Kanzlerkandidatur - Merkels Schweigen zwingt ihre Kritiker in die Knie

Die Bundeskanzlerin lässt die Union weiterhin im Unklaren darüber, ob sie im Bundestagswahlkampf 2017 noch einmal antritt. Sie lässt sich bitten – aus offensichtlichem Kalkül

Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß, dass die Union nur mit ihr als Kanzlerkandidatin eine Chance hat / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Seils ist Ressortleiter „Berliner Republik“ von Cicero. Im Januar 2011 ist im wjs-Verlag sein Buch Parteiendämmerung oder was kommt nach den Volksparteien erschienen.

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Elf Monate sind es noch bis zur nächsten Bundestagswahl. Aber noch immer hat die Bundeskanzlerin nicht erklärt, ob sie die Union noch einmal in den Wahlkampf führt. Kein Sterbenswörtchen lässt sich Angela Merkel in diesen Tagen über ihre politische Zukunft entlocken. Und langsam werden Christdemokraten und Christsoziale unruhig. Sie drängen Merkel zu einer baldigen Erklärung zur erneuten Kanzlerkandidatur. Sie halten die Hängepartie der Kanzlerin kaum noch aus. Es sei Merkels verdammte Pflicht, noch einmal anzutreten, fluchen sie.

Aber auch die CDU-internen Kritiker der Kanzlerin und ihrer Flüchtlingspolitik verstummen. Die Forderung „Merkel muss weg“ ist zu einer Parole von Rechtsaußen geworden, zum Schlachtruf von Pegida bis zur AfD. Damit wollen sich die CDUler nicht gemeinmachen. Haben sie ernsthaft daran gedacht Merkel zu stürzen, dann haben sie den richtigen Zeitpunkt längst verpasst.

Die Nervosität wächst

Selbst in der CSU häufen sich die Bekenntnisse zu einer erneuten Kanzlerkandidatur Merkels. Alle Planspiele über einen eigenständigen Bundestagswahlkampf ohne ein Bekenntnis zu Merkel wurden eingestellt. Längst hat sich auch in München die Einsicht durchgesetzt, dass nur eine geschlossen auftretende Union die Wahl 2017 gewinnen kann.

Die Nervosität unter Merkels Anhängern und unter ihren Kritikern wächst. Sie alle stellen sich insgeheim die Frage: Könnte es tatsächlich sein, dass die Bundeskanzlerin in Kürze ihren Rückzug aus dem Kanzleramt verkündet? Könnte es sein, dass Angela Merkel für eine vierte Amtszeit nicht zur Verfügung steht? Könnte es sein, dass sie die CDU hängen lässt?

Union ohne Merkel? Unvorstellbar!

Man stelle sich dieses Szenario einen Moment lang vor. Man stelle sich vor, Angela Merkel würde auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember in Essen tatsächlich erklären, elf Jahre seien genug. Sie habe dem Land gerne gedient, aber Ende des Jahres werde sie sich aus der aktiven Politik zurückziehen und das Amt der Bundeskanzlerin an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin übergeben. Ein dreiviertel Jahr vor der Bundestagswahl stünden CDU und CSU ohne Führung da.

Es mag sein, dass Wolfgang Schäuble bereit wäre, die Nachfolge Merkels anzutreten. Aber der Bundesfinanzminister wäre aufgrund seines Alters nur ein Übergangskanzler, das wissen alle. Mitten im Wahlkampf brächen in der CDU ein Machtkampf über die zukünftige Parteiführung und ein Richtungsstreit über den zukünftigen Kurs der Partei aus. Zurück bliebe nach einem Rückzug Merkels eine zerstrittene und orientierungslose Union.

Für CDU und CSU wäre das der größte anzunehmende politische Unfall. Mit Angela Merkel besteht weiterhin die Hoffnung auf einen Wahlsieg 2017, auch wenn die Regierungsbildung anschließend schwierig werden könnte. Ohne Merkel droht der Absturz und womöglich ein Wahlsieg von Rot-Rot-Grün. Denn vor allem jene Wähler in der Mitte, die Merkel in der Flüchtlingspolitik den Rücken gestärkt haben, würden ihren Rückzug als Rechtsruck der CDU interpretieren und wären verunsichert.

Kritiker werden immer kleinlauter

Merkel weiß das alles, auch für sie dürfte es zugleich undenkbar sein, so kurz vor der Wahl alles hinzuschmeißen. Ihr Schweigen folgt deshalb einem offensichtlichen Kalkül. Die Kanzlerin lässt sich bitten. Sie ist über den Sommer auf ihre Kritiker zugegangen. Sie hat Fehler in der Flüchtlingspolitik eingestanden, sich selbst von dem Satz „Wir schaffen das“ distanziert. Die Flüchtlingszahlen sind deutlich zurückgegangen. Das Chaos in den Behörden wird nach und nach beseitigt.

Jetzt kann die Kanzlerin in aller Gelassenheit darauf warten, dass sich ihre Kritiker wieder zu ihr bekennen. Mit der Jungen Union, die im vergangenen Jahr noch zu den schärfsten Kritikern der Kanzlerin gehörte, ist es ihr schon gelungen. Andere werden in den kommenden Wochen folgen und am Ende wird selbst der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer der Kanzlerin seine Ehre bezeugen. Und je länger sie sich bitten lässt, desto kleinlauter werden ihre innerparteilichen Kritiker werden. Mit ihrem Schweigen zwingt Angela Merkel sie in die Knie.

Schneider Gertrud | Mo, 24. Oktober 2016 - 16:44

Nachdem sie so lange schweigt, kann man ruhig davon ausgehen, daß sie wieder antritt. Denn in neun Monaten kann kein Nachfolger für Merkel aufgebaut werden. Heute ist zu lesen, daß Seehofer das Amt des Parteivorsitzenden abgeben will , als bayer. Ministerpräsident hat er keinen so großen Einfluß mehr in der Union. Da kann er auch nicht mehr bei den Treffen der Parteivorsitzenden aller drie Regierungskoalitionen mehr mitreden. Nachdem auch noch bekannt wurde, daß Merkel die gemeinsame Kanzlerkandidatin von CDU/CSU werden soll, bleibt den Bewohnern Bayerns (die weder SPD, Grüne oder Linke aus Überzeugung wählen können) nur noch die Wahl der AFD. Dann ist es aber mit der absoluten Mehrheit in Bayern vorbei. Gott bewahre uns vor eine Koalition mit den Grünen.

Sie sagt solange nichts, bis sie alternativlos ist.
in der Tat könnte ROT-ROT-GRÜN "dräuen" oder statt der Linken die FDP, aber eher mit Merkel.
Und das rundet die ganze Angelegenheit auch schön ab, denn Merkels Flüchtlingspolitik statt Politik für Deutschland, was durchaus vereinbar gewesen wäre, ist Merkels Verdienst. Sie sollte zur Wahl stehen.
Die CDU ohne sie bekäme die absolute Mehrheit, leider.
Ich möchte wieder Politik für Deutschland, weltoffen und sozial im inneren wie Äußeren, aber grundsätzlich im Inneren, eben DEUTSCH:)
Deshalb wähle ich die SPD

sind mir aufgefallen. Aber ihr "-Deshalb- wähle ich SPD!"
erschließt sich reiner Logik nicht.
Wie argumentieren Sie "deshalb"?
Schon mal Reden von Genosse Stegner über die Merkelsche
Asylpolitik bewußt angehört? Da passt kein Blatt dazwischen.
Und die inzwischen umstrittenen Staatsverträge zwischen den Islamverbänden wie Ditib und den Landesregierungen existieren ausschließlich in Rot/Grün regierten Bundesländern.
Lediglich Frau Kraft in NRW distanziert sich -nach Köln- langsam von dieser Einbahnstrasse.

"Ja Dorothee Sehrt-Irrek" - wähle den Abgrund SPD, von mir aus die Grünen, Frau Merkel und Co weiter, denn wir sind "noch nicht" genug gedemütigt und müssen wg. Menschen wie dir die "immer noch nicht verstanden" haben, von welchen irrsinnigen gleichgültigen Psychopathen - die alles Leben - entwürdigen "wir nach deutscher Gebrauchsanweisung Merkel - Brüssel - ihren Speichelleckern" versklavt werden!
Wähle, denn es ist dein gutes Recht den Abgrund zu beschleunigen, damit all kranker Wahn - alles "noch"gesunde Leben - für Menschen wie dich, entgültig darin "besiegt werden." Denn wir haben zu viele, die nicht - hineinsehen - in das Leben! Darum viel zu viel Leid, was der - selektiven Wahrnehmung - die nicht begreift, gleichgültig bleibt. "Die SPD wie ihresgleichen" - ich sage nur, ich bin nicht gewillt mich von Moslems vergewaltigen zu lassen nur um zu beweisen - dass ich tolerant bin! Weg mit Merkel, SPD, Grüne u. Co - die Deutschland verachten und den Lebenshahn immer mehr zudrehen!

Reiner Jornitz | Mo, 24. Oktober 2016 - 16:51

Das ist das Problem der CDU!
Deutschland besteht nicht nur aus einer Person als Führungskraft! Ich bin einmal gespannt aus was für einem Mäuseloch eine neue Führungskraft heraus kommt. Das vorzeitige geschachere um Posten und Koalitionen geht mir auf die Nerven. Ich hoffe und glaube an eine Überraschung! Dann kann sie das Spiel " Mensch ärgere dich nicht" in der Ukkermark bei Kaminfeuer spielen.

Günter Schaumburg | Mo, 24. Oktober 2016 - 16:54

Nun holen die Einäugigen zu Weihnachten die Blockflöten aus dem Schrank - obwohl ja im Bundestag immer noch genügend davon herum hängen - während die Blinden beginnen, ihre
Jubelschalmeien zu putzen und auf Merkelton A
zu stimmen. Ich erinnere mich einer Umfrage,
wonach 70% der Deutschen die Politik der Regie-
rung schlecht fanden, aber 71% das Merkel aus-
drücklich lobten. Jeder soll das bekommen, was
er verdient. Also schleppen wir die allseits beliebte
Kanzlerin weitere 4 Jahre auf unseren krummen
Buckeln.

Giesela Kramski | Di, 25. Oktober 2016 - 18:39

In reply to by Günter Schaumburg

4 Jahre - eine lange Zeit. Wieviel Zuwanderer werden wir in diesen 4 Jahren zusätzlich hinnehmen müssen? Nein, JETZT ist die Zeit. Und zwar zur Abwahl.

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 24. Oktober 2016 - 17:19

Angela Merkel hat über all die Jahre jeden ihrer „Vertrauten“, der ihr auch nur ansatzweise gefährlich werden könnte, vom Sessel geschubst. Dank dieser Politik hat sich Frau Merkel für die CDU konkurrenz- und alternativlos gemacht.
Ob sie der Partei damit einen Gefallen getan hat, bleibt zu bezweifeln. Viele, denen die CDU bereits politisch zu weit links steht, werden bei der nächsten Wahl definitiv nicht R2G wählen. Darüber hinaus stehen vor der Bundestagswahl noch wichtige Landtagswahlen an. Was, wenn die AfD hier weiter Terrain gutmacht?
Bei all dem muss die Kanzlerin darauf hoffen, dass Deutschland auch im nächsten Jahr Glück hat und von ausländischen Geheimdiensten weiterhin rechtzeitig Informationen zu bevorstehenden Terroranschlägen größeren Ausmaßes erhält.
Was geschieht, wenn die AfD nächsten Wahlen auch mit einer 2 oder mehr vorneweg im Parlament vertreten ist? Wenn nur eine „Allparteienkoalition“ eine AfD verhindern kann? Bleibt Merkel dann immer noch Kanzlerkandidatin?

Jörg Mülle | Di, 25. Oktober 2016 - 18:21

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

die CDU hat sich unter Merkel zur Partei des demokratischen Zentralismus entwickelt, sie kennt das vermutlich noch von früher. Die Länge des Applauses für die Parteiführerin auf Parteitagen der CDU nähert sich mittlerweile auch den Standards der KPdSU.

Sabine weber-Graeff | Di, 25. Oktober 2016 - 20:19

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

Klar bleibt sie da hocken.Sie genießt das Heulen und Zähneklappern,denn wenn der devote Hofstaat nicht bittebitte macht,ja dann, so macht sie diesen glauben,gehts an den Verlust der Posten.Sind wir doch ehrlich,es geht allen und immer nur um den Freßtrog.Und ohne Wahlsieg kann keiner der Zecken seiner Frau mehr das Nagestudio bezahlen,beim Nobelitaliener trefflich über den blöden Stammtisch lästern,oder die Zweitfrau ( am liebsten deutsch,bunt auch gut) finanzieren.Die Raute läßt die Schranzen zappeln.Die Sache hat allerdings einen Haken:Ich glaube nicht ,dass es für sie reicht.

Albert Schabert | Mo, 24. Oktober 2016 - 17:35

Wenn Frau Merkel mit keinem Thema in den Medien auftaucht,bietet Sie keine Angriffsfläche für Kritik.Ein Vorschlag an CICERO: Die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel vor den nächsten Wahlen ansprechen.Das gibt ein vernichtendes Urteil für die Kanzlerin.
PS.Das machen alle Medien so,wenn keine Kritik erwünscht ist,einfach nicht ansprechen,oder wie Spiegel Online,Web.de keine Kritik zulassen.
Albert Schabert

Heinrich Späth | Mo, 24. Oktober 2016 - 17:44

... aber dann werden sehr viele Stimmen zur AFD abwandern, so dass im Umkehrschluss dann eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün entsteht.

Es sei denn man würde mit der AFD koalieren ... was mit Merkel vermutlich nicht zu machen wäre, aber vielleicht mit Seehofer?

Renate Simon | Mo, 24. Oktober 2016 - 17:53

werden, andererseits wartet sie wohl das Ergebnis der US-Wahlen ab. Sollte sie nicht wieder antreten, würde die CDU m.E. einen Kandidaten finden. Dass sich niemand vorneweg positioniert, ist aus der Erfahrung vieler Merkeljahre verständlich. Allerdings würde es wohl auch mit einem anderen Kandidaten keine andere Politik geben, erforderte das doch Kehrtwendungen, die ich niemandem zutraue. Ist man doch unterdessen so sehr Politbüro, ähnlich nordkoreanischen Verhältnissen, es würde sich nichts ändern.

Siegfried Stein | Mo, 24. Oktober 2016 - 17:58

Ich freue mich schon auf's Wählen - NRW und Bund.

Ich hoffe, viele andere auch - in Erwartung der Gesichter der Merkel-Parteien.

Christa Schreiber | Mo, 24. Oktober 2016 - 17:59

Sie wird sich noch ein wenig zieren und bitten lassen, aber sie wird noch einmal antreten und auch gewinnen. Sie weiss, es ist keiner da, der ihr gefährlich werden könnte. Wenn man umgeben ist von Wasserträgern und Ja-Sagern, hat man Narrenfreiheit. Ein kleiner Aufstand hier, ein wenig Murren da - Frau Merkel hat das nicht erschüttern können.
Wenn man etwas von ihr lernen kann, dann das Aussitzen, Ignorieren, Totschweigen. Damit hat sie alles überstanden.
Mir graut jetzt schon vor der Wahl im nächsten Jahr.

Nicolas Wolf | Mo, 24. Oktober 2016 - 18:30

Mag sein das Merkels hinschmeißen der GAU für die Union wäre. Meine Interpretation darauf ist aber, dass ein Weitermachen von Merkel der Supergau wird, analog dem KKW, lässt sich alles noch toppen (Merkel 7?) Ist eben eine Frage der Perspektive, Machterhalt für die nächste Bundestagswahl, vielleicht und dann? Merkel zieht eine Schneise der Zerstörung nach sich: Brexit, dafür behalten wir gegen alle Vernunft und Regeln Griechenland im Euro und der EU; die sinnfreie Zerstörung der deutschen Stromwirtschaft; eine völlig verfehlte Sozialpolitik; die Asylkrise; und ein Graben quer durch die Gessellschaft der noch lange als offene Wunde bleiben wird. Was soll denn aus dem weiterso noch rauskommen? Das mag jetzt auch nicht alles allein Ihre Schuld sein, aber sie ist halt die Chefin. Das wird auch an der Union haften bleiben, wenn Merkel weg ist. Soll sie die Liste noch verlängern???

Ansonsten sehr schöne Analyse der Situation.

Bodo Hoffmann | Mo, 24. Oktober 2016 - 18:38

Oh, die AfD freut sich, dass Frau Merkel weiter machen will wie bisher. CSU wach endlich auf, sonst geht ihr mit der rosaroten CDU den Bach runter.
Angst vor Blutrot-Feuerrot-Giftgrün hat die AfD auch nicht, dass würde sie bis 2021 mächtig beflügeln. Denn damit würde ein weiterer wesentlicher Teil des indifferenten (Klein-) Bürgertums aufwachen und dieser Partei die Stimme geben.
Deutschland benötigt ein neues demokratisches Zentrum, wenn die CSU nun versagen sollte. Reine Machterhaltungspolitik ist kontraproduktiv. Es bedarf echter Lösungen ohne "merkelsche Aussitzstrategie" oder ihr neuerdings zu verzeichnenden Gouvernantenanwandlungen. Die politische "Elite" sollte nicht vergessen, dass ein nicht zu unterschätzender Teil des doch so verachteten Volkes es mit der Intelligenz dieser politischen "Elite" locker aufnehmen kann. Das sollten diese Herrschaften nie vergessen.
Und die merkelsche Politik hat DE & die EU gespalten. Die Spaltung wird immer tiefer! Es ist Zeit zur Umkehr!

Larissa Tscherkow | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:18

"Mit Angela Merkel besteht weiterhin die Hoffnung auf einen Wahlsieg 2017, "

Ist es ein Wahlsieg, wenn die CDU weiterregieren kann, aber von 40% auf 30% abstürzt?

Tatsache ist: Letztes Jahr lag die Union bei INSA bei über 40%. Nun liegt sie bei 29.5%.

Tatsache ist: Die einzigen echten Wahlsieger 2016 waren immer AfD und FDP. Und zwar weil sie für den Asylirrsinn nicht verantwortlich sind!

Andere Wahlsieger (außer die Linke in Berlin) gab es nicht! Selbst der grüne Sieg in BW und der rote Sieg in RP waren keine echten Siege. Denn für diese Siege einer Partei opferten die rotgrünen Wähler (strategisch klug) den Koalitionspartner.

Viele (linke) Politologen würden zwar auch dann noch behaupten, es wäre ein Wahlsieg von Merkels Willkommenskultur, wenn die AfD auf 49% käme, aber die CDU sollte nicht mehr auf sie hören.

Sonst siegt sie sich nämlich 2021 auf unter 25%!

Mit Merkel kann es nur immer weiter abwärts gehen. Meine Empfehlung ist deshalb Jens Spahn!

Tobias Schreiber | Di, 25. Oktober 2016 - 13:28

In reply to by Larissa Tscherkow

Die gut 30% für die Union in den diversen Umfragen dürfen nicht mit 30% Zustimmung für die CDU verwechselt werden. Denn in diese bundesweiten Umfragen gehen auch die Wahlabsichten in Bayern, also für die CSU mit ein. Diese liegen regelmäßig über 45%. Da Bayern ein sehr bevölkerungsreiches Land ist, beeinflusst dieser Sachverhalt die tatsächlichen Umfragewerte für die CDU stark. Vielleicht macht sich mal jemand den Spaß und rechnet Bayern aus den Bundesumfragen heraus. Ich wette dann käme die CDU auf pi mal Daumen 26,5%. Dann begegnen sich CDU und SPD auf Augenhöhe. (Die SPD würde zulegen, da sie gerade in Bayern miserable Werte erzielt)
Im Übrigen stimme ich Ihnen zu. Jens Spahn sollte zum Partei-Chef und Horst Seehofer zum Kanzlerkandidaten gewählt werden!

Svenja Gerwing | Di, 25. Oktober 2016 - 22:25

In reply to by Larissa Tscherkow

Liebe Frau Tscherkow,

Jens Spahn ist auch mein Favorit. Dieser Mann hat sich nicht als Wasserträger der Kanzlerin hervorgetan und teilt wohl-dosiert sehr vernünftige Ansichten mit!
Eine seiner Aussagen ist, dass Koalitionen erst nach der Wahl geschlossen werden sollten, OHNE dabei eine demokratisch gewählte AfD kategorisch ausgeschlossen zu haben.
Yin UND Yang sind im deutschen Bundestag essentiell wichtig!

Reiner Schieber | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:20

Warum sollte Merkel nicht mehr antreten? Die Frage hat so einen gewissen „Sommerloch“-Charakter:

Sie erfreut sich bester Schaffenskraft; sie hat Richtlinienkompetenz über eine ihr völlig hörige, alternativlose Partei; Seehofer ließ noch nie Taten folgen, wenn’s hart auf hart kam; um Trump steht's schlecht; Le Pen ist (noch) zu schwach; Hofer wäre nur der quengelnde Präsident des kleinen Nachbarn.

Die Balkanstaaten machen zuverlässig die „moralisch abscheuliche“, jedoch unausgesprochen nützliche Abschottungsarbeit und Erdogan ist kontrollierbar: Zückt er den Flüchtlingstrumpf, so wird er mit Zugeständnissen besänftigt (man nennt es Erpressung, aber geschenkt). Die Terrorlage ist in Deutschland ruhig, Fahndungserfolge werden medial wirksam propagiert. Die Mainstream-Journaille ist weitgehend regierungstreu, Migrationsprobleme werden verschwiegen.

Was um alles in der Welt soll diese Frau von einer erneuten Kandidatur abhalten? Bleibt alles so, dann wird’s ein Selbstläufer!

Sie haben aufgeführt, wie es mit Frau Merkels Hinterlassenschaften aussieht. Niemand wird mal sagen können, wir hätten von nichts gewusst.

Die Folgen von Frau Merkels Geisterfahrten werden uns noch lange beschäftigen bzw. verfolgen. Die Flüchtlingswelle wird nicht abreissen, die Terrorgefahr zunehmen, die Integrationsprobleme werden sich kaum in Luft auflösen.

Es gehört schon viel Selbstüberschätzung dazu, die Realität einfach auszublenden oder totzuschweigen.
Aber die Realität wird sie einholen. Vielleicht kann nur eine Wiederwahl sie zu Fall bringen.

Karin Zeitz | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:23

Ich glaube, dass die aufgrund der verfehlten Migrationspolitik zukünftig zu erwartenden Probleme dazu führen, dass niemand den Posten "Bundeskanzler" wirklich haben will. Sigmar Gabriel hat ja schon abgewinkt. Auch Angela Merkel wäre gut beraten, ihren Hut nicht noch einmal in den Ring zu werfen. Die Situation erinnert mich stark an die letzten Wahlen in der DDR, wo sich Honecker trotz aller Problem noch einmal wählen ließ. Das ist ihm letztlich nicht gut bekommen, denn er wurde am Ende in Unehren abgesägt. Es ist besser, auf dem Höhepunkt seiner Macht zu sagen: "Time to say goodbye".

Peter Briller | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:24

Das einknicken der Jungen Union trifft mich tief.
Diese jungen zur Politik geneigten Menschen lassen ihre Zukunft ohne Kampf von verblendete alte Politiker bestimmen.

Alte Politiker, zum Teil Großmütter und Großväter, die ihren Enkeln eine schwierige Zukunft bereiten mit dieser verbohrten Flüchtlingspolitik.

Nach wie vor hält diese Regierung an ihrer Flüchtlingspolitik fest und zieht in Betracht, weitere Menschen aus dem "Flüchtlingsdepot" Italien und Griechenland im monatlichen
Rhythmus nach Deutschland zu holen.
Man übersieht bei dieser Geste die Sog Wirkung auf die Armen dieser Welt.

Frau Merkel sollte den Weg zu einem Generationswechsel frei machen.

Reiner Kraa | Di, 25. Oktober 2016 - 17:53

In reply to by Peter Briller

Meinen Sie damit vielleicht all die Jungschranzen der CDU, die heute schon mal schnüffeln, welche Pfründe es in Zukunft für sie geben könnte und wie man dran kommt?

Ulich Bohl | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:48

"Man stelle sich dieses Szenario einen Moment lang vor. Man stelle sich vor, Angela Merkel würde auf dem CDU-Parteitag anfang Dezember in Essen tatsächlich erklären, elf Jahre seien genug."
Dieser Traum wird leider nicht in Erfüllung gehen.
Sie wird uns wohl weiterhin empfehlen Weih-
nachtslieder zu singen. Was empfiehlt sie
eigentlich Atheisten FDJ-Lieder.

Hans-J. Stellbrink | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:53

Wenn es einen Begriff gibt, der die Kanzlerschaft von Frau Merkel charakterisiert, dann ist es "Alternativlosigkeit".

Peter Briller | Mo, 24. Oktober 2016 - 19:59

Frau Merkel hat einen für die nächsten Generationen nicht haltbaren Weg eingeschlagen und ist somit nicht tragbar.

Würde großflächiger über „Straßenkämpfe, Vandalismus und sexuelle Übergriffe“ in Verbindung mit Flüchtlingen berichtet werden,
wären die Bürger weitaus negativer über Frau Merkel als Kandidat eingestellt.
Man erfährt leider nur über die internationale Presse von Missstände mit den Flüchtlingen.
Das aufgezeigte Bild in unserem Land ist „unendlich fern jeglicher Realität“.

Es sollte ausführlicher berichtet werden über Angst vor Terror, Überfremdung und dem gesellschaftlichen Zerfall Deutschlands.
Zunehmende Kriminalität, politische Islamisierung, Entstehung weiterer Parallelgesellschaften und No-Go-Areas,
Radikalisierung ganz unterschiedlicher politischer Strömungen, ausländerfeindliche und/oder religiöse Übergriffe.

Stefan Riedl | Mo, 24. Oktober 2016 - 20:08

Seehofer verzichtet auf die CSU-Spitzenkandidatur. Und Söder will auch nicht. Keiner der beiden will die 39 Prozent verantworten, die die CSU in Bayern holt. Nach manchen Umfragen ist Merkels Wunschkoalition Schwarz-Grün so stark wie 2013 die Unionsparteien allein. Je nach Institut könnte es sogar mit der FDP als viertem Koalitionspartner knapp werden. 2009 fehlten Merkel bei der Kanzlerwahl die Stimmen von neun MdB, obwohl Union und FDP heilfroh darüber waren, dass es für Schwarz-Gelb reichte. Damit würde es 2017 im ersten Wahlgang nicht reichen.

Eine Schleswig-Holstein-SPD ohne Simonis? Unvorstellbar! Außer für den Abgeordneten, der sie gestürzt hat. Danach kam eine Große Koalition. Ohne die Wahlverliererin.

Aber vielleicht kommt's gar nicht so weit und Merkel wird zuvor Bundespräsidentin: Schwarz-grüne Festlegung vermieden, faktisch Vertrauensfrage gestellt, SPD kalt erwischt. Und man wüsste, warum sie so lange zögert mit der Kandidaturbekanntgabe.

Svenja Gerwing | Mo, 24. Oktober 2016 - 20:28

Was mag Helmut Kohl 2017 nur wählen?! Ihr "Mädchen" spaltet seine Lebenswerke: Europa, Deutschland und die Union. Letzteres ist mir schon ziemlich egal, nur Europa und Deutschland machen mir ernsthaft Sorgen!
Hoffentlich nimmt dieses "christlich, moralische" Schauspiel bald ein Ende.

Hemmann Tino | Mo, 24. Oktober 2016 - 20:43

Merkels Schweigen zwingt ihre Kritiker in die Knie? Das stimmt nur für die Kritiker innerhalb der CDU/ CSU. Merkels Kritiker innerhalb des Wahlvolkes hingegen lassen sich eher nicht in die Knie zwingen. Merkel wird also in den kommenden zehn Monaten keine nenneswerte Kritik aus den eigenen Reihen zu erwarten haben. Die Frage ist nur, ob der Wähler das honorieren wird?! Ich denke der Schuss wird nach hinten losgehen.
Merkel spielt, die Union kuscht, aber das Volk wählt. Man könnte auch sagen: Merkel stimmt das Lied an, die Unionsmitglieder bringen die Blockflöte in Position... und die Zuschauer verlassen den Saal.

Dimitri Gales | Mo, 24. Oktober 2016 - 21:20

Die CDU hat ja inzwischen viele Federn verloren. Bei den CDU-Leuten gilt Merkel wohl immer noch als Zugpferd für den Wahlkampf. Es ist kein Kompliment für die Partei, auf Merkel fixiert zu sein. Das heisst: die CDU schwächelt, braucht eine Schutzheilige.
Ich halte Frau Merkel nicht für überragend intelligent, aber überaus bauernschlau ist sie - und das ohne Skrupel.

Thomas Bonsack | Mo, 24. Oktober 2016 - 21:31

Die Frage ob sich Frau Merkel aus der Politik verabschiedet, kann ganz klar mit nein beantwortet werden. Der Grund ist alleine, mit dem weiterregieren, Gras über die Flüchtlingspolitik wachsen zu lassen, um dann bei der übernächsten BTW unter Beifall aus dem Amt zu scheiden. Stellen Sie sich vor, sie tritt nicht an, bleibt alleinig ihre desaströse Flüchtlingspolitik an ihr haften. Da macht man dann doch lieber weiter, mit der Hoffnung der Besserung. Ein neuer Kanzlerkanditat, wäre doch schnell gefunden, da muss der Schäuble nicht mehr herhalten, die Frau Klöckner wäre ein sehr begrüßenswerter Ersatz.

Reiner Kraa | Mo, 24. Oktober 2016 - 21:58

eine Ansammlung von Schranzen eben. Da ist nichts anderes zu erwarten.

Eberhard Mälzer | Mo, 24. Oktober 2016 - 22:30

Merkel hat durch die im Alleingang betriebene bedingungslose Öffnung der Grenzen für etwa eine Million Migranten, für die der Familiennachzug gerade erst anläuft, die Demografie Deutschlands nachhaltig verändert. Die Migranten sind fast alle orthodoxe Muslime, überwiegend Männer, überwiegend nicht oder schlecht ausgebildet, und sie haben alle übertriebene Erwartungen an Deutschland.

Merkel hat große historische Schuld auf sich geladen, wer sie nächstes Jahr noch wählt oder unterstützt, macht sich mitschuldig.

Sie muss abtreten, oder kurz: Merkel muss weg!

Ansonsten trifft das zugespitzte Wort eines Engländers zu, der zur Verantwortung für die Massenimmigration sagt:

" There's only 1 to blame like in the '40's: that evil Frau, not willing to admit her open border policy is a total failure.If she will be re elected in 2017 then also the Krauts are to be blamed."

Gundula Wabra | Mo, 24. Oktober 2016 - 23:29

denn Schafen gleich fürchten sie den Wolf, der in Gestalt des Wählers daherkommt und Existenzen vernichtet. Viele der Abgeordneten können nur Politik und doch wieder nicht. Wo bleibt der charismatische Erneuerer der linksgespülten CDU? Einer der nicht nur Blockflöte kann? Jeder bleibt in Deckung, keiner will Schuld sein, wenn 2017 die Wähler anders wählen. Auch deshalb wartet man auf die Erlöserin Merkel, denn die hat es verbockt und soll es nun ausbaden.
Jeder weiß, dass die Flüchtlingskrise dem Staat auf die Füße fällt, die Kosten ausufern und das Volk rebelliert, da will sich keiner in die erste Reihe stellen.
Eine Begrenzung auf 2 Amtszeiten muss her, der/die Kronprinz*essin muss dann zwangsläufig aufgebaut werden.

Das ist nicht mehr mein Land!

Mit Fr. Dr. Merkel an der Spitze des Landes irrlichtert in sozialen Medien weltweit die Merkelsche-Mutti-Willkommensbotschaft der Schlepperindustrie. Alleine das und der Schaden am Steuerzahler wäre ein Grund für ihre Abdankung.

Walter Hein | Di, 25. Oktober 2016 - 00:11

Die letzten Tage haben bei uns in Bayern den Zusammenbruch der CSU eingeläutet:
In Landshut hat ein FDP-Mann (!) mit über 60 % den Oberbürgermeister-Sessel erobert und die CSU pulverisiert. Und Seehofer hat endgültig deutlich gemacht, dass er der verantwortungslosen Kanzlerin die Stange hält. Alles Schimpfen auf Berlin, womit er im letzten Jahr die Wähler hinter sich halten wollte, hat er nun auch für die Treuesten der Treuen als Theater offenbart.

Die CSU ist und war immer der "Good Cop", der den Bayern und auch anderen Deutschen eine patriotische Kraft vorgespielt hat. Und wer hat dem Kanzler der Alliierten damals die entscheidende Hilfe gegeben, um dem Wunsch des Nato-Partners Türkei zu entsprechen, ihre Arbeitslosen nach Westdeutschland zu schicken? FJS, der Freund des Großen Bruders.

Nun krachen die Risse quer über die Fassade.
Und das ist auch gut so.
Merkel sollte unbedingt noch ein Weilchen bleiben, um möglichst viele ihrer Vasallen mit unmöglich zu machen.

ingid dietz | Di, 25. Oktober 2016 - 01:28

Wann hat Frau Merkel eigentlich jemals einmal klare Worte gesprochen ? Ihre Talente sind doch: aussitzen - schweigen - willfähige Handlager im Gefolge - Ausputzer auf allen unteren Ebenen.
Eine Charakterstärke sollte auch nicht unerwähnt bleiben: Sitzfleisch !

Karin Gossmann… | Di, 25. Oktober 2016 - 05:21

Sie weiss um Ihren Stand in der Partei, den hat sie sich erarbeitet, nun steht die gesamte CDU wie die Schäfchen hinter Merkel. Sie hat es fertig gebracht sich Parteiuntertane zu schaffen, da ihren Parteifreunden d.eigene Karriere am Wichtigsten ist. Die letzten Kritiker bringt sie noch z. Schweigen, wenn síe schweigt - alles Strategie, völlig verständlich ihrerseits. Merkel hat den ganzen CDU-Laden i.d. Hand. Egal wen man wählt - es kommt Merkel heraus. E. schlimme Situation, entstanden d. Parteisoldaten und nicht politisch interessierte Bürger. Nicht nur Merkel hat Schuld, auch d. CDU/CSU und vor allem die Wähler, die immer noch meinen, Politiker sind Volksvertreter. Die aber vertreten alles, nur nicht d. Bürger. TTIP/CETA, Flüchtlingspolitik u. weitere Themen, Bürgers Meinung interessiert in Berlin doch nicht, es wird durchregiert, Bürger erzogen was sie zu denken haben, werden belogen - dank mehrheitlich uninteressierte Bürger. "ich interessiere mich nicht f. Politik" na, denn!

Heinrich Jäger | Di, 25. Oktober 2016 - 07:02

hat die Pflicht noch einmal anzutreten um sich vom Volk die Legitimation für ihre verrückte Politik der offenen Grenzen und ungebremsten Zuwanderung zu holen. Im übrigen ist es eine Bankrotterklärung für die CDU/CSU das man zu der offensichtlich verwirrten Frau(Weihnachtslieder mit Blockflöte gegen den Islam) keine einzige Alternative hat.

Siegfried Stein | Di, 25. Oktober 2016 - 07:12

Einfach mal sehen, Frau Merkel hat keine Alternativen mehr - ausser Wanderungen durch die Uckermark. Die Fallen, die ihre Büchsenspanner aufgestellt haben, Nobelpreis, UN, sind leer geblieben - und drunter geht's nimmer.
Was das laute Rufen angeht, scheint da aber noch nicht viel zu hören sein.
Zudem steht die Lösung, der von ihr (mit)verursachten Probleme erst noch an, EEG, Euro (mit Griechenland), Migration.
Bei letztere ist das Scheitern der beabsichtigten Integration schon abzusehen, und wird dann in den Stadtvierteln auch ausserhalb der Zeltdörfer sichtbar.
Nicht nur die Unterhaltskosten für die neuen Wohlfahrtsempfänger werden steigen, sondern auch die Betreuungskosten in den Jobcentern, bei der Polizei, Gerichten, Gefängnissen. Die, ich nenne sie mal parasitäre Ökonomie, wird explosiv wachsen, und die Verschuldung entsprechend.
Kein Wunder, dass sie gerufen werden will, so wird ja ihre Mitschuld quasi annulliert.
Deutschland im Herbst 2016.

Maik Harms | Di, 25. Oktober 2016 - 07:48

Das Gewürge bei CDU und sPD, das man auch schon 1998 bei Kohl und Schröder/Lafontaine beobachten konnte, zeigt eindeutig, dass in Deutschland ein geregeltes Verfahren der Aufstellung von Kandidaten fehlt, welches unterschiedliche (parteiinterne) Ausrichtungen und Personenprofile transparent macht. Das Vorwahlen-System der USA hat seine eigenen Schwächen, vor allem die Inszenierung als Schauspiel, aber es ist immerhin eine offene Schlacht um Ausrichtung und Personen, die darüber hinaus auch die Basis einbindet.

Frank Goller | Di, 25. Oktober 2016 - 07:49

Kaum vorstellbar, dass sich eine erneute Kandidatur von Merkel mit dem Wunsch des Bürgers und der schweigenden Mehrheit deckt. Bei mir persönlich stellen sich die Nackenhaare, ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken, Schweißperlen bilden sich auf der Stirn.......ich greife zum Telefon und wähle die 112 !

Lutz Hofmann | Di, 25. Oktober 2016 - 07:53

Kanzler sollten maximal 8 Jahre an Deutschlands Spitze stehen. Dadurch werden die Parteiprogramme stärker in den Fokus des Wählers gerückt. Im übrigen sollte die CSU bundesweit antreten. Es ist auch Merkels Sozialdemokratisierung der CDU geschuldet, dass die AfD so stark wurde. Denn was hat die CSU bundesweit bewirken können? Herdprämie, Maut für Ausländer und verbuddeln dringend benötigter Stromleitungen.

Leyendecker, Volker | Di, 25. Oktober 2016 - 08:16

Frau Merkel hat es über Jahre hin verstanden lästige Konkurrenten aus dem Spiel zu werfen. Die CDU ist unter Ihrer Führung zu einer Ja-Sager Partei verkommen. Ich war Jahrelang CDU Wähler und auch Mitglied in der Partei, aber den Links schwenk der Partei konnte ich nicht mit Tragen. Die Presse und auch das Fernsehen will uns suggerieren das Frau Merkel Alternativ los sei. Sie hat die Partei so weit nach links aufgestellt, eigentlich brauchen wir keine SPD Linke Grüne mehr , macht alles Frau Merkel mit Ihren Vasallen. Es ist nur gut das es mit der CSU und auch der AFD eine ganz kleine Möglichkeit gibt den Schaden zu minimieren.

Thomas Radl | Di, 25. Oktober 2016 - 08:16

Offensichtlich zwingt das Verweigern der Ankündigung doch weniger die Kritiker als die Medien in die Knie, die vor Ungeduld mit den Hufen scharren und die "Spannung" kaum noch aushalten. Das Allerschlimmste, was nach einer Absage drohen könnte, wäre doch R2G, der absehbare GAU für Deutschland.
Was wäre an Schäuble als "Übergangskanzler" so schlecht? Womöglich auch in der Doppelfunktion mit Parteivorsitz. Angenommen, das würde er hinbekommen, hätte die CDU wenigstens die Chance, Personal für die Zukunft aufzubauen. Bisher hat die alternativlose Oberblockflöte doch alles weggebissen und jeden evtl. Kronprinzen ins Exil geschickt. Mit den Speichelleckern und Bucklern, die sie um sich geschart hat, kann man doch keinen Staat machen - im Wortsinne! Das ist eine Leistung, die ich Schäuble eher zutrauen würde als Merkel.
Wer weiß, womöglich geschehen noch Zeichen und Wunder - jetzt, wo wir alle strenggläubig werden sollen, sollte man vielleicht darauf hoffen! Hauptsache, es kommt kein R2G!

Reinhard Oldemeier | Di, 25. Oktober 2016 - 08:19

Wer glaubte es würde anders kommen, der hat geirrt. Meine Prognose lautet die SPD wird der Verlierer der Bundestagswahl 2017 sein.
Die Grünen und die FDP sind die neuen Koalitionspartner.
Es wird Merkels letzte Runde sein. Ob Sie bis zum Schluss durchhält oder es zu einer Staffelübergabe kommt, kann man nicht sagen.
Aber eine Sache wird passieren. Die Grünen wird es zerreißen.
Im Jahr 2021 werden viele Bürger fragen "Where is the beef".
Den Scherbenhaufen dürfen, dann andere abräumen und der Bürger bezahlt die Veranstaltung.
Frau Merkel ist dann längst nach dem Letzten Diktat verreist.
Na denn, schöne Weihnachten 2016.

Gerdi Franke | Di, 25. Oktober 2016 - 08:40

Weil sie sich für unsersetzbar hält. Das ist aber das Problem der CDU. Wechsel wagen oder mit Merkel im politischen Nirwana verschwinden. Wer gegen die Bürgerinteressen agiert kann nicht hoffen, als Volkspartei akzeptiert zu werden.

Jens Berger | Di, 25. Oktober 2016 - 08:41

Wer gestern aufmerksam Herrn Seehofer zu gehört hat, dem ist klar das der bayrische Löwe ein altesrschwacher, seniler Stubenkater ohne Zähne ist. CDU/CSU, sie werden Gemeinsamkeiten finden und gemeinsam in die Wahlschlacht ziehen. Möglich wäre das sie auch 2021 nochmal antritt, wenn sie sich noch auf den Beinen halten kann. Sollte der Bundestag barrierefrei sein gehts auch noch mit Rollator. Ich kann gelassen bleiben, meine Ausreise mit Family nach Kanada am 1. Februar 2017 steht. Dem Himmel sei Dank !

Dirk Badtke | Di, 25. Oktober 2016 - 09:21

muss ich jeden Tag Angela M. sehen? Die C haos D urch U nfähigkeit Tänzer sind erledigt, Projekt 4.9%, wenn die an der Verwirrten und deren Paladine (ulrich de misere, steinmeier i.w., altmeier, albrecht tucky etc.)festhalten. Allein wieder die wirre Rede bei den Jungen Unfähigen, die wird doch nur noch empfangen, weil die mit Steuergeld wedelt. Unsäglich!

Ruth Teibold-Wagner | Di, 25. Oktober 2016 - 09:34

Herrschende zu allen Zeiten übten sich in Schweigen. Das Schweigen der Mächtigen ist ein berühmter, oft geübter Machiavellistischer Schachzug.

Schweigen wirkt erstens bedrohlich: Chefs rufen den Untergebenen zu sich. Der tanzt an, muss sich vor dem großen Schreibtisch des Vorgesetzten hinsetzen. Und dann ist da Schweigen. Ungemütliches, bedrohliches Schweigen...

Schweigen hat zweitens den großen Vorzug, dass man nichts Falsches sagt. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, sagt der Volksmund. Man wird unangreifbar.

Falls sie redet, redet sie mit predighaft-moralisierendem Duktus. Ganz ruhig, ganz leise. Einschläfernd, einlullend.

Sie schläfert, sie lullt uns ein, so dass wir gar nicht "merkeln", wie sie plötzlich eine nächste Amtszeit hat.

Das Schweigen hat einen dritten Vorteil. Wie soll man sich gegen Schweigen wehren? Durch Schreien? Wer schreit, hat Unrecht, sagt der Volksmund.

Sie ist die beste Machtpolitikerin. Doch die schlechteste Kanzlerin.

Robert Flag | Di, 25. Oktober 2016 - 10:18

Warum eigentlich nicht Schäuble ? Er ist der einzig überlebende Konservative in der CDU.
Adenauer war schließlich auch schon 73 als er das Amt antrat.

Bernd Windisch | Di, 25. Oktober 2016 - 10:25

Angela Merkel hat die CDU nicht nur ihres Markenkerns beraubt, sondern aktuell auch die Partei in ein sehr ungünstige Position gebracht. Wenn sich ROT, ROSA, GRÜN nach der Wahl rechnen, lässt (aktuell hätte diese Konstellation im Bundestag eine Mehrheit) wird das auch umgesetzt. Zum einem würde dies die aktuellen Probleme zwar verstärken die CDU braucht aber dringend einige Jahre in der Opposition um sich zu regenerieren. Nur so können sich neue Leute durchsetzen. Das von Merkel geschaffene Klima der Angst wäre von heute auf morgen weg. Duckmäuser und Karrieristen wie Laschet, Kauder, Altmeier und Rötggen sind neben Angela Merkel die Sargnägel der Union. Eine neue CDU ist nur ohne diese Politiker vorstellbar.

Wolfram Börder | Di, 25. Oktober 2016 - 10:27

Unnützer Personenkult. Niemand ist unersetzlich, die Welt hat sich noch nach jedem Abgang eines vermeintlich Unersetzlichen (Adenauer, Kohl etc.) einfach weiter gedreht und ist nicht untergegangen. Das wird auch nach dem Ende der Amtszeit von Frau Merkel nicht anders sein. Man sollte das Amt des Kanzlers ohnehin auf max. 10 Jahre beschränken, um Unersetzlichkeitsmythen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Peter Briller | Di, 25. Oktober 2016 - 10:34

Es wird von Frau Merkel empfohlen, dass muslimische Jugendliche, deren Identität nicht ausreichend geklärt werden kann, in christliche
Familien untergebracht werden.
Diese Entscheidung ist verantwortungslos.
Beispiel: kürzlich in England entpuppte sich ein angeblich Jugendlicher, als 20-Plus jähriger IS Ausgebildeter!

In der heutigen Presse wird über Ängste von Familien berichtet, die junge Flüchtlinge in ihre Familie aufgenommen haben.
BAMF rät: Eltern sollten nicht aggressiv reagieren!

Wie kann man nur meinen, einen Zugang in die Gehirne junger Muslime zu finden, um sie zu überzeugen ihren Koran in unserem Sinne zu interpretieren?

Was muss geschehen, dass diese Regierung erwacht.
Muss erst Blut fließen?

Frau Merkel als Verantwortliche sollte Rückgrat zeigen und die Zukunftsplanung der jüngeren Generation überlassen.
Ihre Taktik des Schweigens sehe ich extrem
negativ und spricht Bände.
Wir haben sie in der Vergangenheit in diesem
Sinne ständig erlebt.

Detlev Bargatzky | Di, 25. Oktober 2016 - 12:16

Warum auch nicht?

Es gibt so viele Medien und Medienvertreter, die für sie den Wahlkampf betreiben werden, dass sie bis zur Wahl weiter machen kann wie bisher und es wahrscheinlich reicht, wenn der Kauder ihr 'ne Woche vor der Wahl mitteilt, sie solle sich den Sonntag Abend frei halten, es gäbe eine schöne Überraschung.
Die besteht dann darin, dass sie sei erneut BK geworden ist.
Ihr Kommentar: "Ich schaffe das!"

Helmut Malente | Di, 25. Oktober 2016 - 13:20

Merkel steht für mich trotz ihres moderierenden Politikstil nicht für Ausgleich und Kompromiss sondern einzig für Machterhalt ("Alternativlos"-Denke = Hegemonie-Denke). Dieser statische Grundanspruch zeigt sich m.E. auch in der Schere zwischen Arm u. Reich, die durch Kohl u. Schröder vorangebracht, von Merkel weiter ausgebaut wurde.

Es gibt Unzufriedenheit bis Wut in vielen Gesellschaftsschichten, das mit einer neuen Amtszeit Merkels die Gesellschaft noch weiter spalten wird. Merkel sollte von sich aus gehen, bevor sie von der Geschichte überrollt wird.

Gottfried Meier | Di, 25. Oktober 2016 - 14:10

Was ist das für eine Volkspartei, in der es nur einen Kandidaten gibt, der die Fähigkeit zur Kanzlerschaft hat? Was ist das für eine Parteivorsitzende die ihre Partei auf eine Person reduziert hat?

Für die AfD ist es gut, wenn Frau Merkel wieder antritt. Eine bessere Wahlhelferin könnte sie gar nicht bekommen. Auch in Bayern wird die AfD stark zunehmen. Welcher Merkelgegner wählt die CSU, wenn er genau weiß, dass er damit Frau Merkel wählt?

helmut armbruster | Di, 25. Oktober 2016 - 14:28

ich glaube es war im alten Karthago wo Feldherren von Elefanten zertrampelt wurden, wenn sie den Krieg verloren haben.
So weit wollen wir mit Merkel nicht gehen, weil wir ja zivilisierter sind als die von damals.
Aber sie hat dem Land geschadet, sogar mehrfach, und deshalb muss sie weg und die CDU muss ebenfalls weg, wenn sie nicht den Mut aufbringt sie endlich rauszuwerfen.

Klaus Damert | Di, 25. Oktober 2016 - 14:31

Meine Landsleute werden mir immer rätselhafter. Erst laufen sie Hitler hinterher, obwohl entgegen aller Behauptungen jeder frühzeitig sehen konnte, wohin das läuft. Selbst nach dem Krieg hatten es viele nicht verstanden oder wollten es nicht wahrhaben. Und was passiert jetzt: Merkel ist angeblich immer noch die beliebteste Politikerin. Dabei herrscht sie autokratisch wie A. H., ihre Partei und die anderen "Block"parteien folgen blind. Gibt es denn in D keine Intellektuellen, die sich endlich einmal zu Wort melden? Sehen die nicht, was jeder denkende Mensch sehen kann; diese massenweise ungesteuerte Migration wird nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell D zerstören. A.H. zerstörte erst Europa, dann das eigene Land. Jetzt kommt zuerst das eigene Land dran - für Europa scheint mir das aber auch keine gute Nachricht zu sein. Wo bleibt der Aufschrei? Alles Feiglinge, Abhängige? Für mich ein Rätsel. Denkt keiner an die Zukunft?

Peter Briller | Mi, 26. Oktober 2016 - 19:32

In reply to by Klaus Damert

Herr Damert, wir sind völlig ihrer Meinung.

Auch für uns ist es schwer vorstellbar, dass ein Volk, eben durch die Geschichte geprägt, wissentlich wieder getäuscht werden soll.
In den 30er Jahren wurde ein Großteil des deutschen Volkes in ein Kokon der Unwissenheit gehüllt, was bis dato noch entsetzen auslöst.
Warum also jetzt die Bevölkerung von der Richtigkeit einer Dependance des Islam überzeugen wollen?

Silas Loy | Di, 25. Oktober 2016 - 15:02

Und dann vor Gericht. Das sind nicht einfach Parolen von Rechtsaussen, sondern die Bedingungen zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaats.

Ursula Schneider | Mi, 26. Oktober 2016 - 18:18

In reply to by Silas Loy

Beginnen wir mit der Anklageschrift:

- Verschleuderung von Volksvermögen
- Gesetzeswidrige Grenzöffnung
- Eklatante Vertragsverletzungen (Schengen, Maastricht)
- Gefährdung der inneren Sicherheit
- Missachtung des Parlaments bei wichtigen Entscheidungen ...

Sicher kommt da noch mehr zusammen.

Larissa Tscherkow | Di, 25. Oktober 2016 - 15:11

Ich würde mir vom Cicero wünschen, dass er sich mit dieser Frage beschäftigt:

WARUM DENKEN ALLE NUR BIS 2017?

Mag sein, dass die Merkel CDU 2017 noch knapp über 30% kommt. Nur was dann? Was ist ihre langfristige Strategie? Hat sie überhaupt eine?

Will die CDU weiter merkelgrüne Migrationspolitik anstreben, die ihr (genau deshalb) nur noch die Machtoptionen Groko oder gar Schwarzrotgrün lassen? Mit beständig sinkender Stimmenanzahl?

Obwohl vor Merkels Begeisterung für grüne Politik, die absolute Mehrheit greifbar war? Und zwar weil die Mehrheit der Wähler keine grüne Politik will!

Wie dumm ist eine konservative Partei, die nicht begreift, dass die merkelgrüne Migrationspolitik sie immer weiter schwächen muss, während konservative Migrationspolitik ihr langfristig sogar die absolute Mehrheit einbringen würde?

Wie lange will sich die CDU solche angeblichen Siege, wie den für 2017 angestrebten Merkelsieg, denn leisten? Bis sie überall eine 20% Partei ist?

Jochen Schröder | Di, 25. Oktober 2016 - 15:35

Vielleicht gewinnt Merkel die Wahl noch einmal, aber es würde ein Pyrrhussieg werden. Nach der Wahl wird die AfD im Parlament sitzen und endlich politische Alternativen bieten, die es jetzt nicht gibt. Nicht die AfD wird "gestellt" werden, sondern das Kartell der Einheitsparteien. Es wäre eine Wiederbelebung der Demokratie.
Auch die sozialen und finanziellen Folgen der weiterhin zuströmenden Flüchtlinge werden immer deutlicher zutage treten und die Unzufriedenheit wachsen lassen.

Weitere 4 Merkel-Jahre würden deutschen Interessen schaden, und auch der EU weiter Schaden zufügen.

Ich wundere mich immer wieder, wie blind die Machthabenden sich ohne Rücksicht auf Verluste an diese Macht klammern.

Budde Peter | Di, 25. Oktober 2016 - 15:50

wo ist da schon der Unterschied. Frau Merkel hat die Union dermaßen weit nach links gerückt, dass zwischen ihr und den Linksparteien in der loyalen Opposition kein Blatt Papier mehr paßt. Wo hat sich eine spezielle CDU-Politik gegen Rot-Grün durchgesetzt ? In jedem Feld ist die Union mit Merkel nach links gerückt. Vom ursprünglichen Programm bleibt doch nur noch die CSU-Maut. Ob Wehrpflicht, Ernergiepolitik, Flüchtlingsfrage, Euro-Rettungspolitik, EU, Mindestlohn,.... Nichts bleibt mehr vom ursprünglichen Markenkern der CDU übrig. Dank der großen Kanzlerin. In der Opposition könnte sich die Union ohne Merkel wieder erholen und Herrn Merz aus der Versenkung holen und mit ihm antreten und gewinnen. Zu Rot-Rot-Grün wird es aber auch nicht kommen, Dank der AfD, hat diese Form keine strukturelle Mehrheit. Als Gegenstück könnte sich irgendwann einmal die Bahamas-Koalition als Gegenblock bilden, da einer Dreierkoalition, bei dem derzeitigen Wahlverhalten, die Zukunft gehört.

Harro Meyer | Di, 25. Oktober 2016 - 17:36

Vielleicht wird es dem Wähler auch langsam klar, dass es nicht redlich ist, Christ zu sein, und einen Teil der hilfesuchenden Flüchtlinge einfach abzuweisen. Denn gerade für den Christen ist die Hilfe für ALLE Menschen in Not ein unabdingbares Gebot. Vielleicht wird Manchem langsam klar, dass das in der Demokratie nicht möglich ist, da die Mehrheit das nicht mitmacht und diese ganze Gutmenschentour eine faule Sache ist, einzig dazu gedacht, die Profilneurose einzelner Politiker zu pflegen.

Renate Aldag | Di, 25. Oktober 2016 - 17:44

Im schon laufenden Wahlkampf will sich die CDU ganz und gar auf Frau Merkel als Kanzlerkandidatin konzentrieren. Gut so! Das ist die beste Wahlkampfhilfe für die AfD und alle, die der Überzeugung sind: Merkel muß weg!

Bonga Rottanina | Di, 25. Oktober 2016 - 17:52

sie zwingt mich bestimmt nicht sie zu wählen.
Für mich und für fast 60% der Bevölkerung hat sie uns abgewirtschaftet, abgeschafft, islamisiert, belogen und ausspionieren lassen, wie in der DDR.
Habe keine Zeit für dieses Thema, CETA, TTIP sind tot und das ist viel wichtiger, denn ich will noch gesund weiterleben....

Britta Scharnitzky | Di, 25. Oktober 2016 - 18:03

...in welchem Ausmaß sich nun all die Kriecher, Quislinge und Speichellecker der Union (ja: Auch der CSU!) nun krümmen, winden und hecheln, damit diejenige, deren Migrations- und Ausverkaufspolitik von mehr als 80% der Bürger inzwischen abgelehnt wird, sich nun wieder zur Kanzlerkandidatin küren und bitten lässt. Natürlich ist diese machtversessene Person in der Union inzwischen 'alternativlos'; sie selbst hat ja jegliche Konkurrenz beseitigt - aber auch das hat man in dieser Union der Rückgrat- und Würdelosen längst wieder verdrängt und vergessen. Von Arnim hatte recht, als er von einer Parteiendiktatur sprach! Wenn es um die Bewahrung der Pfründe geht, ist dieser 'Elite' noch jedes Mittel recht und billig. Ehre? Aufrichtigkeit? Gewissen? Schnee von Gestern! Schande über diese verkommene Bande! Pfui Teufel! Man kann nur hoffen, die Bürger erteilen dieser Politik und deren Vertretern 2017 die verdiente Quittung und Abfuhr!

Arne Bruhn | Mi, 26. Oktober 2016 - 15:53

In reply to by Britta Scharnitzky

Ja, Frau Scharnitzki, was dieser Haufen von Claqueuren sich erlaubt uns zu bieten, dass ist schon mehr als abenteuerlich schamlos! Hatte man noch eine kleine Spur Hoffnung -auf die Junge Union-, so ist die nun auch zerstoben! Auch die sind nun nur noch C-laqueure D-er U-nfäigkeit, hoffentlich de CDU-ntergangs.

Helmut Malente | Di, 25. Oktober 2016 - 18:20

Wer die Bundestagsdebatte zum Thema sozialer Wohnbau verfolgt hat, der wird bei der CDU das C weg streichen müssen.

Wer die wählt, der riskiert bei Armut Obdachlosigkeit. Die weigern sich strikt kommunale Wohnbaugesellschaften ohne Streben nach Gewinnmaximierung eine Chance zu geben.

Ein Grund mehr Merkel und ihre Partei abzustrafen.

Christop Kuhlmann | Di, 25. Oktober 2016 - 20:16

Reden kann sie nicht, ohne dass viele Menschen das als intellektuelle und seelische Grausamkeit empfinden. Sie macht das beste daraus und schweigt. Damit hat Seehofer nicht gerechnet. Statt noch eine Flüchtlingsobergrenze für die Unterstützung ihrer Kandidatur auszuhandeln, fällt nun jede Opposition auf ihn selbst zurück. Die aber, die wegen Merkels Schweigen versucht sind vielleicht doch wieder CDU zu wählen, sollten sich umgehend eine 90 minütige Rede von ihr anhören, oder, wenn es keine gibt, entsprechende Zusammenschnitte. Vier Jahre sind eine verdammt lange Zeit! Sobald sie wieder Kanzlerin ist, wird sie unbarmherzig das Maul aufreißen, auf allen Kanälen. So schnell kann man gar nicht zappen. Selbst die Zeitungen kolportieren es, wenn auch auf Schlagzeilen reduziert, es ist schlimm genug. Liebe CDU-Wähler habt ausnahmsweise auch einmal ein Herz für eure deutschsprachigen Mitmenschen und erspart uns diese Frau!

Arne Bruhn | Mi, 26. Oktober 2016 - 00:01

Ob Frau Merkel antritt, ob der C.lub D.er U.nfähigen sie noch mal antreten lässt - irrelevant - einzig auf uns, die Wählerinnen und Wähler, kommt es an, ob wir dafür sorgen mit unserem Kreuz, dass dieses Drama endlich beendet wird!
Alle Beiträge sagen das aus - sorgen wir dafür, dass möglichst viele der uninteressierten, schlafenden Bewohner/innen dieses Landes endlich begreifen, was diese Frau samt Partei u. Partner angerichtet hat an langfristigem Schaden!
NIchts, aber auch gar nichts ist gelöst: Energie, die wir nicht nutzen können, aber bezahlen müssen. - Euro und Banken labil. - Griechenland schon wieder ein Milliardendesaster - Und die "Flüchtlinge" verändern langsam aber sicher die Gesellschaft - von den immer horrender werdenden Kosten gar nicht zu reden. Liebe Leserinnen und Leser - dies ist unser Land! Wir tragen die Verantwortung und sollten an unsere Kinder und Enkel/innen denken bei DER Wahl und den Wahlen!

Fritz - Ulrich Hein | Mi, 26. Oktober 2016 - 03:51

Und das spätestens im November, wenn Donald Trump neuer Präsident der USA ist. Denn das, was der Merkel fehlt, hat Trump zuviel. Ich habe die neuste Rede von ihm gehört und sage voraus, dass er entweder ermordet wird oder man ihn wählt. Seine Rede mit deutschem Untertitel: https://www.youtube.com/watch?v=vV0Jn8IF8_E

Stefan Schlegel | Mi, 26. Oktober 2016 - 09:13

Wenn Merkel alles ist, was die CDU zu bieten hat, dann geht die Partei sicher den Bach runter. Eine Partei die bei der letzten Bundestagswahl an der absoluten Mehrheit gekratzt hat und nur eine Spitzenkraft hat, ist nicht wählbar. Was ist denn, wenn Merkel dienstunfähig wird? Löst sich dann die CDU mangels Alternativen auf? Merkel hat in vielen wichtigen Themenfeldern versagt! Finanzkrise 2009 nicht gelöst; in der EU ist DE langsam aber sicher isoliert; innere Sicherheit kollabiert; der Multi-Kulti-Wahn ist ein Himmelfahrtskommando; usw. Meines Erachtens ist Angela Merkel mit Abstand der miserabelste Kanzler nach dem 2. Weltkrieg!

Ihre Überschrift und alles, was Sie dann schreiben, ist voll und ganz richtig! Zwei Punkte möchte ich noch anfügen: 1. Die sogenannte Energiewende ist totaler Murks, den wir jeden Tag teuer bezahlen müssen - u. a. für Strom, der nicht geliefert werden kann, weil die Netze fehlen. 2. Das Griechenland-Desaster, das immer weiter Milliarden kosten wird, allein in deren Rentenkasse fehlen aktuell 17 Milliarden! Was folgt daraus: Ein weiteres "Hilfspaket" steht uns ins Haus!

Angelika Krüger | Mi, 26. Oktober 2016 - 09:15

Frau Merkel sieht sich als Heilsbringerin für Deutschland und Europa und leider sehen das die Medien - alternativlos - überwiegend auch so. Honecker hat sich 18 Jahre an der Macht gehalten, bevor der Staat unterging - das schafft Frau Merkel - mit der Leitfigur Honecker aufgewachsen - dank medialer Unterstützung auch.

Andreas Walter | Mi, 26. Oktober 2016 - 09:42

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin absolut kein Freund dieser Partei und bin mir auch bewußt dass das Programm dieser Partei eigentlich keines ist. Aber um strategisch ein Gegengewicht zu dieser verfehlten Merkelpolitik zu setzen, sehe ich mich zur Wahl der AFD gezwungen. Keine andere Partei in Deutschland ist in der Lage Merkel Einhalt zu gebieten!

mir gefällt das Programm der AfD und ich habe nicht die geringste Lust, mich dafür zu entschuldigen. Beispiele:

- Keine weitere Zentralisierung und Erweiterung der EU, sondern Begrenzung auf sinnvolle Kernaufgaben
- Ende des Euro-Experiments und der Schuldenunion
- Sicherung der deutschen Grenzen und Änderung des missbrauchten Asylrechts
- Marktwirtschaftliche und dem übrigen Europa angepasste Energiepolitik
- Ausgeglichene Staatshaushalte
- Strafen für Steuerverschwendung
- Konsequenter Abbau des Wildwuchses Bürokratie
- Mehr Volksentscheide und Direktwahlen usw.

Alles vernünftig. Was sonst sollte diesen verheerenden Entwicklungen Einhalt gebieten?

Schon lange stelle ich mir die Frage, was alle die, die meinen, die AfD sei unwählbar, ihr denn konkret vorwerfen. Der Umkehrschluss hieße ja, die anderen seien besser. Man wird sich doch nicht an den wenigen und in der Tat nicht guten Reden von Herrn Höcke festhalten, das Programm aber nicht mal angesehen haben? Und selbst, wenn es nur darum geht, ein Gegengewicht aufzubauen.. Einfach nur zu sagen, die AfD sei unwählbar, das aber nicht nachvollziehbar begründet, genügt nicht. Auch ich wünsche mir nichts mehr als einen Wechsel in der Politik und die Möglichkeit von Neuwahlen, wenn es denn so aus dem Ruder läuft.

Ich auch, Herr Walter - aber nicht leider, sondern weil diese CDU keine Alternative ist:
1. Hat sie auch kein Programm, auf das man als CDU-Wähler setzen kann, 2. würde mit Frau Merkel wohl alles gemacht - aber nicht das, was Deutschland und dem Volk gut täte (so wie die Dame es öffentlich geschworen, also versprochen hat! 3. Ich mich aufgrund meiner Erziehung (damals gab es so etwas noch!) nicht von dem "Generalsekretär" der CDU, einem immerhin akademisch (aus)gebildeten "Herrn" - sogar mit Dr.-Titel - als "A....loch" (der Herr sprach dieses Fäkalwort voll aus!) beleidigen lasse! Eine Partei, die so einen Mann nicht sofort aus dem Verkehr zieht, darf sich nicht wundern, wenn ich als Wähler daraus Konsequenzen ziehe! Dass der S-H-Landesvorsitzende, Herr Liebing, dennoch hofft, dass ich CDU wählen könne, zeigt mir nur, mit wem man es in dieser "Partei" zu tun hat.

Wilhelm Maier | Mi, 26. Oktober 2016 - 14:35

„Überraschender Ausgang bei Wahlen in Litauen“
„In Litauen hat eine kleine Oppositionspartei die Wahlen gewonnen. Die Partei der Grünen und Bauern bekommt ein gutes Drittel der Sitze im neuen Parlament und strebt einen Politikwechsel an. Der Bund der Bauern und Grünen kam praktisch aus dem Nichts. Bei der Wahl 2012 war die Bewegung aus der politischen Mitte noch an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.“
Das kann die AFD auch. Und wenn es so weiter geht sollten unsere Abgeordnete aus etablierten -parteien sich ein bisschen Gedanken machen, was sie nach der Wahl so machen werden.
Artikel aus WIWO zur EU- Wahl von 2014 passt doch genau zum jetzigem Punkt.
http://www.wiwo.de/politik/europa/nach-der-wahl-etablierte-parteien-kae…

Peter Briller | Mi, 26. Oktober 2016 - 19:22

Diese Regierung mit unterwürfige Politiker, die
zwar Brandbriefe schreiben, jedoch nichts
davon durchsetzen, sind der Untergang Europas.

An die Weihnachtszeit mit den schönen Märkten
mag man nicht mehr mit Freude denken und in
Konzertsäle traut man sich auch nicht mehr.
Wie sollen wir den Enkeln unsere ängste erklären?
Wer denkt an die Psyche unserer Kinder?

Diese Regierung führt uns in einen Bürgerkrieg.

Giesela Kramski | Do, 27. Oktober 2016 - 13:03

Wenn ich die Leserkommentare hier lese, frage ich mich wie bei den letzten Umfragen eigentlich 35% für die CDU/CSU zusammenkommen kann?
Ist die deutsche Wählermasse wirklich so naiv? Hat die Masse der Wähler keine eigene Meinungsbildung und erliegt ganz einfach dem Dauerbeschuss durch die regierungshörigen Medien?

Georg Dallmann | Sa, 29. Oktober 2016 - 13:41

...schweigt auch. So ist das mit Merkel. Wer Rechte (in diesem Fall das Grundrecht auf Asyl) für GRENZENLOS erklärt, hat nicht nur vom Rechtswesen nicht den Hauch einer Ahnung (denn grenzenlose Rechte gibt es nirgendwo, auch nicht im GG!) , sondern zeigt auch, dass er keinen Sinn und keinen Respekt für das GEMEINWOHL und das - massgebliche (!) - INTERESSE der Volksmehrheit und damit des Souveräns hat. Er zeigt, dass ihm die öffentliche Sicherheit und Ordnung egal ist, ebenso wie der Kampf um bezahlbare Wohnungen für Millionen von Menschen in diesem Lande. Er zeigt außerdem, dass es ihm egal ist, dass die Krankenkassen und die Sozialkassen der Kommunen verzweifelt nach Luft japsen gleich einem Asthmaanfall, und darüber hinaus dass die Schulen und Lehrer angesichts der immensen Zahl an zu "integrierenden" Migrantenkindern verzweifeln und am Rande ihrer physischen Kräfte sind. Kurzum: Das Wohl des Landes ist ihm schnurzpiepegal! Stattdessen sollen jetzt alle Flöte spielen. SCHWEIGEN!

Georg Dallmann | Sa, 29. Oktober 2016 - 13:49

....die Flüchtlingszahlen sind zurück gegangen?! Das Gegenteil ist der Fall! Überall an den Rändern Europas steigen die Flüchtlingszahlen rapide und immens an. Täglich fischen Milität und Aktivisten zusätzlich Abertausende aus ihren Booten. Wo kommen die hin? In die BRD, wo sonst? Ob sie heute kommen oder übermorgen ist schlicht unerheblich. Von wegen zurück gehende Flüchtlingszahlen. Der sog. Türkei-Deal ist kurz vor dem KOMPLETT-Kollabieren, da ihn Griechenland unterläuft, und keine Flüchtlinge in die Türkei zurückschickt, aber - entgegen den Absprachen - Flüchtlinge von den Inseln auf das Festland verbringt, von wo aus sie dann weiterreisen können (was sie auch tun), Richtung BRD. Alles AugenWISCHEREI & Nebelkerzen. Was wir jetzt erleben, ist nichts anderes als die sprichwörtliche Ruhe vor dem STURM. Es werden noch einige AUFWACHEN müssen........

Hubert Manter-Koller | Sa, 29. Oktober 2016 - 23:20

"Zurück bliebe nach einem Rückzug Merkels eine zerstrittene und orientierungslose Union."

Nun ja, orientierungslos ist diese Partei jetzt schon, jedenfalls aus Sicht des Wählers (wobei sie wiederum sehr viel "Orient" ins Land geholt hat...). Denn wofür die Frau neben der totalen Flüchtlings- und Migrationspolitik und sinnlos hysterischen Kehrtwenden zusammen mit ihrem Apparat namens cdu noch steht, wer kann das denn noch sagen? Bei der letzten BTW war "Sie kennen mich" ihr dickster Bonus. Jetzt ist es ihre größte Bürde.

Ivannikov Konstantin | Mi, 7. Dezember 2016 - 19:50

Frau Merkel dient schon lange nicht für Interesse Deutsches Volk, das wegen, nie wider Angela Merkel !!!

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