Politische Karriere - Mehr als schlanke Beine

Als Katja Suding im Jahr 2011 ihre politische Karriere begann, wurde sie als chancen- loser PR-Gag verspottet, inzwischen gilt die Hamburger FDP-Politikerin als ministrabel

Katja Suding
Je mehr sich Katja Suding von der Landespolitik entfernt, desto allgemeiner fallen ihre Statements aus / Anna Mutter

Autoreninfo

Christoph Seils ist Ressortleiter „Berliner Republik“ von Cicero. Im Januar 2011 ist im wjs-Verlag sein Buch Parteiendämmerung oder was kommt nach den Volksparteien erschienen.

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Als sich Katja Suding vor sieben Jahren entschloss, Politikerin zu werden, da traute ihr kaum jemand etwas zu. Vor allem traute der PR-Beraterin niemand zu, die zerstrittene Hamburger FDP zurück in die Bürgerschaft zu führen. Selbst viele Parteifreunde hielten ihre Spitzenkandidatin für eine Fehlbesetzung. Um Wahlen zu gewinnen, unkten sie, reiche es nicht, hübsch auszusehen. Doch Katja Suding gewann Wahlen. Als Newcomerin führte sie die FDP 2011 mit 6,7 Prozent zurück in die Hamburger Bürgerschaft. Vier Jahre später kam diese sogar auf 7,4 Prozent. 

Die Wahl im Februar 2015 bedeutete nicht nur für Suding den Durchbruch, anschließend wurde sie stellvertretende FDP-Vorsitzende. Gleichzeitig begann vor 16 Monaten in der Hansestadt das „Projekt Wiederauferstehung“ der FDP. Und wenn das Projekt am 24. September erfolgreich abgeschlossen werden sollte, dann wird Katja Suding im Bundestag zu den zentralen Gesichtern der neuen FDP gehören. Manch einer hält sie sogar für ministrabel. 

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