Helmut Schmidt - Ein deutscher Methusalem

Zum Schluss war er eine Legende, sein Leben erschien vielen wie ein Mythos aus grauer Vorzeit. Nun ist Helmut Schmidt im Alter von 96 Jahren gestorben. Und am Ende dieses langen Lebens mag er sich selbst manchmal vorgekommen sein wie ein altes Möbel im Bonner „Haus der Geschichte“, das längst zum festen Inventar der Republik gehört. Ein Nachruf

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Hartmut Palmer ist politischer Autor und Journalist. Er lebt und arbeitet in Bonn und in Berlin.

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Helmut Schmidt war einer der Großen des vergangenen Jahrhunderts, bis zum Schluss des Wortes und der Rede mächtig, ein bedeutender Politiker und Publizist, aber am Ende trotzdem machtlos. Seine Bücher waren Bestseller, seine immer selteneren Auftritte im Fernsehen Quotenrenner, seine Interviews – vor allem die mit dem „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo („Auf eine Zigarette“) – Kult.

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Die Ratschläge, die der Pensionär als Publizist und Buchautor den aktiven Politikern gab, wurden gern gehört, aber selten befolgt. Seine Warnungen vor einer noch schlimmeren Finanzkrise und weiteren Auswüchsen des „Raubtierkapitalismus“ viel zitiert, aber wenig beachtet. Zum Beispiel seine konkrete Forderung, die G-20-Staaten sollten durch „gemeinsam verabredetes Handeln“ den Handel mit Derivaten und faulen Krediten nicht nur auf nationaler oder europäischer Ebene, sondern weltweit verbieten.

Der Popstar


[[{"fid":"67410","view_mode":"full","type":"media","attributes":{"height":541,"width":750,"style":"width: 240px; height: 173px; margin: 3px 7px; float: right;","title":"Altkanzler Helmut Schmidt während eines Auftritts in Hamburg. Foto: picture alliance","class":"media-element file-full"}}]]Wo immer er sich zeigte, zuletzt im Rollstuhl und fast immer mit brennender Zigarette, wurde er gefeiert, verehrt und bewundert wie ein Popstar. „Außer Dienst“ (so einer seiner letzten Buchtitel) war er populärer und beliebter, als er es während seiner Regierungszeit als fünfter Kanzler der Bundesrepublik je gewesen war. Er nahm die Huldigungen hin in der knurrigen Gewissheit des „Elder Statesman“, der weiß, dass niemand mehr von ihm verlangt, die eigenen Lösungsvorschläge auch umzusetzen.

Kein anderer Regierungschef der Nachkriegszeit hat so viele Jahre nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik zu Lebzeiten so viel Ruhm, Bewunderung und Anerkennung geerntet, wie Helmut Schmidt in seinen letzten Lebensjahren.

Schmidt führte das Land zwar nur acht Jahre. Aber er war trotzdem ein „Jahrhundertkanzler“, in dessen Leben sich die deutsche Geschichte spiegelte. Geboren im Dezember 1918 – wenige Wochen nach der Abdankung des letzten deutschen Kaisers – gehörte er als Zeitzeuge und Überlebender, Gestalter und Betrachter zu den wenigen, die aus eigener Erinnerung von diesem Jahrhundert berichten konnten: von der Weimarer Republik, von der ersten großen Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929, von der Nazi-Diktatur, dem mörderischen Zweiten Weltkrieg, von der 40-jährigen Teilung Deutschlands, dem Kalten Krieg, dem Fall der Mauer und den schwierigen Jahren des Zusammenwachsens.

Er war ein deutscher Methusalem: altersweise, aber keineswegs altersmild, gebrechlich, aber immer noch hellwach. In der Analyse glasklar, als Autor brillant.

Mehr als ein Vierteljahrhundert saß er danach als Mitherausgeber und Autor der Hamburger Wochenschrift „Die Zeit“ – kommentierend, analysierend, diskutierend – ganz vorne in der ersten Reihe: ein politischer Publizist vom Fach, der wusste, wovon er schrieb und warum er so schrieb: „Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken.“ Das war der kategorische Imperativ, dem er sich selbst verpflichtet fühlte.

Der Bundeskanzler


Als es so weit war, zögerte Helmut Schmidt. Er wollte 1974 nicht Kanzler werden. Er hatte, wie er einem Freund damals gestand, „Angst vor dem Amt“.

Auch später noch befielen ihn gelegentlich melancholische Zweifel an seiner historischen Bedeutung. Er empfand sich als Kanzler des Übergangs, dem „das Glück eines epochalen Auftrags nicht vergönnt“ war, wie er seinem Amtsvorgänger Willy Brandt in einem handschriftlich verfassten Brief einmal schrieb. Denn die großen historischen Weichenstellungen der Nachkriegszeit – Westintegration und Ostpolitik – waren vollzogen, als er Kanzler wurde. An Mauerfall und Wiedervereinigung wagte noch niemand zu glauben.

Dabei war kein anderer Sozialdemokrat so umfassend auf das höchste Regierungsamt vorbereitet wie er. Schon als Hamburger Innensenator war er überall in Deutschland als Held gefeiert worden, weil er 1962 bei der großen Sturmflut in seiner Vaterstadt Nerven- und Führungsstärke gezeigt, das Kommando an sich gerissen und die Einsätze der Katastrophenhelfer koordiniert hatte. Vorher bereits war er im Bundestag als ebenso bewunderter wie gefürchteter Debattenredner aufgefallen. Seinen Beinamen „Schmidt-Schnauze“ trug er lebenslänglich wie einen Orden. Als Vorsitzender der Bonner SPD-Bundestagsfraktion während der ersten Großen Koalition in den Jahren 1966 bis 1969 dominierte er zusammen mit seinem CDU-Kompagnon Rainer Barzel das politische Geschäft hinter den Kulissen.

Als Verteidigungsminister unter dem SPD-Kanzler Willy Brandt gehörte er zu den kundigsten transatlantischen Sicherheitspolitikern. Seine Bücher wurden Standardwerke. Als Finanz- und zeitweise auch Wirtschaftsminister brillierte er mit ökonomischem Sachverstand. Nun aber stand er, im Mai 1974, vor seiner größten innenpolitischen Herausforderung: Nachfolger Willy Brandts, Kanzler der sozialliberalen Koalition.

Schon im ersten Jahr seiner Kanzlerschaft hatte er Gelegenheit, seine Fähigkeit als Krisenmanager erneut unter Beweis zu stellen. Die bis dahin schwerste Rezession der Nachkriegszeit – ausgelöst durch Lieferboykotte der Öl produzierenden Staaten und den daraus resultierenden Preiserhöhungen – stürzte die Bundesrepublik in eine noch nie erlebte Krise.

Das Bruttosozialprodukt sank um 1,1 Prozent, die Zahl der Arbeitslosen verdoppelte sich auf mehr als eine Million – für heutige Verhältnisse eine lächerlich niedrige Zahl, aus Schmidts damaliger Sicht aber ein Menetekel. Er, der den Niedergang der Weimarer Republik und das Aufkommen der Nazis erlebt hatte, fürchtete nichts mehr, als dass ein von der Wirtschafts-Depression verstörtes Volk wieder irgendwelchen Rattenfängern hinterher laufen könnte. Fünf Prozent Inflation seien weniger gefährlich als fünf Prozent Arbeitslosigkeit, verkündete er in seinen Wahlkämpfen.

Auch auf dem Feld der Außenpolitik zeigte sich Schmidt den großen Staatenlenkern der Welt ebenbürtig. Er schuf ein europäisches und globales Krisenmanagement, von dem alle seine Nachfolger bis heute zehren. So rief er gemeinsam mit seinem Freund und Partner, dem französischen Staatspräsidenten Valéry Giscard d'Estaing, die inzwischen „G20“ genannte Runde der Weltwirtschaftsgipfel ins Leben und legte die Grundlagen für das Europäische Währungssystem EWS, ohne das es heute den Euro nicht gäbe.

Seine härteste innenpolitische Bewährungsprobe bestand der Kanzler im Herbst 1977. RAF-Terroristen hatten den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer entführt und verlangten die Freilassung der damals schon zu lebenslanger Haft verurteilten Top-Terroristen um Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Schmidt blieb hart.

Genauso entschieden lehnte er allerdings auch Vorschläge aus dem konservativen Lager ab, den Terroristen im Gegenzug mit der Erschießung ihrer einsitzenden Gesinnungsgenossen zu drohen – dies wäre ein glatter Bruch des Grundgesetzes gewesen. Für sich und seine Frau Loki gab Schmidt in den zermürbenden Wochen des Dramas die klare Weisung, dass er im Falle seiner eigenen Entführung auf keinen Fall ausgetauscht werden dürfe.

Als palästinensische Terroristen, um den Forderungen der Schleyer-Entführer Nachdruck zu verleihen, ein deutsches Urlauberflugzeug entführten, befahl der Kanzler die gewaltsame Lösung: In Mogadischu stürmte ein Kommando der GSG 9 die Maschine und befreite die gekidnappten Passagiere. Wäre der Coup missglückt, hätte Schmidt sein Amt niedergelegt. So aber wurde er als „Held von Mogadischu“ gefeiert. Die Staatsräson hatte gesiegt, aber Schmidt empfand keinen Triumph. Er fühlte sich für den Tod des entführten Schleyer verantwortlich, den die Terroristen kaltblütig ermordet hatten.

Zehn Tage nach der Geiselbefreiung hielt Schmidt vor dem Londoner International Institute for Strategic Studies eine folgenschwere Rede. Er forderte die Nato und insbesondere die USA auf, eine von ihm als bedrohlich empfundene Sicherheitslücke in Europa zu schließen. Russen und Amerikaner hatten in einem Abkommen vereinbart, die Zahl ihrer strategischen Atomwaffen paritätisch zu reduzieren.

Schmidts Vorschlag war eine Kombination von Ab- und Nachrüstung: Der Westen solle den Russen neue Verhandlungen über den schrittweisen Abbau aller Mittelstreckenraketen anbieten und zugleich – um der Forderung Nachdruck zu verleihen – die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen vorbereiten. Dieser so genannte „Nato-Doppelbeschluss“, der 1979 tatsächlich zustande kam, entzweite Schmidt mit seiner Partei. Die Sozialdemokraten und auch ihr Vorsitzender Willy Brandt wollten seiner Logik nicht folgen.

Der Streit um Umwelt und Raketenrüstung belastete Schmidts Verhältnis zu Brandt und entfremdete ihn seiner Partei so sehr, dass Schmidts Koalitionspartner, die FDP, ihm die Gefolgschaft kündigte. Seit langem schon waren die Freidemokraten der Meinung, dass der Vorrat an Gemeinsamkeiten mit der SPD verbraucht sei. Sie verlangten immer tiefere Einschnitte in das soziale Netz. Den schwindenden Rückhalt Schmidts in der eigenen Partei nahmen sie zum Vorwand, die Koalition zu beenden. Am 1. Oktober 1982 wurde mit ihrer Hilfe Helmut Kohl zum neuen Bundeskanzler gewählt.

Es war ein bitterer Tag für Schmidt. Noch bitterer aber war der Kölner Parteitag ein Jahr später. Da wurde noch einmal über die Raketen abgestimmt. Neben Schmidt hoben nur 13 Getreue für die Stationierung die Hand. Der Rest - Brandt inklusive - stimmte mit Nein. Das Zerwürfnis war tief. Kurz vor dem Tod des Parteipatriarchen versöhnten sich die beiden zwar – aber die Enttäuschung des fünf Jahre jüngeren Nachfolgers über den von ihm einst verehrten Architekten der Ostpolitik und Friedensnobelpreisträger blieb bestehen und schmerzte lange.

Der Publizist


Helmut Schmidt stand im 64. Lebensjahr, als er das Kanzleramt verließ. Für ein zurückgezogenes Rentnerleben fühlte er sich allerdings zu jung. Den Rasenmäher, den er anschaffte, um sich im Garten seines Hamburger Doppelhauses nützlich zu machen, rührte er nur selten an. Für die Botanik war ohnehin Ehefrau Loki zuständig. Schmidt zog es schon bald wieder zu Vortragsreisen in die weite Welt. Auf dem Feld der Ökonomie, so begründete er dies, gebe es leider zu wenige „vernünftige Leute.“

Erfreut nahm er 1983 das Angebot des Hamburger Verlegers und früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Gerd Bucerius an, als Mitherausgeber und Autor der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ tätig zu werden. Zugleich drängte es ihn, als Buchautor die Erfahrungen und Empfindungen aufzuschreiben, die er als Kanzler und Minister im Gespräch mit den Mächtigen der Welt gemacht hatte. Sein Buch „Menschen und Mächte“ verkaufte sich bald 500.000 Mal.

Gelegentlich erfuhr das Publikum aus den Artikeln, Büchern und Interviews des Altkanzlers auch Neues über den Menschen Helmut Schmidt. Zum Beispiel, dass sein Vater das uneheliche Kind eines jüdischen Bankiers und damit nach den Rassegesetzen der Nazis Halbjude war. Weil er dies den Behörden verschwiegen hatte, lebte die Familie während der Nazi-Zeit in ständiger Angst, entdeckt und für die falschen Angaben bestraft zu werden.

Beiläufig teilte Schmidt seinen Lesern überdies ein Staatsgeheimnis aus seiner Zeit als Verteidungsminister mit: Er habe damals dafür gesorgt, dass ein von den Amerikanern ersonnener und schon beschlossener Plan, mitten durch Deutschland einen mit Atomsprengköpfen bestückten Landminengürtel zu installieren, in aller Stille beerdigt wurde. Helmut Schmidt, ein Kämpfer für atomare Abrüstung – das passte so gar nicht ins (Feind-)Bild der friedensbewegten Raketen-Gegner.

Den Fall der Berliner Mauer erlebte Schmidt vor dem Fernseher und mit Tränen der Rührung – wie Millionen Deutsche. Gerne hätte er jetzt eingegriffen und den Prozess der Wiedervereinigung mitgestaltet. Aber auf seinem Platz saß Helmut Kohl, der „Kanzler der Einheit“ und der machte – aus Schmidts damaliger Sicht – nahezu alles falsch.

Säße er noch im Kanzleramt, wäre manches anders und besser gelaufen. Davon war er und waren auch viele Deutsche überzeugt.

Je älter er wurde, desto kritischer betrachtete der einstige USA-Bewunderer Schmidt die Politik der Amerikaner. Er – der „die Scheiße des Krieges“ selbst miterlebt hatte, wie er sich auszudrücken pflegte – war prinzipiell dagegen, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten mit Waffengewalt zu lösen. Deshalb verurteilte er die Beteiligung der Deutschen am Balkan- und später am Afghanistankrieg: „Sollen wir demnächst etwa auch in Pakistan einmarschieren?“ Dafür lobte er Schröders Nein zum Irak-Krieg.

Auch die Agenda 2010 fand er mutig, allerdings nicht weitgehend genug. Die Absicht der rot-grünen Regierung, die Türkei in die EU aufzunehmen, lehnte er hingegen als „Großmannssucht“ ab. Die Integrationspolitik der rot-grünen (und später auch der schwarz-roten) Regierung tadelte er als unzureichend und falsch. Und von Klimagipfeln hielt er gar nichts. „Dummes Zeug“ nannte er die Vorstellung, Regierungen oder Bürgerinitiativen könnten den Wechsel von Warm- und Eiszeiten, den es immer gegeben habe, mit ihren Beschlüssen beeinflussen.

Wiederholt hatte Schmidt davor gewarnt, die Welt dem zügellosen „Raubtierkapitalismus“ zu überlassen. 2007, als die Finanzkrise ausbrach, sah er sich in seinen Warnungen bestätigt. Aber das Ausmaß der Krise überstieg auch seine Befürchtungen.

Tief erschüttert wurde Helmut Schmidt vom Tod seiner Frau Loki, mit der er seit 1942 verheiratet war. Sie starb am 21. Oktober 2010. Seine Beziehung mit der Lehrerin und engagierten Naturschützerin, die er bereits 1929 als Schüler kennen lernte, wurde in Nachrufen auf Loki Schmidt als eine der „größten Liebesgeschichten unserer Zeit“ charakterisiert. Später gab er jedoch zu, „Ende der Sechziger oder Anfang der Siebziger Jahre“ eine außereheliche Affäre gehabt zu haben. Und im August 2012 bestätigte Schmidt, in seiner langjährigen Mitarbeiterin Ruth Loah eine neue Partnerin gefunden zu haben.

Bereits als amtierender Kanzler hatte Helmut Schmidt Probleme mit dem Herzen. Einmal schon war ihm ein Herzschrittmacher eingebaut worden. 2002 erlitt er einen fast tödlichen Herzinfarkt, den er nur dank seiner robusten Vitalität überstand. Auf dem Weg ins Krankenhaus wurde Helmut Schmidt damals im Krankenwagen von einem der ihn begleitenden Sanitäter gefragt, wie er sich fühle. Die Antwort fiel – typisch Schmidt – kurz und bündig aus: „Zahnarzt ist schlimmer.“

Im August 2015 wurde der ewig rauchende Alt-Kanzler wegen eines lebensbedrohenden Arterienverschlusses im rechten Bein in ein Hamburger Krankenhaus eingeliefert. Er überstand auch diese bedrohliche Attacke und stellte das Rauchen fortan ein – so jedenfalls wurde es berichtet. Nun ist Helmut Schmidt im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben.

Das Denkmal


Man wird jetzt viele Reden auf ihn halten. Vielleicht wird eine Straße im Berliner Regierungsviertel nach ihm benannt oder sicher ein Platz in seiner Vaterstadt Hamburg.

Als Schmidt im Dezember 1977 von einer Reise zu den Pyramiden in Ägypten ins Bonner Kanzleramt zurückkehrte, beschloss er, allen künftigen und früheren Bundeskanzlern (und damit auch sich selbst) – im Rahmen der bescheidenen Mittel seines Repräsentationsfonds – kleine Denkmäler zu setzen: keine Pyramiden, aber Gedächtnisbäume – für die Nachgeborenen.

Er selbst hat natürlich auch einen Baum gepflanzt. Helmut Schmidt nahm nicht die knorrige deutsche Eiche, nicht die mächtige Buche, nicht die alles überragende Douglasie. Der fünfte Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland wählte die melancholische, nicht die triumphale Geste. Er entschied sich für die Trauerweide.

Fotos: picture alliance

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