Kriminalstatistik 2016 - Absurdes Beschwichtigungstheater

Kisslers Konter: Zuwanderer sind überproportional kriminell. Das ist traurig und bitter, aber laut neuen Zahlen ein Faktum. Medien sollten es nicht verharmlosen, doch das tun sie

Ein Mann greift nach einer Frau, von beiden sind nur die Schatten zu sehen
Beim Thema Flüchtlinge und Gewalt besteht bei den Medien Verdunklungsgefahr / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam“ und „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.

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Das Kind, das in den Brunnen fiel, ist nass. Mag man hinterher noch so lange darüber streiten, ob der Brunnen alle Definitionen eines Brunnens erfüllt, ob nicht schon sehr viele Kinder an ganz anderen Stellen unfreiwillig mit Wasser in Berührung kamen, ob Wasser überholt sei und man doch lieber über das schöne Gras am Rand des Brunnens reden sollte: Nass bleibt nass. An solche schlichten Wahrheiten muss erinnert werden angesichts des Beschwichtigungsspektakels, das mit der Vorstellung der neuen Kriminalstatistik einherging.

Falsche Erzählungen

Mit den Zahlen nämlich aus dem Bundesinnenministerium brach etwas entzwei, was nicht entzwei gehen durfte: die Sage vom ausnahmslos kreuzbraven, wissbegierigen, dankbaren und ergo vorbildlich gesetzestreuen Zuwanderer. Nein, so stehen die Dinge nicht. Die polemische Gegenerzählung, der zufolge nur Gauner und Verbrecher Deutschlands offene Grenzen überquerten, erwies sich als ebenso falsch. Den Erkenntnisschock der Zahlen wollten freilich viele Übermittler ihrem Publikum nicht zumuten. Zu selten las, hörte oder sah man, was festzuhalten etwa die Zeit schon vorab den Mut aufbrachte: „Zuwanderer waren 2016 (…) überdurchschnittlich an der gesamten registrierten Kriminalität beteiligt. Obwohl sie in der Regel nur zwischen 0,5 und 2,5 Prozent der Wohnbevölkerung in einem Bundesland ausmachen, stellten sie bis zu 10 Prozent aller tatverdächtigen Straftäter.“

Die Gewaltkriminalität in Deutschland steigt, weil Zuwanderer überproportional gewaltkriminell sind: So stehen die Dinge, leider. Um 52,7 Prozent erhöhte sich im Vorjahresvergleich die Zahl der zugewanderten „Tatverdächtigen bei Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“, von 114.238 auf 174.438. In der Kategorie „Vergewaltigung und sexuelle Nötigung“ beträgt der Anteil der zugewanderten Tatverdächtigen beklemmende 14,9 Prozent. Außerdem sind „fast ein Drittel aller tatverdächtigen Zuwanderer Mehrfachtatverdächtige“.

Als Zuwanderer gelten nicht bereits anerkannte Flüchtlinge, sondern nur Personen aus Nicht-EU-Staaten „mit Aufenthaltsstatus ‚Asylbewerber‘, ‚Duldung‘, ‚Kontingentflüchtling/Bürgerkriegsflüchtling‘“ und bei „unerlaubtem Aufenthalt“. Rechnete man die anerkannten Flüchtlinge hinzu, stiegen die absoluten Zahlen weiter.

Probleme und Schuld werden verschoben

So weit, so klar, so bitter? Denkste. Die eine Zeitung war nun von der Sorge umgetrieben, durch „gefährlich unordentlichen offiziellen Sprachgebrauch“ würden Zuwanderer stigmatisiert, denn bei den Tätern und Tatverdächtigen handele es sich in Wahrheit um „Menschen, die auf der Suche nach Geld, Glück, Abenteuer zu uns kommen“. So verschiebt man Probleme von der tatsächlichen auf die sprachpolitische Ebene und relativiert sie damit. Eine andere Zeitung verfiel auf die fantasievolle Überschrift „Polizei ermittelt öfter gegen Flüchtlinge“ und machte die Tatverfolger, nicht die Täter zu Subjekten des Geschehens. Eine solche grammatikalische Schubumkehr kann man trickreich, wenn nicht perfide nennen. Der Generalverdacht kehrt unter umgekehrten Vorzeichen wieder, als Blankoscheck für Ermittlungsopfer: Nicht weil Zugewanderte verstärkt Gesetze brechen, schnellen die Zahlen in die Höhe, sondern weil Zuwanderer „schneller angezeigt“ würden und weil die Polizei besonders „engagiert“ ermittele.

Auch ein Kriminologe machte sprachpolitische Lockerungsübungen und versuchte – so wie die Tageszeitung den „Einwanderer“ – den „Flüchtling“ vom Ruch böser Taten zu befreien. Der wahre Flüchtling, sagte der Kriminologe, sei meistens „Opfer von Kriminalität“; kriminell würden Menschen, „die keine Perspektive in Deutschland hätten (…), Menschen aus Südosteuropa und Nordafrika“. Eine Lokalzeitung aus Ludwigsburg schließlich erklärte Fatalismus zur Bürgerpflicht: „Viele Flüchtlinge bedeuten nun mal mehr Kriminalität.“

Durchsichtiger Zweck

Das lässig dahingesagte „nun mal“ ist die argumentative Schwundstufe jener Neubelichtung von Realität, die faktisch wirken soll. Sie ist ein Manöver zu durchsichtigen Zwecken. Die Sprache soll reingehalten werden von den Zumutungen der Wirklichkeit. Weil „Flüchtling“ und „Einwanderer“ von interessierter Seite positiv codiert wurden, dürfen sie nicht in die Nähe negativer Tatbestände gelangen. Sonst verlören jene, die über Begriffe herrschen wollen, die Hoheit über die Politik, die mit solchen Begriffen gemacht wird. Wenn man plötzlich zu differenzieren beginnt, wo nicht unterschieden werden sollen darf, gerät alles ins Wanken, das normierte öffentliche Reden, die konsensfähige politische Semantik, der hohe Ton des Unhinterfragbaren. Aus Kommandomoral würde Aufklärung. Ein Anfang ist gemacht.

Gerdi Franke | Mi, 26. April 2017 - 15:36

Da wird sich verbogen wo es geht nur um die Flüchtlinge in positivem Licht darzustellen. Wer hat etwas davon? Der Bürger sicher nicht. Die Politik hat Interesse, ihr Tun in schönem Licht darzustellen. Und die Medien helfen dabei. Aber der Bürger ist nicht mehr so leicht hinters Licht zu führen.

Mir ist egal, wie und wieviel mehr die Kriminalität durch Zuwanderung steigt. Ein Vergleich mit den "schon länger hier Lebenden " ist nicht zulässig! In fast jeder Familie gibt es schwarze Schafe.
Muss ich deshalb auch die schwarzen Schafe der anderen aufnehmen? Nein, die setzte ich wieder vor die Tür. Ehrliche Gäste heiße ich immer willkommen, die anderen sollen zu Hause bleiben! Das gilt in jeder Kultur! Leben wir doch das "Gastrecht" dieser Kulturen. Ist der Verstoß gegen dieses nicht eine große Beleidigung? !
Alle anderen heissen wir willkommen und nutzen ein afrikanisches Sprichwort : Heisse einen Gast willkommen, bewirte ihn, gebe ihm Unterkunft - und am dritten Tag drücke ihm eine Hacke in die Hand!

dass ich meine Verwandten/Gäste selbst einlade und diese - wenn notwendig - auch einfach "rauswerfen" kann !

Bei den "uneingeladenen" bzw. eingewanderten "Gästen" ist dies leider nicht so einfach !

helmut armbruster | Mi, 26. April 2017 - 15:51

Der Autor spricht davon, dass die Sprache reingehalten werden solle:
- Weil „Flüchtling“ und „Einwanderer“ von interessierter Seite positiv codiert wurden, dürfen sie nicht in die Nähe negativer Tatbestände gelangen.
und er spricht von der Herrschaft über Begriffe:
- Sonst verlören jene, die über Begriffe herrschen wollen, die Hoheit über die Politik, die mit solchen Begriffen gemacht wird.
Meine Fragen:
- WER ist es, der die Sprache reinhalten möchte?
und
- Wer sind JENE, die über Begriffe herrschen wollen?
- Haben wir etwa ein heimliches und unsichtbares Propagandaministerium bzw. falls nicht, wer oder was hat die Macht das alles derart in seinem Sinne manipulieren zu können?

Nur zu ihrer Info: Frau Merkel bittet die Alphajournalisten der Leitmedien regelmäßig zum Kaffeekränzchen. Dabei wird sicher nicht nur über den nahrhaften Kuchen geredet. In der Finanzkrise hat sie von den Journalisten verlangt nicht zu sehr und nicht zu wahr über die Krise zu berichten. Und was sage ich: So wurde es gemacht.
Außerdem schauen sie mal an, wem die Medien gehören. Wer die Politiker macht. Wie die Geldflüsse sind. Follow the money und Qui bono. Die entscheidenden Fragen.

Sie haben die Lösung nach der Frage gleich mitgeliefert. Beweise: Die Zusammensetzung des Rundfunkrates bzw. - anstalten. Oder: Regierungspressestunde mit Herrn Seibert als Journalist der Sprachjongleur schlechthin. Usw. ... Letztens wurde der AR-Bericht vom ÖR-Sender vorgestellt u. die Zahl - das 50% der Bevölkerung lediglich 1% besitzen - nicht genannt, stattdessen wurde die hälfte der Bevölkerung mit "dem unteren Rest" umschrieben. Der Rest der Fakten war allerdings exakt. Das "Reinhalten" der Sprache wäre hier ganz einfach gewesen, indem man die Fakten vollständig benennt.

Außer der Definitionshoheit über Begriffe liegt noch die Hoheit über das Thema und damit über die Begriffe. Merkels - Mainstream Devise ist, Augen zu u. schwups ist es weg u. was weg ist, darüber wird auch nicht geredet. So einfach ist das.

"Wer ist es , der die Sprache reinhalten möchte ?"

Z. B. jene "Expertenkommission", die jährlich das Wort und das Unwort des Jahres über die Nachrichten verkünden lässt sowie das Medien-Netzwerk, das ihr das entsprechende öffentliche Forum dafür einräumt. George Orwell hatte derartiges Gebaren "Neusprech" genannt: die Verdrehung herrschafts-relevanter Sprache in seinem Roman "1984". Das Netzwerk wiederum führt aus, was die Handvoll milliardenschwerer Verleger, die es besitzen, unter das Volk bringen will.
Ich höre schon das Totschlagsargument "Verschwörungstheorie", der in diesem Falle eine Verschwörungspraxis zugrunde liegt. Oder, wie es Jean-Claude Juncker ausdrückte: "Wenn es ernst wird, muss man lügen".

"Heimliches u. unsichtbares Propagandaministerium ?" :

Als Hinweis folg. Stichworte: Vereinigte Staaten v. Europa,
New World Order (erstmals von US-Präsident Bush sen. erwähnt), Bilderberger, Trilaterale Kommission, Council of foreign relations, scull and bones u.a.

Geht ein Regierungsmitglied z.B. auf Auslandsreise, nimmt es eine Reihe Journalisten mit. Wenn die die vorgegebenen Sprachregelungen nicht einhalten, sind sie das nächste mal nicht mehr dabei. Will man also nicht in Ungnade fallen und vom Informationsfluß abgeschnitten werden, hält man sich besser ans Neusprech.
Ein Propagandaministerium braucht es dazu gar nicht.

Alle wissen die Antwort und Sie wollen den Autor oder die Forumsleser oder wen auch immer dazu zwingen, Roß und Reiter zu nennen. Man nimmt schon längst kein Blatt mehr vor den Mund. Was glauben Sie, warum in so vielen Landtagen die AfD sitzt? Oder haben Sie schon mal wenigstens einen der bisherigen "Pegida-Spaziergänge" und die dabei schriftlich und mündlich demonstrierten Parolen unaufgeregt, analytisch wahrgenommen? Die alles übergreifende Reaktion der "Herrscher der Begriffe" ist die brachiale Unterdrückung unaussprechlicher, mit einem Denkverbot belegter Worte. Langsam verlieren die "Herrscher", das "Wahrheitsministerium" aber die Kontrolle über die sich verselbstständigenden "Feinde des Staates und der Demokratie". Es kann nicht sein, was nicht sein darf ist die Maxime der Elite. Aber die Geächteten lassen sich erstaunlicher Weise nicht beirren. Es geht nicht um Ideologie, sondern um realen Leidensdruck und da kennen die Betroffenen nichts. Ihre Worte hören nicht auf anzukommen.

wer oder was wird seit 2 Jahren mit dem Titel Lügenpresse tituliert? Sehen Sie es ist der durch die Politik Zwangsfinanzierte ÖRR und die Zeitungen schreiben fleißig ab. Darum lassen Sie das kaufen der Tageszeitung sein. Oder wollen Sie alles doppelt und dreifach eingetrichtert bekommen

Andreas Müller | Mi, 26. April 2017 - 15:51

wurden immerhin von der ZEIT unter die Leser gebracht. Das ist mir auch aufgefallen, und hat Lob verdient.
Häufig begegnet man auch folgender Argumentation: man dürfe Kriminalität nicht an der Herkunft festmachen, weil sie durch andere Faktoren wie Armut und Entwurzelung bedingt sei, die eben bei Zuwanderern häufig anzutreffen sind.
Das will ich gar nicht grundsätzlich bezweifeln. Aber es ist eben ein Irrtum, dass es Bürgern darum gehe zu beweisen, dass der Iraker, Algerier oder Afghane an sich ein schlechterer Mensch sei als der Deutsche.
Es geht vielmehr darum, dass man uns und unsere Angehörigen fahrlässig oder vorsätzlich einer großen zusätzlichen Gefahr durch mehr Kriminalität ausgesetzt hat. Und diese Befürchtung ist gut begründet.
Bei dem untauglichen Versuch, dies zu widerlegen, geht es wiederum nicht darum, Zuwanderer vor Vorurteilen zu schützen, sondern allein darum, die Regierenden in Schutz zu nehmen und dem Volk das Maul zu verbieten. Ein weit weniger edles Motiv.

Stimmt, man darf ja die Kriminalität nicht an der Herkunft festmachen. Nur merkwürdig, daß es deutsche kriminelle Clans / Großfamilien so selten gibt ....

es ist auch nachvollziehbar, dass durch das Profil vieler Zuwanderer (männlich, jung, arm, sozial einsam, schlechte Bildung) das Kriminalitätspotential höher ist, als wenn hauptsächlich Rentner eingewandert wären. Alles schön und gut. Aber die Menschen hier sehen sich einer erhöhten Kriminalität ausgesetzt und haben Ängste und Befürchtungen. Ich weigere mich, die o.g. Faktoren herauszurechnen, denn diese sie betreffen mich ja trotzdem.
Allerdings befürchte ich, dass es schwierig ist, an der momentanen Lage viel zu ändern. Die Tätergruppe, um die es hier geht, hat nicht viel zu verlieren: Geldstrafen interessieren nicht (sie haben kein Geld), Hürden für Freiheitsstrafen sind sehr hoch , Abschiebung ist meist eine theoretische Luftnummer. Bei uns wird nach Jugendstrafrecht bemessen, obwohl sie in ihrem Heimatland schon seit Jahren als Mann agieren.
Das aufzufangen zu können, halte ich für sehr fraglich, außer die Zuwanderung wird endlich gesteuert.

"Zuwanderung steuern" gehört auch zu den Textbausteinen die politisch korrekt gerade noch genutzt werden dürfen.
Wie soll denn das aussehen ohne geschlossene Grenze?
Auch die meißten Kritiker der Merkelschen Flüchtlingspolitik reden nur in Phrasen. Man kann den Pelz nicht waschen ohne ihn nass zu machen.

Friedrich Hanrath | Mi, 26. April 2017 - 15:52

Zumal die Konservativen Gefahr laufen, sich durch die ansteigende Gewalt und vor allem durch den ideologischen Umgang der Mainstreampresse hiermit zu radikalisieren.
Das brächte nicht nur das ohnehin zerbrechliche politische Gleichgewicht innerhalb Deutschlands auseinander, das dringende wirtschaftspolitische Kurskorrekturen und kulturelle Beschäftigung mit sich selbst benötigt.
Sondern auch gibt es ausländischen Mächten Anreiz, die extremistischen Konservativen zu unterstützen, um Deutschland vom gemäßigten Kurs abzubringen.
Wer die alternative Presse verfolgt, der weiß, dass etwa Russland sich um Anknüpfungspunkte an die Rechte bemüht. Das ist ein Spiel mit dem Feuer, denn Deutschland sollte sich nur aus sich selbst heraus erneuern.
Gegen diesen Trend ist Ausländerkriminalität sogar noch der vernachlässigenswertere!

Udo Dreisörner | Mi, 26. April 2017 - 15:58

Ich hoffe Angela Merkel liest den Bericht auch, aber anscheinend hat sie es noch nicht mitbekommen. Sie ist ja der Meinung das Flüchtlinge gegen Fachkräftemangel helfen würden. Vielleicht sollte sie auch mal nachlesen wieviele Flüchtlinge Hartz4 empfangen. Wir hätten eine vernünftige Einwanderungsregelung gebraucht, nicht einfach Grenze auf und dann mal schauen was so angeschwemmt wird und wir gebrauchen können. Die meisten gut ausgebildeten Menschen haben schon vorher einen großen Bogen um Deutschland gemacht. Sonst hätten wir ja den Fachkräftemangel nicht.

Zsolt Hüter | Do, 27. April 2017 - 15:40

In reply to by Renata Konklewska

bemüht. Schauen Sie sich bitte die Liste der Professoren in MINT-Fächern an renommierten amerikanischen Unis (Harvard, Yale, Stanford, Berkeley, ....) an.
Mehr als die Hälfte kam fertig ausgebildet, z. T. schon promoviert ins Land. Das gleiche gilt für Forscher und Führungskräfte in der Industrie. Wenn wir es schaffen würden, dass fertig ausgebildete Spitzenkräfte zu uns kämen, brauchten wir diese nicht selbst großzuziehen und auszubilden. Der einzig wirklich harte (schwer änderbare) Grund ist die deutsche Sprache, die ein, z. B. indischer Computerspezialist, noch lernen muss, während er englisch schon kann. Alle anderen Nachteile bezüglich der Integration von Spitzenkräften sind politisch Hausgemacht. Die Menschen jedenfalls sind nach meiner Erfahrung - ich bin selbst vor vielen Jahren eingewandert - i. a. überwiegend liebenswürdig und begegnen einem mit Interesse und Empathie. Autos können wir ruhig exportieren, aber vielleicht etwas weniger fertig ausgebildete Spitzenkräfte.

...ist in weiten Teilen eine Lobbybehauptung, die leider viel zu oft unkritisch übernommen wird. Es gibt 50.000 ältere arbeitslose Ingenieure, die größtenteils flexibel sind und nicht zu hohe Gehälter verlangen. Die Kosten für Facharbeit sind außerdem nur unwesentlich gestiegen, das wäre anders, wenn es einen deutlichen Mangel gäbe.

Udo Dreisörner | Do, 27. April 2017 - 16:03

In reply to by Hans-Hasso Stamer

Sehr guter Einwand. Nicht zu vergessen sind auch die überproportionalen Zahlen der Schüler die auf das Gymnasium gehen gegenüber einigen Jahrzehnten zurück. Die Industrie hat im großen Stil daran Teilhabe das ein viel zu großer Anteil an Jobs ein Abitur voraussetzen. Ein wirklich pfiggiger Handwerker wird bald mehr Geld verdienen können wie einige aus der Abitur-Masse.

Ralf Müller | Mi, 26. April 2017 - 16:02

Alles Lüge! Zuwanderer sind nicht mit Gold aufzuwiegen, sagt KGE von den Grünen. Jetzt habt Ihr es alle gelesen. Gold, nicht Knast.

Daniel Sunnus | Do, 27. April 2017 - 10:28

In reply to by Ralf Müller

"Das was Flüchtlinge mitbringen, ist wertvoller als Gold" sagt(e) Martin Schulz (SPD).

"Deutschland wird sich verändern. Und zwar drastisch. Und wisst ihr was? Ich freu' mich drauf!" sagt(e) KGE (Die Grünen).

Jetzt wissen wir auch, warum die Politik ein solches Interesse an der Deutungshoheit (unter anderem via GEZ/Zwangsbeitrags-Öffentlich-Rechtliche-Versorgungsanstalten) hat. Derartige Politiker(innen)-Sätze sollen so bald wie möglich vergessen werden.

Wie bemerkte einst Mark Twain? "Wahrheit ist ein kostbares Gut. Man sollte sparsam mit ihr umgehen."

Giesela Kramski | Do, 27. April 2017 - 11:44

In reply to by Ralf Müller

Vielleicht streben die Grünen deshalb mancherorts der 5%-Grenze zu.

Dominik Haag | Mi, 26. April 2017 - 16:06

Vielen Dank Herr Kissler,
dass Sie die fundierten und ausgewogenen Stimmen anderer Presseportale im Artikel verlinkt haben.

Michaela Diederichs | Mi, 26. April 2017 - 16:09

Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Es wird beschönigt und relativiert. Für Opfer muss das blanker Hohn sein. Danke für Ihren wie immer brillanten, sprachlich und analytisch hervorragenden Beitrag.

Daniela Gmeiner | Mi, 26. April 2017 - 16:13

Sehr geehrter Herr Kissler,
vielen Dank für Ihren Artikel. Auch die jetzt in Teilen als statistische Ergebnisse veröffentlichten Fakten, waren für die Menschen in den Großstädten und Ballungsgebieten nicht neu.
Wenn trotz der vielen Beschönigungen jetzt die Politik von der Wirklichkeit eingeholt wird, wäre
die Konsequenz gegeben, dass diese endlich handelt.
Um dies zu tun müßte die eigene Ideologie in Frage
gestellt werden, dies werden die Regierenden aber
leider nicht tun.

Bettina Sonnenfeld | Mi, 26. April 2017 - 16:31

Danke. Einfach mal nur Danke.
Gerade wir in NRW fühlen uns von der Landesregierung und unserem Innenminister, der nie was wusste und nie was tat, verraten.
Zugegeben: Silvester 2015 und 2016, ob Köln oder Düsseldorf, waren subjektiv gesehen aus meiner weiblichen Sicht ausschlaggebend.
Urvertrauen wurde zerstört und die Leichtigkeit will sich einfach nicht mehr einstellen.

Karin Zeitz | Mi, 26. April 2017 - 16:37

nützt nichts, wenn die Tatsachen sich anders darstellen als öffentlich propagiert. Es handelt sich eben nicht nur um eine “gefühlte“ Gefährdung, wenn man sich als Frau abends, teilweise auch tagsüber, an bestimmten städtischen Plätzen aufhält. Die derzeitige Unsicherheit im öffentlichen Raum kannten wir früher nicht.

Georg Steger | Mi, 26. April 2017 - 17:46

In reply to by Karin Zeitz

Seit langem besitzen wir ein Opernabo für das Münchner Nationaltheater. Dieses ist verbunden mit einem Freifahrgutschein für den öffentlichen Personennah-verkehr. Eigentlich eine gute Sache: umweltschonend und bequem.
Nur - nachdem sich die Wagons der S-Bahn ins Münchner Umland mit dem Abstand zum Stadtzentrum immer mehr entleeren und nachdem nach 22:00 Uhr oft nur noch Migranten in Gruppen die Wagons bevölkern, verzichten wir aufgrund eines Unbehagens immer öfter auf diese Fahrten und nehmen unseren Wagen. Diese Reduzierung der Lebensqualität ("gefühlte Angst") erscheint natürlich in keiner Kriminalstatistik, ist aber der erhöhten Kriminalität in unserer Gesellschaft geschuldet.
Natürlich: was müssen wir auch in die Oper gehen: es sollte doch reichen, wenn die politische Elite mit Personenschutz derartige Veranstaltungen in unserem Namen aufsucht, oder etwa nicht?

auch ich, als Opernfan im Berliner Umland lebend, kann ihre Erfahrungen und Befürchtungen gut nachvollziehen und verzichte deswegen weitgehend auf abendliche Opern- oder Konzertbesuche in Berlin. Dabei denken wir in der jüngst so klassifizierten Kriminalitätshauptstadt Berlin immer, in München und Bayern seien die Verhältnisse viel besser.
Ich erfülle meine Opernleidenschaft inzwischen anders: Über Wiener Staatsoper Livestream und Metropolitan Opera on Demand kann man Liveaufführungen und Opernaufzeichnungen im Internet bzw. auf dem heimischen Bildschirm sehen. Die Besetzung in New York und Wien ist häufig besser als hier, und speziell in New York gibt es auch kaum oder keine abstrusen Verballhornungen der Stücke durch das europäische Musiktheater.

Georg Steger | Mi, 26. April 2017 - 17:28

Die "Süddeutsche Zeitung" lässt gar einen Schweizer "Experten für Kriminalstatistik" ein unglaubliches Geschwurbel und Vermengen vorlegen, so dass man nach dem Artikel das Gefühl hat, eigentlich ist die Kriminalitätsrate durch die Immigranten sogar gefallen.

Diese Kriminalitätsrate liegt (so der Experte und so mein Verständnis seiner Interpretation) im wesentlichen an dem Anteil der Jugendlichen unter den Immigranten. Weltweit bildet die Altersgrupe der 12-29jährigen die kriminellste Altersschicht (so der Tenor). Und da genau diese Altersgruppe verstärkt einreiste und die Zahl gleichaltriger Einheimischer viel kleiner ist, haben wir prozentual gesehen mehr Delikte in dieser Alterskohorte - für die Gesamtzahl der Immigranten liegt sie allerdings wesentlich niedriger und ist - verglichen mit den schon immer hier Lebenden - nicht signifikant größer!

So bringt die "SZ" Informationen unter ihre Leserschaft, die im Sinne ihrer Verharmlosung der Immigrationsprobleme sind.

Cornelia Hartmann | Mi, 26. April 2017 - 21:45

In reply to by Georg Steger

Ich kenne dieses abstrakte "Schönrechnen" für Statistiken. Leider löst dies nicht die realen Probleme. Das ist das wirklich Wichtige und Entscheidende!

Heinrich Zern | Do, 27. April 2017 - 01:31

In reply to by Georg Steger

Hatten Sie schon mal direkten Kontakt mit der SZ?
Ich hatte ihn. Mehrfach. Schriftlich, telefonisch, persönlich, mit Anwalt und ohne. Zusammenfassend über diese mehrfachen Kontakte und deren „Ergebnisse“ würde ich heute, im Rückblick, folgendes über die SZ sagen: „Neues Deutschland“ 2.0

Cora Nomeyer | Do, 27. April 2017 - 12:15

In reply to by Georg Steger

und finde es frech.
Denn ob - verglichen mit den Einheimischen- die Kriminalität prozentual niedriger ist, interessiert mich im täglichen Leben nicht. Mich interessiert nur, ob ich inzwischen als potentielles Opfer einer höheren Gefährdung ausgesetzt bin als früher. Und das muss ich für mich und meine Teenager- Töchter leider nach diversen Erfahrungen mit ja beantworten. Dagegen hilft keine Statistik.

Josef Garnweitner | Do, 27. April 2017 - 13:23

In reply to by Georg Steger

recht Herr Steger. Aber wieso wundert Sie das? Wissen Sie nicht, welchem politischen Spektrum die SZ schon immer angehört hat und noch immer dort ist?

Heinz Günther | Di, 2. Mai 2017 - 18:25

In reply to by Georg Steger

Ich kenne diesen Versuch, zu relativieren. Aber keiner hat jemals den Beweis geliefert. Es muus doch möglich sein, diese These aufgrund der PKS Informationen zu verifizieren. Aber das macht keiner.

Christa Wallau | Mi, 26. April 2017 - 17:29

"Die Sprache soll reingehalten werden von den
Zumutungen der Wirklichkeit."
Diesen Satz muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Er bedeutet nichts anderes als die Tatsache, daß in Veröffentlichungen, die als faktisch = auf statistisch ermittelten Tatsachen beruhend gelten sollen, durch die kommentierende Sprache die v o l l e Wirklichkeit ausgeblendet wird.
Ein solches Vorgehen gehört zu den vielen u. seit langem genutzten Möglichkeiten, Wahrheitsverzerrung zu betreiben, ohne plump und direkt zu l ü g e n.
Dazu gehören bekanntlich auch eine bewußt
tendenziöse Bildauswahl, das Herausreißen von
Aussagen aus dem Zusammenhang, die stete
Wiederholung falscher Begriffe (z. B. "Flüchtling") und vieles andere mehr.
Man muß dies erst durchschaut haben, um dagegen immun zu sein. Leider ist dies bei der Mehrheit der Menschen nicht der Fall oder - noch schlimmer - sie w o l l e n sich sogar auf diese Weise beschwichtigen lassen, weil es sie so herrlich
beruhigt - wie ein Wiegenlied.

was Sie beschreiben sehe ich genau so. Sie beschreiben sehr gut den Zustand, nur Sie sagen auch nicht wer dahinter steckt.
WER hat die Macht zu veranlassen, dass die Sprache reingehalten werden soll? WER oder WAS steckt dahinter?
Jemand bzw. ein Automatismus oder Mechanismus muss das doch veranlassen, steuern und kontrollieren. Wer oder was ist das?

Josef Garnweitner | Do, 27. April 2017 - 13:47

In reply to by helmut armbruster

ob mir eine Antwort gelingt, Herr Armbruster. Vielleicht zum Teil.

Lesen Sie sich bitte mal das Parteiprogramm der Grünen durch und Aussagen der Grünen Spitzenleute. Googlen Sie mal "Zitate von Politikern", vor allem die von grün und rot.

Und wenn Sie da durch sind, dann denken Sie mal dran, daß A. Merkel sich immer mehr nach links/ grün orientiert hat, in der Absicht denen Stimmen wegzunehmen.

Weshalb die USA den gesamten Nahen Osten ins Chaos gestürzt aber die Folgen anderen aufgehalst haben, kann man nur mit der Äußerung Bill Clintons erklären der sagte "ich unterschreibe alles wenn es den USA nützt"

Und ansonsten gilt der Spruch: "Nach jeder Wahl werden nur die willfährigen Vasallen ausgewechselt. Diejenigen, die wirklich die Fäden bleiben immer die gleichen und unsichtbar".

Die wirklichen Strippenzieher werden wir leider nie erfahren.

Es gäbe zwar noch einiges zu sagen, aber dafür reichen nicht mal 1o.ooo Zeichen.

Wilhelm Maier | Do, 27. April 2017 - 14:56

In reply to by helmut armbruster

Sie stellen Fragen, die man nicht richtig oder eindeutig beantworten kann.
Deshalb bekommen Sie bestimmt auch keine, oder keine präzise, Antwort.
Die Ewige suche nach der Wahrheit...
„Deshalb fragen Philosophen heute auch nicht mehr nach der Wahrheit, sondern sie vermitteln allenfalls Zugewinne an Plausibilität.“:
http://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/einmaleins-der-philosophie-a…
Aber:
„Wer nie zur Erkenntnis gelangt ist, für den ist es auch kein Verlust, nie zur Erkenntnis gelangt zu sein.“
© Wolfgang J. Reus

Sehr geehrter Herr Maier,
Sie sprechen das uralte Dauerproblem an. Ich denke, dass wir trotzdem weiter suchen sollten und auch weiter fragen, auch wenn es vielleicht aussichtslos ist. Das ist jedenfalls besser als alles einfach passiv hinzunehmen.

Hans Herzberger | Mi, 26. April 2017 - 17:30

Statistiken sind die Beruhigungspillen des Gewissens. Doch gerade Deutschland wird in einigen Jahren schlimme Clan-Strukturen haben, die weder Gewissen noch Achtung vor Recht und Gesetz haben. Die laschen fast lächerlichen Strafen für dieses Klientel zeugt von einer inneren Gefangennahme der Rechtsstaatlichen Gesetzeslage. Gefängnistrafen, werden als REHA oder längere Kur empfunden bei der man auf Staatskosten versorgt und verhätschelt wird und von allen möglichen Gesundbetern umsorgt ist.
Unser Rechtsstaat hat eigentlich angesichts dieser traumatisierten und mit schlimmen Kindheitserinnerungen geplagten Menschen schon verloren. Das letzte Aufbäumen sind geschönte Statistiken die als Beruhigungspillen dienen sollen.
Doch die Bevölkerung, die schon länger in Deutschland lebt, bemerkt, wie getrickst und gelogen wird um die Welt schön zu reden.

Juliana Keppelen | Mi, 26. April 2017 - 17:32

Genau genommen gab es in den Ballungsräumen schon lange viele Probleme und viele Städte und Kommunen sind schon lange überfordert. Diese vorhandenen Probleme wurden aber ganz klar durch die offene Grenze noch verstärkt. Um aber Mutti mit diesem Problem nicht in Verbindung zu bringen muss die Presse diverse verbale Klimmzüge ausführen um die "Gloriole - wir schaffen das" weiter glänzen zu lassen und wenn nicht, dann ist das nicht mehr Muttis Land. Darum Danke für diesen nüchternen Bericht von Herrn Kissler.

Albert Schultheis | Mi, 26. April 2017 - 17:33

Man muss sogar die neue Kriminalstatistik 2016, zwar nicht mehr in der Tendenz, so doch in der Quantität der Zahlen bezweifeln. Waren alle bisherigen Statistiken dazu angetan, das Wahlvolk in Deutschland zu beschwichtigen und zu sedieren, so kamen die Zähler nunmehr nicht mehr umhin, den wahren Trend einzugestehen. Wo aber ein solcher extremer Druck herrscht, die Wahrheit unter Verschluss zu halten und die Auswüchse der eigenen ideologisierten Politik zu kaschieren, da geben Zahlenwerke immer nur zu allererst das wider, was gerade mal noch sein darf - nicht was ist. Fake-News, der neue Popanz der Herrschenden, ist damit zuvorderst ein Machwerk dieser herrschenden Elite - auch wenn sie sich noch so sehr als die Kämpfer für Wahrheit und Anstand gerieren.

Wolfgang Lang | Mi, 26. April 2017 - 17:53

ist meist der vorletzte Schritt vor dem krachenden Untergang. Kurz davor schlagen die Sicherheitsorgane des Staates noch kraftvoll zu. Siehe das Treiben des Cretins Maas. Des schlechtesten Justizministers seit 1945. Man sieht es Heraufziehen, die DDR lässt grüßen. Auch dort musste man eine Wahl fälschen und die Ernteschlachten aufhübschen. Im übrigen: Die Auswanderung der Leistungsträger aus der BRD ist in vollem Gange, analog zur untergehenden DDR. Polizei und Militär wird immer demotivierter. Geheimdienste ebenso. Das Geld für Flüchtlinge, Glücksritter und Hartz4 wird bald alle sein. Trotz Druckerpresse.

Larissa Tscherkow | Mi, 26. April 2017 - 18:53

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. "

Wittgenstein hatte einen verherrenden Einfluss auf die deutsche Intellektuelle, denn seitdem glauben sie, die Sprache, in der über Tatsachen gesprochen wird, ist wichtiger als die Tatsachen.

Deutsche Intellektuelle sind pathologisch auf Sprache fixiert. Viel mehr als auf die Wirklichkeit.

Was für Polen oder Tschechen geistige Verwirrung ist, die Annahme außerhalb von Sprache gäbe es keine Wirklichkeit, bestimmt in den deutschen Universitäten faktisch die Geisteswissenschaften.

Political Correctness gibt es auch außerhalb Deutschlands, aber nur Deutschland bietet den idealen Nährboden für den kafkaesken Glauben, Tatsachen mittels Sprache verändern zu können.

Ich bin wirklich sehr gespannt welche kreativen Einfälle, zur sprachlichen Negierung erfahrbarer Realität, man hier noch haben wird.

Ich habe mit nichtdeutschen Freunden gewettet, dass die Deutschen Schweden übertreffen werden.

"Wittgenstein hatte einen verherrenden Einfluss auf die deutsche Intellektuelle"
Das ist nicht wahr. Wittgenstein ist ein Exot mit geringem Einfluss. Der Satz, dass die Grenzen der Sprache auch eine Grenze für Wahrnehmung der Wirklichkeit darstellen, ist nicht falsch.
Wittgenstein hat nie behauptet, dass man die Wirklichkeit gestalten sollte, indem man die Sprache verändert. Das ist eine ganz andere Denkrichtung. Wittgenstein war kein Gesellschaftsklempner. Wenn andere sein Ideen primitivisiert und in diese Richtung geschoben haben, ist es nicht seine Verantwortung.

Dennis Decker | Mi, 26. April 2017 - 19:02

Inländer, Ausländer, Frauen, Männer, alle sind gleich. Was wir brauchen ist eine Änderung des Strafrechts und Sexualstrafrechts so, dass es bei Sexualdelikten eine Frauenquota von 30-40% Verurteilten gebe. Unser Sexualstrafrecht ist sexistisch und nicht Gender konform. Nur Männer können Sexualstraftaten begehen, im jeden Fall sitzen dafür fast nur Männer. In unserer Gesellschaft wo der Überschuss an jungen Männer schon über zwei Millionen groß ist und die sexuelle Not bei der Refugees noch größer ist, muss die Rechtsprechung das berücksichtigen. Der erste Schritt zum Geschlechtergerechtem und nicht-rassistischen und nicht-sexistischen Strafrecht wäre, dass ein „Nein“ ohne Grund könnte ähnlich wie unterlassene Hilfeleistung geahndet werden. Schließlich in der Flüchtlingshilfe sind nur Frauen tätig und tief in ihrer Unterbewusstsein wollen sie das auch. So eine Gesetzgebung würde drastisch die Zahl der Sexualdelikte unter Refugees senken. Refug. sind nicht mehr Kriminell als Deutsche!

Heiner Hannappel | Mi, 26. April 2017 - 19:37

Wenn auch die richtige Interpretation dessen was bei uns nun geschieht von Herrn Kissler richtig und klar beschrieben wird mich zutiefst beunruhigt, so erleichtert bin ich, einmal ungeschminkten Klartext zu lesen. Diese von der Politik und den Medien betriebene Verklärung dessen, was durch Zuwanderer bei uns angerichtet wird hängt mir zum Hals heraus! Danke Herr Kissler!

Nur Hamanda | Mi, 26. April 2017 - 20:06

Wer aus NRW kommt sollte sich einfach mal das anschauen http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/f-a-z-exklusiv-diebes…

Dieses Nichthandlen Rechtsbeugung zu nennen, wäre noch geschmeichelt. Es zeigt, dass es gerade nicht so ist, dass die Strafbehörden die ausländischen Straftäter besonders im Visier haben und somit eine Art PutativDiskriminierung begehen. Es ist - zumindest im beschriebenen "Deliktumfeld" - gerade umgekehrt. Ist doch halb so schlimm, mach weiter, so die Botschaft. Ermunterung zur Straftat ist auch ein Straftatbestand. Genau wie unterlassene Hilfe, liebe Staatsanwaltschaft.

Nicolas Wolf | Mi, 26. April 2017 - 20:12

Das Beschwichtigungstheater ist in erster Linie erwartbar. Politik und Medien müssten ja sonst zugeben, dass der Pöbel mal wieder recht hatte,peinlich. Hervorzuheben ist eigentlich nur, dass das Gezetere erst diese Jahr beginnt. Schon letztes Jahr lagen Zahlen vor, die die gleichen Schlüsse zwingend erforderlich machten, denn auch wenn die Zahlen für die PKS 2015 niedriger waren, so ist doch der Großteil der Zuwanderer erst in der 2. Jahreshälfte gekommen. Die Entwicklung war absehbar. Ich denke das man bei 53% Steigerung schon von moderat sprechen kann und der Schluss nahe liegt, dass die Mehrheit der Problemfälle schon vor der großen Welle 2015/16 da war oder relativ gesehen weniger Problemfälle kamen. Sehr irritierend finde ich, dass man nicht den Eindruck gewinnt, dass hier irgendwas dagegen unternommen wird. Wenn ein Drittel Wiederholungstäter sind und man davon ausgehen sollte, dass diese Zahl aufgrund der Aufklärungsquote ja noch zu niedrig ist, fragt man sich was falsch läuft.

Oliver Schömburg | Mi, 26. April 2017 - 20:13

Auf der einen Seite die Verbrecher, auf der anderen Seite ein Staat, der Verbrecher gewähren lässt. Um es mit den Eorten des amerikanischen Psychologen Pillip McGraw (Dr. Phil) zu sagen: "we teach people how to treat us". Wenn Mehrfachtäter immer wieder laufen gelassen werden, wird ihnen beigebracht, dass es völlig in Ordnung ist, zu stehlen, zu schlagen, sexuell zu belästigen.
Wäre dem nicht so, säßen diese Leute längst im Knast oder im Flieger zurück in die Heimat.

Tim Cramer | Mi, 26. April 2017 - 20:19

..., die sich ja gern als über den Dingen stehend generieren, haben mich schon ob ihrer Dreistigkeit sehr ins Erstaunen versetzt. Bei Tagesschau.de steht natürlich die Zunahme von rechter Gewalt im Vordergrund. Daß die Straftaten von Zuwanderern um sagenhafte 52% gestiegen ist, wird lakonisch nebenbei erwähnt. Und soeben durfte ich unter der Rubrik "Faktenfinder" bei der Frage, ob Zuwanderer krimineller seien als Deutsche, lesen: das könne man natürlich so nicht sagen, schließlich müsse man ja auch die Taten von Touristen berücksichtigen...
Und dann wundern sich Medien tatsächlich über den Vorwurf der Lügenpresse...

Dimitri Gales | Mi, 26. April 2017 - 21:14

ist eine interessante Wortschöpfung. In der Tat gibt in Deutschland so etwas wie einen offziell abgesegneten und von der Presse nachgebeteten Beschützerreflex, was Migranten angeht; sich besonders humanistisch gebende Soziologen behaupten sogar, Migranten werden nur deshalb kriminell, weil sie diskriminiert werden.
Ich meine, in keinem anderen Land Europas werden Ausländer so sanft behandelt wie in Deutschland, wohl auch aus historischen Gründen. Nach Europa kommen jedoch keine Engel, sondern auch in grosser Zahl jene, die keine guten Absichten haben. Viele wissen, dass sie als "Flüchtlinge" einen Sonderstatus geniessen und nicht so einfach ausgewiesen werden können. Zudem sollte man nicht vergessen, dass aussereuropäische Migranten nun einmal in der Regel schwer zu integrieren sind - von Ausnahmen abgesehen.

Dennis Staudmann | Mi, 26. April 2017 - 21:33

da hiess es, Flüchtlinge seien grösstenteils Fachkräfte oder Akademiker, die Deutschland so dringend braucht. Wer auf das syrische oder auch irakische Bildungssystem verwies, welches diese Behauptung völlig ad absurdum führte, wurde zu einem dummen Leugner der "Fakten" gestempelt. Ähnlich ist es nun mit der Kriminalität von Zuwanderern. Es galt die Losung: "Flüchtlinge sind proportional zum Rest der Bevölkerung nicht krimineller". Das wurde dann gerne mit dem Satz unterstrichen, dass das alle aktuellen Zahlen und Statistiken belegen. Wer daran zweifelte, wurde belächelt und zu "jemand, der sich nicht auf Fakten sondern nur auf sein Gefühl verlässt" erklärt. Es wäre sicher zu verzeihen, wenn man sich beim Aufstellen falscher Thesen und der Schaffung von "Fakten" irrt. Was aber unverzeihlich ist, ist das bewusste Belügen der Bevölkerung, von dem man hier ausgehen muss und das, obwohl man genau weiss, dass am Ende die Wahrheit herauskommt.

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 26. April 2017 - 21:46

Eine hervorragende Analyse Herr Kissler. Mir fehlt jedoch ein wichtiges Argument, dass eine Politikerin der Linken vorgetragen hat.
Nachdem uns während des großen Zustroms an Menschen Ende 2015 suggeriert wurde, es handele sich bei den Flüchtlingen überwiegend um Frauen und Kinder, wurde jetzt von dieser Dame mitgeteilt, die Flüchtlinge seien überwiegend junge Männer. Wie alle jungen Menschen wären diese in ihrer neuen Umgebung noch nicht gefestigt und niemand kümmere sich um sie. Daher würden sie vor Übermut wie alle Jungendlichen eben auch Dummheiten machen. Und weil es so viele sind fallen sie eben auch in der Statistik häufiger auf.
Also wurden wir entweder damals oder heute betrogen. Dass unsere Regierung nicht weiß, wer sich bei uns aufhält, will ich nicht hoffen. Ich glaube auch nicht daran, dass in dieser kurzen Zeit so viele Kinder zu heranwachsenden wurden oder dass so viele Frauen sich in Männer haben verwandeln lassen.
Ist das ein Fall für das neue Gesetz von Herrn Maas?

Eberhard Berger | Mi, 26. April 2017 - 23:55

.. auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zur Belegung der Gefängnisse im Ländle (11.08.2016):
Deutsche: 55.4 %
Ausländer: 44.6 %
Unter den Ausländern führend:
Türken (6.19 %), Rumänen (4.16 %), Algerier (3.62 %)
Unter den Deutschen könnten noch zu einem nennenswerten Anteil Passdeutsche mit türkischem Mihigru vermutet werden.

Ewald Knülle | Do, 27. April 2017 - 00:10

Man kann's eigentlich nur immer wieder sagen, auch wenn es Schleimerei ist: Zum Glück gibt's den Cicero.

Günter Walter | Do, 27. April 2017 - 02:22

war der Titel einer Sendung von Panorama am 8.10.2015. Darauf stellte ich einen Kommentar ein, den ich mit ähnlichen Inhalt schon im Frühjahr 2015 in der FAZ eingestellt hatte: Die Mehrheit der Flüchtlinge sind doch junge Männer aus Kulturen, in denen Frauen meist züchtig bedeckt sind. Jetzt kommen sie aber in ein Land, in dem, in Werbung und Realität, Frauen mit allen ihren Reizen ständig präsent sind. Ich persönlich empfinde dabei immer noch immer einen gewissen sexuellen Reiz und als Alt68er habe ich auch noch gelernt, dass es auch einen Sexualtrieb gibt. Falls es diesen Sexualtrieb heute auch noch gibt, sollte man das vielleicht doch nicht ganz außer Acht lassen, denn als Opfer stehen den jungen Migranten, die Ihren natürlichen Sexualtrieb vielleicht nicht mehr zügeln können, mehrheitlich nur einheimische Frauen zur Auswahl und das ist das eigentliche Problem, denn sexuelle Belästigung und Vergewaltigungen gibt es in allen Kulturkreisen.
Der Kommentar wurde nicht veröffentlicht.

mal das Strafmaß anschauen, das es in anderen Kulturkreisen für solche Delikte gibt. Nach der Scharia ist bei einer nachgewiesenen Vergewaltigung der Täter ein Todeskandidat. Bei uns kommt er in der Regel mit einer Bewährungsstrafe davon, was die Männer aus diesen Kulturkreisen als “Freispruch“ deuten.

Arndt Schuster | Do, 27. April 2017 - 08:16

Die traurige Wahrheit: Zwei Drittel der Wähler stimmen immer noch für die Parteien, die die Massenzuwanderung zu verantworten haben. Sie scheinen sich nicht daran zu stören, dass dies gegen das Grundgesetz und anderes geltendes Recht geschah. Nur die Feigheit der derzeit noch Regierenden verhinderte eine Grenzschließung. Sie gehen den Parteien auf den Leim, die ihr Versagen hinter humanitären Floskeln verbargen, die diejenigen, die die Grenzsicherung für Deutschland übernahmen noch übel beschimpften und einen Türkei-Deal ausheckten, der völlig überflüssig war, aber ihre Macht vorerst sicherte. Insofern hat die Ludwigsburger Lokalzeitung recht: "Viele Flüchtlinge bedeuten nun mal mehr Kriminalität."
Die Mehrheit will es offenbar so haben. Traurig, aber wahr!

Franz Platz | Do, 27. April 2017 - 09:40

Der schmierige Balanceakt zwischen Wahrheit und Lüge zerstört das Vertrauen. Inzwischen durchschauen immer mehr Leute das taktische Spiel und nehmen ihren Vertrauensvorschuss zurück. Medien leben nämlich vom Vertrauensvorschuss, den ihnen ihre Nutzer gegeben haben, weil sie ja nicht selbst den direkten Zugang zur Wirklichkeit haben. So geht der Glaube an eine wahrheitsorientierte Information verloren. Das ist ein schwerwiegender Vorgang, den sich die Verantwortlichen in Medien und Politik einmal zu Gemüte führen müssten, damit nicht alles im totalen Misstrauen endet.

Frank Knoth | Do, 27. April 2017 - 10:16

Sehr guter Artikel, sehr gute Argumentation. Bitte mehr davon.

Franz Otto Hegger | Do, 27. April 2017 - 10:17

Statistiken + Zahlen sind relativ. Wir haben 2 versuchte Diebstähle und Einbrüche nicht mehr gemeldet, weil bereits vorher 2 Verfahren nach einem 1/4 Jahr eingestellt wurden. Außer Spesen + Aufwand - nix gewesen. Man muss sich selbst zu helfen wissen im Rechtsausserkontrollstaat......

Reinhard Czempik | Do, 27. April 2017 - 11:41

Habe mir Ihren brillianten Artikel ausgedruckt, damit ich ihn jederzeit auch in Zukunft zur Verfügung habe.

Frank Goller | Do, 27. April 2017 - 13:47

Das es in der Presselandschaft Journalisten wie Herrn Kissler gibt. Mein Tag ist gerettet.

Christa Baisch | Do, 27. April 2017 - 14:33

was ich mich schon die ganze Zeit frage, wir nehmen ja nur Flüchtlinge aus politischen Gründen auf, also aus Kriegsgebieten, aber im Krieg ist es doch so, dass die jungen und kräftigen Männer kämpfen und Frauen und Kinder nach Möglichkeit Schutz suchen. Jetzt ist es aber so, dass die Flüchtlinge zu 70% junge, kräftige Männer sind. Ich frage mich, warum kämpfen die nicht? Warum lassen die ihre Frauen, Mütter, Kinder im Bombenhagel sitzen? Eine Frage einfach, von jungen Männern wird eigentlich was anderes erwartet, kein Wundern, dass es hier Stress gibt.

Gottfried Meier | Do, 27. April 2017 - 15:05

Diese Unredlichkeit ist die Ursache, dass zunehmend viele Menschen Politikern immer weniger glauben und deren Ansehen kontinuierlich sinkt.

Zsolt Hüter | Do, 27. April 2017 - 15:09

"grammatikalische Schubumkehr": Einfach köstliche Wortschöpfung(!), die aber leider ins Schwarze Trifft. (Auch wenn es eigentlich "semantische Schubumkehr" heißen müsste, denn es geht nicht um Sprachstruktur sondern um Bedeutung; sorry wenn da der Klugscheißer in mir durch durchgeht ;-) )

Jana Utz | Do, 27. April 2017 - 18:45

gut, dass sie gibt Herr Kissler, dieses Verharmlosen geht einen dermaßen gegen den Strich. Wir haben eine ganz grosse Gefahr in Deutschland, darf nur nicht so rüberkommen. Sicher sind wir auf jeden Fall nicht mehr. Diese Regierung muss weg.

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 27. April 2017 - 20:27

H. Kissler ist nur zuzustimmen. Gleichwohl, absurd ist eine sehr höfliche Umschreibung, was hier geschieht. Es ist frech, impertinent, dreist, verlogen...beschämend...z.B, ein typisches Beispiel wie sich manche/viele Medien "gemein machen" mit den Regierenden. Manchen gelingen Interpolations- und Interpretationsvarianten, da ist man geneigt, fühlt sich moralisch fast verpflichtet, sich selbst anzuzeigen, weil man nicht freundlicher zu den Flüchtlingen ist. All das sind für mich Gründe, die Etablierten nicht mehr zu wählen. Und den Medien keinen Glauben mehr zu schenken.

Reinhard Schröter | Do, 27. April 2017 - 20:52

Ich war über die Hälfte meines Lebens Insasse eines DDR genannten Gefängnisses. Irgendwann , nach unendlichen Lügen und Beschwichtigen waren die Mauern dieses Knastest nicht mehr zu halten .Die Schönredner, Lügner und Beschwichter müssten das Weite suchen.
Und heute , nach fast 30 Haben ein nicht für vorstellbar gehaltenes Déja vu !
Da lügt eine Kanzlerin unveholen, dass die Grenzen nicht mehr zu schließen seinen. Es gibt wieder eine Art Staatsrundfunk, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Merkel ebenso Lob zu hudeln ,wie Weiland einem Honecker. Printmedien haben sich zu Regierungspostillen gewandelt, die man ebenso wenig lesen möchte ,wie seiner Zeit die Lügenpresse in der Ostzone. Andersdenkende werden als Pack oder Schande bezeichnet und als Rechte und Nazis verunglimpft. Damals waren wir Klassenfeinde und Westagenten.
Man könnte mit Vergleichen dieser Art fast endlos fortsetzen.
Uns hat man den Vorwurf gemacht, wie wir so etwas erdulden könnten.
Und was erdulden wir heute ?

Bedauerlicherweise griff ich zu diesem mir letzten Mittel, als Herr Lindner vor seiner Wiederwahl erklärte, dass die EU angewiesen sei auf die Objektivität US-amerikanischer Expertise.
Sapere aude, Herr Lindner.
Sie sind noch jung und sollten sich nicht so `alternativlos´ präsentieren.
Muss ich mich jetzt schon darüber freuen, dass Horst Seehofer es noch einmal wissen will?
Was ist in Deutschland in den letzten Jahren passiert?
Die Politik hat den Kompass verloren.
Verständlich, weil der Osten z.B. keinen so schnell ausbilden konnte, unverständlich, wenn der Westen seinen aufgibt.
Das meine ich parteiübergreifend.
Wo ist die politische Intelligenz?

Rainer Schreiner | Fr, 28. April 2017 - 07:55

Zeigt mir , daß noch nicht alle " Dichter und Denker " entweder tot oder ausgewandert sind .
Habe Freunde in Frankreich , ein tolles Land mit tollen Leuten .
Haben uns letztens im Freundeskreis über die zunehmende Kriminalität in Frankreich unterhalten .
Nach zähem Ringen haben unsere frz. Freunde uns erklärt welche Viertel man in Paris meiden sollte .
Vor allem nachts !
Je weiter die " Banlieus " ( Vorstädte ) vom Zentrum weg sind desto vorsichtiger sollte man sein .
Dort wohnen auch viele anständige Menschen , Fakt ist aber lt. unseren frz. Freunden , daß dort auch viele weniger anständige Menschen wohnen als anderswo .
Daß wir daran mit Schuld haben indem wir viele Menschen ausgrenzen ist auch klar .
Fakt bleibt aber , daß dort mehr Verbrechen begangen werden .
Und wer die Täter sind , und das muß man dann auch sagen dürfen .
Ist zumindest meine Meinung .
Was zu tun ist um diese Menschen wieder zu integrieren steht auf einem anderen Blatt !

Udo Behrendt | Di, 2. Mai 2017 - 01:18

Um jemanden als Beteiligten an einer Straftat in der Statistik zu erfassen, muss man seine Identität kennen. Viele Täter müssen aber erst von der Polizei ermittelt werden. Eine standardmäßig angewandte Methode ist dabei die Auswertung von Videomaterial, gewonnen aus Überwachungskameras im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften, Kaufhäusern, Banken, Tankstellen und auch privaten Bereichen, in denen unbekannte Täter bei der Tat zu sehen sind. Es ist erschütternd festzstellen, dass fast ausschließlich Menschen mit offensichtlichem Migrationshintergrung, viele aus Südosteuropa und Nordafrika, abgebildet sind. Vor dem Hintergrund jahrelanger Erfahrung als Kripobeamter einer Großstadt bin ich mir sicher, dass nur die Spitze des Eisberges in der Statistik erfasst wird und die Kriminalitätsbelastung durch viele nicht ermittelte Migranten in den Bereichen Diebstahl, Einbruch, Raub und Gewaltdelikte , gerade auch seit 2015, tatsächlich erheblich höher ist, als die Statistik ausweist.

Larissa Tscherkow | Di, 2. Mai 2017 - 12:44

Nur dies: Schon Wittgensteins Aussage, dass die Grenzen der Sprache, die Grenzen für die Wahrnehmung der Wirklichkeit sind, ist falsch.

Wurden sie schon von einem Menschen geliebt? Wieviel Sprache brauchte dieser Mensch, um ihnen das mitzuteilen?

Und können Tiere keine Aspekte der Wirklichkeit erfahren, da sie keine Sprache haben?

Gefühle und nonverbale Wahrnehmungen bestimmen unser Denken mehr als Sprache. Und die Neurowissenschaft wissen dies längst!

Wittgenstein hat Sprache überschätzt! Und diese Überschätzung führte mMn zu dem Glauben, man könne Realität mittels Sprache verändern, auch wenn er selbst zu viel von Logik verstand, um so einen Unfug zu denken.

Die direkte Verantwortung liegt natürlich beim Poststrukturalismus. Und noch mehr bei den Universitäten, die diesen Unsinn finanzieren, statt ihn, ebenso wie die Astrologie, zu ächten.

Aber linke Geisteswissenschaftler und linke Politiker kümmern sich eben nie darum, was Naturwissenschaft sagt.

Peter Weih | Mi, 3. Mai 2017 - 20:25

"Medien sollten es nicht verharmlosen". Nein, was man zu dem Thema liest und hört ist keine Verharmlosung, das ist handfeste Manipulation der Wähler im Wahljahr und ein Beispiel von den soviel zitierten "Fake News". Ich habe dies "live" im Deutschlandfunk erleben müssen. Am ersten Tag wurde es noch halbwegs den Fakten entsprechend dargestellt, um dann am nächsten Morgen einen "Experten" zu Wort kommen zu lassen, der es fertigbrachte, aus den Tätern die Opfer zu machen. Wir sind mitten in einer postdemokratischen "Gesinnungs-Autokratie" nach russischem Vorbild, allerdings mit etwas feineren Methoden. Ich bin zwar wirklich froh, dass in einem Magazin wie Cicero dieser Fall angesprochen wird, aber mal ehrlich, wieviele Menschen erreicht dies? Und manchmal habe ich den Verdacht, dass kritische Randmedien nur ein Feigenblatt sind, um die Lebenslüge der "Meinungsfreiheit" aufrecht zu erhalten.

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