Westliche Männerbilder „Die ,neuen Männer‘ haben dazu beigetragen, dass ein hässlicher Typus Mann zurückkehrt“ Zum 70. Geburtstag hat sich Matthias Politycki ausgiebig seinem Lieblingsthema gewidmet: dem eigenen Geschlecht. In „Mann gegen Mann“ geht der Schriftsteller der Frage nach, warum westliche Männerbilder gescheitert sind. Ein Gespräch über Helden, Liebhaber und neue Krieger. IM GESPRÄCH MIT MATTHIAS POLITYCKI
Intrige an der Universität Würzburg : „... und er keinen Ruf von anderen Unis bekommt“ Die Universität Würzburg ist Schauplatz einer Intrige linker Studenten gegen zwei Historiker und gegen die Wissenschaftsfreiheit generell. Die Universitätsleitung scheint das Canceln mindestens zu tolerieren. Jetzt schaltet sich die bayerische Landesregierung ein. VON FERDINAND KNAUSS
Folgen der Corona-Politik : Der Lockdown lässt Kinder bis heute verstummen Immer mehr Kinder und Jugendliche sind von selektivem Mutismus betroffen – das heißt, in bestimmten sozialen Situationen sprechen sie kein einziges Wort. Therapeuten halten das unter anderem für eine Spätfolge der Corona-Maßnahmen. VON PAT CHRIST
Baerbock-Kritik an Netanjahu-Besuch : Die Avantgarde der moralisch Erleuchteten gegen den Rest der Welt Annalena Baerbocks unangemessene Kritik am Besuch des israelischen Ministerpräsidenten in Ungarn zeigt nicht nur die moralische Selbstgefälligkeit deutscher Außenpolitik. Auch die zunehmende Verrechtlichung von Politik ist eine verhängnisvolle Entwicklung. KOLUMNE: GRAUZONE
DeepSeek und ChatGPT als Küchenratgeber : Genuss mit Künstlicher Intelligenz Unser Genusskolumnist wollte mal eruieren, wie er gängige KI-Systeme für seine Artikel nutzen könnte. Eher wenig, lautet sein erstes Fazit. Zumal er manchmal recht merkwürdige Antworten auf seine Fragen bekommen hat. KOLUMNE: GENUSS IST NOTWEHR
Söder und Klingbeil bei Illner : „Nicht alles, was man in diesem Land verbessern kann, kostet Geld“ Wo investieren? Wo sparen? Diese zwei Kernfragen der Koalitionsverhandlungen wurden am Donnerstag auch bei Maybrit Illner diskutiert. Bei der Gelegenheit legte sich Söder direkt mit einem Ökonomen an. Wegen des Begriffs „Steuergeschenke“. VON BEN KRISCHKE
Politische Kultur : Deutschland ist eine „Bürokratisch Reglementierte Demokratie“ (BRD) Der Bürokratieabbau kann kein Eliten-Reformprojekt sein. Denn der Bürokratismus ist keine Auswucherung des Staates, sondern untrennbar mit der politischen Kultur in Deutschland verbunden. VON MATTHIAS HEITMANN
Meinungsmanipulationen beim ÖRR : Scheinobjektiver Journalismus als Methode Der öffentlich-rechtliche Rundfunk beeinflusst Meinungen nach einem altbekannten Rezept der Propaganda. Georg Restle, Moderator des Magazins Monitor, eignet sich gut für eine Analyse seiner Berichterstattung. Wie also wird im Schein der Objektivität Meinung beeinflusst? VON BERND STEGEMANN
Film der Woche: „Ich will alles. Hildegard Knef“ : Ein unordentliches Leben Dem Dokumentarfilm „Ich will alles. Hildegard Knef“ gelingt es, die letzte deutsche Diva in all ihren Facetten und Widersprüchen zu porträtieren. Dabei steht die kämpferische Natur der Knef im Zentrum dieses beeindruckenden Zeitdokuments. VON URSULA KÄHLER
Was soll der Sozialstaat leisten? : Gott und das Bürgergeld Jedem Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen zu geben, ist gerade aus christlicher Sicht unvernünftig, weil es falsche Anreize setzt zur Verweigerung von Arbeit zu Lasten der Mehrheit. Aufgabe des Staates ist die Ermöglichung von Freiheit: zu Unternehmungen und zu Arbeit und Leistung. VON PETER SCHALLENBERG
US-Kulturszene unter Trump : Politik des Spektakels Trotz tiefer Einschnitte in die Kultur bleibt es unter Amerikas Künstlern auffallend still. Das liegt auch daran, dass Trump selbst Showbusiness ist. Mit ihm beginnt die Ästhetisierung des Vulgären und die Politik des ausufernden Spektakels. Was wird aus der US-Kulturszene? VON SEBASTIAN MOLL
Mohammad Rasoulof im Porträt : Die Saat des Widerstands Mit seinen Filmen kämpft der Regisseur Mohammad Rasoulof gegen das theokratische Regime im Iran. Im Frühjahr 2024 floh er aus dem Iran, nachdem er zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Sein Protest hat es von Hamburg bis nach Hollywood geschafft. VON URSULA KÄHLER
Repräsentative Demokratie : Wenn Wahlversprechen nichts mehr gelten, wird jede Wahl zur Farce Wer nur alle vier oder fünf Jahre wählen darf, sollte sich wenigstens darauf verlassen können, dass Wahlversprechen mehr sind als reine Marktschreierei mit eingepreistem Wortbruch. Sonst wird aus dem „Fest der Demokratie“ ein „Zirkus der Scheindemokratie“. VON BEN KRISCHKE
Epistemisches Unrecht : Warum Juristen bei der Aufarbeitung der Corona-Politik versagen Nicht die Corona-Maßnahmen als solche, sondern das mit diesen verbundene Unrecht hat sich tief in die Seelen der betroffenen Menschen gebrannt. Eine Aufarbeitung der Corona-Zeit braucht daher eine ehrliche Betrachtung auch der juristischen Zustände und Zumutungen. VON JÖRG BENEDICT
Totalitäres Denken : Lob der Wahrheit Die Suche nach Wahrheit ist der Kern aufklärerischen Denkens und das Herz westlicher Zivilisation. Wer den Wahrheitsanspruch aufgibt, öffnet dem Totalitären Tür und Tor – nicht umgekehrt. Eine Entgegnung auf Alexander Grau. VON VOLKER RESING