Bundeswehr - „Niemand traut sich mehr, Verantwortung zu übernehmen“

Bundeswehroffizier Florian Kling über Rechtsextremismus in der Bundeswehr, fehlendes Rückgrat in der Führungsebene, das schädliche Mikromanagement der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und darüber, wie sich das alles auf die Moral der Soldaten auswirkt

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen schreitet die Mitglieder des neuen Kommando Cyber- und Informationsraum ab bei der Bundeswehr ab
Wachsender Spalt: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und die Truppe / picture alliance

Autoreninfo

Constantin Wißmann schreibt für verschiedene Zeitungen und Magazine. Er hat in London Geschichte studiert und die Berliner Journalisten-Schule absolviert. Er arbeitet für Cicero Online. 

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Herr Kling, nun ist klar, dass der festgenommene Oberleutnant Franco A. Helfer in der Truppe hatte. Offenbar gibt es ein rechtes, gewaltbereites Terrornetzwerk in der Bundeswehr. Wie gehen die Soldaten damit um?
Die Soldaten sind verärgert und frustriert. Denn auch die Soldaten, die wirklich Staatsbürger in Uniform sind und mit vollem Herzen das Grundgesetz verteidigen, werden da mit runtergezogen. Für die ist es sehr wichtig, dass es eine starke, demokratische Bundeswehr gibt, die in der Gesellschaft anerkannt wird. Das ist jetzt natürlich wieder einmal gefährdet und das Image bleibt beschädigt. 

Franco A. und sein mutmaßlicher Komplize waren Offiziere. Wie kann es sein, dass Leute mit so einer Gesinnung in der Bundeswehr Karriere machen?
Das sind eben nicht die einfachen Nazis mit Hakenkreuz auf der Brust und Hitlergruß am Kasernentor. Sie haben mit der heimlichen Unterwanderung versucht, ihr völkisches, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten. Die lassen sich eben schwer fassen vom Militärischen Abschirmdienst oder den übrigen Behörden. Im Fall Franco A. kommt noch hinzu, dass er im Ausland gedient hat. Da ist der Vorgesetzen- und Kameradenkreis viel kleiner. An der Bundeswehr-Universität wäre so etwas wohl eher aufgefallen, weil viele andere mit ihnen zusammengewohnt, -gegessen und -studiert hätten. Je mehr aufmerksame Soldaten wir in der Bundeswehr haben, desto eher werden solche Täter enttarnt.

Wie weit ist denn rechtsextremes Gedankengut in der Bundeswehr verbreitet und wird da genug dagegen getan?
Es gibt da leider immer noch welche, die den Knall nicht gehört haben, keine Frage, das bekomme ich vor allem in den Sozialen Netzwerken mit. Und da müssen sich auch die Verantwortlichen vor allem des Heeres Vorwürfe gefallen lassen. Diese Wehrmachts-Devotionalien zum Beispiel, bei so was wurde in der Luftwaffe schon in den 90ern rigoros durchgegriffen. Im Heer hat man es da offenbar gehörig schleifen lassen. Da muss man die politische Bildung und Aufmerksamkeit für solche Dinge stark verbessern, ganz klar. Jeder Soldat muss wissen, dass Gegenstände ohne Einordnung in den historischen Kontext symbolisch von außen falsch interpretiert werden können.

Nun haben aber Franco A. und seine mutmaßlichen Komplizen nicht nur mit altem  Zeugs posiert, sondern offenbar konkrete Anschlagspläne gehabt. Dass Bundeswehr-Soldaten mit Zugang zu Waffen sich gegen den Staat wenden, was Schlimmeres kann man sich kaum vorstellen. 
Ja, das ist furchtbar und geht gegen alles, wofür die Bundeswehr eigentlich steht. Ganz wird man aber solche Fälle nicht verhindern können, auch in der besten Armee nicht. Wenn man möchte, dass die Soldaten selbstbestimmt handeln, müssen gerade Vorgesetzten auch Freiräume zugesprochen werden. Da werden auch Fehler bei der Rekrutierung und der Verfolgung von Straftaten passieren. Am Ende lässt sich dann aber trotzdem das Gesamtsystem Bundeswehr verteidigen – und die  Vorkommnisse sollte man nicht pauschal auf die gesamte Truppe projizieren.

Florian Kling vom Darmstädter SignalDie Bundeswehr hat  ja enorme Schwierigkeiten, Nachwuchs zu rekrutieren. Wird da bei der Einstellung nicht mehr so genau hingeschaut?
Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Es kann sein, dass die Regeln gelockert werden, wenn es um die physische Eignung geht. Und man nimmt vielleicht auch eher Schulabbrecher, was früher nicht möglich war. Aber beim Thema Rechtsextremismus gehen eigentlich sofort die Alarmglocken an. Jeder Zuständige in der Bundeswehr oder im Verteidigungsministerium weiß, dass einem so etwas sofort auf die Füße fällt, wenn es bekannt wird, und auch die eigene Karriere gefährdet. 

Kann es aber sein, dass durch die Abschaffung der Wehrpflicht, also der Bürgerarmee, die Bundeswehr vor allem für Menschen aus bestimmten Milieus als Arbeitgeber interessant ist?
Entscheidender ist, dass sich die Rolle der Bundeswehr gewandelt hat, vor allem mit den Auslandseinsätzen. Seitdem suchen Soldaten verstärkt nach Sinn, nach Halt und Rückendeckung in der Gesellschaft. Das bekommen sie aber kaum. Da fühlen sich viele Soldaten unverstanden und es könnte einige dazu bringen, nach einem anderen Rückhalt für ihr Tun zu suchen. Es gibt ganz klar Tendenzen in der Bundeswehr, den archaischen Kämpfer herauszuschälen, den Krieger, der vor allem für sich selbst und seine elitäre Truppe sorgt. So ein Gedankengut ist für Rechtsextreme sehr interessant. Dann kommt hinzu, dass es durch die Abschaffung der Wehrpflicht eine weniger starke gesellschaftliche Durchmischung der Bundeswehr gibt. Viele Leute haben damals erst während der Wehrpflicht gemerkt, dass sie trotz ihres Querdenkens in der Bundeswehr auch was werden konnten. Die fehlen jetzt, weil sie nie in Kontakt kommen mit der Truppe. 

Gibt es stattdessen eine Kultur des Schweigens, des Verschweigens von Missständen?
Es gibt auf jeden Fall ein Absicherungsproblem, eine Absicherungsmentalität, weil sich niemand mehr traut, überhaupt noch verantwortlich zu agieren, Entscheidungen zu treffen und auch mal einfach Rückgrat zu haben. Jeder Soldat bekommt den  Grundsatz  „Melden macht frei“ eingeimpft – das heißt, das man, wenn man ein Problem erkannt hat und es meldet, nicht mehr selbst damit zu tun hat. Das führt aber dazu, dass immer weitergemeldet wird und niemand etwas tut – strukturelle Verantwortungslosigkeit sozusagen. Das hat auch der Vorgesetzte von Franco A. getan. Er hat einen Disziplinaranwalt hinzugeholt, der ihm praktisch einen Blankoschein dafür gegeben hat, dass alles abgesichert ist. Hätte er doch einfach das Ganze verantwortlich in die Hand genommen! 

Und das zieht sich bis nach ganz oben durch?
Ja.

Bis zur Verteidigungsministerin?
Ja. Da fängt das Problem der schlechten Fehlerkultur an. Frau von der Leyen benennt zwar die Probleme, ist aber zum Teil durch vorschnelles Handeln auch selbst Teil des Problems. Das ist ein Mikromanagement bis auf die kleinste Ebene hinunter. Ein Vorgesetzter bekommt gar nicht mehr das Vertrauen zugesprochen, überhaupt noch selbst zu führen und selbst Verantwortung zu tragen. Da kann die Bundeswehr gar nicht mehr ermitteln, weil schon am selben Tag in den Nachrichten Frau von der Leyen die Flucht nach vorn antritt und anordnet, dass jetzt alle Kasernen untersucht werden müssen und das Ganze damit im Grunde schon vorverurteilt. Wenn dann ein General ohne Nennung von Gründen einfach geschasst wird, dann fühlen sich die Soldaten veräppelt. 

Wie wirkt sich das auf die Moral eines Soldaten aus, der in Afghanistan oder in Mali im Lager sitzt und morgen auf Patrouille muss? 
Ich hoffe, die ist überhaupt noch vorhanden. Die Leute müssen damit klarkommen, dass ihr Arbeitgeber oft zu Hause nur noch als Lachnummer wahrgenommen wird. Die Flugzeuge funktionieren nicht, die Panzer kommen vom Schrott, die Bundeswehr wird dauerreformiert und jetzt kommen auch noch diese verallgemeinernden Aussagen aus dem Ministerium. Die Soldaten müssen ständig die Frage beantworten, bei was für einem Verein sie eigentlich arbeiten. 

Florian Kling ist Hauptmann der Bundeswehr und Sprecher des „Darmstädter Signals“, einer Vereinigung von Soldaten, die sich kritisch mit den Geschehnissen innerhalb der Bundeswehr auseinandersetzt.

Wolfgang Lang | Mi, 10. Mai 2017 - 16:47

Kann man denn diesen Verband von dienenden Soldaten eigentlich noch "Armee" nennen?

Die Frage, ob man den Verband eigentlich noch Armee nennen kann, trifft den Kern. Als langjähriger Reservist nach aktiver Zeit in den 70ern, kann ich feststellen, dass die Truppe damals noch eine Schlagkraft hatte. Da stand der ,Klassenfeind' noch vor der eigenen Haustür. Heute ist eine durchsetzungstarke Armee in Deutschland politisch nicht gewollt und die Bundeswehr ist das Feigenblatt, welches die Demilitarisierung Deutschlands nur verdeckt. Auch am Beispiel Türkei, wo eine starke Armee eine Regierung durch einen Putsch entfernen könnte, besteht diese Gefahr in Deutschland nicht, weshalb auch nichts getan wird, um die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr zu verbessern. Diese Auffassung wird von vielen meiner Kameraden und ,Ehemaligen' geteilt

Wolfgang Henning | Do, 11. Mai 2017 - 13:57

In reply to by Jan Monschau

Richtig beschrieben ist die Suche der Soldaten nach Sinn, Halt und Rückendeckung in der Gesellschaft. Ebenso, die Nachteile der Aussetzung der Wehrpflicht. Der "Bürger in Uniform" wurde ersetzt durch den Berufssoldaten. Die Soldaten sind seit jeher - in aller Welt - Spielball der Politik. Aber keine Armee der Welt leistet sich eine derartige Demontage der Tradition von soldatischen Tugenden, wie Deutschland.
Begriffe, wie Einsatzbereitschaft, Ehre und Tapferkeit, geschweige denn Heldentum, werden verunglimpft, bestenfalls belächelt und sollten nicht mehr erwähnt werden.
Jede Rückbesinnung auf vorbildlich soldatisches Verhalten in der vergangenen Wehrmacht soll vermieden werden. Es könnte als national(sozial)istisch und rechtsradikal ausgelegt werden. Namen von Offizieren, denen selbst beim militärischen Gegner Respekt gezollt wurde, wie z.B. Rommel, Guderian, Mölders u.a., sollen eliminiert werden.

Wolfgang Henning | Do, 11. Mai 2017 - 14:04

In reply to by Jan Monschau

Wann wird der Rot-Rot-Grüne Senat in Berlin die Manfred-von-Richthofen-Straße umbenennen? Die soldatischen Tugenden des "Roten Baron" stehen nicht mehr im Einklang mit der heutigen Politik. Spricht man heute von der Wehrmacht, wird sie ausschließlich als "Hitler-Armee" beschrieben. Hat man jemals von der "ruhmreichen Roten Armee" als "Stalin-Armee" gehört? Die Veteranen der US-Armee aus dem Vietnam-Krieg erhalten Ehren-Gedenktage. Arthur Harris, Chef des brit. "Bomber Commands", genießt noch heute große Anerkennung in England. Die seinerzeit in Nordarfrika rücksichtslos eingesetzte Fremdenlegion wird ehute in Frankreich verehrt.
Wie in jeder Armee gab und gibt es Helden und Verbreher. Insofern sind die Armeen ein Spiegel der jeweiligen Gesellschaften.

werden leider von der jetzigen Verdeitigungsministerin etwas anders verstanden. Wer über KITAS nachdenkt, von Militär nichts, aber auch gar nichts versteht, weil er dies mit einem Kindergarten verwechselt ist der blanke Hohn für Frauen und Männer die das wichtigste riskieren was ein Mensch hat, Gesundheit und Leben.
Wenn diese Personen dann nachdenken für was und wen sie es tun, so kann ich nur abraten, das beste ist die Kündigung aus diesen Verein. Frage wieviel v.d.L dienen. Richtig erkannt sollte auch werden, das in den Armeen unserer Verbündeten Strategien und Taktiken nicht nur nach v. Clausewitz sondern auch mit Hochachtung die soldatische Leistungen von Männern auf Lehrplänen durchgenommen wird, von denen in der BW nicht mal gesprochen werden darf. Frage warum tun die das in Sandhurst und Westpoint? Also wie Herr Hennig richtig feststellte die Deutschen haben ein Problem mit sich selbst und wie soll da eine Armee als Armee funktionieren? Vorbild v.d.L ein Witz

Herr Lang, ist immer nur so gut, wie der Chef dieser Firma. Und Fachwissen ist durchaus hilfreich um eine Frima gut und erfolgreich zu führen. Hat sich immer wieder bewährt.

Jetzt schauen wir uns mal die Chefs der Bundeswehr, also die Verteidigungsminister, der letzten, sagen wir, 2o - 3o Jahre, von mir aus auch länger, genau an.

Und da wundert sich heute jemand am Zustand unserer Bundeswehr!!!

In der Politik ist Fachwissen unerwünscht, hat ein Insider einmal gesagt. Man sieht es immer wieder. Nämlich an den Resultaten.

Florian Dölker | Mi, 10. Mai 2017 - 16:48

Ich glaube, wir können festhalten, dass dieses Verhalten nicht auf die Bundeswehr begrenzt ist. Eher dürfte es sich um Symptome einer wohlstandsverwahrlosten Zivilisation handeln. Wenn man Kleinigkeiten zu Tode bürokratisiert, aber die großen Fragen nicht anspricht, wenn man sich gegen alles versichert, aber Krisen nicht einmal erkennt, wenn man sich wegen der Vergangenheit schämt und vor der Zukunft fürchtet, wenn man keine Kinder mehr kriegt aber Kita-Plätze subventioniert, für was sollen dann Soldaten im Zweifelsfalls kämpfen? Es könnte sich hier um ein vereinzeltes Zucken des europäischen Geistes handeln, einen Hilferuf an sich selbst. Wenn sich deutsche Soldaten für Rechtsextremismus begeistern, ist das eine Schande. Aber wir hätten der eigenen Kultur so viel Ehre einräumen sollen, dass sie es erst gar nicht nötig hätten. Extremismus zeigt in Wahrheit Schwäche. Aber wer zeigt heute gemäßigte aber gleichzeitig attraktive Stärke?

Yvonne Walden | Mi, 10. Mai 2017 - 17:13

Florian Kling deutet an, daß es bei der Bundesluftwaffe bereits in den 1970er Jahren eine große "Säuberungsaktion" gegeben hat, bei der alle Bilder und Symbole, die auf die Reichswehr und Hermann Görings Luftwaffe zurückzuführen waren, aus den Traditionsräumen von Luftwaffenstützpunkten und Luftwaffenkasernen rigoros entfernt wurden.
Mein Mann war seinerzeit beim Geschwader "Richthofen" in Wittmund in Ostfriesland als Flugsicherungs-Controller eingesetzt.
Auch im Offizierskasino dieses Geschwaders gab es damals einen Traditionsraum mit Hakenkreuz-Fahnen und Flugzeug-Fotos.
Mit Hilfe des früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Karl-Heinz Hansen, der sich mit einer Kleinen Anfrage direkt an das Verteidigungsministerium wandte, wurde dieser Traditionsraum geschlossen. Die Symbole aus dem Dritten Reich wurden ersatzlos vernichtet.
Die Sache hatte für meinen Mann allerdings ein Nachspiel. Er wurde nicht, wie fast alle seiner Kameraden, zum Hauptmann (letzter Dienstgrad) befördert. Sei`drum.

Chris Lock | Mi, 10. Mai 2017 - 17:21

Herr Kling weist völlig zurecht darauf hin, dass Soldaten in der Zivilbevölkerung und Politik kaum Achtung und Rückhalt genießen.

Der Verteidigung-Haushalt wird seit Jahrzehnten im Verhältnis u.a. zum Sozialhaushalt runtergeschraubt. Die Ausrüstung ist teilweise blamabel schlecht.

Die Minister übernehmen das Resort, weil sie ihr Wunschresort nicht bekommen haben. Auch dieser Fisch stinkt vom Kopfe her.

Demgegenüber werden hirnlos ständig neue Einsätze der Bundewehr gefordert, zuletzt in Syrien. Was hat die Bundewehr eigentlich in all diesen Ländern verloren ??? Das sind Soldaten, keine Sozialingenieure für streitende Gruppen irgendwo auf der Welt.

Wurian Reinhold | Mi, 10. Mai 2017 - 17:42

Fehlende oder inkompetente Fuehrung kann auch durch hunderte Reformen nicht ausgeglichen od. ersetzt werden. Dies ist fuer eine Firma schlimm, dort kostet es jedoch nur Geld. Eine Armee fuehrt dies jedoch genau dorthin, wo die Bundeswehr jetzt angekommen ist, ins Chaos. Anders ist der erbaermliche Status Quo nicht mehr zu bezeichnen, da nuetzen auch ein paar Kindergaerten neben dem Schiessstand nichts.

Torsten Knecht | Mi, 10. Mai 2017 - 17:53

"... vor allem mit den Auslandseinsätzen. Seitdem suchen Soldaten verstärkt nach Sinn, nach Halt und Rückendeckung in der Gesellschaft. Das bekommen sie aber kaum."

Wundert mich kaum. Was hat die BW am Hindukusch verloren, wo der Russe bzw. der Amerikaner seine Interessen durchsetzen wollte bzw. will.

Wir müssen unsere Freiheit nicht in Afghanistan verteidigen, wenn wir unsere eigene Grenze bzw. die EU-Aussengrenze nicht vor illegaler Einwanderung schützen können.

Auch wäre es gut, weil Merkel doch die Fluchtursachen bekämpfen will, dass D. als viertgrößter Kriegswaffenexporteur keine Waffen mehr exportieren würde. Passiert da was?

Angesichts der von Ihnen angesprochenen Auslandseinsätze,ein schöner Begriff für meist hässliche Aufgaben.Wieviele Kränze wurden niedergelegt bis man es Kriegseinsatz nennen durfte in Afghanistan?Die BW als sog,Parlamentsarmee war und ist immer der jeweiligen Politiker Spielball.Nur der Kampfpilot damals,der sich in den von FJ.Strauss georderten "Witwenmacher" setzte und unsere Kalten Kriegsgrenzen schützte, wusste um den Sinn seiner Aufgabe.Ich bin in einer BW-Siedlung wie man das damals nannte aufgewachsen,mit Spielkameraden,deren
Väter diverse "Schleudersitzaction" leider nicht überlebten,sowie mit einem Vater,der nach 24Std.-Dienst bei der Flugplatzfeuerwehr fix und alle nach Hause kam weil er solche Dramen im Dienst hautnah miterlebte.Das aktuellere Innenleben
der BW ist mir durch einen Berufssoldaten in der Familie ebenso geläufig.Umso mehr
regen mich diese unqualifizierten Aussagen so mancher Politprofis auf,die wenn es an Übernahme von Verantwortung im Amt geht,versagen! MfG

Eberhard Scholz | Mi, 10. Mai 2017 - 18:06

Mir tun die Soldaten leid. Sie müssen für sinnlose Einsätze insbesondere in außereuropäischen Ländern wie Afghanistan und Mali ihr Leben hinhalten und bekommen auch keine Anerkennung dafür. Wer glaubt schon, daß am Hindukusch unsere Freiheit verteidigt wird oder in Mali der Terrorismus ernsthaft besiegt werden kann.

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 10. Mai 2017 - 18:10

Ein generelles Problem ist, das ein "Parlament von politisch Korrekten, Gendermässig Durchgeformten, von Unwehrhaften und und und" das Sagen über das Militär hat. Da kann nichts Gutes bei rauskommen. Die deutsche Politik der letzten 25 Jahre hat unsere Bundeswehr zur "Schrottreife" degeneriert. Sie hat unser Land entwaffnet und uns wehrlos gemacht. Trump hat irgendwie nicht unrecht. Wir überlassen es bequem den USA, uns zu verteidigen, so lange wir unseren 100%-Vollkasko-Wohlfahrtsstaat weiter ausbauen können und Flüchtlinge ohne Ende aufnehmen...ist doch Alles Gut!!!

Hans Bayer | Mi, 10. Mai 2017 - 18:36

Eine Armee ist die Verkörperung der Selbstachtung einer Nation, sie soll ihre Selbstbehauptung in körperlicher und territorialer Hinsicht sicherstellen.

Nun, wie sieht es mit der Selbstachtung in Deutschland aus?
Was hören wir von unseren Politikern, Medien, Lehrern, seit Jahrzehnten?
Hören wir, dass wir gut sind, ein Existenzrecht haben?

Reiner Jornitz | Mi, 10. Mai 2017 - 20:49

Jeder Mensch hat einen Grund warum er dies oder das tut. Ein Mann zeigt sich von der besten Seite wenn er um eine Frau wirbt! Ein Soldat will stolz sein warum er sterben sollte im Kampf für Deutschland! Ein Kind ist stolz wenn es das Laufen lernt! Kritik zu üben in der Öffentlichkeit ist überall ein No Go , aber von der Leyen benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Sie ist eine typische Karrierefrau und seien wir uns ehrlich das schlimmste was man einem Kind Soldat oder Partner anhaben kann ist wenn man ihn Demütigt! So kann eine ehemalige Familienministerin keine Verteidigungsministerin sein, die keine Ahnung von Menschenführung hat und ihr Verantwortungsbereich völlig an die Wand fährt!

Albert Schultheis | Mi, 10. Mai 2017 - 21:21

Deutsch darf man nicht mehr sein. Das Wort ist bereits zum Unwort gestempelt. Loyalität zu unserem Land, zu unserer Sprache, zu unserer Kultur ist unsittlich. Zur Fahne, zur Hymne - eine Perversion. Dem Volk darf man sich nicht mehr verpflichtet fühlen. Dem Grundgesetz ebenso wenig - denn alle diese Dinge sind ja darin beschrieben. Und wir brechen doch das Grundgesetz tagtäglich. Es ist auch nur noch ein faules Stück Holz. - Was bleibt noch? Ein Stückchen Heimat, in der man sich bewaffnen muss, wenn man auf die Straße tritt. Statt Außengrenzen gibt's Grenzen um den Weihnachtsmarkt, den Karnevalszug, die Einkaufszone. Die Mächtigen raten uns, wir sollen unser Haus verbarrikadieren! Endlich sind wir so weit: Alles zertrampelt, zerschlagen, zerredet, verunglimpft, in den Dreck gezogen. Welcher Depp will da noch Soldat werden? Die Birne hinhalten wofür? Sterben wofür? Keines meiner Kinder wird für diesen Un-Staat noch einmal Soldat, Polizist oder Lehrer. Zumindest dafür konnte ich sorgen.

Andreas Groß | Mi, 10. Mai 2017 - 21:30

Leider zeigt sich sehr deutlich dass eine Armee ohne eindeutige und klare politische Führung schnell in den Strudel der Beliebigkeit und Orientierungslosigkeit verfällt! Hier färbt die Politik der letzten Jahrzehnte und der sie repräsentiertierenden Politiker ab. Gebe Gott dass diese BW nie unser Land verteidigen muss!!! Bitte Frieden schaffen ohne Waffen.

Elfie Jung | Mi, 10. Mai 2017 - 21:38

danke für diesen genialen Kommentar, ein Zustandsbericht unseres "wohlstandverwahrlosen Kontinents" Das Einzige, was noch funktioniert, ist die Wirtschaft, aber wie lange noch?

Birgit Jacob | Mi, 10. Mai 2017 - 22:32

Das was von der Leyen im Moment anrichtet, das wird noch viele Jahre auf die Truppe wirken. Es wird dazu führen, dass immer weniger zur Bundeswehr wollen und diejenigen, welche nicht raus können, werden ihre Motivation verlieren.
Frau von der Leyen sollte zurücktreten und ihre Fehler eingestehen. Das ist die einzige Maßnahme, welche eine wirksame Schadenbegrenzung schafft. Der Fall Franco A. muss lückenlos aufgeklärt werden. Wenn sich die erhobenen Vorwürfe bestätigen, dann gibt es mit Sicherheit noch weitaus mehr Beteiligte als heute unter Anklage stehen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann spricht nach der Festnahme eines zweiten Bundeswehrsoldaten von einer "Terrorzelle innerhalb der Bundeswehr".
Woher bezieht er seine "Erkenntnis"? Wird der deutschen Öffentlichkeit etwas verschwiegen, oder sind das ungesicherte Mutmaßungen in einem laufenden Verfahren? Bisher hört man nur, der Franco A. und Maximilian T. "sollen" aus rechtsextremistischer Gesinnung gehandelt und "möglicherweise" Anschläge geplant haben. Wie sollte durch die dilettantische Anmeldung als sog. "syrischer Flüchtling" das "Unterschieben" eines Anschlags vor sich gehen? All das weiß man nicht, und ist Gegenstand gerichtlicher Untrsuchung. Warum also die vorschnellen Vermutungen? Ist es dem Wahlkampf geschuldet? Was ist,wenn die "Zelle" um Franco A. lediglich auf die Mißstände der inneren und äußeren Sicherheit aufmerksam machen wollten.
Jede vorschnelle und ungesiherte Veröffentlichung führt zur Prejudizierung.

Clemens Müller | Do, 11. Mai 2017 - 00:25

Da sag doch nochmal einer, dass die Bundeswehr kein Abbild unserer Gesellschaft wäre. Da wurde noch keine Anklage erhoben, keine Beweise zusammengetragen und darüber noch kein Urteil gefällt und schon kommt man mit den großen philosophischen Fragen und natürlich typisch deutsch auch gleich mit den passenden Antworten daher. Selbst der populistische Aktionismus einer konsequent panisch-überforderten Politik gehetzt durch den politisch korrekten Zeitgeist setzt sofort ein. Man hat seit Jahrzehnten Bundeswehrkasernen, Kriegsschiffe, Panzer und Flugstaffeln in der Fortführung einer Tradition benannt, die an die Wehrmacht anschließt, aber nun ist genau dies die Ursache allen Übels und muss gesäubert werden. Bei den Linken knallen die Champagnerkorken, wenn die Verteidigungsministerin gehorsamst die Hacken zusammenknallt und in Ausführung deren Forderungen durch die Republik reist und sich an Stahlhelmen und Ordonanzgewehren vergreift- peinlich und bar jeglicher Souveränität.

Jürgen Althoff | Do, 11. Mai 2017 - 00:28

besteht nicht darin, dass es auch in der Bundeswehr einige rechtsradikale Spinner gibt, sondern darin, dass praktisch alle Medien die unglaublichen Verfehlungen im BAMF unter den Teppich kehren und mit vdL statt dessen lustvoll "Rechte" suchen spielen. Wieviele Personen sind, nach dem Muster Franco A. ohne echte Kontrolle ins Land gekommen und wo sind sie jetzt? Sind es hunderte oder tausende Gefährder? Herr de Maiziere hat erneut in seinem Ressort einen staatsgefährdenden Fehler geschehen lassen - und ist immer noch im Amt.

Klaus Jürgen Bremm | Do, 11. Mai 2017 - 06:42

"Das hat auch der Vorgesetzte von Franco A. getan. Er hat einen Disziplinaranwalt hinzugeholt, der ihm praktisch einen Blankoschein dafür gegeben hat, dass alles abgesichert ist. Hätte er doch einfach das Ganze verantwortlich in die Hand genommen! "

Jeder Disziplinarvorgesetzte in der BW weiß, dass nach dem "Blankocheck" des WDA die Einleitung eines Entlassungsverfahrens gegen diesen Offizier nicht mehr möglich war. Franco A. hätte auf der Grundlage dieses WDA-Gutachtens jederzeit mit Erfolg gegen seine Entlassung klagen können. Nicht der vorgesetzte Offizier trägt also die Schuld an diesem Desaster, sondern der zivile Jurist!

Jürgen E. Möller | Do, 11. Mai 2017 - 06:58

Ich finde es äußerst befremdlich, daß es sich einerseits bei Taten/Untaten einer bestimmten Klientel um "bedauernswerte Einzelfälle" handelt, hier aber ein wichtiger Teil der Bevölkerung als Gruppe mal so locker "unter Generalverdacht" gestellt wird.
PS : hat eigentlich ein, nur ein Kind von Hindukusch-Struck dort die Deutsche Freiheit verteidigt ?

Gerdi Franke | Do, 11. Mai 2017 - 08:46

hat doch keine Ahnung, eine Armee zu führen. Woher denn? Und sie haut sofort jeden in die Pfanne, der ihrer persönlichen Karriere gefährlich wird. Klar, dass da keine Akzeptanz vorhanden ist.

helmut armbruster | Do, 11. Mai 2017 - 08:58

es ist herrschender Zeitgeist die Wehrmacht pauschal in Bausch und Bogen zu verurteilen.
Und wie immer bei Pauschalverurteilungen wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Für Differenzierung bleibt kein Raum mehr.
Das ist nicht gerecht.
Denn die Wehrmacht und Ihre Soldaten haben auch militärische Leistungen vollbracht, die Anerkennung verdienen. Ich beziehe mich hier auf das rein Militärische, sonst auf nichts anderes.
Einem heutigen Bundeswehrsoldaten wird suggeriert die Wehrmacht habe nur aus Verbrechern bestanden. Von militärischen Leistungen hört er nichts.
Warum trennt man nicht klar und eindeutig die militärische Leistung von der Verstrickung in Naziverbrechen?
Das wäre vielleicht besser als eine pauschale Verurteilung, denn militärische Leistung ist nicht abhängig vom Zeitgeist und wird schließlich auch vom heutigen Soldaten verlangt.
Durch ein klares Bekenntnis dazu könnte mancher ideologische Eiertanz vermieden werden u. den Soldaten Orientierung gegeben werden.

denn eine Armee macht keine Politik, sondern muss nur ihren Kopf hinhalten für das, was die Politiker für richtig und notwendig halten. Daher ist es unsinnig, die Bundeswehr aller Traditionen berauben zu wollen nach der Maßgabe “deutsch ist böse“. Im Übrigen hat man sich bei der Überlegung,welche Farbe die Uniformen der Nationalen Volksarmee der DDR haben sollen, ganz bewusst für das Feldgrau des deutschen Heeres entschieden und keine Adaption an die Farben der Roten Armee in Betracht gezogen. Man wollte die guten Traditionen übernehmen und mit neuem Sinn erfüllen. Über die Ähnlichkeit der Uniformen der Bundeswehr mit den amerikanischen wurde damals gelächelt. Wenn es heute sogar unkorrekt sein soll, alte Stahlhelme in einer Vitrine auszustellen, kann man nur noch den Kopf schütteln über diesen Hype. Deutschland hat andere Probleme und wird sie nicht damit lösen, die eigenen Streitkräfte zu verunglimpfen.

Richtig dann wären etliche Millionen Verbrecher zwischen 1939 -1945 in der Wehrmacht gewesen. Mein Vater wurde bei der Neugründung der BW angeschrieben Grund sein Fachwissen und Erfahrung wird für den Aufbau einer neuen Armee benötigt. Sein Kommentar: wenn ein Herr Adenauer jemanden braucht um diese BRD zu vereidigen soll er es selbst tun. Er meinte es reicht das er einmal dachte seine Heimat zu vereidigen und er lässt sich nicht noch einmal sagen das es für eine falsche Sache war.

Heidemarie Heim | Do, 11. Mai 2017 - 09:16

Unsere Söhne und Töchter,von uns erzogen,geliebt,und trotzdem in die akute Lebensgefahr geschickt.Und falls sie im Zinksarg oder mit PTS heimkehren,soll dies möglichst leise und unauffällig geschehen,um die (Verfassungs-)sensible Politik& Gesellschaft nicht all zu belasten.Das kennen wir doch schon von den Vietnam Veteranen und den eigenen Kriegskrüppeln.Soviel zu unserem Umgang mit Mitmenschen,die wir uniformieren und naiverweise
denken,das damit auch die "Denke" einheitlich ist.
Das zeigt auch die Frage von Wißmann,wie es sein kann,das Menschen mit solcher Gesinnung bei der
BW eingestellt werden und noch Karriere machen.
Das man mit solcher Gesinnung auch Richter,Lehrer,Polizist,Politiker werden kann,Berufe,meist im ÖD mit Vereidigung usw.,blendet man geflissentlich aus?Wohltuend,das hier im CICERO mit Hauptmann Kling einer zu Wort kommt,der nicht wie der ( Betriebs-)Blinde von der Farbe spricht,sondern die von außen und ganz oben an die BW herangetragenen Probleme "benennt".MfG

Frank Goller | Do, 11. Mai 2017 - 09:29

War Herr Wißmann bei der Bundeswehr, war er in Afghanistan im Einsatz ? Nein ? Das kann er sich dieses Geschwurbel sparen. Beim Militär zählen Befehl und Gehorsam und sonst nix. Man verteidigt auch nicht das Grundgesetz, sondern bestenfalls das Land ( in dem man schon länger lebt, früher Vaterland genannt ) und seine Angehörigen. Staatsbürger in Uniform, seltsamer Begriff, ich war Soldat im Kampfanzug mit MP und Handgranaten, dass Grundgesetz hatten wir nicht dabei. Zur Standartwaffe gehörten auch das MG42 der Wehrmacht ( die Hitlersäge ) , umbenannt in MG 3. Standartlieder waren das Kretalied / Polenlied das wir singen mussten. Unsere Ausbilder waren ausschließlich EX Wehrmachtsangehöriger aller Dienstgrade. Jetzt tut man gerade so, als wäre das alles nicht bekannt gewesen. Der Fall des Oberleutnants, ist zudem einer der sogenannten Einzelfälle. In meiner Einheit waren keine Klosterschüler + Meßdiener, aber auch keine Rechtsradikalen. Lächerlich diese plötzliche Hektik. BW 1961.

Guten Tag Herr Goller, 

ich war sowohl als Wehrdienstleistender bei der Bundeswehr als auch als Journalist in Afghanistan (unter anderem in Masar-e Sharif). Aber auch wenn ich dort nicht gewesen wäre, wüsste ich nicht, warum mich das disqualifizieren sollte, Fragen zu stellen. 

Beste Grüße, CW 

Ich ziehe meine Frage zurück. Es hatte sich -für mich- so angehört, als berichten Sie aus dem Schaukelstuhl im heimischen Wohnzimmer. Auch beste Grüße Frank Goller

Markus Gerle | Do, 11. Mai 2017 - 09:44

Hauptmann Kling hat mit seinen Äußerungen vollkommen recht. Aber auch zu Zeiten der Wehrpflicht hat der Staat seine Fürsorgepflicht gegenüber den Soldaten sträflich vernachlässigt. Zu meiner aktiven Zeit war ich ein potenzieller Mörder. Als die Grünen dann an der Macht war, wurde ich eingezogen, weil man Freiwillige für Bosnien suchte. Wehrsold und Verdienstausfall gab es erst 6 Monate und 21 Beamtenbeleidigungen später. Wehrgerechtigkeit gab es eigentlich nie, dabei wäre sie so einfach gewesen. Jeder, der nicht gedient hat, zahlt einfach wie in der CH mehr EK-Steuern. Aber die Politik stand noch nie wirklich hinter der BW. Und verantwortliche Politiker gab es schon damals wenige. Unter den heutigen Berufspolitikern gibt es allerdings gar keine mehr mit Verantwortungsgefühl.

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 11. Mai 2017 - 10:38

Mein Vorschlag, BW auflösen. 200 Tsd Mann in die Entwicklungshilfe nach Afirka schicken. Bilaterales Abkommen mit Frankreich, das die Verteidigung für D. gegen den bisherigen deutschen Wehretat übernimmt. Dann würden auch die "bedrohlichen" deutsche Uniformen aus dem Alltagsbild verschwinden. Den Grünen, Pazifisten, Linken und Sozis wäre damit doch auch gedient.

Dieter Weise | Do, 11. Mai 2017 - 11:42

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Mit den dem Soldatenbild das Frau v.d. Leyen hat, läßt man die Jungs zu Hause besser Hause. Möglicherweise haben sie GG, BGB und Gebetsbücher nicht im Tornister, es gibt keine Kitas im Kampfgebiet und sind daher nicht einsatzfähig. Bei der US Army war der Natocode für die BW. "Weicheier im Uniform". 1970-1972 bei der BW.

Yvonne Walden | Do, 11. Mai 2017 - 17:38

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Wäre der Vorschlag ernst gemeint, könnte ich mich damit anfreunden. Allerdings, Soldatinnen und Soldaten durchlaufen zu Beginn ihrer Laufbahn eine "militärische" Ausbildung, sind also für den Einsatz im Entwicklungsdienst nicht vorbereitet.
Warum jedoch sollte die BRD von Frankreich "verteidigt" werden? Gegen welchen Feind, welche Feinde?
Für die Verfolgung von sogenannten "IS-Kämpfern" ist und bleibt die Polizei zuständig, sofern sich diese "Kämpfer" im Inland aufhalten.
Und aus dem Nahen Osten, insbesondere aus Syrien und Afghanistan, sollten sich deutsche und andere ausländische Truppen zurückziehen, denn zusätzliche Waffen und Soldaten bewirken keinen Frieden, ganz im Gegenteil.
Unsere Bundeswehr darf und kann keine Interventionsarmee sein, die lediglich Rohstoffe und internationale Transportwege sichern soll.
Derartige Einsätze führen immer wieder zu Konflikten, anstatt diese Welt endlich zu befrieden, mit nicht-militärischen Mitteln.

Ines Lustig | Do, 11. Mai 2017 - 11:47

Man stelle sich mal vor, dass den Angehörigen von Soldat, die in Mali oder Afghanistan für irgendetwas ihr Leben gelassen hat, posthum die Hinterbliebenenansprüche gestrichen werden, nur weil man bei der nachträglichen Gesinnungsprüfung im Haushalt der Verstorbenen einen Gegenstand findet, der älter ist 60 Jahre oder vielleicht eine Ausgaben der F.A.Z. oder der Welt - eine ältere natürlich ;-)
So abwegig ist das Ganze doch nicht mehr.

martin falter | Do, 11. Mai 2017 - 12:01

als Durchlaufstation, Sprungbrett und oder Warmhaltebecken für Politiker der Regierungspartei gehalten wird, braucht man sich über den Zustand der BW nicht wundern. Heute so scheint es kann ein Spitzenpolitiker / in, ja alle Funktionen bzw. Ämter übernehmen. Das Ergebnis sieht man in allen Bereichen. Schlimm wird es aber wenn die BW aus irgendwelchen Gründen auch immer mal gefordert werden würde. Führung, Material und Rahmenbedingungen sind katastrophal.

Alexander Wildenhoff | Do, 11. Mai 2017 - 12:04

Killer oder Dressman – fragte der Komiker Mike Krüger in den 70er Jahren in einem Sketch zur Rolle des/der Soldaten. Vielen in der damaligen Regierungsspitze, die Deutschland am Hindukusch verteidigen wollten, war nicht mal der Unterschied zwischen Armee und Polizei klar. Es dauerte bis Guttenberg, bis man es offen „Krieg“ nannte. Aber bei Oberst Klein tat man so, als ob versicherungsrechtliche Fragen eines Polizeieinsatzes im Heimatland gelten. Und das vor dem Hintergrund, dass die „Armee“ weder die Grenzen um unser Heimatland noch die am Hindukusch schützen kann – das ist der Offenbarungseid.
Bei v. d. Leyen steht eindeutig die Dressman-Variante im Vordergrund. Beim Wachbataillon geht es um schicke Mode-Aufnahmen – zu DDR-Zeiten nannte man das Posieren mit Karabiner und Stechschritt Spandau-Ballet. Für sie selbst gilt der alte Modespruch: Morgens Rom, mittags Paris, abends London: Die Frisur sitzt – Drei-Wetter-Taft. Da ist für Verantwortung kein Platz.

Benno Pluder | Do, 11. Mai 2017 - 12:07

Jemand, der von notwendiger Identifikation der Soldaten mit der Bundeswehr und ihrem Auftrag spricht, sollte sich als Offizier auch in Uniform ablichten lassen.

Brigitte Karpenkiel | Do, 11. Mai 2017 - 12:51

Frau v. der Leyen redet gewöhnlich ja wie ein Wasserfall, dass einem ganz duselig wird, zur Zeit plätschert sie nur noch wie ein Bächlein, von Schuldeingeständnis keine Rede. Jetzt nach 3,5 Jahren als Verteidigungsministerin will sie aktiv werden. Muss immer erst das Kind in den Brunnen fallen, bevor gehandelt wird?

Reiner Jornitz | Do, 11. Mai 2017 - 12:54

Ich war Soldat Jahrgang 1977 . Ich habe den legendären 200 km Marsch von Nimwegen mitgemacht. Da waren die Amerikaner die überheblichen Weicheier. Ich glaube nicht ,wenn damals Deutschland angegriffen worden wäre, der Feind keine gute Zeit gehabt hätte! Zum Thema: Jeder Mensch hat seine Erinnerung, seine Historie, sein Stolz auf das die Soldaten hochschauen können , was die Einheit in den letzten 150 , 200 Jahren geleistet hat. Von der Leyen stielt den Soldaten diesen Korps-Geist , deren Seele. Es ist geradezu eine Hexenjagt kommt mir es vor. Sie kommt mir vor wie Relikt aus der Steinzeit in deren Frauen für die Familie zuständig war , aber nicht fürs Kämpfen und die Jagt . Fazit Vollkommene Fehlbesetzung in dieser Stellung- oder wollte sie sich nur die Sporen verdienen als neue Bundeskanzlerin wie ich schon in der Vergangenheit hörte . Wahrlich eine schlechte Wahl wie ein Großteil der Bundesregierung. Würden diese Leute arbeitslos, sie wären alle Hartz4

Ich war langdienender Soldat in den 60ziger/70ziger Jahren. Der Generation von Männern, die damals Soldaten waren, waren dies, weil es Werte wie Volk, Vaterland noch gab. Uns war damals sehr wohl bewußt, daß wir im Kriegsfall das Risikio eingehen, unser Leben zu opfern/verlieren. Dieses Bewußtsein war davon geprägt, unser Volk und Land zu verteidigen. Damit verbunden waren Treue, Opferbereitschaft, Mut und Energie. Und wenn man Merkel, die Grünen und Sozis, heute hört, die von den Hierlebenden reden - von einem Deutschland, das nicht mehr "deutsch" ist - dann bedeutet das nichts anderes, als daß man unserer Generation die Werte, Tugenden und unsere Identität absprechen will. Denn für solche Entwicklung unseres Landes wären wir damals perspektivisch niemals bereit gewesen das größte mögliche persönliche Opfer zu bringen. Dieser Raubbau an unserer Identität - von der heutigen Politikerklasse - ist ehrlos und schändlich. Und letztlich für die Männer meiner Generation ehrabschneidend.

Ralf Müller | Do, 11. Mai 2017 - 14:58

Mein Beitrag von 09.00 Uhr wird nicht veröffentlicht, was ist da los?
Wofür sollen deutsche Soldaten kämpfen? Für die Heimat, für das Grundgesetz gar? Macht Euch nicht lächerlich! Die einen kämpfen für den Koran, die anderen furs Grundgesetz. Das eine ist so abwegig, wie das andere. Ein Gesetz ist niemals Leitkultur und auch keine Einsatzdoktrien. Soldaten kämpfen für den Sieg.

Roland Weinert | Do, 11. Mai 2017 - 15:13

Alles nun wohlfeil und einfach auf Frau von der Leyen abzuwälzen, greift viel zu kurz. Die ganze Führungsmalaise in der Truppe hat eine sehr lange Vorgeschichte:
1. Seit 1955 stellten die CDU / CSU 11 von 17 Verteidigungsministern.
2. Somit ist das vorliegende Problem ein CDU-politisches insgesamt und zeigt entsprechendes Totalversagen der CDU / CSU auch im Ressort Verteidigung auf.
3. Analog zum 'Bundesministerium der Justiz' bezüglich NS-Infiltrationen ( Stichwort 'Die Akte Rosenburg' ) darf für das 'Bundesministerium der Verteidigung' ähnliches vermutet werden; und das strahlte auf die Truppe aus, wie im anderen Fall auf die deutsche Nachkriegsjustiz. - Der Fisch stinkt immer vom Kopf, immer.
4. Im Verteidigungsministerium wie in der Bundeswehr bedarf es einer 'geistig-moralischen' Wende in jeder Hinsicht. Da nützen markige Parolen nichts, welche Frau von der Leyen so gerne mit zur Schau gestellter Knallhart-Arroganzmine vorträgt.
5. Ich sehe nicht einmal Ansätze zur Wende.

Brigitte Simon | Do, 11. Mai 2017 - 16:50

"Tempora mutantur aber nicht die "Doppelmo-
ralDer Rechtruck in der Bundeswehr ist keines Novum
innerhalb der deutschen Bundeswehr.
Ich stelle mir schon lange unter anderem die Frage:
Galt rechte Gesinnung im Umfeld als ganz normal?" Meine Antwort lautete: JA!
Begründung: Olympia 2012 und der "Fall Drygalla." Die Achterruderin pflegte eine Beziehung zu einem früheren NPD-Mitglied. Dieses Mitglied war Direktmandat der rechtsextremen NPD bei den Landagtswahlen in Mecklenburg-Vorpommern.

De Maiziere, als damaliger Verteidungsminister,
machte sich die Gesinnung des DOSB Chefs Michael Vesper: "Wir wollen keinen sportinter-
nen Geheimdienst und keine Gesinunnsprü-
fung" zu seiner einigen Ideologie und Betracht-
ungsweise.In einem Vortrag in London warb de Maiziere sogar für eine"differenziertere Sicht der Dinge" und weiter, "daß es Grenzen der Überprüfung
auch für Sportler gibt." Diese seine Einstellung
überträgt er auf die Bundeswehr. "Tempora mutantur stimmt, greift jedoch im Fall de

"Tempora mutantur" stimmt, greift jedoch im Fall de Maiziere zu kurz.
Die Zeiten mögen sich ändern, nicht seine Doppelmoral. Doppel-
moral ist Charakter. Hat de Maiziere Charakter? Diesmal antworte ich
mit NEIN!

P.S.:
Der schlimmste Beweis sind die "bestürzenden Indizien" der Bundeswehr.

De Maiziere ordnete den Verbleib der Ruderin in der Bundeswehr an.

Begründung: Olympia 2012 und der "Fall Drygalla." Die Achterruderin pflegte eine Beziehung zu einem früheren NPD-Mitglied. Dieses Mitglied war Direktmandat der rechtsextremen NPD bei den Landagtswahlen in Mecklenburg-Vorpommern.

Klingt irgendwie nach der "guten, alten" Sippenhaft aus Zeiten die momentan bei jeder möglichen Gelegenheit von sog. Antifaschisten heraufbeschworen wird.
Und das ist Ihr Beispiel für eine rechte Gesinnung in der Bundeswehr? Da wird einem ha selbst ein NPD Mann mit seinen Grundrechten wichtig und symphatisch.

Lieber Herr Rüdiger,

hätten Sie meinen Kommentar geschrieben, würde ich Ihnen Durchblick konsta-
tieren. Damals verzichtete de Maiziere als Verteidigungsminister auf die erfor-
derliche Überprüfung des gefährlichen Dunstkreises, in dem die Ruderin Drygalla steckte. Heute werden - Gott sei Dank - Lehren, leider Jahre zu spät, gezogen.
Übrigens entschied sich de Maiziere, trotz vieler Proteste, für den Verbleib Frau Drygallas in der Bundeswehr.

Ich weiß wovon ich schreibe. Was meine Familie aufgrund des rechten Gedanken-
gutes während der "Hitlerzeit" erlebte, steckt heute noch in mir. Meine Großmut-
ter war Inderin, folglich waren wir nicht "Reinarisch". Das genügte für eine ver-
heerende, erbarmungslose Verfolgung.

Reinhard John | Do, 11. Mai 2017 - 22:12

Ein klarer Beweis, dass Politiker auch nur Menschen sind. Mir war es schon immer ein Rätsel, dass Ministerien über Nacht die Führung wechselten und man so Tat, dass einer der vom Arbeitsministerium kommt, auch die BW führen kann? Zumindest wieder ein cleverer Zug der Kanzlerin, Leute los zu werden, die sie unter Umständen beerben könnten.

Volker Leyendecker | Fr, 12. Mai 2017 - 08:22

Der Fehler liegt in der Abschaffung der Wehrpflicht, dadurch ist die Identifikation des Volkes mit der Bundeswehr verloren gegangen. Ich war 1962/63 beim Bund und damals waren Bürger in Uniform häufig im Straßenbild zu sehen. Die Wehrpflicht sollte sofort wieder aktiviert werden.

Harry Heinz | Fr, 12. Mai 2017 - 08:33

"Es gibt auf jeden Fall ein Absicherungsproblem, eine Absicherungsmentalität, weil sich niemand mehr traut, überhaupt noch verantwortlich zu agieren..."
Richtig und diese Mentalität ist leider in weiten Teilen des öffentlichen Dienstes anzutreffen. Mag vielleicht ein Grund sein warum Entscheidungen so lange dauern, darüber hinaus immer mehr Entscheidungen auf den Bürger/Firmen übertragen werden. Falls man dann aber doch aus vielleicht Unkenntnis gegen eine Verordnung oder ein Gesetz falsch entscheidet, wird dann das passende Gesetz zitiert und der Amtsschimmel schreitet flux zu Sanktionen.

John Berger | Fr, 12. Mai 2017 - 09:44

Drei Angehörige von 250.000 sollen rechtsdadikal sein, ohne dass auch nur eine Zeitung nachfragt, was denn ein Zeugnis von Rechtsradikalität sei. Drei von 250.000, das lässt sich kaum in Prozenten ausdrücken. Aber Frau von der Leyen versteigt sich zu der Behauptung, die Bundeswehr habe ein „Haltungs- und Führungsproblem“. Diejenigen, die auf Weisung des Parlamentes ihre Knochen hinhalten müssen, die bereit sind, „die Freiheit und Rechtstaatlichkeit“ Deutschland auch unter Einsatz des eigenen Lebens zu verteidigen, werden in einen parteipolitischen Gossenkampf hineingezogen. Einst maß man den Charakter eines Chefs auch daran, dass er sich bei ungerechtfertigten Angriffen vor seine Untergebenen stellte. Das ist vorbei. Übrigens auch bei der Generalität, von denen sich bisher keiner vor seine ihm anvertrauten Soldaten stellte.

Norbert Röhl | Fr, 12. Mai 2017 - 10:20

Viel Lärm um nichts
Wenn man sich vor Augen hält, dass sie Bundeswehr ca. 178.000 aktive Soldaten hat und z.Zt. knapp 300 Fälle wegen Rechtsextremismus untersucht werden ist das Verhältnis nicht besorgniserregend. Es handelt sich dann um 0,2 % der Bediensteten die vermutlich als rechtsradikal eingestuft werden können. Verdoppeln wir die Zahl(Dunkelziffer) handelt es sich vielleicht um 0,4%.
Bei der letzten Bundestagswahl hatten die NPD und Republikaner gemeinsam ca. 1,8 % der Stimmen. Zählt man noch 1% aus der AFD dazu haben wir 2,8 % Bürger mit rechtsradikalem Gedankengut. Das sind vier mal mehr Rechtsradikale als in der Bundeswehr!!!
Kann jeder nachrechnen, weshalb kommt kein Journalist auf die Idee das auch zu tun?
Besten Gruß
N.Röhl

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 12. Mai 2017 - 11:38

und wird jetzt weshalb zum Thema Nr.1?
Es ist sicherr immer wieder richtig, aber mit von der Leyen hat es sicher nichts zutun.
Ich drehe den m.E. `Klamauk´von Extra Drei mal um.
Es dürfte noch eine Weile dauern, bis der Civil Talk in der Bundeswehr wie wohl gewünscht obsiegen wird.
Es ist vielleicht nicht jedem klar, aber Soldaten geben potenziell ihr Leben.
Solange von der Leyen in dieser Richtung verantwortliche Politik macht und Soldatenleben nach wie vor vom Bundestag schützen lassen will, ist sie für mich ein "Bollwerk" gegen Merkel.
Gegen die FDP austeilen und zu Merkel "schweigen", ist das Extra Drei?
War aber nur eine Momentaufnahme von mir.

Michaela Diederichs | Fr, 12. Mai 2017 - 19:42

Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform wurde aus einer Kaserne abgehängt. Er hätte damit sicherlich kein Problem gehabt. Aber: Kann man Zeitgeschichte einfach abhängen, lieber Herr Wißmann? Ist Helmut Schmidt nicht gerade das Symbol für einen aufrechten Demokraten, der diese Zeit nie verherrlicht hat, der aber ein Opfer dieser Zeit war, wie so viele andere auch? Heute gehen junge Menschen freiwillig zur BW. Davon konnte damals nicht die Rede sein. Wird man bei Frau Merkel auch Geschichtsklitterung betreiben? Langsam wird es mir unheimlich.

http://www.n-tv.de/politik/Nichts-verheimlicht-nicht-alles-erzaehlt-art…

Alexander Dummuy | So, 14. Mai 2017 - 00:40

Die Nebelkerze Wehrmacht mag ich nicht!
Das Versagen der politischen Führung gibt es schon lange. Die „Primaten“ in der Politik!
Die Briten haben ein Regimentsethos, der bis zu Chromwell reicht. Ohne Ansehen der Politiker!
Wer sagt denn, dass die jetzigen falsch handeln, weil Frau vdL Ministerin ist.
Soldaten dienen ihrem Land und schwören auf das Volk und nicht auf Politiker. Das 1. Infanterieregiment ist immer das Regiment, egal ob unter Kaiser Wilhelm, Napoleon, Adenauer oder sonst wer! Wo ist hier eigentlich das Problem?

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