Meistgelesene Artikel 2016 - „Das hat auch mit dem Islam zu tun“

Zum Auftakt des neuen Jahres starten wir eine Serie der monatlich meistgelesenen Texte auf Cicero Online. Im Januar beherrschten die Übergriffe während der Kölner Silvesternacht die Schlagzeilen. Für Hamed Abdel-Samad liegt das Problem in der strengen Sexualmoral der islamischen Länder

Hamed Abdel-Samad fordert eine offene Debatte über die konservative Sexualmoral im Islam
Hamed Abdel-Samad: „Eine Religion, die die Frau entweder als Besitz oder Gefahr sieht, ist mitverantwortlich“ / picture alliance

Autoreninfo

Hamed Abdel-Samad ist ein ägyptischer Politikwissenschaftler, Historiker und Autor.

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Erschienen am 08.01.2016:

Man muss nicht zu jedem Thema Stellung beziehen. Vor allem, wenn noch nicht alle Fakten und Details auf dem Tisch liegen. Ich habe mich bis jetzt zu den Ereignissen in Köln nicht geäußert, weil mir dieses Thema emotional nahegeht, und ich lieber meine Meinung sage, statt mein Empfinden publik zu machen. Dennoch will ich ein paar Worte zum Thema der sexuellen Belästigung insgesamt verlieren.

Ich komme aus Ägypten, wo sexuelle Belästigung für Frauen ein unerträgliches Ausmaß erreicht hatte, weil man dieses Phänomen am Anfang entweder verschwiegen oder verharmlost hatte. Zum einen wollte man nicht zugeben, dass in einer vermeintlich moralisch-religiösen Gesellschaft viele Frauen sexuell belästigt werden. Zum anderen hatte man Angst um den Tourismus, der eine der Hauptquellen des Einkommens des Landes ist. Man ging sogar noch weiter und machte die Opfer selbst für das Phänomen verantwortlich. Wegen ihrer Art, sich zu kleiden. Die Verlogenheit und die Angst um das eigene Image hatten dazu geführt, dass aus einem kleinen Phänomen eine Epidemie geworden ist. Über 95 Prozent aller Ägypterinnen berichten heute von alltäglichen Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Nötigung.

Das hat nichts mit dem Islam zu tun?

Ich habe in meinen Büchern versucht, die Ursachen dieser Epidemie zu erklären. Vor allem bin ich der Frage nachgegangen, inwieweit das Phänomen mit dem Islam zu tun hat.

Ich war in Ägypten und Marokko Zeuge einiger Fälle kollektiver Belästigung. Fast ausnahmslos handelte es sich dabei nicht um religiöse Jugendliche, sondern um kleine Gruppen, die oft unter Drogeneinfluss standen. Es ist einem gläubigen Muslim untersagt, eine fremde Frau anzufassen, sogar wenn sie die eigene Verlobte ist. Strenggläubigen Muslimen ist es sogar untersagt, einer Frau die Hand zu geben. Salafisten in Ägypten meinen sogar, dass ein Mann im Bus den Sitz nicht einnehmen darf, den eine Frau gerade verlassen hat, weil die Wärme ihres Körpers ihn sexuell erregen könnte.

Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, kann man nicht sagen, dass die sexuelle Belästigung nichts mit dem Islam zu tun hat. Denn diese strenge Sexualmoral, die Hierarchisierung und die Geschlechterapartheid schlägt sich auch oft ins Gegenteil um. Eine Religion, die die Frau entweder als Besitz des Mannes oder als eine Gefahr für seine Moral sieht, ist mitverantwortlich.

Vor 40 Jahren trug kaum eine Frau in Kairo ein Kopftuch. Öffentliche sexuelle Belästigung gab es damals so gut wie nie. Heute ist kaum eine Frau unverschleiert und dennoch werden Frauen auf offener Straße bedrängt und begrapscht. Das gilt für Iran, Afghanistan, Pakistan und genauso für die meisten anderen islamischen Länder, die auf der Top-Liste der sexuellen Belästigung in der Welt ganz oben stehen. Auch im reichen Saudi-Arabien ist das Phänomen weit verbreitet. Man könnte hier einen direkten Zusammenhang zwischen Verschleierung und sexueller Belästigung vermuten. Es hat mit dem real existierenden Islam zu tun, aber nicht nur. Denn auch in Indien ist diese Epidemie weit verbreitet. Es hat in erster Linie mit Hierarchie zu tun und mit einer Kultur, in der Frauen als minderwertig angesehen werden. Deshalb darf Indien nicht als Beispiel benutzt werden, um das Problem unter Muslimen zu relativieren.

Pornosternchen aus dem Internet

Die junge Generation in der islamischen Welt ist in einer Dualität aufgewachsen. Zuhause und in der Moschee wird sie moralisch streng erzogen. Männer und Frauen haben kaum eine Chance, eine gesunde, symmetrische Beziehung zueinander aufzubauen. Im Internet dagegen erleben sie eine Welt, in der es keine Grenzen zwischen Mann und Frau, in der es keine festgeschriebene Moral gibt. Islamische Länder sind beim Konsum von Porno-Videos ganz oben auf der Liste. Diese Dualität schafft ein gestörtes Verhältnis der Männer zu Frauen. Von dieser Dualität sind auch viele junge Muslime betroffen, die in geschlossenen Communities in Europa leben und dennoch den Verführungen einer offenen Gesellschaft ausgesetzt sind.  

Wir erleben seit Jahren Auflösungserscheinungen in der arabischen Welt. Das führt zu mehr Individualisierung. Durch Auflösungs- und Individualisierungsprozesse wurden vier Phänomene beschleunigt: der Terrorismus, die Protestbewegung, die Auswanderung und die sexuelle Belästigung. Alle vier Phänomene sind zurückzuführen auf den rasanten gesellschaftlichen Wandel. Weder der Staat noch die Familie können Versprechen gegenüber den eigenen Untertanen beziehungsweise Mitgliedern noch erfüllen. Weder Staat noch Familie haben ihre Untertanen mehr im Griff. Alle vier Gruppen fühlen sich von den eigenen Ländern und von der ganzen Welt um ihr Recht auf ein würdiges Leben beraubt. Also gehen sie auf die Straße oder ins Meer und wollen mit der eigenen Hand das holen, was ihnen vermeintlich zusteht.

Viele junge Araber verlassen ihre zugrunde gehenden Länder und kommen nach Europa. Die Mehrheit von ihnen will nur in Frieden und Wohlstand leben. Aber viele von ihnen kommen auch mit der Seuche der Dualität im Gepäck: mit der Hoffnung auf Europa und der Verachtung seiner Werte. Mit konservativer Moralvorstellung und dem Wunsch nach Freiheit und Freizügigkeit. Da ihnen im Westen dann plötzlich die Gemeinschaft fehlt, die ihr moralisches Verhalten überwachen kann, flippen sie aus, organisieren sich in Kleingruppen und bilden Ersatzgemeinschaften. Die einen werden Salafisten, die anderen werden Dealer, Straßendiebe oder Frauenbegrapscher. Die einen sehen in den europäischen Männern nur die Kreuzritter, die den Islam zerstören wollen, die anderen sehen in den Frauen nur die Pornosternchen, die sie früher im Internet gesehen haben.

Wir müssen reden!

Deutschland darf nun den Fehler nicht wiederholen, den Ägypten begangen hat. Aus Angst vor Generalverdacht und Missbrauch vom rechten Rand hält man Hinweise zurück. Natürlich, nicht alle Muslime und nicht alle Flüchtlinge dürfen für das Verbrechen einer kleinen Gruppe verantwortlich gemacht werden, aber genau diese Mehrheit der Muslime ist nun gefragt, sich endlich diesen Problemen der eigenen Communities zu widmen. Statt nach jedem Vorfall die eigentlichen Opfer zu vergessen und sich selbst und ihren friedlichen Islam als Opfer zu titulieren! Ich wünsche mir mehr Ehrlichkeit in Bezug auf die Sexualmoral und das Gewaltpotenzial im Islam.

Und wenn Deutschland nicht will, dass die Themen Islam und Flüchtlinge vom rechten Rand instrumentalisiert werden, dann muss man endlich diese Themen in die Mitte der Gesellschaft tragen und offen und ehrlich darüber reden! Ob Fundamentalismus oder sexuelle Belästigung, ob Integrationsverweigerung oder Kriminalität – wir haben ernsthafte Probleme. Vertuschen und Schönreden macht alles nur noch schlimmer!

Frau Merkel, Herr Innenminister, übernehmen Sie!

Read an English version of this article here.

oelsner andreas | Sa, 12. November 2016 - 13:18

nach köln-silvester,4-tage lang versuche von vertuschung.danach wollten ard und zdf selbstkritik üben und gelobten besserung.aber recht kurz darauf wieder business as usual:´´bloß kein generalverdacht´´(bis zum geht nicht mehr,bei jedem ereignis,kotz,würg)relativierung,einseitige berichterstattung,wortschablonen:´´selbsternannt,sogenannt,angeblich,neu:postfaktisch)usw.-als hamed abdel-samad bei der afd eingeladen war,wurde er von einer linken mahnwache empfangen und niedergebrüllt.was ist das für ein demokratieverständnis?das in deutschland,einfach traurig.

Christa Wallau | Mo, 2. Januar 2017 - 12:32

Wenn jemand aus eigener Erfahrung die Denkwelt des Islam beschreibt, dann sollte man ihn (oder sie) sehr ernst nehmen.

Nachdem ich Abdel-Samads autobiographisches Buch "Mein Abschied vom Himmel" gelesen hatte, wurde mir klar, wie bedeutsam seine Ansichten für die richtige Einschätzung der islamischen durch die westliche Welt sind.
Was aber geschieht bei uns in Deutschland? Politik und Medien
lassen statt seiner und anderer Islamkritiker(innen) immer wieder offizielle Vertreter des Islam lautstark zu Wort kommen und pro domo reden. Sie glauben diesen Wölfen in Schafspelzen offenbar mehr als aufgeklärten, modernen Menschen, die sich
wirklich bei uns integriert haben und deshalb auch großem Druck (Todesdrohung) von Seiten islamischer Religionsvertreter ausgesetzt sind.
Es ist einfach nicht zu fassen!
Wie kann man nur - trotz wachsendem Islamismus und Terror - immer noch derart unkritisch und naiv vertrauensvoll dem Islam gegenübertreten?
Das begreife, wer will. Ich vermag es nicht.

Stephan Mayer | Mo, 2. Januar 2017 - 13:30

Wenn der Autor recht hätte und der Islam wirkl zu einer höheren Frequenz von Vergewaltigungen führte, dann müssten ja Länder, in denen die Mehrzahl Muslime sind, in der Statistik weit vorne auftauchen:

1. Südafrika (Christlich)
2. Botswana (Christen/Sontige)
3. Sweden (Christlich)
4. Nicaragua (Christlich)
5. Grenada (Christlich)
6. Pakistan (Endlich mal ein Muslimisches land).
... siehe Wiki

https://en.wikipedia.org/wiki/Rape_statistics

Wenn Sie wüssten, dass in muslimischen Ländern die belästigten und vergewaltigten Frauen sehr oft beschuldigt werden, selbst diese Belästigungen und Vergewaltigungen hervorgerufen zu haben...
..., dann würden Sie die Statistik Zahlen als das erkennen, was sie sind, nicht glaubwürdig und nicht repräsentativ.
Vielleicht sind viele Statistiken auch politisch geschönt, zumindest gibt es genug Anhaltspunkte, die für eine Manipulierung sprechen (Vertuschungen von Vorfällen und falsche Berichterstattung und das jahrelang) !
Wer in Deutschland lebt wird das in der Nachkriegszeit 1). in der DDR und 2). BRD - ab 1991 dann deutschlandweit erlebt haben..

Helga Rübenstahl | Mo, 2. Januar 2017 - 20:42

In reply to by Britta Heinrichs

Es wäre zum Verständnis dieser Statistik in Betracht zu ziehen, wer die Täter z. B. in Schweden sind.

Der Autor nennt auch das Beispiel Indien, wo es mehrheitlich Hindus sind. Ursache für ihn ist nicht der Islam sondern die auch vom Islam vertretene männliche Überlegenheit. In den von ihnen genannte Ländern (außer Schweden) ist das so auch nachvollziehbar. Beim Fall Schweden ist die Einordnung "christlich" in diesem Fall völlig irreführend, auch hier gibt es einen sehr hohen Anteil von Vergewaltungen durch definitiv nicht christliche Menschen.

Woher kommt das wohl? Haben Sie dazu mal ein wenig recherchiert? Kann ich nur empfehlen.
Ich bin Herrn Samad dankbar für die ehrlichen Worte und (nicht neuen) Warnungen. Leider laufen unsere Politiker den Segregieren und den "Wir Muslime sind Opfer"-Vertretern nach. Viele Muslime sind Opfer, ja natürlich. Die aufgeklärten, indivualistisch sozialisierten (oder integrierten), die immer mehr und Druck stehen von Seiten radikaler Muslime und von Seiten aller anderen, die von der anderen Seite pauschalisieren. Neben Herrn Samad warnen viele Bürger mit Migrationshintergrund, meist selbst Muslime, seit Jahren vor diesen Entwicklungen! Wenn das so weitergeht, wird es sich trotz allem fatal entwickeln: die Mädchen und Frauen werden sich zurückziehen, zwar nicht verhüllen, aber anders kleiden und dann haben wir genau die Verhältnisse, die Herr Samad beschrieben hat ... und dann? Ja wenn das der Standard ist, dann sind die Frauen, die sich dem nicht beugen wollen doch eh selbst schuld, oder?

Hallo Herr Mayer,
Sind Sie sicher, dass in den von Ihnen genannten Ländern Statistiken zu dem Thema überhaupt geführt werden? Und wer zeigt in diesen Ländern Vergewaltigungen an? Die Frauen wollen überleben.

Wolfgang Henning | Mo, 2. Januar 2017 - 15:15

Ergänzend zu dem treffenden Kommentar von Hamed Abdel-Samad ist noch sein Buch über Mohamed und die Entstehungsgeschichte des Koran, sowie nachfolgend des Islamismus, hervorzuheben.
Es vermittelt einen Eindruck, warum es selbst friedliebenden Muslimen schwerfällt, eine Kritik am Islam, geschweige denn, am Koran oder am Leben von Mohamed selbst, zuzulassen.

Albert Schabert | Mo, 2. Januar 2017 - 17:13

Vor etwa 10 Jahren wurden Islamkritiker noch mit dem Tode bedroht.Auch Hamed Abdel-Samad steht noch unter Polizeischutz.Er wird heute von den Medien gemieden,weil er einmal bei der AfD einen Vortrag gehalten hat.Er steht zu seiner Überzeugung und zahlt eine sehr hohen Preis dafür.Er geht meiner Meinung noch aber noch nicht weit genug.Trotzdem meine Hochachtung!

Sie haben Recht, Herr Schabert. Hamed Abdel-Samad bezahlt einen hohen Preis für seine Kritik am Islam. Jeder, der eine solche Kritik in Form von Worten oder Zeichnungen wagt, ist seines Lebens nicht mehr sicher. Man denke nur an den dänischen Karikaturisten und die Zeichner von Charli Hebdo, um nur einige zu nennen. Wir, die wir uns mit dem Islam und seinen Auswirkungen auf unsere Sicherheit auseinandersetzen müssen, können nur hoffen, daß uns der Mut eines Abdel-Samad noch lange erhalten bleibt. Hoffentlich finden seine Worte auch den Weg in die Ohren derer, die die Geschicke dieses Landes und ihrer Menschen lenken.

Christian Bauer | Mo, 2. Januar 2017 - 17:24

Mittwoch und Donnerstag waren die Flüge von Jeddah nach Kairo immer "proppenvoll". Und jeder wusste, warum- was man in Saudi nicht durfte (konnte) holte man dort nach. Und das bezog sich selten auf Alkohol.

Tobias Werner | Mo, 2. Januar 2017 - 19:50

Die Beiträge solche zugewanderter, auch von Herrn A. Mansour sind hochinteressant u. erhellend. Auch weil solche Dinge letztlich ja auch uns selbst betreffen, man sich so selbst nochmal neu reflektieren und ggf. verorten kann od gar muss. Ist z.B. uralte Sexualmoral, die also über tausende Jahre sich entwickelte nun völlig falsch, nur weil es die Pille etc. gibt!? Muss hier deshalb, wie bei der Pornographie quasi alles über Bord geworfen werden?
Wie jetzt ja auch Herr Grau schrieb, sind die progressiven Gesellschaften des Westens vielleicht gar nicht so progressiv bzw. zukunftsfähig, bei der (quasi fast fehlenden) Sexualmoral muss dies auch von unserer Seite nochmal neu überdacht werden. So wurden in diesen (armen) Wüstenländern die Alimente für die Kinder anderer eben nicht "vom Staat" übernommen, nur weil d. Vater nicht zahlen will. Wir sollen dies nun sogar bis zum 18. Lebensjahr mit übernehmen. Und ja, aufreizende Kleidung reizt halt auf - den einen mehr, den anderen weniger.

Barbara Kröger | Di, 3. Januar 2017 - 12:17

Lieber Herr Abdel- Samad, ganz herzlichen Dank für Ihre immer wieder aufklärenden Worte zum Thema Islam, trotz der fehlenden Resonanz bei der sog. pol. Elite in Berlin! Die Bürger dieses Landes hören Ihnen zu, da können Sie sicher sein!

Interessant wäre für mich eine Untersuchung zu der Frage: Was wollen die jungen Männer aus Nordafrika eigentlich wirklich bei uns? Unsere Kultur scheint sie nicht zu interessieren, sie haben ihre eigene, oder das, was sie dafür halten. Wirtschaftliche Vorteile? Abenteuerlust?
Da Sie zu den Menschen gehören, die sich mit diesen jungen Männern verständigen können, wäre es wirklich interessant, da Genaueres zu erfahren.

Dr. Christian Rother | Do, 5. Januar 2017 - 13:49

Die These, dass die Vorfälle in Köln etwas mit dem Islam zu tun haben, erinnert an ein Ecksteinrätsel. Naheliegend wäre, dass sie gerade nichts mit dem Islam zu tun haben. Diebstahl: Verboten. Alkohol: Verboten. Frauen sexuell zu nötigen oder zu vergewaltigen: Entsprechende Koranstellen und Hadithe gibt es nicht. Also muss man um die Ecke denken. Da die Frau im Islam dem Mann untergeordnet ist und der Koran eine Einteilung in Gläubige und (verachtenswerte) Ungläubige vornimmt, belästigen ausländische Muslime deutsche Frauen. Würde man diesen Gedanken zu Ende denken, könnte man sagen: Wenn ein Christ seinen Feind hasst, liegt das am Christentum, da die Bibel gerade die Feindesliebe propagiert und der Christ den Druck, den dieses Gebot auf ihn ausübt, nicht aushält.

Ruth Müller | Do, 5. Januar 2017 - 18:01

Wäre Hamed Abdel-Samar Anti-Russisch-Orthodox wäre er jetzt bestimmt schon Ehrenmitglied bei den Grünen, etc..

Das musste jetzt mal raus.

Mutiger Mann(!) - schweres Los.
Respekt für diesen Mann!

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