SPD-Generalsekretärin Katarina Barley - „Merkel ist schlagbar“

Ein neuer Optimismus weht durch die SPD. Der Nimbus der unbesiegbaren Kanzlerin sei weg, sagt Generalsekretärin Katarina Barley. Sie sieht die Chance für ihre Partei bei der nächsten Bundestagswahl gekommen

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley
Katarina Barley will mit der Parole „Wir schaffen Zukunft“ in den Bundestagswahlkampf ziehen / Antje Berghäuser

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Die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley glaubt an einen Sieg der SPD bei der Bundestagswahl 2017. „Merkel ist angreifbar, Merkel ist schlagbar“, sagt sie in einem Gespräch mit dem Magazin Cicero. Noch einmal werde die Kanzlerin nicht wie 2013 mit dem Satz „Sie kennen mich“ in den Wahlkampf ziehen können. „Das Grundgefühl der Menschen, dass Angela Merkel es im Griff habe, ist weg“, und nun wisse niemand mehr, „für welche Haltung die Kanzlerin eigentlich steht.“ Bei den Wählern hat Barley die „Sehnsucht nach einer politischen Kraft, die das Land zusammenhält“,
ausgemacht. Die Parole „Wir schaffen Zukunft“ könne daher eine zentrale Botschaft der SPD im Bundestagswahlkampf sein.

Der letzte Ritt

 

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Werfen Sie hier einen Blick in das Inhaltsverzeichnis.

Karin Gossmann… | Fr, 28. Oktober 2016 - 11:00

die ist keinewegs klar, deshalb besteht auch kein Grund zur Annahme, dass die SPD die CDU und Merkel schlagen können. Die Umfragen sprechen auch nicht dafür.
Jeder ist angreifbar, natürlich auch Merkel, aber wenn man angreift, muss man auch eine feste Position haben, die sehe ich bei der SPD nicht.

Da wäre es schon eher der Fall, Merkel zu schlagen, wenn - wie Bartsch heute vorschlägt - ein Misstrauenvotum von Rot-Rot-Grün auf d. Weg gebracht wird, jetzt - nach der BTW. verschieben sich d. Verhältnisse.
Nur Rot-Rot-Grün, da habe ich meine Bedenken, hinsichtlich der Flüchtlingspolitik sowieso.

Eine Frau Göring-Eckardt steht ihrer Kanzlerin treu und "fühlig" zur Seite, was ich als präfaktisch bezeichnen würde, evtl. aber kennzeichnender für die politische Ostkultur sein könnte, in der sich Jahrzehnte lang nichts entwickeln durfte m.E. was auch nur annähernd nach kritischem Geist aussah.
Die intelligenz der CDU - nach meinem persönlichen Dafürhalten - würde zwar gerne Frau Merkel loswerden, aber genau nicht um den Preis, rot-rot-grün an die Macht zu verhelfen.
Ich denke Herr Bartsch weiss das, möchte aber zwischendurch einmal auf den Fakt hinweisen, dass numerisch ein Misstrauenantrag möglich wäre.
Wenn Merkel zu den Waffen ruft, würde ich gerne darauf zurückkommen.
Verständlich, dass die Linke die AfD klein halten möchte, besser aber durch überzeugende eigene Politik.
Die AfD sind größtenteils auch nur die Wähler und Leute, die normalerweise in der CDU wären.
Die Anti-Merkel Partei eben, aber auch die Anti-SPD Partei, insofern die auch mit der Europolitik gesehen wird.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 28. Oktober 2016 - 11:08

Merkel war weder die erste noch einzige, die auf die Lösung der Flüchtlingskrise in Ungarn drängte, deshalb widersprach auch niemand.
Gethest, Gabriel hätte nicht die Grenzen im Sinne von Noborder/Gott für absolet erklärt oder für Kontingente des ESI bedurft.
Er hätte schon aus persönlichen Gründen evtl. mehr getan als die Bevölkerung gewollt hätte, aber er hätte genau das unterscheiden können, seine persönlichen Antriebe und seine politische Verantwortung gegenüber dem Wähler.
Alleine kann er es aber nicht schaffen gegen den evtl. jetzt von Merkel entfesselten "Gottesstaat" Deutschland.
Vor allem nicht, weil die SPD vor allem säkular eingestellt ist, was ihr dann leicht als göttliches Manko angekreidet werden kann.
Allein die Sehnsucht der Deutschen nach praktikabler und lebensfähiger Politik kann Gabriel siegen lassen. Auch die Hoffung auf innergesellschaftliche Solidarität.
Es wird nicht leicht, es wird mir auch schwer fallen, aber ich werde an seiner Seite sein.
Zukunft!

Frank Goller | Fr, 28. Oktober 2016 - 11:17

Sollte Gabriel wirklich Kanzler werden, braucht man als Regierungsmaschine eine Antonov ! Das wird teuer ;-) Kann ich nicht mehr ernst nehmen, diese ganze Debatte.....um die 19 % plus/minus Partei.

Josef Garnweitner | Fr, 28. Oktober 2016 - 14:52

In reply to by Frank Goller

es sind ja noch weit weniger als 19 %, wenn Sie die Wahlbeteiligung berücksichtigen. Was natürlich für alle Parteien zutrifft. Auch für die momentan 32 % der Union. Und diese Provinzschauspieler machen aus einem Stimmenverlust von irgendwas um 9 % noch einen Wahlsieg, feiern sich selbst und behaupten noch dreist, das Volk hätte ihnen den Auftrag gegeben es zu regieren. Bei sagenhaften 12 oder 13 % Wählerstimmen effektiv.

Es ist doch egal, wen Sie nehmen, da ist doch keiner - wie der Volksmund sagt - auch nur einen Schuß Pulver wert. Und die wundern sich auch noch, daß fast alle nur noch die Schnauze voll haben von diesen Gestalten.

Absolut unglaublich ist nur, daß die Merkel - angeblich - schon wieder bei 6o % ist.

Bernd Windisch | Fr, 28. Oktober 2016 - 11:34

Frau Barley lebt ganz offensichtlich in einer postfaktischen Realitätsblase. Zitat: Die Parole „Wir schaffen Zukunft“ könne daher eine zentrale Botschaft der SPD im Bundestagswahlkampf sein. Zitat Ende.

Mit der aktuell von der SPD getragenen Zuwanderungspolitik schafft Frau Barley gerade eine halbwegs gesicherte Zukunft für ihre ehemalige Wählerklientel ab.

Marianne Bernstein | Mo, 31. Oktober 2016 - 16:19

In reply to by Bernd Windisch

Sicher schaffen Politiker "Zukunft", selbst wenn sie nichts tun, auch wenn sie das Falsche tun und nur ganz selten wenn sie das Richtige tun. Also welche Zukunft?
Welche Ziele hat die SPD? Wie will sie sie erreichen? Da höre ich dann außer Plattitüden nichts mehr, bestenfalls noch Wählerbeschimpfung.

Wolfgang Tröbner | Fr, 28. Oktober 2016 - 11:39

Da mag Frau Barley recht haben, dass Merkel schlagbar ist. Mit oder ohne den Satz „Sie kennen mich“. Mittlerweile kennen wir sie ja tatsächlich zur Genüge. Wenn die SPD jetzt glaubt, Anlass zu haben, Frühlingsluft zu schnuppern, dann nicht, weil der Bürger sich bei den Roten besser aufgehoben fühlt. Sondern nur, weil die Linken und Grünen mit ihnen koalieren möchten und es eventuell für eine rechnerische Mehrheit reicht. Das wäre aber auch eine gruselige Vorstellung. Die meisten Bürger wissen, dass nicht nur die Merkel-CDU, sondern auch die Roten und die Grünen für den ganzen Schlamassel verantwortlich sind.

Arndt Reichstätter | Fr, 28. Oktober 2016 - 11:50

nicht nur mit Politikern zu sprechen, sondern zur Not auch vor ihren Handlungen zu warnen.

Der SPD Sogan "Wir schaffen Zukunft" erinnert an Merkels "Wir schaffen das".

Die Frage ist, WAS GENAU geschaffen werden soll.

Hierzu lohnt sich deie Lektüre des Artikels "Die geplante Invasion" von Oliver Janich auf der Webseite der neu gegründeten Express Zeitung.

Er zitiert den speziellen Vertreter es UN Generalsekterärs, Peter Sutherland mit den Worten "ich will die Homogenität meines und aller Völker zerstören".

Er zitiert UN-Großspender David Rockefeller, "ich will eine globale wirtschaftspolitische Struktur aufziehen".

Und er zitiert ein UN Papier "Bestandserhaltungsmigration", dass "vor allem Deutschland eine erheblich höhere Einwanderung braucht" und weist außerdem darauf hin, dass die UN kurz vor der "Krise" den Flüchtlingslagern die Mittel zusammengestrichen hat.

Ob die SPD Dame in diesem Interview mit diesen Zusammenhängen konfrontiert wird?

Herr Reichstätter, vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel. Das Thema um George Soros ist mir bekannt, aber diesen Artikel kannte ich noch nicht.
Ist das der Plan und Merkel die Ausführende? Politischer Sprengstoff? Welche Parteien wissen von diesem Plan, oder wissen es alle und schweigen dazu?

Wieland der Schmied | Fr, 28. Oktober 2016 - 12:09

Nicht schlecht, aber die Idee Bartschs ist da noch viel brillianter. Wenn der schon reichlich abgehalfterte Gabriel nicht mehr mitmacht, kann man ihn doch auf`s Altenteil schieben und läßt die Heißsporndame ans Ruder. Wäre ohnehin nur von jetzt bis September nächsten Jahres, Hauptsache die Gute ist erst einmal weg.Für die Wahl 2017 wäre das Feld optimal bestellt: Merkel und Seehofer in der Versenkung,ihre Parteien planiert, rot, ultrarot und tschitscheringrün diskreditiert wegen Unfähigkeit - was bleibt, die unverbrauchte Aufsteigerpartei AfD. Vielleicht nur ein schöner Traum, aber wie man sieht arbeiten jetzt viele an der Hauptaufgabe mit: "M_m_w!"

Andreas Müller | Fr, 28. Oktober 2016 - 12:30

Hätte der Schwachmatiker an der SPD-Spitze 2015 seine Partei nur ein wenig geschickter positioniert und verkauft, könnte er Merkel spätestens jetzt mühelos abräumen. Bei zwei Themen hätte er schlauer sein müssen:
1.) Gegen die Unterwerfung der griechischen Demokratie hätte er mehr linken Internationalismus zeigen müssen. Stattdessen gab es von SPD und Grünen überwiegend Ja-Stimmen im Bundestag und dann viele Ressentiments gegen Deutschland im Ausland.
2.) Bei der Masseneinwanderung hätte er Merkels (urplötzlichen) moralischen Internationalismus ausstoppen müssen, indem er sich locker auf halben Weg zwischen ihr und Seehofer positioniert. Dort hätte er nur mit ein wenig gesundem Menschenverstand argumentieren müssen, ohne humanitäre Ideen über Bord zu werfen, und wäre doch in großer Breite an die Bürgerschaft anschlussfähig gewesen. Das Ergebnis für alle wäre heute besser als es ist, denn längst ist Merkel wieder nach rechts geschlichen, hat aber linke Sympathien mitgenommen. Schade

Svenja Gerwing | Fr, 28. Oktober 2016 - 13:02

Der Dame ist hoffentlich klar, dass diese Gunst der Stunde nicht aus der Stärke der SPD resultiert!
Und WOFÜR steht noch gleich diese SPD bezüglich aktueller, drängender und mitverschuldeter Missstände?!
Feiern ohne Lösung- Ja, das klingt nach SPD.

Georg Dallmann | Fr, 28. Oktober 2016 - 13:06

ESPEDE........ein Begriff und Name, von dem niemand weiß, wofür der eigentlich steht? DAS ist eines der zentralen Probleme, die ein "Schlagen" von Merkel kaum realistisch erscheinen lassen. Dazu kommt, dass ein gewichtiger Teil der SPD-Klientel Hartz4 nicht vergessen hat, insbesondere die damit verbundene und von der ESPEDE wie von den Grünen (remember?) zu vertretenen Sozialstigmatisierung von Millionen von Menschen, die nicht nur bis heute fortbesteht, sondern sich derzeit für jeden sichtbar stetig verschlechtert und mannigfach manifestiert.
Wie im Hinblick auf all diese "Empfehlungen" (die Liste ließe sich problemlos fortschreiben!) die SPD an die Macht will, ist schlicht nicht nachvollziehbar und - schlussendlich - konsequenterweise auch NICHT wünschenswert.

Helmut Malente | Fr, 28. Oktober 2016 - 13:17

... ach so... wir schaffen Zukunft!" Ja, um die zu schaffen, muss man auch mal zurückblicken, welche Fehler gemacht wurden (Agenda 2010...).

Solange die das nicht tun bzw. an den Gesetzen nichts ändern sind die für mich als Sozialdemokraten unglaubwürdig.

dass für die SPD interessant sein sollte wie Menschen über sie denken, die sie ohnehin nie gewählt hätten oder haben.
Hand aufs Herz. Haben Sie jemals SPD gewählt oder waren in Versuchung?

Herbert Trundelberg | Fr, 28. Oktober 2016 - 13:32

bitte bitte keine ISPD zusammen mit Veggy Grün und Linke Linke. Dann doch lieber CDU mit AFD das wird reichen. Wer möchte schon eine Islamistische SOZIALISTISCHES Deutschlands noch eine Multikulti Verdummungstruppe. Wo diese Herrschaften an der Regierung sind schreitet die Bevormundung und Umerziehung mit Verblödung unserer Kinder mit enormer Geschwindigkeit voran. Einfach die Länder mit Rot-Grün anschauen.

Michael Sander | Fr, 28. Oktober 2016 - 13:37

Lustige Vorstellung: Gabriel als Bundeskanzler;-)
Dann aber bitte gleich, liebe SPD! Sonst lohnt es sich nicht mehr. Nächstes Jahr ist ja schon wieder (Ab)Wahl.

Gerdi Franke | Fr, 28. Oktober 2016 - 13:44

Die SPD braucht nur zu versprechen keine weiteren Flüchtlinge ins Land zu lassen und alle mit unberechtigtem Aufenthalt auszuweisen. Die SPD bekommt damit die absolute Mehrheit!

Aber damit hätten sie dann "ein wenig" früher anfangen müssen. Auf eine "Kehrtwende" sollte da niemand - mehr - hoffen. Die offensichtliche Liebäugelei mit Links und Grün hat das ihrige dazu beigetragen.

Ich hätte gerne eine Partei, die die Art Merkelpolitik ad acta legt und Solidität in Innen- wie Aussenpolitik zeigt.
Aber das wird noch lange nachhallen.
Fast alle haben mitgemacht und keiner traut mehr dem anderen, dass er sich nicht selbst zum Gott oder Vollstrecker etc. erklärt.
Nur die AfD hat in der Tat aufgemuckt.
Ich kann nicht umhin ihr dafür Respekt zu zollen, obgleich ich die inhaltliche Zuspitzung der Partei in Bezug vor allem auf Migration/den Euro nicht mitmachen kann.
Ich habe auch etwas gegen den derzeitigen Islam und befürchte, dass man ihn sich daraufhin genauer anschauen muss, unsere Leute sind nicht einfach blöd oder per se Menschenfeinde.
Aber das gehört nicht ins Parteiprogramm.
Hingegen kann man über einen Schutz des GG schon nachdenken.
Es wäre fatal, wenn es hauptsächlich denen Schutz gewährte, die es gerne außer Acht liessen.
Eine merkwürdige Stimmung.
Vielleicht doch ein Untergang, denn wo sind Kultuträger einer von mir aus neuen Kultur?

Thor Odinson | Fr, 28. Oktober 2016 - 14:11

Tja, da kann ich innerlich nur schmunzeln.
Bzgl. der Groko muss man sich mal die Frage stellen, wer hat denn hier wen eingefärbt? Oder welches klassischen SPD-Positionen sind denn in den letzten Jahren nicht von der CDU kopiert/eingenommen worden, um Wählergunst zu erhaschen?
Heuer haben wir doch schon eine Rot/Schwarz-Rote - nämlich die Groko - Regierung.
Da macht es auch keinen Unterschied, ob jetzt das eine Rot von einer Rot/Rot/Grünen Regierungsfarbe träumt.
Das ändert nichts daran, dass Politik m.E. nicht im Wählerinteresse gemacht wird, sondern nur um der Pöstchen- und Machtposition's Willen!
Am Ende will jeder (Profi)Politiker doch nur möglichst schnell möglichst viele Schäfchen in seinem Stall haben.
Der Wähler ist der Dumme und zahlt. Egal, welche der etablierten Regierungsfarben wie geflaggt sind.

Ihr Name verrät ihren Standpunkt (?), von dem aus sie Ihre Funktion als Wähler richtig charakterisieren: Stimmvieh zu sein. Aber nehmen Sie mal ihre Kritik ernst u. denken sie zu Ende. Wenn alle jetzigen Parteien/Politiker ihre "Schäfchen im Trockenen" wollen, träfe dies auch für zukünftige zu. Auch die Nazi-Oberen haben im Aufgehen für den Faschismus in die eigene Tasche gewirtschaftet. Oder?
Nehmen Sie doch den Spruch "nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Schlechter selber" mal ernst u. fragen sich, was der politische staatliche Auftrag ist u. was Sie, Herr Odinson davon haben, außer Ihre Haut zum Markte zu tragen. Dem von Lohn Abhängigen, also von seiner Nützlichkeit für einen anderen an Geldvermehrung interessierten, kann es egal sein, welche Partei im Staatsinteresse ihn für diese Sorte Lieblingsbürger zurichtet. Insofern käme für Sie doch eigentlich nur infrage, JEGLICHER Partei u. Staat die "Arschkarte" zu zeigen u. auf ihr Opferein als Stimmvieh zu verzichten...

Dimitri Gales | Fr, 28. Oktober 2016 - 14:21

Ich gönne es ihr, denn die harten Fakten sehen augenscheinlich etwas anders aus. Die Marketing-Idee des Ex-Kanzlers Schröder, die "neue Mitte" als Wähler zu gewinnen und einen klar neoliberalen Kurs zu nehmen, hat sich nicht bewährt. Denn viele Stammwähler haben die SPD seitdem verlassen. CDU und SPD balgen sich nun um die "neue Mitte": das Wählerpotenzial ist nicht unerschöpflich. Dann kommt immer noch das Hartz-Machwerk zum Nachteil der SPD ins Spiel. Nach meinen Informationen werden Menschenrechte und Grundgesetz in den Jobcentern klein geschrieben.

Karl Franz | Fr, 28. Oktober 2016 - 14:47

Das Kartell der antideutschen Parteien ist schlagbar. Denn die, die Deutschland in Multikultiland verwandeln wollen, uns also zur Minderheit machen wollen, bringen viele gegen sich auf.
Es wird Zeit, dass wir die Kontrolle zurück gewinnen.

Michael Sander | Fr, 28. Oktober 2016 - 14:58

...haben die Rechenboliden von der SPD herausgefunden, dass sie mit Linken und Grünen eigentlich eine Bundeskanzlermehrheit hätten.

Reife Leistung, Genossen!

man gespannt, wie lange sie brauchen, um herauszufinden, dass sie nach der nächste Wahl keine Mehrheit mehr haben.

Pssst! Nichts verraten!

Dieter Staas | Fr, 28. Oktober 2016 - 15:18

Die SPD hat mit der Agenda-Politik dauerhaft mindestens ein Drittel ihrer Stammwähler verloren und kann deshalb froh sein, wenn sie bei der nächsten Bundestagswahl nicht auch noch auf dem dritten Platz landet. Sie ist nicht mehr in der Lage, die Regierung zu stellen, selbst wenn es im aktuellen Bundestag rechnerische eine „linke Mehrheit“ gibt. Diese ist einzig dadurch zustande gekommen, dass zwei rechte Parteien ganz knapp an der 5%-Hürde gescheitert sind. Und selbst die aktuelle Mehrheit würde wahrscheinlich keine SPD-geführte Regierung ermöglichen, weil schon zwei oder drei rechte SPDler bzw. Grüne reichen, um solche Träume scheitern zu lassen. Bei den kommenden Bundestagswahlen kann es nur noch CDU-geführten Regierungen geben, weil die Hartz IV-SPD inzwischen eine Kleinpartei geworden ist, die mit den anderen kleinen Parteien um den Platz an der Seite der CDU konkurriert. Die Aufstellung eines SPD-Kanzler-Kandidaten ist daher eine ausgesprochen alberne Veranstaltung.

Jacqueline Gafner | Fr, 28. Oktober 2016 - 15:55

"Wir schaffen Zukunft" - ausgerechnet die SPD, die konsequent mit dem Blick in den historischen Rückspiegel fährt, währenddessen ihr die eigene Basis kontinuierlich abhanden kommt? "Positiv denken" kann durchaus hilfreich sein, ersetzt aber weder eine schonungslose Lageanalyse noch einen realistischen Plan, aus dem Tal der Tränen wieder herauszufinden.

Siegfried Stein | Fr, 28. Oktober 2016 - 16:26

... sagte Egon Olsen.

Erinnert mich an IT-Security Audits, wo die Betroffenen immer sagten: "Wir sind sicher."

Please demonstrate.

Karin Zeitz | Fr, 28. Oktober 2016 - 17:06

Jetzt - ein knappes Jahr vor der Bundestagswahl - braucht es keinen Misstrauensantrag gegen Merkel mehr. Es hat in der Vergangenheit genügend Gründe gegeben, einen solchen zu stellen. Dem "dummen Wahlvolk" ist die ungehemmte Zustimmung von Rot-Rosa-Grün zur Merkelschen Politik der ungebremsten und unkontrollierten Zuwanderung in die Nase gestiegen. Während CDU/CSU jetzt krampfhaft zurückrudern und Merkel die abendländische Kultur mit Blockflöten und Weihnachtsliedern retten will, bleiben die Grünen und die Linken bei Multi-Kulti. Damit verprellen sie ihre Stammwähler, die wegen oftmals negative Erfahrungen mit den Zugewanderten und der steigenden Unsicherheit auf den Straßen sich diesem Trend nicht anschließen wollen. Merkel dagegen hat vielleicht Glück und kann wegen der Vergesslichkeit der Menschen einige Wähler zurück gewinnen.

Siegfried Stein | Fr, 28. Oktober 2016 - 19:18

Ich habe meiner Frau erzählt, dass Katarina Barley gesagt hat, dass Merkel schlagbar ist, hat sie irgendwie falsch verstanden - physisch.

Ok, sie wusste nicht, wer Katarina Barley ist. Vor Jahrzehnten waren wir beide mal in der SPD, ich habe halt altersbedingt mehr Zeit, mich mit Politik zu beschäftigen.
Und Herr Gabriel hat da schon ein Händchen für die richtigen Leute, wenn er politisch schon ein Geisterreiter ist.
Allerdings wird Frau Merkel mehr vor meinem Kreuzchen zittern, als den Drohungen von Katarina Barley.
SPD-Stimme ist Merkel-Stimme.
(Wer evtl. Ironie nicht erkennt, ist selber schuld.)

Franz Xaver | Fr, 28. Oktober 2016 - 20:00

soll ich das nun für einen Witz und Ausdruck von schwarzen Humor halten oder ist das eher Ausdruck von dem was sich offensichtlich seit längeren im Bundestag und den dort rumsitzenden Handlangern der Oligarchie beobachten läßt: völlige Realitätsverweigerung?

Petra Schaefer | Fr, 28. Oktober 2016 - 21:02

Jeden Tag wird man auf der Straße an die "unkontrollierte" Zuwanderung erinnert;ebenso an die Unsicherheit und zunehmende Kriminalität; gespickt mit Einschränkungen des täglichen Lebens. Wem dies bisher entgangen ist, lebt noch im "Elfenbeinturm". Selbst die ÖR können "werben" ohne Ende; die Realität auf den Straßen sieht anders aus. Merkel hat sicht - und spürbare Werbung für betrieben jeden Tag, jede Nacht auf den Straßen unserer Städte...

Heiner Hannappel | Fr, 28. Oktober 2016 - 21:12

Willi Brand würde sich im Grabe herumdrehen, wüsste er um die Zaghaftigkeit seiner SPD. Seit drei Jahren besteht eine parlamentarische Mehrheit links der Mitte und die SPD ist zu feige zuzugreifen!!!Die SPD würde mit dem Kanzlerbonus in die nächste Wahl gehen und wir hätten wieder einen Opposition die diesen Namen verdient. Die CDU(CSU könnten sich in der Opposition regenerieren und wir müssten diese Kanzlerin, die uns in der Summe mehr Schaden zufügte als alle Kanzler seit 1949 zusammen nicht noch länger ertragen.Noch einmal Merkel bedeutet ein Siechtum ohne Ende.
Heiner Hannappel
Koblenz

Jürgen Dannenberg | Fr, 28. Oktober 2016 - 21:15

Merkel ist schlagbar, natürlich? Aber bestimmt nicht von der SPD und den Grünen. Eher wird Merkel von der AfD besiegt.

Petra Schaefer | Fr, 28. Oktober 2016 - 21:52

Jeden Tag wird man auf der Straße an die "unkontrollierte" Zuwanderung erinnert;ebenso an die Unsicherheit und zunehmende Kriminalität; gespickt mit Einschränkungen des täglichen Lebens. Wem dies bisher entgangen ist, lebt noch im "Elfenbeinturm". Selbst die ÖR können "werben" ohne Ende; die Realität in der Öffentlichkeit sieht anders aus. Merkel hat sicht - und spürbare Tatsachen geschaffen: jeden Tag, jede Nacht auf den Straßen und Plätzen unserer Städte...ganz zu schweigen von den Sozialsystemen, die nach "Adam Riese" früher oder später kollabieren. Bleibt abzuwarten, wer am stärksten abgewählt wird...Multi-Kulti-Träumer auf jeden Fall.

Larissa Tscherkow | Fr, 28. Oktober 2016 - 23:02

Wenn RSG 2017 gewählt werden sollte, wäre das die größte Ironie der politischen Geschichte der Bundesrepublik. Die CDU wird von Linken besiegt, weil sie linksaußen Politik gemacht hat.

Bis zur linksaußen Asylpolitik Merkels lag die Union uneinholbar mit 42 % in Führung!

Und hätte Merkel auf Seehofer gehört und darauf verzichtet die Träume derjenigen zu erfüllen, die seit dreißig Jahren rufen "Kein Mensch ist illegal" , und früher nicht etwa die Mitte der Gesellschaft waren, sondern nur der Rand linksaußen, dann läge die Union heute noch bei 42% !

Die Union könnte aber noch immer 40 % schaffen, wenn sie Spahn aufstellen würde, und der erklären würde, dass die Union zu geltenden Asylgesetzen (besonders AsylG § 18 ) zurückkehren will!

Mit Merkel, wird die CDU nur 30% schaffen. Denn Merkel hat zwar noch Sympathie. Aber vor allem bei Linken/Grünen, die sie denoch nicht wählen!

Ob R2G hängt dann von AfD und FDP ab! Schafft es die FDP nicht, kann es wirklich R2G werden.

Alexander Mazurek | Sa, 29. Oktober 2016 - 01:15

... wer braucht sie denn noch, die unsozialen, die SPD hat sich überflüssig gemacht und ist verkommen, hat alles das, wofür frühere ehrbare Mitglieder gelebt und gestorben sind, beschmutzt und verraten. Ist zu nichts mehr nütze. Wie schade, die früher einzig ehrbare Partei Deutschlands. Das sage ich als ehemaliges Mitglied und ehemaliger JuSo. Dass die (un-)Christlichen Demokraten, gedanklich seit 500 Jahren, ihr Fähnchen nach dem jeweils fürstlichen Wind schwenken ist nun wirklich nichts Neues, die Deutsche Kirche ist dafür Beweis genug. Aber auch für Euch, die Unchristlichen: In einem gestrigen Kommentar der Washington Post hat eine Leserin vor der Merkel-isierung der USA gewarnt, nachdem Deutschland und Europa das nunmehr erlitten hat. Wahrlich kein zivilisatorischer Fortschritt.

Akira Ozawa | Sa, 29. Oktober 2016 - 06:42

Die SPD setzt eigene Wahl-Akzente:

Eva Hoegl (Bundestag - SPD) sagte der F.A.Z., 20161029:
"" Die Duldung abgelehnter Asylbewerber stark einzuschränken und die Möglichkeiten der Abschiebehaft auszuweiten – das lehnen wir ab.""

Die SPD ist also verantwortlich, dass Millionen deutscher Bürger weiter unter der Knute von unbelehrbaren, unberechenbaren, die deutsche Justiz verlachenden kriminellen Flüchtlingen leidet.
Sie nimmt damit Wohnungseinbrüche, Raub, Morde, Vergewaltigungen, die nicht einmal von der PI verschwiegen werden können, biiligend in Kauf.
Der Schutz der Bürger ist der SPD völlig egal.
Und der Irrsinn:
Der Bürger darf diese Widersinnigkeit auch mit seinen Steuergeldern finanzieren.

SPD wählen - Nie wieder.

Aber der Bürger fragt nachhaltig:
Wieso gibt es keine Einrichtungen im Lande, wo Verbrecher, mutiert aus "Flüchtlingen", bis zur endgültigen Ausreise bei unbedingter Verrichtung von täglichen Arbeiten zur personengebundenen Kostendeckung zwischengeparkt werden?

Mein Eindruck ist eher der, dass es weniger die sog. Flüchtlinge sind, die das von Ihnen Beschriebene verüben, sondern vielmehr die im Rahmen der Freizügigkeit Eingereisten aus dem Osten, wenn ich das mal so pauschal sagen darf. Den Migranten werfe ich vor, dass sie primär die Nutzung unseres Sozialsystems im Auge haben. Wie anders ist zu erklären, dass sie ihre Familen nachholen? Immerhin wird ihnen hier ja wirklich der Rote Teppich ausgerollt, da dürfen sie sich im recht fühlen.

Horst-Joachim Benner | Sa, 29. Oktober 2016 - 10:33

Frau Barleys Optimismus hört sich an wie das bange Pfeifen im dunklen Wald. Natürlich ist Merkel schlagbar. Doch schließlich treiben wir mit dieser Option den Teufel mit dem Beelzebub aus. Das Grundgefühl sagt die Spaltung im Land wird sich mit dieser BKIn weiter vertiefen, wie aber die „Neue Zukunft“ unter RRG aussehen wird kann man heute schon in Hannelores Kraftfeld NRW besichtigen. Die Sehnsucht nach einer politischen Kraft, die das Land nach Barley zusammenhalten soll ist zweifellos groß, aber das Vermögen in einer solchen Konsens Koalition eher bescheiden.

Hubert Knapp | Sa, 29. Oktober 2016 - 12:39

Selbstverständlich hat auch ein Juniorpartner und Mehrheitsbeschaffer der Merkel-Regierung das Recht auf eine Kanzlerkandidatur. Ebenso proforma sollte man dann aber auch ein eigenes Programm haben. Und nein, den ganzen Tag über Hass und Populismus predigen, ist kein Parteiprogramm.

Silas Loy | Sa, 29. Oktober 2016 - 22:04

Das heisst aber nun wirklich nicht, dass man deshalb jetzt das grössere wählt. Merkel bekam 2013 fast die absolute Mehrheit, die SPD das zweitschlechteste Ergebnis seit 1945. Warum? Nicht weil Merkel so toll war, sondern weil die FDP nicht mehr zu ertragen und Steinbrück mit einer renitenten SPD-Truppe einfach zu abschreckend war. Jetzt ist auch der Steinbrück weg und damit hat die SPD ihr letztes Feigenblatt der Seriösität verloren. Die SPD sollte sich mal ehrlich im Spiegel betrachten, vielleicht fällt ihr ja was auf.

Hubert Manter-Koller | Sa, 29. Oktober 2016 - 23:03

Wenn ich irgend eine Parole auf keinen Fall für mich beanspruchen wollen würde als Partei in einem neuerlichen Wahlkampf, wären das wohl sämtliche mit einem "Wir schaffen ... ". Es ist gegenwärtig unmöglich, das auch noch positiv konnotiert von Merkels einfältigem Sager zu trennen, mit dem sie allerdings in die Geschichte eingehen wird.

Falk Soysal | So, 30. Oktober 2016 - 09:22

Nein... ist sie nicht.
Jedenfalls so lange nicht, wie sie die Medien hinter sich hat. Und die Bertelsmanns und Springers werden sie nicht fallen lassen. Dafür ist sie einfach zu "praktisch".
Diese Frau kann machen, was sie will....es endet im Desaster. Am Rande sei da die Energiewende, EU und €urokrise genannt. Doch diese Liste ist noch viel länger.
Entweder ist diese Frau schlichtweg zu dämlich um zu sehen, was gerade passiert, sie wird gerade politisch erpresst (Rosenholz Dateien?) oder es ist ihr schlichtweg egal.
Eines Tages vielleicht wird sie fallengelassen werden.... wenn sie politisch ausgelutscht ist. Dann wird es eine andere sein.
Ebenso praktisch für unsere neoliberale "Elite"...
In diesem Sinne

Keine andere Erklärung ist mehr vorstellbar.

Sie war in der DDR nicht unbedeutend. Und ganz sicher ist jede Stunde ihres Lebens durchgefieselt worden nach "Brauchbarem".

Ob Rosenholz oder Bevölkerungsmix? Diese Idiotie hat auch ihre einflußreichen Vertreter. Außerdem sollte man nicht übersehen, daß Deutschland offenbar immer auch ein Haßobjekt ist.

Paul Liesner | So, 30. Oktober 2016 - 20:58

„Wir schaffen Zukunft“
Was für ein nichtssagender Slogan. Was will die Autorin (Frau Barley) mir damit sagen? Ich wurde spontan an meine Gymnasialzeit erinnert, als ich in meinen Deutschaufsätzen meine Kernaussagen zu dem Aufsatzthema begründen musste. Wenn Frau Barley glaubt mit so einem Slogan auf Stimmenfang zu gehen, dann gute Nacht.

Reiner Kraa | So, 30. Oktober 2016 - 22:12

Das sollen Gabriel oder gar Schulz wollen? Wie kommt die Barley denn auf sowas? Bei denen passiert das Gegenteil. Deutschland wäre mal gewesen oder würde in einer islamischen Diktatur enden.

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