Pressestimmen zu Donald Trump - „Wie aus einem Mafiafilm“

Internationale Medien lassen nach der ersten Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten kaum ein gutes Haar an Donald Trump. Sie warnen vor Interessenskonflikten, die sowohl seine Geschäfte als auch seine Personalentscheidungen betreffen

Der kommende  Präsidentschaft Donald Trump besucht am 04.01.2016 das Polizei Hauptquartier in Manchester, New Hampshire, USA.
Donald Trump und die Medien - ein schwieriges Verhältnis / picture alliance

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Hier finden Sie Nachrichten und Berichte der Print- und Onlineredaktion zu außergewöhnlichen Ereignissen.

So erreichen Sie Cicero-Redaktion:

New York Times

„Es war eine super Strategie. Alle wollten seit Langem wissen, wie Trump in Zukunft mit seinen Geschäften verfahren will (...) Aber das Thema ging im Aufruhr über den geleakten Report unter. Diese Art von Schnellfeuerablenkung könnte das Werk eines politischen Genies sein, aber in Wahrheit ist es nur die Art, wie unser nächster Präsident tickt. Seine Gedanken hüpfen hin und her. Der einzige verbindende Nenner ist die Frage, was das alles für Trump bedeutet. Sah er gut aus? Wie waren die Zuschauer? Hat ihn jemand hintergangen?“

Washington Post 

„Wir scheinen völlig unerforschtes Gebiet zu betreten. Das große Ausmaß der weltweiten Firmenbeteiligungen von Trump, verbunden mit ihrer Undurchsichtigkeit, schafft sowohl ein hohes Potenzial für Interessenskonflikte als auch eine Unmöglichkeit, diese Konflikte aufzudecken, was alle Anstrengungen zur Vorhersage der Konsequenzen völlig hoffnungslos macht. Es ist schwer zu sagen, was jetzt passieren wird. Die Rolle der Presse bei der Aufdeckung dieser Interessenskonflikte wird entscheidend sein.“

The Guardian (Großbritannien)

„Donald Trump ist nicht, was er scheint. Der mutmaßliche Meister der Medienmanipulation stolperte so oft auf seiner ersten Pressekonferenz, dass es schwer ist, sich in Erinnerung zu rufen, dass irgendjemand einmal dachte, der TV-Star sei überhaupt gut in diesen Dingen. Wenn der mutmaßliche Skandal, in den er verwickelt ist, nicht so anzüglich wäre, könnte man von einem Fall von des Kaisers neuen Kleidern sprechen. Stattdessen muss man sagen, dass Trumps Präsidentschaft schon jetzt in Scherben liegt. Und sie hat noch nicht einmal offiziell begonnen.“

Neue Zürcher Zeitung

„Was Präsident Trump außenpolitisch erreichen will, bleibt vorerst sein Geheimnis. Er geht auf Schmusekurs mit seinem russischen Amtskollegen Putin, gratuliert den Briten zum EU-Austritt, relativiert die Bedeutung der Nato und twittert gegen die Chinesen an. Absehbar ist, dass die Welt unter dem neuen amerikanischen Präsidenten krisenanfälliger, unvorhersehbarer und multipolarer wird. Der Begriff ‚Westen‘ könnte zur Floskel verkommen.“

Le Figaro (Frankreich)

„Der Sender CNN und die Seite Buzzfeed, die die Enthüllungen veröffentlichten, durften keine Fragen stellen, was von Trump-Anhängern mit Applaus begleitet wurde, die neben den hunderten Journalisten in New York anwesend waren. Die leicht chaotische Atmosphäre dieser ersten Pressekonferenz seit 168 Tagen lässt auf einen farbenreichen Stil des Präsidenten schließen, der seinen Wählern das Gefühl geben wird, dass ihr Gewählter in die Arena herabsteigt, anstatt sich in der Blase des Weißen Hauses einzuschließen.“

La Libération (Frankreich)

„Trump hat den Trump gegeben: sich seiner selbst unglaublich sicher, versprach er dem amerikanischen Volk den Himmel auf Erden im Lauf der ‚nächsten acht Jahre‘, als sei seine Wiederwahl in 2020 nichts als eine reine Formsache. ‚Ich werde der größte Jobproduzent sein, den Gott jemals geschaffen hat‘, sagte er.“

El País (Spanien)

„Die Drohungen gegen die Pharma-Industrie, die Anspielung auf ‚gefährliche Lobbys‘ und die direkte Erwähnung eines Autoherstellers, von dem er sagte, das Unternehmen werde wie bereits andere Firmen Millioneninvestitionen in den USA und den Abbau von Anlagen im Ausland ankündigen, passen eher zu einem Drehbuch eines Mafiafilms als zu einer Präsidentenrede. Gar nicht zu sprechen von der absurden Inszenierung mit Dutzenden Dokumenten-Mappen zu den Firmen, auf deren Verwaltung Trump nach eigenen Worten angeblich verzichten will. Je näher Trump dem Weißen Haus kommt, desto berechtigter wird die Sorge über die Zukunft. Und desto unverständlicher werden die Beschwichtigungsversuche einiger Regierungen wie etwa der spanischen.“

Komersant (Russland)

„Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Rede von einem ‚Neustart‘ in den Beziehungen zu Russland für unangebracht erklärt: ‚Entweder wir kommen miteinander aus oder nicht.‘ Moskau hofft auf ein besseres Verhältnis zu einem erneuerten Washington. Doch der Sanktions-Vorstoß einer Reihe von US-Senatoren engt den Spielraum für Trump ein und macht das Miteinanderauskommen fast unmöglich. Es wird ein umfassendes und sehr konkretes Programm der Außen- und Innenpolitik der USA vorgeschlagen, in dem Russland der Platz des Irans zugewiesen wird.“

Jerusalem Post

„Ob man einen ordnungsgemäß gewählten Präsidenten mag oder nicht mag: sicherlich sollte die oberste Führungskraft die Macht haben, sich mit jemandem zu umgeben, bei dem er – zurecht oder unrecht – glaubt, einen guten Rat zu erhalten. Es gibt natürlich Risiken bei der Ernennung von Angehörigen. Es wäre schwieriger für den Präsidenten, seinen Schwiegersohn – den Ehemann seiner Tochter und Vater seiner Enkelkinder – zu feuern, als es wäre, einen Nicht-Verwandten zu entlassen. Aber das ist ein Faktor, den jeder Präsident bei der Einstellung eines Verwandten berücksichtigen sollte.“

 

Sehen Sie hier die Pressekonferenz in voller Länge (englisch)

Georg Dallmann | Do, 12. Januar 2017 - 12:57

Was an dem "Russland-Dossier" wirklich dran ist, weiß die Öffentlichkeit bislang nicht. Ohne verifizierbare Fakten ist jede "Beurteilung" und jedes "Urteil" Unfug. Hier gilt: Abwarten ob noch was kommt und falls ja, was!
Was die vielfältigen und unübersehbaren Interessenkonflikte betrifft,so sind diese offenkundig. Wenn die USA keine Gesetze haben, die eine vollständige OFFENLEGUNG und TRANSPARENZ geschäftlicher Interessen und Verbindungen - zumindest - für hochgestellte Amtsinhaber vorschreiben, so ist allein dies ein Armutszeugnis für diese "Demokratie". Denn wenn man das Präsidentenamt in einem derart bedeutenden Land einer Person überläßt, deren Geschäftsgebaren in Sachen Transparenz wohl am ehesten mit dem von Al Capone vergleichbar ist, ist dies gleichbedeutend mit einem direkten Angriff auf die Demokratie selbst. Wer in diesem Amt nicht über eine unzweifelhafte, vorab geprüfte Integrität verfügt, kann das Land in eine Krise von galaktischem Ausmaß stürzen.

Reiner Jornitz | Do, 12. Januar 2017 - 13:17

Ein altes Sprichwort lautet: in jeder Widrigkeit des Schicksals liegt der Kern eines gleichgroßen oder größeren Erfolges. Wie wäre es denn wenn Trump die Politik nach allen Seiten herumwiebelt und keiner der aktiven Entscheider was mit ihnen geschieht! Es kann eine Lehre sein , die unverzeihliche Fehler aufdeckt der Vergangenheit und zeigt wie es nicht funktioniert! Es ist reine Willkür dieser Politik , Ähnlichkeiten in Deutschland wären rein zufällig vergleichbar. Vielleicht hat das auch in naher Zukunft positive Nachwirkungen

Albert Schabert | Do, 12. Januar 2017 - 14:01

Klarsprech-sind die Journalisten nicht mehr gewohnt.Beleidigungen könnte Hr.Trump auch sprachlich umhüllen.

Dem schließ' ich mich an, Herr Schabert.
Man erinnert sich nur an das Politikerformat eines Franz-Josef Strauß.
Angenommen, er würde mit den Herren Maas und de Maizire über innere Sicherheit diskutieren: Es wäre höchstwahrscheinlich, dass mindestens einer schluchzend und empört den Raum verlassen würde...- Und wir sind uns einig, dass dies' kein Bayer wäre!
Man sehnt sich in diesen Teflon-beschichteten Zeiten diese Klartextsprecher wie einen Strauß, Schmidt, Graf Lambsdorff oder auch einen Trump herbei.

Christop Kuhlmann | Do, 12. Januar 2017 - 14:12

verbale Kompetenz. Allerdings ist man eher ellenlange Sätze, die sich irgendwann im Nirwana der Grammatik verlieren gewohnt, oder bewusste Einschläferungsstrategien. Er ist nicht so schön wie Obama, reden kann er kaum ohne zu stottern und sich zu wiederholen. Einstecken kann er auch nicht, obwohl er selbst haufenweise unter der Gürtellinie austeilt. Was für ein Abstieg. Das lässt sich nur durch einen Vergleich mit Clinton erklären, die mit der Rechten in der Luft fuchtelt und die von Arbeitslosigket gebeutelten Wähler des Rust Belt bittet die Augen zu schließen und sich vorzustellen Trump wäre an der Macht ... und Trump sagte "Jobs" und es ward Licht und alle Sünden wurden verziehen. Halleluja! Insofern wird Trump von den Amerikanern wahrscheinlich besser bewertet als vom Ausland. Wieder ein Politiker, dessen Reden eine Zumutung sind, nun wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Birgit Jacob | Do, 12. Januar 2017 - 14:19

Ich finde es auch nicht sonderlich glücklich, wenn Trump Familienangehörige mit Posten beschenkt. Das hätte Clinton niemals passieren können, denn sie hat nur eine Tochter. Bei Trump ist die Auswahl etwas größer und die Entscheidung für Angehörige muss nicht zwingend vom Gedanken der Vetternwirtschaft, sondern kann auch von einem tiefen Misstrauen getragen sein. Das Bashing von Trump hat meines Erachtens aber ganz andere Hintergründe. Mit der Wahl von Trump sind einigen finanzstarken Kreisen die Seilschaften gekappt worden. Das ist schlecht fürs Geschäft und entsprechend hart wird jetzt reagiert. Das was hier stattfindet ist ein Machtkampf innerhalb der Finanzelite, wo diejenigen, welche glauben zu verlieren, jegliches Geschütz auffahren, um Trump zu schaden. Hierbei werden auch schon mal gerne Meldungen ohne geprüften Wahrheitsgehalt verbreitet. .
Die Veröffentlichungen sind deshalb mit dem notwendigen Misstrauen zu bewerten.

Dimitri Gales | Do, 12. Januar 2017 - 14:21

Man kann leicht nachvollziehen, das Trump die Presse und Teile der Öffentlichkeit verstört. Er ist aben anders als die glattpolierte Politelite Washingtons, die beim Volk so unbeliebt geworden ist.
Und das was Interessenkonflikte angeht: auch die eben erwähnte "Elite" ist weitgehend auf Eigennutz bedacht und daher Lobby-hörig. Man muss eben abwarten, wie sich Trump im Amt entwickelt, was er daraus macht.

Roland Weinert | Do, 12. Januar 2017 - 14:49

1.'Die Medien' werden Herrn Trump nicht gerecht. Sie sind bisher auch nicht annähernd in der Lage, sich auf ihn als Persönlichkeit einzustellen. D A S ist ihr Kernproblem. - Und dies wieder ist ein Beleg dafür, wie journalistisch 'eingefahren' sie agieren: Fragen stellen ... - "You are fake news", der Satz saß - und er hat mir 'gefallen'. Die Tragik dabei: Trump hat Teile des Nagels auf den Kopf getroffen. 'Die Medien' sollten einmal selbstkritisch ins sich gehen - fundamental selbstkritisch in sich gehen. Ich fürchte, dazu sind sie nicht in der Lage.

2.Der Harvard-Professor Noam Chomsky hat über die Medienmaschinerie in den USA bzw. ihr äußerst fragwürdiges und demokratieschädigendes Agieren die nötigen Bücher geschrieben. Die sollte mancher Journalist studieren.

3.Die Wochenzeitung "DIE ZEIT" hat in ihrem "Glashaus-Blog" unter "Wie unser „Was wir wissen“ entsteht" Kluges veröffentlicht.

4.'Die Medien' berichten in weiten Teilen unredlich. Das ist demokratiezersetzend.

und das "Das WaWiWi soll einen schnell zu erfassenden Überblick über die gesicherten Fakten liefern – und nur die Fakten.", soll man doch auch bei anderen Meldungen und Nachrichten verwenden, und nicht immer geradeaus laufen mit "Größtmögliche Transparenz". Aber was Monaten -lang gerade so weiter geht mit manchen Berichten macht nichts.

Brigitte Simon | Do, 12. Januar 2017 - 15:21

Es wird spannend welches Land Trump den
roten Teppich ausrollen wird. Wieder Deutsch-
land? Kanzlerin Merkel war die Erste, Trump
eine Zusage "der gemeinsamen Zusammen-
arbeit" zu unterbreiten.

Entgegen Lammerts Veto, lud Bundeskanzlerin
Merkel am 03.06.2015 Ägyptens Präsident Abd
al-Fatt as-Sisi nach Berlin ein, der zu diesem
Zeitpunkt bereits weltweit umstritten war.
Der rote Teppich wurde ausgerollt, auch fehl-
te Bundespräsident Gauck, als Verfechter für
Frieden und Freiheit, nicht. Das Gästebuch
war aufgeschlagen. Alles Wirtschaft oder
nix?

Cecilia Mohn | Do, 12. Januar 2017 - 15:30

Die Politik der Scheindemokraten a la Clinton ist definitiv gescheitert. Nun wüten sie mit ihrer Mainstreampresse (Agitation und Propaganda) gegen Trump, weil sie ihre Felle davonschwimmen sehen. Trump muss für das Establishment in der Tat gefährlich sein, wenn ein solches Geschrei erhoben wird. Er hat das Herz definitiv auf dem rechten Fleck - die "Linken" werden ihn versuchen zu linken wie sie nur können. Es ist schon erbärmlich.

Cecilia Mohn

Uwe Dippel | Do, 12. Januar 2017 - 15:38

Manchmal frage ich mich, ob ich eine andere Pressekonferenz gesehen habe, als die besprochene?

Auch wenn die Themen derjenigen, die ich sah, wohl die gleichen waren, müssen die Antworten anders gewesen sein. Und die Sprecher, und die Fragestellenden.

Denn das was ich hier lesen konnte, gab es nur zum Teil in dem von mir verfolgten Live-Feed.
Natürlich war es in dem von mir gesehenen unterirdisch, dem CNN-Vertreter zu sagen, er beantworte dessen Fragen nicht, weil CNN sowieso Lügenpresse sei.

Nun frage man aber auch mal, wie sich der president elect fühlen sollte, wenn gerade vor seiner ersten Pressekonferenz ein ziemlich offensichtlich abgekartetes Spiel inszeniert wird, die Russen hätten einen Ordner voll explicit sexual material über ihn.
Von jemandem berichtet, der jemanden kennt, der sagt, er habe das gesehen.
Trump oder sonstwer, das ist unanständig.

War das dieselbe Pressekonferenz, die ich verfolgt habe? Herr Trump hält keine geschliffenen, wohlüberlegten und pathetischen Reden wie Herr Obama. Kann er nicht und will er wahrscheinlich auch gar nicht. Aber wir sind so an Schön-Wetter-Reden gewöhnt, in denen alles umschrieben, bagatellisiert oder klein geredet wird, dass Trumps Reden und Antworten tatsächlich Neuland sind. Er rumpelt los, sagt was er denkt, sagt auch Unbequemes, sicher auch manchmal Unverständliches. Aber vielleicht sollten Politiker und Medien, die jetzt schon wissen, welche Katastrophen da auf uns zukommen, Herrn Trump wenigstens eine Chance geben. Noch ist er nicht mal im Amt. Und sie sollten vielleicht mal ihre eigenen politischen Entcheidungen und Berichte überdenken. Manchmal ist es gut, vor der eigenen Türe zu kehren.

Kostas Aslanidis | Do, 12. Januar 2017 - 16:28

fuer die, die nur abschreiben koennen. Im Endeffekt geht es nur um Interessen. Wenn der "richtige" fuehrt, ist alles gut. Die USA sehen die Welt als Selbstbedienungsladen, an der Kasse laufen die einfach vorbei. Wer Sie ans zahlen der Waren erinnert, ist automatisch der Boese. Was Deutschland fuer eine Politik macht, wird das Ende der EU einlaeuten. Von Merkels Unberechenbarkeit haben alle in Europa Angst. Ich traue ihr alles zu.

Sven Bergmann | Do, 12. Januar 2017 - 17:21

Entweder veröffentlich man sensibles Material, weil es belastbar ist.
Oder man lässt es.
So aber entsteht der Eindruck, Trump würde diffamiert mit Gossengerüchten. Oder erpresst.

Es stellt sich dann die Frage, wer ihn da zu erpressen versucht. Feinde hat er sich ja schon genug gemacht. Und das Gerücht von Sex-Tapes, die seine Kandidatur verhindern sollten, gab es schon vor Monaten.

So ist es nach erstem Anschein üble Nachrede auf höchster Ebene, genau die Diffamierung, die Trump ggf als Beleg für gefälschte Hetzkampagnen gegen ihn verwenden kann.
Also: raus mit den Schmuddelvideos.
Oder Klappe halten.

Bleibt die Story folgenlos, wird sie Trump letztlich als Gewinn für sich verbuchen.

Die Konfrontation mit den eigenen Geheimdiensten kommt jetzt gelegen: selbst wenn es Tapes geben sollte, steht dann die Verschwörungstheorie im Raum, die eigenen Dienste hätten ihn abschiessen wollen.

Wundern würde es wohl kaum jemanden.
Postfaktischer Tango, die nächste Folge bitte.

Bernd Fischer | Do, 12. Januar 2017 - 18:08

mich das "Geschwätz" der noch Regierenden ode der Opposition in Deutschland ( wenn sie es dann mal wären ) über jemanden der noch nicht einmal im Amt ist.

Typisch "Deutsch": Arrogant....immer alles besser wissen....immer belehrend.....und gleichzeitig dazu noch arrogant.

Ich verstehe das schon das sich die deutschen Politiker und im Gefolge die deutsche Presse schwer damit tut , jemanden zu verstehen der eine "klare" "ungehobelte" ( zugegeben ) Sprache spricht.

Wer sich im Sumpf der Political Correctness seit zig Jahren rumsult hat, hat jetzt ein Problem mit der Wahrheit.

Deshalb jetzt das Gejaule der bekannten Protagonisten in unserer Republik.

Ich höre denen schon lange nicht mehr zu.

Peter Müller | Do, 12. Januar 2017 - 18:36

Auf The Intercept hat Glen Greenwald unter der Überschrift "The Deep State Goes to War with President-Elect, Using Unverified Claims, as Democrats Cheer" hervorragend zusammengefasst:

Interessierte Stellen haben schon seit einiger Zeit versucht, das ominöse Dossier den Medien anzudrehen, die jedoch stets aus gutem Grund abgelehnt haben. Erst als hochrangige Politiker die CIA dazu drängten, das Schriftstück in ihr Briefing für Trump einzubeziehen, konnte CNN sich auf diesen Vorgang beziehen und in raunendem Ton verkünden, dass da wohl irgendwas im Busch ist, dass Trump eventuell von den Russen erpressbar ist.

Diese sorgfältig orchestrierte Kampagne ist eine Verleumdung allererster Güte, ein widerliches, besorgniserregendes Gekungel zwischen einflussreichen Personen, den Medien und den Geheimdiensten. Der Tiefe Staat, von dem Greenwald spricht - er existiert und er führt einen dreckigen Krieg gegen einen gewählten Präsidenten.

Franz Reinartz | Do, 12. Januar 2017 - 20:12

Ich scheine da auf Phoenix irgendwie eine andere PK gesehen zu haben. Herr Trump hat sich u.a. bei der Presse (nicht CNN !) bedankt. Ich erinnere mich an PKen der Bundesregierung, wo mit Pressevertretern aber anders umgegangen wurde.
Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass US-Amerikaner ein anderes Selbstverständnis haben als der Durchschnitts(festlands)europäer. Dieses wurde nach meinem Eindruck bestens bedient. Der Mann zieht sich aus seinen Unternehmen zurück, er verzichtet auf sein "Gehalt". Er hat schon zwei Automobilhersteller (Ford und Fiat/Chrysler), die wohl wieder in Michigan investieren wollen. Er kündigt Zölle an für jene Unternehmen, die die USA verlassen. Er will Obama-Care durch eine andere Fürsorge ersetzen - mal schauen, wodurch. Und er will diese Mauer nach Mexiko bauen. Er hat die unbewiesenen (!) Vorwürfe gegen sich versucht zu widerlegen. Lassen wir Herrn Trump seine ersten 100 Tage. Er ist kein Teufel. Ob er ein guter POTUS war, sagen uns die Amis in vier Jahren.

Kostas Aslanidis | Fr, 13. Januar 2017 - 08:19

nichts anderes zu berichten, als die zusammengebastelten Romane, gegen Trump und Putin. Es wird ueber nichts anderes berichtet. Es sieht so aus, das in D, wieder etwas Groessenwahn agiert. Von wem hat D, die Aufgabe erhalten fuer alle zu sprechen? Persoenlich glaube ich, Deutschland wird zum 3. mal in die Geschichte eingegen. Keiner versteht dieses Land mehr, nach so einer Geschichte fuehlt es sich Ueberlegen. Napoléon sagte mal, die Deutschen sind so Naiv. Er hat es schon damals kapiert.

Reinhard Czempik | Fr, 13. Januar 2017 - 08:45

Allerspätestens als D.T. einen Journalisten mit einer Spastik an der Hand nachäffte, war bei mir Schluß mit lustig. Dies ist das Verhalten eines ungezogenen, spätpubertierenden Gossenjungen. Und dieses plebejische Verhalten geht in Varianten immer so weiter, wie die PK zeigte. Ich zappe diesen unerträglichen Armleuchter konsequent weg. Oppermann hat Recht!

Wolfgang Tröbner | Fr, 13. Januar 2017 - 11:47

wie einige Medien Trump-Bashing betreiben. Man wirft mit Dreck und hofft, dass, selbst wenn es nicht wahr und nur erfunden ist, irgendetwas hängenbleibt. Insbesondere im Fall des Dossiers über die angeblichen sexuellen Praktiken von Trump spricht ja wesentlich mehr dafür als dagegen, dass es jeglicher Grundlage entbehrt. Da haben einige Leute wohl richtig Angst!

Viel Feind' – viel Ehr (Georg von Frundsberg). Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.

Guido Negele | Fr, 13. Januar 2017 - 12:59

es ist eben ein neuer Mann, ich denke das erste mal ein Unternehmer und der hat einen anderen Stil. Aber etwas Toleranz und abwarten was der neue President macht ,denke ich, sollte man schon. Für die Presse ist das natürlich interessant, es gibt gute Schlagzeilen und gute Umsätze.

Reinhard Czempik | Fr, 13. Januar 2017 - 18:40

Wenn hier jemand bashing ohne Not im großen Stil betreibt, dann ist es doch D.T..(Frauen ,Mexikaner, Geheimdienste,.......praktisch jeden.)
Die Presse muss sich doch nur noch bücken, um seine verbalen Ausfälle von der Straße aufzulesen.
Und nein keine Toleranz gegenüber solch einer kreischender Intoleranz.

Günter Maybach | Sa, 14. Januar 2017 - 08:13

wird er auch weiterhin für die Medien ein Angriffsziel bleiben. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft europäischer sogenannter Populisten. In 2 Jahren wird diese Klientel ganz anders über ihn schreiben.

Ellen Tiller | Mo, 16. Januar 2017 - 12:28

Die Presse hat vielleicht nicht Unrecht über seine Person und Eignung als Präsident. Aber er wäre auch nie gewählt worden ohne Obama und Frau Merkel. Die Presse erwähnt nicht, dass Obama auch nicht der ist, den er in seiner so schönen leeren Rede gern darstellt. Nach 8 Jahren haben die Amis die Nase so voll, dass sie auch den Teufel in Person wählen. Clinton verlor auch wegen Obama und Merkel weil man sie dem 'Establishment' zuordnet. Man kann laut sagen, Clinton hätte gewonnen ohne Obama und Frau Merkels Flüchtlingspolitik nach weiblichem Instinkt. Die Presse mag Recht haben über Trump, nur es bewirkt leider nur das Gegenteil. Obama hat zu viel gelogen, Frau Merkel hat zu viel versäumt. Deutschland hat sich radikal seit 2015 verändert, da hat sie Recht. Aber in welche Richtung: Übergriffe auf Frauen, mehr Polizei, mehr Überwachung, mehr Geheimdienst, schäfere Gesetze, No-go Zonen, Terroranschläge, AFD..Ist das was wir uns wünschen? Wie sieht Trump-Land aus? Spannend.

Frank Goller | Mo, 16. Januar 2017 - 13:26

Trump hat in seinem Leben etwas geleistet, das qualifiziert ihn auch zu anderen Aufgaben. Zustände - wie von ihnen in Deutschland beschrieben - wird er sicher nicht tolerieren. Er fährt einen Null Toleranz Kurs - und das ist gut so !

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