Manuela Schwesig - Privatsache Schule

Weil SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ihren Sohn künftig auf eine Privatschule schicken wird, wittern Politiker von Linkspartei und CDU Verrat und Heuchelei. Die Empörung ist nachvollziehbar, kommt aber zu früh

Die designierte Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), feiert gemeinsam mit ihren Kindern Julian und Julia sowie Ehemann Stefan auf dem Marktplatz von Schwerin eine Ökumenische Pfingstfeier.
Manuela Schwesig schickt ihren Sohn auf die Privatschule, weil die näher am Zuhause ist / picture alliance

Autoreninfo

Bastian Brauns ist Ressortleiter „Kapital“ beim Magazin Cicero und Cicero Online. Davor arbeitete er im Wirtschaftsressort von Zeit Online und bei der Stiftung Warentest. Er baute als Chefredakteur das Meinungs-Startup Pressekompass.net mit auf, das 2014 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Seine Ausbildung absolvierte er an der Henri-Nannen-Schule.

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„Bildung darf nichts kosten“, mit diesem Slogan wirbt die SPD im Wahlkampf für ihre bildungspolitischen Vorstellungen. Dass Bildung sehr wohl etwas kosten darf, zeigt nun aber eine Entscheidung Manuela Schwesigs, der ehemaligen Familienministerin und heutigen SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Ab dem kommenden Schuljahr soll ihr zehn Jahre alter Sohn statt wie bisher auf eine öffentliche, auf eine private Schule gehen. Das ist nicht verboten. Warum auch? Das Recht auf freie Schulwahl ist im Grundgesetz verankert. Etwa jedes zehnte Kind geht in Deutschland auf eine Privatschule.

Doch Schwesig wird nun von rechts und links attackiert. CDU-Generalsekretär Peter Tauber etwa griff in der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl die SPD und ihre Ministerpräsidentin an. Er verstehe, weshalb die Bürger über den SPD-Wahlkampf so ratlos seien, sagte Tauber. „Sie reden über Bildungspolitik und Frau Schwesig schickt ihr Kind auf eine Privatschule.“ Auch die Linkspartei giftet, wie etwa Simone Oldenburg, die Fraktionschefin im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Der Schritt von Schwesig, ihr Kind zum Start der fünften Klasse auf eine Privatschule zu schicken, drücke mangelndes Vertrauen aus in das von ihr als Regierungschefin verantwortete staatliche System.

Bildung sollte Privatsache sein 

Dagegen wehrt sich Schwesig, wenngleich etwas kläglich. Ihre Schulwahl habe demnach logistische Gründe. Denn die private Schule in Schwerin liege schlicht näher an der Wohnung der Familie als die nächste öffentliche Schule. War es nun die praktische Lage oder doch das Misstrauen gegen das staatliche Schulsystem? Hat Schwesig elitäre Hintergedanken oder soll der Sohn einfach den dort angebotenen Segelunterricht genießen können? Was Manuela Schwesig wirklich dazu bewogen hat, ihr Kind nicht in die Orientierungsstufe einer staatlichen Schule zu schicken, wie die SPD es gerne für langes gemeinsames Lernen bewirbt, bleibt Spekulation. Privatsache. Schlimm genug, dass Schwesigs Kind Gegenstand öffentlicher Bundestagsdebatten ist. Ende der Diskussion?

Keineswegs. Auch Lehrerverbände kritisieren Schwesig für ihre Entscheidung. Diese sei ein fatales Zeichen. Schwesigs Amt verlange eine Vorbildfunktion. Ihr Handeln habe Signalwirkung für andere Eltern. Das sagten gleich mehrere Vertreter in zahlreichen Medien. Und tatsächlich, wenn als Signal an die Eltern im Land ankommt, öffentliche Schulen seien nicht gut genug, wäre das schlecht. Weniger für die Kinder, aber für die SPD. Denn tatsächlich kommt das Wort Bildung allein oder in Kombination 200 Mal im SPD-Regierungsprogramm zur Bundestagswahl vor. „Unsere Bildungspolitik schafft gleiche Chancen für alle. Denn noch entscheidet hier zu oft der Geldbeutel der Eltern“, ist dort zu lesen. Deshalb wolle man die Bildung von der Kita über die Ausbildung und das Erststudium bis zum Master und zur Meister-/Technikerprüfung kostenlos machen.

Nichts steht im SPD-Wahlprogramm allerdings davon, dass Privatschulen abzuschaffen seien. Das Wort Privatschule kommt gar nicht erst vor. Nebenbei, nicht per se muss das Bildungsangebot einer Privatschule besser als das einer öffentlichen sein. Weil im Sportunterricht etwa Segeln angeboten wird, mag das vielleicht elitär klingen, entscheidet aber kaum alleine über die spätere berufliche Karriere.

Schwesig will, was sich alle Eltern wünschen

Positiv gewendet zeigt der Fall Schwesig, wenn man ihn denn als solchen überhaupt bezeichnen muss, schlicht etwas Selbstverständliches: Manuela Schwesig will das beste für ihr Kind, so wie wohl alle Eltern das beste für ihr Kind wollen. Jeder sollte mit all seinen Mitteln dafür sorgen dürfen, dass es dem eigenen Kind gut geht. Wenn es nun einmal Privatschulen gibt, an denen sich das eigene Kind etwa wohler fühlt oder es dort bessere Chancen hat, dann nur zu! Die FDP in Mecklenburg-Vorpommern sieht das ähnlich. Die Regierungschefin habe sich anhand von Qualität und familiärer Bedürfnisse frei entschieden, sagte etwa der dortige FDP-Bundestagskandidat Hagen Reinhold.

Es ist nur so: Manuela Schwesig und mit ihr Martin Schulz und die SPD haben sich unter dem Slogan „Zeit für Gerechtigkeit“ ein schwer erreichbares, beziehungsweise schwer messbares Ziel gesetzt. Als Ministerpräsidentin ist sie dafür bildungspolitisch dennoch hauptverantworlich. Bildung ist nach wie vor Ländersache. Will sie glaubwürdig bleiben und mit ihr der Kanzlerkandidat und die SPD, muss Schwesig wirklich alles dafür tun, öffentliche Schulen finanziell wie personell sehr gut auszustatten. Die Schüler dort, und so lesen die Wähler das SPD-Programm, sollen die exakt gleichen Chancen haben wie Schüler an privaten Schulen. Und die Realisten unter den Wahlberechtigten erwarten zumindest vergleichbar gute Chancen.

Die Erwartungen werden nicht weniger

Die Empörung über Schwesigs Privatsache vor allem seitens der Lehrerverbände wird zudem nachvollziehbarer, wenn man die Hauptprobleme sozialdemokratischer wie grüner Bildungspolitik in vielen Bundesländern betrachtet. Möglichst langes gemeinsames Lernen samt Inklusion von Kindern mit jeglichem Handicap mögen zwar redliche Ideen sein. Wer diese Ziele aber derart laut propagiert, muss auch die finanziellen wie personellen Mittel liefern. Hier ein Kind, das kaum Deutsch spricht, dort ein Kind mit Lese- und Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche. Hier ein Kind mit ADHS, dort ein schüchternes, aber hochbegabtes. Dazwischen all die anderen, die ebenfalls gefördert werden wollen. Das kostet Aufmerksamkeit und Zuwendung durch dafür ausgebildete und anständig bezahlte Menschen, also Geld.

Mit der Entscheidung, ihr Kind auf eine private Schule zu schicken, hat Schwesig die Messlatte für sich und die SPD in jedem Fall höher gelegt. Fatal, verräterisch, elitär oder heuchlerisch wird dieses Verhalten erst, wenn die Bildungspolitik der SPD scheitern sollte. Die Empörten aus den übrigen Parteien jedoch müssen sich am Ende jedoch ebenfalls daran messen lassen. Auch Linkspartei und CDU tragen in vielen Ländern Bildungsverantwortung. Es sollte uns egal sein, welches Kind auf eine Privatschule geht. Es sollte uns aber auch egal sein, wenn ein Kind auf eine öffentliche Schule geht. Eben weil es keinen Unterschied machen sollte. Diesen Zustand zu erreichen, sollten alle Politiker anstreben.

Thomas Baader | Do, 7. September 2017 - 17:16

"Schlimm genug, dass Schwesigs Kind Gegenstand öffentlicher Bundestagsdebatten ist."

Nicht das Kind, sondern die Entscheidung der Mutter ist Gegenstand öffentlicher Bundestagsdebatten. Das ist ein Unterschied.

matthias junglewitz | Do, 7. September 2017 - 17:20

Der Autor solte sich ml die Pisastudien anschauen. Und genau darin liegt der Skandal. Frau Schwesig hat mit ihren Rot-Grünen Parteifreunden das Bildungssystem in den von ihnen regierten Bundesländern quasi vernichtet. Siehe Ba-Wü. Berlin und ähnlichen Bundesländern. Und das ist ja auch kein Einzelfall. Und Frau Schwesig weiss das und das ist der Skandal. Wenn die SPD bei der BTW jetzt noch über 20% kommt ist das viel. Meiner Meinung noch zuviel.

Als pensionierte Lehrerin kann ich Ihnen nur zustimmen.
Mit ihren "Reformen", die einander jagten (bevor überhaupt belastbare
Ergebnisse der vorherigen "Reform" vorlagen), haben vor allem die "Bildungsexperten" der SPD unser einst viel bewundertes Schulsystem ruiniert. Mit jeder Maßnahme war das Versprechen verbunden, ab j e t z t werde alles besser. Stattdessen ging es immer mehr bergab. Und die CDU hechelte der SPD in Sachen
Gesamtschulen, Freigabe des Elternwillens, Senkung des Leistungsniveaus, abstruse Methoden des Schreiben- und Lesenslernens usw. eifrig hinterher. Damit waren ja Stimmen zu gewinnen bei vielen Eltern!

Ich kann Ihnen voll und ganz zustimmen.
Mittlerweile haben wir ein Schulsystem, welches, wenn es so weiergeht, bald dem eines Entwicklunslandes gleicht. Dabei hatte Deutschland mal das beste Schulsystem.
Leider, leider ist in den letzten 15 Jahren wirlich alles den Bach runtergegangen

Franz Reinartz | Do, 7. September 2017 - 17:28

Natürlich sollte Frau Schwesig das Beste für ihren Sohn tun. Das Problem scheint mit´ zu sein, dass gerade Sozialdemokraten die Schulen durch verschiedenste Reformen und Reförmchen auf Null gebracht haben. Als ich in den 1970ern in NRW zur Schule ging, gab es Lehrermangel (vorwiegend MINT-Fächer), die Mengenlehre wurde abgeschafft, die Oberstufenreform durchgeführt. Als meine Kinder in den 1990er und 2000er Jahren in NRW zur Schule gingen, gab es in denselben Fächern Lehrermangel, es wurden jetzt aber Klausuren geschrieben.
Eine Kollegin, deren Kinder aktuell in RLP zur Schule gehen, berichtet von ähnlichen Problemen. Ihr Sohn darf jetzt zu einem privaten Gymnasium. Ihr Mann berichtet vom Scheitern der Inklusion in NRW, wo er an einer Schule arbeitet. Diese Erfahrungen machen Eltern wohl bundesweit (außer vielleicht in BY) und das erklärt die Häme.
...Segeln kann man auch im Segelclub, das braucht's nicht an der Schule, verpflichtenden Schwimmunterricht für alle schon.

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 7. September 2017 - 17:47

Ich verstehe nicht, warum sich so manche aufregen. Das Ganze geht doch nun niemanden etwas an, außer der Familie Schwesig! Sie ist doch nicht Sozi zu ihrem Sohn sondern NUR Mutter! Bei aller politischen Gegnerschaft...aber das - bitteschön - ist doch Privatsache der Schwesigs!

Sepp Kneip | Do, 7. September 2017 - 20:42

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Irrtum, Herr Dr. Sukstorf. Das würde nur dann gelten, wenn tatsächlich nur die räumlichem Nähe der Schule den Ausschlag geben würde. Aber das dürfte natürlich eine Ausrede sein. Wenn sie als Mutter kein Vertrauen in eine staatliche Schule hat, und das in dem Land, dem sie als Ministerpräsidentin vorsteht, stinkt einiges gewaltig. Vielleicht steht diese Schule ja sogar etwas rechts von der Mitte. Dann müsste sie ja mit ihrem Mitkämpfer gegen Rechts, Herrn Maas, auch noch Ärger kriegen.

dass auf dieser Privatschule auch 80 % der Schüler fremdsprachig sind, dass ständig neue Versuche mit Inklusion gemacht werden, dass ein katastrophaler Mangel an Lehrkräften herrscht und der bauliche Zustand unter aller Kritik ... Sicher will sich Frau Schwesig mal selbst von den langfristigen Auswirkungen auf den Lernerfolg der Kinder ein Bild machen.

Thomas Baader | Fr, 8. September 2017 - 06:17

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

@ Dr. Lothar Sukstorf

Natürlich geht das die Öffentlichkeit etwas an. Die Glaubwürdigkeit von Politikern ist von öffentlichem Interesse. Stellen Sie sich einen Politiker vor, der ständig und bei jeder Gelegenheit für eine neue, strengere Umweltpolitik eintritt - und dann kommt heraus, dass er in seinem Privathaushalt ständig so ziemlich jede kleine Umweltsünde begeht, die man sich vorstellen kann. Das geht niemanden was an? Ich finde schon.

Elke Halefeldt | Fr, 8. September 2017 - 09:32

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

... Ich sehe das zwiespältig. Bei bekannten PolitikerInnen/Personen, die im Licht der Öffentlichkeit stehen, strahlt auch privates Handeln nach außen ab. Es gibt den schönen Spruch: Wasser predigen und Wein trinken. Klar, was man abends beim Fernsehen in flüssiger Form im gediegen eingerichteten Wohnzimmer zu sich nimmt, ist streng privat. Schwierig trotzdem, sollte man allen Mitbürgern erklären, Wasser reiche doch auf jeden Fall als Getränk und sei kaum zu toppen.

Brigitte Peterson | Sa, 9. September 2017 - 09:26

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Nein, mein lieber Herr Dr. Sukstorf, es ist keine Privatsache der Familie Schwesig. Es zeigt die ganze Verlogenheit des Schulsystems und der SPD. Die Normalverdiener müssen mit dem staatlichen, verlotterten Schulsystem Vorlieb nehmen und die Menschen, die das Geld aufbringen können, bringen ihre Kinder auf Privatschulen unter.

Frank Riemann | Do, 7. September 2017 - 17:49

Ich war auch auf einer Privatschule. Ich kann die Kollektivisten beruhigen. Die Bildung dort ist genau so miserabel wie andernorts.
Grundsätzlich sehe ich keinen Widerspruch bei dieser privaten Handlung der angeblichen Ministerin. Nur weil sie Chancen für alle befürwortet, zwingt sie das noch lange nicht zu einer speziellen Handlung.
Der wirkliche Witz ist, dass der Staat die Bildung behindert. Deutschlands Herrscher haben es geschafft, das Bildungssystem um 2 Jahrhunderte veraltet zu halten und trotzdem eine gewisse Hierarchie der Lehrer gegenüber den Schülern zu zerstören.
Ich fordere mindestens eine radikale Entbürokratisierung des Bildungsmarktes und höchstens ein Ende des Schulzwangs. Die meisten Wähler haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Sie haben kein Recht, mir ihre Bildungslücken über den Staat aufzudrängen.

Kim-Sophie Ohlsen | Do, 7. September 2017 - 18:09

Klar, dass es dann gewisse Leute, welchen diese Diskussion nicht in den Kram passt, es so hinstellen. Es ist aber FALSCH, denn nicht das Kind ist Gegenstand öffentlicher Diskussion, sondern Manuela Schwesing und ihre Doppeltmoral. Das Kind selber wird von niemanden angegriffen und auch nicht in den Mittelpunkt der Diskussionen gerückt.

Renate Simon | Do, 7. September 2017 - 18:34

da die Privatschule 600 m vom Zuhause entfernt ist, die öffentliche Schule aber auch nur 900 m.

Sind dem Kind die 300 m nicht zuzumuten oder was soll uns das sagen?

durch das Verhalten von Frau Schwesig.
Natürlich besteht auch entfernt die Möglichkeit, dass ihr Junge es nun mal auf einer öffentlichen Schule nicht schaffen würde?
Sie fällt als Hilfe zuhause aus und will in der Tat dann das Beste für ihr Kind.
Wenn ihre recht laut vorgetragene politische Agenda aber nur wenig zutun hat damit, wie sie ihr Leben organisiert, dann ist für mich schon die Frage, wer sie wirklich ist.
Meine Kinder hätte ich im Leben auf keine Privatschule geschickt und wenn ich Geld wie Heu oder sowenig Zeit wie nur was gehabt hätte.
Ich habe mein Leben am Wohl meiner Kinder ausgerichtet und das gewährleisten öffentliche Schulen m.E. eher als Privatschulen.
Ich habe das Wohl meiner Kinder immer im Gemeinwohl aufgehoben gesehen.
Da winken vielleicht nicht so hoch dotierte Posten, nichts ist so leicht, behütet, wie in "geschützten Räumen", aber es ist das, auch in seiner Unwägbarkeit, dem die große Mehrheit ausgesetzt ist.
Gemeinwohl geht mir vor, ich bin SPD

Nicolas Wolf | Do, 7. September 2017 - 18:36

"Fatal, verräterisch, elitär oder heuchlerisch wird dieses Verhalten erst, wenn die Bildungspolitik der SPD scheitern sollte." - interessanter Gedanke. Wer regiert seid fast 20 Jahren in MeckPomm (seid 6 Jahren auch im Kultusministerium)? Wer sind die Testsieger bei den Pisatests und ähnlich Rankings? Sachsen, Bayern und mit einem Abwärtstrend Baden-Württemberg (wieso wohl, da hat doch die SPD in den letzten 6 Jahren 5 das Kultusministerium gehabt), also da wo man möglichst wenig SPD Bildunspolitik hatte. Ist die Bildungspolitik der SPD denn nicht schon oft genug gescheitert, denn Erfolge hat sie ja in den letzten Dekaden keine? Worauf soll man denn noch warten, bis Frau Schwesig Sohn mit der Schule fertig ist? Naja mir fehlt wohl der bildungspolitische Einfluss der SPD um diese Gedanken erfolgreich zu Ende führen zu können?

Torsten Knecht | Do, 7. September 2017 - 19:12

... in Frankfurt Griesheim gibt es eine Grundschule mit 95 % ausländischen Kindern. Die Lehrer sind kurz vor dem Kollaps, weil jedes Kind einzeln betreut werden müsste. Die Folge ist, das Niveau sinkt und sinkt.

Wir haben in D. zwei Ausrichtungen, was die Vermögensverteilung angeht, die gesundheitliche Absicherung (privat/gesetzlich) u. die der Rentenhöhe (AN)/Pensionen (Beamte), Bildung (privat/öffentlich) sowie das Arbeitsverhältnis (festangestellt/Leiharbeit) betrifft.

In einer Demokratie müssten diese Zustände der Wille des Souverän sein - kaum vorstellbar.

Julian | Do, 7. September 2017 - 21:20

Ich rechne fest damit, dass Privatschulen in den kommenden Jahren einen regelrechten Boom erleben werden, u.a. weil viele Eltern ihre Kinder von den überfremdeten und unter der Last der Inklusion, Integration und kaum zu erfüllender Standards kaum noch in der Lage dazu sind, geregelten, guten Unterricht zu bieten.

Eltern fragen heute explizit nach dem Migrantenanteil an Schulen nach. Und damit meint man eigentlich nur "Wie viele Muslime sind es?" Wo diese in zu großen Zahlen sich ansammeln, sind die Probleme kaum zu übersehen: Kulturelle Konflikte in den Schulen, Intoleranz gegenüber Ungläubigen, Cliquenbildung entlang religiöser-ethnischer Linien, massive Sprachprobleme im Unterricht, einbrechende Ergebnisse aufgrund bildungsferner Elternhaushalte, etc. Und sollte der Familiennachzug bald einsetzen, so werden die Probleme nur zunehmen.

Ich würde mein Kind heute nicht auf eine öffentliche Schule in einer Großstadt schicken. Sorry, aber da bin ich Egoist.

Alexander Steinmann | Do, 7. September 2017 - 22:02

Natürlich kann Frau Scheswig entscheiden, auf welche Schule sie ihr Kind schickt. Für eine Ministerpräsidentin ist es aber unerträgliche Heuchelei, gemeinsames Lernen über 6 Jahre der Allgemeinheit zu verordnen und beim eigenen Kind die politischen Parolen über Bord zu werfen, weil die ja nur für das dumme Stimmvieh gelten sollen. Und Herrn Brauns, der nur dann Heuchelei anerkennen will, wenn die SPD-Bildungspolitik künftig scheitern sollte, sei gesagt: der Misserfolg linker Bildungspolitik in Deutschland ist längst evident.

Alexander Werner | Do, 7. September 2017 - 22:40

Nun Ja, die Entscheidung spricht für sich und gegen das deutsche Schulsystem sowie für das Scheitern der dafür verantwortlichen Personen. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.

Andreas Ulbrich | Do, 7. September 2017 - 22:49

Als ich noch Deutschlehrer war, hätte ich drunter geschrieben "Thema verfehlt!"
Viele Politiker schicken ihre Kinder auf Privatschulen, weil sie es sich leisten können. Bei Konservativen habe ich damit kein Problem. Bei linken Politikern ist es deshalb so schäbig, weil sie für unsere Kinder die Einheitsschule propagieren. Der Umstand, dass die öffentlichen Schule durch das Wirken von Politikern wie Frau Schwesig von mit Schülern sind, die die Landessprache nicht sprechen wird im Artikel "vergessen". Aber genau darum geht es. Vor dem gemeinsamen Lernen mit diesen Kinder schützt Frau Schwesig ihren Sohn. Darüber reden die Leute. Nur die Journalisten leider nicht.

frohgemut | Do, 7. September 2017 - 22:49

man könnte fast sagen das es eine Privatsache von Manuela schwesig ist,ob sie ihr Kind auf eine öffentliche oder eine Privatschule schickt-Aber als Mitglied einer Partei,die gerade die Bildungspolitik in den Mittelpunkt stellt,verdeutlicht ihre endscheidung das misstrauen gegenüber dem öffentlichen bildungssystem-mit dieser endscheidung hat sie die glaubwürtigkeit der SPD in frage gestellt,es wird ihr bewusst sein,das ein kostenloser Kita besuch bis zur uni,die Einrichtungen herunterwirtschaften wird-deshalb sollte man zu den gestaffelten gebührenbeiträge zurückkehren,um die Einrichtungen und somit das lernumfeld zu verbessern-

Edgar Timm | Do, 7. September 2017 - 23:04

„Unsere Bildungspolitik schafft gleiche Chancen für alle. Denn noch entscheidet hier zu oft der Geldbeutel der Eltern“ - und Frau Schwesig will für ihren Sohn bessere Chancen. Sie kann es sich leisten.

Frau Schwesig geht es nicht um bessere Chancen für ihren Sohn, sondern die öffentliche Schule ist einfach zu weit von ihrer Wohnung entfernt. Ich glaube es sind ca. 300m mehr, da gibt man doch gerne ein paar hundert Euro mehr aus im Monat um dem Sohn den Schulweg zu erleichtern. Was für eine Mutter, sie könnte sich die besten Privatschulen für ihr Kind leisten und sie denkt nur an den kürzesten Schulweg für ihren Sohn.

Darüber hinaus hat das Fridericianum (das öffentliche humanistische Gymnasium) einen besseren Ruf als die Ecolea. Vielleicht hat der kleine Schwesig aber auch nicht die Aufnahmeprüfung in die Hochbegabtenklasse an der Schule geschafft.

Johann Betz | Fr, 8. September 2017 - 09:52

Mir fehlt in der Berichtstattung ein Hinweis darauf, welche Art von Privatschule es ist. Auch unsere Kinder haben an einer kirchlichen Ersatzschule Abitur gemacht, weil das der kürzere Schulweg war. Es galt derselbe Lehrplan mit Zentralabitur, der Unterricht war wie an der staatlichen Konkurrenzschule mal mehr, mal weniger gut. Schulgeld gab es auch nicht.

Bei "Privatschule" denken viele Leser gerne an Salem oder was ähnlich elitäres, was ist es denn nun in Schwerin?

Peter Lieser | Fr, 8. September 2017 - 09:55

Offensichtlich ist es immer Privatsache, wenn politisch gerade paßt. Zum Beispiel war bei Wulff, nix mehr Privatsache, auch das geschenkte Bobbycar für seinen Sohn nicht. Wenn die öffentliche Schule etwas weiter entfernt ist, hat sie doch sicher ein Fahrzeug oder kann den Fahrdienst in Anspruch nehmen. Die Wertschätzung für Politiker bleibt bei mir auf niedrigsten Niveau. Basta, wie man in der SPD zu sagen pflegt.

Thomas Kloft | Fr, 8. September 2017 - 10:32

Vorab - ja unser Bildungssystem ist seit Jahren marode und muss endlich reformiert werden. Aber sorry, Frau Schwesig darf ihren Sohn gerne auf die private Schule schicken, wenn sie gleichzeitig das Problem der öffentlichen Schulen angeht. Das würde übrigens fast jeder tun der dazu in der Lage ist, also reine Heuchelei. Wirklich erbärmlich ist die Tatsache dass jede Partei im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft, um der anderen zu Schaden, und das oftmals bei Themen, die sie in der Vergangenheit in Länderkoallitionen mit getragen haben. Wir sind seit Jahren ein reformbefreites Land, was vom noch vorhandenen Wohlstand übertüncht wird.

Lucas Schult | Fr, 8. September 2017 - 13:14

In reply to by Thomas Kloft

der Einheitsschule wird von den Roten propagiert. Wer Chancengleichheit aufs Plakat schreibt, der muss diese Chancengleichheit auch leben. Davon labern ja vor allem die linken Parteien. Dass sie ihre Kinder dann privat unterrichten lassen, weil sie sehen, dass sie die öffentliche Schule zu Grunde gerichtet haben, ist schäbig. Natürlich darf sie ihren Sohn auf die für ihn beste Schule schicken, bigot ist es dennoch

Ralf Schindler | Fr, 8. September 2017 - 10:59

In den von der SPD regierten oder mitregierten Bundesländern ist die Schulausbildung am schlechtesten. Es wurde uns von der SPD immer eingeredet, dass der Staat am Besten weiß, wie Kinder aufwachsen müssen. Stichpunkt - alle Kinder am Besten nach der Geburt direkt in die Kita. Frau Schwesig ist Ministerpräsidentin und damit für die Schulen zuständig. Und dann das. Ihr Sohn muss in eine Privatschule. Ist das staatliche Schulsystem in Mecklenburg-Vorpommern so schlecht? Oder ist es wie in der Überschrift geschrieben? Mir ist es egal wo der Sohn in die Schule geht. Diese Frau und ihre Partei predigen allerdings zu viel Wasser.

Ralf Ehrhardt | Fr, 8. September 2017 - 14:23

Zitat aus dem Eingangskommentar: "Die Empörung ist nachvollziehbar, kommt aber zu früh".

Na wann soll die Empörung denn kommen, wann ist sie genehm; nach der Abiturprüfung in 8 - 9 Jahren?

Wer sich selbst wie die SPD und deren Spitzenpolitiker ständig auf vielen Gebieten wie z.B. Bildungs- oder Flüchtlingspolitik mit einer ´besonderen oder sogar Sondermoral` versieht darf sich nicht wundern, wenn genau zum richtigen Zeitpunkt, nämlich aktuell hier zum Schulwechsel in eine Privatschule, die Kritik erhoben wird.

Ein Verschieben dieser Kritik auf einen späteren Zeitpunkt, zumindest bis nach der nächsten Wahl, würde ja jedes Recht auf aktuelle Kritikausübung außer Kraft setzen; was wäre das schön für unsere Regierenden!
In so einem Land könnte man -zumindest als Politiker- gut und gerne leben!

Joachim Fehr | Fr, 8. September 2017 - 16:04

Frau Schleswig kommt mir vor, wie eine Bäckersfrau, die Ihre Brötchen beim Konkurrenten Ihres Mannes kauft. Ihr fehlt ganz offensichtlich das Gefühl wie Ihre Entscheidung vom Normalbürger empfunden wird. Übertroffen wird Sie allerdings noch vom Kanzlerkandidaten der SPD, der den Abbruch der Beitrittsverhandlungen Mitbewerber Türkei fordert und nun darf der Bundesaußenminister mitteilen, dass er sich noch nicht einmal für eine allumfassende Reisewarnungd durchringen kann der Kanzlerkandidat der SPD hatte einmal mehr kein Gefühl für die beschränkten Möglichkeiten seines eignen zuständigen Ministers.

Juliana Keppelen | Fr, 8. September 2017 - 16:57

auch Privatschulen werden zum größten Teil von der öffentlichen Hand finanziert.

Wilhelm Maier | Fr, 8. September 2017 - 18:16

"will das beste für ihr Kind, so wie wohl alle Eltern das beste für ihr Kind wollen." Richtig so!.
Aber "Es sollte uns aber auch egal sein, wenn ein Kind auf eine öffentliche Schule geht. Eben weil es keinen Unterschied machen sollte. Diesen Zustand zu erreichen, sollten alle Politiker anstreben."
Sollten!!! Das muss doch selbstverständlich sein. Bei Politikerkaste so wie so. Sorgen Sie (Politiker!!!) für gleichheit! ( min. bei Kinder!) und das ist dann auch für immer vergessen.
Alles Gute.

Günter Schaumburg | Fr, 8. September 2017 - 20:21

In dem Ort, in dem ich wohne, wurde vor wenigen
Jahren eine Privatschule eröffnet. Ein Prunkbau,
derweil staatliche Schulen unter permanenter Geldnot leiden. Auf dem Schulparkplatz stehen
zur Abholzeit der lieben Kleinen dutzende Luxus-
karossen. Die Lehrerfluktuation ist immens, weil die Eltern für ihr Geld Ware sehen wollen, und die
Pauker eben auch nur Menschen sind. Politiker, gerade die von links, müssten es als ihre Haupt- aufgabe ansehen, das Privatschulsystem abzuschaffen. Aber, die Reaktionen auf den Artikel beweisen es: Auch das Bildungssystem zählt zum Wesen des Staates, der sich die Wurst nicht vom Brot nehmen lassen will. Nur ein ge-
spaltenes Volk ist ein gutes Volk. Divide et impera.

Dennis Staudmann | Fr, 8. September 2017 - 22:58

Die selbsternannte Elite verhält sich elitär. Jeder kennt sicher das alte Sprichwort, von denen, die Wasser predigen und selbst Wein trinken. Schwesig ist kein Einzelfall. Gerade in Berlin gibt es zahlreiche Beispiele von Grünen, die ihre Kinder morgens quer durch die Stadt fahren, um ihnen vor allem die Gewalttätigkeit Gleichaltriger zu ersparen. Wer im Kreuzberger Loft oder Dachgeschoss wohnt, schickt seine Kinder mit Sicherheit in keine Schule des Bezirkes, welche einen Migrantenanteil von mindestens 60 bis 80 % hat. Dass man täglich über Integration, Humanität, Gleichheit und Brüderlichkeit schwafelt, bedeutet noch lange nicht, dass man persönlich bereit ist, mehr Migranten zu kennen als den türkischstämmigen Gemüsehändler an der Ecke oder die Polin, die den eigenen Haushalt bewirtschaftet. Entlarvend finde ich den Satz in diesem Artikel: "Manuela Schwesig will das beste für ihr Kind...". Dem bleibt nichts hinzu zu fügen.

Ingo Müller | Sa, 9. September 2017 - 12:30

Ist es nicht die SPD mit Schwesig als Sprachrohr, welche pausenlos grenzenlose Offenheit, die Buntheit der Kulturen und die Inklusion an den Schulen fordert? Anscheind aber nur für die Anderen. Ich kann es verstehen, das es ihr an den staatlichen Schulen, welche restlos vergammelt sind, wo der Migrantenanteil hoch ist, das Niveau durch Inklusion niedrig ist, etwas zu bunt wird. Das Sohnemann dort auch nicht segeln kann, ist ja auch unmöglich. Nur im Fall Schwesig zeigt dieses Beispiel mal wieder, wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten!

Ingo Meyer | Sa, 9. September 2017 - 12:59

Nach dem wahrscheinlich wieder demütigendem Wahlergebnis der SPD wird man, wenn man nich sogleich mit groß-Koalitionären-Überlegungen beschäftigt ist, über die Gründe der Niederlage nachdenken. Da wird dann viel zusammenkommen. Man wird Schulz nicht bestreiten können, dass er sich redlich gemüht hat. Dass er der falsche Mann ist/war, dafür kann er nichts! Je nach Wahlergebnis wird man ihm trotzdem die Schuld gebe. Aber es sind die vielen kleinen Schnitzer innerhalb der Partei, die ihm den Wahlkampf zusätzlich erschweren. Musste Özugus die Konservativen provozieren - und nicht nur mit dem Bestreiten einer spez. deutschen Kultur? Muss Gabriel die Wahl schon frühzeitig verloren geben? Muss Oppermann bei Anne Will den guten Kumpel zu Kauder abgeben? Und , und, und
Dazu gehört denn auch, dass die privat absolut nachvollziehbare Entscheidung von Frau Schwesig alle Verlautbarungen der SPD zu Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu Makulatur degradiert!
Ich hätte bis nach dem 24. gewartet!

Rudi Ehm | Sa, 9. September 2017 - 14:30

Links reden, rechts leben. So einfach ist das.

Michael Ludwig | So, 10. September 2017 - 08:57

Es ist genauso wie mit den Jubelhäschen für ein buntes, weltoffene Deutschland.
Aber bloß nicht in meinem Wohnviertel,dann wird es eklig.

Michael Bahr | So, 10. September 2017 - 14:19

Schwesigs Verhalten ist weder Zufall noch Ausrutscher. Seit langer Zeit kann ich selbst in meinem privaten Umfeld beobachten wie diejenigen, die immer vehement für die Gemeinschaftsschule/Gesamtschule eintreten genau in dem Moment, in dem es dann um ihre eigenen Kinder geht, alles dafür tun, damit diese Kinder an einem Gymnasium unterkommen. Das alles passt hinten und vorne nicht zusamnen und stellt die größte Heuchelei in bildungspolitischen Fragen dar, die man sich denken kann. Ich vertrete immer klar das gegliederte Schulsystem, möchte, dass das Gymnasium Gymnasium bleibt, stemme mich gegen Niveauabsenkungsbestrebungen und Auflösungstendenzen zu Gunsten eines Gesamtschulsystems. Ich bin mit meinen Positionen klar und offen, aber die sozialdemokratischen und grünen Heuchler in Sachen Schule gehen mir mächtig gegen den Strich.

Henry Sawallisch | So, 10. September 2017 - 22:53

Wer noch etwas Realitätssinn hat ,dem dürfte die Entscheidung Frau Schwesigs und anderer Priviligierter,Etablierter ,nicht überraschen.Bei den eigenen Kindern setzt dann doch der gesunde Menschenverstand ein,und alle ideologischen Postulate treten in den Hintergrund(ich würde es ,nebenbei gesagt, genau so machen).Man möchte sein Kind unter deutschsprachigen Mitschülern wissen,und nicht Rücksicht nehmen müssen auf die ,die es nicht für nötig halten,ihre Kinder sprachlich und kulturell auf den Schulunterricht vorzubereiten.Die falsche Einwanderungspolitik sollen gefälligst die steuerzahlenden Normalbürger ausbaden.Das heisst,das verminderte Lerntempo in Toleranz erdulden.Es ist wieder mal nur entlarvend,wenn solche linksgestrickten Moralapostel ihre wahre Einstellung demonstrieren.Sie sind dann wohl doch nicht so von unserem "tollen"staatlichen Bildungssystem überzeugt,so wie es die jetzt Regierenden gebetsmühlenartig mit staatstragender Miene postulieren...

Robert Friedrich | Di, 12. September 2017 - 14:12

Nicht aufregen, das ist doch so üblich. In Turnschuhen in den Bundestag, mit Maßanzug heraus, im Speckgürtel wohnen, Flüchtlinge dezentral verteilen, Migranten in die Schulklassen (Inklusion) , die eigenen Kinder bitteschön in die Privatschule. Hat das Volk noch fragen?

Harald Pflüger | Di, 12. September 2017 - 23:13

Links reden und rechts leben war immer schon ein gängiges Modell. Auch im (Schul-) Bildungsbereich. Ganztagsschulen und integrierte Gesamtschulen fordern und die eigenen Kinder dann auf Privatschulen schicken, gern auch Waldorf geprägt, ist doch nichts Neues. Oder auch: "Wasser predigen und Wein trinken". Aber Frau Schwesig weiß eben, was ihrem Sohn gut tut, und da wendet sie sich halt im Zweifel mal von linken Dogmen ab und wählt gegen Geld, an dem es ihr ja nicht fehlt, die offenbar bessere Ausbildung für den Sohnemann. Chancengleichheit ist für andere!

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