Laschet zusammengetan, einer der treuesten Verteidiger der Kanzlerin. War das nicht ein Verlust für die Konservativen in der CDU?
Erst einmal war das ein äußerst kluger Zug von Herrn Laschet, sich mit Herrn Bosbach den profiliertesten Konservativen der CDU mit ins Boot zu holen. Ich bin mir sicher, dass bei diesem knappen Ergebnis in Nordrhein-Westfalen die Unterstützung durch Herrn Bosbach wahlentscheidend war. Außerdem hat Herr Bosbach seine Meinungen nicht geändert und sich auch nicht verbogen. Ich halte es für völlig legitim und notwendig, dass Herr Bosbach seinen Beitrag dazu geleistet hat, Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen abzulösen und den CDU-Spitzenkandidaten zum Regierungschef zu machen.

Solange es erfolgreich ist, heiligt der Zweck also die Mittel? Gilt das auch für die Bundestagswahl?
Natürlich werbe ich dafür, dass die Union mit ihrer Spitzenkandidatin Angela Merkel möglichst viele Stimmen in der Bundestagswahl bekommt, auch wenn ich mit einer Reihe von Grundsatzentscheidungen nicht einverstanden bin.

Es wird also so weitergehen, dass die Konservativen ein bisschen meckern dürfen, aber nur solange es den Wahlerfolg der Partei nicht gefährdet?
Ich bin zuversichtlich, dass sich das ändern wird.

Wieso?
Es gibt gerade unter den jüngeren aufstrebenden Persönlichkeiten nicht wenige, die unseren Positionen sehr nahe stehen. Das macht mich zuversichtlich. Es sind eben nicht nur die Alten, die angeblich den früheren Zeiten nachtrauern. Wenn ich die Junge Union oder auch die Schülerunion betrachte, dann wird da eine konservative Renaissance sichtbar. Ich kann der Parteispitze nur dringend empfehlen, diesen Markenkern der Union ernst zu nehmen. Wir müssen von unseren Mitbewerbern deutlich unterscheidbar bleiben.

Trotzdem hat man oft den Eindruck, dass gerne Konservative wie Wolfgang Bosbach oder Jens Spahn an die Basis oder in Talkshows geschickt werden, um die Wähler zu beruhigen. Aber dann wird an der Spitze wieder ein konservatives Heiligtum gekippt. Noch einmal: Wie schafft man es, dass die Bedürfnisse der Konservativen an die Spitze durchdringen?
Erst einmal dadurch, dass Herr Bosbach und Herr Spahn sich genau darum auch parteiintern kümmern. Herr Spahn ist ja immerhin Mitglied des CDU-Parteipräsidiums. Dort und in der Öffentlichkeit bringen sie liberal-konservative Zielsetzungen zu Gehör.

Kann denn ein konservativer Kritiker wie Spahn unter einer Kanzlerin Merkel Minister werden?
Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Und alles, was ich hier sage, könnte für die Beteiligten kontraproduktiv sein. Ich kann aber Frau Merkel sehr empfehlen, dass sie in ihr Kabinett engagierte Wertkonservative aufnimmt, die auch innerhalb der Partei ein Profil entwickeln dürfen.

 

Christean Wagner
Christean Wagner / picture alliance

 

Dr. Christean Wagner war Hessischer Kultus- und Justizminister und von 2005 bis 2014 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag. Von 2007 bis 2013 war er zudem Vorsitzender der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden der CDU und CSU in Deutschland.

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 20. Juli 2017 - 16:25

Auf den sogenannten konservativen Widerstand gibt St. Angela gar nichts! Sie muß sich die Grünen als potentiellen Koalitionspartner warmhalten. Sie wird den Konservativen in ihrem "Machterlangungsverein" erklären, wie konservativ sie doch sei. Glibber kann man nicht festnageln. Sie wird denen erklären, wenn sie die Macht wieder gewönne, sei das ja auch so etwas wie konservativ. Denkzettel für Merkel bedeutet nur eins, AfD wählen!

Roswitha Schaffgans | Fr, 21. Juli 2017 - 11:25

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Genau!
Den AFD Denkzettel braucht sie!

Horst Schäffer | Fr, 21. Juli 2017 - 16:07

In reply to by Roswitha Schaffgans

.....daran habert es.
Viele mit denen ich zu tun habe sind alles andere als einverstanden mit Merkels Politik, aber zu einem AfD Denkzettel fehl ihnen der Mut.

Dr. Lothar Sukstorf | Sa, 22. Juli 2017 - 09:57

In reply to by Horst Schäffer

es gehört doch kein großer Mut dazu, ein Kreuz in der Wahlkabine zu machen. Überzeugen Sie doch Ihre Bekannten. Wasch mich aber mach mich nicht nass...geht nicht ...und ein bisschen schwanger auch nicht...vergegenwärtigen Sie sich nur die Flüchtlingspolitik, das holt uns ab 2018 wieder ein und wieder haben wir es mit Millionen zu tun. Und wessen Schuld ist es? Merkels, hauptsächlich!!!

Ulrich Veen | Mo, 24. Juli 2017 - 10:53

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Eine Frage des Mutes? Wohl eher des Verstands.

Wer glaubt, dass in unserer Demokratie für eine Wahlentscheidung besonderer Mut notwendig sei, hält sich wohl auch für mutig, in diesem doch eher von fleißigen AfD-Schreibern dominierten Forum die (hiesige) Mehrheitsmeinung zu vertreten.

Petra Führmann | So, 23. Juli 2017 - 18:35

In reply to by Horst Schäffer

braucht es denn dazu? Wahlen sind geheim, die Mehrheit wird die AfD ohnehin nicht bekommen, es wäre ein Versuch, ein Denkzettel. Nur nörgeln und dann nichts machen, sogar noch das unterstützen, was man ablehnt - das begreife ich nicht; für mich ist das feige.

Bernd Baur | So, 23. Juli 2017 - 09:38

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Die AFD hat das richtige Wahlprogramm und kann als einzige Partei die komplette Katastrophe verhindern.

Yvonne Walden | Do, 20. Juli 2017 - 16:39

Trotz gegenteiliger Behauptungen ist das Statement des hessischen CDU-Politikers Christian Wagner eher rückwärtsgewandt.
Wolfgang Bosbach beispielsweise tritt in diesem Herbst von der politischen Bühne in Berlin ab und Jens Spahn dürfte dadurch, daß er sich offen zu seinen homosexuellen Neigungen bekennt, gerade bei den alt-konservativen innerhalb der CDU auf wenig Gegenliebe stoßen.
Die Frage ist doch: Wo sind sie denn, die Angehörigen der "WerteUnion", die innerhalb der CDU politische Verantwortung übernehmen wollen?
Im Prinzip steht diese "WerteUnion" bereits seit ihrer Gründung auf verlorenem Posten.
Dies ist vergleichbar mit den Entwicklungen innerhalb der Katholischen Kirche. Da wollte ein kurialer Kreis um den ehemaligen Regensburger Bischof, Kardinal Müller, die eher marginalen kirchlichen Reformen, bezogen auf Ehe und Familie, stoppen.
Dies schein gründlich mißlungen, da Müller zwischenzeitlich seines Postens enthoben worden ist. Entwicklungen lassen sich nicht aufhalten.

... liebe Frau Walden.

Entwicklungen lassen sich sehr wohl aufhalten bzw. total umkehren.
Denken Sie nur einmal daran, was sich nach der französischen Revolution und nach Napoleon im 19. Jhdt. in Europa ereignet hat: Die alte Ordnung kehrte zurück.

Oder betrachten Sie den Untergang des hoch entwickelten Römerreiches, überrollt von "Barbaren", die viele zivilisatorischen und geistigen
Errungenschaften von Griechen und Römern hinwegfegten. Fast 1000 Jahre lang
dauerte es, bis sich in der Renaissance die Menschen klarmachten, was es alles
schon einmal an höherer, religionsfreier Kultur gegeben hatte.

Ich glaube sowieso nicht an den unaufhaltsamen Fortschritt.
An den technischen ja, aber nicht an den humanen.
Humanität muß von jeder Generation stets neu erkämpft werden.

Bei allem Resepkt, Merkel ist doch keine Entwicklung...sie ist allenfalls eine Heimsuchung. Mit dem Begriff Entwicklung hat sei gar nichts zu tun. Sie hat Glibber nur zu einem Kriterium der Macht erhoben. "she is a pain in the ass of many many germans", so sagt man in dem von von ihr heißgeliebten Amerika, zu dem sie uns mit dem Thema Asyl machen will!

Sehr bedenkenswert, was sie schreiben. Ich halte es für möglich, nach jahrelangen intensiven Studien der Anthropologie und Menschheitsgeschichte, dass die jungsteinzeitlichen Sammler und Jäger die höchste Stufe des Homo sapiens waren, im Hinblick auf Moral, Verhalten zur Natur, körperlicher Gesundheit und Intelligenz. Danach gibt es viele Anzeichen des Abstiegs. Selbst unsere überragenden wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten könnten uns nur rasch in den globalen Untergang führen. Letztendlich ist das entscheidende Kriterium immer noch der biologische Fortbestand.

Dr. Lothar Sukstorf | Fr, 21. Juli 2017 - 12:24

In reply to by ingrid Dietz

Sehr gute Frage. Das sind alles nur Sprechblasen, wie das dämliche Gelabere von Merkel über die westlichen Werte...usw. Das ist so ein Geschwätz a la Obama, nur Bla bla...um von dem Desiderat, etwas tun zu müssen, abzulenken und dieses ganze dämliche Geschwätz ist nur für die Medienlandschaft gedacht. Die fallen zumeist darauf noch rein...

Christa Maria Wallau | Do, 20. Juli 2017 - 16:50

Wenn Machtstrategie in einer Partei absoluten Vorrang hat vor allen politischen Inhalten und
Prinzipien, dann sieht es eben in einer solchen Partei aus wie seit Jahren in der CDU.

Immer wieder hat es Initiativen von gestandenen
Konservativen innerhalb der CDU gegeben, die
eine Rückbesinnung auf festgeschriebene WERTE
im Programm forderten. Lange Zeit habe ich z.B.
die Bewegung "Linkstrend stoppen!" unterstützt, die aus der Partei heraus entstanden war.

Was hat das alles genützt? Nichts.

Die Taktikerin der Macht, Angela Merkel, hatte so
viele willige Mitarbeiter im Kanzleramt und in Parteifunktionen um sich geschart (Von den vielen reinen Ja-Sagern unter den Abgeordneten ganz zu schweigen!), daß sie ungerührt über die wenigen Aufbegehrenden hinwegsehen konnte.

Selbst wenn demnächst mal Korrekturen erfolgen sollten, z. B. unter Jens Span u.anderen,
dann ist der angerichtete Schaden doch derart groß, daß die CDU sich niemals mehr ganz davon
wird erholen können.

liebe Frau Wallau. Und ich glaube, dass - obwohl die Umfragen etwas anderes sagen - die CDU jetzt schon einen größeren Teil ihrer Stammwähler verloren hat. Die werden wohl auch nie wieder die CDU wählen, egal wer dieser Partei vorsitzt. Ich glaube, dass über kurz oder lang die CDU das Schicksal der SPD teilen wird und bei maximal 20% (oder weniger) enden wird. Das Beispiel Holland zeigt nachdrücklich, dass die etablierten Parteien dramatisch verloren haben und sich nun mit einer Vielzahl kleinerer Parteien rumschlagen müssen.

werter Wolfgang Tröbner.

Da es in Holland keine 5% Hürde bei den Wahlen gibt ist das nicht verwunderlich.

Aber Sie haben recht, so lange wie die etablierten Parteien ( wie in Holland, oder anderswo ) es versäumen den Bürgern ein plausibles Konzept für die Zukunft vorzulegen , sich aber darauf versteifen mit populistischen und
markt­schrei­e­rischen "Lockangeboten" die Wählerschaft auf ihre Seite zu ziehen.
Das perfide dabei ist aber immer, wenn eine Partei es geschafft hat an den "Trog der Macht" zu kommen fallen folgende ( verlogenen) Ausreden zum Tragen.

Wir wussten nicht's über den wahren finanziellen mittel dieser Republik.
Lüge Nummer1

Lüge Nummer2 ist folgende, das man sagt mit dem neuen ????? Koalitionspartner sind unsere ( hehren) Ziele nicht mehr machbar.
Ja liebe Parteien aller Couleur, dann macht eine "Minderheitsregierung", oder duldet sie.
Aber dazu seid ihr zu feige, und teilt lieber den Staat untereinander "im Proporz" unter euch auf.
Schämt Euch.

Claudia Martin | Do, 20. Juli 2017 - 16:52

Mit der bewussten Schwächung der FDP seinerzeit hat man den einzigen natürlichen Koalitionspartner verloren. Diese Aktion damals habe ich eigentlich nicht verstanden. Mutti räumt halt alle ab. Zwangsneurose? Es kann nur eine geben. Also musste man sich bei der SPD und den Grünen bedienen um stärkste Fraktion zu werden. Dies ging nur unter Aufgabe eigener Positionen. Würde man nun wieder die Konservativen stärken, würde man wieder Wähler verlieren. Der Weg für R2G wäre dann frei. Oder evtl. SPD, FDP und Grüne? Daher kommt die Basis nicht nach oben durch. Einzige Chance: Die FDP lässt sich nochmals auf Angela ein. Würde ich nicht machen.

martin falter | Do, 20. Juli 2017 - 17:07

Mutti nicht mehr Kanzlerin ist. Dann beginnt eine spannende Zeit für die Union. Völlig ausgehöhlt und nur dem Machterhalt zugewandt werden die Flügel übereinander her fallen. Eine Nachhaltige Entwicklung sieht anders aus.

Frau Merkel hat die Marke CDU mit Machterhalt durch Unberechenbarkeit und Beliebigkeit im Programm und Werten erkauft.
Diese Rechnung muss dann bezahlt werden, wenn Sie die bereits heute völlig ausgelutschte Partei einmal nicht mehr vorsteht.
Diese absehbare Erkenntnis, ist wohl auch ein Teil Ihrer - noch- Daseinsberechtigung als Kanzlerin.

Gerdi Franke | Do, 20. Juli 2017 - 17:17

Das versteht die Kanzlerin doch gar nicht. Was die Konservativen hier erhalten wollen. Das hat sie nicht miterlebt und hat keinen Bezug dazu. Für sie ist Deutschland DDR-Vergangenheit und das heisst für sie "Weg damit"!

Egon Kaiser | Do, 20. Juli 2017 - 17:27

des fehlenden Konservatismus ist nicht Merkels Erfolg. Sondern es ist das Fehlen der Opposition. Da sich die Merkel-CDU seit langem immer weiter nach links bewegt, müssten sich längst rechte Alternativen aufgetan haben, bzw. liberale Parteien manche rechten Positionen übernommen haben. Dann gäbe es Debatte und Optionen für den Wähler. Momentan ist die Politik in Deutschland tot. Dies führt dazu, dass sich kultureller Widerstand formt. Dies dauert zwar länger, wirkt aber langfristiger.

Margrit Sterer | Do, 20. Juli 2017 - 18:12

Das ist sie scvhon lange nicht mehr.
Das wird sie auch erst wieder, wenn Merkel weg ist, das müssen alle in der CDU endlich begreifen
Frau Merkel kungelt während der Wende mit Bündnis 90, aber sie ollte mehr, sie wollte Macht, also trat sie in die CCDU ein, die gerade regierte.
Es wird Zeit, dass man sich endlich mal mit Merkels Vorleben beschäftigt.

Reiner Jornitz | Do, 20. Juli 2017 - 18:21

12 Jahre an der Macht ob Partei oder Angela Merkel haben aus der einstmals zielorientierter
Persönlichkeiten eine Partygesellschaft gemacht .
In der nur eins wichtig ist, deren Selbstdarstellung und kein Moraldenken. Siehe Flüchtlingspolitik, Ehe für alle , oder den politischen Gegner zu vernichten sei es SPD oder AFD. Wobei die letztere Partei eigentlich Politik der CDU macht und sich im Moment selbst reinigt von krassen Strömungen. Angela Merkel kümmert sich im Moment keine Spur darum was das Volk will und was zu tun ist. Typisch Laisse fair . Noch ist nicht September , da kann noch viel passieren. Ich habe bei You Tube einen Talk angeschaut und gehört mit dem Parteivorsitzenden der Jungen Union. Mit solchen Leuten kann die CDU keinen Staat machen. Kein zuhören, dazwischen reden, vorlaut wie ein pubertierender Primaner, nein der Kommentar von der Opposition in der CDU war katastrophal. Aber es tut sich etwas in Deutschland nur wann?

Sepp Kneip | Do, 20. Juli 2017 - 18:28

Das ganze Geeiere der konservativen CDU-Leute ist ein Sturm im Wasserglas, der bald wieder verebbt. Genau so wie die Abgeprdneten, die sich gegen die Euro-"Rettungs"-Politik Merkels ausgesprochen haben und untergetaucht wurden, wird es auch mit der "Werte-Union" gehen. Am Ende obsiegt immer Merkel, da sie von den Mainstream-Medien getragen wird. Sollten es die "Werte-Bewahrer" wirklich ernst meinen, müssten sie die Partei wechseln. Nicht zur CSU, die wird von Merkel genau so dominiert, wie die CDU. Da bliebe für sie nur eine Alternative - und die nennt sich auch so.

Dr. Georg Steger | Do, 20. Juli 2017 - 18:57

Mit einem solchen konservativen Kreis einer WerteUnion sowie mit Spahn-Meinungen will man doch nur den rechten Rand der CDU, der vielfach in die AfD abgewandert ist, zumindest teilweise bei den nächsten Wahlen zurückgewinnen, ohne dass sich die CDU selbst bewegen muss!
Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass es immer wieder zu leichtem Grummeln kam: das dauerte dann 1-2 Tage, dann war wieder der Deckel drauf und es herrschte Ruhe.
Ganz fraglos hat eine Frau Merkel, zusammen mit ihrer Kamerilla, der ihr hörigen BT-Abgeordneten und der sie bejubelnden Mitglieder absolute Macht in dieser Partei, so dass ein paar konservative Exoten leicht verkraftet werden können.
Minutenlanger trommelnder Applaus beim letzten Parteitag hat doch hinreichend gezeigt, wie ihr die Mitglieder willenlos folgen. Und eine Parteitagsentscheidung, die nicht auf Merkels Linie liegt, wird einfach einkassiert (s. Doppelpass).

Wer will denn wirklich Parteien wählen, die nur noch Lemming-Verhalten zeigen?

Andreas Balmert | Do, 20. Juli 2017 - 19:07

"Und ich halte es für ein Phänomen, wie plötzlich in allen CDU-Landesverbänden konservative Initiativen wie Pilze aus dem Boden schießen."

Nützt alles nichts, wenn auf dem nächsten Parteitag der Merkel´schen Politik wieder pflichtgemäß mit minutenlangem stehendem Applaus gehuldigt wird.
Meines Erachtens muss sich die CDU von einer opportunistischen Abnickergemeinschaft zu einer um den politischen Kurs ringenden und konstruktiv streitenden Partei entwickeln. Dies bedarf einer Führung, die Streitkultur als probates Mittel zur Meinungsfindung akzeptiert und fördert.

Oliver Klein | Do, 20. Juli 2017 - 19:19

Mit Merkel an der Spitze der CDU hat die Partei als auch unser Land keine Zukunft mehr.

Die Frage bleibt also: was kommt nach Merkel? Die CDU ist derzeit ein reiner Kanzlerwahlverein ohne Prinzipien oder Profil. Ich hoffe auf einen konservativen Neustart mit jungen, pragmatischen und fähigen Konservativen, wie es Sebastian Kurz in Österreich vormacht. Hoffen wir das beste. Bis dahin bleibt die AfD die einzige konservative Partei auf Bundesebene.

Roswitha Schaffgans | Fr, 21. Juli 2017 - 20:58

In reply to by Oliver Klein

Genau das ist das Problem, wir haben leider keinen Sebastian Kurz,
Keine dynamischen Nachfolger.
Vielleicht in der CSU aber die haben ja keinen Mut.
Seehofer hängt ja an Muttis Schürze und nickt ab.
Es gibt nur eine Alternative die endlich etwas ändern und aufhalten kann ehe es zu spät ist.
Deren Programm ist gut, es wird Zeit.......

Dimitri Gales | Do, 20. Juli 2017 - 21:06

Vielleicht weiss sie selbst nicht, für welche Richtung sie steht. Manchmal erinnert sie mich an den Gockel auf dem Kirchturm: immer mit dem Wind, dann kann nicht viel schiefgehen.
Wertkonservative Tendenzen in der Politik sind jedoch notwendig, um dem Staat Halt zu geben, als Rückgrad sozusagen.

Erneuerungen, dann in Kenntnis derselben.
Das Wort Kenntnis zusammen mit Merkel ist in meinen Augen unpassend.
in der Richtung ist für die CDU m.E. alles abgebrochen.
Nicht so für die anderen Parteien, wenngleich der Blutzoll für die FDP enorm war.
Sie ist immer nur eine kleine, sehr hochwertige Partei gewesen.
Ich hoffe sehr, dass die alten Politiker wieder zurückkommen, denn Merkel und ansonsten nur junge CDU`ler, die natürlich folgen sollen, sind für Deutschland einfach zu wenig.
Vor allem wenn ein Cem Özdemir dazustossen würde.
Kann man ihn im weitesten Sinne wie Joschka Fischer, also beide als speziell "geschulte" Politiker bezeichnen?
Ich glaube kaum, dass die Grünen ihn im Griff haben.
Lindner ist noch sehr jung.
Dieses Land braucht dringend Martin Schulz, damit auch Weltpolitik möglich ist, wie ich sagen würde, trotz Merkel.
Wie gesagt, SPD und FDP haben die staatstragende Politik der letzten Jahre gemacht, gesteuert von Schäuble, evtl. Kauder, Lammert und Hintze.

Michaela Diederichs | Do, 20. Juli 2017 - 21:14

Dank Viktor Orbán ist Ungarn eines der 15. sichersten Länder der Welt! Vielleicht sollte die WerteUnion die Frau Bundeskanzlerin damit konfrontieren. Die Kosten für ihren Alleingang stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Sie betreibt einen Ausverkauf Deutschlands mit System. Den Doppelpass-Beschluss des Parteitages hat sie einfach abgebügelt usw. Und die CDU trägt diese Frau wie auf Händen. Bescheuerter kann man nicht sein. Aber Danke für das Interview und das Nachhaken.
http://www.theeuropean.de/hanno-vollenweider/12505-dank-viktor-orban

Als Frau Merkel ihren Antrittsbesuch bei Herrn Trump absolvierte sprach Sie von Freiheit .... meinte aber Freihandel statt Protektionismus und hatte nicht Amnesty im Schlepptau sondern die Bosse der deutschen Wirtschaft, die ihre Fellen davon schwimmen sahen.

Mir geht es wie Ihnen , Frau Dietz.

Arndt Schuster | Do, 20. Juli 2017 - 22:30

Ob bei Einwanderungspolitik, Energie und Klima, Familienpolitik, Soziales und EU und Europolitik, allein die AfD vertritt noch die konservativen Werte der CDU vor 2010. Dass Frau Merkel bei der "Ehe für alle" bewusst gegen das Grundsatzprogramm ihrer Partei verstoßen hat, ist für mich sonnenklar. das war kein Versprecher. Schon beim Doppelpass- Beschluss des letzten Parteitages hat sie noch auf dem Parteitag klargemacht, dass sie nicht daran denkt, sich an den Beschluss zu halten. Wenn der Großteil der CDU diese Opportunistin mit elfminütigem Beifall nach einer schwachen Rede bedenkt, dann gute Nacht CDU. Selbst wenn sich jetzt einige Konservative formieren, ich persönlich werde vorerst die CDU auf keinen Fall wählen. Ich nehme dann die Alternative, die wirklich die Konservativen vertritt.

Ursula Schneider | Do, 20. Juli 2017 - 23:04

Was sich die Konservativen in der CDU von Merkel gefallen lassen, grenzt an Selbstaufgabe und Unterwürfigkeit. Der Satz von Christean Wagner: "Wir wollen dem Wähler vermitteln, dass auch weiterhin Konservative in der Union eine Heimat finden", klingt denn auch reichlich kleinmütig und defensiv - er hätte von Mutti selbst kommen können. "Heimat" wo? Im Hinterzimmer?

Dabei hat die Kanzlerin weder bei der Energiewende noch bei der unbegrenzten Aufnahme von Migranten noch bei der doppelten Staatsbürgerschaft und der "Ehe für alle" Rücksicht auf ihre Fraktion genommen und bei der unkontrollierten Grenzöffnung selbst den Bundestag missachtet.

So jemand gehört abgesetzt und vor einen Untersuchungsausschuss!

Christian Gohlke | Do, 20. Juli 2017 - 23:13

Ob diese "Werte Union" jetzt sie Rolle des Chors der Engel übernimmt und den Wähler vor "Dummheiten" bewahren soll? Diese und andere Gruppierungen könnten auch nur vorübergehend geduldet sein, um dem Wähler glauben zu machen, dass es diese Werte noch gibt in der CDU. Nach der Wahl könnten sie ganz schnell kaltgestellt sein, wie viele Unbequeme vor ihnen. Wenn es eine "Werte Union" gibt, was ist denn dann mit dem Rest der CDU? Im Grunde stellt man sich ja zumindest in der Wertekompetenz "moralisch" über die Anderen. Von weitem sieht das nicht besonders politisch korrekt aus.

Wolfgang Lang | Fr, 21. Juli 2017 - 02:21

Zur Frage was Herr Spahn in der CDU und im Staat noch werden kann, lässt sich kurz und bündig sagen: Herr Spahn war beim letzten Bilderberger-Treffen eingeladen. Hier gilt: Viele sind berufen, wenige auserwählt. Somit lässt sich sagen, wie die Beispiele Merkel, vdL, Westerwelle und andere gezeigt haben, er kann alles werden, wenn er keine groben Schnitzer macht oder den Bilderbergern in den Rücken fällt.

Akira Ozawa | Fr, 21. Juli 2017 - 06:55

Alles NUR Makulatur!
Erst trat der "Konservative Kreis" der CDU auf, jetzt etabliert sich eine "Werte Union".
Ergebnis:
NICHTS.
Die konservativen, national-liberalen Einflussmöglichkeiten in dieser Partei werden genau wie das Auftreten der Herren Spahn und Bosbach nur zu Ablenkungszwecken der unsäglichen Politik einer Fr. Merkel genutzt.
Sie haben weder Auswirkungen auf deren Führungsstil geschweige dem einen futuristischen Bestand.
Selbst CDU-Parteibeschlüsse sind für deren Vorsitzende NICHT bindend.
Die Probleme der Bevölkerung werden standhaft - Siehe Obergrenze für Flüchtlinge - ignoriert.
Man ergiesst sich immer in neuen Ankündigungen.
Siehe NRW-Regierung:
„Keine Akzeptanz für allein reisende, marodierende Männer“
Doch.
" Die Zahl der Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber aus Deutschland ist . . . gesunken."
Was hat man den Thesen wie denen von AfD-Hr. Meuthen im BW-Landtag (20-07-2017) entgegenzusetzen?
"". . gewalttätiger Mob . . Starter-Set für eine Gangster-Karriere . .""

Heinrich Jäger | Fr, 21. Juli 2017 - 07:15

statt sich in Hinterzimmern zu irgendwelchen konservativen Werten zu bekennen ,sollte man endlich mal zum offenen Widerstand gegen diese Kanzlerin der Beliebigkeit übergehen. Diese Frau hat keinerlei Werte, dies hat in der CDU bisher nur Frau Steinbach erkannt und konsequent gehandelt.

Roswitha Schaffgans | Fr, 21. Juli 2017 - 21:03

In reply to by Heinrich Jäger

Der Widerstand müsste längst kommen, andere Länder wären und gehen längst auf die Strasse.
Alle Achtung für den Mut und der Konsequenz von Frau Steinbach

Robert Müller | Fr, 21. Juli 2017 - 08:32

Mir sind diese konservativen Heiligtümer ziemlich egal und ich finde es auch gut, dass sie abgeräumt wurden. Bsw die Wehrpflicht. Das war doch nur noch ein hohles Ding, das deshalb auch problemlos verschwand. Das gleiche galt für alle anderen auch. Ich habe kein grundsätzliches Problem mit der Einwanderung, wenn z.B. fähige Personen nach DE kommen würden. In echten Einwanderungsländern lässt man nämlich nur die rein, aber nicht die Einwanderung in die Sozialsysteme wie man das bei uns macht. Tatsächlich ist es der wirtschaftliche Unverstand mit dem man hierzulande Politik macht, der mich so aufregt. Man hat nicht nur 2015/16, sondern z.B. auch mit der Euro-Einführung eine massive Hypothek aufgenommen, was nicht hätte sein müssen. Ich nenne das Politikversagen! Es gibt weitere Bespiele für diese politischen Groß-Fehler, aber die Parteien lassen das einfach geschehen. Wie war das auf dem CDU-Parteitag, der 10 Minuten lang Merkel applaudierte? "Bettvorleger" fällt mir da ein.

Franz Platz | Fr, 21. Juli 2017 - 08:39

Vor allem hat eine Partei , die nur die Laufkundschaft bedient , keine festen Prinzipien mehr.

Jörg Meyer | Fr, 21. Juli 2017 - 09:15

Alle verbalen Auflehnungsversuche der Unions-"Konservativen" einschließlich des lächerlichen Auftretens Seehofers, der gern den Mund spitzt, aber noch nie gepfiffen hat, sind unverhohlene Täuschungsversuche. In Wirklichkeit möchte die gesamte politische Klasse die schicksalhaften Weichenstellungen gern ohne den Souverän vornehmen, indem man diese vor der Wahl totschweigt oder wie die Kanzlerin mit unerträglichen Platitüden zukleistert. Nach der Wahl wird es dann weitergehen wie gewohnt: "Energiewende" in die Planwirtschaft, millionenfache Einwanderung direkt in die Sozialsysteme, faktisch unabhängig von jeder Schutzbedürftigkeit, Ausplünderung der Mittelschicht und ihrer Altersversorgung, Subventionierung eines halben Kontinents per Geldentwertung, wo immer dieser seine Sozialsysteme nicht selbst erwirtschaften mag, verbrämt als "Investition". Der Wähler hat im September ein einziges Mal die Gelegenheit, hierauf Einfluss zu nehmen. Kein CDU-Wähler möge sich nächstes Jahr beschweren.

helmut armbruster | Fr, 21. Juli 2017 - 09:16

jedenfalls nicht in der Politik.
Deshalb findet sich bei der CDU das C und bei der SPD das S, obwohl jeder weiß, dass das nackter, blutiger Etikettenschwindel ist.
Ich kann mir nicht erklären wieso die Leute das einfach so hinnehmen und wundere mich von Tag zu Tag mehr.

Dr. Georg Steger | Fr, 21. Juli 2017 - 09:18

... der CDU ist zu einem Großteil zur AfD übergelaufen, weil sie sich in "ihrer" Partei nicht mehr vertreten fühlt - wer kann es ihr verübeln? Vielleicht erklärt das auch den Hass, der dieser Partei entgegengebracht wird: ein Hass, "Verrätern" gegenüber, der von vielen Medien multipliziert wird (s. auch Studie der Otto-Brenner-Stiftung, u.a. Zeit vom 20.07.17).
Allerdings wird es nicht so einfach sein, diese zurückzuführen (mit Merkel an der Spitze dürfte das überhaupt nicht gelingen!).
Die AfD wird sich etablieren und sukzessive als ernstzunehmende Partei aufbauen (genauso wie die Grünen vor ca. 3 Jahrzehnten!).
Und - eine Demokratie kann einen rechtsextremen Flügel genauso verkraften (und einhegen), wie dies mit den linksextremen Flügeln bei SPD, Grünen und der Linken der Fall ist, die für diese Parteien selbstverständlich sind, obwohl sie für eine Demokratie kaum weniger gefährlich sind (s. G20).

Wie sie sagen, wie man beobachten kann, ist das Programm der AfD im wesentlichen das Programm der CDU zu Anfangszeiten von Merkel. Man höre nur ihre damaligen Reden an. Jedoch hat sich inzwischen viel geändert. Wenn aber die AfD rechtsradikal ist, heißt das, dass die CDU vor 15-20 Jahren rechtsradikal war! Stimmt das?

Dr. Georg Steger | Fr, 21. Juli 2017 - 15:29

In reply to by Wolfgang Lang

Tut mir leid, dass ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt habe: unter "rechtsextrem" verstehe ich nicht die AfD selbst, sondern deren rechten Flügel (z.B. Höcke, Poggendorf) und dieser Flügel muss - sofern er sich nicht jenseits der Gesetze stellt - für mein Dafürhalten genau die gleiche Existenzberechtigung haben, wie die extremen Flügel der Linksparteien, die ja vielfach jenseits der Gesetze stehen und dank ihrer Protektionierung (Schwesig, Ramelow) damit ganz gut leben können.

Alex Preiss | Fr, 21. Juli 2017 - 09:29

Solange Merkel an der Spitze steht, verkauft mir die CDU keine konservativen Positionen. Wer nach wie vor die Obergrenze für Flüchtlinge ablehnt, keine Sicherung bzw. Schließung der Mittelmeerroute ins Auge fasst, der ist nicht glaubwürdig, so einfach ist das.

Die CSU mit ihrem Bayernplan und einer "eigenen Obergrenze" kann mir auch gestohlen bleiben. Da steht nur drin, was Frau Merkel ihnen verweigert hat und was ich als Wähler garantiert nicht kriege.

Alexander Wildenhoff | Fr, 21. Juli 2017 - 09:42

Interessanter Aspekt – was sind denn die Werte eines Kanzler-Wahlvereins? Ein solcher darf eigentlich qua definitione keine Werte haben. Es gilt das Motto von Machiavelli: Macht um jeden Preis. Um jeden! Merkel vertritt das mustergültig. Wenn die Stammkundschaft den Schritt zu „Transgender“ (Geschlecht ist ein soziales und kein biologisches Konstrukt – wie es die links-Grünen schon eine ganze Weile propagieren) und zu Transnational (Nation ist eine fiktive Einbildung und kein soziologisch-historische gewachsenes Konstrukt) nicht mitgehen will, hat die Stammkundschaft Pech gehabt.
Die Frage ist, wie lange Frau Merkel das grausame Spiel mit Hilfe von Massenpsychologie und willfährigen Spin-Doktoren durchziehen kann.
Denn eines ist klar, den Transgender-Unfug sind viele bereit zu ertragen, den Transnational-Unfug nicht. Spätestens wenn offensichtlich wird, dass Schorndorfer Verhältnisse überall auftreten, nicht nur in der Schwäbischen Provinz - dann implodiert das Modell.

Silas Loy | Fr, 21. Juli 2017 - 10:40

Viele halten ihr Vorgehen (oder besser Nachgeben) in der sogenannten Flüchtlingskrise für einen Staatsstreich. Geht man davon aus, dass dieser gegeben ist, wenn eine Regierung das parlamentarisch festgelegte Recht und sogar das Grundgesetz bricht statt es als Exekutive durchzusetzen, ist das auch zutreffend.

Der Bruch der Nichtbeistandsklausel des Vertrags von Maastricht in der sogenannten Eurokrise war für die CDU-Wähler ebenso überraschend wie verheerend, die Glaubwürdigkeit der CDU seitdem schwer beschädigt. Seit dem Koalitionsvertrag 2013 mit der schwer angeschlagenen SPD zu deren Bedingungen ist sie nicht mehr vorhanden.

Natürlich kann man weiter Merkel wählen, weil man sich einbildet, sie sei das kleinere Übel, aber man trägt dann für ihre Politik die Mitverantwortung.

Das Abwiegeln der konservativen Teile der CDU ist angesichts der bereits eingetretenen Schäden durch Merkels Politik ungenügend. Sie machen sich längst mitschuldig. Heiss oder kalt, nicht lau!

Raimund Zoller | Fr, 21. Juli 2017 - 10:56

Merkel hat ein kristallklares linksgrünes Profil. Das in der Union durchzustzen, ist ein echtes Schurkenstück. Merkel steht für alles, wofür Linksgrün seit Jahrzehnten steht: Umvolkung zur bunten Republik, marktferne Energiewende, EU-Einheitsstaat, Sozialstaatswohlstand. Wer das wählt, wählt Selbstzerstörung.

Wolfgang Lang | Fr, 21. Juli 2017 - 11:15

Eigentlich müssten alle echten CDU-Mitglieder aus der Partei austreten. Alles andere ist sich in die Tasche lügen, Feigheit oder Gschäftlhuberei.

Thomas Radl | Fr, 21. Juli 2017 - 11:17

... dass sie in ihr Kabinett engagierte Wertkonservative aufnimmt, die auch innerhalb der Partei ein Profil entwickeln dürfen."
Tja, Herr Dr. Wagner, da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken!
Wie die Parteivorsitzende mit Wünschen der Parteibasis, sogar Parteitagsbeschlüssen umgeht, hat sie doch beim letzten Parteitag gezeigt! Doppelpass abschaffen - das geht (mit ihr) gar nicht! Obwohl gerade mit überwältigender Mehrheit beschlossen! Den Verweis auf Grundsatz-/Parteitagsbeschlüsse und Programme halte ich deshalb für Luftverschwendung! Solange Fr. Merkel weiterhin mit solchen Mehrheiten wie aktuell als Parteivorsitzende bestätigt wird, werden Sie der Dekonstruktion der CDU als "konservativer Partei" weiter 11 Minuten Applaus klatschend zuschauen. Mich als Wähler überzeugen Sie jedenfalls nicht!

Werner Schick | Fr, 21. Juli 2017 - 12:00

Werte Frau Wallau,
habe ihren Kommentar gelesen und erlaube mir eine kleine Ergänzung zu ihrem letzten Satz anzubringen:
die CDU wird sich niemals mehr ganz davon
erholen können und das ist auch gut so, denn eine solch volksschädigende Partei braucht kein Wähler und diese Partei hat sich durch ihr Verhalten ebenso überflüssig gemacht wie die SPD.
Es macht jeden Tag sprachloser, wie solche Parteien weiterhin ohne jede Kontrolle ihr Unwesen weitertreiben können.

Raimund Zoller | Fr, 21. Juli 2017 - 12:41

Solange Wohstand regiert, wird sich nichts ändern. Objektiv hat die Regierung keinen direkten Einfluss auf den Wohstandserhalt, ober der Wähler nimmt es so wahr, als wenn der Einfluss vorhanden wäre. Kippt der Wohlstand auf ganzer Breite weg, fällt die Regierung, fällt die ganze BRD. Wie lange der ausufernde Sozialstaat noch erhalten werden kann, immerhin 130 Mrd. Euro, ist offen. Je mehr Migranten kommen, desto schneller kackt die BRD ab. Wer dieses System ändern will, muss auf ungebremste Migrationsströme hoffen. Diese Hoffnung wird sehr teuer, wenn sie erfüllt wird.

Dr. Lothar Sukstorf | Fr, 21. Juli 2017 - 12:46

Lieber Cicero, können Sie mir die Frage beantworten, ob Merkel auch die israelische Staatsangehörigkeit besitzt?

Reiner Jornitz | Fr, 21. Juli 2017 - 12:50

Sehr gute junge Leute stoßen zur AFD und sturmgeprüfte ältere Abgeordnete stoßen ebenfalls dazu. Die CDU wird sich innerlich ausbluten an guten Leuten um irgendwann festzustellen" Was haben wir nur falschgemacht?" War es der massenhafte Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen , die jetzt ihre Familien nach Deutschland bringen? Oder war es der schleichende Islamismus? Oder das Ziel Deutschland als Nation , Kultur und Eigenart - der eigenen Lebensart zu zerstören? Oder das Frauen wenn sie Nachts spazieren gehen Herzklopfen bekommen aber nicht vom Liebsten , sondern von einem Hormongesteuerten Flüchtling" dessen Glaubensrichtung nichts von Frauen hält. Im Kanzleramt bekommt man ja vieles - was in Deutschland passiert nicht mit" Dann wird es Zeit Veränderungen in der Führung unseres Landes vorzunehmen !! Es ist 2 Minuten vor 12.00Uhr

Dechant Beatrix | Fr, 21. Juli 2017 - 14:38

Das Problem der CDU ist eine durch und durch sozialistisch geprägte Merkel.

Gerade gestern einen Beitrag über Merkel und ihre DDR Jugend gesehen! Da wurde mehr als deutlich, dass sie eigentlich ursprünglich keine Wiedervereinigung Deutschlands, sondern lediglich eine sozialistische Reform der DDR anstrebte. Als es dann zur Öffnung kam, ist man eben auf den fahrenden Zug der Wiedervereinigung aufgesprungen und hat so gewaltig Karriere gemacht. Opportunismus, massiver Ehrgeiz und Selbstverleugnung pur!

Merkel hat mit ihrer politischen Einstellung, ihren Ansichten in der Union eigentlich nichts verloren!

... haben "Ossis" Leute genannt, die in beiden Systemen auf ideologischem Gebiet Karriere gemacht haben.

Warum die "Wessis" mit über 60 Mio. die Hauptwähler von Merkel sind (?), das sollte hier mal nicht unerwähnt bleiben. Bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das es im Osten pro Kopf/Einwohner weniger Merkel-Fans gibt als im Westen.

Herbert Dietl | Fr, 21. Juli 2017 - 15:15

... dann beginnt das Hauen und Stechen in der Union. Das Schicksal der Democrazia Cristiana steht als Menetekel an der Wand, und keiner sieht hin. Nur ist dann Deutschland wie es mal war endgültig ruiniert, dann schlägt das Pendel zurück.
Nein, ich möchte nicht Recht behalten.

Rolf Pohl | Fr, 21. Juli 2017 - 15:48

... das Ergebnis ist gleich. Frau Merkel ruiniert die CDU incl. CSU und diese zwei Parteien lassen sie dabei weitestgehend in Ruhe zu Werke gehn.
Wer hätte das vor 13 Jahren gedacht?

Stefan Müller | Fr, 21. Juli 2017 - 16:14

Auch Herr Wagner redet doch um den heißen Brei herum. Entweder ist das, was Frau Merkel tut, richtig oder es ist falsch. Die Aussage, eigentlich ist es falsch, aber wir lieben sie doch alle, führt doch zu keiner Änderung der geschaffenen Tatsachen. Wenn Herr Wagner oder Herr Bosbach ihre Kritik und Sorge ernst meinen würden, dann würden Sie die Merkelsche Politik nicht mittragen und hätten schon längst Konsequenzen gezogen und sich einer Zusammenarbeit entzogen. So sieht es nur danach aus, dass sich Herr Bosbach nur vor den Karren der Kanzlerin spannen läßt, um die Wähler einzulullen. Herr Wagner und sein Kreis dienen ja auch nur dazu. Was soll das sonstz bedeuten? Nach Merkel wird wieder alles von alleine anders? Im Wahlkampf zeigen Laschet und Merkel ohne Folgen ihre konservative Seite. Das ist völlig unglaubwürdig und dient nur dem Wählerfang. Die können das gar nicht so meinen.

Torsten Knecht | Fr, 21. Juli 2017 - 16:29

... was für ein Klamauk.

PR-Maßnahme der CDU parallel zu Merkel - mehr nicht. Man will zeigen, wir sind auch noch da, obwohl Mutti alles im Griff hat.

Erst wenn die Interessen der Wirtschaft u. der Reichen nicht mehr bedient werden, glaube ich an einer Umwandlung der CDU in Richtung links, alles andere sind temporäre Gedächtnisstützen für den Wähler.

Rolf Pohl | Fr, 21. Juli 2017 - 16:55

Gibts derzeit bestenfalls noch in Bayern. Frau Dr. Merkel indessen zieht immer noch den wenig informierten Rest nichts aussagend und per einstudierter Vertrauensraute in den Laden. Doch in dem Maße wie der dort regierende Oberindianer Seehofer immer mehr vom Tiger zum bequemen Bettvorleger seiner Chefin mutiert wird auch dessen Stammkundschaft irgendwann woanders einkaufen?

Die Märkte sind so im Wandel wie das Angebot.

Werner Schick | Sa, 22. Juli 2017 - 09:42

Werter Herr Armbruster,
ihre Feststellung zum Etikettenschwindel bei CDU und SPD gilt schon seit vielen vielen Jahren.
In diesem Land nehmen die Leute mittlerweile alles hin selbst ihren eigenen Ruin und wundern müssen sie sich über dieses Land schon lange nicht mehr. Sie leben schließlich in "Irrland".

Werner Schick | Sa, 22. Juli 2017 - 09:52

Werter Herr Meyer,
sehr gut erkannt. Wenn doch nur 20 % der Wähler ebenso vorausschauend wären wie sie, dann hätte der Spuk ein Ende.

Dr. Lothar Sukstorf | Sa, 22. Juli 2017 - 10:04

Merkels Politik ist mit einem Fencheltee, der mit einem hochdosierten Sedativum versetzt ist, gleichzusetzen.

Thomas Wirz | Sa, 22. Juli 2017 - 17:19

Das grundlegende Problem der "Konservativen" in der Union ist: Sie können nicht definieren, was im 21. Jahrhundert demokratischer Konservatismus sein soll. Auch in dem Interview gibt es ja keine inhaltliche Aussage. Permanent werden Beispiele wie Wehrpflicht oder Atomkraft gebracht - was genau soll daran konservativ sein? Und was ist daran konservativ, bei allen gesellschaftlichen Entwicklungen, die breite Mehrheiten in der Bevölkerung haben (auch im bürgerlichen und liberal-konservativen Spektrum) nur ein trotziges "Nein" vorzubringen? So lange von den Konservativen in der Union nix produktives kommt sondern nur wehleidiges Gejammer, muss Frau Merkel diese Leute auch nicht ernst nehmen. Und da die AfD mittlerweile offen rechtsextrem agiert hat sich die für demokratische Konservative auch erledigt.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 22. Juli 2017 - 18:01

unter Merkel sind konservative Bastionen gefallen?
Eigentlich wußten doch auch Sozialdemokraten bisher was Politik vermag, was ein Staat ist, was ein Souverän ist und und und.
Krieg, könnte das etymologisch geradezu herkommen von "haben wollen"?

Dieter Göttler | So, 23. Juli 2017 - 01:51

Es ist schon faszinierend wie dem dummen deutschen Michel die Reibungshitze die entsteht wenn Mutti Merkel ihn über den Tisch zieht auch noch als Nestwärme verkauft wird..

Und solche Lippenbekenntnissler wie Wagner die dabei kräftig mithelfen, guckt mal wie lange er Merkel auf dem letzten Parteitag beklatscht hat^^

Dr. Lothar Sukstorf | So, 23. Juli 2017 - 13:32

Egal wie, hoffentlich bleibt bei der CDU ein großer Teil der Lauf- und Stammkundschaft aus...so dass alsbald eine Geschäftsaufgabe erfolgen muss!!!

Gottfried Meier | Mo, 24. Juli 2017 - 09:31

Ich verstehe die Aufregung nicht. Es ist ja nicht nur Frau Merkel. Ohne die CDU hätte Sie das alles gar nicht machen können. Mein Fazit: Ich wähle ganz einfach die CDU oder richtiger hier in Bayern die CSU nicht mehr.

Werner Schick | Mo, 24. Juli 2017 - 09:36

Werter Herr Wirz,

wo bitte agiert die AFD "offen rechtsextrem", für eine aufklärende Antwort wäre ich ihnen dankbar.
Sollte ihnen keine einfallen, würde ich sie höflichst bitten, solche manipulativen Äußerungen zu unterlassen. Cicero Leser orientieren sich in der Regel an Fakten.

Offen rechtsextrem würde ich jetzt nicht unterstreichen. Aber ich empfinde schon, dass die AfD am rechten Rand einen Klärungsbedarf hat. Äußerungen und Auftreten einiger "Rechtsaußen" halten sicher viele Wähler ab, die AfD zu wählen.

Robben ist ein guter Rechtsaußen, der oft nach links zieht...und mit links schießt. Das Rechts mit der AfD ist auch so eine Fabel...von den Medien und anderen kolportiert.

Werner Schick | Mo, 24. Juli 2017 - 17:54

Werter Herr Meyer,

bitte kontkretisieren sie ihre Äußerungen wo für sie der rechte Rand ist und wo sie Klärungsbedarf sehen. Ebenso sollten sie die Rechtsaussen der AFD konkret benennnen sowie deren Äußerungen und Verhalten, die zur Abschreckung der Wähler führen. Eine klärende Antwort wäre zu begrüßen.
Sollte auch ihnen keine Antwort dazu einfallen, gilt das gleiche wie für Herrn Wirz (s.meinen betreffenden Kommentar).
Ich habe den Eindruck, dass sie beide Informationsquellen nutzen, die es in ihrem Kampf gegen "rechts" mit den unlauteren Mitteln nicht so genau nehmen. Auch hier gilt Fakten sind wichtiger als Meinungen.

Werner Schick | Mo, 24. Juli 2017 - 23:14

Werter Herr Meyer,

CDU/CSU wählen sie ganz einfach nicht mehr. Die anderen etablierten Parteien schon, obwohl das Ergebnis, es kommt dabei immer Merkel heraus, das gleiche ist und alle diese Parteien das üble Treiben von Fr. Merkel ebenfalls unterstützt oder zumindest geduldet haben. Dass ihnen als Fazit nicht die einzige Alternative zu den Systemparteien eingefallen ist wundert mich nicht. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

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