Solidarität und Nationalismus - Warum Europas Hoffnung Donald Trump heißt

Donald Trump wird die Welt verändern und nicht zum Guten, schreibt die Philosophin Susan Neiman, die aus den USA stammt und in Potsdam lebt. Um dem US-Präsidenten entgegen zu treten, sollte sich Europa auf seine Stärken besinnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel steht neben US-Präsident Donald Trump beim Familienfoto beim G7-Gipfel in Taormina in Italien
Angela Merkel und Donald Trump: „Man kann nur hoffen, dass andere Politiker sich ein Beispiel an ihr nehmen“ / picture alliance

Autoreninfo

Susan Neiman ist eine US-amerikanische Philosophin und Direktorin am Einstein Forum in Potsdam. Foto: Bettina Volke

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Susan Neiman

Die Welt wird sich ändern, wenn jene Politik, die Donald Trump zum Präsidenten machte, zur Normalität erklärt wird. Der Hang zur Normalisierung ist verständlich: Wer will schon jeden Morgen mit dem Gedanken aufwachen, dass die Welt in eine wirkliche Krise geraten ist? Diesem Hang hat Kanzlerin Angela Merkel widerstanden, als sie am Tag nach den Wahlen in den USA eine beispiellos undiplomatische Rede hielt, in der sie Trump an alle Werte erinnerte, die er während seiner Kampagne mit Füßen trat. Man kann nur hoffen, dass andere Politiker den Mut finden, sich ein Beispiel an ihr zu nehmen. Es ist anstrengend, der Normalisierung stets zu widerstehen; es ist mühselig, immer vor Nationalisten zu warnen, die zum Beispiel die Leistungen der deutschen Vergangenheitsaufarbeitung als Schande demontieren.

Orientierung von Orwell

Wer heute als Bürger Orientierung im Denken und Handeln sucht, mag als Erstes nicht Immanuel Kant lesen – eine wertvolle, aber langwierige Aufgabe –, sondern George Orwells kurzen Aufsatz Politik und die englische Sprache. Orwell schrieb zwar über die englische Sprache und die Politik Großbritanniens der vierziger Jahre, aber seine Worte sind brandaktuell. Es gibt bis heute keine bessere Beschreibung der Beziehung zwischen der Korruption der Sprache und der Korruption der Politik: Unsere Zivilisation ist dekadent, und auch unsere Sprache – so wird argumentiert – müsse notgedrungen Teil des allgemeinen Zerfalls sein. Daraus wird geschlossen, dass ein jeder Kampf gegen Sprachmissbrauch archaisch und sentimental sei, wie eine Präferenz für Kerzen gegenüber elektrischem Licht oder für Kutschen gegenüber Flugzeugen. Darunter liegt der halbbewusste Glaube, dass Sprache ein natürliches Gewächs sei – statt ein Instrument, das wir für unsere Ziele gestalten.

Deutsche Leser können auch Victor Klemperers LTI, die Tagebücher eines Philologen, nachschlagen. Diese akribische Analyse zeigt, wie die Nazis die deutsche Sprache veränderten, um das Volk leichtgläubiger für ihre Ideologie zu machen. Klemperers Verständnis von Sprachkritik als Notwehr hat auch heute noch viel zu bieten. Demokratie braucht Bürger, die in der Lage sind, ihre Wörter zu reflektieren. Wir schlucken oft Phrasen, ohne uns über deren Bedeutung bewusst zu werden. Mit Phrasen wie Verantwortung gegenüber unseren Aktionären verkleidet der Neoliberalismus seinen Grundsatz Gewinn über alles in schönen, moralischen Farben; wer will schon gegen Verantwortung klagen?

Solidarität statt Toleranz

Der wohlgemeinte Ruf nach Toleranz ignoriert die Tatsache, dass man im Alltag nicht nur jenes toleriert, was man nicht mag, sondern vielmehr das, wogegen man nichts tun kann: Schmerzen, Lärm, Gestank. Ein Rechtsnationalist, den man zur Toleranz ermahnt, wird nur an seine Machtlosigkeit erinnert. Viel stärker wirkt ein Appell an die Solidarität, mit einem Hinweis auf die Bereicherungen, die entstehen, wenn mehrere Kulturen zusammenkommen. Es ist bezeichnend, dass die Nationalisten in Städten, wo täglich mehrere Kulturen miteinander leben, die Minderheit stellen. Selbst in Ländern, wo die Anzahl der Rechtsnationalisten  wächst, werden Großstädte wie London, Paris oder Rotterdam von Bürgermeistern ausländischer Herkunft regiert.

Dies muss nicht zur Einheitskultur führen. Im Gegenteil: Wenn man andere Kulturen nicht nur toleriert, sondern genießt, wird es leichter, auch die eigene Kultur zu schätzen. Solidarität mit anderen Kulturen darf aber nicht nur ein Appell bleiben, sondern muss auch feste Unterstützung mit einschließen. Ein Zeichen setzte Präsident Barack Obama, als er bei seiner letzten Europareise erst Athen und dann Berlin besuchte. Europa kann ein Beispiel dafür geben, wie kulturelle Vielfalt mit politischer Einheit zusammenkommt – nämlich dann, wenn Europa seine eigenen Ideale (wieder)entdecken würde.

Europa als Hort der Ideale

Für viele Europäer ist Europa heute nur ein Binnenmarkt, betrieben von einer Bürokratie in Brüssel, die selbst wiederum von der neoliberalen Wirtschaft bestimmt wird. Zu einer Zeit, wo man täglich über das Ende der EU spekuliert, kann es tollkühn erscheinen, Europa zu preisen. Doch Außenseiter sehen manches deutlicher als die Europäer selbst. Für sie bleibt Europa trotz aller Schwierigkeiten nicht nur ein Ort, wo hundertjährige Kriege durch friedliche Verhandlungen ersetzt wurden, sondern auch ein Ort, wo die Ideale einer sozialen Solidarität lebendig praktiziert werden; wo medizinische Versorgung, Wohnen und Bildung nicht nur als Güter, sondern als Rechte verstanden werden. Für Menschen von Dakar bis Dallas ist Europa ein Ort, wo Rechtsstaatlichkeit in hohem Maß herrscht und Gleichheit vor dem Gesetz anerkannt wird.

Jeder, der Zeitung liest, weiß aber auch, wie oft Europa seine eigenen Ideale verletzt. Es liegt an den Bürgern Europas selbst, darauf zu bestehen, dass Europa seinen besten Qualitäten treu bleibt. Zunächst müssen die Bürger erkennen, dass kein anderer Ort der Welt so viel für demokratische, ja, sozialdemokratische Werte tut wie dieses oft so beschimpfte Europa. Identitäten werden auf Traditionen aufgebaut, die von Musik über Feste bis hin zu Idealen reichen. Europa darf nicht mehr verstanden werden als etwas, das wir nur ertragen, sondern als etwas, das wir aktiv anstreben.

Vor zwei Jahren kritisierte mich ein Politiker der Grünen, als ich behauptete, Europa sei ein Bollwerk der Demokratie gegen Russland auf der einen und den USA auf der anderen Seite – wobei ich erklärte, dass der uneingeschränkte Einfluss des Geldes auf die amerikanische Politik dabei sei, die Demokratie zu unterhöhlen. Jener Politiker ermahnte mich, ich solle nicht die Verhältnisse in Russland mit denen in den USA vergleichen. Heute, vermute ich, würde er anders reagieren. Wird Trump Europa dazu bringen, seine eigenen Tugenden neu schätzen zu lernen, und auch viele Europäer dazu bewegen, sich zivilgesellschaftlich dafür zu engagieren? Dies bleibt nicht nur für Europa die beste Hoffnung, die wir haben. 

 

Buchcover Susan NeimanDieser Text ist ein Auszug aus dem Buch Widerstand der Vernunft - ein Manifest in postfaktischen Zeiten, erschienen im Ecowin-Verlag.

 

 

 

 

 

 

Dieter Petermann | Mi, 14. Juni 2017 - 16:52

Was ist hier gemeint, die EU oder Europa? Falls die EU, die kann sich noch nicht mal an die eigenen Verträge halten, kann nicht die Außengrenzen schützen und hat ein Parlament, das nach einem Klassenwahlrecht gewählt wird und daher bestenfalls scheindemokratisch ist. So eine EU und verursacht in Europa mehr Schaden als sie Nutzen bringt.

Sprüche wie "Europa als Hort der Ideale" gehen mir daher nur noch auf die Nerven. Trump hin oder her.

Dieter Petermann | Mi, 14. Juni 2017 - 17:04

"Identitäten werden auf Traditionen aufgebaut, die von Musik über Feste bis hin zu Idealen reichen."

Das stimmt. Nur leider gehört zur EU, dass europäische Traditionen, die kulturelle Identität Europas keine Rolle spielen dürfen, weil sich sonst etwas das nicht zur kulturellen Identität Europas gehört, wie zum Beispiel der Islam, ausgegrenzt fühlen könnte.

Von daher stellt die EU einen Versucht da, die nationalen Identitäten zu beseitigen, ohne ein europäische Identität zu bieten, jedenfalls keine die auf der kulturellen Identität Europas basiert. So etwas kann natürlich nicht funktionieren.

Sepp Kneip | Mi, 14. Juni 2017 - 17:07

Es könnte wirklich sein, dass die Hoffnung Europas Donald Trump heißt. Aber nicht weil Trump der böse Politiker und Merkel und Co. die guten Politiker wären. Wenn Merkel Trump auffordert, die westlichen Werte zu achten, muss sich Merkel doch fragen lassen, warum sie selbst unsere Werte und Gesetze mit Füßen tritt, dies aber mit populistischen Phrasen vernebelt. Die alles, was die Zukunft unseres Landes ausmacht, verramscht, eine ihrer Wiederwahl geschuldete populistische Politik für die Gegenwart macht und den Bürger über alles im Unklaren lösst. Sie macht die Politik ihrer Auftraggeber, die überhaupt kein geordnetes Europa wollen, sondern Streit und Zwietracht. Die Saat, die sie ausstreuen, geht immer mehr auf und Merkel "beackert" das Feld. Trump wäre für Europa dann ein großer Gewinn, wenn er die Macht derjenigen, die dieses Europa dem Multikulturalismus preisgeben wollen, in ihrer Macht beschneiden könnte. Wenn er Soros und Konsorten das Handwerk legen könnte.

Paul Drifmeyer | Mi, 14. Juni 2017 - 17:34

Westliche Intellektuelle sollten aufpassen,
sich die Gunst des Volkes nicht durch endlose Wiederholungen von Selbstverständlichkeiten
zu verspielen. Trump wurde gewählt, weil er die drei wichtigsten Verlangen der Menschen klar angesprochen hat. Müsste man jetzt das ganze Buch dieser Dame lesen, damit man in irgendeinem Halbsatz eine konkrete sicherheits- oder wirtschaftspolitische Forderung findet? Wie oft soll der das Grundgesetz bzw. der Lissabonvertrag in der Schuldenkrise noch gebrochen werden? Wieviel Anteil Menschen mit Migrationshintergrund verträgt denn Europa noch? Wie hoch sollen die Steuern für den Mittelstand denn noch gehen, während sich die im Aufsichtsrat sitzenden Politiker zu fein sind, Steuerschlupflöcher zu schließen? Wie lange sollen wir noch hören, dass "wir" für das Schicksal der Afrikaner oder Araber verantwortlich sind?

Ich pflichte Ihnen bei. Bravo! Trump ist von Weißen gewählt worden, die von Obama etc. die "Nase voll hatten". Das hatte sicherlich auch "rassistische" Hintergründe, denn diese Wählerclientel will, daß in Amerika, die angelsächsische Führung nicht abhanden kommt. Trump gibt dieser Wählerschicht FIDES zurück. Wir mögen das von außen kritisieren und uns von oben herab als die besseren Demokraten in Europa fühlen; allen voran die Medien, die mit Trump lediglich ein Ziel verfolgen...Auflage, Aufmerksamkeit, Originalität. Mit einem Buhmann lässt sich trefflich Geld verdienen! Die Autorin hat es wohl immer noch nicht verwunden, daß Clinton nicht gewonnen hat.

Bernd Fischer | Mi, 14. Juni 2017 - 17:35

Zitatanfang: Diese akribische Analyse zeigt, wie die Nazis die deutsche Sprache veränderten, um das Volk leichtgläubiger für ihre Ideologie zu machen. Zitatende:

Ist Ihnen wirklich überhaupt noch nicht aufgefallen das heutzutage wieder eine bekannte ( politische ) Minderheit an der Spache "Rummerkelt" und wir dies einfach bedingungslos hinzunehmen haben?

"Kollateralschäden", "Gentrifizierung", "Bereicherung", "Aktivisten", "Rechtspopulisten", "postfaktisch", "Schutzsuchende", "Dunkeldeutschland", "die schon länger hier lebenden" usw.

ingrid Dietz | Mi, 14. Juni 2017 - 18:17

genießt das tagtägliche Mobbing gegen Trump ungemein - lenkt es doch von den vielen ungelösten Problemen in der BRD ab !
Und in der Zwischenzeit bereitet Hr. Schäuble still und leise schon wieder ein "Rettungs"-Paket für die Griechen vor (selbstverständlich mit unseren Steuergeldern).
Es ist schon praktisch, dass das Geld in der BRD an und auf den Bäumen wächst !

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 14. Juni 2017 - 18:47

die Autorin ist US-Bürgerin und meint Multikulti sei gut. Das behauptet sie und fügt an, dort wo multikulti ist, haben Rechtsnationalisten keinen Platz. Ich möchte meine Identität als Deutscher nicht zugunsten Multikulti aufgeben. Und dann wieder diese mantraähnliche Reflektion der westlichen, europäischen Werte, das ist doch eher alles akademisch als praktisch gedacht. Ich hoffe jedenfalls, daß Trumps große Linien der Politik sich durchsetzen werden, denn was kommt nach der Golbalisierung? Das Weltall? Es wird wohl eher in die andere Richtung gehen. Wenn Globalisierung offene Grenzen bedeutet, wenn sie bedeutet, daß Arbeitsplätze wie Klapptische zusammengesteckt und anders wieder aufgeschlagen werden können, wenn Modehäuser für Hungerlöhne in armen Ländern produzieren lassen, wenn sie bedeutet, daß Deutschland nicht mehr Deutschland sein wird, wenn sie bedeutet, daß Unternehmen weltweit "Steueroptimierung" betreiben können, u.v.a.m, dann bin ich für Trumps Linie der Abschottung.

Stefan Schlegel | Mi, 14. Juni 2017 - 18:59

Liebe Frau Neiman, ich habe die Auslassungen von Angela Merkel nach der US-Wahl ebenfalls gesehen. Angela Merkel hat von Werten geredet, allerdings musste sie diese von einem Zettel ablesen, davon leite ich ab, dass ihr diese Werte ebenfalls nicht geläufig sind. Die Rede war grottenschlecht und peinlich. Die von ihnen gepriesene Rechtsstaatlichkeit geht doch den Bach runter. Ausländische Straftäter bekommen beim Strafmaß einen Kulturrabatt und abgelehnte Flüchtlinge werden nicht ausgeschafft. Das ganze Geschwafel von Toleranz und funktionierendem Multikulti ist vorwiegend ein Hirngespinst von überstudierten Soziologen, Kulturschaffenden, Philosophen und Bahnhofsklatschern. Mein Eindruck ist, dass die Verfechter dieser Theorien, ebenfalls nicht in unserer Mitte integriert sind und sich auf einer Flughöhe befinden, wo kein Bezug mehr zum Normalen vorhanden ist.

Hubert Knapp | Mi, 14. Juni 2017 - 19:53

Der Ansatz ist nachvollziehbar aber ich finde nicht, daß man sich in seinem Handeln ausgerechnet an den schlechtesten Vorbildern orientieren soll.
Schlimm genug, wie Terroristen in kürzester Zeit Europa umgestaltet haben, und das, ohne selbst großen Aufwand dabei zu leisten. Nun kommt auch noch dieser Donald Duck dazu?

Seien wir mal ehrlich - eine EU, die sich von solchen Herrn in irgendeiner Form Hilfe "erhofft", muß sich doch in einer verzweifelten Situation befinden? Denn mit dem fehlenden Kitt, der die EU zusammenhält, wird der nicht wirklich aushelfen können, fürchte ich.

Volkmar Ritt | Mi, 14. Juni 2017 - 20:33

regiert werden, könnte daran liegen, dass nur noch wenige Einheimische in ihnen zu finden sind ;).
(Rotterdam ~48% mit Migrationshintergrund, London >55% mit Migrationshintergrund). Wenn erst einmal das ganze Land davon erfüllt ist, dann kann auch kein nationaler Gedanke mehr entstehen (gibt ja auch keine Nation mehr).

Aber ob das als ideales Beispiel dient? Ich weiß ja nicht.

Dimitri Gales | Mi, 14. Juni 2017 - 21:20

Die USA hatten ja stets, seit 1945, eine nachahmenswerte Vorbildfunktion. Wir erleben doch auch in Europa einen "Tanz um das goldene Kalb"; scheinbar ist Geld und die Geldvermehrung noch der einzige Wertstandard. Sicher gibt es hierzulande ein funktionierendes Rechtssystem, ein wenn auch inzwischen teilweise demontiertes Sozialsystem, es funktioniert jedoch noch in den meisten europäischen Ländern. Aber die Kluft wird immer grösser, die Gesellschaften spalten sich unaufhaltsam in "oben" und "unten", der Mittelbau bricht langsam aber sicher weg. Wie in den USA, wo dieser Prozess schon weit fortgeschritten ist.

Torsten Knecht | Mi, 14. Juni 2017 - 22:41

... würde ich nicht an einer Person festmachen u. erst recht nicht an einen Führer ausserhalb Europas. Europa ist aber auch mehr als das Projekt EU, das die Wirtschaft vorangetrieben hat.

Ich fand Frau Merkels Rede über Werte verlogen. Ein Bsp.: Merkel redete über Freiheit, was sie auch machte als sie bei Trump war. Sie meinte aber FREIHANDEL für die Wirtschaft u. vermied das Wort Protektionismus. Freiheit (i.S. der Berufsfreiheit) und Zwangsjobs wie bei A-2010 in D. passt irgendwie auch nicht zusammen.

Mir persönlich sind die Gemeinsamkeiten zw. Frau Merkel u. Herrn Trump aufgefallen. Beiden sind die wirts. Interessen des eigenen Landes das Wichtigste. Der Unterschied hier: Frau Merkel reichen die Unternehmer u. Herr Trump will Unternehmer u. den Arbeiter voranbringen.

Europas Zukunft liegt mitnichten in mehr EU. Die EU-Bürokratie ist ein einziger Lobbyhafen. Es bietet den EU-Politiker u. deren bürokratischen Anhängsel ein Super Auskommen.

Die EU ist nicht Europa.

Mathias Trostdorf | Do, 15. Juni 2017 - 14:30

In reply to by Torsten Knecht

Darauf muß man leider immer wieder hinweisen, denn ein Medienkartell möchte durch fortwährende gezielte Vermischung dieser beiden Begriffe, daß Leser denken, das wäre dasselbe. So wirkt das Schreckenssezenario "Europa darf nicht untergehn" ja auch viel besser. Viele Menschen würden Europa vermissen, aber ja keinesfalls diese dogmatische EU.

Bernd Fischer | Mi, 14. Juni 2017 - 22:54

in Europa??
Ist Ihnen noch nicht aufgefallen das...Sozialisten...Sozialdemokraten...Kommunisten...oder sonstige , die meinen sie seien "Links" weil sie treu und brav den Müll sortieren, in der noch bestehenden EU , regelmäßig abgestraft werden.

Und was sagen sie denn zu den Eklatanten und bewussten und gewollten Gesetzenverstößen der politischen EU-Nomenklatura ( in vielen Fragen ) gegen den Willen der EU-Mehrheitsbevölkerung durchgesetzt hat.

Torsten Knecht | Mi, 14. Juni 2017 - 23:01

... nicht der EU-Binnenmarkt, der EU-Binnenmarkt ist ein bürokratisierter Teil von "Europa". Mehr aber auch nicht.

Der EU-Binnenmarkt ist ein wirts. Instrument. Europa ist ein Kontinent mit vielen Ländern u. ebenso vielen Kulturen.

Echt krass. Die EU ging aus der Montan-Union hervor ... war also eine rein wirts. Zusammenarbeit sprich eine technokratische Erfindung.

Europa mit der EU zu identifizieren machen ja auch gerne Politiker. Möglicherweise mit Absicht. Merkel selber sprach von der Notwendigkeit der EU, dass kein Krieg mehr in Europa ausgehe. So ein Unsinn. Wirtschaftliche Interessen im Kleide technokratischer Vereinfachungen mit Friedenspolitik gleichzusetzen. Wenn es so wäre, warum gibt es dann noch die BW?

Besser wäre doch dann gleich die BW abzuschaffen, so dass man kein Krieg mehr führen könnte. OK, dann verkaufen sich auch keine Leopard Panzer mehr nach SA.

Markus Gerle | Mi, 14. Juni 2017 - 23:32

Leider ein sehr pathetischer Beitrag, der meiner Erfahrung so absolut gar nicht entspricht. Vielleicht lebe ich einfach in einer anderen Welt. Aber 2015 wie auch jetzt war ich beruflich häufig in den USA. Und sorry, wäre ich Amerikaner, so hätte auch ich nicht für Hillary Clinton gestimmt. Es bliebe also nur noch die Wahl zwischen Trump und nicht wählen. Mit sachlichen Argumenten argumentiert weder die Autorin noch der Rest der Trump-Hasser der MSM. Stattdessen immer nur dieses emotionale Lamentieren. Sprache wird derzeit eher von linker Seite als von rechts geändert. Und wer anderer Meinung ist, wird als Rechter diffamiert, auch wenn einige Zeit später herauskommt, dass derjenige mit der abweichenden Meinung recht hatte. Die Spaltung Europas ist auf die Missachtung der no-bail-out Regel zurück zu führen. Welcher Schuldner mag schon seinen Gläubiger. Und das Wort "Solidarität" steht für viele Bürger nur noch für die Einbahnstraße, sie durch den Staat immer mehr auszubeuten.

Tomas Poth | Mi, 14. Juni 2017 - 23:53

Das erkennen wir auch heute in den mit den Verbiegungen der Sprache zwecks "politischer Korrektheit" oder durch "Genderisierung" oder dem "Lagersprech", die Leute der eigenen Seite sind Rebellen, die der anderen Terroristen. Was siehst du den Splitter im Auge der Vergangenheit und nicht deinen Balken im Auge der Gegenwart?

Bernd Baur | Mi, 14. Juni 2017 - 23:53

Die Entwicklung verläuft in Wellenbewegungen.
Das Pendel schlägt hin und her. In einer wirklichen Demokratie werden die Ausschläge minimiert und Irrwege korrigiert.
In der momentanen Situation versuchen die „Weltmenschen, Globalisierer“ das Menschenrecht auf Heimat und Tradition in Frage zu stellen.
Es hat schon immer einen Austausch von Gedanken und Kulturen gegeben.
Die Impertinenz, eine Überfremdung als Gewinn in allen Bereichen darzustellen, ist jedoch einmalig in der Geschichte.

Larissa Tscherkow | Do, 15. Juni 2017 - 03:19

Aber die EU steht nicht vor ihrer Blüte, sondern droht zu scheitern. Und Schuld ist Deutschland!

Nun erpresst die EU sogar Tschechen und Polen, um ihre Migrationspolitik durchzusetzen. Und das Deutschland die treibende Kraft im Hintergrund ist, bezweifeln in Prag und Warschau nur wenige.

Ist Frau Merkel nicht klar, dass sie beide Völker gerade zu EU Feinden macht? Oder glaubt sie, die würden nie austreten, wegen der Wirschaft?

Dann hat sie keine Ahnung! Bevor man sich in Prag von einer deutschen AnFührerin erpressen lässt, was dort an 1938 erinnert, isst man lieber Monate trocken Brot. Polen denken genauso.

Merkels Migrationsbegeisterung gefährdet die EU!

Viele Europäer sind leider nicht so tolerant wie ihre alternativlose AnFührerin in Berlin. Fünfhundert Millionen Europäer sind für die genug der Vielfalt.

Merkels Migrationsprojekt macht viele Millionen Europäer unnötig zu EU Feinden! Warum übersehen sie in ihrem Beitrag das größte Problem der EU?

Michael Ludwig | Do, 15. Juni 2017 - 04:56

Ein Europa in dem die Europaabgeordneten morgens 8 Uhr ihre 300 € Sitzungsgeld für den Tag abholen und um 9 Uhr im Zug Richtung Heimat sitzen? Das Europa, welches die beschlossenen Gesetze kontinuierlich in die Tonne tritt? Die bunten Großstädte mit den so tollen Bürgermeistern, in denen es immer mehr Bereiche gibt, in die sich keine Polizei mehr wagt? Das Europa, in dem die Zahl der Gettos ständig zunimmt. Das Europa, in dem wir um die Weihnachtsmärkte Panzersperren bauen? Das Europa, in dem die Multikultiträumer in ihren Elfenbeintürmen wohnen, peinlichst genau darauf achten, dass die nächste Flüchtlingsunterkunft nicht mal ansatzweise in der Nähe errichtet wird, und deren Kinder natürlich in Privatschulen mit ihresgleichen unterrichtet werden? Das Europa in dem man die Bereicherungen mittlerweile im Stundentakt bestaunen kann?
Die rosarote(bunte) Blase in der die Autorin lebt macht mich fassungslos.

Gerdi Franke | Do, 15. Juni 2017 - 08:12

Europas Stärke war, ist und wird zukünftig auch nur das verteilen billigen Geldes für Neuverschuldung der europäischen Staaten sein. Denn nur darauf ist in dieser EU ein Konsens zu erreichen.

Heiner Hannappel | Do, 15. Juni 2017 - 10:32

Fast ohne Einschränkung begrüße ich diese guten Ansichten von Frau Neiman, doch mir fehlt der Glaube daran, dass alle Europäer sich an einer ungebremsten Zuwanderung fremder Kulturen in unseren christlich geprägten Okzident erfreuen können.Da die sozialen Errungenschaften der europäischen Staaten von Bürgern und Steuerzahlern finanziert wurden und werden,entsteht eine Unvereinbarkeit von Sozialstaaten und Masseneinwanderungen in deren Sozialsysteme,so interessant eine Bereicherung durch fremde Kulturen auch sein kann.Die mit circa 8.5 Billionen Euro höchst verschuldeten Euroraum-Staaten können eine Zuwanderung dieser absehbaren Größenordnungen nicht verkraften und erst recht nicht ihren Bürgern, die das alles bezahlen müssen, vermitteln Hier werden sich deutlich die Grenzen zwischen dem "Willkommen" und den dadurch entstehenden "Kosten" auftun, zuvorderst bei uns Deutschen, die mittlerweile ca.18 kleine Großstädte a 100.000 Flüchtlingen beherbergen und alimentieren müssen!!!

Claudia Martin | Do, 15. Juni 2017 - 11:04

Frau Neiman enttäuscht auf der ganzen Linie. Nennt sie sich Philosophin oder wird sie nur so genannt? Der Beitrag ist voll von sozialistischem Gedankengut. D wird nicht wegen der Demokratie aufgesucht, sondern wegen der Staatsknete. Die Menschen die zu uns kommen, wissen doch gar nicht was Demokratie ist. Ich zweifle jedoch auch Frau Neimans Demokratiefähigkeit an. Sie hat offensichtlich etwas gegen Aktionäre. Gut für sie, dass man das nicht rassistisch nennen kann. Im Namen der Solidarität ist sie aber sicher für deren Enteignung. Diebstahl ist aber für sie offensichtlich nur ein Kavaliersdelikt. Jeder der für sie nicht solidarisch ist bis zur Selbstaufgabe, ist für sie kein Demokrat. Aber liebe Frau Neiman, man muss auch mit solchen Menschen zusammenleben können. Sie sagen: Trump wird die Welt verändert und nicht zum Guten. Man könnte erwidern: Die Migranten und die Sozialisten werden Europa verändern und nicht zum Guten. Aber wenn die Mehrheit das so will...

Mathias Trostdorf | Do, 15. Juni 2017 - 17:14

In reply to by Claudia Martin

Auch in den USA sind die Universitäten ja eher links.
So ist das eine oder andere in diesem Artikel möglicherweise zu erklären.
Ich sehe aber auch in den westlichen Gesellschaft einen Trend, daß immer größere Teile der früher anonymen Masse sich nicht mehr von Theorie-Linken erklären lassen möchten, wie sie die Welt zu sehen haben.

Juliana Keppelen | Do, 15. Juni 2017 - 11:38

15. Juni 10:32 veröffentlicht sind. Ich füge noch einen Aspekt dazu. Wenn durch die Art von Herrn Trump es gelänge, dass die EU sich endlich in allen Bereichen von den USA emanzipiert und endlich das tut was für die EU wichtig ist und endlich aufhört nach der Pfeife der US Strategen zu tanzen hätte Herr Trump den Karlspreis verdient damit hätte er für die EU mehr getan als jeder seiner Vorgänger denen wir eher willige Vasallen für ihre Ziele waren und sind. Damit meine ich die EU soll sich bemühen ein freundschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe zu pflegen aber Selbstbewusst auch nein sagen wenn es gegen die Interessen der EU geht. Wir haben die Brandherde vor der Tür die aus geopolitischen Gründen angezettelt wurden während unser "Gönner" weit vom "Schuss" ist.

Jacqueline Gafner | Do, 15. Juni 2017 - 14:53

und sich mit anderen Kulturen solidarisieren, "feste Unterstützung" mit eingeschlossen, statt sie nur zu tolerieren? Warum? Weil Europa - laut Susan Neiman - für Menschen von Dakkar bis Dallas ein Ort ist, an dem Rechtsstaatlichkeit in hohem Mass herrscht und Gleichheit vor dem Gesetz anerkannt wird. Und weil Europa seine eigenen Ideale nicht verraten darf. Und das tut Europa, wenn es sich nicht in Wort und Tat mit Kulturen solidarisiert, die erkennbar andern Idealen anhängen? Die Art von Logik erschliesst sich mir nicht wirklich, unbesehen davon, dass die Autorin ausgehend vom Stichwort Trump einen weiten Bogen über Merkel, Kant, Orwell, Klemperer bis hin zu einen namenlosen Politiker der Grünen schlägt, um ihre eher merk- denn denkwürdige These zu begründen.

Roland Weinert | Do, 15. Juni 2017 - 15:09

ADIEU JOURNALISTISCHE REDLICHKEIT – Es lebe der mediale Ruf-Mord v o r aller Rechtsstaatlichkeit!

Ich schätze Herrn Trump nicht. Dennoch: Wie die sog. ‚freie Welt‘ samt Medien – die Demokratien, die Staaten mit den immer so oft apostrophierten ‚gemeinsamen Werten‘ – mit Herrn Trump verfahren, hat mit demokratischer, auf Fakten beruhender Redlichkeit gar nichts zu tun. Herr Trump wurde demokratisch gewählt. Punkt. Das Problem: Verschiedenen Establishments passt das Ergebnis nicht. Im Grunde belegt u.a. die Medienkampagne gegen Trump auch, wie wenig man ‚den Medien‘ insgesamt überhaupt noch vertrauen kann. Und es zeugt von Unkultur.

Gleichviel: Der Westen ( die Demokratien ), die ‚Achse der Guten‘ gemäß eigenen Selbstverständnisses, zerlegt sich mit seinen Werten gerade selbst bzw. führt seine ‚Werte‘ ad absurdum. Das wird u.a. die Machthaber in Russland und China ... sehr freuen. Sie brauchen nur zuzuschauen. Tragisch genug, Demokratie erweist sich als Auslaufmodell.

Rudolf Bosse | Do, 15. Juni 2017 - 18:45

.......bis hierher außer dem von Herrn Knapp möchte ich dick unterstreichen!
Ich hoffe, Frau Neiman wird ihre Schlußfolgerungen daraus ziehen.

Jochen Wegener | Do, 15. Juni 2017 - 23:03

des Jahrhunderts hat diese amerikanische "Philosophin" mal über einen gewissen Joseph Fischer gesagt und über mehr politsche Intelligenz verfügt dieser Artikel auch nicht.

Alfons Kuchlbacher | Fr, 16. Juni 2017 - 07:20

Also soweit ich Orwell verstanden habe, hat er mit Animal Farm und 1984 vor allem die Entwicklung des Sozialismus hin zu einem totalitärem Staat aufgezeigt und welche Rolle die Sprache dabei spielt. Die Gefahr liegt bei den Sozialisten sowohl in den linken als auch rechten Parteien. Ich erlaube mir eine Goethe-Zitat: "Der wahre Liberale sucht mit den Mitteln, die ihm zu Gebote stehen, so viel Gutes zu bewirken, als er nur immer kann; aber er hütet sich, die oft unvermeidlichen Mängel sogleich mit Feuer und Schwert vertilgen zu wollen. Er ist bemüht, durch ein kluges Fortschreiten die öffentlichen Gebrechen nach und nach zu verdrängen, ohne durch gewaltsame Maßregeln zugleich ebenso viel Gutes mit zu verderben. Er begnügt sich in dieser stets unvollkommenen Welt so lange mit dem Guten, bis ihn, das Bessere zu erreichen, Zeit und Umstände begünstigen."

helmut armbruster | Fr, 16. Juni 2017 - 08:06

die Parallelen sind erstaunlich, hier ein paar Bsp:
- zersplittert in Dutzende von Einzelinteressen
- keine Zentralmacht mit Exekutivgewalt
- keine gemeinsame Außenpolitik
- keine gemeine Militär- u. Verteidigungspolitik
- keine gemeinsame Gesetzgebung, keine gemeinsame Exekutive
Was kann man von so einem Gebilde schon erwarten? Nichts als Durchwursteln wie es gerade eben geht. Nichts als Kompromisse. Nichts als Absichtserklärungen ohne jede Chance auf Umsetzung.
Die EU hat keine Zukunft, wenn sie so weiter macht wie bisher. Nur Träumer können noch an eine solche glauben.

Hans Rudolf Knecht | Fr, 16. Juni 2017 - 09:43

Eine amerikanische Philosophin die in Berlin lebt und sich für ein multikulti Europa stark macht, während ihr Herkunftsland bewusst Flüchtlingsströme nach Europa forciert selber aber keine Flüchtlinge aufnimmt, ist nicht ernst zu nehmen.

Holger Stockinger | Fr, 16. Juni 2017 - 18:10

In reply to by Hans Rudolf Knecht

und nicht in Berlin. Das "Einstein"-Institut ist eine Einrichtung des sog. links-liberalen Weltanschauungs-Geistes, ohne daß Einstein hierzu befragt werden konnte.

Die vielen "Philosophinnen" seitens der US-amerikanischen GENDER-Bewegung sind insofern erstaunlich, als habe ein amerikanisches Mädchen (pardon: Girly?) bereits via Muttermilch das Zeug zum Philosophen aufgesaugt.

Die "Auslassungen" über Orson Welles verraten aber entweder eklatantes Unwissen oder absichtliche Meinungsmache. - Orson Welles wurde von den "Linken" in GB während world-war II ausgegrenzt und in die kalte Ecke gestellt, weil die Kritik an Stalins Terrorherrschaft der damaligen Sowjetunion als Kriegsverbündeten nicht gefallen hätte.

Mutmaßlich hätte Albert Einstein philosophisch geraten:

"Sic tacuisses": Wenn Du geschwiegen hättest, wärest Du Philosoph geblieben...

Udo Dreisörner | Fr, 16. Juni 2017 - 11:44

Frau Neimann, ich habe genau den ersten Absatz bis Orientierung von "Orwell"gelesen und dann nicht weiter. Sie finden also es sollen noch mehr Menschen den Mut haben sich wie Angela Merkel zu verhalten. Wer das eigene Land so verrät und die Grenzen öffnet wie Merkel kann gar keine "beispiellose und undiplomatische" Rede halten. Und Sie hoffen das andere Politiker ihr gleich tun?
Das tägliche kritisieren von Trump ist genauso beschämend wie der tägliche politische Kraftakt gegen die AFD. American first, was ist daran so falsch? Was ist daran so falsch national zu denken? Und glauben Sie wirklich das Merkel im Sinne des Volkes agiert hat als sie die Grenzen für jedermann öffnete ohne deren Identität festzustellen? Wenn Sie wirklich Philosophin sind sollten gerade Sie es schaffen den Wiederspruch ihres Artikels zu erkennen. Ich krieg das Grausen wenn ich so einen Unsinn lese. Was ist so falsch an Trumps Ideologie? Trump selber vielleicht, die Idee national zu denken aber nicht!

Udo Dreisörner | Fr, 16. Juni 2017 - 14:31

Frau Neimann,
als Bürger von Europa und besonders von Deutschland habe ich schon mehrfach darauf bestanden das unsere Qualitäten bestehen bleiben sollen. Und was glauben Sie was passiert ist? Frau Angela Merkel ist es egal worauf ich bestehe und für alle anderenbin ich nun ein "Rechter". Unsere Identität und Tradition wurde geopfert durch Angela Merkel und der politischen Riege. Ihr Artikel ist schlichtweg realitätsfremd und hat wenig mit dem zu tun was in Deutschalnd und Europa passiert.

Reiner Jornitz | Fr, 16. Juni 2017 - 16:51

Sehr geehrte Frau Neimann, ein Amerikaner legt seine Hand auf das Herz wenn die Nationalhymne erklingt, wenn ein deutscher das Gleiche tut ist er rechtspopulistisch! Wenn der amerikanische Präsident sagt, es sind zu viele illegale Menschen im Land wird widerwillig von Sozialisten dagegen gearbeitet. Wenn 100000de Wirtschaftsemigranten nach Deutschland kommen die Sozialtöpfe zu plündern die in 70 Jahren harter Arbeit von deutschen und italienischen und türkischen Gastarbeitern erwirtschaftet wurden sollen wir mit deutschen Steuergeldern unzählige Werbekampagnen von "Deutschland wird bunt packen wir es an", die horrende Kosten darstellen. Die Politik und Medien sieht uns sozialistisch gezwungener Maßen und merkt nicht was dies Verachtung gegenüber diesen Pseudowerten der regierenden darstellt. Merkel und Co sind Meister im kaschieren von eigenen Problemen durch den Fingerzeig von kritisierbaren an andere. Danke an die tollen Kommentatoren bei Cicero die den tatsächlichen Nerv treffen

Piotr Mordel | Fr, 16. Juni 2017 - 17:50

Der Kampf der Priesterschaft von den linken Universitäten - und das sind fast alle, oder liberalen Medien, auch fast alle - gegen Trump erinnert mich an den alten Ägypten. Geprüfte Fakten, tiefere Analysen, rationale Argumente spielen keine Rolle mehr, es zählt nur totale Vernichtung. Fast jede Schlagzeile die Trump betrifft, beinhaltet Wörter wie "angeblich" oder "laut Presseberichten" dann kommt noch Konjunktiv und zur Sicherheit noch ein Fragezeichen. Der Pharao muss weg, damit die Priester ihre Macht zurückbekommen. Der Text von Frau Neiman ist Paradebeispiel dafür. Toleranz - ja, aber nur in unserem Sinne, Trump wird die Welt verändern aber nicht zum guten, zwei Drittel Amerikaner sind schon gegen Trump, aber keine Belege dafür u.s.w. Ob sich die Priester aber nicht verschätzen? Vielleicht sind die dummen Schäfchen doch in der Lage kritisch zu denken? Ich jedenfalls beobachte das ganze mit Interesse.

Werner Schick | Fr, 16. Juni 2017 - 18:21

Werter Herr Weinert,
ihrem lesenswerten Kommentar kann man sich nur anschließen, jedoch mit einer kleinen aber wesentlichen Einschränkung zu ihrem letzten Satz.
Die Demokratie ist nach m.E. kein Auslaufmodell, das was uns bisher als Demokratie verkauft wurde, aber nie eine wirkliche Demokratie war und ist, schon und das zu Recht. Das hinterhältige politische Handeln in Europa wurde den Bürgern Europas nur als Demokratie vorgegaukelt . Es bleibt zu wünschen, dass die Bürger Europas dies schnellstmöglich erkennen und danach handeln. Nur so kann Europa noch gerettet werden, die EU dagegen ist nicht mehr zu retten.

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 21. Juni 2017 - 09:16

Europas Hoffnung heißt Angela Merkel, die zukünftige Friedensnobelpreisträgerin und UN-Generalsekretärin, die Retterin Afrikas und Führerrin der westlichen Welt. Vor allem aber ist sie der Leuchtturm für die Flüchtlinge dieser Welt; deshalb, Gott möge ihr die Gesundheit erhalten, denn sie wird noch gebraucht während der nächsten 12-20 Jahre in D....damit Deutschland leuchten kann...

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