Cicero im August - Urlaub für immer

Gerade in der Ferienzeit fragen sich viele: Warum nicht immer so? Warum sich nicht von der Diktatur des Kalenders und dem beruflichen Hamsterrad befreien? Für die August-Ausgabe des Cicero haben wir Menschen besucht, die diesen Schritt gewagt haben

Ein altes Dreirad steht in einem grünen Garten
Die Sehnsucht nach Entschleunigung ist groß / David Richard für Cicero

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

So erreichen Sie Christoph Schwennicke:

Rückflug von Bristol nach zwei Wochen Auszeit im rauen Westen von Wales. Bei der Gepäckabgabe kommt in der Gegenwindung der Schlange ein Mann mit
dem T-Shirt zum Tage entgegen. „Permanent Vacation“ steht auf der Brust, in buntem Blumenmotiv auf tristgrauem Grund.

Herrliche Vorstellung. Gerade jetzt. Immer Dylan Thomas lesen, dazu ein Glas zimmerwarmen Single Malt, der bernsteinfarben schimmert im Flackern des offenen Kamins. Die Muskeln müde vom Küstenwanderweg direkt an den Klippen. Das Meer, die Naturgewalten, eine Schule Delphine in einer Bucht, das Wechselspiel von Licht und Schatten, Wolken und Sonne. Das Gelb des Ginsters eingesprenkelt ins Lila der Heide. Den Geschmack von Fish Pie und Real Ale aus dem Pub im Dorf noch im Mund.

Warum nicht immer so? Warum nicht das Cottage mit Blick auf die Bucht von Aberreidy und diesen spektakulären Sonnenuntergängen einfach behalten. Dableiben. Nie mehr Diktatur des Kalenders. Nie mehr Herrschaft des Handys. Keine Kollegen, kein Hamsterrad, keine unangenehmen Termine.

Auf dem Weg zum Glück?

Unser Autor Christian Schüle hat sich zu Menschen begeben, die das getan haben. Die alles hinter sich gelassen und ein neues Leben angefangen haben. Ein vormals fiebriger Parlamentskorrespondent hat nach mehr als 20 Jahren die nervöse Zone des politischen Berlin verlassen und restauriert jetzt Möbel in der Provence. Radikaler kann ein Wechsel von Tempo und Sujet kaum sein. Eine amerikanische Kunstlehrerin aus dem flirrenden San Francisco ist vor zehn Jahren auf Naxos geblieben, um herauszufinden, wie Einfachheit geht.

Findet man auf diese Weise mehr Glück? Oder geht Urlaub für immer gar nicht, weil man sich selbst nicht entkommt, egal, wohin man geht? Und weil die Auszeit nur dann schön ist, wenn sie die Ausnahme bleibt und nicht Alltag wird. Antworten lesen Sie in dieser Ausgabe. Und ich arbeite den schiefen Stapel ab, der sich in zwei Wochen auf dem Schreibtisch aufgebaut hat. Und die 342 aufgelaufenen Mails.

cicero-Titel

Die August-Ausgabe des Cicero erhalten Sie ab sofort am Kiosk oder in unserem Online-Shop. Darin finden Sie außerdem eine vorläufige Integrationsbilanz der in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland Geflüchteten, eine Reportage über Korruption und Vetternwirrtschaft in Irland sowie Porträts von Seyran Ates, Alexej Nawalny oder Boiko Borissow.

Werfen Sie hier einen Blick in das Inhaltsverzeichnis.

 

 

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 20. Juli 2017 - 09:52

Ich steige auch aus, gehe nach Afrika und sattel um auf Flüchtlingshelfer und -Schlepper!!!

Roswitha Schaffgans | Fr, 21. Juli 2017 - 11:55

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Sollte man, da "fährt" man besser!

Stefan Jess | Do, 20. Juli 2017 - 10:57

Ich bin gespannt auf den Artikel, werde nachher mal zum Briefkasten gehen.

Trotzdem sehe ich das Thema eher kritisch.

Die Idee zu "entschleunigen" bedeutet ja häufig auch, sich aus Verantwortlichkeiten zurück zu ziehen. Sei es als Elternteil, Partner, etc. Diese Verantwortlichkeiten können dabei sowohl materiell als auch gefühlsmässig sein.

Die wenigsten können oder wollen das.

Somit bleibt der Ansatz doch eigentlich nur für die interessant, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen und Anstrengung und Leid aus dem Weg gehen wollen. Mehr oder weniger ist das hedonistisch.

Aber, wie gesagt, mal schauen was der Artikel her gibt.

Christa Maria Wallau | Do, 20. Juli 2017 - 12:14

Was Sie im letzten Abschnitt noch in Frage stellen,
lieber Herr Schwennicke, das ist die schlichte Wahrheit:
"DIe Auszeit ist nur dann schön, wenn sie die Ausnahme bleibt und nicht Alltag wird."

Man kann natürlich "aussteigen" aus seinem bisherigen Leben, es radikal verändern, entschlacken und verlangsamen, aber dadurch wird es nicht zu einem Dauer-Urlaub, mag man auch seinen Wohnort an einen schönen Ort verlegen, wo viele Menschen Urlaub machen.

Das Alltags-Gefühl holt einen immer ein!
Und vor allem: Die eigene Unzulänglichkeit.

Was man durch radikale Veränderung sicher erreichen kann, ist eine neue Sinngebung für sein Leben und einen höheren Grad an Zufriedenheit, aber kein permanentes Urlaubsgefühl.

sehr schön zusammengefasst und auf den Punkt gebracht.
Man nimmt sich immer mit und die Leute die dies machen/versuchen sind in einem Alter in dem man sich nicht mehr ändert.....

. . . Sie haben unvoreingenommen Recht. - Als Rentner hab' ich es versucht, bin nach Mauritius, Südafrika, Namibia, Mocambique, Swaziland, Israel, Jordanien, Alaska, Thailand - nichts hat dem entsprochen, was hier Herr Schwennicke über "permanent vacation" schreibt. Warum eigentlich nicht - ich war nie zufrieden. Was soll ich dort tun? Bücher schreiben? Kann ich nicht. Zeitung lesen, geht max. 3 Std. am Tag, also, was bleibt einem in den sogenannten "permanenten vacation" ???
Ich konnte es nicht herausfinden und fand mich manchmal schnell wieder auf dem nächsten Flughafen.- Vielleicht stimmt es auch: Man will immer gerade da hin, wo man gerade nicht ist - und wenn man dann dort ist, stellt man fest: Es ist auch nichts Besonderes - also, was nun? Es ist zum Verzweifeln . . .

.. wenn man welche (Kinder etc.) hat. Nicht alle können in das (hoffentliche) Vergnügen kommen. Und viele sollten sich dem auch mehr bewusst sein.
Ansonsten, wenn man die Möglichkeit (finanziell, gesundheitlich..) hat, sollte man diese nutzen und "ein wenig" reisen. Den "Horizont erweitern" hilft, "fit" zu bleiben und "zufriedener" zu sein. Zumindest bei den meisten.. (natürlich sind immer "die Anderen" die "Nichtnormalen"... ;o} )

fritz richter | Do, 20. Juli 2017 - 13:51

Ich denke, dass Dauerurlaub kaum attraktiv ist. Das wird einem nach wenigen Monaten fad. Was wir wirklich brauchen, sind Beschäftigungen, die mit unseren Leidenschaften, unsere Begabung echt Spass machen. Und dann geht auch was weiter, und dann ist Erfolg was anderes als irgend jemand anderen den Broterwerb im Wettkampf weggenommen zu haben. Jeder sollt in sich gehen, sich von inneren Hindernissen befreien und diesen oben gezeichnete Weg gehen können. Wette, wir wären viel zu friedender als heute. Diese "Innere Befreiung" ist es, die uns noch fehlt. Dann die Dinge tun, die hier wirklich, wirklich tun wollen (Fritjof Bergmann, New Work). Da ist was wahres dran. Routinen machen eh bald Roboter&KI. Bleibt für uns das "SINN- VOLLE"! das müssen wir suchen. Dann brauch ich vor Spass und Freude am Leben keinen Urlaub mehr.

Conny Sonntag | Fr, 21. Juli 2017 - 09:31

In reply to by fritz richter

Die ständige Suche nach "Sinn" ist nicht immer "sinnvoll", wenngleich nicht auch kontraproduktiv. Desweiteren ist die Zufriedenheit im (komplexen) Wechselspiel mit dem "Sinn" zu nennen.

helmut armbruster | Do, 20. Juli 2017 - 14:42

der Mensch ist kein passives "Tier". Er will sich mit etwas beschäftigen, sich an etwas reiben. Findet dieser Tätigkeitsdrang kein Betätigungsfeld, dann läuft er ins Leere und der Mensch wird auf sich selbst zurück geworfen, wo er dann nichts hat außer eben sich selbst.
Dieses Selbst reicht aber in den meisten Fällen nicht aus um den Tag irgendwie auszufüllen. Langeweile stellt sich ein und um ihr zu entfliehen fängt der Mensch an die unsinnigsten Dinge zu tun.
Hauptsache er ist nicht mit seiner eigenen Leere allein, denn alles kann er ertragen, nur sich selbst nicht.
Schlechte Gesellschaft, langweilige Vorträge u. Ausstellungen, dumme Computerspiele, sinnlose Reisen, idiotische Fernsehserien, Kartenspiele, blödes Stammtischgeschwätz, alles erträgt der Mensch u. sucht es sogar, Hauptsache er kann der Langeweile entfliehen.
Manche schreiben sogar Kommentare im Cicero...

Sie sprechen mir aus dem Herzen, vielleicht sollte
man einen Club gründen oder lieber politisch aktiv
werden ? Humor !! Humor hilft immer, man sollte
öfter über sich selbst lachen oder lange Spaziergänge
am Strand absolvieren ..

Die meisten sind halt nicht Herr im eigenen Haus/Kopf, sind hilflos Ihren Impulsen ausgeliefert oder können Ihren amoklaufenden Verstand nicht kontrollieren, der immer was neues will, weil er so trainiert wurde. Der Perfekte Mensch für die Konsumindustrie. Aber es gibt Auswege, z.B.: Meditation, dadurch lässt sich trainieren, wie man die aufkommenden Impulse, Gefühle, Bilder, etc. die gerne auch Resonanzkreisläufe bilden und sich dadurch aufschaukeln, weiterziehen läßt. Das befreit. Einmal gelernt kann man das im auch im Alltag praktizieren, im Auto an der Ampel, im Bus, etc. Dadurch wird man erst selbstbestimmt, souverän und merkt was wirklich wichtig ist.

Bernhard Jasper | Do, 20. Juli 2017 - 16:02

Selbstverständlich gehören sich aufdrängende Fragen nach dem guten, bewussten oder erfüllten Leben, der Umgang mit diesen Fragen, das Erproben und Prüfen möglicher Antworten, zur „künstlich-natürlichen“ Lebensweise des Menschen.

Der Mensch muss sich nur zu dem machen was er schon ist. Und das geht nur durch Kultur.

Wilhelm Maier | Do, 20. Juli 2017 - 16:14

Ein Fahrrad, wie auf dem Foto, hat doch bestimmt auch was besseres verdient.
Der Mensch, wenn er zu lange einfach rumsteht oder ohne Beschäftigung sich langweilt, rostet auch vor sich hin.
"und restauriert jetzt Möbel in der Provence", das kann ich verstehen...

Claudia Martin | Do, 20. Juli 2017 - 16:25

wenn man will. Hier muss jeder sein Ding machen. Jeder fühlt sich ja anders wohl. Teilzeitarbeit wäre eine Alternative zum völligen Ausstieg. Praktizierte ich selber und kann es nur empfehlen.

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 20. Juli 2017 - 18:10

Dauerurlaub hat man, wenn man tot ist! Bis dahin heißt es leben, leben, leben...NUR - die einzige Beeinträchtigung meines Lebens habe ich in St. Angela ausgemacht. Sie und ihre dämliche Flüchtlingspolitik und dazu ihre saublöden, depperten Erklärungsversuche. Die Glibbermasse -hersteller müssten eigentlich ihren Wahlkampf kräftig sponsorn.

Harald Schlottmann | Do, 27. Juli 2017 - 17:29

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Ich stimme Ihnen zu, und auch mir hat St. Angela meine ganze Zukunft versaut.
Ich bin jetzt 70 Jahre alt und werde wohl für meine "Letzen Jahre" noch nach Süd-oder Mittelamerika auswandern. Dort gibt es keine Scharia und auch keine "Facharbeiter" !!
mfG

Dimitri Gales | Do, 20. Juli 2017 - 20:59

Ein Normalverdiener, der vielleicht eine Immobilie und sonstiges abzahlen muss, Familie hat.....der kann nicht aussteigen. Es ist aber besser, den gewohnten Trott zu verlassen, wenn man in seinem bisherigen Leben nicht glücklich ist. Aber den meisten fehlt entweder der Mut oder die Ideen dazu. Leid tun mir manchmal so manche Führungskräfte in der Wirtschaft: viel geopfert an Zeit und Energie, schufteten, als gehöre ihnen das Unternehmen, keine eigene Nebenbeschäftigung oder Leidenschaft kultiviert, dann kommt der Rausschmiss. Diese Leute stehen dann vor dem Nichts.

Arno Kohlert | Fr, 21. Juli 2017 - 08:00

Ein derartiger Ausstieg ist nur wenigen möglich. Sehr interessant im gedruckten Artikel ist die Aussage zur Arbeitszeit. Ich glaube auch, dass eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 25 Std./Woche sinnvoll wäre. Auf jeden fall eine Alternative zu solchen Theorien wie "Grundeinkommen". Diese Verkürzung der Arbeitszeit würde im Grunde allen zu Gute kommen: Den Beschäftigten und dem Unternehmen, Behörde etc.

Anja Niksmer | Fr, 21. Juli 2017 - 11:42

Ich könnte mir nicht vorstellen, von heute auf morgen nichts Produktives mehr zu tun. Doch ich würde gern das Arbeitspensum reduzieren. Das lässt sich aber in vielen Berufen leider schwer umsetzen, und Vorgesetzte braucht man danach oft gar nicht zu fragen. Also, ich muss wieder ins Hamsterrad. Ciao ciao...

Bernhard Jasper | Fr, 21. Juli 2017 - 15:36

Herr Sunnus,

das Gedicht „Zum Sehen geboren..."
findet sich im 5. Akt in Goethes Faust II.

Zum Sehen geboren,
Zum Schauen bestellt,
Dem Turme geschworen,
Gefällt mir die Welt.

Ich blick' in die Ferne,
Ich seh' in der Näh'
Den Mond und die Sterne,
Den Wald und das Reh.

So seh' ich in allen
Die ewige Zier,
Und wie mir's gefallen,
Gefall' ich auch mir.

Ihr glücklichen Augen,
Was je ihr gesehn,
Es sei, wie es wolle,
Es war doch so schön!

Cecilia Mohn | Fr, 21. Juli 2017 - 18:20

Ja, ich habe das vor Jahren mit meiner Familie ausprobiert und möchte diese Zeit nicht missen. Allerdings sind wir nach 5 Jahren aus den verschiedensten Gründen wieder "heimgekehrt" in die Stadt.
Wenn man als Urlauber in einem Traumgebiet lebt, dann wird man von den alteingesessenen Menschen umgarnt und gemocht. Klar, man bringt Geld usw. Wenn man es aber wagt, da hinzuziehen, wird man sein blaues Wunder erleben. Man mutiert vom Urlauber zum Konkurrenten und wird nicht mehr so einfach akzeptiert. Irgendwann hat man sich möglicherweise integriert, aber fast zum Preis der Selbstaufgabe.
Das ist meine Erfahrung. Nie wieder ziehe ich in eine Idylle.
Oder doch?
Das Goethegedicht passt ganz gut dazu - zum Sehen geboren - ja zum Angucken ist eine Idylle da ....

Torsten Knecht | Fr, 21. Juli 2017 - 21:47

... früher gab es keinen Urlaub. Da gab es viele viele Kirchen-Feiertage als Alltagsfluchten und Sinnstütze. Waren die Leute unglücklicher?

Und heute, wer im Geld- u. Zeitwohlstand lebt, der kann alternative Lebensentwürfe leben. Auch gut u. ein Fluch, wenn die Suche kein Ende findet, weil sich das Finden (in einem Selbst) nicht einstellt.

Wenn es nur noch um Kontrastprogramm zum Alltag geht, dann sollte man sich fragen, warum das so ist?

Ich denke, dem Tag mehr Leben zu geben u. im Augenblick zu leben, geht immer. Kleine Abweichungen im Alltag bereichern das Leben, die tagtägliche Dosis ist Lebenselixier. Wer nicht lebt, der wird auch nicht im Urlaub wieder lebendig, der wechselt nur die Umgebung wie ein Kleidungsstück.

Ralph breyer | Sa, 22. Juli 2017 - 10:07

Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Mercedes zur Arbeit

Reinhard Jurochnik | Di, 25. Juli 2017 - 10:32

Wenn ich etwas nicht machen würde, wenn ich Urlaub für immer hätte, dann wären es "Reisen".
Ich meine, mal irgend wohin fahren, das wäre schon ok, aber verreisen mit dem Ziel eine Gegend zu sehen oder gar in einer Gegend zu leben, die schöner wäre als hier, das wäre für mich Quatsch. Denn wenn ich nicht hier zufrieden bin, dann bin ich es woanders auch nicht.

Dr. Lothar Sukstorf | Fr, 28. Juli 2017 - 13:37

Bei gar manchen Journalisten kann man sagen; "Ihr Arbeitsplatz, mein Urlaubsort..."

Uwe Schulz | Mo, 31. Juli 2017 - 15:25

Urlaub für immer würde für mich bedeuten, kreativ tätig zu werden.

Udo Dreisörner | Fr, 11. August 2017 - 09:26

Uns genügen die kleinen Fluchten aus dem Alltag. Wir können auch mal elegant nichts tun und die Seele baumeln lassen. Auch wir reisen gerne, kommen aber auch immer gerne wieder nach Hause. Ein Halbtagsjob bei gleichem Geld, das wäre was :-)

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