Meinungsforschung - Die hausgemachte Krise

Für Nordrhein-Westfalen haben Meinungsforscher ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU vorausgesagt. Doch zuletzt lagen die Wahlprognosen oft daneben. Das liegt nicht nicht nur an der wachsenden Unberechenbarkeit der Wähler, sondern auch am fehlenden politischen Kompass der Eliten

Vor der Projektion eines Balkendiagramms mit Ergebnissen einer Umfrage zur Bundestagswahl wird ein Schatten abgebildet, der einen Zettel ausgefüllt
Meinungsforscher diagnostizieren das Wahlverhalten als wechselfreudig, spontan und emotional / picture alliance

Autoreninfo

Matthias Heitmann ist freier Publizist und Autor des Buches „Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens“ (TvR Medienverlag Jena 2015). Im Januar 2017 ist sein neues E-Book „Zeitgeisterjagd SPEZIAL: Essays gegen enges Denken“ erschienen. Infos zum Download unter www.zeitgeisterjagd.de.

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Matthias Heitmann

2016 war ein überraschendes und damit schlechtes Jahr für die politische Meinungsforschung: Spätestens seit dem Votum der Briten für den Brexit, der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und den guten Wahlergebnissen der AfD im vergangenen Jahr wird angeregt über das „Versagen der Demoskopen“ philosophiert. Ähnlich wurde zuletzt in den Jahren 2012 und 2013 diskutiert. Damals waren es die überraschenden Ergebnisse der Piratenpartei und auch das unerwartet schlechte Abschneiden der FDP, die die Frage aufwarfen, ob die üblichen Methoden der Meinungsforschung noch in der Lage seien, aktuelle Stimmungslagen akkurat einzuschätzen.

Vorhersagbare Meinungen werden zu rarem Gut

Die heute angeführten Ursachen für die Krise der Demoskopie ähneln denen, die bereits vor vier Jahren diskutiert wurden. Insgesamt, so betonen Forscher, sei es wesentlich komplizierter und aufwändiger geworden, die Meinungen von Menschen zu erheben. Da Meinungsumfragen traditionell telefonisch und regional durchgeführt werden, aber gerade junge Leute keinen Festnetzanschluss mehr besitzen, ist es schwierig, manche Befragtengruppen überhaupt noch zu erreichen. Zudem sei die Bereitschaft, an Meinungsumfragen teilzunehmen, in den letzten Jahren rapide gesunken. Dies hat nach Ansicht der Forscher einerseits mit der insgesamt gestiegenen Anzahl von Befragungen aller Art und der daraus resultierenden Übersättigung, andererseits aber auch mit dem gesunkenen Interesse an politischen Themen zu tun. 

Insgesamt gilt der heutige Wahlbürger als weniger partei- und milieugebunden, er wird als wechselfreudiger wahrgenommen und auch als emotionaler und spontaner beeinflussbar. Gleichzeitig wird jedoch angeführt, dass das in den verganenen Jahren polarisierter gewordene gesellschaftliche Klima dazu führe, dass der Druck auf „andersdenkende“ Wähler größer geworden sei. Dies habe zur Konsequenz, dass häufiger mit den eigenen Überzeugungen „hinter dem Berg“ gehalten werde und man schneller bereit sei, „sozial erwünschte“ Antworten zu geben, um nicht aufzufallen.

Meinungsforscher müssen auch sich selbst erforschen

All diese Gründe klingen plausibel, sie haben alle ihre Berechtigung und ihr Gewicht. Und dennoch fällt auf, dass sich die Problembetrachtung stark darauf konzentriert, Verhaltensveränderungen bei den Wählern in den Blick zu nehmen. So richtig und wichtig diese Untersuchung auch ist – sie ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn die sich verändernde politische Kultur wirkt sich eben nicht nur auf den „Untersuchungsgegenstand“ – also auf die Menschen und ihre Ansichten – aus, sondern auch auf diejenigen, die ihn untersuchen sowie auf die Bedeutung, die diesen Ergebnissen beigemessen wird. Während die Demoskopen ganz gut darin sind, die Veränderungen ihres Spezialgebietes zu analysieren, kommt der Aspekt der kritischen Selbstanalyse häufig zu kurz. Diese Analyse wäre jedoch sehr wichtig, um die aktuellen Probleme des Forschungszweiges zu verstehen.

Meinungsforscher diagnostizieren Veränderungen der politischen Kultur in erster Linie anhand des messbar veränderten Befragtenverhaltens – das ist ihr Job. Aus ihrer Sicht zeichnet sich diese Kultur dadurch aus, dass Menschen scheinbar immer schwerer nachvollziehbare, zunehmend irrational handelnde und schwer zu greifende und begreifende Wesen sind: Sie sind schwer erreichbar, treffen seltsame Entscheidungen, die so mancher „Experte“ als uninformiert und „falsch“ einordnet, und noch dazu wird man auch noch misstrauisch beäugt, nur weil man sie nach ihrer Meinung fragt. Anders formuliert: Aus dieser Perspektive erscheint die Gruppe der Befragten häufig nicht als das, was sie eigentlich ist: eine repräsentative Stichprobe des „Souveräns“ der Demokratie, den es respektvoll zu analysieren gilt.

Forschung und Politik: in Ratlosigkeit vereint

Diese Sichtweise und Erfahrung der Forscher kann problemlos anknüpfen an die Einstellungen, die in der etablierten Politik gegenüber den Bürgern vorherrschen: Auch hier dominieren Skepsis und Misstrauen gegenüber der Masse der „Normalverbraucher“ sowie der pädagogische Impuls, diesen Hilfestellungen für die Alltagsbewältigung geben zu müssen, um die Welt im Lot zu halten. Auch hier wird regelmäßig die ernüchternde Erfahrung gemacht, dass die Menschen so ganz anders leben und auch so ganz anders wählen, als die Expertenriege empfiehlt, anstrebt und für richtig hält. Es gibt also einige entscheidende Punkte, in denen Meinungsforschung und Politik auf Basis ähnlicher Erfahrungen zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen. Diese Schlussfolgerungen kreisen zumeist um die Frage, wie mit einer offenbar immer unberechenbarer werdenden Bevölkerung umzugehen ist und wie sie besser erreicht werden kann.

Demoskopen und Politiker haben also auf mehreren Ebenen viel miteinander zu besprechen. Naturgemäß hat sich die Politik immer für die Ergebnisse der Meinungs- und Wahlforschung interessiert – das an sich ist auch kein Problem. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Interesse an der öffentlichen Meinung jedoch zu einer Abhängigkeit entwickelt. Dies hat das Verhältnis zwischen der Meinungsforschung und der Politik grundsätzlich verändert: Im Zuge der inhaltlichen Angleichung und auch der ideologischen Entleerung politischer Parteien ist es zuletzt immer wichtiger geworden, auch kurzfristige Stimmungslagen im Auge zu behalten und darauf zu reagieren. An die Stelle langfristiger und inhaltlich fundierter Strategien sind kurzfristiges Denken und Anpassung an den Zeitgeist und die aktuelle Stimmung getreten. Dies ist der Grund dafür, warum wir heute fast täglich mit neuen Umfrageergebnissen konfrontiert werden. Sie sind der Ersatz für den unserer führenden Elite abhanden gekommenen politischen Kompass.

Diese Veränderung macht die neue Dimension der Krise der Demoskopie aus: Eben weil wir in einer politischen Kultur leben, die auf quasi stündlich ermittelten Stimmungsbarometern beruht, erfährt die Meinungsforschung einen enormen politischen Bedeutungszuwachs. Sie wird selbst zu einem politischen Hebel – ohne dies anzustreben. Dies hat erheblichen Einfluss auf ihre Qualität und Intention: Meinungs-„forschung“ hört auf, reine Forschung zu sein, denn sie entscheidet Politik, insbesondere in Zeiten sinkender inhaltlicher Parteibindung, zunehmender Personalisierung und spontanerer Mobilisierungspotenziale.

Die Politisierung der Meinungsforschung ist ihr Untergang

Dieses Wechselspiel zwischen zunehmend oberflächlicher und stimmungsabhängiger Politik und daher immer entscheidungsrelevanter werdender Demoskopie geht natürlich auch an den Befragten nicht spurlos vorbei: In dem Maße, in dem Demoskopen in der öffentlichen Wahrnehmung immer stärker mit dem politischen Apparat verschwimmen, verändert sich auch das allgemeine Teilnahme- und Auskunftsverhalten. Die Menschen erkennen, dass die Meinungsforschung selbst zu einem Instrument geworden ist, mit dem Politik gemacht, zumindest aber gezielt beeinflusst werden kann. Es überrascht nicht, dass der Eindruck weit verbreitet ist, dass Politiker stärker auf Umfragewerte achten als auf Wählerinteressen. Es ist daher auch kein Wunder, dass in Befragungssituationen anders agiert wird als in Zeiten, in denen man meinte, man habe es mit hoch angesehener und wissenschaftlich-neutraler Sozialforschung zu tun. Und so passt man sein Verhalten an: beispielsweise durch Nichtteilnahme oder durch gezielte Andersbeantwortung von Fragen, um ein „Zeichen zu setzen“.

Die Krise der Demoskopie wird sicherlich zu einem großen Teil durch gesellschaftliche Modernisierungen und die hinterherhinkende Entwicklung moderner Forschungsmethoden ausgelöst. Der unverstandene  und bislang auch kaum thematisierte Teil der Krise ist aber interessanterweise genau der Aspekt, unter dem auch die Politik leidet: Politiker wie Forscher unterschätzen die tatsächliche Rationalität des Wählerverhaltens. Aus politikwissenschaftlicher Sicht sind Wählerentscheidungen wie die für den Brexit, die Wahl für Trump oder auch der zeitweise Erfolg der AfD keinesfalls Folge wachsender Irrationalität, sondern durchaus logisch nachvollziehbar – vorausgesetzt, man erachtet es für wichtig, sich mit diesem Denken zu beschäftigen. Interessant ist, dass sich sowohl die etablierte Politik als auch die Wahlforschung genau solchen Einsichten verweigern. Wenn sich dies nicht ändert, wird die Meinungsforschung parallel zur etablierten Politik an Einfluss verlieren.

Hans Herzberger | So, 14. Mai 2017 - 11:26

Heutzutage verbindet doch jeder die Veröffentlichung der politischen Umfragen mit Wahlmanipulation im Sinne des Auftraggebers. Das Vertrauen der Wähler in solche Umfragen geht gegen Null. Diese Umfragen finden wahrscheinlich ausschließlich im Umfeld der Begünstigten statt. Die wahre Volkesmeinung im unteren Segment welche ja die Masse darstellt, wird nie befragt und deren Meinung kommt auch nie zum tragen. Zudem will man Meinung vorgeben und manipulieren nach dem Motto " Es kann nicht sein, was nicht sein darf ". Zudem haben diese Meinungsforschungsinstitute eine zu große personelle Nähe zu Parteien und deren Lobbyisten. Vereinfachtes Fazit : Alles Augenwischerei im Sinne der Entlohnung !

Lara Engelhardt | So, 14. Mai 2017 - 12:30

Zitat: "Sie wird selbst zu einem politischen Hebel – ohne dies anzustreben." Diese Aussage halte ich für falsch. Wenn man z.B. das Forsa-Institut betrachtet, so ist deren Leiter Güllner ganz klar Partei, und steht für die SPD.

Die überwiegende Zahl der sogannten Meinungsforschungsinstitute haben aus meiner Sicht ein ganz anderes Dilemma: sie werden von den Parteien, die im Parlament sitzen, beauftragt und bezahlt. Daher fühlen sie sich auch verpflichtet, denen keine schlechten Botschaften zukommen zu lassen. Mit der AfD ist das aber schlecht möglich. Daher wird sich einiges zusammengelogen. Dumm dabei ist, dass die %e der Parteien kommunizierende Röhren sind. Was die eine mehr kriegt, muss jemand anderem weggenommen werden. Grundziel ist aber dabei, die AfD kleinzureden und zu marginalisieren! Daher die hohen Werte für CDU und SPD und die immer schlechter werdenden %e der AfD! Denn dass die FDP plötzlich staatstragend aus der Versenkung erscheint, ist ein Witz! Ein schlechter!

Reinhard Schröter | So, 14. Mai 2017 - 12:32

Forsa, ein profitorientiertes Unternehmen mit dem Herr Güllner, Mitglied der SPD sein Geld verdient, erwartet von denen , die er zur Mitarbeit heranzieht, den Befragten, dass sie das ohne Gegenleistung zu tun hätten. Ich arbeite für Mindestlohn und glaube nicht, dass ich dafür Sorge zu tragen hätte, dass es einem wie Güllner noch besser zu gehen hätte !
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Harro Meyer | So, 14. Mai 2017 - 12:38

Man hat zunehmend das Gefühl, das mit diesen Befragungen Politik gemacht werden soll und es liegt im legitimen Interesse der Wähler und der Demokratie, das durch falsche Informationen zu Unterbinden.

Josef Garnweitner | Di, 16. Mai 2017 - 15:14

In reply to by Harro Meyer

hat vor einiger Zeit durchaus glaubwürdig geschrieben, A. Merkel würde Politik nur mit Blick auf die Ergebnisse von Meinungsumfragen machen.

Ansonsten glaube ich, daß nur noch manipuliert wird. Egal ob durch Statistiken, Meinungsumfragen oder durch die Medien.

Anton F. Keller | So, 14. Mai 2017 - 15:55

In einer repräsentativen Demokratie werden Parlamente durch Wahlen bestimmt, wobei sich politische Parteien zur Wahl stellen. – Dass der gewählte Parlamentarier nur seinem Gewissen verpflichtet ist, steht zwar im Grundgesetz, hat mit der Realität aber nichts zu tun.

Mit den aus Umfragen gewonnen Erkenntnissen versuchen sich politische Parteien so darzustellen, dass sie möglichst viele Stimmen erhalten. Das Resultat ist, dass alle Parteien vor der Wahl mehr oder weniger das Gleiche versprechen.

Der mündige Bürger, via Internet permanent ausspioniert, hat gemerkt, dass Umfragen die Politik neutralisieren. Um zu verhindern, dass die politische Wahl wegen fehlender Alternativen (als Folge der laufenden Umfragen) beeinträchtigt wird, erzählt er bei Umfragen alles Mögliche, nur das nicht, was er denkt.

Uwe Wenzel | So, 14. Mai 2017 - 17:44

... aber in Gänze wurde das ganze noch nicht erfasst von Politik und Demoskopie. Jeder, der sich kritisch gegen den unkoordinierten Zustrom von Flüchtlingen äußerte wurde beschimpft. Dazu kam die Belehrung von den Öffentlich Rechtlichen. Als Ostdeutscher kann man das eine erzählen und das andere denken. Das wurde lange gelernt und geübt. Ich könnte jetzt noch ein Plädoyer für den Sozialismus halten, ohne wirklich dran zu glauben. Wenn man nun in eine ähnliche Situation kommt, fällt es leicht, Meinungsumfragen konform zu beantworten. In der Wahlkabine ist man aber allein. Man macht seine Wahl dann nur mit seinem Gewissen aus. Je stärker die Probleme, desto einfacher werden auch die Antworten. Daher muss auch mit Populismus umgegangen werden, will man nicht Wähler verlieren. Aber vor allem sollte man die Befürchtungen der Wählerschaft ernst nehmen und sie nicht für dumm verkaufen oder gefährlicher für dumm halten!

Dimitri Gales | So, 14. Mai 2017 - 21:11

Wirtschaftsglobalisierung und ihren schwerwiegenden Folgen, Eurokrise, Massenmigration etc. ist es für das Politpersonal schwierig und eng geworden, zumal sie keine Lösungen haben, sondern nur das Tagesgeschaft erledigen können - so gut oder so schlecht wie sie es vermögen. Daher sind auch die Umfrageresultate oft ungenau - die westlichen Gesellschaften sind um Umbruch. Das was gestern berechenbar ist, ist es heute nicht mehr.

Reiner Jornitz | Mo, 15. Mai 2017 - 09:58

Eine gut funktionierende Demokratie lebt von Pluralismus und Meinungsfreiheit. Sie lässt Meinungen zu wie im Brainstorming ( zielorientierte Meinungen). Was wir aber im Moment erleben ist eine bewusste Beeinflussung der Bürger sei es von den Medien, Fernsehen und Print und Festigung des Machterhalts . Totalste Manipulation der Wähler im Bereich Flüchtlinge und Auflösung von Nationalstaaten ( Deutschland) als EU ) ohne den wirklichen Willen der Bevölkerung zu respektieren! Von der Leyen löst im Moment die Bundeswehr auf, in einen europäischen Scheintruppe, Merkel bricht das Dublin-Abkommen und schämt sich Deutsche zu sein Flüchtlingsverbrechen werden zur Makulatur abgestempelt Die AFD als nicht vorhanden angesehen von der Politik und Medien und nach meiner Meinung nach instrumentalisiert und kritische Meinungen nicht respektiert - siehe Wahlen - in NRW. gestern Abend. Ich verglich die Show der Parteien und Medien wie der Film " Die Tribute von Panem" mfg.

Bernhard Graf | Di, 16. Mai 2017 - 12:56

Wenn wir einmal die deutschen Institute heranziehen, wüsste ich nicht warum von einer Krise zu sprechen wäre. Schauen wir auf die Umfrageergebnisse der FG Wahlen (ZDF-Politbarometer) jeweils drei Tage vor den diesjährigen Landtagswahlen, kann man eine sehr exakte Vorhersage der Wahlergebnisse sehen. In NRW war die letzte Umfrage sogar genauer wie die 18-Uhr-Prognose! Nur einmal bei diesen drei Wahlen hat sich die FG Wahlen um mehr als ein Prozent verschätzt: im Saarland lag die drei Prozent über und die SPD drei Prozent unter den letzten Umfrageergebnissen. Die Umfrage könnte allerdings tatsächlich das Meinungsbild drei Tage vor der Wahl darstellen, da nachweislich viele Wähler sich in den letzten Tagen noch um entschieden haben. Man sollte erstmal genau in die Zahlen schauen und sich überlegen welchen Instituten man am meisten glaubt, bevor man eine hausgemachte Krise ausruft!

Hans-Hasso Stamer | Fr, 19. Mai 2017 - 15:46

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Wähler unberechenbarer geworden sind. Sie sind mobiler in ihren Ansichten und lassen sich nicht mehr so leicht manipulieren. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich nicht manipulieren lassen.

Die stärkste Manipulation sehe ich in der medialen Sichtbarkeit. Bestimmte Themen werden von den Medien aufgegriffen, andere nicht. Bestimmte Parteien erhalten eine mediale Bühne, andere kaum.Und es gilt der Satz: wer nicht sichtbar ist, gerät schnell in Vergessenheit und wird nicht gewählt.

Aber auf Dauer lassen sich Mehrheitsmeinungen nicht unterdrücken. So sehe ich nach wie vor eine breite gesellschaftliche Mehrheit, die sich gegen eine vorwiegend muslimische Massenimmigration ausspricht. Allerdings wird es immer noch und immer wieder versucht.

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