Offener Brief von CDU-Dissidentin - „Nicht mehr mit mir!“

Eurokrise, Flüchtlingskrise, Rentenanspruch – die CDU scheint all ihre Grundsätze wegzuwerfen. Erika Steinbach ist schon aus der Partei ausgetreten. Angelika Barbe, ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, CDU-Mitglied und DDR-Bürgerrechtlerin, wendet sich nun mit einem offenen Brief an ihre Partei

Der Platz im Bundestag von Erika Steinbach ist nun hinter den Fraktionssitzen der CDU zu finden.
Platz im Bundestag von Erika Steinbach: „Mut zur Wahrheit“ / picture alliance

Autoreninfo

Angelika Barbe ist eine deutsche Politikerin. Sie war DDR-Oppositionelle, Gründungsmitglied der DDR-SPD, Bundestagsabgeordnete der SPD und ist heute CDU-Mitglied.

So erreichen Sie Angelika Barbe:

Angelika Barbe

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

solange die CDU das Recht bricht, bin ich nicht mehr bereit, meine Glaubwürdigkeit und meinen guten Namen für die CDU im Wahlkampf herzugeben.

Ich denke zum Beispiel an die No-Bailout-Klausel im Maastricht Vertrag, für den ich mich 1998 ehrenamtlich im CDU-Wahlkampf eingesetzt habe, wobei ich den Wählern versprach, Deutschland würde nie die Schulden eines anderen EU- Staates bezahlen. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass die CDU mit diesem Rechtsbruch die eigenen Wähler betrügen würde.

Geltendes Recht missachtet

Ich denke an den Artikel 16a Absatz 2 unseres Grundgesetzes, der durch die alleinige Entscheidung der Kanzlerin außer Kraft gesetzt wurde, ohne je den Bundestag damit zu befassen.

Als Abgeordnete habe ich damals im Parlament für die Änderung ebendieses Artikels gestimmt und bin dafür von der SPD beschimpft und bestraft worden. Die Jusos verbreiteten voller Hass eine Karikatur, die mich am Galgen hängend zeigte. Dabei haben sie das Vermächtnis der Aufklärung mit Füßen getreten, für das Voltaire schon einstand: „Ich bin nicht deiner Meinung, werde aber alles dafür tun, dass du deine Meinung frei und öffentlich sagen darfst.“

Ich selbst habe in einem Unrechtsstaat leben müssen, bin in der politischen Opposition der DDR für einen Rechtsstaat eingetreten, war unendlich dankbar für die miterkämpfte Deutsche Einheit. Frau Merkel hält sich nicht einmal an Mehrheitsbeschlüsse der CDU, wie zum Beispiel die Ablehung des Doppelpasses. 

Als ehrenamtliche Richterin (Schöffin) verstehe ich nicht, dass plötzlich Kinderehen in Deutschland geduldet werden, obwohl dies nach deutschem Recht strafbar ist. „In Berlin sind mehr als 100 Kinder verheiratet. Wer hilft ihnen?“, fragt die BZ. Das ist Scharia in Reinkultur. Sabatina James, eine vom Islam konvertierte Christin und seitdem mit einer Todes-Fatwa bedroht, setzt sich seit Jahren für die Opfer der Scharia ein und fordert die Einhaltung des Grundgesetzes. Es ist außerdem rassistisch, wenn muslimischen Mädchen weniger Schutz geboten wird, als deutschen.

Polygamie bei Muslimen

Polygamie wird durch muslimische Migranten gesellschaftsfähig, weil es strafrechtlich nicht geahndet und zudem finanziell unterstützt wird. Der ehemalige Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowky fordert seit langem ein Verbot der in Moscheen geschlossenen Mehrfachehen: dies sei eine für Frauen demütigende und nach deutschem Recht illegale Praxis.

Es ist mir unerklärlich, dass die CDU den rassistischen „islamischen Faschismus“ – Hamed Abdel Samad steht wegen seiner Bücher ebenfalls unter ständiger Todesdrohung – nicht bekämpft, sondern hofiert. Abdel Samad stellt in seiner genialen Analyse mindestens fünf, mit der Nazi-Ideologie vergleichbare, Kriterien fest: 1. Führerprinzip, 2. Gehorsamsprinzip, 3. Repressionsapparat (Religionspolizei), 4. angestrebte Weltherrschaft, 5. Kampfprinzip. 

Er fordert, dass die islamischen Rechtsgelehrten, Imame und Vertreter der deutschen Islamverbände die 25 Tötungsaufforderungen gegen Ungläubige aus dem Koran streichen. Sowohl Abdel Samad, als auch Necla Kelek und Seyran Ates wurden von der Islam-Konferenz ausgeschlossen, weil sie die Gleichberechtigung der Frauen forderten, wie es der Grundsatz der Gleichheit in unserem Grundgesetz fordert.

Ich verstehe weder den ehemaligen Innenminister Schäuble noch den jetzigen Innenminister De Maizière (beide CDU), die den erpresserischen Forderungen der Islamverbände, die nicht mal 30 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime vertreten, nachgegeben und damit die Frauen – ich fühle mich mit den muslimischen Frauen solidarisch verbunden – verraten haben.

„Kopftuch-Islam“ hat gewonnen

Bassam Tibi, syrischer Moslem und Islamologe, entwickelte den Euro-Islam, der von den Islamvertretern fordert, Prinzipien, die eine Integration in Europa unmöglich machen, aufzugeben: 1. Trennung von Religion und Politik – Privatisierung des Glaubens, 2. Aufgabe von Dschihad und Scharia, 3. Akzeptanz der Demokratie, 4. Toleranz, wobei Andersgläubige gleichberechtigt, nicht untergeordnet sind, 5. Aufgabe der Siyadat-Vorherrschaft und religiöse Überlegenheit der Muslime, 6. Muslime als Individuen zu begreifen, nicht als Umma-Kollektiv. Aber Tibi erklärt resignierend im Cicero: „Warum ich kapituliere“. Er sieht den Euro-Islam gescheitert, weil der „Kopftuch-Islam“, die Vorherrschaft gewonnen hätte. Der Jurist und islamische Gelehrte Said al Ashmawi wies nach, dass das Kopftuchtragen eine politische Parteinahme zugunsten des Lebens in Parallelgesellschaften bedeute.

Auch der Bischof von Regensburg, Rudolf Vorderholzer, hält die Integration des Islam für unmöglich. Er scheint der erste Bischof zu sein, der den Koran gelesen hat und die Diffamierung aller „Ungläubigen“ – also Juden, Christen, Jesiden, Kurden, Buddhisten und weiteren zur Kenntnis und ernst nimmt. Denn der Islam ist keine Religion, sondern eine totalitäre  Ideologie, die keine Religionsfreiheit kennt – aber einen Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch vertritt.

Rassistische Ideologie

Ich selber habe die Definition des Rassismusbegriffs von Richard Schröder, „Rassismus ist ein Überlegenheitsanspruch aufgrund biologischer Merkmale“, anhand einiger Suren des Korans überprüft.

Sure 2, Vers 228 sagt, dass „die Männer eine Stufe über den Frauen stehen, denn Allah ist mächtig und weise.“ Meine Feststellung, dass der Islam demnach eine rassistische Ideologie sei, bejahte der muslimische Politologe Aladin El-Mafaalani vor 130 erstaunten Zuhörern in Dresden öffentlich.  

Wenn doch der „Kampf gegen den Rassismus“ laut Medien, Kirchen und Politik intensiv geführt werden müsse, frage ich mich, wann er sich denn endlich auch gegen die offen rassistische Ideologie des Islam richtet. Ich möchte keine dritte Diktatur – erst recht keine islamische – auf deutschem Boden erleben müssen, nachdem schon mein Großvater unter großen Opfern Widerstand gegen den Nationalsozialismus und ich gegen den Kommunismus geleistet haben.

Leider herrscht auch heute das Prinzip den politischen Standpunkt, den man nicht teilt, zu diffamieren. In der DDR galt es als „feindlich-negativ“, heute als „Populismus“.

Die Ungerechtigkeit im Umgang mit Migranten und der einheimischen Bevölkerung macht mich ratlos. Für 11 Euro in Berlin und 16 Euro in NRW bekommen Asylbewerber drei Mal am Tag Essen, während ein Hartz-4-Empfänger dafür nur 4,72 Euro zur Verfügung hat.

Ungerechter Rechtsstaat

In meinem Bekanntenkreis leben einfache ostdeutsche Bürger, die sich mit kleinsten Gehältern, Hartz-4-Beträgen, vorzeitigem Ruhestand wegen Arbeitslosigkeit, Kleinstrenten – ehemals politisch Verfolgte, die auch noch um die Zinserträge ihres mühsam Ersparten betrogen werden –, Leihverträgen und zeitlich befristeten Arbeitsverträgen, sogenannten Mini-Jobs, über Wasser halten müssen und nicht zu den Privilegierten gehören, die uns dauernd erzählen, Deutschland wäre ein „reiches Land“.

Der Staat muss gerecht sein – barmherzig kann der Einzelne sein.

Niemand von ihnen versteht außerdem, dass Einkommen mit 35 Prozent und mehr versteuert werden, Kapitalvermögen – über das nur Gutverdiener zu denen auch Politiker gehören – jedoch nur mit 25 Prozent. Kein Politiker hat diese Verfassungswidrigkeit beseitigt, auch nicht die CDU.

Transferausbeutung der Familie

Skandalös ist die Behandlung von Frauen, die Kinder groß gezogen haben, in der Rentenberechnung. Der Ökonom Friedrich Liszt sagte schon vor hundert Jahren sarkastisch: „Wer Schweine erzieht, ist ein nützliches Mitglied der Gesellschaft, wer Kinder erzieht, ein unnützes.“ In zwei Urteilen des Bundesverfassungsgerichts von 1992 und 2001 wurde die Kindererziehung als „generativer Beitrag“ zur Rentenversicherung gewürdigt und damit die „Beitragsäquivalenz der Kindererziehung“ festgestellt. Der Bundestag wurde aufgefordert, den Müttern diesen Beitrag in der Rente dementsprechend anzurechnen und nicht nur mit einem lächerlichen Rentenpünktchen pro Kind. Bis heute hat auch die CDU die „Transferausbeutung der Familie“, wie Sozialrichter Jürgen Borchert sie nennt, nicht beendet.

Ich habe Paul Kirchhof persönlich für das Urteil gedankt und gefragt, warum dies nicht geschehe. Er verwies darauf, dass das Verfassungsgericht Verfassungswidriges zwar feststellen könne, handeln müsse aber der Bundestag. Die Altersarmut vieler Mütter ist damit politisch vorprogrammiert, wobei man den Bürgern auch noch Stolz und Selbstwertgefühl nimmt.

Verachtung der Bürger

Für untätige Politiker jedenfalls werde ich in keinem Wahlkampf mehr werben und sie auch nicht mehr wählen. Frau Erika Steinbach spreche ich meine große Anerkennung für ihre hervorragenden politischen Verdienste und ihren Mut zur Wahrheit aus. Sie war die einzige, die mir auf meinen Protest gegen den Rechtsbruch des No-Bailout im Falle der Griechenland-Kredite antwortete.

Ich fragte auch die Neuköllner CDU-Abgeordnete Christina Schwarzer mehrmals schriftlich – und zwar ausdrücklich – warum sie den Rechtsbruch begehe. Darauf bekam ich keine Antwort. Sie schrieb lediglich, es sei ein Friedensprojekt und sie vertraue Schäuble. Das scheint eine neue Methode zu sein, die Bürger mit Nichtachtung – man könnte auch Verachtung sagen – zu strafen. In der DDR bekam man wenigstens noch eine Eingangsbestätigung.

Dimitri Gales | Do, 9. Februar 2017 - 14:48

Ich finde auch, dass Erika Steinbach Rückgrad bewiesen hat. Aber solche Persönlichkeiten sind selten in den etablierten "Volksparteien".
Aber wenn so ist, wie im Artikel beschrieben, dann drängt sich die Frage auf, weshalb die CDU und die banal-uncharismatische und nicht gerade mit fachlichen Kompetenzen gesegnete Frau Merkel vom Wähler bestätigt werden. Glaubt man Umfragen, dann liegt die CDU immer noch vorn und Merkel bleibt beim Volk beliebt. Bis vielleicht eines Tages Parteien wie die AfD eine politische Hautprolle spielen - wie heute der FN in Frankreich; aber das würde Hierzulande noch eine Weile dauern.

Es ist der übergroße Einfluss der Medien, die als Zeitung, Radio, Fernsehen - und auch online - weniger informieren als erziehen. Fast jeder Artikel mischt Fakten (wenige) mit Meinung (viel). Alle genannten Formate scheinen im Wettbewerb zu stehen, wer den ersten Preis für die Verbreitung linker und grüner - also auch CDU - Programme erhält. Cicero ist eine der großen Ausnahmen, danke! Die Deutschen glauben seit jeher, was schwarz auf weiß geschrieben steht oder zwischen angenehmen Musiktiteln präsentiert wird. Niemand fragt nach dem Wortlaut der Dekrete von Trump, niemand fragt die Polizisten, was auf deutschen Straßen wirklich los ist. Erst "nie wieder Totalitarismus!" rufen und dann kritiklos wie die Stopfgänse alles schlucken, was durch den Trichter kommt. Sogar klare Rechtsbrüche! - Egal was in den nächsten Monaten die Parteien versprechen, nach der Wahl... Die Achtundsechziger haben ein ganzes Volk penetriert, in Schule, Partei und Presse. Der Marsch durch die Institutionen...

Ich stimme ihrer Analyse voll zu! Erschreckend ist auch die häufig kritiklose Übernahme der Mainstreambotschaften und die ideologische Abwertung von Andersdenkenden und Kritikern der Regierungsagenda! Medienkompetenz ist eine der Schlüsselkompetenzen für eine funktionierende Demokratie. Leider wird diese Kompetenz auch nur vereinzelt in den Schulen vermittelt .

die mit ihren Meinungen, hinterfragen und logisch analysieren, bekommen immer die meisten klicks, Haushoch. Die Mehrheit ist leichtgläubig und das entscheidet Wahlen. Es wird aber viel zensiert was der Blattlinie nicht entspricht. Die Abwertung der Andersdenkenden ist ein unwürdiges Schauspiel. Auch wenn die EU (bin felsenfels überzeugt)bald in Trümmern liegt, wird Merkel immer noch " Vorne" sein. Ausser in Deutschland, ist die EU Bürokratie unbeliebt wie die Cholera. Unter dem Teppich lässt sich nichts mehr kehren, die Schönrederei ist am finalen Punkt. Nach so vielen katastrophalen Entscheidungen Merkels, die das Land in den Abgrund führen, wagt es fast niemand sich zu wehren. Von der Jubelpresse ganz zu schweigen. Erst wenn das Wort Amen über die EU gesprochen wird, wird die Liturgie die Herzen erwärmen.

Geehrter Herr Lamprecht,
Ihr Beitrag ist überzogen und reproduziert uninspiriert radikales Gedankentum.
"Es ist der übergroße Einfluss der Medien... Deutschen glauben seit jeher, was schwarz auf weiß geschrieben steht..."
Sieh an, außer Ihnen ist seit jeher niemand in der Lage, kritisch und kompetent mit Medien umzugehen.

"Niemand fragt nach dem Wortlaut der Dekrete von Trump, niemand fragt die Polizisten, was auf deutschen Straßen wirklich los ist."
Über beides wurde lang und breit berichtet.

"Sogar klare Rechtsbrüche!"
Rechtsbrüche werden nicht von Ihnen oder mir, sondern von Gerichten festgestellt.

"Die Achtundsechziger haben ein ganzes Volk penetriert..."
Natürlich, der gleiche "Schuldige" wie immer. Sie haben ein eigentümlich negatives Bild vom deutschen Volk, dass ja offenbar zum Denken und Handeln zu dumm ist. Patriotismus sieht eigentlich anders aus.

Wolfgang Hernach | Do, 16. Februar 2017 - 22:10

In reply to by Thomas Wirz

Im Gegensatz zu Herrn LAMPRECHT haben sie nur Kritik an den Äußerungen in den Raum gestellt, ohne auch nur eine logische Gegenposition konstruktiv darzulegen! Schwach und entbehrlich!

zunächst muss einmal analysiert werden wofür Merkel steht.
Als Politikertyp - entsprechend beworben die blauen Augen - sehe ich sie ähnlich wie Macron.
Wenn denn der Kommentar veröffentlicht wird unter Macron, ersichtlich.
Das und nicht Trump erklärt dann höhere Militärausgaben, weil es evtl. grundsätzlich um die Sicherung von privaten Investmentgeschäften durch nationale Armeen geht, ohne dass die nun wüßten worum es im Einzelnen geht.
Der jeweilige Bürger akzeptiert, dass Geschäfte weiterlaufen, er wird aber dann auch Milliarden-Zuwanderung nach Europa dulden müssen, denn die Geschäftemacher können keine Staaten aufbauen oder Gesellschaften resozialisieren. Das ist ihnen völlig fremd. Dafür müssen dann die zivilisierten Gesellschaften Europas herhalten.
Der Geschäftssitz wird aber immer da sein, wo er wenig angetastet wird und Gesellschaften noch nach der Revolvermethode gedeihen entsprechend also geschützt werden können, Amerika insgesamt.
Das neue Volk der Geschäftemacher?

Es gibt keinen CDU oder CSU mehr wie wir sie ein Leben lang kannten. Man muß deshalb kein Nazi sein, wenn man hoffnungsvoll auf die einzige Alternative schaut, die sich mit allen bekannten Unzulänglichkeiten bietet. Die anmaßende Mißachtung dieser Partei und die Verunglimpfung des Populismus, auch die Beschimpfung nicht einverstandener Bürger als unaufgeklärt, abgehängt, ihre Zeit nicht mehr verstehend ist , Fremdenhasser oder gar Nazis ist nicht nur nicht demokratisch, sondern bezeugt auch wie weit sich die ehemals konservativen Parteien von ihren eigenen Bürgern entfremdet haben.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 10. Februar 2017 - 16:30

In reply to by Hans Mahrla

dass es um ein neues Volk geht und zwar mit vor allem, wie diese Leute evtl. glauben, nicht nationalen Verbundenheitsgefühlen und Verbindlichkeitsstrukturen. Es sind aber m.E. überall ähnliche Leute, um nicht zu sagen identische:)
Ich fände so einen Ansatz interessant genau hinsichtlich der Fragestellung, warum dieses neue Volk keine nationale Verbundenheit als eben ihre empfundene Zugehörigkeit entwickeln sollten und darum langfristig eben vor allem keine stichhaltigen Gründe gegen Nationalstaaten vorbringen könnten?
Sie werden aber einstweilen überall leben und so sie sich zur Wahl stellen und die Gepflogenheiten der Länder nicht massiv angreifen, in denen sie leben, ist das doch auch okay.
Es interessiert mich.
Mitbegründer könnten auch global agierende Firmen sein, Microsoft, Apple etc.
Da sieht ein Trump alt aus, ich sowieso:)
Bis diese Fragen geklärt sind, sollte man darauf achten, dass die nationalen Destabilisierungen nicht unbeobachtet oder unkontrolliert erfolgen.

Bitte denken Sie einmal über den Begriff Berufspolitiker nach. Das sind Abgeordnete, die keinen persönlichen Halt haben außer ihrem Wahlstatus.

Nicht einmal Beamte können als Abgeordnete im Parlament abweichende Stellungnahmen abgeben. Nicht mehr aufgestellt und von Vorgestzten schikaniert.
Was sagt der/die Alte daheim, wenn er wegen großer Lippe das Mandat verliert?

Jürgen Möller | Sa, 11. Februar 2017 - 14:14

In reply to by Konrad Kugler

Also kurz gesagt, Leute wie Nahles und Co, die direkt nach einem 20 semestrigen x-beliebigen Laberstudium über den Job als BT-Kopiergehilfe direkt in den BT gewechselt sind ...

<<weshalb die CDU und die banal-uncharismatische und nicht gerade mit fachlichen Kompetenzen gesegnete Frau Merkel vom Wähler bestätigt werden. <<

Weil Mehrheit von Wähler, genau so als Frau Merkel, keine Kompetenzen haben und wählen überwiegend für sie sympatische Politiker.
Sympatische, keine kompetente!

- Trägheit, Mutlosigkeit, Opportunismus, Obrigkeitshörigkeit, Ahnungslosigkeit....
- parlamentarische Oppositionslosigkeit
- Ängstlichkeit durch Wechsel auf sozialem Abrutsch
- Besitzstandswahrung als Merkeljünger u. - Profiteur
- Regierungs-TV im Sinne "kritik- u. alternativlos weiter so" mit Pro-Merkel-Kurs
- Wahl-Resignation der Ausgegrenzten, die medial u. politisch unterrepräsentiert sind
......

Der Widerspruch liegt darin, dass die politische Unzufriedenheit nicht mit der positiven Einschätzung zur gesamten/einzelnen Wirtschaftslage korreliert. Kurz: Wem es gut geht, der ändert nix. Und bei allen anderen ist der Leidensdruck nicht groß genug, um das Entscheidungsverhalten zu ändern.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsschutz-warnt-vor-m…

Lieber Herr Gales, wenn ich so etwas lese, wird mir schlecht. Unsere Politiker - "Der Islam gehört zu Deutschland" (allesamt CDU) - sind vermutlich alle schon zum Islam übergetreten. Keiner dieser Parteien kann ich mehr vertrauen. Sie sind nicht dazu in der Lage, das Ausmaß ihrer unkontrollierten Grenzöffnung überhaupt zu erkennen. Alle Maßnahmen, die jetzt angekündigt - aber nicht umgesetzt - werden, sind nicht mehr zielführend. Der Islam muss als Ideologie erkannt, bezeichnet und entsprechend behandelt werden. Anders wird es nicht gehen. Ein paar Menschen wieder nach Hause zu schicken, ist geradezu absurd. BG MD

istvan polgar | Do, 9. Februar 2017 - 15:03

Alle,die nicht ihre Bevölkerung schützen-gehören vor Gericht!

Thomas Radl | Fr, 10. Februar 2017 - 08:51

In reply to by istvan polgar

"Volk"! Nicht "Bevölkerung"! So, wie es im Grundgesetz steht, auf das sich diese Politikerdarsteller immer berufen. Und genau das ist Teil des Problems! Und weil es das Bewusstsein prägt und damit Grundlage des gesamten politischen Tuns ist, ist das ein GROSSER Teil des Problems. Der Gipfel ist dann erreicht, wenn man weder als Volk noch als Bevölkerung wahrgenommen wird, sondern nur noch als "die, die schon länger hier sind...". Dann möchte ich nur noch sagen: "Geh nach Hause, spiel Blockflöte! Aber ganz privat, meinetwegen mit Herrn Sauer im Duett! Aber bitte keine weitere Amtszeit mehr, dem VOLK nicht mehr weiter schaden, weil: Das hast Du unter Anrufung Gottes geschworen!!!"

Ralf Müller | Do, 9. Februar 2017 - 15:11

Hut ab, Frau Barbe! Leider, und den Vorwurf mache ich Ihnen, kommt die Erkenntnis reichlich spät. Das "System Merkel" zerstört unser Land. Ihre sehr überzeugende, vielschichtige Begründung stützt diesen Befund. MERKEL MUSS WEG! Daran führt kein Weg vorbei, den es kann so nicht weiter gehen. Niemand steht über dem Gesetz, kein Trump aber auch kein Merkel. Die einfachen Bürger bei PEGIDA in Dresden waren die ersten, die klar erkannt haben, was ein weiter so mit Merkel bedeutet. Damals hat man PEGIDA verlacht. Heute lacht keiner mehr, den die Lage ist viel zu ernst. Schließlich geht es um unser Land.

So hätten z. B. sämtliche Politiker, die die Mechanismen zur Eurorettung nicht verstanden hatten, ihr "Nein" abgeben müssen, statt sich zum Schaden des Landes dem Fraktionszwang zu beugen. Allen im "Hohen Hause" hätte klar sein müssen, daß der Verstoß gegen die "Bail-Out-Klausel" rechtswidrig ist. Statt zuzustimmen, hätten sie den Regierenden den "ausgestreckten Mittelfinger" zeigen müssen. Alles andere war mindestens charakterlos und zum Schaden des Landes. Entsprechend ist keiner von denen nach meiner aqnsicht noch wählbar, ob er nun Merkel- oder Schulz-Folger ist.

Was der CDU mit Merkel fehlt ist ganz klipp und klar zu erkennen, sie ist nicht „bei der Bevölkerung“!
Das entscheidende Kriterium „im US-Wahlkampf war immer zu sehen“.

Mister Tump stand immer als „Familien-Vater auf der Bühne“!
Darum wurde er Wahlsieger!
Die Familien-Menschen haben ihn gewählt!

Wieso ist „diese Tatsache“, eigentlich in dem „Rum-Gemoser“ gegen Trump so evident?
Weil sie sehr viel über „die Persönlichkeiten der Moserer“ oder „Merkeler“ zu erkennen gibt.

Denn die haben offensichtlich ein anderes, vielleicht sogar gestörtes Verhältnis zur menschlichen Normalität, in der die Mehrheit der Bevölkerung „glücklich“ zu werden versucht.

Damit ist „des Pudels Kern“ der „blanken Mainstreamer geoutet“ es sind die Fuchteln, von „der Minderheiten-Fraktion“ die sich mit den „Lust-Knaben“ was entsorgen lassen „und natürlich Trump hassen“, weil er „so hetero ist“ und dann auch noch eine „bildhübsche junge Frau hat“.

Dieser alte Schlawiner mit so vielen Söhnen und einer Tochter, die

matthias.junglewitz | Do, 9. Februar 2017 - 15:14

waeren Sie Kanzlerkandidatin der CDU wuerde ich in diese Partei eintreten und bei Wind und Wetter Plakate fuer sie kleben.
Auch meine Hochachtung fuer den Cicero ihnen diese Plattform zu geben.

Chapeau

Sehr geehrte Frau Barbe. Sie verdienen den höchsten Respekt. Auch ich kenne Menschen, die berechtigte Existenz- und Altersarmut -Ängste haben. Obwohl sie immer fleißig waren und Kinder groß gezogen haben.
Was wird Herr Gauck zu Ihnen sagen.
Hochachtungsvoll
Johannes Luig

...und sollte es regnen, würde ich Ihnen den Schirm halten, Herr Junglewitz! Vielleicht ein paar belegte Brötchen noch dazu? Ach, leider wieder nur ein Traum...
In diesen unglaublichen, ja fast schon irren Zeiten ist dieser Text Balsam für meine Seele.
Dafür, Frau Barbe, meinen tiefempfundenen Respekt! Und Danke, Cicero!

Anton Butz | Do, 9. Februar 2017 - 15:16

Vielen Dank Frau Barbe für die offenen Worte und an Cicero für die Plattform!

Natürlich haben Sie recht: in Deutschland wird geltendes Recht missachtet. Mir ist dies aus jahrelangem Engagement gegen die "BSG-Krankengeld-Falle" und seit 23.07.2015 gegen die "gesetzliche Krankengeld-Falle" bestens bekannt.

Und ich glaube zu verstehen, was Sie meinen: "In der DDR bekam man wenigstens noch eine Eingangsbestätigung." Die LINKEN pflegen diese Selbstverständlichkeit immer noch. Ansonsten: Fehlanzeige: bei Politikern, Medien, Wissenschaftlern ... mit nur seltenen Ausnahmen.

Inzwischen gibt es aber viele Foren, quasi eine weitere Staatsgewalt.

Josef Garnweitner | Do, 9. Februar 2017 - 15:20

werte Frau Barbe, ist einer der wenigen, der wirklich die Seele berührt. Und Sie beschreiben genau die Gründe, weshalb ich persönlich die jetzige Politikergilde abgrundtief verachte.

Ausnahmen wie Sie es sind, gibt es leider viel zu wenige.

Josef Garnweitner | Sa, 11. Februar 2017 - 11:09

In reply to by Josef Garnweitner

bei Frau Steinbach auch, die Frage bleibt, weshalb haben Sie so lange gebraucht, um die Wahrheit zu erkennen?

Hubert Mollocher | Mo, 13. Februar 2017 - 14:59

In reply to by Josef Garnweitner

Ihr Beitrag gehört vergrössert und statt dem Bild des neuen Bundespräsidenten in jedem Büro der Bundestagsabgeordneten und anderer Politiker aufgehängt. Er gehört ebenfalls auf die 1. Seite der Mainstreampresse. Wobei, das Schamgefühl unserer politischen Elite , glaube ich, hält sich in Grenzen.

Bernhard K. Kopp | Do, 9. Februar 2017 - 15:42

An die Autorin und an die Redaktion. Leider wird es nicht reichen, die CDU im September auf 30%, oder weniger, zu reduzieren. Dies wäre die einzige Sprache, die die selbsternannte Staatspartei verstehen würde. Eine Katharsis wäre dringend erforderlich.

Wolfgang Henning | Do, 9. Februar 2017 - 17:56

In reply to by Bernhard K. Kopp

Leider, Herr Kopp, werden Sie recht behalten,was die Wahlaussichten für September anbetrifft. Aber, wie heißt es so schön: " Die Hoffnung stirbt zuletzt!"
Die Katharsis würde für die kommende Legislaturperiode zu spät kommen. Vielleicht aber kann es Frau Barbe ihrer Kollegin gleichtun, jetzt schon einmal aus der Fraktion austreten und sich als freie Abgeordnete zu Frau Steinbach gesellen. Dann sitzt sie schon mal nicht so allein in ihrer Reihe. Zukünftig bleibt ja auch noch der Wechsel zur AfD. Etliche Kollegen, auch aus anderen Parteien, haben diesen Schritt schon vollzogen. Die Beschreibung des Islamismus ist zutreffend, und wenn ich das heutige Urteil vom Arbeitsgericht Brandenburg zur Kenntnis nehme, nachdem einer kopftuchtragenden Lehrerin, wegen ihrer Entlassung laus dem Schuldienst, 8000 Euro Schmerzensgeld zugestanden wurde, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn die Islamisten über uns lachen.

Michaela Diederichs | Do, 9. Februar 2017 - 21:22

In reply to by Wolfgang Henning

Lieber Herr Kopp, lieber Herr Henning,
nach Einschätzung unserer "Eliten" müssen die Menschen in der EU zum größten Teil Rechtspopulisten sein, weil sie die Zuwanderung von Moslems ablehnen. Meine persönliche Einschätzung: die Rechten haben solchen Zulauf, weil der Islam in all seinen Ausprägungen sehr fordernd und unsympathisch daher kommt und alles durchdringt. Als ich kürzlich in Belgien war, wurde eher flüsternd über die Probleme mit moslemischen Einwanderern gesprochen. Wer auch nur laut und/oder kritisch über den Islam nachdenkt, wird als Rassist und islamophob gemobbt und das eben in allen Ländern der EU, die Moslems im Lande haben. Also bleiben den Menschen nur Parteien, die diese Probleme ansprechen. Wenn der Islam in all seinen Ausprägungen zu D gehört, dann setzt zwangsläufig eine Selbstreinigung ein.
https://www.welt.de/politik/ausland/article161943738/Mehrheit-der-Europ…

Günter Robatzek | Do, 9. Februar 2017 - 22:47

In reply to by Wolfgang Henning

Faktencheck:
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat einer abgelehnten Lehrerin mit Kopftuch eine Entschädigung von 8680 Euro zugesprochen. Die Frau sei benachteiligt worden, so die Begründung der Richterin.

Ein Urteil, das Berlin und auch seine Regierung spaltet. Am Donnerstag sprach das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg einer jungen Lehrerin eine Entschädigung von 8680 Euro zu – weil das Land Berlin sie wegen ihre Kopftuchs pauschal von einer Anstellung als Grundschullehrerin ausgeschlossen hatte.

Der Klägerin, die dem Prozess wegen Krankheit fernblieb, war im Bewerbungsverfahren gesagt worden, sie habe wegen des Berliner Neutralitätsgesetzes keine Chance auf einen Arbeitsplatz an einer allgemeinbildenden Schule.

In dem Berufungsverfahren hob das Landesarbeitsgericht ein anders lautendes Urteil der Vorinstanz vom April 2016 auf.

Sollte das Urteil Bestand haben, freue ich mich schon auf demnächst in Berlin in orangem Umhang auftretenden Polizeibeamten oder auch Lehrer, die ihrem buddhistischen Glauben auch kleidungsmäßig folgen. Oder Sikhs, die den ihrem Glauben zugehörigen Turban tragen. Dann wird Berlin wirklich herrrlich bunt und kommt dem Idel von Hippiland wieder ein paar Schritte näher.

Darüber lohnt es sich mal nachzudenken, Herr Richter. Wenn so eine attraktive Buntheit in unsere Städte käme, könnte vielleicht weiterhin darüber nachgedacht werden, auf die Karnevalsumzüge zu verzichten, die inzwischen wegen der Neudazugekommenen und deren Unverständnis für diese unislamische Tradition von unseren Ordnungshütern mit vielen unbezahlten Überstunden geschützt werden müssen. Dann könnten auch wie in diesem Jahr in Köln die teuren Betonabsperrungen eingespart werden. So hat alles sein Für und Wider, oder?

Martin Bierling | Di, 14. Februar 2017 - 05:55

In reply to by Wolfgang Henning

Leider muss ich Ihnen recht geben. Urteile wie dieses zeigen unser Dilemma auf.
Wenn offensichtliche Rechtsbrüche (z.B. Euro Rettung, etc.) von der angeblich unabhängigen Judikative "legitimiert" und abgenickt werden, befindet sich unser Land ( nein ein Rechtsstaat ist er nicht mehr) auf dem bedauerlichen Niveau der s.g. Bananenrepubliken, nur mit schlechterem Wetter. Was bleibt ist ist ein Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht.

ilse Hoppe | Do, 9. Februar 2017 - 19:56

In reply to by Bernhard K. Kopp

Sehr geehrter Herr Kopp,
was passiert, wenn es gelingt die CDU auf 30 % oder weniger zu reduzieren ?
Meinen Sie mit rot-rot grün wird irgend etwas besser ? Vor dieser Konstelation habe ich große Bedenken. Wir sind eine Export Nation. Der linke Flügel dieser Parteien ist nicht sehr wirtschaftsfreundlich. Ich fürchte dann um unsere Arbeitsplätze. Wir standen mit rot-grün schon einmal vor dieser Lage. Kanzler Schröder hat richtig reagiert, was man ihm heute noch nicht verziehen hat.
Also, ich habe für die Zukunft große Bedenken. Denke CDU u. CSU sind das kleinere Übel. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren

Wolfgang Richter | Fr, 10. Februar 2017 - 22:29

In reply to by ilse Hoppe

Für mich kommt es sicher nicht infrage, einem Übel meine "Stimme" zu geben, um diesem zu einem parlamentssitz zu verhelfen, nur weil es das kleinere von mehreren wäre. Wenn ich keine annehmbare Alternative auf dem Zettel angeboten bekomme, gekommt dieser als Zeichen meiner Wertschätzung der Politik das ganz große, jeweils diagonal von einer Ecke zur gegenüber liegenden.

Reinhard Benditte | Sa, 11. Februar 2017 - 01:18

In reply to by ilse Hoppe

Viele Bürger halten die CDU/ CSU für das kleinere Übel und machen Ihr Kreuz wie gewohnt an der gleichen Stelle. Das ist m.E. leider so, aber nicht das Thema. Aus meiner Sicht funktioniert in unserer Art der Demokratie eine Veränderung nur, wenn man Parteien unisono abstraft. Und die Union gehört nach 12 Jahren desaströser Politik abgestraft. Ein Weiter so, darf es nicht geben! Das bedeutet aber nicht, daß mit einem Schulz etwas besser werden würde. Im Gegenteil: Der Eurokrat Schulz, sollte er tatsächlich Kanzler werden, wird dieses Land noch schneller in den Ruin schicken. Ich habe für mich deshalb eine Entscheidung getroffen: Ein Kreuz bei den herkömmlichen Parteien wird es im September nicht geben.

Leider gibt es in Deutschland das Verhältniswahlrecht und nicht das Mehrheitswahlrecht so wie ich es in den Angloamerikanischen Ländern kennen gelernt habe. Bei letzteren ist der Druck auf die Abgeordneten durch die Bürger des Wahlkreises wesentlich größer als bei ersteren!

Robert Flag | Do, 9. Februar 2017 - 15:44

Gut daß es einige wenige Aufrechte gibt.
Aber wir leben in apatischen und korrupten Zeiten.

Georg Steger | Do, 9. Februar 2017 - 15:55

Sehr geehrte Frau Barbe,
es ist schön, dass Sie zu Ihrer vorgebrachten Erkenntnis gelangt sind, noch bewundernswerter ist auch, dass Sie diese konsequent auch öffentlich machen. Dennoch fragt man sich: Es gibt 631 Abgeordnete des Deutschen Bundestags: zwei davon (Frau Steinbach und Sie)geben zu erkennen, dass sie Rechtsbrüche der Bundesregierung nicht mehr mittragen wollen. Wo bleibt der Abgeordnetenrest? Erkennt er die Situation und handelt nicht aus Angst einen Posten zu verlieren? Jeder normal denkende Mensch muss sich doch klar darüber sein, welche Konsequenzen die Politik von Frau Merkel und ihrer "Schutztruppe" für unser Land haben wird: noch können wir Einiges verdrängen, bald aber wird das aber nicht mehr gehen und D muss wohl erkennen, dass es vor der Pleite steht: finanziell und ideell! Die Konsequenzen daraus sind eine Radikalisierung und diese wird von Merkel und ihren Claqueuren (Kauder, Schäuble, Tauber, DeMaiziere sowie die gesamte SPD-Riege) mitverschuldet!

Gisela Müller | Do, 9. Februar 2017 - 16:37

In reply to by Georg Steger

genau diese Fragen, die Sie aufwerfen, beschäftigen mich auch. Dass Grüne und Linke diesen "Multi-Kulti-Ego-Islam-Trip" nicht nur unterstützen, sondern auch noch forcieren möchten, kann ich zwar aus vernünftiger, realistischer Sicht nicht nachvollziehen, zumindest aber anhand deren "Personal" und deren "ideologischer Weltsicht", nun ja, sagen wir: einordnen. Dass es aber - wie Sie anmerken - bei allen anderen im Bundestag Vertretenen weder offene Diskussionen, Realitätssinn, Vernunft, Kritik, noch ein Aufbegehren gegen Merkels unautorisierte Alleingänge gibt, ist mir ein absolutes Rätsel. Sollte es ein"Postenkleben" sein, dann können mir diese Leute nur leid tun. Irgendwann wird dass alles sie einholen. Pech nur, dass Deutschland die Zeche zahlen muss.
Leider wird auch das statement von Frau Barbe daran nichts ändern. Wird wohl auch nur hier von wenigen zur Kenntnis genommen. Alle die Punkte, die Frau Barbe anspricht, hätte ich gerne von unseren Politikern beantwortet. Passiert nicht

Richard Schröter | Do, 9. Februar 2017 - 20:37

In reply to by Georg Steger

Ihre Frage "Wo bleibt der Abgeordnetenrest? " ließe sich doch aus folgendem Blickwinkel betrachten: Frau Barbe dürfte dieses Jahr 66 werden. Frau Steinbach wird 74. Was haben beide Damen zu verlieren? Sie verabschieden sich in ihren parlamentarischen Ruhestand. Dieser Brief von einem (wesentlich) jüngeren Abgeordneten hätte für mich mehr Gewicht. Gleichwohl möchte ich anmerken, das ich dem Inhalt von Frau Barbe´s Brief nur zustimmen kann.

Georg Steger | Do, 9. Februar 2017 - 16:06

Frau Merkel hat keine Kinder und kann deshalb relativ unbefangen in die Zukunft gehen und sehen ("nach mir die Sintflut"), aber was ist mit all den Repräsentanten unseres Volkes, die ihren Nachkommen eine unverantwortliche Zukunftslast aufbürden? Können sie ihren Kindern und Enkeln irgendwann noch in die Augen schauen? Oder müssen sie dann sagen:
- wir haben geschwiegen, weil wir die Konsequenzen nicht erkannt haben (wäre ein Argument mangelhaften Reflektionsvermögens),
- wir haben geschwiegen, weil wir Angst um unseren Job hatten,
- wir haben geschwiegen, weil wir sowieso nichts machen können (Mitläuferargument),
- wir haben geschwiegen, weil wir nicht auffallen wollten,
- wir haben geschwiegen, weil es eine Fraktionsdisziplin gab und ein Herr Kauder streng darüber wachte, dass es keine Abweichungen gab,
- wir haben geschwiegen, weil wir von einer besseren Zukunft für Deutschland glaubten...usw....usw....

Ursula Schneider | Do, 9. Februar 2017 - 17:47

In reply to by Georg Steger

versteht man immer besser, wie das im Dritten Reich mit den Mitläufern so gelaufen ist. Und dort war nicht nur der öffentliche Druck ungleich größer, sondern jeder Widerspruch mit Gefahren für Leib und Leben verbunden.

Unser linker Mainstream in Politik, Presse, Kirchen usw., der heute alle Andersdenkenden so gern in die "rechte Ecke" stellt und als Nazis beschimpft, wäre jedenfalls, davon bin ich fest überzeugt, munter mitgeschwommen ...

Nein, nein, nein - das wären doch alles aktive Widerstandskämpfer gewesen.
Im Nachbetrachten der geschichtlichen Ereignisse (ohne in der betreffenden Zeit gelebt zu haben) kann man immer ein großes Maul aufreissen - was ein Großteil von Antifa und Co ja stets machen.

auch munter mitgeschwommen wären. Es sind die gleichen Leute, die sich selbstherrlich "Demokraten" nennen. Frau Schneider sie haben kurz und knapp den Nagel getroffen. Die Geschichte wiederholt sich wieder. Die Mitläufer sind sich nie einer Schuld bewusst denn Sie haben ihre "Pflicht" getan und Befehle ausgeführt. Wer sich noch wundert wie es damals passieren konnte, bekommt die Antwort aufs Tablett serviert.

Lara Berger | Do, 9. Februar 2017 - 21:54

In reply to by Georg Steger

Sehr geehrter Herr Steger,

ich habe einmal meinen Großvater gefragt, warum er nichts gegen das 3. Reich getan hat. Er antwortete "da wärste erschossen worden!"

Diese Ausrede werden die heutigen Mitläufer nicht haben.

Reinhard Benditte | Sa, 11. Februar 2017 - 01:27

In reply to by Georg Steger

Herr Steger, Sie haben recht und trotzdem wird sich in Deutschland (noch) nichts verändern. Während meiner beruflichen Zeit gab es immer wieder einen Spruch, der Anwendung fand, wenn es um den Mut im Unternehmen zur fehlenden Veränderung gab: Vernunft geht nur über Armut! Und die wird kommen, vielleicht nicht im nächsten Jahr, vielleicht nicht in 2019, aber sie kommt; lassen Sie erst einmal weitere Einwanderung und Nachzügler auf uns zukommen, lassen Sie Griechenland weiter den Bach heruntergehen oder wenn Frau Le PEN In Frankreich gewinnt , dann wird das Desaster und Geschrei in Deutschland riesig werden und unsere politische Elite wird dann entweder die harten Maßnahmen durchziehen müssen und sich unbeliebt machen oder sie werden durch die Bürger zum Teufel gejagt werden!

Georg A. Hahn | Do, 9. Februar 2017 - 16:08

mein Glückwunsch und Hochachtung für dieses Artikel, der genau zeigt wohin uns diese sogenannte politischen Eliten geführt haben. Aber ich garantiere
so um die 30 % werden die wieder bekommen und es geht weiter Berg ab - ja bis der letzte aufwacht. Hoffentlich erlebe ich das noch !!!

Wenn es so weit ist, wären Sie froh es nicht miterleben zu müssen. Es wird, für uns heute unvorstellbar, schlimm enden. Ich fürchte einen Rückfall in die Barbarei. Wenn nicht bald entschieden gegegesteuert wird.

Michaela Diederichs | Do, 9. Februar 2017 - 16:17

Danke Frau Barbe! Danke der Redaktion!

Albert Schabert | Do, 9. Februar 2017 - 16:22

wegen denen Frau Barbe kündigt.Leider rebellieren nur die,die in Rente gehen.Islamkritik wird auch von Cicero teilweise nicht mehr veröffentlicht-der Islam soll hoffähig gemacht werden.Herr Schwennige stellte in einem seiner letzten Artikel fest"Wozu noch wählen?",
weil immer Märkel herauskommt.Ich weiss nicht was Ihm an der AfD nicht gefällt,aber diese Partei ist für mich die einzige Alternative.

Lieber Herr Schabert,

ich durfte bei Cicero den Islam JEDERZEIT offen kritisieren. Meine diesbezüglichen Kommentare wurden nicht zensiert und nicht unterdrückt. Hier möchte und muss ich Ihnen widersprechen. BG MD

Robert Flag | Fr, 10. Februar 2017 - 08:26

In reply to by Michaela Diederichs

Da geht es Ihnen besser als mir.
Bei Zitaten preußischer Könige oder gar der Kritik am Cicero selbst, sind die Herren sehr viel empfindlicher.

Lieber Herr Schabert,

Herr Schwennige heißt Herr Christoph Schwennicke, so viel Zeit und so viel Respekt muss sein. Wenn Sie es nicht wissen, können Sie es googeln. Haben Sie den Artikel in der Printausgabe gelesen und können sich ein Urteil erlauben? Was ich an Cicero schätze, ist der respektvolle Umgang mit- und untereinander und der Umgang mit uns als Kommentatoren, der sicherlich nicht immer leicht ist. Danke Cicero. Und BG MD

Gerhard Hein | Do, 9. Februar 2017 - 16:23

Wie gegenüber Frau Steinbach, so auch vor Frau Barbe : Hut ab !!! Wo bleiben die Männer ? Bis auf die Betrachtung der Ertragsbesteuerung stimme ich allen Punkten zu. Kapitalerträge werden mehrfach besteuert. Kapital stammt in der Regel aus zuvor besteuerten Einnahmen. Dividenden unterliegen zuvor zusätzlich noch der Unternehmensteuer und sind nicht ohne Risiko. Anleihen, Fest- und Spargelder sind nach Abzug von Spesen und Kontogebühren ein Minusgeschäft. Für die Altersicherung angelegte Gelder erzielen nicht die geplanten Ergebnisse. Da die gesetzliche Rente oft nicht einmal einen H4 -Standard erreicht, würde eine noch höhere Besteuerung von Kapitaleinkünften die Altersarmut festzurren.

Danke, daß Sie dies richtig gestellt haben, Herr Hein. Zwei weitere Aspekte der Zinsabschlagsteuer:
1. 25% von x sind mehr als z.B. 44% von nix (z.B. wenn das Geld nicht deklariert ist ) 2. weniger Aufwand für Staat und Steuerzahler. Und ein dritter Aspekt: Geringverdiener trifft eine Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge sowieso nur marginal. Für die Selbständigen hingegen sind Ersparnisse der maßgebliche Pfeiler der Altersvorsorge. Und da sollte ein Nachschlag von 25% auf bereits mit 30, 40 oder (inkl. Gewerbesteuer) in der Spitze mit 55% , mithin in Summa mit bis zu 70% !!!! versteuerte Einkommen ausreichen.

Wolfgang Meyer | Do, 9. Februar 2017 - 16:27

Ich kann alle Punkte unterschreiben die Frau Barbe hier aufgreift. Um so unverständlicher ist es das trotzdem so viele CDU/CSU Politiker nichts unternehmen.
Wenn man jetzt auch noch sieht wie Seehofer rumeiert ist "Hopfen und Malz verloren" Für mich als langjährigem CDU Wähler ist diese Partei seit einigen Jahren nicht mehr wählbar. Vor einem Jahr bin ich AfD Mitglied geworden. Hier ist zwar auch nicht alles "Gold was glänzt" aber der Kurs ist klar und wir stehen hinter dem Parteiprogramm dem auch ich zu 90% zustimmen kann.

Richtig, Herr Meyer.
Ich bin Mitglied der AfD von Beginn an und weiß - genau wie Sie, - daß auch in dieser Partei "nicht alles Gold ist was glänzt", sprich: Manche Mandatsträger
gefallen mir gar nicht und vor allem stört mich das auch hier zu beobachtende Hickhack um die Pöstchen (Wahrscheinlich gehört das zum menschlichen Genom). Aber mit dem größten Teil des Programms bin ich absolut einverstanden, und ich kenne viele Funktionsträger und Mitglieder in der Partei, die sehr vernünftige und tüchtige Zeitgenossen sind. Das bestärkt mich immer wieder darin, bei dieser - für mich - zur Zeit einzig wählbaren Partei zu bleiben und sie weiterhin gegen alle Anfeindungen zu verteidigen.
Früher habe ich auch CDU oder schon mal FDP gewählt, einmal auch die SPD, als
Brandt Kanzlerkandidat war. Tempi passati! JETZT gilt es Farbe zu bekennen, um mit letzter Kraft einen Rettungsversuch für unser hochgefährdetes Land zu unternehmen.

DANK an Frau Barbe für ihr mutiges Bekenntnis zum Rechtsstaat!

Danke für die Wahrheiten an Fr. Barbe und an Cicero für die
Veröffentlichung.
Liebe Fr. Wallau, ich bin nicht Mitglied der AfD und Aussagen mancher Mitglieder irritieren mich. Darum mache ich mir die Mühe und lese auf der Webseite der AfD und den LVden, suche öffentliche Veranstaltungen der Afd auf und suche das Gespräch in Wahlbüros. Entgegen der ständigen Hetze in den Medien und den anderen Parteien traf ich auf vernünftig denkende Menschen mit deren Standpunkten ich durchaus Übereinstimmung feststellen konnte. Wir sind durch die Parteien im BT und die Regierung in eine Situation gekommen die ich nur noch negativ bewerten kann. Dass für dumm verkaufen kommt bei weit verbreiteter Lethargie in D. noch an.
Lesen Sie wie H.v.Hofmannsthal die Deutschen beurteilte.
Im Eichendorff wieder das Beglänzende ,Traumüberhangene,das Schweifende,
mit Lust UNMÜNDIGE im deutschen Wesen, worin etwas Bezauberndes ist, das
aber ein Maß in sich haben muss, sonst wirkt es leer und abstoßend.

Chapeau, Fr. Wallau! Ihr klares Bekenntnis zu Ihrer politischen Überzeugung macht Sie zwar angreifbar, ehrt Sie aber in meinen Augen genauso wie Frau Barbe. Wir brauchen Menschen, die nicht in ideologischer Verblendung ersticken oder aus egoistischen, opportunistischen Gründen ihre Seele verkaufen. Wir brauchen mündige Bürger, die mit Sachargumenten überzeugen. Wir müssen den Mut haben streitbar zu sein, müssen uns zu dem bekennen, was wir für wertvoll und unverzichtbar halten. Der Weg ist steinig, aber das Ziel lohnt die Mühe.

Armin Latell | Do, 9. Februar 2017 - 16:30

Sehr geehrte Frau Barbe, Sie haben schonungslos den Finger in die weit klaffende Wunde gelegt. Dieser Schritt ist ihnen sicherlich, wie bei Frau Steinbach, nicht leicht gefallen. Ich freue mich zu sehen, dass auch in ihrer (jetzt früheren) Hierarchie Ebene diese Erkenntnis zu einer, sehr wahrscheinlich tief greifenden, persönlichen Konsequenz geführt hat. Ich vermute, dass Sie jetzt zu den "Outsidern oder Parias" in Partei und Fraktion gehören und mit Nichtbeachtung dauerhaft bestraft werden. Dem Cicero bin ich dankbar für die seelische Unterstützung des Lesers (bestimmt nicht aller, aber so what) durch diese Veröffentlichung. Leider, so fürchte ich, wird ihr mutiger Schritt sonst kaum irgendwo Erwähnung finden. Und wieder haben Sie eine politische Heimat verloren. Trotzdem, Frau Barbe, Hut ab!

Helmut Holzfuß | Do, 9. Februar 2017 - 16:32

Erst holt man-Frau Merkel-die Flüchtlinge ohne Kontrolle der Personalien in unser Land. Dann will man sie,die ja angegeblich alle gut ausgebildet sind,schnell wieder abschieben.Ohne Rücksicht darauf,ob sie einen Beruf gefunden,sich integriert oder unter Achtung unserer christlichen Kultur in unserem Land leben und Sozialleistungen erbringen.Ich schäme mich für unsere Politiker

Dr. Klaus Eckhard | Fr, 10. Februar 2017 - 05:12

In reply to by Helmut Holzfuß

Zwei Anmerkungen zum System M.: 1. Fehler niemals zugeben. 2. alles mit Geld zuschütten: die Griechen, die Potentaten in Afrika, die Mghreb-Staaten, wenn sie Migranten zurücknehmen, die Migranten selbst, wenn sie berei sind, zu gehen. Und das bei 2,4 Billionen, das sind 2400 Milliarden Euro Schulden. Schon das verlangt eine Obergrenze, aber vor allem die Achtung, besser Hochachtung vor den Millionen Bürgern, die jeden Morgen treu zu ihrer Arbeit gehen, um all das zu erwirtschaften.

Wolfgang Richter | Fr, 10. Februar 2017 - 22:43

In reply to by Helmut Holzfuß

Der Umgang mit diesem Thema kommt einem Irrenhaus gleich, geleitet von dem einen Kurzzeitmotiv, vor der Welt den guten Hirten zu spielen. Da läßt man unkontrolliert 100tsde. ins Land, viele ausweislos u. mit fragwürdiger Identität, alimentiert diese u. die sie über Jahre durch die Verfahren führenden Anwälte u. begleitenden NGOs, um sie dann unter Aufwendung von weiteren Steuermilliarden wieder auszuschaffen, zuletzt 27 Afghanen mit Sicherheitspersonal, 3 Ärzten u. "Folterwächtern" für 300 000 Euronen, ein Flug für 3 widerspenstige Westafrikaner plus Betreuung für 50 000 €. Diese Kosten hoch gerechnet u. mit den übrigen addiert u. stattdessen beizeiten vorher Förderprogramme für die betroffenen Länder aufgelegt, wäre dort die gesamte Infrastuktur saniert u. vermutlich ein Auskommen für die meisten vor Ort möglich. Aber dazu hätte es politischer Weitsicht bedurft.

Ulrich Neixler | Do, 9. Februar 2017 - 16:33

Sie hinterfragen, ziehen daraus Ihre Schlüsse und sind bereit für Ihre Meinung einzutreten und haben sich dadurch Respekt verdient, viele andere dienen nur. Theodor Heuss" Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen".

Ralf Müller | Do, 9. Februar 2017 - 16:33

@Herrn Steger,
die Frage nach den anderen 629 ist berechtigt. Nur muss man wissen, dass diese Abgeordneten formidabel leben, geradezu fantastisch. Als ich neulich an der Bundestagsverwaltung vorbei kam, standen dort ein Dutzend S-Klasse-Mercedes mit wartenden Fahrern. Auf wen warteten diese Nobelkarossen? Richtig, auf die demokratisch gewählten Abgeordneten. Diese Abgeordneten sonnen sich in ihrem demokratisch gewählten Glanz, leben fürstlich von unseren Steuermitteln und fühlen sich zu allem berufen, nur nicht zum Dienst am eigenen Volk. Die wollen die Welt retten, statt im eigenen Land anzufangen. Die werden sich und ihre Position niemals infrage stellen. Die wissen genau, wie hart andere arbeiten müssen für viel weniger Luxus. Und die Abgeordneten vergleichen sich gerne mit denen ganz oben, mit Managern großer Konzerne, nicht mit dem kleinen Mann. Obwohl sie selbst niemals Manager werden könnten, weil ihnen dazu jede Qualifikation fehlt. Politik kennt keine Bestenauslese.

Petra Maria Schaefer | Do, 9. Februar 2017 - 16:35

zwei mutige Frauen. Wo bleibt der Rest?
Denke, viele werden klammheimlich - ohne Kommentar - ihr "richtiges" Kreuzchen machen.
Warten wir es ab....Von Umfragen halte ich nichts.

Danke CICERO und Frau Barbe.

Ingrid Gathmann | Do, 9. Februar 2017 - 16:41

Ich stimme Frau Barbe voll zu, vor allem den Ausführungen zu "ungerechter Rechtsstaat". Die zu uns gekommenen und Schutz Suchenden aus der ganzen Welt werden von uns Steuerzahlern mit Integrationskursen bedacht, die pro Kopf und pro Monat € 850,00 kosten, ein Jahr lang. Die Ausbeute ist gering, von 65 TN (in wechselnder Besetzung) haben am Ende 13 einen fragilen Arbeitsplatz gefunden. Und ob sie darin bleiben, ist ungewiss.
Und die geschenkten Menschen bekommen ja nicht nur die Integrationskurse, sondern Taschengeld, Essen, Wohnung etc. Davon kann mancher Rentner oder Rentnerin nur träumen.
Allerdidngs, wenn Merkel nicht mehr Kanzlerin wird, bekommen wir dann Schulz mit Rot/Grün? Diese Aussicht ist fast noch gruseliger.

Thorsten Rosché | Do, 9. Februar 2017 - 16:43

Offen gesagt beeindruckt mich diese späte Einsicht nicht ! Auf dem Höhepunkt der Krisen hat man nichts gehört von Frau Barbe. Meine Hochachtung hätte sie wenn sich diesen Artikel zu Zeiten der Griechenland -und Flüchtlingskrise geschrieben hätte. Da stand alleine Bosbach quer im Stall. Für mich hört sich das eher so an wie : Diese Tiere, die das sinkende Schiff verlassen..........auch Frau Steinbach übrigens. Nun, spät ist besser als garnicht. Aber vielleicht fehlt mir ja die Altermilde.........die alles entschuldigen kann.

Kostas Aslanidis | Fr, 10. Februar 2017 - 13:23

In reply to by Thorsten Rosché

Stimme Ihnen zu. Es sind Scheingefechte. Das ist eine billige Masche von den beiden, das sich das Blatt überall dreht. Sogar Merkel "revoltiert" gegen sich selbst, zwecks Wahlen. Ein erbärmliche Schauspiel. Die Protagonistin kennt ihre Rolle nicht (das Land zu schützen), die Komparsen laufen wie ein Hühnerhaufen, so entsteht kein Hollywood Klassiker sondern ein Stummfilm, ein Schinken. Der Schaden ist immens den Frau Merkel angerichtet hat. Deutschland hat sich in jeder Hinsicht negativ verändert und die Schuldige wird gehuldigt und gewählt. Was ist das für eine Mentalität, liebt ihr euer schönes Land nicht? Alle in der Welt schütteln mit dem Kopf, das ist Fakt.

Bernhard Jasper | Do, 9. Februar 2017 - 16:44

Jeder Abgeordnete sollte seinem Gewissen folgen. Art 38 Absatz 1 Satz des Grundgesetzes:

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind „an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen."

Frau Barbe, ein konsequenter Schritt.

jürgen pauls | Do, 9. Februar 2017 - 19:43

In reply to by Bernhard Jasper

".....und nur ihrem Gewissen unterworfen." Die meisten Abgeordneten haben ihr Gewissen an der Garderobe des Bundestages abgegeben. Wie wäre es denn sonst zu verstehen, dass sie die vielfachen Alleingänge und Rechtsbrüche der Kanzlerin, insbesondere in der Flüchtlingspolitik lediglich abgenickt haben, ohne sich Gedanken um die Folgen für die Bevölkerung zu machen. Diese Abgeordneten machen sich nicht einmal Gedanken darüber, welche finanziellen Lasten die gegenwärtige Politik für das Land begründet. Allein der Bund hat 2017 an Kosten für Flüchtlinge € 21,3 Milliarden verabschlagt, d.h. hinzukommen noch die Kosten, die die Bundesländer und die Kommunen haben. Auf eine solche selbsternannte " politische Elite" kann das Volk getrost verzichten.

Peter Mallmann | Do, 9. Februar 2017 - 16:46

Jetzt auch Sie noch. Bald sind keine mehr da, die
Ihre Meinung in der CDU noch offen sagen, obwohl diese (noch meine ) aber mittlerweile von den alimentierten Hauptamtlichen gekaperte und mißbrauchte Partei abweichende und zielführende Meinung eigentlich garnicht hören will. Wer führt all die Leute zusammen, die
-in- der CDU nicht für sich sondern für andere
Politik machen wollen ... wo sollen wir sonst hin ?
Es ist seit Jahren an der Zeit aber nun unabdingbar, das offener Widerstand in der geleistet wird. Wo ist die Plattform dafür ?
Bitte lieber Cicero, rege mit allen Möglichkeiten
die Vernetzung derjenigen an, die all diese Taubers und Kauders satt haben, aber christlich-demokratische Politik machen wollen !
haben

Michaela Diederichs | Fr, 10. Februar 2017 - 22:58

In reply to by Peter Mallmann

Lieber Herr Mallmann, die Redaktionen aller wichtigen Magazine und Zeitungen - wozu ich auch Cicero zähle - sind sehr gut vernetzt. Auch und gerade mit der Politik. Mit Sicherheit lässt sich das, was hier oder bei ZON, WON, Focus, SPON an Kommentaren geschrieben wird, nicht (mehr) unterm Deckel halten. Bitte lesen Sie hierzu den u. s. Artikel von Boris Palmer, der sehr aufschlussreich ist. Auch Herr Schwennicke wird schon früh gewusst haben, dass hinter vorgehaltener Hand ganz anders über die F-Krise gesprochen wurde. Dennoch bleibt sein Artikel vom 14.09.2015 mutig und konsequent. Der SPIEGEL schrieb einen Tag später kritisch. Herr Schwennicke war m. E. der erste Journalist, der klare Kante zeigte. Man muss unendlich viel in unterschiedlichen Medien lesen, damit ein einigermaßen klares Bild entsteht. Bleiben Sie mutig. BG MD

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/boris-palmer-im-ga…

Uwe Dippel | Do, 9. Februar 2017 - 16:49

Sowohl dem Cicero, Ihren Brief veröffentlicht zu haben; dem Gegenteil dazu an die FAZ, bei der ich nichts davon lesen konnte, und natürlich an Frau Barbe.
Wobei ich bei der letzteren Gratulation etwas verhalten bin. Aus, ich denke, guten Gründen. Denn die Versprechungen aus 1998 werde nicht erst seit gestern gebrochen. Die Grenzen wurden nicht gestern unkontrolliert geöffnet.
Es gab zwischendurch ein paarCDU-Parteitage.
Hat Frau Barbe, Entschuldigung, so eine lange Leitung, dass all das erst gestern bei ihr angekommen war?
Gratulation dennoch, denn immer noch später als niemals.

Bianca Schmidt | Do, 9. Februar 2017 - 16:51

..........Herr Bosbach und "Konrads Erben" hätten sich über ihre Unterstützung sicher gefreut. Vor 3-4 Jahren. Ich frage mich warum erst jetzt ?

Joachim Fehr | Do, 9. Februar 2017 - 16:53

Danke Frau Barbe. Ja, wo bleibt der Aufschrei der Demokraten. Nein zum Aufschrei der Populisten von Rechts und Links. Nein zu den Wohlfühlrednern wie Schulz, die nichts unternommen haben, wenn die Kommission Bürokratismus pflegte, statt eine europäische föderalistische Union der Vielfältigkeit aufzubauen.
Das Versagen des Europaparlamentes hat eine Symbolfigur: Schulz. Wer seine eigenen Regeln nicht einhält (wie beispielsweise die große Koalition) gehört und wird abgewählt. Diese Brüder und Schwestern brauchen dringend eine Auszeit. Eine Auszeit, die die FDP (wenn auch unfreiwillig) genommen hat, aber so gut genutzt hat, dass der Wiedereinzug in den Bundestag als Bereicherung zu sehen ist, weil Lindner und Co. es verstanden haben eine Programmatik zu entwickeln, die nicht populistischen Tendenzen folgt, sondern klare Zielprojektionen formuliert hat. Wer durch ein solches Tal gegangen ist verdient eine neue Chance und bereichert unsere Demokratie.

Michael Ludwig | Fr, 10. Februar 2017 - 18:25

In reply to by Joachim Fehr

Ist das die neue FDP die dieses Jahr bei der Landtagswahl in Rheinland- Pfalz ihr Wahlversprechen gegen die Regierungsbeteiligung verkauft hat.
Wie in alten Zeiten !

Karl Schlegel | Do, 9. Februar 2017 - 16:55

...zu spät, die "Seiten zu wechseln", es gibt keine Pöstchen mehr in der AfD:-)

Aber der Mensch lebt nicht nur von Luft und Liebe.
Sogesehen ist mir auch wichtig, dass Menschen nicht gezwungen werden eine CDU finanziell zu unterstützen, die sie nicht mehr trägt, aber jede Kritik verteufelt.
Und dafür steht mir Merkel, die recht gut lebt von dem, dass sie nicht umgreifen will.
Ich weiss nicht was eine Nach-Merkel-Zeit bringt.
Vielleicht brauchen die von Merkel Verdrängten noch lange ihren Ort.
Ich habe es zwar bedauert aber nie diejenigen verteufelt, die von der SPD zu den Grünen gingen oder zu den Linken, bzw. dass die nicht zur SPD wollten.
Wenn Politik das nicht mehr gewährleisten kann Forum, Plattform für Alle zu sein, wird es sehr schwer mit dem Zusammenleben.
Deshalb meine Bemühungen hier im Forum und eben der Versuch, zu begreifen, was mir sonst verschlossen wäre.
Auch in den USA werden die Republikaner niemals freiwillig ihren Sieg räumen, höchstens Trump.
Der kann das verschmerzen, aber Orte sind nun mal nicht beliebig.

franz wanner | Do, 9. Februar 2017 - 17:07

Respekt und Hochachtung. Sachlich, ehrlich und konsequent.
Ich denke aber, eine wirksame Neinstimme bei der Abstimmung ist wichtiger, als ein verschnupfter Rückzug. Sonst verbleibt bei der Abstimmung immer nur die sortenreine Zustimmung.
Und immerhin denkbar wäre ja, dass so mancher
Amtsträger einen Mehrheitsbeschluss auch als persönliche Niederlage begreift. Sollte der dann bei jedem Konflikt das Handtuch werfen? Anderer Ansicht allein das Feld überlassen?
Oder nicht doch zwar unwillig, aber dem Amt verpflichtet, für einen Wandel solchen Beschlusses hinarbeiten? Letztlich geht es dabei um eine Rivalität von demokratischem Kompromiss und dominanter Macht.
Gerade weil es oft nur um das Prinzip der Macht geht und weniger um den Kampf um die Sache, schwindet das Vertrauen in Demokratie.
Also ist es gut und richtig, wenn Sie allein nach Ihrer eigenen Meinung, ja und auch nein sagen und jedem Fraktionsmachtspiel entsagen. Dann sind Ihre Wählerstimmen echt und Gegner haben Hochachtung

Rüdiger Eisermann | Do, 9. Februar 2017 - 17:17

Endlich einmal klare Worte.
-Doch, was werden sie ändern?
Wir Deutsche sind doch viel zu bequem und oberflächlich geworden und lassen uns von hauptamtlichen Schönrednern in den Schlaf
wiegen.
Vielleicht, sehr geehrte Frau Barbe, schließen
sich Ihnen noch weitere Mitstreiter an, um
den überaus großen und inzwischen eingetretenen Schaden an unserer Gesellschaft und dem Land
zu begrenzen.

Ihnen und Cicero vielen Dank für die Veröffentlichung.

Arndt Schuster | Do, 9. Februar 2017 - 17:24

Endlich mal eine Stimme aus der CDU, die mit Frau Merkel und ihrem Gefolge abrechnet. Ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die CDU Frau Merkel noch vor der BTW zum Teufel jagt. Die Kanzlerin hat mit ihrem verantwortungslosen Handeln zum Missbrauch des Asylrechts eingeladen. Sie ließ den letzten Teil des Einsatzbefehls für die Bundespolizei ("Nichteinreiseberechtigte Drittstaatenangehörige sind zurückzuweisen, auch im Falle eines Asylgesuchs") eigenmächtig streichen. Bei insgesamt 695 733 Entscheidungen über Asylgesuche im Jahr 2016 wurden lediglich 2 120 als Asylberechtigte anerkannt. Das sind 0,3%! Jetzt kommt aber der Gipfel der Heuchelei. Die Kanzlerin verlangt eine "nationale Kraftanstrengung zur Abschiebung". Sie will also all die Personen, die illegal, oft ohne gültige Ausweispapiere eingereist sind für viel Geld (Der Flug, mit dem kürzlich 25 Afghanen abgeschoben wurden, kostete 350 000 € !) wieder außer Landes bringen. Ein Aufschrei muss durch das Land gehen.

Klaus Pfeiffer | Do, 9. Februar 2017 - 17:28

Frau Barbe beschreibt die empörenden Verhältnisse zutreffend. Zugunsten von CDU/CSU ist anzumerken, dass sie in der Koalition mit der SPD (zu) viele Kompromisse schließen musste. Frau Merkel ist keine Konservative, die konservative Werte vertritt, sondern sie benutzt die CDU als Vehikel, um an der Macht zu bleiben, was bis jetzt gut funktioniert hat. Da ihre Anhänger in erster Linie an ihre Mandate denken, gab es von dort kaum mal einen Widerspruch, und wenn jemand aufmuckte, waren die Betreffenden schnell kaltgestellt. Wenn jetzt ihr Nimbus sinkt, werden sich viele von ihr lossagen und man wird ihrer mit Wut gedenken, weil sie die CDU von ihrem konservativen Markenkern gelöst hat und davon kaum noch etwas übrig ist.
Aber gibt es für die nächste BT-Wahl eine vertretbare Alternative? Rot-rot-grün kann es doch wohl nicht sein, damit kämen wir vom Regen in die Traufe, zumal Schulz ein Befürworter von Euro-Bonds, Masseneinwanderung und schrankenloser Griechenland-Hilfe ist.

Diese Frage höre ich von früh bis spät von typischen Piefkes, neudeutsch: Bedenkenträgern. "Ja wer soll es denn sonst machen?" Dann wird geningelt. Falsch! In Wahlen geht es darum, diejenigen abzulösen, die versagt haben. Das ist die Merkel-CDU. Alles andere wird sich finden. In Amerika hat es sich gefunden. Dem erfolglosen Obama folgte Trump. Bewirkt Trump nichts, wird er gehen müssen. Und hätten die DDR-Bürger so gedacht wie Sie, Herr Pfeiffer, wäre Egon Krenz immer noch Staatsratsvorsitzender. Merkel muss weg! Alles andere findet sich. Die BRD hatte übrigens nie ein Problem, Nachfolger zu finden. Es fand sich immer einer, der es macht. Wie sagt es der Kölner? Es ist noch immer gut gegangen. So ist es auch.

Wolfgang Richter | Fr, 10. Februar 2017 - 22:48

In reply to by Ralf Müller

Wenn die CDU, wie richtig festgestellt, auf nahezu ganzer Linie versagt hat und keiner mehr die "Raute" ertragen kann, mag man dabei nicht vergessen, daß diese nicht mit ihrer Schwesterpartei allein regiert hat. Mindestens das gleiche Ausmaß an Versagen trifft die SPD als Partner , Vizekanzler Siggi-Pop samt Schwesig, Nahles u. Co als absolute politische Ausfallqoten, die nichts auf die Reihe gebracht haben, als sinnlos
Steuergeld zu "verballern".

Horst-Joachim Benner | Do, 9. Februar 2017 - 17:34

Meinen allergrößten Respekt Frau Barbe für ihre Zeilen. Bestimmt gibt es in CDU mehr Abgeordnete und Repräsentanten in Bund und Ländern, die ihrer Meinung sind leider aber nicht ihres Rückgrats. Es ist schon beschämend, wie die Entscheider in diesem Land in der Verfilzung mit den meisten Medien die Spaltung der Gesellschaft mit ihrem willkürlichen Handeln betrieben haben und es weiterhin zu tun gedenken.
Konservativ in der Grundhaltung fühle ich mich durch die CDU der AM nicht mehr vertreten und werde diese Partei auch bis zum Abgang dieser Repräsentantin aus der Regierungsverantwortung nicht mehr wählen. Meine Auffassung über die demokratischen Werte und meine Vorstellungen über ein Leben in Sicherheit, Freiheit, Recht und Gerechtigkeit in diesem Deutschland sind durch die Art und Weise wie die Entscheider ihrer Partei damit verfahren nicht mehr in Übereinstimmung. Es ist zum Haare raufen.
Danke Frau Barbe, sie sprechen mir aus dem Herzen!

gabriele bondzio | Do, 9. Februar 2017 - 17:35

werde aber alles dafür tun, dass du deine Meinung frei und öffentlich sagen darfst.“...wenn dieser Satz nur noch im Ansatz seine Richtigkeit hätte, wäre in DE schon viel gewonnen. Bravo, Frau Barbe, ich schließe mich ihren Brief in jedem Wort an. Und einen besonderen Dank an Cicero für den Abdruck!

Günter Maybach | Do, 9. Februar 2017 - 17:50

für Ihre offenen Worte. Diesen Dank möchte ich selbstverständlich auch Frau Steinbach aussprechen. Es ist wohltuend, zu wissen; daß es auch noch ehrliche Stimmen in der Politik gibt.

Hans Page | Do, 9. Februar 2017 - 17:59

in Deutschland. Vielen Dank für diesen Abdruck und vielen Dank an Frau Barbe für das Artikulieren was viele unter meinen Freunden schon lange denken. Allerdings kann ich die Haltung der Abgeordneten nachvollziehen: wer nicht im Fraktionszug mitmacht der landet schnell auf einem aussichtslosen Platz auf der Liste oder kommt erst garnicht drauf. Für nicht wenige, die vielleicht "Berufs"politiker sind, schon ein großes Risiko. Damit möchte ich das nicht billigen, verstehe es aber. In dieser strukturellen Zwangsjacke ist es nicht einfach dem Gewissen zu folgen, und daher umso mehr Respekt vor den "Abweichlern", auch wenn sie ohnehin am Ende der BT Karriere stehen. Parteien sind auch gut im sozialen Mobbing, egal ob CDU, SPD oder Grüne, wie wir an den Fällen Mosbach, Sarrazin oder Palmer gut illustriert gesehen haben. Es sind schon eigenartige Zeiten, wir erleben Geschichte, nur die Richtung ist nicht klar.

Lieber Herr Page, ja, wir erleben Geschichte und eigenartige Zeiten. Ich bin Cicero sehr dankbar, dass wir hier kommentieren dürfen. Schauen Sie bitte auf diesen Artikel und die Kommentare. Geschrieben wurde der Artikel am 14.09.2015. Erstmalig kommentiert wurde er am 30.06.2016!!!! und der Kommentar klingt wie ein Lehrer zu einem Schulaufsatz: 3-, Schwennicke setzen. Am 9. Juli 2016 schreibt offenbar ein Frau, die der deutschen Sprache in Schrift nicht ganz kundig ist, dass sie das alles nicht begreifen kann. Dann folgen 3 Kommentare Ende 2016. Auch ich habe nicht kommentiert, obwohl ich jedes Wort richtig fand und finde und meinem Mann am 7.9.2015 sagte, dass diese Politik eine Katastrophe heraufbeschwören wird. Vielleicht erleben wir auch das Gegenteil: eine überfällige Auseinandersetzung mit dem Islam und eine Hinwendung zu Afrika - dem vergessenen Kontinent, der Wiege der Menschheit. BG MD
http://cicero.de/berliner-republik/fluechtlingspolitik-merkels-schwerst…

Angelika Bosch | Do, 9. Februar 2017 - 18:08

Danke Frau Barbe für viele für mich neue Informationen und Respekt für ihre Zeilen. Besser spät als nie. Danke auch Cicero für die Veröffentlichung.

Jürgen Streeb | Do, 9. Februar 2017 - 18:13

Aufrichtigen Dank an Fr. Barbe für diese Stellungnahme und ebenso aufrichtigen Dank an die Redaktion, dass Sie die Plattform bieten. Dieser Brief dürfte aber nicht allein dem überschaubaren Kreis der Leser und Kommentatoren in diesem Forum vorbehalten sein. Er müsste bundesweit an jeder Straßenecke als Weckruf zur Einsicht verfügbar sein. Wie herrlich klar und präzise sind die Statements, gerade was die Rolle des Islam angeht. Doch was passiert? Der Bürger sieht tatenlos zu, wie wir überrollt werden. Mir kommen die Worte von A. Kissler in den Sinn: "Der Westen hat sich zur Vereinigung der Menschen entwickelt, denen alles egal ist, solange sie niemand beim Lebensgefühl und dessen Verdauung stört." Ich dachte immer, wir lebten in einem aufgeklärten Zeitalter, in dem der Bürger nicht so leicht manipuliert werden kann. Manipuliert von politischen Entscheidungsträgern, manipuliert von einer gesteuerten Presse. Ich fürchte aber, wir leben doch in der Wüste.

Olaf Romer | Do, 9. Februar 2017 - 18:15

Gut das Sie Ihre Enttäauschung öffentlich machen, Mitläufer und Systemschranzen hats ja genug..Die CDU hat sich im grün-linken Einheitsbrei verloren und dabei Ihren Anspruch verraten. Wer das eigene Volk schlechter behandelt als Fremde hat sich am eigenen Volk vergangen und gehört abgewählt.

Wolfgang Tröbner | Do, 9. Februar 2017 - 18:21

Ihr Brief, Frau Barbe, hat mich aus verschiedenen Gründen sehr bewegt. Ganz herzlichen Dank dafür, insbesondere auch für Ihren Mut, die für unser Land und unsere Gesellschaft desaströse Politik Merkels und ihrer GroKo so offen und detailliert zu kritisieren. Mit Ihrer Kritik sprechen Sie mir aus der Seele. Es wäre sehr schön, wenn es außer Ihnen und Frau Steinbach noch andere CDU- und SPD-Politiker gäbe, die sich so offen äußern würden. Vielleicht gibt es ja noch andere ähnliche Stimmen wie die Ihre. Leider erfährt man fast nie etwas davon. Wie wahrscheinlich von so vielem nicht.

Vielen Dank auch an Cicero, dass dieser offene Brief von Frau Barbe veröffentlicht wurde. In Zeiten wie diesen beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr.

Gudrun Philipp | Do, 9. Februar 2017 - 18:29

Frau Barbe, herzlichen Dank für Ihren Mut zu einem Offenen Brief an die CDU. Sie sprechen sehr vielen Menschen in unserem Land aus der Seele, so auch mir. Alles, was Sie über den Islam und seine kompetenten Kritiker/innen, die bekanntermaßen um ihr Leben fürchten müssen, sagen, stößt bei den allermeisten unserer Politiker auf taube Ohren. Selbst Kinderehen, Mehrfachehen, Genitalverstümmelungen, um nur einige unserem Grundgesetz zuwiderlaufende muslimische Gepflogenheiten zu nennen, werden - wenn überhaupt - nur zaghaft und ängstlich vom Justizminister angegangen. Es ist in höchstem Maße zu bedauern, daß unsere Politiker der Gefahr, die uns hier in Deutschland durch die islamische Ideologie erwächst, nicht so entschieden entgegentreten, daß für alle Bürger muslimischen Glaubens hier einzig und allein unser Grundgesetz verbindlich ist und nicht etwa die Scharia. Vielleicht muß noch mehr an Fürchterlichem passieren, bis unsere Politiker zu dieser Einsicht kommen.

Heike Richter | Do, 9. Februar 2017 - 18:42

Sehr geehrte Frau Barbe, ich hatte die Hoffnung schon gänzlich aufgegeben und mich gefragt, wo all die Bürgerbewegten der Wendezeit abgeblieben sind, es gibt sie noch, vielen Dank. Es kann doch nicht alles umsonst gewesen sein. Frau Bohley kritsierte damals, " Wir wollten Gerechtigkeit und haben den Rechtsstaat bekommen". Im Moment ist uns nicht mal mehr dieser sicher.

Karin Zeitz | Do, 9. Februar 2017 - 18:56

- Recht haben sie mit ihren späten Erkenntnissen. Leider erkennen offenbar nur die Alten, die bereits unter der NS- oder der SED-Diktatur gelebt haben, wohin der Hase derzeit läuft. Ich vermisse den Aufschrei der Jungen, die jetzt um ihre Zukunft gebracht worden sind und noch werden. Unser Leben neigt sich ohnehin dem Ende entgegen, so dass wir von dem kommenden Elend vermutlich verschont werden. Das Herz tut mir jedoch weh, wenn ich die ahnungslosen, verblendeten jungen Menschen sehe.

Günter Schaumburg | Do, 9. Februar 2017 - 19:15

Aus Schillers Wallenstein abgewandelt: "Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt. Der weite Weg, Frau
Barbe, entschuldigt Euer Säumen."
Günter Schaumburg, in der DDR 'Operativer Vor-
gang Kläger'.

Arne Bruhn | Do, 9. Februar 2017 - 19:34

Hochachtung, sehr geehrte Frau Barbe! In Zeiten, wo nur noch der egoistische Opportunismus das Handeln der Menschen bestimmt, ist es eine Wohltat, von Ihrer aufrechten Haltung zu erfahren. Zwar hätte ich Ihre Wortmeldung mir auch früher gewünscht, aber das Maß muss erst voll sein! Von daher verstehe ich Ihr Abwarten. Aber es wird unter Frau Merkel keine Besserung geben. Ihnen alles, alles Gute!
Und eine Bitte an alle Leserinnen und Leser: Wählen Sie diese sogenannten Etablierten ab! Wir brauchen endlich eine andere, aufrechtere Politik für dieses Land, für unser Volk!
A.B.

Georg Dallmann | Do, 9. Februar 2017 - 19:57

Frau Barbe kann man nur beglückwünschen zu ihrer offenen Analsye dessen, was uns als demokratischer Rechts- und Sozialstaat verkauft wird, von Politikern jeglicher Couleur, die uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit an - angebliche einzuhaltende und zu bewahrende - WERTE erinnern, die sie selbst jedoch bei jeder sich bietenden Gelegenheit - Frau Barbe hat das wunderbar herausgearbeitet - buchstäblich mit Füßen treten. Längst leben wir nur noch in einer Scheindemokratie, in der der "Michel" alle 4 J. mal des schönen Scheins wegen ein Kreuz machen darf, welches jedoch im Lichte besehen vollkommen wertlos ist, weil die Regierungsparteien so oder so tun oder lassen was ihnen gerade passt und sich dabei noch nicht einmal geltenden Gesetzen oder gar der Verfassung verpflichtet fühlen. Sich selbst die Taschen vollstopfen, ist das Maß der Dinge. Wer etwas "verbockt" hat, dem wird ein anderes lukratives Pöstchen untergeschoben. So läßt es sich leben, in Rom ähm in Berlin und anderswo....

Markus Michaelis | Do, 9. Februar 2017 - 20:02

Zur Griechenlandhilfe: ich glaube hier ist das Problem die romantische Vorstellung von Vermögen, die oft herrscht (etwas, was ich mir erarbeitet habe und dann bleibt). Etwas verkürzt basiert aber ein großer Teil unserer Vermögen auf Schulden bei wackeligen Schuldnern - starke Leute haben selber Vermögen und keine Schulden. Man sollte GR nicht beliebig weiter Geld geben, aber ein Teil der Vermögen ist wohl eine reine Luftnummer, unabhängig davon, ob man GR hilft oder nicht.

"Es ist mir unerklärlich, dass die CDU den rassistischen islamischen Faschismus hofiert". Stimmt, das ist komisch. Aber in der Eigenwahrnehmung tut sie das nicht, weil sie das überhaupt nicht ernst nimmt. Außerdem geht sie davon aus, dass bei genügend Offenheit alles andere an unseren "überlegenen europäischen Werten" zerschellen wird. Die CDU könnte da sich selber und D natürlich auch etwas überschätzen.

Georg Dallmann | Do, 9. Februar 2017 - 20:05

während das Land und ein Großteil der in ihm lebenden und hart arbeitenden Menschen buchstäblich vor die Hunde gehen. Es ist eine SCHANDE, wie dieses Land heruntergewirtschaftet wurde, hautverantwortlich durch die GroKo-Parteien,
die dieses Land praktisch seit Ende des Krieges "regieren". Marode Straßen, marode Brücken, marode Schulen, Polizisten die ihre Ausrüstung teilweise selber kaufen und bezahlen müssen, eine Bundeswehr die - objektiv betrachtet - mit ein paar lustigen "Hansel" immer mehr Einsätze leisten soll, dazu oft genug mit marodem Gerät.
Großprojekte (Stichwort BER und Elbphilharmonie), die "niemals" fertig werden, und wenn, dann zum 10-fachen oder noch höheren Preis als dem veranschlagten, während Millionen von Menschen vor sich hin darben, im wahrsten Sinne des Wortes, gezwungen sind, Flaschen zu sammeln, oder sich von Zwieback mit Teel zu ernähren, während sich die anderen "feiern" lassen, für den "Exportweltmeister". Es ist ein SCHANDE und es bleibt eine SCHANDE,

Georg Dallmann | Do, 9. Februar 2017 - 20:07

und zwar EGAL wer ab September 2017 "regiert". Die Menschen wissen das! Die Menschen sind nicht dumm! Deshalb gehen sie auf die Straße und protestieren, auch wenn sie deshalb als Populisten und Nazis beschimpft werden. Alles hat ein ENDE!
Es ist nur eine Frage der Zeit.

Akira Ozawa | Do, 9. Februar 2017 - 20:14

Fr. Steinbach wird wegen ihres CDU-Austritts verdammt.
Ich zolle der Frau, die ihr Parlamentsleben den Schwachen und Vertriebenen gewidmet hat, meinen höchsten Respekt.
Beschämend ihr jetziger Parlamentssitz, verdammt hinter den Besucherplätzen.

Ich dann kenne eine Frau, deren Markenzeichen es ist, ihre Hände zur Raute zu verschränken und staatsmännisch hoheitsvoll zu schweigen.
Und sie hofft.
Das der Kelch der sich immer weiter schärfer abzeichnenden politischen Realität mit all seinen für die Völker Europas befreienden Auswirkungen an ihr vorübergehen möge.

Tut er aber nicht.

Sie hat in den letzten Legislaturperioden mehr als genug Zeit gehabt, Nägel mit Köpfen zu machen.
Getreu ihrem Amtseid, der zur Farce verkommen ist.
Die Deutschlandfahnen als Ekel empfindet.
Irgendwie muss ich diese Frau unter den frühkindlichen Themenrahmen "Jugend forscht" eingruppieren.
Sie ""schafft"" es einfach nicht.
Arbeitet aber täglich am offenen Herzen der Gesellschaft.
Ohne Obergrenze.

Patrick Feldmann | Do, 9. Februar 2017 - 20:24

E.Steinbachs (und v.a. die unpolitischen Reaktionen darauf!), daß die Problemlage allen bekannt ist.
Man fragt sich nur, was die in den Blockparteien Verbleibenden (denn das ist ja beileibe nicht nur ein "cd"U-Problem, sondern betrifft "s"P"d" eigentl. genauso) denn noch für so erträglich halten...

Was ist mit den Schulz-Anbetenden? Was mit allen, die genau wissen, wohin die Rechtsbrüche durch die Regierenden Machthaber das Land in kurzer Frist führen werden

Weder die cdU noch die sPd sind noch rekonstruierbar. Die Korruption ist in einem Maße fortgeschritten, daß nur noch die Neugründung einer an christlichem Wertedenken (u.a. Soziale Marktwirtschaft aus der Katholischen Soziallehre!) orientierten Partei einen Sinn ergeben würde.

Ich für meine Person fühle mich aber mit der AfD gut aufgehoben- und dies als praktizierender Katholik, Herr Marx!

Vielleicht wissen Sie es noch nicht, lieber Herr Feldmann:
Der Regensburger Bischof Rudolf Vorderholzer "singt nicht das hohe Lied
der Integration" (Zitat aus "Junge Freiheit"), sondern prangert den Islam als das
an, was er in seinen Augen ist: eine postchristliche Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Christentums zu negieren.
Vorderholzer ermahnt seine Glaubensbrüder, daß sie nicht so schnell politsche Positionen in den Rang von Glaubenssätzen erheben und andere zu Häresien erklären sollten. Er versteht sich als "Pontifex" (Brückenbauer) innerhalb der deutschen Katholiken, nicht als "Murifex" (Mauerbauer), z. B. gegenüber
AfD-Anhängern.
Es ist bei den Kirchenoberen wie bei den Politikern: Nur ganz wenige haben den
Mut zur eigenen Meinung und zum offenen Wiederspruch. Umso mehr verdienen sie unseren Respekt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und grüße Sie herzlich
Christa Wallau

Doch, ich wußte schon von Bischof Vorderholzer. Doch leider ist die Häresie des Zeitgeistes und die Kariere-Geilheit in der deutschen Katholischen Kirche bis dato der Hauptton. Nach Zollitsch kam Marx. Erzbischof Woelki kriecht mit "Gutmenschen-Schablone" sprayend übers Pflaster und seine Angestellten verdunkeln den Dom für die AfD und jene, denen Deutschland am Herzen liegt. Parallel treten sie nicht gegen den islamistischen Ungeist in Deutschland mit Kinderehe, Frauenschleifen, Ehrenmord und Sharia-Wollust auf. Sie treten nicht schützend vor die in den Unterkünften verfolgten Christen, sie hängen mit den Evangelen zusammen das Kreuz ab, "um Muslime nicht zu provozieren" uvm. .
Die Kirche ist wie Deutschland in die Hände von Räubern und Strauchdieben gefallen. (in Anlehnung an ein Zitat Papst Benedikts aus dem Gottesstaat des Augustinus: "Was ist ein Staat, wenn er ohne das Recht ist? Nichts als eine Bande von Dieben")

Ich wünsche Ihnen auch ein gutes Wochenende, Frau Wallau!

Sehr geehrter Herr Feldmann,

Schein-"Heiligkeit" und heucheln bis der Arzt kommt, gehörte schon immer zu den KERN"Kompetenzen" der - sogenannten - "Kirche". Da haben Sie durchaus den Punkt getroffen. Zu "glauben", daran würde sich jemals etwas ändern, ist mehr illusionär denn visionär.

stefan riedel | Do, 9. Februar 2017 - 20:57

Man ist mittlerweile mit diesem Staatssystem,was diese Protagonisten befürworten,total durch.

Heinrich Niklaus | Do, 9. Februar 2017 - 21:15

Verehrte Frau Barbe,

am 22.12. 1999 war in der FAZ ein Artikel mit der Überschrift zu lesen: „Die von Helmut Kohl eingeräumten Vorgänge haben der Partei Schaden zugefügt“. Dieser Artikel war der Anfang vom Ende der Kohl-Ära. Die Autorin: Angela Merkel.

Wann endlich lesen wir einen Artikel mit dem Titel: „Die von Angela Merkel eingeräumten Vorgänge haben Deutschland Schaden zugefügt!“

Wann werden wir das lesen? Gute Frage Herr Niklaus. Vielleicht, wenn die CDU im September eine Wahlschlappe erlebt und der ein oder andere CDUler oder auch ein anderer Parteigenosse herausposaunt, daß er schon immer "gewußt" hat, daß die Kanzlerin Schaden für Deutschland anrichtet. Mut und Aufrichtigkeit hört bei vielen Politikern offensichtlich dort auf, wo es ans Portemonnaie geht.

Christina Hatzoglos | Do, 9. Februar 2017 - 21:29

Es ist wahrlich befreiend, dieser Beitrag und auch die Kommentare dazu, sowie " C i c e r o " ! Danke!!!!!
(zu oft fühlt man sich alleingelassen mit seinem Frust)

Lara Berger | Do, 9. Februar 2017 - 21:40

Frau Barbe hat vollkommen recht. Der Islam ist rassistisch. Und nicht nur das. Nach gründlicher wissenschaftlicher Analyse kommt der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss zu dem Schluß, dass der Islam eine menschenrechtswidrige Herrschaftskultur ist. Außerdem ist es eine unglaublich perfide Lüge, den Islam mit "Frieden" zu übersetzen. Das Wort bedeutet "Unterwerfung"! Seit Jahren frage ich mich was zum Teufel in unsere Politiker gefahren ist, all das zu ignorieren!?
Dann werden auch noch Gesetze, sogar Grundgesetze gebrochen und der Protest dagegen als "rechtsradikal" beschimpft.

Es hat viele Versuche gegeben, dieses unglaubliche, ja kriminelle Verhalten zu erklären. Alles das reicht mir nicht. Mittlerweile ist es mir sogar völlig egal, warum diese Politik dermaßen feindlich gegenüber der eigenen Bevölkerung handelt.
Ich kann nur sagen: diese gesamte Regierung muß sofort weg!
Keine Stimme den Etablierten! Es ist ernst! Es geht um unser System, unsere Zukunft, unser Überleben!

Cecilia Mohn | Do, 9. Februar 2017 - 21:53

Herzlichen Dank, Frau Barbe, für diesen mutigen Artikel. Ich stimme Ihnen in jedem Punkt völlig zu. Ich hoffe, dass viele Menschen den Mut finden, zu artikulieren, was sie denken - ich weiß, dass viele Menschen ähnlich denken wie Sie. Die im Moment herrschende Politik verachtet und diskriminiert die Bürger, hofiert den Islamverbänden - warum eigentlich? von Saudi Arabien mit Geld bestochen? - und lässt zu, dass unser Land möglicherweise wieder in einer Diktatur (siehe die Ausführungen Frau Barbes) versinkt. Ich bin etwas fassungslos, dass eine angebliche Demokratie diese massiven Verstöße gegen die Menschenrechte - Kinderehen usw. - zulässt. Die Ungleichbehandlung deutscher Hartz 4 Empfänger und Migranten in den Zuwendungen ist nahezu ein Skandal. Und niemand unternimmt etwas dagegen! Warum? Sind wir überhaupt noch eine Demokratie?

Cecilia Mohn

Thomas Bode | Do, 9. Februar 2017 - 22:37

Das spricht mir aus der Seele.
Aber die CDU, und jetzt auch die CSU geben sich her als Claqeure und Steigbügelhalter dieser verantwortungslosen, inkompetenten und verlogenen Führung.
Es fühlt sich an wie in einem totalitären System, zumindest kann man sich jetzt vorstellen wie sich das anfühlt. Man kann es nicht glauben, man ist wie in einem falschen Film. Und die Medien spielen das Spiel überwiegend immer noch mit.

Renate Aldag | Do, 9. Februar 2017 - 22:57

Danke, Frau Barbe und auch cicero für die Veröffentlichung. Die von Ihnen beschriebenen Mißstände sehe ich genauso und wie Viele erfüllt mich der derzeitige Zustand unseres Staates mit Ohnmacht und Wut auf die dafür Verantwortlichen, also CDU/CSU/SPD im Verbund mit GRÜNEN u. Linken. Da auch Sie der rechtsbrecherischen Regierungspartei angehören, erwarte ich von Ihnen, daß Sie dort austreten - genau wie Frau Steinbach -. Sie sind im Machtzentrum und können gestalten - auch durch Protest - , aber unsereins kann nur auf ein blaues Wunder im September hoffen.

Günter Robatzek | Do, 9. Februar 2017 - 23:15

Artikel 38 Grundgesetz
Abs.1 Die Abgeordneten ..... sind Vertreter des ganzen Volkes (also nicht einer Partei), an Aufträge und Weisungen nicht gebunden (Fraktionszwang = Unwort des Bundestages) und nur ihrem Gewissen unterworfen.
Wie kommt es, dass unter den mehr als 600 Abgeordneten nur ganz wenige und dann auch sehr spät etwas erkennen, was der "normale" Bürger schon viel früher gesehen hat. Beispiele: Euro = kann erst eingeführt werden, wenn in den beteiligten Staaten gleiche Rechts- und Lebensbedingungen herrschen, Schengen = erst möglich, wenn Außengrenzen gesichert sind.
Viele Parlamentarier können sich eine Abweichung nicht leisten.
Deshalb: Ab sofort müssen alle Abstimmungen geheim erfolgen und zwar so, dass kein Parteifreund oder Genosse erfahren kann, wie der Einzelne abgestimmt hat. Das könnte etwas helfen.
Neuer Wahlspruch für den Bundestag: Nicht nur Multikulti, sondern auch Meinungsvielfalt.
Es lebe die Diskussion mit vernünftiger Rede und Gegenrede.

Gabriele Hellmann | Do, 9. Februar 2017 - 23:26

Sehr gut Frau Barbe, vielen Dank für ihre Entscheidung.
Zustimmung auch den vielen Diskutanten.Nun aber, verehrte Damen und Herren.....auf die Straßen...handeln!!!!! Sonst seit ihr unglaubwürdig.

Alfons Heemann | Do, 9. Februar 2017 - 23:44

Frau Barbe sei zu Dank verpflichtet! Bei allem Respekt für ihren Mut erscheint sie mir nicht als Dissidentin der CDU, sondern als Predigerin in der Wüste. Wer sorgt für die Verbreitung ihrer mutigen Äußerungen: besser "Wahrheiten"? Spontan habe ich mich an die Vorgehensweise des Bodo Hoffmann (s.Zt. Herausgeber des Effectenspiegel) erinnert, der wie ein Prediger in der Wüste gegen die Einführung des Euro und somit gegen die Abschaffung der DM wetterte. Durch bundesweite, ganzseitige Anzeigen-Kampagnen verbreitete er seine Argumente gegen den Euro, doch die Politik ignorierte ihn.
Wie wäre es, wenn sich Sponsoren fänden, die den Text der Frau Barbe in ebensolchen Anzeigen bundesweit veröffentlichten, damit auch der Letzte merkt, was hier in Deutschland "gespielt" wird? Von unseren satten, selbstgefälligen Abgeordneten dürfen wir nichts erwarten. Sie haben ein reines Gewissen und handeln nach dem Grundsatz: "Wenn jeder für sich selbst sorgt, ist für alle gesorgt."

Rolf Lindner | Fr, 10. Februar 2017 - 00:31

Ich kann mir gut vorstellen und ich weiß es sogar von Bekannten und Verwandten, dass die Wut schon seit langem in vielen CDU-Mitgliedern und natürlich auch in anderen Menschen kocht. Vielleicht ist Frau Barbes Brief der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Vielleicht ist nicht alles verloren und die Verantwortungslosigkeit kann noch beendet werden.

daß die im Saal versammelten und die hinter der "Raute" aufgereihten Kader sich 11 Minuten lang als Hochachtung und Würdigung einer nichts aussagenden Parteitagsrede der großen Vorsitzenden die Hände rot klatschen, und die medialen Hofberichterstatter gar nicht genug davon bekommen, diese offensichtliche Wertschätzung der Parteisoldaten dem Volk kund zu tun. Bei den "Klatschbuben" in einer der vorderen Reihen im übrigen mit freudig strahlendem Gesicht der in den Talkshows als Regierungs-Kritiker rund reisende Polizeigewerkschafter Wendt als Beispiel der wendehälsigen Zahl der Parteiheuchler.

Leonhard Bolschakow | Fr, 10. Februar 2017 - 00:41

Warum soll Deutschland nicht für die Schulden anderer EU-Staaten aufkommen? Meistens sind es deutsche Kredite, die eine deutsche Bank einem EU-Land gewährt hat, also muss der Deutsche dafür aufkommen. Natürlich müsste der deutsche Steuerzahler eigentlich nicht. Er wird dazu aber durch die deutsche Regierung gezwungen. Die Banken wollen ihr Geld. Argumente dagegen interessieren nicht. Kompliziert, wa!? Deshalb finde ich den Artikelanfang Blödsinn. Die Dame wird vor den deutschen Bank in die Knie gehen, dass ist nur Wahlkampf. Beim Grundgesetz Art 16a Absatz 2 gebe ich der Abgeordneten recht. Anscheinend interessiert das aber niemanden?! Unsere Kanzlerin hat sich über das Gesetz gestellt. Dieses Verhalten ist sehr problematisch, aber selbst Freunde verstehen meinen Einwand nicht. Ihr Argument: Man muss doch solidarisch zu den Flüchtlingen sein. Mein Argument: Diesen Menschen hätte man auch an der EU-Grenze helfen können. Die Türkei und Jordanien haben es uns doch vorgemacht.

Leonhard Bolschakow | Fr, 10. Februar 2017 - 01:35

Außerdem hat die deutsche Regierung die Flüchtlingshilfe für den UNHCR im Jahr 2015 noch gekürzt, das spricht für den wahren Geist in unserem Land. Gleichzeitig wird Saudi-Arabien mit deutschen Waffen beliefert. Man muss zusätzlich davon Ausgehen, dass die deutsche Regierung schlecht über die Situation in Syrien durch den BND informiert war, was ich nicht glaube. Die Warnungen wurden also einfach ignoriert und im Herbst kam es zu der planlosen Aktion, wo gleich noch Gesetze ignoriert wurden. Einen besonders üblen Beigeschmack hatten die Werbekampagnen der deutschen Wirtschaft kurze Zeit danach. Die Flüchtlinge würden die deutsche Wirtschaft beleben. Es würde zu einem neuen Wirtschaftswunder kommen. Die Aussagen müssen für einen deutschen Hartz4-Empfänger ein reiner Hohn gewesen sein. Es werden Millionen Euro in solche Werbe-Aktionen investiert, das lässt sehr tief blicken. Billige Arbeitskräfte, um das Wohl dieser Menschen geht es nicht. Jeder wird gegen jeden ausgespielt.

Dorothea Weber | Fr, 10. Februar 2017 - 04:03

Ganz spontan kommt mir da in Sinn, warum zieht kein Mensch in Deutschland gegen diese zig Rechtsbrüche vor Gericht? Dieser offene Brief bietet dafür die Steilvorlage. Oder warum wird die deutsche Wirtschaft nicht mit einem Solidaritätszuschlag für diese Immigrationspolitik belegt, die doch (angeblich) so sehr davon profitiert?

Herbert Bodenstedt | Fr, 10. Februar 2017 - 05:24

Gut gedacht, gut gemacht, bei der Adressatin aber wohl nur verlacht.
Die einzige Reaktion, die die verehrte Frau Angelika Barbe erwarten kann ist, daß ihr günstigten Falls ein Platz in größter Nähe zu Frau Steinbach im Plenum bereitet wird.

Sabine Weinberger | Fr, 10. Februar 2017 - 05:25

Wer nicht (mehr) auf diesem 'von oben' verordneten Mainstream politischer Gesinnung und Linie mitschwimmt, wird sogar in den ÖR inzwischen als 'antidemokratisch' diffamiert.
Die Frage ist, WER sich tatsächlich antidemokratisch verhält - im Focus stehen dort eher diejenigen, die selbst mit ausgestrecktem Zeigefinger auf Gruppierungen/Menschen/Parteien zeigen, denen sie selbst am liebsten ganz antidemokratisch das Wort verbieten möchten.
Es erinnert an das berühmte Glashaus und das Steinewerfen...
Der nächste Schritt ist ein Maulkorb durch ein neues Wahrheits- und Gesinnungsministerium - SED (Schöne EinheitsDemokratie).
Willkommen in der DDR 2.0.
Ich hätte nie gedacht, dass Deutschland noch einmal so tief sinken würde.

Petra Schäfer | Fr, 10. Februar 2017 - 07:09

Überlegung: Kann etwas aus dem Koran "gestrichen " werden?
Überlegung 2: Es ist sprechend, wenn z.B. "Deutsche" und "muslimische" Mädchen verglichen werden. Warum vermischt man immer wieder eine Religionszugehörigkeit mit einer Staatsangehörigkeit?

Matthias Junglewitz | Sa, 11. Februar 2017 - 16:11

In reply to by Petra Schäfer

"Warum vermischt man immer wieder eine Religionszugehörigkeit mit einer Staatsangehörigkeit?"
Bei Juden und Israeli macht man diesen Unterschied auch nicht, ohne dass sich jemand beschwert. Es gibt auch viele Nichtjuden, die israelische Staatsbürger sind und sogar in der Knesset sitzen. Meist Moslems. Was in den meisten islamischen Ländern undenkbar wäre. Da ist die nicht muslemische Minderheit insofern es sie noch gibt, bestenfalls Menschen zweiter Klasse. Siehe Ägypten mit den christlichen Kopten die fleißig mit Attentaten und Zwangskonvertionen ausgelöscht werden sollen. Die Türken und jetzt auch der IS sind da schon weiter. Knapp 100% rein muslimische Mitbürger. Einige Stadteile von Großstädten in Westeuropa nähern sich dieser Marke auch schon. Um ihre Frage zu beantworten. Man hätte religionstechnisch natürlich zwischen muslimischen und christlichen Mädchen unterscheiden müssen. Nur. Es gibt kaum noch christliche Mädchen in Europa. Deutsch also als europäisch geprägte Mädchen,

martin abraham | Fr, 10. Februar 2017 - 07:48

sehr geehrte frau barbe ----

frau steinbach sowie liebe mitkommentatoren , was ich hier zu lesen bekomme macht wieder etwas mut weiter zu kämpfen , für dieses land und seine menschen... sie alle lassen deutlich hören das sie eine alternative suchen ...nun die giebt es ,richten sie ihr augenmerk einmal nicht auf die parteien die sich im moment gegenseitig in der luft zerfetzen ...sondern schauen sie einmal in die mitte ... in die ,,Deutsche Mitte,, diesen begriff sollten sie nutzen um zu suchen und zu finden im netz und überall dann werden sie fündig ...bleiben sie standhaft und ihren idealen treu .....

helmut armbruster | Fr, 10. Februar 2017 - 08:44

gerade jetzt bei den Debatten zum EU-Austritt war es wieder schön zu sehen:
Enge Sitzreihen, vollbesetzt, die Regierung mittendrin, nicht gegenüber wie bei uns, lebhafte Debatten, Atmosphäre.
Und bei uns? Auf der Regierungsbank, plaziert ggü den Abgeordneten, telefonieren ein paar gelangte Minister und blicken dabei in ein leeres Plenum, über dem mehr Zuschauer als MdBs sitzen. Am Rednerpult liest ein MdB etwas vom Blatt, was niemanden zu interessieren scheint...usw.usf.
Schon diese nur äußerlichen Unterschiede zeigen was für ein Jammerhaufen sich bei uns Volkvertretung nennt. Es ist geradezu symbolisch.
Zwei aufrechte Frauen sind da leider nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Dr.Juergen Nuding | Fr, 10. Februar 2017 - 08:50

Diesen Text sollten alle Poltiker lesen uns sich zu eigen machen, wenn sie ihrer Verpflichtung nachkommen wollen, fuer uns das denkbar Beste
zu entscheiden und zu tun.

Kurt Walther | Fr, 10. Februar 2017 - 09:32

Eigentlich bewegt es mich nur noch wenig, was innerhalb der Altparteien geschieht, denn diese sind für mich seit Jahren nicht mehr wählbar. Ich wähle alternativ. Trotzdem bin ich über jeden anständigen BT-Abgeordetnen, der sich der schädlichen Politik Merkels und ihres linksgrünen Anhangs widersetzt, erfreut. Es gibt in der Politik leider viel zu wenige Bosbachs, Sarrazins und Palmers. Aber immerhin, es gibt sie noch ... Mir fällt zudem auf, dass westlich von Elbe und Werra deutlich weniger Widerstand gegen den Ausverkauf Deutschlands durch den gegenwärtig herrschenden politischen Mainstream aufkommt, als östlich davon. Frau Barbe ist für mich ein weiteres Indiz hierfür. Dank dem Cicero, dass ihr Brief öffenlich gemacht wird. Ich jedenfalls und meine Familie, wir wollen hier keine Zustände wie in Duisburg-Marxloh, Köln-Kalk und Berlin-Neukölln. In Dresden etwa demonstrieren viele Menschen mutig ihren diesbezüglichen Willen schon seit Jahren deutlich.

Florian Bode | Fr, 10. Februar 2017 - 10:30

Respekt für diese klaren Worte. Warum werden deutsche Familien nicht bei der Kinderaufzucht unterstützt? Weil es von Frau Merkel als besser erachtet wird, die "neuen" Deutschen zu importieren. Danke Mutter, danke CDU!

Hans Meier | Fr, 10. Februar 2017 - 14:27

In reply to by Florian Bode

Im Gegensatz zur Rente (Rendite aus jahrzehntelanger Arbeit) sind die Transferleistungen zur Kinderaufzucht enorm. Das hat im Übrigen auch schon die OECD festgestellt. Und bei der Mütterrente würde ich mir mehr Gerechtigkeit wünschen. Statt 3 Punkten "Brutprämie" wären sogar mehr Punkte als "Leistungsprämie" möglich. Nur an diese Mütter zu zahlen, deren Kinder später auch wirklich als Renteneinzahler in Erscheinung treten. Warum ein Rentnerin 3 Bonuspunkte für ihren im Gefängniss einsitzenden Sohn erhält, verstehe ich nämlich nicht ganz. Hier hat die Erziehung wohl auf ganzer Linie versagt.

Quistorp Eva | Fr, 10. Februar 2017 - 11:06

Respekt, Angelika,dein Mut zu einem Denken raus aus der Unmündigkeit ,das du schon in der DDR bewiesen hast, wie ich es in der Zeit nach 1989 von dir
als SPD lerin kennen lernen durfte, hast du auch jetzt
als CDU lerin bewiesen-besonders klar deine Ausführungen zur Eurorettung und zur Isalmkonferenz, die ich teile-doch die Mehrheit will von Merkel, die angeblich immer alles vom Ende her denkt oder nur humanitär denkt wie die Medien schrieben, beruhigt sein und bildet sich ein wie mein alter Freund Kretschmann, dass Merkel angeblich Europa zusammen hält, siehe BRexit, siehe Le Pen, siehe Orban etc??SChade, dass ihr keine kritische Masse in der CDU habt bilden können,die aufgeklärtes konservatives und europapolitisch analytisches Denken in der Groko hat erhalten können,das die LInkspartei und die Grünen und die Egohandyjugend dringend gebraucht hätte als kritisches Gegenüber

Gunnar Saifulin | Fr, 10. Februar 2017 - 12:56

Ich habe inzwischen den Cicero abonniert denn es findet echter Diskurs statt und nüchterne Analysen außerhalb des Mainstreams wie diese hier von Frau Barbe werden gewürdigt und veröffentlicht. Danke dafür! Ansonsten ertappe ich mich dabei, immer häufiger in die neue "Westpresse" zu gucken: NZZ, tagesanzeiger CH, Baseler Zeitung usw.
In der Sache selbst enttäuschen mich in der CDU/CSU Herr Schäuble und Herr Seehofer fast mehr als Frau Merkel, denn während Merkel offenbar ihrer Überzeugung folgt, stehen die beiden anderen als Duckmäuser da. Bei Seehofer weiß man es, bei Schäuble ist man sich ziemlich sicher, dass sie deutlich andere Auffassungen zu den wichtigen Themen unserer Zeit haben. Von Altmaier, Laschek oder Tauber erwartet man nichts aber dass auch politische Schwergewichte bei dem rechtlich fragwürdigen und gesellschaftspolitisch verheerenden Merkelianismus einfach mitmachen, obwohl sie kariere- und altersbedingt nichts zu verlieren haben, ist die große Enttäuschung.

Reiner Steppkes | Fr, 10. Februar 2017 - 13:51

Als ich vor ein paar Minuten - gerade, nachdem ich obigen Artikel gelesen hatte, - eine Dose Bratheringe öffnete, fiel mein Blick auf die Auschrift "ohne Gräten und ohne Schwanz".
Warum ich spontan an die CDU-MDBs denken musste, ist mir ein Rätsel...

Alfons Heemann | Fr, 10. Februar 2017 - 17:59

In reply to by Reiner Steppkes

Herrlich, Herr Steppkes! So ähnlich erging es auch mir, als ich die Aufschrift las. Wahrscheinlich steigt der Verbrauch an Bratheringen - und ähnlichen Konserven ganz enorm, weil Partei-übergreifend.
Ihre Metapher trifft den Kern des Dilemmas, in das uns "unsere" selbstgefälligen, satten, müden Volksvertreter (?) gebracht haben.
Politiker mit Rückgrat (Gräten) müssten, ja müssen dem Vorbild der Frau Barbe folgen. Wann? Jetzt!

Karl Gross | Fr, 10. Februar 2017 - 13:57

tolle Analyse, toller "offener Brief", nur er kommt zu spät, viel zu spät. Die CDU muss Wahlverliererin werden. Erst dann wird sie sich neu aufstellen können. Und wir "an der Basis", wir werden im Herbst nicht vergessen haben, wer seinerzeit der "mächtigsten Frau" eben diesen tumben Ergebenheitsbeifall gezollt hat, wie ihn wohl nur wir Ossis von damals kennen. Die Abrechnung insbesondere der CSU mit der suggeriert alternativlosen "Altkanzlerin" wird heftig sein, aber unvermeidlich. Und notwendig wird auch, noch einmal aufzurufen, wer seinerzeit durch diese hyperaktive Entscheidung der unkontrollierten Grenzöffnung, gar nicht der Öffnung an sich, Verantwortung für all die Probleme trägt, die Sie in Ihrem Text benennen. - Viele freuen sich, im September an die Wahlurne treten zu können. - Wenn es Ihnen gelänge, Gleichgesinnte für den Neuanfang der CDU zu finden, wäre das einen Funken Hoffnung wert.

Karlheinz Weyers | Fr, 10. Februar 2017 - 14:08

Alle Achtung, Frau Barbe, dass Sie den Mut bewiesen haben, die unglaublichen Vorgänge und Rechtsbrüche der aktuellen Regierung in einem offenen Brief anzuklagen. Hätten Sie für möglich gehalten, dass eine CDU-Kanzlerin dieses Land in eine derartige Krise treibt, ihre Entscheidungen von Linksextremisten bejubelt und agressiv verteidigt werden und der eigentliche CDU- Wähler staunend mit offenem Mund zuschaut ? Ist das alles nicht unglaublich, und es geht immer so weiter ? Sie wird die bis dato immer von mir gewählte Volkspartei in die Bedeutungslosigkeit führen , der Verlust unserer Wertegemeinschaft, unseres friedlichen Zusammenlebens ist aller Orten sichtbar, die Verlässlichkeit auf Executive und Gerichtsbarkeit ist jetzt schon nicht mehr gegeben, mit Staunen betrachtet man den Milliardentransfer an ins Land gestürmte Einwanderer, während man immer mehr ältere, ja vorwiegend deutsche Bürger in Abfallbehältern wühlen sieht. Wie soll das nur weitergehen, wo führt diese Frau uns hin?

Heinrich Faust | Fr, 10. Februar 2017 - 14:57

Es bleibt zu wünschen, daß den offenen Worten von Angelika Barbe und Erika Steinbach weitere folgen, und zwar aus den Reihen der Union. Das liegt im ureigensten Interesse von CDU wie CSU. Sonst folgen sie der FDP in den Hades.

Franz Otto Hegger | Fr, 10. Februar 2017 - 15:02

Mich erinnert Frau Barbe an die letzten Stunden des 3.Reiches und der DDR. Da wurden auch alle schlagartig zu Widerstandskämpfern und waren immer schon dagegen ! Nichts Neues ! Spezies : Wendehals ! Sie werden die nächsten Monate in rauen Scharen aus ihren Löchern gekrochen kommen, wenn die Zustimmung unter 30% sinkt. Mein Respekt gilt ausschließlich dem Cicero, der den Mut hat das Statement zu drucken. Kompliment für ihre ausgewogene Berichterstattung zu den meisten Sachverhalten !

Jürgen Keßler | Fr, 10. Februar 2017 - 15:34

" Man könnte die Unterordnung eines ganzen Volkes unter wenige Leute noch rechtfertigen, wenn die Regierenden die besten Menschen wären; aber das ist nicht der Fall, und kann es nie sein. Es herrschen häufig die unbedeutesten, grausamsten, sittenlosesten und besonders die verlogensten Menschen. Und das dem so ist, ist kein Zufall". Zitat Leo Tolstoi ). Insofern ist dieses Outing und deren Veröffentlichung ein kleiner Hoffnungsschimmer in dieser dunklen Zeit. Vielen Dank !.

Werner Keller | Fr, 10. Februar 2017 - 15:52

Ist ja schön was die Frau sagt nur begann die Euro Krise(Hans Werner Sinn erklärte 2011 das wir für 12 Billionen haften müssen!!!)schon vor paar Jahren.

Was die 25% angeht vergisst die Frau wohl dass das Geld schon mehrmals versteuert wurde.

Was die Rente angeht ist doch schon alles gegessen.In ein paar Jahrzehnten wirds für jeden nur noch die Grundsicherung geben.

Dieter Weise | Fr, 10. Februar 2017 - 16:44

In reply to by Werner Keller

Kommt darauf an was sie darunter verstehen. Meinten Sie Lebensmittelkarten, dann werden sie wohl richtig liegen. Aus meiner Sicht stehen wir vor einem Abgrund und werden bald einen großen Schritt nach vorne machen. Daran wird nicht Trump schuld sein, wie man uns weis zu machen versucht, sondern es sind die Fehler der Vergangenheit, angefangen bei Kohl und Waigel. Merkel schlägt den letzten Nagel in die schwarze Kiste. Schönes Wochenende.

Hartmut Laun | Fr, 10. Februar 2017 - 16:38

Schulz und seine überwundene Alkoholsucht oder sein fehlendes Abitur, wen interessiert das, außer die Konsumenten vom Unterschichten-TV bei RTL oder SAT 1?
Von Schulz will ich wissen worin er sich von Merkel zu unterscheiden gedenkt, bei der Energiefrage, wie Windräder,EEG, die Finanzen, wie den schon vollzogenen Finanzausgleich zwischen den Euroländern, siehe Griechenland. Oder wie er mit den sog. Flüchtlingen weiter zu verfahren gedenkt. Die Grenzen offen oder zu und kontrolliert? Die rein wollen, bekommen Wohnen, Kleidung, Nahrung, Gesundheitsfürsorge und ein Taschengeld.

Drei Felder der Politik die uns Bürger hautnah betreffen, die von Merkel alle nur über Rechtsbrüche so bestimmt worden sind.

Will Schulz diese beibehalten? Will Schulz die noch einmal steigern? Oder will Schulz sich der zu erwartende Naziprügel stellen und diese Fehlentscheidungen und Rechtsbrüche von Merkel reparieren? Ausgerechnet Schulz, der als Mitglied der EU immer mit dem Rücken an der Wand stand?

Wie ist "zu erwartende Naziprügel" zu verstehen? 1.) Dass er von den sogenannten Nazis Prügel bekommt? 2.) Dass er an die sogenannten Nazis Prügel verteilen muss? 3.) Dass alle, die anderer Meinung sind als er, als Nazis geprügelt werden? 4.) Dass er von wirklichen Nazis Prügel bekommt? 5.) ... --- Klare Worte!

Herr Laun, Sie glauben doch wohl nicht wirklich, eine (irgendwie geartete) Antwort von diesem Blender zu bekommen ? Und mit dem Rücken zur Wand ist etwas übertrieben, zumindest beim Kassieren der Anwesenheitsprämie hat er eine schöne Pirouette gezeigt (rein - unterschreiben - Geld kassieren - raus).

Elke Köchling | Fr, 10. Februar 2017 - 17:26

Danke Cicero, dass dieser Artikel von Frau Barbe
Bei ihnen veröffentlich wird. Alle gewählten Abgeordneten sollten sich diesen Artikel zu
Herzen nehmen. Es wird Zeit für ein Umdenken.

Rolf Pohl | Fr, 10. Februar 2017 - 18:21

Frau Dr. Merkel ist inzwischen viel zu lang raus aus dem Metier ihrer erlernten Naturwissenschaft.
Eben drum muß sie auch über diesen September hinaus bleiben wo sie ist.
Arme CDU, ihre Kanzlerin biss alle weg die sie störten. Ihre Schwester aus dem weiß-blauem, süddeutschen Land wurde zwar zum telegenen Wadenbeisser der lieben Frau Doktor aus der Uckermark, doch das wars dann auch.

Hut ab Frau Barbe und viel Spass im nun wohl zwangsläufig, folgenden Unruhestand. Denn Ihre Anmerkungen kann Frau Doktor nicht dulden.

Barbara Schmidt | Fr, 10. Februar 2017 - 18:54

Letztens habe ich im TV in irgendeinem Doku-Kanal einen Bericht gesehen, in dem ein Zeitzeuge von Maos Kulturrevolution zu Wort kam.
"Als seien plötzlich alle vollkommen verrückt geworden..."
Genau so kommt mir die Situation in Deutschland seit 2015 vor. Parallelen sind nicht zu übersehen.
Es wird hier nicht gegen Revisionisten, sondern gegen "Rechts" gekämpft und die Kämpfer nennen sich nicht Rotarmisten sondern "Antifa".

Barbara Schmidt | Fr, 10. Februar 2017 - 18:57

Letztens habe ich im TV in irgendeinem Doku-Kanal einen Bericht gesehen, in dem ein Zeitzeuge von Maos Kulturrevolution zu Wort kam.
"Als seien plötzlich alle vollkommen verrückt geworden..."
Genau so kommt mir die Situation in Deutschland seit 2015 vor. Parallelen sind nicht zu übersehen.
Es wird hier nicht gegen Revisionisten, sondern gegen "Rechts" gekämpft und die Kämpfer nennen sich nicht Rotarmisten sondern "Antifa".
In China gab es zig Millionen Tote bis der Wahnsinn ein Ende hatte.
Wann kriegen wir hier die Kurve?

Hein Baumann | Fr, 10. Februar 2017 - 19:00

W. Putin ist bis zuletzt in Dresden als KGB-Offizier an der Zersetzung des Westens (kein Spaß) tätig gewesen. So ein Generalskollege. Könnte es sein, dass P. längst dasselbe wieder tut und sich auf viele Helfer verlassen kann, auch in viel höheren Rängen ? Denn Ru. ist noch immer ein wirtschaft-liches "Obervolta mit Raketen" (H.Schmidt). Puntin braucht den Westen, um nicht zu scheitern. Deswegen die Anfangshoffnung auf Trump. Wenn das in etwa stimmt, steht uns die Prüfung im Fach Demokratie erst noch bevor.

Holger Stockinger | Fr, 10. Februar 2017 - 19:25

Gelegentlich sind Fotos sehr aussagekräftig. Als Lehrer eine Schulklasse im Deutschen Bundestag wusste der Lehrer keine Antwort auf die Frage: Wieso sind so wenige da?

Antwort des Lehrers: "Vermutlich sind sich alle einig in der Diätenfrage."

Das Duckmäusertum erregt sich an einem TRUMP und wünscht keine Steinbachs und eine Frau Barbe ...

Bernd Reinhardt | Fr, 10. Februar 2017 - 19:34

Die Politik ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, träge, Karriere bezogen, selbstherrlich, gut versorgt und der Meinung, dass die Anderen verantwortlich sind.
Was erwarten wir von einem Politiker? Dieser ist in jungen Jahren in eine Partei eingetreten, hat sich hochgedient und sollen jetzt seiner Parteichefin widersprechen? Das machen nur die Alten, die kurz vor der Pension stehen, siehe Frau Steinbach. Ich arbeite auch nicht gegen meinen Chef, ich bin somit nicht anders.
Fr. Barbe hat in allen Punkten recht. Aber erst wenn wenn wir die eigene Trägheit überwinden und auf die Straße gehen, besteht die Chance etwas zu ändern. Ich persönlich bewundere das rumänische Volk, das seit Tagen gegen die Korruption auf die Straße geht, der erste Minister ist schon gegangen. Warum ist das in Deutschland nicht möglich?

Christof Wechsler | Fr, 10. Februar 2017 - 19:57

Danke, Frau Barbe, für diesen hervorragenden Beitrag! Auch ich habe das wichtige Buch von Abdel Samad gelesen, es sollte zur Pflichtlektüre aller jungen Menschen werden, die in dem Land leben müssen, das unsere verantwortungslosen Großkoalitionäre und ihre linken Claqueure gerade zurichten. Alle Errungenschaften und Werte, die unsere Hochkultur des Westens ausmachen, verachtet der "Kopftuch-Islam". Menschenwürde, Menschenrechte, persönliche Freiheitsrechte, Gleichheitsrechte, Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit von Meinung, Kunst und Wissenschaft u.a. sind das Fundament unserer Verfassung und unserer Gesellschaft. Verfassungsfeinde müssen ohne falsch verstandene "Sensibilität", hinter der sich nichts weiter als Feigheit verbirgt, benannt werden, das ist die Pflicht unserer Volksvertreter! Mit aller Härte muss der Rechtsstaat bis an seine Grenzen gehen, um die Freiheit zu verteidigen, so wie es einst unser großer Kanzler Helmut Schmidt zu RAF-Zeiten vorgemacht hat!

Alexander Mazurek | Sa, 11. Februar 2017 - 01:13

... lange vor Ihnen bin ich an der politischen Wirklichkeit verzweifelt. Als ehemaliger Juso und ehemaliges SPD-Mitglied vor der Realität eines Gerhardt Schröder. Die CDU war mir bis dann zuwider. Danach habe ich sie gewählt, es war mir zuwider. Und heute unerträglich. Die AfD wird's richten, oder auch nicht. Eine Wahl zwischen Teufel und Beelzebub. Not my fault. Totales Systemversagen, die erklärten "Gewaltfreien" sind die wahren Täter. Ihnen gilt kein Erbarmen!

Peter Wagner | Sa, 11. Februar 2017 - 04:04

Frau Angelika Barbe hat mit der Veröffentlichung dieses offenen Briefes Charakterstärke bewiesen!
Jeder CDU-Bundestagsabgeordnete sollte sich diesen Brief mindestens einmal vorm schlafengehen verinnerlichen. Mir fällt kein CDU-Kanzler ein, der innerhalb seiner Amtszeit so schwere, für Deutschland nicht wieder gut zu machende, katastrophale Fehlentscheidungen getroffen hat! Wie kann es sein, dass ihr immer noch eine Mehrheit der Bundestagsabgeordneten
ihrer Fraktion, vertrauen!? Wer sich an einem sinkendem Schiff festhält, wird bekanntlich vom Sog mit in die Tiefe gerissen. Wolfgang Bosbach und Erika Steinbach, ebenfalls wie Frau Barbe starke Charaktere, haben das begriffen!
Wenn unsere mehrheitlich Rot-Grün-links- liberalen Medien (ca. 70%) Merkel nicht ständig hofieren würden, wäre sie wahrscheinlich schon Geschichte.

Traudl Falk | Sa, 11. Februar 2017 - 10:56

...was nicht sein darf. So ist mein derzeitiges Erleben, wenn ich mir so anhöre, was Menschen äußern, mit denen ich näher oder nicht so nah zu tun habe. Ein sog. mündiger Bürger, studiert, seit jeher im sozialen Bereich tätig, sagt mir gestern: "...mir sagt Dublin-Abkommen nichts, was soll das sein?" Mir fällt dazu nichts mehr ein, denn ich weiß dann gleichzeitig, dass ihm nicht klar ist, dass wir regiert werden von Leuten, die Rechtsbrüche begangen haben, weiter begehen und das tun können, weil sich viele einfach gerne von den "üblichen" Medienträgern berieseln lassen. Es tut gut, dass Cicero dann solche Artikel wie von Frau Barbe veröffentlich. Es sind deutliche, klare Worte, wie auch von Frau Steinbach-ich finde es gut. Leider, und um wieder auf oben genannten zurück zu kommen: wir alle nutzen die uns zur Verfügung stehenden demokratischen Mittel doch auch nicht - oder weshalb gehen wir nicht friedlich, aber bestimmt gegen die jetzige Regierung demonstrieren?

Christa Baisch | Sa, 11. Februar 2017 - 12:11

Mir geht es genauso und ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Dabei betrifft diese Fassungslosigkeit nicht nur den Umgang mit dem Islam und der Duldung faschistischer Überzeugungen, genau so entsetzlich empfinde ich die von Herrn Schäuble postulierte 'schwarze NUll', die unser gesamtes gesellschaftliches Leben einschließlich der schulischen Bildung unserer Kinder langsam zugrunde gehen lässt und den Banken das Leben vergoldet. Ich bin selbst ratlos und denke erstmals darüber nach, überhaupt nicht zu wählen. Und was kommt dann?

ingrid Dietz | Sa, 11. Februar 2017 - 14:28

"Sobald etablierte Parteien Probleme aussitzen, statt sich um eine Lösung zu bemühen, fördern sie den Aufstieg von radikalen Gegenkräften. Ein Beispiel ist Deutschlands unzulängliche Reaktion auf den Terrorismus".
Zitat aus Neue Züricher Zeitung 11.02.2017

Esch | Sa, 11. Februar 2017 - 15:19

Solange die Medien Frau Merkel schützen und nur das berichten, was sie politisch berichten sollen wird diese Frau nicht abgewählt werden. Leider.....

Ava Seinn | Sa, 11. Februar 2017 - 15:47

Sehr treffebde und mutige Analyse!! Wieso «die CDU den „islamischen Faschismus“ (...) nicht bekämpft sondern hofiert»???

Weil nix und niemand das bekämpft, was er selbst lebt. Dabei ist die Entscheidung WESENTLICH, anderen den eigenen Wilken aufzunötigen, aufzuzwingen, aufzupfropfen. Und das tut Kanzlerin Angela Merkel seit dem 22.12.1999 ~ relativ gesehen nahezu ohne Widerspruch.

Claudia Martin | So, 12. Februar 2017 - 13:28

Immer der gleiche Fehler. Einen zu versteuernden Ertrag hat man als Sparer erst nach Abzg der Kosten und der !! Inflation. Denn sparen/anlegen ist Konsumverzicht. Was nützen 10 % Zinsen bei 10 % Inflation ?? Ottonormalsparer und auch viele Profis können froh sein wenn sie ihre Kaufkraft erhalten können. Die 25 % + Soli + KiSt fallen aber trotzdem an. Insofern handelt es sich hier eher um eine Vermögenssteuer. Man kann seine Anlageverluste ja auch nicht mit anderen positiven Einkünften verrechnen.

Dr. Peter Kunte | So, 12. Februar 2017 - 14:23

Ein exzellenter Artikel. Es ist mir völlig schleierhaft, warum alle anderen Mitglieder der Altparteien zur verfehlten Politik dieser kriminellen Frau schweigen, sie machen sich damit mitschuldig. Wie verlogen die Medien sind, habe ich vorher geahnt, jedoch erst während der Flüchtlingskrise realisiert. Da wurden die Teilnehmerzahlen bei PEGIDA völlig verdreht: Um 18.00 Uhr waren es 15.000, um 20.00 Uhr 9.000 Teilnehmer, um 22,00 Uhr nur noch 1.000. So ähnlich geht das bei Befragungen: Werden 20 Teilnehmer befragt, werden nur die zwei präsentiert, die die Meinung des Lückenmediums widerspiegeln. Widerlich. Und es wurde weiter oben schon gesagt: Politiker und Medien wollen uns erziehen. Dazu - mit Verlaub - seid ihr zu blöde, geistern doch bei euch zu viele Studien- und Berufsabbrecher rum. Auch sehe ich nirgendwo Staatsfrauen und Staatsmänner, nur opportunistische Tagespolitiker. Sehr gut auch obige Darstellung dieser "totalitären Ideologie" - die ist vergleichbar mit "Mein Krampf".

Pönitz Horst | So, 12. Februar 2017 - 16:20

Sehr geehrte Frau Angelika Barbe, mit Ihrem Artikel treffen Sie voll den Nagel auf den Kopf. Es gibt ein Sprichwort was die Situation unserer Gesellschaft wiederspiegelt: „Nach dem Willen eines anderen zu leben, ist für einige wenige die Hölle, für viele notwendig, für die meisten jedoch das höchste Glück.“ Solange das bei uns so ist wird sich leider nichts ändern. Die Hoffnung stirbt zu letzt!

Hans Kappler | Mo, 13. Februar 2017 - 10:11

Frau Barbe, herzlichen Dank für Ihren Mut, die Realität zu beschreiben, wie sie nun einmal ist. Sie heben sich wohltuend vom Einheitsbrei dieser Gehirngewaschenen ab. Wären nur die Hälfte unserer "Vertreter" so wie Sie, dann sähe es ganz sicher sehr viel besser aus. Schwedische Zustände lassen grüßen, wir werden hier sehr bald das Gleiche erleben müssen.

marie witte | Mo, 13. Februar 2017 - 10:22

Ihnen Fr.Barbe meinen herzlichen Dank. Ich kann mich nur den vielen anderen Menschen anschliessen, welche das Wichtigste schon gesagt haben.
Der unaufhörliche politisch induzierte Zerstörungsprozess unseres Landes und unseres Kulturraums muss umgehend gestoppt werden- wenn es nicht schon zu spät ist. Es ist mir unerklärlich, mit welcher Ignoranz die Regierungsverantwortlichen diesen Prozess auch weiterhin fördern. Muss hier von einer fremden Einflussnahme ausgegangen werden ?
Die Regierungsparteien kann man m.E. leider nicht wählen.

arno wahl | Mo, 13. Februar 2017 - 10:36

okay, die CDU wird einen Denkzettel bekommen, bei der Bundestagswahl im September, aber reicht
das ? Wieso kann eine offensichtlich kranke Kanzlerin unser Land verraten, ohne dass SIE Konsequenzen fuerchten muss ? DAS MERKEL wird in die Geschichte eingehen als schlechteste und verraeterische Kanzlerin aller Zeiten, ein Teil der DDR hat SIE ja schon importiert, rauswerfen muss man diese Frau, sofort und kompromisslos !

Margrit Sterer | Mo, 13. Februar 2017 - 14:52

In reply to by arno wahl

ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich frage mich bald täglich wo sind denn die konservativen CDU-Leute? Warum sagen die nichts?

Detlef Schwenkler | Mo, 13. Februar 2017 - 14:21

Werte Frau Barbe,
ich vermute, Sie sind trotz der aufgezählten, richtig erkannten Punkte noch Mitglied in der CDU.
Mein einziges Fragewörtchen: Wieso?

Angelika Barbe | Mi, 15. März 2017 - 21:01

In reply to by Detlef Schwenkler

Die CDU kann mich ja rausschmeißen. Nicht ich habe meine Positionen geändert , sondern die CDU. Ich bin nur einfaches Parteimitglied ohne Amt und Mandat. Mit freundlichen Grüßen Angelika Barbe

Ralf Müller | Mo, 13. Februar 2017 - 14:23

Es gibt Dinge, die verstehe ich nicht. Nachdem ich sämtliche, fast 200, Kommentare gelesen habe, frage ich mich, wer eigentlich die Merkel-Wähler im Land sind? Die Kommentare waren fast ausnahmslos pro Barbe und gegen Merkel. Was sagt dieser Befund aus? Unterstellt, Cicero-Leser sind uberdurchschnittlich politisch gebildet, dann dürfte es innerhalb der Bildungselite kaum Merkel-Wähler geben. Das stimmt aber nicht. Oder gibt der Befund die Realität gar nicht wieder? Äußern sich Merkel-Befürworter hier gar nicht mehr? Aus Angst vor der ablehnenden Übermacht. Offenbar äußern sich Gegner viel mehr als Befürworter. Anders kann ich mir es nicht erklären. Wenn dem so ist, sollte niemand aus einem solchen Befund Rückschlüsse auf die Beliebtheit von Merkel ziehen. Bitter aber wahr.

Hans Müller | Mo, 13. Februar 2017 - 18:32

Gibt es in der CDU nur noch eine handvoll mutiger Frauen, sind die Kerle alle zu feigen und karrierebesessenen Sitzpinklern mutiert. Nach Lenin ist eine Veränderung aber nur mit Waffengewalt möglich und auch diese wird kommen, denn die Eliten ,in ihrer Dummheit, arbeiten darauf hin

Detlev Esser | Mo, 13. Februar 2017 - 19:43

So lange immer noch geglaubt wird, schlechte Politik läge allein an schlechten Politikern, so lange wird man in dieser Sache keine Lösung finden. Es ist das neoliberale System, dass sich in alles hineinfrisst. Die Gier nach Umsätzen, Renditen und Profiten macht Katzenfutter teurer als Nahrung für die Menschen, legt dem Zuckerproduzenten nahe, nicht nur in Werbung, sondern auch in Aktien der Diabetes Pharma zu investieren. Aus gleichem Grund werden die Weltmeere mit Plastik überschwemmt, werden Kriege geführt, werden Flüchtlingsströme entfacht. Nicht bösartige Menschen sind die schlechten Politiker auf der Bühne, sondern banale im wahrsten Sinn von Hannah Arendt. Verzeihen wir Ihnen, denn Sie wissen nicht was sie tun. Sie haben ihre Bürger längst als Konsumenten an die Industrie billigst abgegeben. Sie glauben in der Tat immer noch, dass das Glück-O-meter Skalen braucht mit Euro und Cent. Die Quote bringt das TV-Dschungelcamp, warum sollte sie bei der Wahl eine gute Politik bringen?

Thomas Wirz | Mo, 13. Februar 2017 - 19:46

Fr. Barbe will sich kritisch mit der CDU auseinandersetzen. Geschenkt, und mit einigen Punkten mag sie sogar richtig liegen. Aber warum besteht rund die Hälfte des Textes aus undifferezierter Islamophobie, die man ja nun langsam häufig genug gelesen hat? Berechtigte Probleme wie Kinderehen oder die Rolle der Verbände anzusprechen und dann doch nur irgendwelche Suren zu zitieren und "den Islam" an und für sich als faschistisch, rassistisch und totalitär zu bezeichnen zeigt, dass Barbe an Problemlösungen nicht interessiert ist. Warum der Cicero Fr. Barbe unter dem Deckmantel einer Diskussion über die Ausrichtung der CDU eine Plattform für stumpfe und mittlerweile nur noch langweilige Islamophobie bietet, erschließt sich mir nicht.

Stefan Heinemann | Mo, 13. Februar 2017 - 21:33

„Ich bin nicht deiner Meinung, werde aber alles dafür tun, dass du deine Meinung frei und öffentlich sagen darfst.“

Es ist ehrenwert, dass Frau Barbe öffentlich und authentisch einsteht für ihre politischen Meinungen.
Manche Kritik kann ich nachvollziehen - anderes ist platt und undifferenziert. Besonders erschreckend ist die Gleichsetzung des Islam mit einer faschistischen Ideologie.
Ja, es gibt Islamisten. Diese Gewalttäter sind eine verschwindend kleine Minderheit unter den Muslimen in der Welt. Wenn 4 Millionen Muslime in Deutschland Terroristen in Lauerstellung wären, wie konnten wir dann bis heute mit so wenig Anschlägen davon kommen?
Ja, (ich habe den Koran gelesen) es gibt Suren, die zur Gewalt gegen Andersgläubige aufrufen. Aber als evangelischer Theologe empfehle ich einen Blick in die Grundlage aller christlichen Werte, die Bibel. Die Gewaltphantasien dort sind weit brutaler.
Den Islam in Gänze mit Faschismus und Gewalt gleichzusetzen, ist undifferenziert und platt.

Franz Horste | Mi, 15. Februar 2017 - 10:23

In reply to by Stefan Heinemann

Womöglich haben Sie beim Lesen des Koran nicht richtig hin geschaut, oder eventuell nicht bemerkt, dass Muslime, wie Christen es heute (meistens) nicht mehr tun, wort-wörtlich nehmen. Und ja, die meisten dieser Muslime sind ständig auf Lauerstellung, wie sie ihre Vorstellungen vom Sozialleben mehr und mehr durchsetzen. Beispieel gibt es Hunderte. Auch muss das Kopftuch überall durchgesetzt werden. Erst heute in der Zeitung zu lesen von einer salafistischen Moschee in Stuttgart. Der Immam aus Saudi-Arabien betont, dass alles, was im Koran steht von Gott gesandt sei und nicht veränderbar. Das betraf insbesondere die Sure, in der die Rede davon ist, dass Abtrünnige des Islam ebenfalls als Ungläubige zu töten seien. Diese Moschee wird lediglich beobachtet, weil sich dei Salafisten dort tummeln, aber wie im Falle Amri, sieht sich niemand gezwungen, etwas dagegen zu unternehmen. Gerade weil man im pietistischen Stuttgart so frömmelnd die zweite Backe auch noch hin halten will.

Felixa Hilgenstock | Di, 14. Februar 2017 - 11:13

Warum werden Mütter in der Mütterrente bezüglich der Rentenpunkte immer noch unterschiedlich behandelt ?Mütter die vor 1992 Kinder bekamen erhalten 2 Punkte pro Kind.Mütter die danach Kinder bekamen 3 Rentenpunkte.Ein Punkt =28,50€.Dies ist nicht nur rechtswidrig sonder auch ungerecht!Zumal diese Mütter (vor 1992)genau so gearbeitet, Kinder großgezogen,und ohne ein umfassendes Betreuungsangebot wie heute vorhanden war.Deswegen sie auch weniger arbeiten konnten und in der Regel heute weniger Rente erhalten.Wo bleibt hier der Gleichbehandlungsgrundsatz ?Bei 3 Kinder fehlen sozusagen ca.85,-€ im Monat was bei einer kleinen Rente, Lebensmitteleinkäufe für 2 Wochen bedeutete.Diese Mütter werden bestraft, indem man ihnen einen Rentenpunkt weniger gibt!Wie lange soll dieser Zustand noch bleiben? Wer wird sich dafür einsetzen?Jedoch Mütter habe keine Lobby....mit vielen Grüßen

Franz Horste | Di, 14. Februar 2017 - 13:15

Warum werden Menschen wie Frau Barbe nie in die gängigen Talkshows geladen? Schade, dass Dieser Brief nicht wirklich öffentlich, weil nicht in Tageszeitungen und Öffentlich-Rechtlichen Sendern zu hören und zu lesen ist. Alles, was sie schreibt ist im Prinzip hinlänglich bekannt, wird jedoch von unseren herzensguten und subjektiv- verblendeten Politikern als populistisch-ketzterisch verachtet. Nun kann sich auch Steinmeier an der Verleugnung von Tatsachen beteiligen, in dem er wie alle anderen dem Islam die Füße küsst und bald mit Erdogan nicht nur Darwin verleugnet sondern die Erde als Scheibe bezeichnet. Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Akzeptanz anderer Werte als die eigenen hat unsere Regierung jetzt schon mit Erdogan gemein. Den Mut zu sagen, was ist, haben trotz Rassismus-Vorwürfen viele. Doch wird, was sie sagen nicht gehört, sondern mit gefälligen, religiös-verzückten Sprüchen überdeckt.
http://wort-woche.blogspot.de/2016/11/waru-ich-das-wort-populismus-nich…

Hans-Jürgen Schulze | Mi, 15. Februar 2017 - 16:16

Dieser super offene Brief sollte zur Diskussion im Bundestag als
Wahlkampfansage für alle Abgeordnete das Hauptthema sein.
Weitere ehrliche Abgeordnete würden die Konsequenzen ziehen und
eine Umkehr des eigenen ich´s ermöglichen. Schlecht nur, wann sind
denn mal alle 631 Abgeordnete im Saal? Für was erhalten die immer
Fehlenden Ihre Diäten. Zuschauer sind auf bisher jeder öffentlichen
Sitzung immer in der Überzahl gewesen. Soll heißen, diese sind an
der Entwicklung unseres Staates mehr interessiert als die gewählten
Volksvertreter. So etwas ist in keinem ausländischen Parlament möglich
wie bei uns. Warum, das wäre für mich eine berechtigte Frage, ist es so.
Jeder Arbeitnehmer muss täglich pünktlich seinen Dienst antreten um
den Parlamentariern den „Luxussold“ zu gewährleisten. Der nicht einmal
verdient wäre, wenn es nach positiven Erfolgsergebnisse bewertet werden
würde. Zählt in Regierungskreisen überhaupt keine Leistung, zum Wohle
des gesamten Volkes?
Ich bin für Bezahlung

Helmut Borngräber | Mi, 15. Februar 2017 - 19:42

Dieses Land hat seit Beginn des "Marsches durch die Institutionen" einen dramatischen Verlust erlitten 1. an Bildung, 2. an Erziehung und 3. an dem Anstand, nicht über Personen und Dinge zu urteilen, von denen man nichts versteht. Wäre es anders, hätten wir a) mehr Wähler, die in der Lage und bereit sind, sich auf sicherem Fundament eine eigene Meinung zu bilden, b) Parlamentarier, die ihrem Gewissen folgen und sich dies dank einer soliden beruflichen Ausbildung auch leisten können, und c) eine Regierung und Verwaltung, deren Kompetenz die Zustände, unter denen unsere Kinder und Enkel bis zur Existenzbedrohung leiden werden, verhindert hätten.

Margot Schmidt | So, 19. Februar 2017 - 18:11

Freudige Überraschung - als ich heute bei goog "Online"le-news zum esten Mal (?) "Cicero" entdeckte !
(hatte grade das Februar-Heft besorgt---muss dafür stets in die nächste Stadt fahren !)
Bei "Online" hingegen las ich als erstes den Beitrag von Frau Barbe --- grenzenlose Hochachtung !!!
Seit 1 Jahr habe ich den Spiegel - Bestseller "Sharia in Deutschland" ----- u. genauso lange warte ich schon auf e i n e e i n z i g e Reaktion ...
Fehlanzeige !! Blickt denn wirklich n i e m a n d durch - was uns da bevorstehen könnte ?? z.B. "Die
Islamisierung des Abendlandes" (betrifft also auch Amerika !) Dagegen wirkt doch das Merkel-Mantra
"Integration" --- wie Hohn !! Hoffentlich sind die Tage er "DDR - Connection" gezählt - sonst wird uns womöglich noch Erdogan "einverleiben" !!
(Vorgeschmack : Oberhausen !)

Petra Goodman | So, 19. Februar 2017 - 18:19

Danke für den offenen Brief.
Viele Zuschriften in Cicero sind treffend.
Es erhebt sich die Frage: Wann gehen wir endlich auf die Straße?

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