SPD-Wahlkampf - An den Sorgen der Menschen vorbei

Kolumne: Grauzone. Martin Schulz setzt im Wahlkampf auf das Thema soziale Gerechtigkeit. Dabei empfinden die meisten Menschen Deutschland gar nicht als ungerecht. Was sie eigentlich umtreibt, passt wiederum nicht in das sozialdemokratische Weltbild

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Mehr Gerechtigkeit"
Der Gerechtigkeits-Wahlkampf ist wahlstrategisches Harakiri / picture alliance

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Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Im Oktober erscheint sein Buch „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ beim Claudius Verlag München.

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Alexander Grau

Glaubenssätze gibt es nicht nur in der Religion. Glaubenssätze gibt es auch in der Politik. Und zu den unumstößlichsten Glaubenssätzen hierzulande gehört, dass es in Deutschland ungerecht zugeht.

Leidenschaftlicher Apostel dieser unfrohen Botschaft ist Martin Schulz. Der Kanzlerkandidat und Vorsitzende der SPD lässt kaum eine Gelegenheit aus, die Ungerechtigkeit der deutschen Gesellschaft anzuklagen. Gerechtigkeit sei daher ein Dauerthema, und er, Schulz, werde dafür sorgen, dass Deutschland wieder gerechter wird.

Doch die meisten Menschen haben gar nicht den Eindruck, dass Deutschland besonders ungerecht ist. Deshalb, unter anderem, wird Martin Schulz die Wahl verlieren. Das zumindest legt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nah, basierend auf Ergebnissen der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage für die Sozialwissenschaften („Allbus“) in den Jahren 2006 und 2016.

Demnach sind fast zwei Drittel (65,2 Prozent) der Bundesbürger der Ansicht, dass sie zumindest einen „gerechten“ oder gar einen „mehr als“ gerechten Anteil am Wohlstand erhalten. Gut 29 Prozent haben den Eindruck, dass ihnen „etwas weniger“ als ein gerechter Anteil zukommt. Und nur knapp 6 Prozent sind der Meinung, ihr Anteil am Wohlstand sei „sehr viel weniger“ als gerecht.

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache

Gerechtigkeitsdefizit? Fehlanzeige. Die Menschen haben im Großen und Ganzen eine positive Haltung zu ihrer ökonomischen Situation und ihrer gesellschaftlichen Stellung.

Dazu passt, dass sich im vergangenen Jahr 79 Prozent der Befragten zur oberen Hälfte der Gesellschaft dazugehörig fühlten. Zehn Jahre zuvor waren das nur 56 Prozent. Fazit der Studie: In Deutschland geht es immer gerechter zu.

Nun könnte man einwenden, dass die Zahlen des IW mit Vorsicht zu genießen sind, immerhin gilt dieses als arbeitgebernah. Und dass eine solche Studie knapp sieben Wochen vor der Bundestagswahl veröffentlicht wird, ist vermutlich auch kein Zufall – ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Doch interessanterweise liegen ganz ähnliche Ergebnisse von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung vor. Diese veröffentlichte am Mittwoch unter dem Titel „Einstellungen und soziale Lebenslage“ Zahlen, aus denen hervorgeht, dass die Mehrheit der Bundesbürger mit ihrer aktuellen Lebenssituation zufrieden ist. Drei von vier bezeichnen die wirtschaftliche Lage in Deutschland als „gut“ oder „sehr gut“. 56 Prozent bewerten auch die eigene finanzielle Situation positiv.

Das eigentliche Thema: Allgemeiner Kontrollverlust

In einem solchen sozial-ökonomischen Umfeld einen Gerechtigkeits-Wahlkampf à la Schulz zu führen, kommt wahlstrategischem Harakiri gleich und ist nur mit einer doppelten Verblendung zu erklären: der Unfähigkeit der Sozialdemokraten, sich aus alten Denkmustern zu befreien, und ihrem Unwillen, die tatsächlichen Sorgen der Menschen wahrzunehmen.

Denn auch wer der Meinung ist, ihm persönlich gehe es gut, hat unter Umständen erhebliche Sorgen. Nur die passen eben nicht in das sozialdemokratische Weltbild.

Was viele Menschen tatsächlich umtreibt, ist weniger die soziale Gerechtigkeit, sondern ein allgemeiner Kontrollverlust, für den exemplarisch die technologische Entwicklung, die Schwächung nationaler Institutionen und die Preisgabe des Nationalstaates stehen.

Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die schon erwähnte Studie der Böckler-Stiftung, deren Ziel es war, zu untersuchen, weshalb Menschen für so genannte rechtspopulistische Ansichten empfänglich sind.

Die Hilflosigkeit der Parteien

Das auch für die Gewerkschaften ernüchternde Resultat: Vielen Menschen geht es weniger um ihren aktuellen Wohlstand oder gar um Gerechtigkeit. Sie machen sich vielmehr Sorgen um die Zukunft, darum, dass die Welt ihrer Kinder so ganz anders aussehen wird, als sie sich das wünschen und dass sie den Eindruck haben, keinerlei Einfluss auf diese Entwicklung nehmen zu können.

Aber genau auf diese Ängste gehen die etablierten Parteien nicht ein. Lieber tröstet man die Bürger mit überholten Wohlfahrtsstaats-Versprechen oder schmissigen Modernisierungsparolen.

Das ist ein Ausdruck von Hilflosigkeit und insofern zumindest ehrlich. Denn die Fähigkeit, den tatsächlichen Nöten der Menschen zu begegnen, hat die Politik schon lange aus der Hand gegeben. Nun steht sie ratlos da und schwankt zwischen der Simulation von Pragmatismus und dem Verteilen sozialer Wohltaten. Der Schaden für die politische Kultur ist absehbar.

Stefan Jess | Sa, 12. August 2017 - 09:34

"Aber genau auf diese Ängste gehen die etablierten Parteien nicht ein. Lieber tröstet man die Bürger mit überholten Wohlfahrtsstaats-Versprechen oder schmissigen Modernisierungsparolen."

Der Grund dafür liegt auch in der "Vierten Gewalt", den Medien.

Konservative Werte zu vertreten macht in der heutigen Zeit angreifbar. Wer Staatsgrenzen einfordert oder eine begrenzte Flüchtlingsaufnahme fordert, kriegt die geballte Wucht der ethisch-tyrannischen Bild und Wortmaschine zu spüren. Der moralische Imperativ hat weite Teile der Medienlandschaft fest durchdrungen. Wehe, wer sich mit dieser Hydra anlegt!

Das Ausmaß und die Tragweite dieser Situation ist mir erst in den letzten Jahren klar geworden.

Ich fürchte für die Generation unserer Kinder ist es zu spät, wir haben ihnen jetzt schon zu schwere Hypotheken aufgelastet.

Der Wohlstand wird im Rauch der Sozialindustrie aufgehen.

Peter Schultheiß | Di, 15. August 2017 - 08:45

In reply to by Stefan Jess

Sehr geehrter Herr Jess,
Ihnen kann man nur zustimmen. Lt. Bundessozialbericht sind im vergangenen Jahr 918 Mrd. Euro für soziale Aufgaben ausgegeben worden. Da kann man wirklich nicht von sozialer Kälte sprechen.
Abe wir müssen darüber sprechen, dass es immer mehr "Sozialschmarotzer" gibt, die es sich mit Harzt IV u. a. gut gehen lassen und für den normalen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen (wollen). Jeder weiß das, aber keine der politischen Parteien nimmt sich des Themas an.

Entschuldigung Herr Schultheiß,

wie man es sich von H4 wirklich gut gehen lassen kann, muss mir mal jemand vorrechnen.
Könnten wir uns evtl. darauf einigen, das sich einige dieser Leute in ihrer Situation einrichten, sie akzeptieren und damit Leben lernen.
Das Resultat ist zumindest ähnlich, einige Menschen bleiben auf dem Niveau und wenn man aus noch schlimmeren Umständen kommt, dann kann es einem erst mal wie eine Erlösung vorkommen.
Gut gehen heißt in D heißt für mich, das man zb. mnd. 1x, eher 2x im Jahr in den Urlaub fliegt/fährt, das man ein Eigenheim hat, das man seine Familie ohne Hilfe selber ernähren kann, die Ausbildung der Kinder selber tragen usw..
Natürlich ist es auch davon Abhängig wie man "gut gehen" definiert.

Peter Schultheiß | Do, 17. August 2017 - 09:17

In reply to by Jochen Adam

Sehr geehrter Herr Adam,
Sie müssen sich ´mal die tatsächlichen Summen von Hartz IV vor Augen führen: eine Familie mit zwei Kindern bekommt neben anderen Vergünstigungen ca. 1.800 Euro pro Monat einschl. Wohngeld (steuerfrei), Familien mit mehr Kindern entsprechend mehr. Andererseits fallen keine Kosten für die Fahrt zum Arbeitplatz und die dortige Verpflegung an. Gut, man kann keine großen Sprünge machen, aber am Limit lebt man auch nicht. Und wenn man dann noch ein paar Euro nebenbei verdient, kann man auch ein- bis zweimal in den Urlaub fahren.

... je nachdem, wie man "gut gehen" definiert.

Irgendeinem antiken Philosophen reichte sogar ein (leeres) Weinfass aus, um glücklich zu sein (im sonnigen Griechenland).

Aber, aber Herr Schultheiß... immer auf die "Kleinen"... Sie sollten Ihre Augenmerk auf die 630 Sozialschmarotzer lenken, die - und nun mit Ihren Worten weiter:...u. a. gut gehen lassen und für den normalen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen (wollen)...

Ursula Schneider | Mi, 16. August 2017 - 11:00

In reply to by Stefan Jess

Volle Zustimmung, Herr Jess! Die ungute Rolle der Medien bei all dem ist überhaupt nicht zu überschätzen.
(Leider fiel meine ausführliche Antwort auf Ihren Kommentar der Zensur von CICERO zum Opfer. Keine Ahnung, warum.)

Friedhelm Frank | Sa, 12. August 2017 - 09:47

so ist es. Guter Artikel,er trifft den wundenPunkt unserer Gesellschaft. Deutsche Politiker sind zu saturiert um die Mentalität des "kleinen Mannes" noch zu begreifen.

Claudia Martin | Sa, 12. August 2017 - 10:07

Mit der Gerechtigkeitsdebatte will er nur eines erreichen: Neid schüren. Und die Stimmen der Neider abgreifen. Das ist was die Linken machen und schon immer machten. Was soll er sonst auch tun? So gewinnt man sogar Stimmen von reichen Wählern, weil die neidisch sind auf die noch reicheren. Der kleine Mann wählt AFD oder die Linke. Schulz bleiben die Neider und die Gutmenschen. Merkel fängt die Orientierungslosen und die Unwissenden ein. Das sind die meisten. Ihr hilft dabei die CSU. Wer Merkel nicht will, soll Seehofer wählen. Und bekommt damit natürlich nur noch mehr Merkel. Die Chance für Schulz ist aber immer noch die sogenannte Ampel.

Wolfgang Henning | Sa, 12. August 2017 - 10:21

Herr Grau hat es wieder auf den Punkt gebracht. Die Parteien sind nicht in der Lage, die Sorgen und Nöte der Bevölkerung zu erkennen.Die Parteien kleben an ihren althergebrachten Ideologien und beschränken sich darauf, den sog. Rechtspopulismus zu bekämpfen. Über die unterschiedlichsten Ideologien hinaus schließt sich dieser Parteienblock mit Unterschriften und finanziellen Unterstützungen (Steuergelder) zusammen, um unliebsame, aber dennoch tatsächlich bestehende Fakten, und die Organisationen, die sie benennen, auch mit Gewalt zu bekämpfen, zu diffamieren oder zumindest totzuschweigen. Da werden dann eine Bürgerbewegung wie die Pegida, an der auch besorgte Großeltern teilnehmen, und die sie unterstützende AfD als "Nazis" diffamiert, die "mit allen Mitteln" von der politischen Willensbildung fernzuhalten sind. Es kann deshalb nicht verwundern, wenn sich viele Bundesbürger an den "real existierenden Sozialismus" in der DDR erinnert fühlen.

Peter Bigalk | Sa, 12. August 2017 - 10:23

Die alte Leier von der Gerechtigkeitslücke kann ich nicht mehr hören. Seit Jahren wird der Sozialstaat immer weiter aufgebläht, immer neue Bedürfnisse werden als notwendig erachtet. Jetzt soll man noch mit dem deutschen Sozialstaat die Welt retten. Das ist so irre, da wird uns keiner helfen.

Reinhard Oldemeier | Mo, 14. August 2017 - 19:00

In reply to by Peter Bigalk

Sehr geehrter Bigalk,
In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht. Es gibt nicht die soziale Gerechtigkeit, dafür ist unser Gesellschaft nicht ausgelegt.
Was einige politische Wunderheiler versprechen, kann man nur unter Taschenspielerei verbuchen.
Aber eins stimmt nicht, dass Ammenmärchen von der Aufblähung des Sozialstaates. Die Rentenversicherung mutet den zukünftigen Rentnern einiges zu, in Zahlen. Diese müssen auf 17% ihres Einkommens verzichten. Das Renten Niveau sinkt von 60% auf 43% Ihres letzten Bruttogehaltes. Ein Arbeitsloser der 20 Jahre gearbeitet hat, bekommt genau 1 Jahr Arbeitslosenunterstützung danach Hartz IV. Dieses Spielchen können wir mit den Krankenkassen weiter spielen, würde hier aber den Rahmen sprengen.
Die Sozialausgaben explodieren, weil Fremdleistungen den Kassen aufgeladen werden. Des weitern leisten wir uns ein Krankenkassensystem welches ein Bürokratiemonster ist. Aber da fragen sie am besten die Frösche, wenn Sie den Sumpf trocken legen wollen.

Josef Garnweitner | Di, 15. August 2017 - 13:26

In reply to by Peter Bigalk

daß 2oo.ooo Klagen von Migranten gegen negativ beschiedene Asylanträge anhängig sind. Wer bezahlt das wohl? Abgeschoben wird eh keiner. Es kursiert die lächerliche Zahl von knapp 1o.ooo pro Jahr.

Die neuen Bedürfnisse, die Sie ansprechen haben wir schon. 1,5 Mio. Migranten - und täglich werden es mehr - die wohl nicht ins Berufsleben einzugliedern sind und wenn dann nur ein kleiner Prozentsatz. Wovon leben die wohl?

Dazu kommen demnächst Heerscharen von Beamtenpensionen, bedingt durch die Aufblähung, manche sprechen von Verdoppelung, des Beamtenapparates in den letzten Jahrzehnten. Diese Pensionen sind durch nichts gedeckt.

Dafür haben wir die niedrigsten Renten aller vergleichbaren Länder! Und da schwafeln die Politiker von soz. Gerechtigkeit und wie reich Deutschland sei.

Man kanns nicht mehr hören und deren Gesichter nicht mehr sehen.

Wolfgang Weber | Sa, 12. August 2017 - 10:32

Eine Gerechtigkeit die sozial ist, was für ein schwammiger Slogan. Bedeutet das, das sozial schwache vor Gericht einen Bonus bekommen oder Arbeitslose mehr Geld erhalten als Arbeiter, weil sie durch ihre Arbeitslosigkeit sozial benachteiligt sind? Wie der Autor schon in seinem Artikel erwähnt, führt man lieber eine Scheindebatte um vor den wahren Problemen abzulenken, weil man anscheinend diesen gegenüber hilflos ist oder sie nicht wahrhaben will. Parteien die die wichtigsten Themen unserer Gesellschaft nicht erwähnen oder bewusst ignorieren, sind für mich nicht wählbar. Die Meinungsinstitute liefern den Politikern was den Bürger bewegt frei Haus, doch diese liefern nur politisch korrekte Phantasmen und die Medien schlagen noch ein Ei darüber.

Stefan Schlegel | Sa, 12. August 2017 - 10:47

Man muss sich schon wundern, dass in DE die Demokratie nicht funktioniert. Unsere schlechten Politiker können sich nur halten, weil die dt. Wähler in der breiten Maße anspruchslos sind! Viele haben nach zwei Jahren immer noch nicht verstanden, was auf uns zurollt. Wir leben in einer wohlstandsversifften Gesellschaft und dieser Wohlstand kostet uns Kopf und Kragen. Politisch geht es nicht vorwärts, weil unsere Politiker keinen Charakter und noch weniger Führungsqualitäten haben, sie sind wie das Wasser gehen immer den einfachsten Weg. Haltung/Position beziehen -> Fehlanzeige. Studien interessieren mich nicht mehr, hier bastelt/konstruiert jeder sein eigenes Ding. Bei den Umfragen ist es doch so, dass die politische Haltung mit der Tel-Nr. verknüpft ist, hier wird über die Auswahl der Angerufenen ebenfalls Einfluss genommen. Politik und Medien sind längst aufgeflogen und die Wähler werden gezwungen sich sich neuen Parteien zu zuwenden, ob das gut ist, ist eine andere Frage.

Gerdi Franke | Sa, 12. August 2017 - 10:49

Ein guter und treffender Kommentar. Ja, so schlecht geht es uns gar nicht. Aber die Zukunft sieht eben mieser aus. Weil unsere Errungenschaften großzügig an Andere verteilt werden. Von einer Politik, die nur noch wenig Bezug zu unserem Land und dessen Bürgern hat. Kultur, Demokratie, Recht und Ordnung werden moralischen Interessen Einzelner geopfert. Langsam fange ich an die EU als Hoffnungsträger zu sehen!

Reinhard Schröter | Sa, 12. August 2017 - 10:55

Schulz soll für die SPD die Wahlen verlieren. Dazu tut er alles was in seinen Kräften steht.
Was soll ihm schon passieren.
Während seiner Zeit in Brüssel ist er zu einem Vermögen gekommen.
Wahlziel ist die Fortsetzung der Grossen Koalition, dann kann der, der sich das alles ausgedacht hat,auch bis zur Rente im Aussenamt bleiben um somit auch mehr Zeit für seine Familie haben zu können.
Dem Personal der SPD geht es hinter dem Geschwafel um soziale Gerechtigkeit nur einzig und allein um die Bewahrung ihrer eigenen Besitzstände.Es soll so bleiben wie es ist, man hat es sich mit Merkel über die Jahre so schön gemütlich gemacht.
Und das aufgeben, nur um Verantwortung zu übernehmen ?
Niemals !
Und schon wieder, klingt es in meinen Ohren: "Wer hat uns verraten ? Die Sozialdemokraten !"

Klingt irgendwie neidhammelig!°
Nein, wir Deutschen sind nicht so. Wir sind einfach zufrieden zu stellen, und wir
finden Patschhändchenkinder niedlich. Ich finde Frau Merkel niedlich und werde sie wählen.

Yvonne Walden | Sa, 12. August 2017 - 11:02

Herr Grau, geht es bei diesen Studien und Meinungsumfragen nicht einzig darum, die große Mehrheit davon abzulenken, daß einige Wenige (Obere Zehntausend) vom Nichtstun üppig leben dürfen, während sie selbst Tag für Tag die berufliche Tretmühle bedienen dürfen und erforderlichenfalls einen Zweit-Job annehmen müssen, um über die Runden zu kommen?
Es ist und bleibt ungerecht, wenn die arbeitende Bevölkerung ein Sozialprodukt erwirtschaftet, aber am Ende die Kapital-Eigentümer (Produktionsstätten, Gewerbeimmobilien usw.) die Gewinne (Profite) erhalten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen für Erhöhungen ihrer Löhne und Gehälter kämpfen; den Besitzbürgerinnen und -bürgern fließen Immobiliengewinne und Dividenden "arbeitslos" zu.
Das ist doch die Realität, die allerdings von interessierter Seite gerne verschleiert wird.
Es ist und bleibt eine journalistische Pflicht, speziell und dezidiert auf diese Zusammenhänge hinzuweisen.
Das sollte auch und gerade die SPD permanent tun.

Sie sprechen mir - und sicher noch vielen anderen älteren Menschen - aus der Seele. Wie, bitteschön, soll ich mit 88 J. mit 550.35 EURO im Monat klarkommen? Habe allerdings privat vorgesorgt, aber das ändert nichts daran, dass solche Altersrenten eine Gemeinheit sind.

Tomas Poth | Sa, 12. August 2017 - 11:17

Wer bewußt gegen das Mehrheitsinteresse der Bevölkerung (Migrationsstop, Schutz der Grenzen) Politik macht, ist nicht wirklich hilflos. Wir erleben gerade wie Fremdinteressen ganz massiv gegen unsere Eigeninteressen stehen und die politisch verantwortlichen sich den Fremdinteressen beugen. Schulz als Gerechtigkeitsapostel meint doch nur gleichmäßige Verteilung der Armut durch weitere Migration aus Nahost und Afrika nach Deutschland.

Sepp Kneip | Sa, 12. August 2017 - 12:34

"Was viele Menschen tatsächlich umtreibt, ist weniger die soziale Gerechtigkeit, sondern ein allgemeiner Kontrollverlust, für den exemplarisch die technologische Entwicklung, die Schwächung nationaler Institutionen und die Preisgabe des Nationalstaates stehen."
So ist es, Herr Grau. Aber warum steht aber dennoch Merkel so gut in den Umfragen da, die doch hauptsählich für die beiden letztgenannten Phänomene verantwortlich ist? Auf ihrer Agenda stehen doch die Schwächung nationaler Institutionen und die Aufgabe des Natinalstaates. Sie betreibt doch mit ihrer "Flüchtlings"-Politik, die eine gewollte Massenimmigration ist, die Überziehung Deutschlands mit einem Multikulturalismus, der Identität, Kultur und Nation vernichtet. Bisher ungestraft. Wie kann das sein, während Schulz kein Bein auf die Erde kriegt? Die Irreführung des Bürgers durch Desinformation oder Verschweigen von negativen Entwicklungen seitens der Mainstream-Medien lässt diesen die Realitäten einfach nicht mehr erkennen.

Paul Alexy | Sa, 12. August 2017 - 12:36

Welch eine riesige Menge der Bürger diese Politik immer noch mitträgt, ist für mich unbegreiflich.Ist es politische Naivität, Blindsein für die Zusammenhänge und Folgen dieser Politik oder doch eine falsch verstandene Humanität ? Oder vielleicht die Hinterlassenschaft des 68-er Wahns? Die Erinnerungen an die kommunistische Epoche, als viele "Gutgläubige" einer medialen Hirnwäsche unterzogen wurden und lange an die verkündeten alternativlosen "Fakten" glaubten, lassen aus meiner Sicht fröhlich grüßen.

Torsten Knecht | Sa, 12. August 2017 - 14:18

... u. nicht die "Mehrheit der Deutschen".

44% meinen das es ungerecht zu geht.

Insofern macht S. G-Thema Sinn. Er spricht nämlich genau die 44% an, wahrs. viele Ex-SPD-Wähler darunter. (Die 50% wählen doch sowieso Merkel!)

Inwiefern Schulz G-Thema, ohne Korrektur von A2010, glaubwürdig ist ist ein anderes Thema.

"Kontrollverlust" ist, wenn durch Leiharbeit u. Niedriglohn das Leben unplanbar o. die Familiengründung schwierig wird. Die soziale Mobilität noch oben abgenommen hat usw.

Die aufoktroyierte Regierungspolitik der GroKo in Sachen Migration macht die eigene soziale Lage oft nicht besser. Beide Bereiche sind nicht zu trennen, das wäre naiv, denn das eine hängt mit dem anderen zusammen.

Bsp. Bekannter wollte Wohnung bei einer WBG. Kriegte er nicht, da F. Vorrang haben. Angst vor techn. Entwicklung ist bei ihm ganz weit hinten angesiedelt. Die der Gerechtigkeit jedoch nicht.

Christa Maria Wallau | Sa, 12. August 2017 - 14:33

Sie bringen es auf den Punkt, lieber Herr Grau:
Die meisten Menschen in Deutschland treiben weder akute materielle Sorgen noch das Problem der ungerechten Güterverteilung um, obwohl es dies alles selbstverständlich gibt.
Wenn unsere Mitbürger außer der (in D obligatorischen) "Klimakatastrophe" überhaupt etwas beunruhigt, dann sind es Veränderungen der Gesellschaft, die sie s o nicht wollen. Gründe für das Gefühl der Ohnmacht, daß über ihre Köpfe hinweg einschneidende Ä n d e r u n g e n vorgenommen werden, gibt es ja genug, vor allem:

1. Die unkontrollierte, ungesteuerte und andauernde Einwanderung von Menschen, die
zu einem hohen Prozentsatz weder zu unserer Kultur passen noch einen materiellen
Gewinn für unser Land darstellen, im Gegenteil: Sie verschlingen immense Steuermittel!

2. Der Verlust der Selbstbestimmung durch die Abgabe von immer mehr Rechten an die EU, besonders die Auslieferung der Finanzhoheit an die
EZB ( = schleichende Auflösung des Nationalstaates).

Karin Zeitz | Sa, 12. August 2017 - 14:53

kann man das, was wir heute erleben, leider nicht mehr nennen. Eine undifferenzierte Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien, die Verrohung der Sprache bei abgegebenen Kommentaren sowohl seitens der Leser als auch der Politiker sowie die Hexenjagd auf die AfD, ihre Anhänger und alternative Medien sind eines zivilisierten Volkes unwürdig. Nicht nur die Form, sondern auch die Inhalte der Diskussionen sind kritikwürdig, denn von den tatsächlichen Problemen wird mit tausend Tricks abgelenkt. Wer sich heute wagt, die Worte A. Merkels zur Migration aus dem Jahre 2005 (bei YouTube zu finden) zu wiederholen wird umgehend als Nazi abgestempelt. Demokratie und Meinungsfreiheit hatte ich mir als “gelernter DDR-Bürger“ früher anders vorgestellt. Vielleicht erleben wir jetzt “Erichs letzte Rache?“
.

Sulzer Siegmar | Sa, 12. August 2017 - 15:22

wann merken Sie endlich. Die SPD-Politiker wollen doch nicht regieren, sondern nur mitregieren. Mutti macht doch SPD-Politik. Also die SPD-Politiker regieren nur mit, die Poestenverteilung wird mit Mutti beim Kaffe ausgemacht, und man regiert wieder 4 Jahre. Es ist wie auf einem Kreuzfahrtschiff, 4 Jahre Luxusleben bezahlt vom Steuerzahler, ohne Verantwortung.
Ihre SPD-Brueder und Schwester werden Sie nach der Wahl wie die heisse Kartoffel fallen lassen, und Ihnen die Schuld zuschieben. Denen Posten sind sicher.
Wie ist das Motto der SPD? Mutti tut denken, Mutti tut lenken, und wir haben keine Bedenken!

Klaus Wenzel | Sa, 12. August 2017 - 15:28

Die Reichen werden reicher, die Anzahl derjenigen, ob "schon länger oder noch nicht so lange hier", die wir großzügig als "arm" definieren, nimmt rasant zu und die Mittelschicht ist von zwei Seiten unter Druck. Nur, was soll ausgerechnet die SPD unter Schulz politisch dagegen setzen? Europapolitisch wird in Brüssel ein Programm umgesetzt, an dem Herr Schulz nicht unbeteiligt war und innenpolitisch: man hat die Politik der Groko maßgeblich gestaltet und die eigene Klientel finanziell bedacht. Die Sorgen und Nöte der "hart arbeitenden Menschen", welche die Sozialdemokratie so gerne pathetisch beschwört, sind und waren da nicht maßgeblich. Sonst müsste die SPD etwas zur Enteignung der Sparer hierzulande durch Herrn Draghi sagen. Oder zu den sich verschärfenden Verteilungskämpfen um bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten und Jobs im Niedriglohnsektor. Oder zur inneren Sicherheit hierzulande. Jedoch: beredtes Schweigen hierzu. Auch bei der CDU: winken und lächeln, das muss reichen.

helmut armbruster | Sa, 12. August 2017 - 15:29

wenn politische Parteien nicht mehr fähig sind Stimmungen und Sorgen in der Bevölkerung wahrzunehmen und sie zu Wahlkampfthemen zu machen, dann erfüllen sie nicht mehr ihren Zweck. Dann ist ihre Existenz nur noch Selbstzweck.
Denn wer braucht schon Parteien, die das Volk nicht mehr wahrnehmen und nicht mehr verstehen können?
Und Parteien als Selbstzweck braucht eine Demokratie nicht.
Wie viel besser wäre eine direkte Demokratie mit Volkabstimmungen auf Vorlage einer bestimmten Anzahl von Unterschriften. Die Parteien wären gezwungen sich nach dem Volk zu richten. Und das Volk wäre viel weniger von den Parteien abhängig.
Tabuisierungen, Manipulationen, Vertuschungen und Realitätsverweigerungen hätten es nicht so einfach wie jetzt.

... aber ich sehe wenig Willen in der Bevölkerung, sich die direkte Demokratie
mit den dazugehörigen Instrumenten (z.B. Volksabstimmungen zu a l l e n
wichtigen Fragen) zu e r k ä m p f e n.
Freiwillig geben die Altparteien doch keine Macht ab!
Da muß enormer Druck seitens der Bürger aufgebaut werden.
Aber die meisten Leute meckern lieber nur ein bißchen herum ("Uns fragt ja keiner!"), t u n jedoch praktisch nichts, um diesen Zustand zu ändern.
Eine Mehrheit der Deutschen erkennt nicht, daß unter anderem auch d e s h a l b so heftig gegen die AfD gewettert wird, weil diese Partei die Einführung von Volksabstimmungen fordert. Dies ist einer der wichtigsten Programm-Punkte der "Alternative für Deutschland" - von Anfang an.
Immer noch mißtrauen offenbar viele Menschen in Deutschland ihren eigenen Mitbürgern mehr als den etablierten Parteien, wie sehr und wie oft diese auch bisher schon versagt haben, zuletzt ganz gravierend 2015 ff.
Also wird wohl alles beim Alten bleiben ...

...Frau Wallau,
ich sehe - genau wie Sie - z.Zt. auch keinen Weg wie wir z.Zt. eine direkte Demokratie erhalten könnten. Wenn ich mich nicht irre ist sogar unser GG ein Hindernis für Volksabstimmungen u. direkte Demokratie.
Aber schon vieles sah zunächst unmöglich u. undurchführbar aus und ist dann doch gekommen. Deshalb verliere ich meine Hoffnung nicht u. vertraue auf so einen ungeplanten u. nicht vorgesehen Wechsel.

"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volk in Wahlen und Abstimmungen ... ausgeführt." Nach einem Hindernis für direkte Demokratie klingt das eigentlich nicht, Herr Armbruster.
Das Problem liegt wohl eher bei den Parteien - und dem Desinteresse der Bürger. Dass Frau Merkel Volksabstimmungen jüngst strikt abgelehnt hat, hätte eigentlich zu einem Sturm der Empörung führen müssen ...

Na ja, wie Sie sagen, die Hoffnung stirbt zuletzt ...

... geehrter Herr Armbruster.

Mit großer Sicherheit sind die Schweizer mit ihrer direkten Demokratie, mit 4 Direktwahlen pro Jahr, zufriedener als wir Deutschen mit unserer repräsentativen (oder auch nicht) Parteiendemokratie (o. a. n.).

Martin Wessner | Sa, 12. August 2017 - 16:48

Der marxistische Materialismus des Herrn Schulz und der SPD kann keine Lösungen zu den lebenskulturellen Sorgen, die die Menschen umtreiben, anbieten. Die Sozialdemokratie ist bei allen Problemen(bsw. Integration von Migranten, innere Sicherheit, usw.), die der Sozialstaat nicht mittels Umverteilung von Geld aus der Welt schaffen kann, vollkommen hilflos, weil sie dafür ideologiebedingt keine Pfeile im Köcher hat, mit denen sie diese Missstände aufspießen könnte.

Joerg Haerter | Sa, 12. August 2017 - 16:53

Der abgehobenen politischen "Elite" geht es mitnichten um das, was das Volk bewegt.
Sie leben in ihrer eigenen, realitätsfernen Welt.
Das war, was Trump als Erstes auf der Agenda hatte, ihr seid das Volk! Das hat man ihm unter Anderem schwer übelgenommen, dass er aus dem Politzirkus ausbricht und die wahren Probleme benennt und angeht. Als da wären die hohe Kriminalitätsrate und Schaffung nationaler Arbeitsplätze. Amerika first! Wie lautete doch gleich der Eid des deutschen Bundeskanzlers? Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?
Da haben wir in einem Satz schon zwei Probleme: Den Schaden am deutschen Volk und das deutsche Volk an sich(... die schon länger hier leben) Am 24.9. das Kreuz an der richtigen Stelle machen!

Giesela Kramski | Sa, 12. August 2017 - 16:55

Um so weniger verstehe ich die Haltung der Menschen, deren Auskünfte zu Wahlbefragungen für die CDU ca 40% und für die SPD ca 24% ergibt.
Wenn die wahren Probleme durch diese Parteien nicht angegangen bzw. gelöst werden.

(... warten wir es erst einmal ab, Frau Kramski.)

... vermutlich von denen, die etwas zu verlieren haben.

Sie wollen den Status Quo beibehalten, wenn sie glauben, das es anders schlechter wird für sie. Da geht Eigeninteresse vor Nationaldenke. Die Alternativen zu Merkel sind ja nicht wirklich eine Vermögensgarantie. Und wenn man sich jetzt noch die Vermögensverhältnisse in D. anschaut, dann kommen ca. 50% zusammen (die 98% des gesamten Vermögens aufbringen). Und das sind vermutlich die Merkel-Wähler.

Jürgen Winzig | Sa, 12. August 2017 - 17:15

Ich denke schon, das Thema soziale Gerechtigkeit spielt eine wichtige Rolle. Spätestens bei der nächsten Renteninfo durch den Rentenversicherungsträger dürfte vielen klar sein, was im Alter auf sie zukommt. Das Problem von Schulz und generell der SPD ist jedoch, dass den Genossen der Bosse, dieses Thema niemand abnimmt. Den hemmungslosen Tagesgeldabgreifer Schulz als Retter des Prekariats zu präsentieren, nachdem er ja dringend nach seiner Abwahl in der EU eine Anschlussverwendung gesucht hat, war ebenfalls gelinde gesagt suboptimal.

Christiane Bohm | Sa, 12. August 2017 - 17:16

Ich weiß nicht, welche obere Hälfte gemeint ist. Die anderen Punkte kann ich nur bestätigen. Ich bin empört über den Ausverkauf unserer Gemeinnützigkeit. Unsere gemeinsam finanzierten Solidarsysteme werden an amerikanische Hedge Fonds verscherbelt. Von Wohnungsbaugesellschaften über Krankenhäuser und jetzt auch ehemals kommunale Altersheime werden zum Ausverkauf feilgeboten, im Gegenzug müssen wir die halbe Welt in unser Land lassen und sie durchfüttern. Ich werde jede Partei wählen, die verspricht, etwas dagegen zu tun. Mit Sicherheit keine der bekannten.

Ursula Schneider | Sa, 12. August 2017 - 17:16

aber was soll Martin Schulz auch machen? Wer jahrelang Vegetarismus gepredigt hat, kann nicht plötzlich eine Kuh schlachten ...

Interessanter fände ich die Frage, warum die Politik - es betrifft ja alle etablierten Parteien - die tatsächlichen Sorgen der Bürger nicht aufgreifen will. Die Themen liegen schließlich auf der Straße. "Verblendung"? "Unwillen"? Steckt noch mehr dahinter? Wäre mal eine Untersuchung wert.

... weil die Regierung die Reichen vor den Schwachen schützen soll.

Merkel richtet sich mehr nach den Interessen der (globalisierten) dt. Wirtschaft als nach den Interessen der Bürger. Zuwanderung bedeutet billige Arbeitskräfte u. teurere Wohnungen u. das nutzt eher den Reichen als den Armen.

Die Sorgen der Bürger überschneiden sich sehr oft mit wirts. Interessen u. denen der "Gerechtigkeit". Und beides zusammen geht nicht. Ohne Armut kein Reichtum und umgekehrt - lokal wie global.

Das Aufgreifen der Sorgen hätte irgendwann zur Folge, das Merkel selbst das Problem darstellt, was von ihr zu lösen wäre, was natürlich nicht geht.

Martin Kleber | Sa, 12. August 2017 - 18:43

Es möchten die Menschen im Lande keine Gerechtigkeit,weil dieses Thema kein Thema ist.Demnächst 40% Rente und arbeiten bis 75 und den Leuten fühlt sich dieses Gebiet hier(Denn eine Nation oder auch nur ein Land ,soll es ja nach dem Willen einiger Paradiesmacher dann nicht mehr sein),wie das Traumland der ewigen Liebe an.Alle Welt will dann in das zuckersüße gerechte Gebiet.Und die paar Sorgen...nun,ja.Wissen sie,wer die SED war? Die hat bis zum Schluß solch einen Stuss verbreitet.Die Realität beeinhaltet eine glasklare Warnung an alle Schönredner;Es macht sich unheimliches Leben unter der Oberfläche geltend.Furor.

Stefan Archie | Sa, 12. August 2017 - 19:16

Es ist nicht so, dass die Parteien ratlos wären. Sie wollen schlicht und einfach nicht von Ihrer eigentlichen Agenda abweichen, welche sie auch ungern offen kommunizieren. Der Bürger soll dumm gehalten werden und wenn er sich nicht dumm halten lässt durch Ablenkungsmanöver wie zum Beispiel "Soziale Gerechtigkeit" wird er bestenfalls als Rechtspopulist verunglimpft oder Schlimmeres. Es wurde oft schon gesagt aber die Berliner Republik hat nicht nur jeglichen Kontakt zum Volk verloren, sie will auch gar keinen. Sie will ihr Ding machen und der Michel soll es finanzieren und dafür "kreuzen". Aber er soll bloß nicht anfangen Fragen zu stellen oder gar Mitbestimmung zu fordern. Die Berliner Republik ist dabei ungleich erfolgreicher als die DDR obwohl sie Ihr in den Mechanismen gleicht, so hat sie doch den riesigen Vorteil, dass sie wesentlich mehr Opium für die Massen zur Verfügung hat. Also kauft und seid lieb oder bunt oder zeigt Haltung.....na, ihr wisst schon!

Dr. Dieter Klein | Sa, 12. August 2017 - 19:30

Die Analyse mit Blick auf eine gewisse Hilfslosigkeit der Parteien scheint mir richtig. Diese aber mit Zukunftsangst der Menschen in Deutschland zu verbinden ist nicht schlüssig. Seit 50 Jahren kenne ich den Satz aus vielen Unterhaltungen: DAS KANN SO NICHT WEITERGEHEN. Lohnerhöhungen konnten nicht weitergehen, Arbeitszeitverkürzung schienendas Ende der Weltanzudeuten, KUBA-Krise, wann marschiert der Ostblock, EURO-Krise, Flüchtlinge ante portas. Und es ging immer weiter. So wird es auch in Zukunft sein. Es scheint mir eher etwas mit dem Stimulans "Presse" zu tun zu haben, die den Leuten vorgaukelt, Zukünftiges zu wissen. Das Wetter in der nächsten Woche, den Vulkanausbruch in den nächsten Jahren, das Verschwinden der Gletscher in den Alpen und der Arktis etc. und damit Ängste auslöst. Die beiden essentiellen Konditionen des Menschseins aber sind: VERGESSEN können und die ZUKUNFT NICHT kennen. Sonst würden wir verrückt.

Akira Ozawa | Sa, 12. August 2017 - 20:29

Die Fehlleistungen zum Allgemeinen Kontrollverlust sind eingebettet in:

- desolate Europolitik,
- Griechenland-Rettungswahn
- ESM,
- Bankenunion,
- angepeilte Schuldenunion,
- völlig verfehlte Zinspolitik der EZB,
- gescheiterte Energiepolitik,
- Geheimverhandlungen von TTIP, CETA, wider den Interessen der deutschen Bevölkerung,
- Gegen das Volk betriebene Politik der illegalen Einwanderung,
- Inkaufnahme von ungebremsten importierten Terrorismus,
- ausufernde Kriminalität (Wohnungseinbrüche) und organisiertes Bandentum (Miri-Clan),
- Verfestigung von Parallel- und Gegengesellschaften,
- Zerbröckeln bis teilweiser Aufgabe der Inneren Sicherheit (No-Go-Areas),
- zu weiteren Kriminalhandlungen einladende "Kuschel" - Justiz,
- bewußte Plünderung der Sozialkassen insbesondere durch EU-Gesetzgebung,
- marode Infrastruktur,
- desolates Bildungswesen mit absolut maroder Bausubstanz,
- Kaum wissenschaftlich-technische Spitzenleistungen in universitären Bereich
- etc

Dr. Roland Mock | Sa, 12. August 2017 - 22:49

Sehe ich alles genauso. Mit dem Thema Wirtschaft kann die SPD sowieso keinen Blumentopf mehr gewinnen. Noch weiter links als die CDU heißt eben auch: noch inkompetenter. Ich denke und befürchte, Daß Schulz, kräftig assistiert von Gabriel, wie seinerzeit Schröder auf die letzte Minute die antiamerikanische Karte spielen wird. Antiamerikanismus geht in Deutschland immer.

Anton Butz | Sa, 12. August 2017 - 22:58

Dass „sich im vergangenen Jahr 79 Prozent der Befragten zur oberen Hälfte der Gesellschaft dazugehörig fühlten“ ist das lobenswerte Ergebnis ausgezeichneter Politik der Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel und Arbeits- / Sozialministerin Andrea Nahles. Zusammen mit Hermann Gröhe haben sie es geschafft, die letzte soziale Ungerechtigkeit der Vergangenheit zuzuschreiben. Wenn dies endlich allgemein bekannt ist, wird das Zugehörigkeitsgefühl zur oberen Hälfte der Gesellschaft bei annähernd 100 Prozent liegen. Allein der Alptraum „Walldorf: Die Krankengeld-Falle“ dreht sich unaufhörlich im Kreis und das Opfer schreit: „Ich bin doch kein Simulant!“.

Wolfgang Mücke | So, 13. August 2017 - 09:15

Unter sozialer Gerechtigkeit versteht jeder etwas anderes.
Die liberale soziale Gerechtigkeit ist, dass jeder die gleichen Chancen hat und was jeder daraus macht, ist seine eigene Sache. Die sozialistische soziale Gerechtigkeit ist, dass jeder am Ende dasselbe hat und dasselbe verdient.
Zwischen diesen Extremen gibt es beliebig viele Schattierungen von sozialer Gerechtigkeit.
Die Erklärung stammt von Precht.

Der Verdienst war eben kein "gleicher Verdienst" für alle.

Die DDR nannte sich Arbeiter-und Bauern Staat und das bedeutete, das die Arbeiter u. Bauern auch relativ viel verdient haben. Meine Vater war Maschinenbauingenieur mit dem Spezialgebiet Hydraulik u. arbeitete in einem Unternehmen, das Pressen (so groß wie Häuser) nach Russland, in die BRD (für VW) und sonst wohin geliefert hat.
Jetzt halten sie sich fest: Ein einfacher Maschinist hat mehr, deutlich mehr als ein studierter Ingenieur bekommen.

Nach der Wende drehte sich das ganze um ... zur Freude vieler Ingenieure der ehemaligen DDR.

Gudrun Philipp | So, 13. August 2017 - 09:22

Das ist absolut zutreffend, Herr Grau. Auch ich gehöre zu der Generation, die sich Sorgen um die Zukunft der eigenen Kinder und Enkelkinder macht. Herrn Schulz kann ich nicht ernst nehmen, hat er doch, als er noch in Brüssel war, der Kanzlerin einreden wollen - was ihm vielleicht sogar gelungen ist - , daß Deutschland jeden Migranten mit Gold aufwiegen könne. Richtiger wäre gewesen: mit Euros. Abgesehen von der wahrscheinlich langanhaltenden finanziellen Dauerbelastung durch die ausufernde Zuwanderung sehe ich eine viel größere Gefahr darin, daß durch Menschen, die aus demokratiefeindlichen Sharia-Gesellschaften nach Europa und vorwiegend nach Deutschland kommen, das hiesige gesellschaftliche Fundament derart ins Wanken gerät, daß irgendwann bürgerkriegsähnliche Zustände nicht auszuschließen sind. In einer solchen eventuellen Entwicklung sollte Herr Schulz eine Ungerechtigkeit gegenüber seinen Landsleuten sehen - zu denen er sich noch zählt?

Horst Brandner | So, 13. August 2017 - 09:46

besteht nicht im Thema soziale Gerechtigkeit, sondern darin, dass sie nicht erkennen, dass sie SELBST das Problem sind. Soziale Gerechtigkeit heißt, dass die Leistenden besser gestellt sind oder werden als die weniger Leistenden. Gerade der Sozialstaat organisiert das Gegenteil: Renten-/Pflege-/Kranken-"versicherung" nimmt von den Alten, die leistungsfähige Kinder großgezogen haben und gibt denen, die keine oder nur wenige großgezogen haben. An der Unmöglichkeit, Leistung zu belohnen und sich neu zu organisieren, ist der einst existierende Sozialismus gestorben. Ganz Europa macht derzeit diesen Eindruck. Insofern hat der Autor recht: Kontrollverlust.

Hubertus Elster | So, 13. August 2017 - 10:31

Es ist mir ein völliges Rätsel wie verantwortliche Politiker, erst Recht solche die vorher für Europa Verantwortung trugen, so blind und/oder ignorant vor der Realitäten im eigenen Land sein können.
Als Unternehmenslenker würde man sicher alsbald Insolvenz anmelden müssen mit einer solchen Wahrnehmung seiner Kunden und Umwelt.
Schade das nicht etwas mehr Vernunft, Realitätssinn und echter Wille unser Land auch in Zukunft lebenswert zu halten in der SPD und den andern linken Parteien vorherrscht. Sehr schade.

Detlev Flott | So, 13. August 2017 - 10:40

Wer bei der SPD von dieser Einschätzung abweicht, hat keine Chance auf ein Abgeordnetenmandat. Schulz hat offensichtlich aus der Lektion die Frau Kraft erfahren musste nichts gelernt. Für sie gab es bei uns im Pott angeblich keine "no go areas". Die Quittung gab es bei der NRW Wahl!
Ursache dieses Missstandes ist der von Dr. Grau diagnostizierte Kontrollverlust in vielen Bereichen und Situationen.
Gleiches gilt auch für die CDU. Aber unserer hoch geschätzten und allseits beliebten Regentin verzeiht man offensichtlich Kontrollverlust und vieles mehr.
Wir haben bei der kommenden Wahl eine Alternative. Nutzen wir diese, auch wenn man uns vorwerfen könnte populistisch zu wählen und somit eine Partei zu unterstützen, die auf hochkomplexe Zusammenhänge einfache Antworten liefert.
Immerhin sind es ja noch geheime Wahlen, so dass man sich nicht gleich als abgehängter, ungebildeter, gefühlloser ,biodeutscher Alter zu outen braucht!

Elke Halefeldt | So, 13. August 2017 - 10:49

„Wer wählt Rechtspopulisten?“ Interessant an der HBS-Studie (unter 4.892 „Wahlberechtigten“) sind m. E. weniger die Ergebnisse für die AfD-Wähler („Die Befunde zeigen, dass politische Angebote zur Gestaltung der Arbeitswelt und zur Sicherung von Beschäftigteninteressen der Anziehungskraft von Rechtspopulismus entgegenwirken“ – wie überraschend ...) als die Werte für die Gesamtbevölkerung:
49 % der Befragten sorgen sich um ihre finanzielle Absicherung im Alter, 40 % um ihre finanzielle Situation (!), 45 % (Teilgruppe mit Kindern) um die Zukunft ihrer Kinder (!), 38 % um Kriminalität und Gewalt in ihrem Wohnumfeld, 26 % (Teilgruppe: nur Erwerbstätige) um ihre Arbeitsplatz-, 19 % um ihre Wohn-Situation. 44 % aller Befragten sagen: „Durch Zuwanderung fühlt man sich fremd im eigenen Land“, 28 % denken, dass die Globalisierung Arbeitsplätze vernichtet.

Fazit: Auch „Nicht-Rechtspopulisten“ sind offenkundig keine politisch entspannten Menschen.

paul peters | So, 13. August 2017 - 10:54

herr schulz macht wahlkampf? echt, wo?

unabhängig vom nicht stattfindenden wahlkampf:

zitat:..."Was viele Menschen tatsächlich umtreibt, ist weniger die soziale Gerechtigkeit, sondern ein allgemeiner Kontrollverlust, für den exemplarisch die technologische Entwicklung, die Schwächung nationaler Institutionen und die Preisgabe des Nationalstaates stehen." da steckt viel wahres drinn!

alle politiker faseln bei jeder gelegenheit von transparenz sowie dass man die themen den menschen erklären oder den wähler mitnehmen muss. wenns konkret wird haben sie all das komischerweise wieder vergessen. ich glaube ihren absichtsbekundungen nicht mehr ein wort.

Manfred Gimmler | So, 13. August 2017 - 11:27

"Denn auch wer der Meinung ist, ihm persönlich gehe es gut, hat unter Umständen erhebliche Sorgen." Das ist wohl ein ganz entscheidender Satz, der von den Handelnden im politischen Betrieb intellektuell nicht erfaßt werden kann, da sie dort zuallererst an das eigene Fortkommen denken und weniger für die Bürger politisch gestalten möchten. Anders ist beispielsweise die dämliche Werbung der Kanzlerin ("Sie kennen mich.") oder Schulzens Hinwendung zum Malocher auch nicht zu verstehen. Während sich die Kanzlerin gerne "in der Sänfte" durch die Welt tragen läßt und Schulz auf der Welle hart arbeitender Claqueure reitet, macht sich eben der denkende Bürger Sorgen über Rechtsbrüche (Maastricht, Energiewende), Betrug (Automobilbranche), Erpressung (Banken, "Too big to fail"), islamische Angriffe auf die säkulare Gesellschaft, Wohnungseinbrüche, sexuelle Übergriffe auf unsere Frauen, Genderwahn, offene Grenze für Migranten und den baldigen Verlust einer einst stabilen, solidarischen Demokratie.

Joost Verveen | So, 13. August 2017 - 13:18

Wenn die SPD die Schweigespirale der Merkel-CDU mitmacht und das Thema Immigration nicht erwähnt, dann gehört die SPD im Grunde nicht ins Parlament. Warum die CDU angeblich so blendend dasteht, verstehe ich auch nicht, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Raymund Holl | So, 13. August 2017 - 15:08

Schulz hätte es wohl noch in der Hand, das Blatt zu wenden und die Kanzlerschaft zu erringen. Dazu müßte er allerdings, wie im Artikel eingängig erläutert, sein Brett vorm Kopf wegmachen und sich von seiner Ideologie befreien: Immigration NULL ausrufen, eine eindeutige Erklärung zum unauflöslichen und bedingungslosen Zusammenhang von Nationalstaat und Sozialstaat abgeben.
Gut wäre noch ein Plan wie man den wohlmeinenden Rechtsstaat davor bewahrt von ihm feindlich gesonnenen und trickreich agierenden Interessengruppen, ausgehöhlt zu werden.
Während erste Maßnahme ihm seine ehemalige Stammklientel plus die Hatz 4 (bislang meistens Nichtwähler) zutreiben würde, hätte das rational denkende und von Merkel angeekelte Bürgertum Gefallen an der zweiten Maßnahme.
Na ja. Schöner Traum.

Josef Garnweitner | So, 13. August 2017 - 15:18

ist gut wie immer und er frönt weiterhin wohltuend der "in-der-Kürze-liegt-die-Würze-Idee".

Zur SPD braucht man eigentlich nur Alfred Tetzlaff zu zitieren, der da sagte:

"Der Sozi ist nicht grundsätzlich blöd. Nur mit dem Denken tut er sich schwer."

Aber was verlangt man von einer Partei, die fast nur Blendgranaten in den Führungspositionen hat und den Oberblender zum Vorsitzenden u. Kanzlerkandidaten wählt. Kann ja fast nur schiefgehen.

gabriele bondzio | So, 13. August 2017 - 20:40

passt wiederum nicht in das sozialdemokratische Weltbild...richtig. Ich bin gerade dabei Rolf Sieferle - Finis Germania zu lesen. Und er schreibt zur SPD: "Dieser Sozialdemokratismus,dieser Glaube an eine einzige große, sichernde und fütterndeVolksfamilie, ruht auf dem brüchigener werdenden Fundament eines Fortschrittsglauben, dessen Zentrum der tiefverwurzelte Gedanke immerwährenden Wirtschaftswachstum bildet. Daher hofft man, die anstehende Nivillierung des deutschen Lebensstandarts sei möglich, ohne daß irgend jemand einen Preis dafür zu bezahlen habe."...den Preis bezahlen schon lange die besser Verdienenden (die man nicht reich nennen kann) mit über der Hälfte ihres Einkommens. Es gibt 27 Millionen Nettosteuerzahler auf fast 83 Millionen Einwohner. Nur diese 27 Millionen, weniger als ein Drittel, tragen das ganze System. Sie müssen jetzt für „Flüchtlinge“, die im Jahr 2015 nach Deutschland immigriert sind, mindestens 100 Milliarden Euro zusätzlich erwirtschaften...krass!

Gerd Runge | So, 13. August 2017 - 20:41

daß die "Gerechtigskeitslücke" nicht existiert. Nur, sie wird in den Hintergrund gedrängt und überlagert durch die Themen Kontrollverlust und innere Sicherheit. Nur das sind Themen, an die sich die SPD nicht herantraut, da sie eng mit der Integrationsproblematik verwoben sind. Und da sind ja nun einmal alle zu Integrierenden gute Menschen, die unser Sozialnetz stärken werden.

Roland Bauer | So, 13. August 2017 - 22:18

Ja - das ist es Kontrollverlust und auf vielen Ebenen :

Währung: Immobilien, Aktien und Bitcoin steigen ins unermessliche d.h. Menschen trauen der Euro-Währung nicht.

Sicherheit: Staat kann Sicherheit in der Breite nicht mehr gewährleisten. Selbst beim G20 Gipfel mit x-tausend Polizisten war der Kontrollverlust zu sehen. Deshalb besorgen sich viele Sprey und Waffen.

Asyl-Chaos: Staat weiß nicht wer, warum und woher nach Deutschland kam. Er ist nicht Herr des Verfahrens. Er kann weder irgendjemand stoppen zu kommen noch später irgendjemand loswerden. Der Staat ist nur Zuschauer und Beobachter und am Schluss Zahlmeister.

Statt die Kontrolle in Deutschlund wieder zu erlangen lenkt die Politik die Aufmerksamkeit auf 'vielsagende' und 'breite' Themen wo sie von ihrer Verantwortung ablenken kann: Globalgalaktisches Klima, Kampf gegen Rassismus, böse Putin, böser Trump, Armut in Afrika, Gerechtigkeit, etc...

Heidemarie Heim | Mo, 14. August 2017 - 10:18

Auf den Punkt der aktuellen Parteilinien gebracht,weiß der Wähler nun wenigstens das er Bürger eines sozial ungerechten Staates ist in dem er aber gut und gerne lebt. Auch begleitet von zahlreichen Umweltaktivisten,die in Regierungsverantwortung der Deutschen liebste Diesel subventionieren,Krötentunnel bauen
aber zugunsten der Windkraft lustig
Flugfähiges schreddern.Tja man kann nicht alle
retten;(. Solche Widersprüchlichkeiten bzw.
Praxisferne sind bei allen sog. Etablierten anzutreffen. Was die Distanz oder die empathische
Nähe zum Wähler betrifft, scheint lt.Umfragen jedoch das größte Defizit vorzuliegen.Ist aber auch
wirklich unverschämt von diesen Umfragen,das die
Ergebnisse/Antworten nicht zur Parteiprogrammatik passen!Übrigens genausowenig wie die nicht vorhandene EIektroinfrastruktur zu den 100% Elektromobilitätsträumen manch Wahlkämpfers.
Doch wir schaffen das (auch noch)! MfG

Robert Flag | Mo, 14. August 2017 - 10:20

Das alte Credo der CDU: Solange es zwei Dritteln der Gesellschaft gut geht, interessiert uns das restliche Drittel nicht. Hat immer funktioniert. Wird wieder funktionieren.
Das weiss auch Martin Schulz. Deshalb zielt er auf eine neue Groko mit ihm als Vizekanzler. Seiner Stammwählerschaft kann er dann seine Standhaftigkeit demonstrieren, nach dem Motto: für eine Mehrheit hat´s nicht gereicht aber ich setze alles daran sozialdemokratischen Werten zum Durchbruch zu verhelfen.

ingrid Dietz | Mo, 14. August 2017 - 10:30

weder Merkel noch Schulz wissen um die Nöte und/oder Befindlichkeiten der Bürger !

Der Bürger/Wähler wird nur zum Wahltag benötigt - und dann kommt er in die Kiste "uninteressantes" !

Marc Walther | Mo, 14. August 2017 - 12:07

Sehr geehrter Herr Grau,
vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag. Leider werden ihn hier nur die wenigsten lesen, so dass ich vorschlage, ihn zusätzlich direkt an die Parteizentralen zu versenden. MfG

Wolfgang Lang | Mo, 14. August 2017 - 12:49

Schulz hat ausgesorgt, dank geschickten Taktierens und ausnützen von Privilegien. Was sollten ihn die Sorgen und Nöte der kleinen Leute kümmern? Er will wieder einen gutbezahlten Posten, nachdem man ihn bei der EU entsorgt hat. Wenn es hier knallt, wird er einer der ersten im Helikopter sein. So what?

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 14. August 2017 - 13:30

hinter die Agenda 2010 zurück und das sollte ihm Herr Grau auch nicht "unterstellen".
Wir stehen vor der Wahl des Merkelniveaus "nicht durchdacht" zu allem, was sie selbst weder entwickeln noch vertreten kann, bis es ihr jemand zum politischen Auswendiglernen vorlegte -> das ist mein Bild von Merkel, die "politisch unbefleckte Empfängnis" und da hilft ihr dann auch nicht der geradezu vollmundig klingende Titel einer FDJ-Sekretärin für Propaganda?
Ich kenne sozialistische Debatten noch und nöcher von früher, eine Merkel kam mir da nie unter, eine, die nie etwas sagte.
Nein, Schulz will mit mehr Gerechtigkeit punkten, will sagen der Korrektur von aufgelaufenen Schieflagen und ansonsten strukturelle politische Reformen, die eine Zukunft für Deutschland ermöglichen.
Ich bekomme Angst, wenn Merkel demnächst heilige Worte zur Industrie sagt, während der Rest der Welt drauflosproduziert.
Politiker brauchen, was mir bei dieser "Diskussion" auch mit Boris Palmer aufgefallen ist:
KNOW HOW

Rudolf Westenberger | Mo, 14. August 2017 - 13:59

Herr Schulz wird diese Wahl verlieren und er hat es verdient. Das ist ein Beweis dafür, dass kein einziger in der SPD auch nur eine Vermutung darüber hat, welche Probleme außerhalb ihres Elfenbeinturms im Regierungsviertel Berlin tatsächlich existieren. Die "Flüchtlingskrise", die real überwiegend eine Invasion illegaler Migranten ist, stellt sich im Restvolk als größtes Problem dar und keiner hat eine Lösung. Niemand will sich damit beschäftigen, weil praktisch ALLE im Bundestag Sitzenden ihren Teil zu dieser Katastrophe beigetragen haben. Dies jetzt zu kritisieren, würde bedeuten, Fehler zuzugeben und daraus Konsequenzen zu ziehen. Das schaffen unsere Politiker und "Volksvertreter" (welches Volk vertreten sie eigentlich?) nicht, weil sie kein Rückgrad mehr haben, und ihren bestbezahlten Posten mit allen Mitteln retten wollen. Danke dafür, ihr Opportunisten.

Wolfgang Lang | Mo, 14. August 2017 - 19:45

In reply to by Rudolf Westenberger

kurz, knapp, sachbezogen. Könnten nur Politiker sich dieser Sprache bemächtigen...statt in Floskeln und Phrasen zu machen. An der Front unsere behoste Phrasendreschmaschine.

Tanja Seibold | Mo, 14. August 2017 - 21:34

In reply to by Rudolf Westenberger

Ihre Einschätzung, Hr. Westenberger, teile ich und folgere weiter, dass nicht nur M. Schulz die Wahl verlieren wird, sondern mit einem gewissen Zeitfenster voraus auch die anderen Politiker, die zur Zeit im dt. Bundestag vertreten sind - und letztendlich auch wir, die Wähler! Die illegale, vom dt. Volk nicht gewollte Migration ist nur ein Teil der Wahrheit; was die Menschen hier aber wirklich umtreibt, ist die latente Angst vor einem islamisch geprägten Wertesystem, das in allen 57 Staaten, wo Muslime die Mehrheitsgesellschaft stellen, Einzug in die dortigen Rechtssysteme gehalten hat. Deshalb bräuchten dringend eine offene und faire Islamdiskussion, in der diejenigen Punkte auch klar benannt werden müssen, die der Koran gegenüber unserer freiheitlichen Grundordnung negiert: Gleichstellung der Frau, Anerkennung anderer Religionsgemeinschaften, Recht auf Apostasie, ...
Verschließt man sich dieser Diskussion, wird sie eines Tages von denjenigen geführt, die am Ende keiner haben will!

Barbara Jencik | Mo, 14. August 2017 - 14:19

Also ich weiß ja nicht, wo Sie leben lieber Herr Grau, ich lebe in Berlin im 21. Jahrhundert. Es stimmt einfach nicht, was Sie da schreiben, die Menschen empfinden die Ungerechtigkeit sehr wohl und auch sehr deutlich. Sicherlich nicht Ihre Gehaltsklasse, aber die vielen Millionen Arbeitslosen, Hartz IVer, Aufstocker, Grundsicherer und armen Rentner, aber die sind Ihnen eben sehr wit weg. Daher glauben Sie auch, dass es diese nicht gibt. Und auch die, die einen Job haben, finden den keinesfalls immer toll, bei Minientlohnung und Ausbeutung, weil keine andere Alternative, da sind Philosophieprofessoren doch weit besser dran. Das sei Ihnen gegönnt, nur das ist eben nur Ihre Wirklicheit, es gibt noch viele andere und das spricht M. Schulz durchaus zu REcht an, wenn auch viel zu zaghaft und er wird auch die Wahl nicht gewinnen, weil wir viel zu wenig Menschen aufbringen, die mal ihren Verstand benutzen und auch bereit sind, selbst etwas zu tun. Aber das ist ja ein Problem schon seit langem.

Andreas R. Klenke | Mo, 14. August 2017 - 14:59

EIn wirkliches Thema an Ungerechtigkeit spart Martin Schulz doch bewußt aus. Warum genießen Politiker in EU, Bund und Land Privilegien hinsichtlich Pension, Übergangsgeldern etc. ohne jemals einen Cent dafür bezahlen zu müssen?

Dr.Klaus Herrmann | Mo, 14. August 2017 - 15:41

Wenn es im gegenwärtigen Deutschland bei den Bio-Deutschen eine Gerechtigkeitslücke gibt,dann besteht diese vor allem in der Arbeitswelt durch die ungerechtfertigten Beamtenprivilegien im Vergleich zu den anderen in der Wirtschaft tätigen abhängig Beschäftigten.Dass Schulz diesen Unstand nicht thematisiert beweist seine fehlende Glaubwürdigkeit.

Die Beamtenlaufbahn steht jedem offen. Wenn sie mit so herrlichen Privilegien verbunden ist, wie Sie meinen, dann werden Sie doch Beamter. Sie beklagen ja auch nicht hohe Vergütungen bei Ingenieuren.

... wo kriegt man mit 45 eine Beamtenstelle?

Ich sehe die Privilegien ganz deutlich, unkündbar, nach Quali eingesetzt u. bezahlt, weniger Autoversicherung, bessere Zukunftsplanung, höhere Pensionen (72%) als Rente (45%), Kreditwürdiger ...

Warum kann nicht jeder in die Vorzüge von Beamten kommen? Wäre ja nur gerecht!

Die Beamtenprivilegien stammen aus der Zeit des Absolutismus. Sie sind einer Demokratie unwürdig. Dass sie ungerecht sind ist offensichtlich und ergibt sich aus dem Fakt, dass es keine Altersarmut von Beamten gibt.
Lieber die Beamten in Höhe industrieller Einkommen bezahlen, dafür die alten Zöpfe abschneiden. Gerade die Unkündbarkeit verleitet zu Trägheit, Krankfeiern, Schlamperei und dem Erledigen von Privatangelegenheiten während der Arbeitszeit. Vom Zeitungslesen will ich mal schweigen.

zur Verfüfung steht darf man doch wohl bezweifeln.......oder?

Der Unterschied zwischen einen Beamten ( egal welcher Besoldungsgruppe ) und einem "Inschenör" ( dem ist nix zu schwer ) die auch absolut auch nicht immer die Spitzenverdiener sind, ist folgender , wenn es mal "kracht im Berufs-Leben"
( so ab 45 bis 55 ) hat der "Inschenör" schlechte Karten. Ein Beamter aus der unteren Besoldungsgruppe, kann aber am Ende seines Berufsleben ein kleines aber zufriedenes..bescheidenes Leben führen.

Ob der "Inschenör" das auch kann , bezweifle ich stark.

So sehe ich das auch, Herr Herrmann.
Der (post)moderne Klassenkampf spielt sich weniger zwischen Kapitalisten und Arbeitern ab als zwischen denen, die sich "den Staat zur Beute machen" (Staatsrechtler v. Arnim), also Politiker, hohe Beamte usw. und den Normalverdienern. Dieses Erbe der Feudalherrschaft mal zu ändern, wäre wirklich "modern". Etwa, indem man die Altersversorung schrittweise dem Schweizer Modell angleicht.

Dann die Auswüchse: Mit welcher Begründung z. B. betragen die Altersbezüge des Bundespräsidenten 100 Prozent der Amtsbezüge, was ohne Beispiel ist? Das Gesetz stammt von 1959. Hinzu kommt lebenslang eine üppige Ausstattung mit Räumen, Dienstwagen, Referenten, Bürokraft usw. Warum ist das nie infrage gestellt worden? Ebenso wenig wie die Überversorgung des gesamten Polit-Personals im EU-Raum? Wer auf Managergehälter schimpft und "Neid-Debatten" führt, sollte hier mal anfangen.

... gibt es doch zwischen "Festangestellten mit Durchschnittslohn" u. "Leiharbeiter mit Niedriglohn" in ein u. derselben Firma und ein u. derselben Arbeit.

Wir haben 1000 000 Leiharbeiter!

Zählen die etwa nix?

Ernst Laub | Mo, 14. August 2017 - 15:58

Kann mir Herr Schulz oder ein anderer Insider sagen, ob Parlamentarier und Bürokraten aus Brüssel und Strassburg keine Steuern zahlen? Leben sie steuerbefreit wie die Bürokraten des UNO-System, die auch ihren Alkohol und ihr Benzin ohne Steuern (und MWSt.) beziehen und auch keine Lohn- und Einkommenssteuer entrichten?

Steward Leitner | Mo, 14. August 2017 - 17:33

In einem Land wo die Steuer nur so sprudelt und die Bürger auch noch zufrieden sind in diesem Staat, erhält genau diese Politik. Warum soll sich groß etwas ändern? Wir haben doch alles. Also wird es wieder eine Koalition mit der SPD geben. Da haben die Bürger und Bürgerinnen die Gewissheit dass alles abgesichert ist. Vermeintlich.
Blickt man hinter die Kulissen, stellt sich schnell heraus, dass vieles im Argen ist, die Wahrnehmung dafür fehlt. Vielleicht aus Selbstschutz.

Steward Leitner | Mo, 14. August 2017 - 17:44

In einem Land wo die Steuer nur so sprudelt und die Bürger auch noch zufrieden sind in diesem Staat, erhält genau diese Politik. Warum soll sich groß etwas ändern? Wir haben doch alles. Also wird es wieder eine Koalition mit der SPD geben. Da haben die Bürger und Bürgerinnen die Gewissheit dass alles abgesichert ist. Vermeintlich.
Blickt man hinter die Kulissen, stellt sich schnell heraus, dass vieles im Argen ist, die Wahrnehmung dafür fehlt. Vielleicht aus Selbstschutz.

Ein Widerspruch in sich? Sehe ich auch so.
Gerecht wären gleiche Chancen für jeden und dann Entlohnung nach Leistung.
Sozial heißt dagegen Umverteilung, sie richtet sich nicht nach der Leistung, sondern nach der Bedürftigkeit.
Alle gleichzumachen wäre niemals gerecht, aber sehr "sozial".

... beinhaltet lediglich den sozialen Ausgleich zwischen Lebensrisiken und soziale Folgewirkungen.

Auch bei der "Umverteilung" geht es mitnichten ausschließlich um Bedürftigkeit.

Bei der Umverteilung nach oben wird z. B. Kapital geringer als Arbeit besteuert. Ist der Kapitalanleger per se "bedürftig", das Ihm weniger Steuern abgeknöpft werden? In der Konsequenz bedeutet das, das Kapitalanleger schneller u. viel reicher werden als Arbeitnehmer. Und damit ihrem Nachwuchs mehr o. bessere Chancen bieten können usw. Alles dank der "sozialen Gerechtigkeit", wie sie der Staat definiert.

Willi Mathes | Mo, 14. August 2017 - 20:58

Wieder top, Herr Grau !

Dieser Wahlk(r) ampf, orientiert sich wieder am Mantra unserer politischen und gesellschaftlichen und uneigennützig agierenden Umverteiler !
Danke und freundliche Grüsse

Barbara Schmitt | Mo, 14. August 2017 - 21:44

Ich gehe mit meinem Hund im Wald laufen und ....
höre keinen Vogel mehr. Schade, denk ich mir. Ich gehe am Feldrain entlang und ... sehe keine Mohnblumen mehr. Schade, denke ich.
Ich sitze bei einem Eis im Freien und keine Biene und keine Wespe kommt,mit der ich mich unterhalten kann. Schade, denke ich. Ich sitze mitternächtens im Frankfurt im Bahnhof, 3 3/4 Stunden Wartezeit ... und sehe die Armen; sie sind müde und schlafen auf Bänken, sie riechen etwas und denke, schade, dass es so viele sind.

Sigurd Bayer | Di, 15. August 2017 - 13:00

Für mehr Gerechtigkeit kämpfen heißt, die Ursachen der Ungerechtigkeit bekämpfen; und die schlimmste ist die Politik des billigen Geldes, die einige reich macht und die einfachen Sparer enteignet.
Die Väter der Euroverträge wollten ein anderes Europa:
Wahlplakat der CDU 1999:
...Der Maastrichter Vertag verbietet ausdrücklich, daß die Europäische Union ...für Schulden eines Mitgliedstaates haftet. Die Stabilitätskriterien garantieren, daß die Neuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsprodukts begrenzt wird. Die Überschuldung eines Euro-Staats kann daher von vorne herein ausgeschlossen werden.“
Kurz nach Inkrafttreten hat erst Deutschland, dann Frankreich diese Vereinbarungen gebrochen. Statt einer stabilisierenden Strategie war ein Sprengsatz eingebaut.
Allen Regierungen seither fehlte der Mut, diesen schlimmen Fehler zu korrigieren!
Was haben wir heute? – Man mag nicht daran denken!

Margrit Sterer | Mi, 16. August 2017 - 18:05

von Herrn Gau
Nur bleibt Martin Schulz bei allem was er sagt im Vagen.
Gerechtigkeit heißt ja nicht, dass der Hilfsarbeiter so viel verdient, wie der gelernte Facharbeiter. Das aber hört sich bei Schulz immer so an.
Und klar ist es nicht gut, wenn eine alte Frau nicht genug Rente hat. Aber wenn sie kaum gearbeitet hat, ist das halt so und dann muß halt der Staat etwas helfen, völlig klar.
In erster Line müssen bei uns die Mieten mal runter, das wäre schon eine enorme Form von Gerechtigkeit.
Und da könnte man noch so einges aufzählen
Unser Krankenkassen-System muß wieder in Ordnung gebracht werden. Ich habe ein Augenleiden und muß jedes Mal beim Aufgenarzt 95 € dazu zahlen, das kann doch nicht sein
Es sind viele Kleinigkeiten, die mittlereile bei uns schief laufen

Bernd Fendt | Mi, 16. August 2017 - 19:36

Die wirklichen Defizite werden von keiner Partei angesprochen, Beispiele:
Altersarmut für Normal- und Geringverdiener vs.
Luxus Versorgung für jegliche Art von Staatsbediensteten
Zwei-Klassenmedizin in Versorgung und Wartezeiten
Stromkosten: während die Industrie zum Börsenpreis von ca. 3 Cent versorgt wird zahlen sie Bürger das 10fache, Dank der Ökostrom-Wende
Ein Arbeitszimmer ist steuerlich absetzbar aber kein Kinderzimmer
Zur Unterbringung der von AM Eingeladenen werden alle Register gezogen, Familien, die schon lange bezahlbaren Wohnraum suchen bleiben aussen vor...

Die Reihe ist längst nicht vollständig aber wer will hier ernsthaft behaupten, dass es in D gerecht zugeht?

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