Autonomen-Anwalt Andreas Beuth - „Ich trage politische Mitverantwortung“

Der Rechtsanwalt Andreas Beuth war einer der Chefplaner hinter den völlig eskalierten Protesten zum G20-Gipfel. Mit seinen Aussagen nach den schweren Krawallen am vergangenen Wochenende sorgte er bundesweit für Empörung. Im Interview sagt er, er sei falsch verstanden worden

Aktivisten stehen am 07.07.2017 im Schanzenviertel in Hamburg vor einer brennenden Barrikade.
Protestler im Hamburger Schanzenviertel: „Vielleicht haben wir das Gewaltpotenzial unseres Aufrufs unterschätzt“ / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Heinemann ist Redakteur im Lokalteil des Hamburger Abendblatt.

So erreichen Sie Christoph Heinemann:

Herr Beuth, sie haben nach den Krawallen am Freitag gesagt, sie hätten „gewisse Sympathien“ für „solche Aktionen“ nur bitte nicht im Schanzenviertel. Wie meinen Sie das?
Ich habe mich missverständlich ausgedrückt und bin falsch verstanden worden. Ich möchte ganz klar feststellen: Solche Aktionen sind sinnentleerte Gewalt und haben eine Linie überschritten. Ich distanziere mich auf das Schärfste von dem, was dort am Freitagabend passiert ist. Auch wir sind fassungslos über die Geschehnisse.

Sie haben noch gefragt, warum die Krawalle nicht in gutbürgerlichen Vierteln hätten stattfinden können. Wie kann das missverständlich sein?
Ich meinte damit, dass ich Sympathien für friedliche Aktionen in solchen Vierteln hege. Auch geringere Sachbeschädigungen können ein Ausdruck zivilen Ungehorsams sein. Aber die Randale hat jeden legitimen Rahmen überschritten. Die große Verwunderung in der Öffentlichkeit darüber kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

Als Mitorganisator der Demonstration „Welcome to Hell“ haben sie die Menschen erst nach Hamburg eingeladen, die nun die schwere Randale verübt haben.
Wir wollten eine kraftvolle, friedliche Demonstration, die bis zum Ende der Route führt. Im Bezug auf Donnerstag muss man klar feststellen, dass die Polizei mit ihrem überharten Eingreifen die Situation wesentlich provoziert hat, die danach folgte. Dafür kann die Politik, wie sie es jetzt versucht, uns nicht den Schwarzen Peter zuschieben. Polizei und Senat tragen beide eine wesentliche Verantwortung, der sie nicht entfliehen können.

Andreas Beuth
Andreas Beuth / picture alliance

Und Sie, als Gastgeber des „Schwarzen Blocks“, tragen keine Schuld?
Wir repräsentieren die gemäßigten Autonomen in Europa und haben diese Menschen nicht eingeladen. Die Gruppen, die wir kontaktiert haben, sind keineswegs mit dem Vorsatz gekommen, hier zu Brandschatzen und schwere Gewalt zu verüben. Das lehnen wir generell ab.

Selbst wenn das stimmt: Sie hätten doch wissen müssen, dass ihrem Aufruf auch Gewalttäter folgen würden. Sie sprachen selbst noch Vorfeld von einem der größten Schwarzen Blöcke, die es je gegeben hat.
Ja, das ist richtig. Vielleicht haben wir das Gewaltpotenzial und die Reichweite unseres Aufrufs unterschätzt. Wir haben insbesondere am Freitag eine neue, abscheuliche Dimension der Gewalt dieser Menschen gesehen. Dafür trage ich eine politische Mitverantwortung. Alle Beteiligten müssen sich verantwortlich fühlen.

Aus der Verantwortung müssen Konsequenzen folgen. Was bedeutet das für Sie?
Soll ich als Sprecher der Autonomen zurücktreten? Das geht ja nicht. Wenn es eine ähnliche Lage wie das Großereignis des G20-Gipfels gibt, stehen wir in der Pflicht, alles zu unternehmen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Insgesamt müssen wir die Geschehnisse am Wochenende sehr intensiv aufbereiten und Schlüsse ziehen.

Das hilft den Opfern der Krawalle – insbesondere im Schanzenviertel – nicht weiter.
Ich habe bereits das Gespräch mit einigen Geschäftetreibenden gesucht. Wir sind sicher nicht reich, aber werden auch finanzielle Hilfe für die stark betroffenen Geschäfte leisten. Denkbar ist etwa ein Solidaritätskonzert.

Wie geht es unmittelbar in der Roten Flora weiter? 
Es darf nicht sein, dass die Rote Flora zum alleinigen Sündenbock erklärt wird. Die Realität ist deutlich komplizierter, als jetzt in Politik und Medien getan wird. Ich werde mich zunächst ganz intensiv mit Herrn Blechschmidt austauschen. Am kommenden Woche wird es gruppenübergreifend ein Treffen geben, um die Geschehnisse aufzugreifen. Wir werden aber vorher schon deutliche Signale setzen müssen. Mir ist bewusst, dass es diesmal mit einer Pressemitteilung nicht getan ist.

Das Interview erschien zuerst im „Hamburger Abendblatt“

Gerd Runge | Di, 11. Juli 2017 - 16:11

in einem Video-Mitschnitt gehört, der eigentlich lang genug war, um nicht mißverständlich zu sein.
Ich frage mich, was gibt es jetz noch, da herumzueiern.
Scheiben in betuchteren Vierteln zu "entglasen" und bessere Karossen im Vorbeigehen mal eben abzufackeln schien für ihn absolut legitim.

Karsten Blümele | Fr, 14. Juli 2017 - 13:31

In reply to by Dr. Roland Mock

Otmar Kury, Präsident der Rechtsanwaltskammer Hamburg, hat auf deren Webseite eine Presseerklärung abgegeben.

>>Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer verurteilt mit aller Schärfe Äußerungen eines Hamburger Rechtsanwaltes zu den empörenden und bedrückenden Vorfällen im Hamburger Schanzenviertel, "Autonome" und er als deren "Sprecher" hätten "gewisse Sympathien für solche Aktionen, aber bitte doch nicht im eigenen Viertel wo wir wohnen. Also warum nicht irgendwie in Pöseldorf oder Blankenese?...". (...)<<

Quelle: http://www.rechtsanwaltskammerhamburg.de/h/

Torsten Knecht | Di, 11. Juli 2017 - 16:18

Ich glaube dem Herrn Beuth kein Wort, wenn er heute von friedlicher Demo spricht und seine Antwort auf G20 in HH "Welcome to Hell" genannt hat.

Rolf Pohl | Mi, 12. Juli 2017 - 16:06

In reply to by Torsten Knecht

Dem "Herrn", diesem sog. Anwalt? Logischerweise nicht Herr Knecht.

Der glaubt sich doch nicht mal selbst. Der will für den Fall, er sei überhaupt noch zugelassener Anwalt, vorsorgen um einen für ihn negativ ausfallenden Spruch der Anwaltskammer zu vermeiden.
Mehr ist an seinem nachgeordneten Geschwafel nicht dran.

Siegfried del Moral | Di, 11. Juli 2017 - 16:28

Sind die kleinen Geschwister der Gewalt.
"... Auch geringere Sachbeschädigungen können ein Ausdruck zivilen Ungehorsams sein ..." Das sagt doch schon alles. Man braucht sich nur noch von der Polizei ungerecht behandelt fühlen – und schon knallt es. Solange die Linken ein romantisch, folkloristisches Verhältnis zum Widerstand/Gewalt haben, wird sich nicht viel ändern."Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht". Wann das ist, sagen uns die Linken, bzw. wir werden es dann erleben.

Michaela Diederichs | Di, 11. Juli 2017 - 16:28

Ein kalter Wind aus der Schanze und von anderswo weht ihm entgegen. An seinen Aussagen gibt es nichts zu deuteln.

Rudi Knoth | Di, 11. Juli 2017 - 16:35

Beim "March for Science" hatte der Veranstalter auch nach Ordnern unter den Teilnehmern nachgefragt. Und hier war wohl kaum die Gefahr von Ausschreitungen dieser Art zu erwarten. Es sollte dem Veranstalter doch klar sein, daß Bewaffnete Demonstanten nichts auf einer Demosnstation zu suchen haben. Selbst das Grundgesetz sieht dies nach meiner Meinung so.

Komisch nicht. Zu den jährlichen Faschingsumzügen haben die Teilnehmer inzwischen bei den Wagen pro Achse zwei Ordner zu organisieren, die gekennzeichnet sein müssen und neben dem Wagen herlaufen.
Nebst einer Vielzahl weiterer Auflagen.

Josef Garnweitner | Di, 11. Juli 2017 - 16:42

könnte Politiker sein. Die haben es auch immer nicht so gemeint und werden auch immer im Nachhinein mißverstanden.

Vergleiche hinken zwar immer, aber irgendwie erinnert mich das an diese Finanzakrobaten, die kerngesund sind, so lange sie betrügen können. Kaum werden sie erwischt, sind sie sterbenskrank haftunfähig.

Christop Kuhlmann | Di, 11. Juli 2017 - 16:51

die Demos und andere Anlässe nutzen um aus dem Schutz der Menge heraus Gewalttaten zu begehen. Der Titel "Welcome To Hell" muss von allen linken Polithooligans Europas als Aufruf verstanden worden sein diese Hölle wahr zu machen. Jemand der die Szene kennt muss das wissen.

Karl Krawatter | Di, 11. Juli 2017 - 16:59

...jetzt haben wir nach "gemäßigten" Moslems auch noch "gemäßigte" Autonome. Und Ralf Stegner verfällt in die Abwehrmuster eines Aiman Mazyek.
Mittendrin solche Leuchten wie Heiko Maß und Martin Schulz. Flankiert von einer Kanzlerin, die auf Gesetze einen Dreck gibt.
Ich habe ja noch die Hoffnung, dass ich irgendwann aus diesem Traum erwache...

Sie haben die "gemäßigten" Rebellen ( die nur mit "Wattebällchen" werfen ) vergessen.

Schön anzusehen wie die deutsche Sprache verhunzt wird.

ist das Zauberwort um Regime-Change zu rechtfertigen. Man kann nur hoffen, dass die von der Wertegemeinschaft gesponserten "gemäßigten Rebellen" nicht auch noch bei uns zum Zuge kommen dagegen wären dann die Chaosnächte und Tage in Hamburg ein laues Nasenwässerchen.

Anläßlich des "tollen" Wahlkampfprogramm mit Steuersenkungen , sagte Frau Merkel zu einem Medienvertreter, Zitat : Träumen sie, was die nächsten 4 Jahre noch alles positives passieren wird. Zitat ende. Da wird es wohl nix, mit aus dem Traum erwachen- jedenfalls nicht die nächsten 4 Jahre ;-)

Den Scholz hat sie ordentlich reingelegt und der, brav wie er nun mal ist, ist auch noch schön darauf reingefallen. Sie sucht den Veranstaltungsort aus, wohl wissend dass es krachen wird, um dann dem Scholz und seiner SPD Alles in die Schuhe zu schieben. Das macht sie natürlich nicht selbst, dafür hat sie Ihre Lakaien, wie Seehofer, Tauber, Altmaier oder ... eigentlich alle in der CDU und CSU. Sowas nennt man Wahlkampf und jetzt sind Alle auf die Linken sauer. Besser geht's doch kaum noch für die Schwarzen. Interessant ist aber dass niemand auf den Gedanken käme Rechte mit der CDU/CSU in Verbindung zu bringen obwohl die genau nach deren Stimmen fischt. Autonome hingegen sind automatisch Linke. Was blubbert Seehofer immer? "Rechts von uns darf es keinen mehr geben" Alles klar?
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals derart durchtriebene aber leider auch dumme Politiker hatten.

Wolfgang Klempt | Di, 11. Juli 2017 - 17:29

Jetzt wird also ueberall ein Schuldiger gesucht den es zu koepfen gilt. Alle haben wohl Fehler gemacht. Politik, Polizei, Demonstranden und natuerlich Randalierer. Deswegen machen Schuldzuweisungen jetzt keinen Sinn. Die strafrechlich in Erscheinung getretenen muessen vor Gericht gebracht und dort verurteil werden. Nicht hier, nicht von der Politik und nicht von den Buergern. Das waere einfach Lynchjustiz. Allerdings moechte ich der Richter nicht sein.....
Politik und Polizei muessen zu verstehen versuchen ob die gefahrene Strategie wirklich die beste war, dh alle anderen Strategien haetten zu noch mehr Verwuestung gefuehrt. Ich glaube das nicht. Ich glaube auch nicht dass jetzt Koepfe rollen muesse. Shit happens..aber Fehler zu vertuschen nicht aus ihnen lernen zu wollen waere kriminell.
Auch Scholz hat nur einen Fehler gemacht. Er war in der Elphi als seine Stadt brannte und nicht auf der Strasse. Dafuer sollte er sich enschuldigen aber auch nicht mehr.

Also machen wir es so wie immer? Schwamm drüber?

Würden Sie das auch sagen, wenn es bei einer Pegida-Demonstration ähnlich zugegangen wäre? Und bei Politikern reicht es, wenn ein leises "Sorry" über ihre Lippen kommt?

Da erwarte ich was ganz anderes. Wenn ich einen Fehler, z.B. im Straßenverkehr, mache, muss ich dafür geradestehen. Warum nicht auch jeder Politiker, der so gravierende Fehler gemacht hat wie Scholz (es gibt sicher noch eine Menge anderer, die genannt werden müssten)?

die Politiker sagen nicht "sorry". Sie bitten auch nicht um Entschuldigung, wie sich das für Leute mit Anstand gehören würde.

Sie sagen ganz einfach "ich entschuldige mich". Wie das geht, die Schuld von sich selbst zu nehmen, konnte mir bisher allerdings noch niemand erklären.

Ich habe noch gelernt, daß man den/die Geschädigten um Entschuldigung zu bitten hat.

Michael Kubina | Di, 11. Juli 2017 - 17:59

Cicero zensiert, offenbar, wenn man in diesem Fall "Herr" in Anführungszeichen setzt, probiere ich es hier jetzt nochmal, einfach mit dem Link zum Zitat und ohne Anführungszeichen. Warum bringt eigentlich Cicero das Zitat nicht? Wenn man die wörtliche Ausage dieses Herrn (ohne Anführungszeichen!) kennt, fragt man sich, was dieses Interview soll. Chance zum Rückzug, weil die Rote Flora im Triumph zu verblühen droht?
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/Beuth-Bitte-doch-nic…

Joachim Becker | Mi, 12. Juli 2017 - 15:00

In reply to by Michael Kubina

Ich finde es befremdlich, dass Cicero diesen Artikel nachgedruckt hat. Jeder weiß, dass dieser Herr Beuth im Abendblatt verkürzt zitiert wurde. Ich hoffe für Cicero, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war.

das Interview haben wir im Rahmen einer Kooperation mit dem Hamburger Abendblatt übernommen. Des Weiteren wurde das Interview von Herrn Beuth so autorisiert.

Mit freundlichen Grüßen, CT Online-Redaktion

Horst Kessler | Di, 11. Juli 2017 - 18:05

Es war die Hölle was da passiert ist und dieser Herr Beut ist Hauptverantwortlicher damit hat er sich damit Schuldig gemacht,der Staat ist es seinen geschädigten Bürgern Schuldig diesen Mann nicht ohne Strafe davonkommen zu lassen.die Anwaltslizenz müsste ihm entzogen werden.

Andreas Balmert | Di, 11. Juli 2017 - 18:10

... wenn die Zulassung als Anwalt zur Disposition steht, kann dies nachträglicher Gesprächigkeit durchaus förderlich sein.

Bernd Fischer | Di, 11. Juli 2017 - 18:26

ist im Grunde genommen ein ganz feiger Typ der nicht zu seinen Aussagen steht.

Jetzt unterstellt er Millionen Zuhörer "dialektische Blödheit " die sein Sprachinterview gehört haben.

Der Mann gehört in die Politik

Peter Krebs | Di, 11. Juli 2017 - 18:36

macht die Tatsache, daß der Rechtsstaat offensichtlich auch bei diesen Gewaltdemonstanten versagt, genauso wie bei muslimischen Gewaltpredigern und Terrorverdächtigen. Die innere
Sicherheit in unserem Land steht auf schwachen Füßen.

Armin Latell | Mi, 12. Juli 2017 - 19:57

In reply to by Peter Krebs

Genau genommen, Herr Krebs, steht die innere Sicherheit auf dem Kopf, und dieser ist nicht das Ei des Kolumbus....

Michaela Diederichs | Di, 11. Juli 2017 - 19:57

Herr Scholz hat seine Anwesenheit in der Elbphilharmonie mit Signalwirkung auf die hohen Gäste erklärt. Wo gehöre ich hin? Zu den verängstigsten Bürgern meiner Stadt oder zu den Staatsgästen? Frau Dr. Merkel und Gemahl waren vor Ort. Das Fehlen von Frau Merkel wäre ein Eklat gewesen. Hollande hatte z. B. das Fußballstadion wegen eines Anschlags verlassen. Das hatte klare Signalwirkung. Ein fehlender Bürgermeister fällt m. E. nicht so dramatisch auf. Mir fehlt hier einfach ein kluges Abwägen und eine gute und menschliche Einschätzung. Helmut Schmidt auf die Frage, warum er nicht an der Alster wohnt: "Da gehören wir nicht hin." Ein kluger Staatsmann weiß wo er wann hingehört. Aber das alles wird sicherlich nächste Woche schon vergessen sein. Politik lebt vom Vergessen.

Ruth Müller | Di, 11. Juli 2017 - 20:13

... Haben nichts mit linksradikalen zu tun.
Alkoholiker haben nichts mit Alkohol zu tun. Islamisten haben nichts mit dem ... zu tun und so weiter und sofort.

Ich glaube ich werde hier ununterbrochen veräppelt. Leben wir im Irrenhaus oder glauben viele Multiplikatoren wir sind alle dumm?

Michaela Diederichs | Di, 11. Juli 2017 - 20:36

Es gibt ein Grundrecht auf Wohnen. Ein Grundrecht auf Wohnen in einen bestimmten Stadtteil gibt es nicht und darf auch nicht mit Hausbesetzungen durchgesetzt werden. Es sind Beuth, Blechschmidt und Co., die aus einem Arbeiter- ein Szeneviertel gemacht haben, dass Touristenströme aus aller Welt anlockt. Das ist nicht nur die Schanze und Umgebung; Altona, St. Georg, St. Pauli gehören ebenfalls dazu. Ein bisschen Krawall und Remidemi gepaart mit Kunst und Bürgerlichkeit, verpackt in Dauerparty - schon explodieren Mietpreise. Die Flora wurde besetzt, weil man dort kein Musicaltheater wollte, dass Touristen anlockt. Heute werden Touristenbusse angekarrt, Massen strömen durch das Viertel wie durch St. Pauli, weil es so schön verrucht ist. Oder ist das einfach nur dekadant? Der Mittelpunkt der Dekadenz ist die Rote Flora mit einer Spießigkeit und Selbstgerechtigkeit, die ihresgleichen sucht. Die Gäste habt ihr eingeladen, nicht die Polizei, nicht die Politik. Stellt Euch der Verantwortung.

Ines Schulte | Di, 11. Juli 2017 - 21:12

...dass man in keiner Zeitung das Angesicht eines Randalierers sieht? Es waren doch nicht alle vermummt? Bei Pegida wurde jedem harmlosen Rentner im karierten Hemd das Mikro vor die Nase gehalten. Reporter schlichen sich undercover ein ( RTL/Heute show) Hat die Journalisten der Mut verlassen, da diese Linken keinen Spaß verstehen?
Und wieso ist medial der Begriff "die Autonomen" nicht auszurotten? Autonom ist ein Mensch der wirtschaftlich und mental unabhängig, selbstbewußt und selbstverantwortlich durchs Lesen geht. Trifft das denn auf diese Klientel zu?

Jürgen E. Möller | Mi, 12. Juli 2017 - 13:30

In reply to by Ines Schulte

Na ja, ich kann mich dunkel erinnern, daß zumindest bei Spiegel TV mal so ein Vermummter zu sehen war, der seinen Worthülsen absondern durfte.

Dem gepflegten Herrn "Anwalt" würde ich vielleicht eine BODO-Zeitung abkaufen, aber ein Mandat geben - um Himmels willen.

Peter Lohmann | Di, 11. Juli 2017 - 21:24

Wie kann es sein, dass dieser Mann seine Zulassung als Anwalt noch besitzt? Unser Land ist in der Gänze einfach unheilbar krank geworden.

Sebastian Roob | Di, 11. Juli 2017 - 21:54

In Teilen der Linken gilt jetzt wohl rette sich wer kann. Absurdestes Theater. Besteht hier kein Zusammenhang, dann gibt es gar keine mehr.

Die Polizei hat keine Fehler gemacht, Herr Scholz außer seiner Klappe auch nicht so sehr. Herr Beuth klingt auch so, als hätten die Demonstranten gewalttätig werden müssen, widerlich! Diese Linksautonomen sind dasselbe wie Reichsbürger, arabische Clans und salafistische Szenen. Sie lehnen uns ab, wollen/brauchen Koexistenz und zielen auf Herrschaft (mit Ausnahme der Clans vermutlich).

Ich stelle fest, dass ein Dialog wohl nichts mehr bringt. Worte wie Kompromiss oder Empathie scheinen diesen Menschen fremd zu sein. Es liegt nicht an uns, wir haben die Hand gereicht.

Mathias Trostdorf | Di, 11. Juli 2017 - 23:37

Ich sah den Mann im Zusammenhang mit den Krawallen das erste Mal in den Medien, und fand, daß seine Optik, sein Auftreten und seine Aussagen gut zusammenpaßten. Der wirkt wie ein Fossil aus vergangenen Zeiten.
Vorhin war im Fernsehen ein Bericht einer Reporterin, die während der drei Tage in Hamburg im Umfeld des schwarzen Blocks war und dort Informationen sammelte. Wie jetzt ja schon deutlich wird, ist dieser Block streng organisiert und in der Durchführung seiner Attacken ein eingespieltes Team. Einer dieser Typen erklärte, daß die, um die Ermittlungen im Falle eines Aufgreifens zu erschweren, nie Handys oder Ausweise mitnehmen. Nur die Telefonnummer eines Anwaltes haben die auf dem Arm, was ja schon Bände spricht!
Bitte, liebe Medien, weiter aufklären, was das für Leute sind und wer da die Fäden im Hintergrund zieht! Und woher das Geld kommt.
Es wird Zeit, daß da Licht ins finstere linke Dunkel kommt.

Karin Zeitz | Di, 11. Juli 2017 - 23:46

“welcome to hell“ muss sich darüber im Klaren sein, dass er damit die Teufel zum Tanzen aufruft. Das Geschwurbel, falsch verstanden worden zu sein, sind hilflose Rechtfertigungsversuche, die nur dazu dienen, sich von seiner Schuld reinzuwaschen.

Bernhard Jasper | Mi, 12. Juli 2017 - 08:10

Das war im Vorfeld „generalstabsmäßig“ geplant. Um so etwas durchzuführen, braucht es jedoch immer Unterstützer vor Ort.
Ohne Unterstützer und Sympathisanten hätte es keine Möglichkeit gegeben so ein menschenverachtendes Unwesen in einer Stadt zu betreiben.

Was haben diese Gruppen eigentlich für eine Vorstellung von Stadt? Die haben nämlich gar keine Vorstellung davon. Stadt bedeutet für sie Inszenierung, eine Abfolge von Inszenierungen im Alltagsleben. Darin sind sie sich sehr ähnlich auch mit anderen „politischen“ Gruppen. Man legt Bühnenverhalten an den Tag, man tritt auf, geht wieder ab und hinterlässt ein Trümmerfeld. Diese Tendenzen zur Inszenierung, die offenbar Ereignisse als „besondere Gelegenheit“ benutzen, werden somit zum Symbol. Es sind nicht beeinflusste und beeinflussbare Zustände, die sich da uns Bürgern von allen Seiten aufdrängen. Und wir bleiben fassungslos und ratlos zurück, angesichts dieser "Chaoten".

Thomas Radl | Mi, 12. Juli 2017 - 08:24

Erst habe ich überlegt, ob ich mich über diesen Winkeladvokaten ("Rechtsanwalt" ist eine Instanz im freiheitlich DEMOKRATISCHEN RECHTSSTAAT, von dem er sich in Wort und Tat distanziert, so dass Winkeladvokat eigentlich auch ein höflicher Euphemismus ist) ärgern soll. Diese Distanzierung ist ein reines Lippenbekenntnis und der Angst geschuldet, dass öffentliche Projektgelder nach diesen "Aktionen" versiegen könnten - was hoffentlich der Fall sein wird. Dass beim sog. "Schwarzen Block" Gewaltpotenzial besteht, und dazu noch in diesem Ausmaß, weiß jeder Idiot und das seit langem! Deswegen finde ich es ärgerlich, wenn mich so ein Mensch öffentlich für dumm verkaufen will.
Eigentlich ärgere ich mich aber viel mehr über den CICERO, der völlig unkommentiert Raum für diese Lügen und Schutzbehauptungen bietet. Um nichts anderes handelt es sich dabei nämlich, und alle zur Schau gestellte "Betroffenheit" des Herrn Beuth nehme ich ihm nicht ab! Aber warum soll er besser sein als unsere Politiker?

Mir kam zudem der ärgerliche Gedanke, dass der CICERO einer solch dubiosen Figur wie Herrn Beuth ein Forum bietet, während meines Wissens noch nie ein Vertreter der AfD - immerhin eine demokratisch gewählte Partei mit beachtlicher Wählerschaft - darin zu Wort kam. Oder sollte ich da etwas verpasst haben?

Ich glaube nicht. Umso erfreulicher finde ich deshalb den aktuellen Artikel von Wulf Schmiese.
Bei der AfD bin ich nach wie vor sehr ambivalent, weil mir das alles noch zu unausgegoren und z.T. unreif scheint. Die internen Querelen stoßen mich z.T. sogar ab und einzelne Personen kann ich nicht besonders leiden, u.a. wegen dem, was sie so von sich geben.
Trotzdem fühle ich mich regelmäßig geradezu genötigt, die AfD in Diskussionen "in Schutz zu nehmen", weil allzu oft die in den MSM verbreiteten Parolen greifen und extrem undemokratische Meinungen vorgetragen werden - was mich regelmäßig auf die Palme bringt!
Ob CICERO mal einen AfD-Vertreter zu Wort kommen lassen will, ist natürlich eine redaktionelle Entscheidung des CICERO, aber es gibt nun mal nicht allzuviele Medien, die sich das trauen (?) und so dem Verfall unserer Demokratie eigentlich nur mit Vorschub leisten. Schon deshalb fände ich das auch eher wünschenswert. Aber es sollte ein intelligentes Thema sein, also hat das Zeit!

Ursula Schneider | Do, 13. Juli 2017 - 10:54

In reply to by Thomas Radl

so sehe ich das auch, Herr Radl.
Querelen und unsympathische Gestalten gibt es auch in anderen Parteien zuhauf. Dennoch kommen sie ausführlich zu Wort. Haben Sie je erlebt, dass irgendein Medium etwas Positives über die AfD oder gar über die Inhalte ihres Parteiprogramms berichtet hätte?? Ich nicht. Dabei unterstützt laut Umfragen die Mehrheit der Deutschen die Ziele der AfD.

Leider wird dafür gesorgt, dass kaum einer sie kennt ...

ich werde Ihnen da gar nicht widersprechen. Die Kommentierungen sprechen ihre eigene Sprache und ich lese CICERO deshalb gerne, weil (zumindest die meisten) Kommentare tatsächlich auch öffentlich freigegeben werden und nicht, wie es viele große Medien schon lange machen, die Kommentarfunktion ganz oder teilweise abgeschaltet ist.
Aber mir fehlt schon zumindest ein kleiner Abriss des Unfugs, den dieser Links-Rechtsverdreher von sich gab, und den vielleicht auch gerne kurz kommentiert, damit Relativierungen gleich von vornherein die Grundlage entzogen wird. Ist aber kein so großer Mangel, dass ich den Artikel deswegen nicht gedruckt sehen wollte!

Gerdi Franke | Mi, 12. Juli 2017 - 09:06

und wollte es "denen da oben" wieder einmal zeigen lassen. Solche Figuren gehören aus dem Verkehr gezogen! Und eine halb staatlich getützte Organisation wie diese Rote Flora bindet den Staat in die Verantwortung für die Krawalle mit ein. Die Bürger Hamburgs sollten sich solche Spielchen nicht mehr gefallen lassen. Ihnen wurde der Schutz gezielt vorenthalten. Während das Eigentum der Bürger für jeden sichtbar zerstört wird sitzt der Bürgermeister ruhig mit seinen "wichtigeren Gästen" im einem Konzert.

Joachim Baumeister | Mi, 12. Juli 2017 - 09:41

Erst zur Gewalt mit Plünderung und Zerstörung aufrufen - "Welcome to Hell" ist nichts anderes - und dann ein Solidaritätskonzert für die Geschädigten, die teilweise ihre Existenz veloren haben, organisieren. Sehr originell! Und mehr: eine widerwärtige Unverfrorenheit.

Bernhard Jasper | Mi, 12. Juli 2017 - 09:43

Es gärt bei den Bürgerinnen und Bürgern angesichts der permanenten destruktiven Gewalt in der Gesellschaft durch einzelne Gruppen, auch durch äußeren Machtmissbrauch und politisches Versagen auf ganzer Linie. Es sind Partikularinteressen einer Gesellschaft, die sich aufgelöst hat in einzelne Gruppen und ihr Stammesterritorium in einer globalen Welt beanspruchen.
Destruktion und Zerstörung schlagen auf die Gesellschaft durch. Dazu schweigt man jedoch, weil Hasardeure und andere gesellschaftliche politische Gruppen davon profitieren. In einer medialen Aufmersamkeitsökonomie kann man damit auch hervorragend von wirklichen Problemen ablenken. Und die allgemeine Ent-Ideologisierung hat in Wirklichkeit nie gegriffen. Das hat weiterhin Konsequenzen. Schon wird wieder ein Thema für den „medialen Kampfeinsatz“ instrumentalisiert, denn das „Image“ in einer „Postmoderne“ ist wichtiger als die Verantwortung. Angewidert wendet man sich als Bürger von diesen Zuständen ab.

Heiner Toenne | Mi, 12. Juli 2017 - 09:52

Nicht eine Silbe glaube ich dem Typen. Gewalt ist Gewalt, ob nun kleine oder große Sachbeschädigung.

Dieter Erkelenz | Mi, 12. Juli 2017 - 09:57

Die Handlungen und Aussagen dieses Anwalts der "Rechtspflege" sind nicht nur dreist, sondern auch in höchstem Maße unverschämt und beleidigend! Es scheint, dass er "Normalbürger" allesamt für Idioten hält. Man darf gespannt sein, wie die Justiz darauf reagiert. Sind doch meiner Meinung einige Normen des Strafrechts tangiert worden. Und wie wird sich die Standesvertretung verhalten, die sonst mit "gewissen" Ausschlüssen nicht zimperlich ist?

Ruth Teibold-Wagner | Mi, 12. Juli 2017 - 10:49

Er hat zu Gewalt in bürgerlichen Stadtvierteln, explizit Blankenese, AUFGERUFEN.

Das ist ein Straftatbestand nach § 111 STGB:

"§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft.
(2) Bleibt die Aufforderung ohne Erfolg, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe. Die Strafe darf nicht schwerer sein als die, die für den Fall angedroht ist, daß die Aufforderung Erfolg hat (Absatz 1); § 49 Abs. 1 Nr. 2 ist anzuwenden."

Wenn wir ein funktionierender Rechtsstaat wären, würde der Mann für seine Gewaltaufrufe ins Gefängnis kommen.

Heidemarie Heim | Mi, 12. Juli 2017 - 11:03

Sorry! Aber da kommt mir der Kaffee hoch!Insbesondere nach den Einspielern gestern
abend bei Markus Lanz,scheinbar Privataufnahmen,die die marodierenden Gemäßigten zeigen,wie sie im Morgengrauen durch die Wohnviertel ziehen und systematisch Autos abfackeln.Und zwar eins nach dem anderen!Und als Krönung die Aufnahmen eines stinknormalen Linienbusses samt
panisch werdender Passagiere der vor einer Horde
dieser Gemäßigten anhalten muß,die dann auch
sogleich die Scheiben desselben attackieren.
Und wieder weit und breit kein Gesetzeshüter in Sicht.Die mußten nämlich laut Einsatzbefehl wahrscheinlich den gewünschten "Prioritäten"
nachkommen,die darin bestanden,erst mal die
wertvollen Staatsgäste und Gefolge abzuschirmen.
Dagegen sahen die "Aktionen" bei der EZB-Eröffnung in Frankfurt wie Kitaszenen aus und
ich habe meinen Augen und Ohren kaum getraut,
geschweige denn,in deutschen Strassen eine so
offene, völlig sicherheitsbefreite Anarchie zu erleben.Und dann shit happens?!!

Rainer Holzmann | Mi, 12. Juli 2017 - 13:09

Komisch , daß alle Verantworlichen egal welcher Seite sie angehören IMMER die gleichen Entschuldigungen in ihrem Sprachschatz haben :

" Wir wollten nicht " , " wir konnten doch nicht ahnen " , " niemand hat gewollt " , " wir wollten nur das Beste " , " wir gaben uns die größte Mühe " usw. usw usw .........................
Keiner hat genug A.....sch in der Hose um auch mal zu seiner Meinung zu stehen .
Alle sind wahre Meister der schnellen 180 Grad Kehrtwende .
Alleine das Motto " welcome to hell " sagt doch eindeutig aus was hier ablaufen sollte .
Und sich dann noch wundern daß linke Chaoten angelockt wurden ?
Da fehlen einem die Worte !

Karl Schade | Mi, 12. Juli 2017 - 13:45

Wenn sich Erwachsene in Horden prügeln wollen, werden sie Fußballfans. Wenn ihnen das nicht reicht, werden sie "Autonome" im "Schwarzen Block". Dort können sie nach Herzenslust Polizisten mit tödlichen Waffen angreifen, Autos anzünden und Läden plündern. Anschließend werden ihre Verbrechen von linken Politikern und linken Medien als legitimer Ausdruck zivilgesellschaftlichen Ungehorsams von aus globalem Verantwortungsbewusstsein handelnden jungen Leuten verharmlost und mit größtmöglicher Nachsicht behandelt.

Welche anderen kriminellen Organisationen bekommen öffentlich geförderte Räume zur Selbstverwaltung wie in Hamburg die "Autonomen" die "Rote Flora"? Ach nee, das sind ja die "Gemäßigten", nicht die Kriminellen, ich vergaß...Sorry, Herr Beuth.

Helmut Kogelberger | Mi, 12. Juli 2017 - 14:25

"Wir als Autonome und ich als Sprecher der Autonomen, ja, haben gewisse Sympathien für solche Aktionen, aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen, also warum nicht irgendwie in Pöseldorf oder Blankenese, also, da gibt es auch bei uns großes Unverständnis, daß man im Schanzenviertel die eigenen Geschäfte zerlegt, die Geschäfte, wo wir selbst, weil wir da wohnen, auch einkaufen."

Peter Wagner | Mi, 12. Juli 2017 - 15:03

Die innere Sicherheit und das Vertrauen in diesen Rechtsstaat bröckelt. Die verbrecherischen G20 Krawalle sind nur ein Beispiel dafür, dass Justiz, Polizei und Behörden völlig überfordert sind! Warum? Weil Kriminalität, auch durch die massenhafte Zuwanderung, insgesamt zugenommen hat. Ein weiterer Grund liegt darin, dass unsere links-grünen Politiker linke Gewalttaten zum Teil als Kavaliersdelikte angesehen haben und sie deshalb nicht konsequent bekämpft wurden! Kann man Deutschland noch als Rechtsstaat bezeichnen? Ist das angebliche Gewaltmonopol des Staates nicht inzwischen reines Wunschdenken? Beispiele gibt es genug.

Rainer Schmidt | Mi, 12. Juli 2017 - 15:21

....eben nur fast alles, denn die Aufbereitung und Vorbeugung wird vernachlässigt.
Alle gefassten Täter müssen durchleuchtet, sämtliche Zuwendungen extrem oder komplett gestrichen werden.
Arbeitende Menschen respektieren zum Großteil das Eigentum anderer. Weshalb ich davon ausgehe, wer so handelt ist nicht Teil der arbeitenden Bevölkerung.
Grobe, nachgewiesene Fehler bei Amtsträgern wie Politikern oder höheren Beamten müssen auch eine Konsequenz nach sich ziehen. Das wird bisher komplett unter den Tisch gekehrt. Reduzierung der Diäten/Pensionen ist mein Vorschlag.
Wenn wir weiter so agieren, wie bisher, werden diese Randgruppen wie Antifa oder die verbrecherischen Clans den Staat komplett unterhöhlen...
Was wird aus unserem schönen Deutschland gemacht

Ruth Teibold-Wagner | Mi, 12. Juli 2017 - 15:28

Er hat öffentlich, im Fernsehen, zu Gewalt, Körperverletzung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung aufgerufen.

Das ist strafbar. Das steht so im STGB.

Wetten, dass die Staatsanwaltschaft (Hamburg) nichts tut? Das ist dieselbe Hamburger Justiz, die die gefassten Gangster jetzt freigelassen hat.

Langsam könnte man glauben, dass in Hamburg etwas zusammen ist, das nicht zusammengehört.

Heinrich Jäger | Mi, 12. Juli 2017 - 15:36

diesen Herrn Beuth so höre und sehe würde ich mich ganz sicher nicht von ihm vor Gericht vertreten lassen. Er scheint mir ähnlich Fach kompetent zu sein wie unser Heiko Maas.

Dort kann man wohl alles, deswegen ist man dort ja auch gelandet...es sei denn, man ist katholisch.

werner offergeld | Mi, 12. Juli 2017 - 20:55

1. Butter bei die Fische! Wer? Was? Wo? Warum?
2. Warum warnen in den letzten Monaten immer mehr amerikanische und international anerkannte Soziologen vor einem Bürgerkrieg in Deutschland?
3. Warum können hart arbeitende menschen in Wechselschichten von ihrem Einkommen keine Miete bzw. denn ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten
4. Warum werden wichtige Erkenntnisse im Armutsbericht einfach gestrichen?
5. Warum fehlen Lehrer für 1 Million Schüler?
6. Warum ist die Suizidquote bei Rentnern seit 2013 über 65 Jahren gestiegen? Weil sie etwa zuviel Rente bekommen?
7. 2015 müssen 16% der erfassten Rentner zusätzlich Geld verdienen weil die Rente hart an der Grenze zur Subventionierung durch den Staat liegen. Das sind doppelt so viele Rentner wie 2005

So könnte man weiter aufzählen. Und dann scheut man sich davor die wirklichen Ursachen der Krawalle zu nennen??? Siehe 1989 Hafenstraße.

Rolf Pohl | Do, 13. Juli 2017 - 12:11

In reply to by werner offergeld

Elends und Drittweltland Deutschland?
Linkes Vokabular der 20`er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Herübergerettet mangels eigener Impulse ins Heute von links und grün, incl. Rechtfertigungversuch des Mobs aus der vorigen Woche in Hamburg.

Fast schon putzig wenn es faktisch nicht derart dämlich wie vorgestrig wär.

Torsten Knecht | Fr, 14. Juli 2017 - 16:26

In reply to by werner offergeld

... sollten nicht die Antwort sein Probleme zu benennen o. zu lösen. Gewalt nur dann, wenn das eigene Leben bedroht ist.

Aber ich würde gerne fortfahren in ihrer Liste, weil es so Haaresträubend ist:

8) Wieso besitzen 50% der Bevölkerung ca. 1-2,5% vom Volksvermögen, 40% der Bevölkerung ca. 40% u. 10% der Bevölkerung über 50%.

Wieso steht das auf keiner politischen Agenda?
Sieht so Demokratie aus, dass die eine Hälfte für die andere Hälfte arbeitet u. für sich selbst nur Brotkrumeln abfallen?

9) Wieso hat D. den größten Niedriglohnsektor in Europa? Gleichzeitig steigen die Sozialtransfers u. Konservative regen sich über "subventionierte Arbeitsplätze" auf o. reden gleich vom DDR-Sozialismus. Krasse Fehldeutung.

Wie funktioniert der Niedriglohnsektor, wenn wir doch eine "freie Marktwirtschaft" haben?

Welche Aufgaben u. Raum nehmen hier staatl. Behörden wie die AfA o. das JC ein?
...

helmut armbruster | Do, 13. Juli 2017 - 10:48

und wer sie ggü Intoleranten praktiziert schadet sich selber.
Wir haben es in den letzten Jahrzehnten mit der Toleranz ziemlich übertrieben und sind dabei so weit gekommen, dass wir heute fast alles tolerieren.
Das pervertiert die Toleranz geradezu. Und das darf nicht sein, denn sie ist ein zu hohes und zu wertvolles Gut um sie an solche zu verschwenden, die sie selber nicht respektieren.
Die Gesetze beachten, sie auch konsequent anwenden und sie nicht verwässern, das müssen wir als Bürger von jedem verlangen und keine Nachlässigkeiten und Nachsichtigkeit ggü Leuten dulden, die nichts respektieren außer sich selber und ihre verquere und verkommene Weltanschauung.

Holger Stockinger | Do, 13. Juli 2017 - 23:13

zu denken, und Stiere mit Bullen zu verwechseln wie weiland Hemingway, der eigenhändig deutsche Kriegsgefangene erschoß um später sein Leben durch eine Schrotflinte zu beenden ...

Holger Stockinger | Do, 13. Juli 2017 - 23:43

Sehr geehrter Herr Beuth, könnte man in einem offenen Brief fragen:

"Wo endet bei Ihnen das Recht und ab welcher Gewalttat beginnt bei Ihnen Gerechtigkeit?"

Holger Stockinger | Fr, 14. Juli 2017 - 11:55

läßt seinen "Teufel" immerhin sagen:

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Wohltat Plage ...

Demnächst dank Maas` scher Sorgfalt vielleicht für facebook bereits kriminell ...

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