Anschlag in Barcelona - Jeder Terror hat ein Adjektiv

Wer den islamistischen Terror besiegen will, der muss ihn benennen. Die Muslime müssen gewaltverherrlichende Tendenzen in ihren eigenen Reihen bekämpfen. Und der Staat hat die Pflicht, die öffentliche Sicherheit zu garantieren. Routinierte Schuldabwehr ersetzt keine vernünftige Politik

Polizisten und ein zerstörtes Auto auf den "Ramblas" in Barcelona
So wie es den Terror der Rechts- oder der Linksextremisten gibt, so gibt es auch den muslimischen Terror / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam“ und „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.

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Es ist schrecklich, und es hört nicht auf. Wieder haben fanatisierte Muslime Tod und Verzweiflung über viele, viele unschuldige Menschen gebracht, Menschen jeglichen Alters und verschiedener Nationalität. Der Mord von Hamburg liegt keine zwei Wochen zurück, die schlimmen Bilder aus Stockholm, wo ein Attentäter mit einem Lastwagen fünf Menschen tötete, über ein Dutzend verletzte, sind vier Monate alt. Dazwischen lagen Alexandria, Manchester, London, Paris, wieder London und Brüssel. Unter anderem.

Nun war es Barcelona, wo bisher 13 Menschen durch einen Mörder am Lastwagensteuer zu Tode kamen, und fast hätte es auch der spanische Badeort Cambrils auf die tödliche Liste geschafft. Dort wurden fünf sterbebereite muslimische Extremisten von der Polizei erschossen, ehe sie töten konnten. Sieben Menschen mit einem Auto verletzen konnten sie dennoch. All das ist furchtbar, an all das sollten wir uns niemals gewöhnen.

Ritualisierte Schuldabwehr

Die veröffentlichte Wahrnehmung solcher Anschläge teilt sich in zwei Phasen, wie sie auch nun zu besichtigen waren. Zunächst, parallel zu den sich katastrophal aufgipfelnden Nachrichten, dominieren Trauer, Abscheu und Entsetzen. Jedes einzelne dieser schlimmen Ereignisse widerstreitet dem normalen menschlichen Empfinden auf eine derart eklatante Weise, ist eine solch radikale Absage an alles, was Menschsein ausmachen sollte, dass diese Taten letztlich über unseren Verstand hinaus gehen, unsere Herzen lähmen, unsere Seelen verdüstern. Was ist der Mensch, wenn er seinesgleichen solche Pein antut? Was läuft schief in diesen kranken Hirnen?

In dieser ersten Phase mischen sich unter die zutiefst menschlichen Emotionen die ersten Töne einer ritualisierten Schuldabwehr. Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens erklären sich „solidarisch“ mit den gemordeten und verletzten Opfern und der Region oder Nation, der sie entstammen. Man stehe fest an deren Seite. Man teile die Trauer. Man bleibe geeint.

Das ist einerseits die in Diplomatensprache übersetzte und insofern notwendigerweise ernüchterte Ausdrucksweise von Erschütterung. Staaten weinen nicht, Staatsvertreter sollten es auch nicht. Andererseits wird damit das Feld bereitet für die zweite Phase der rhetorischen Terrorbewältigung: die Entkoppelung von Tat und Tätern. Vollends kurios wird es übrigens, wenn das Gummiwort der Solidarität aus einer Stadt wie Berlin zu hören ist, wo der Opfer des islamistischen Anschlags am Breitscheidplatz dadurch gedacht wird, dass man den Breitscheidplatz wieder als Partyzone und Rummelplatz nutzt.

Den Terror auch klar benennen

Jeder Terror hat ein Adjektiv. Terror fällt nicht vom Himmel. Täte er es doch, hätten die Attentäter in ihrer verqueren Logik recht, wonach sie ein höheres, ein weltgeschichtliches oder gar göttliches Urteil vollstreckten. Darum ist es keine Petitesse, wenn wir auch nun nach dem Attentat von Barcelona erst von einem „Zwischenfall mit Lieferwagen“ lasen, dann von einem eigenschaftslosen „Anschlag“ oder einer „Terrorattacke“. In fast sämtlichen Fällen fehlt bis heute, am Tag danach, das qualifizierende Adjektiv. So wie es den Terror der Rechtsextremisten, der Linksextremisten, manchmal der Separatisten oder der Hinduisten gibt, so gibt es eben auch den muslimischen Terror. Er ist es, auf dessen Konto derzeit die meisten Anschläge gehen. Wer ihn besiegen will, der muss ihn benennen.

Der muslimische Terror entspringt dem Islam, weshalb zuerst die Muslime gefordert sind, die Gewaltfrage innerhalb ihrer Religion zu klären. Es sind zunächst die Muslime selbst, die in ihren Reihen gegen gewalttolerierende, gewaltverherrlichende Tendenzen vorgehen müssen. Das ist eine schwierige, eine langwierige Aufgabe, deren Ausgang unabsehbar ist. Zu ihr gibt es keine Alternative. Das neutestamentarische „Schafft den Übeltäter fort aus eurer Mitte!“ gilt auch für die dritte monotheistische Religion.

Eine Aufgabe für den Staat

Die nichtmuslimische Welt soll derweil, so hören wir es überall, an ihrer öffentlichen Lässigkeit festhalten. Das Risiko ließe sich nicht vermeiden, damit müssten wir uns abfinden, ist in einem Handelsblatt-Kommentar zu lesen. „Aber jeder Einzelne kann Widerstand leisten – weiter in Cafés, zu Konzerten und auf Flaniermeilen gehen, und damit die eigenen Werte verteidigen.“ Natürlich ist dieser individuelle Trotz, das forcierte Bekenntnis zur Lebensfreude im Angesicht des dschihadistischen Nihilismus, erst einmal sympathisch. Jeder mag es so halten, wenn er kann.

Dennoch ist die entscheidende Herausforderung keine lebensweltliche, sondern eine politische. Der freiheitliche Staat muss die Bedingungen schaffen, damit seine Bürger frei und sicher leben können. Er muss garantieren, dass der öffentliche Raum von jedermann jederzeit ohne Gefahr für Leib und Leben betreten werden kann. Er hat kein Recht, von seinen Bürgern Munterkeit zu fordern und selbst in eine Schicksalsergebenheit zu verfallen. Er hat kein Recht, folgenlose Trauer an die Stelle politischer Folgerungen zu setzen. 

Nach den Morden in Spanien braucht es mehr denn je eine robuste internationale Zusammenarbeit wider den islamistischen Terror, ein solides Grenzregiment und eine entschlossene nationale Gefahrenabwehr. Und in Ländern, in denen es an entsprechenden Gesetzen mangelt oder an der Absicht, diese umzusetzen, braucht es andere Gesetze und bessere Absichten. Dass keine Freiheit ohne Sicherheit ist, lernen wir gerade auf unfassbar bittere Weise. Wir sollten die Tränen von Barcelona nicht zu schnell trocknen lassen.

Robin Detmer | Fr, 18. August 2017 - 11:15

Die Leichen sind noch nicht kalt, da gibt es noch wenige kriminalistische Erkenntnisse. Interessant ist, dass diese Attacke am 17. im Jahr 17 um 17 Uhr passiert ist.

Willi Mathes | Fr, 18. August 2017 - 11:26

Sitzt !

Mord- und Totschlag aus religiösen oder politischen Gründen, werden als unvermeidliche , harmlose "Nebenwirkungen " deklariert ! Toll !

Danke Herr Kissler !

ingrid Dietz | So, 20. August 2017 - 14:37

In reply to by Willi Mathes

absolut treffend formuliert !

Morde aus religiösen Gründen werden sehr oft von der Politik, der Justiz und auch der Presse fast schon mit einem "gewissen Verständnis" behandelt !

Danke Herr Kissler -
mfg und schönen Sonntag

Marie Werner | Fr, 18. August 2017 - 11:28

Lieber Herr Kissler,
herzlichen Dank für Ihre klaren Worte. Wie sehr wünschte ich mir, dass diese auch von den jetzt Regierenden gehört werden. Es ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel, dass die Politiker- insbesondere Frau Merkel- sich aus der Verantwortung stehlen. Mit welcher Dreistheit erwarten die Regierenden eigentlich einen Anspruch auf eine Wiederwahl? Wie kann man als verantwortlicher Politiker überhaupt noch nachts schlafen? Meine Gedanken sind bei den Opfern. An alle Bürger die hier Schnappatmung bekommen: Machen SIE die Augen auf, sonst machen sie sich alle ausnahmslos mitschuldig. Wir sind es den Opfern schuldig. Oder glauben SIE im ernst, die würden die jetzt Regierenden wieder wählen?

Die Wiederwahl steht noch in den Sternen. Der Wahlkampf ist trostlos wie nie, weil die Themen aus der Natur der EU nicht unsere Themen sein können. Das merken die Leute spät, aber nun doch. Und der Schulz schaut drein wie der Pate.

Die Linke, Linkspartei, DKP, vor allem die MLPD, könnte enorm aufholen.

Leider ist die Wiederwahl so gut wie bombensicher.
Was für eine Wahl haben wir denn? Nur zwischen Merkel und Schulz.
Also in der zentralen Frage, die zur Zeit so sorgfältig im Wahlkampf vermieden wird,
sind die beiden "Kandidaten" so gut wie derselben Meinung.
Das bedeutet für den Wähler, dass er gar keine Wahl hat ausser einer Wahl
zwischen Pest und Cholera.
Vielleicht sollten wir "Die Partei" mit dem Kandidaten Somuncu aus Protest wählen?
Sollte er dann aus Protest gewählt werden, wird es wenigstens lustig und nicht
mehr kriminell.
Ich glaube allerdings nicht, dass Herr Somuncu diese Wahl ernsthaft annehmen
würde. Dafür ist er zu veratwortungsbewusst im Gegensatz zu unseren führenden
Produzenten von Worthülsen, die wir uns jeden Tag anhören müssen.

Dieter Petermann | Fr, 18. August 2017 - 11:37

In Falle eines adjektives wurde aber nun mal staatlicherseits und von den Medien weitgehend beachteter Weise beschlossen, den Elefanten nicht zu sehen. Weitergehend, diejenigen die von dieser Regel abweichend auf den Elefanten hinweisen, ihn vielleicht auch nur ganz vorsichtig erwähnen, als "rassistisch" zu bezeichnet. Eine völlig entstellende und absurde Umdeutung des Wortes Rassismus , aber eben eine Methode aus der Kategorie "wer definiert, der bestimmt", angewendet wie meisten in der Intention Personen zu diskreditieren und eine Diskussion vor dessen Ergebnis man sich scheut gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Von daher erneut Dank für diesen Artikel.

Sehr geehrter Herr Petermann, ich kann mich Ihrem Dank an Herrn Kissler nur anschließen. Die ritualisierten Bekundungen von "Abscheu", "tiefer Trauer" und "Ablehnung von Terror", sowie "Beibehaltung unserer Lebensweise", können von den Opfern und deren Angehörigen nur als Hohn empfunden werden. Wie heißt es so schön: "Man muss die Ursachen bekämpfen!" Ohne den Islam gäbe es diesen Terror nicht; und das nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt. Der Islam lässt sich nicht liberalisieren, weil der Religionsgründer selbst gewalttätig war, und a l l e Muslime sich auf ihn berufen. Unsere demokratische Lebensweise wird unterhöhlt und schleichend islamisiert. Parteien u. Politiker , die davor warnen, werden als rassistisch diffamiert und mundtot gemacht. Man mag zu dem polternden Trump stehen wie man will, aber der Ausdruck seiner Wut über den islamischen Terror ist verständlich und entspricht dem Denken einer großen Mehrheit, wenn auch nicht dem politisch korrekten Mainstream.

„Ich war fassungslos, dass ein amerikanischer Präsident zunächst gar nicht sagt, wer die Täter sind. Das war ein Aufmarsch von Neonazis“ so Gabriel am 17.08.2017 (https://www.welt.de/politik/deutschland/article167749833/Wir-haben-kein…). Wenn nordafrikanische Täter hierzulande allerdings Europäer töten, wird laut offizieller Sprachregelung lieber nichts gesagt. Höchstens, dass die Täter psychische Probleme haben. So geht Politik in Zeiten von Merkel.

Interessant ist auch ein Telefonat Merkels nach dem muslimischen Terroranschlag in Barcelona. Merkel hat nämlich mit den Spitzen von SPD, Grünen und Linken vereinbart, dass der Wahlkampf weiter geht, allerdings "pietätvoller" und "rücksichtsvoller". Die Welt schreibt, "dass Merkel die Verantwortung sogar im Fall eines Anschlags zu teilen versucht, der sich nicht in Deutschland ereignet hat." https://www.welt.de/politik/deutschland/article167811690/Angela-Merkel-… ... )

wer leitet eigentlich die "Welt"?
Merkel versucht m.E. die Diskurskontrolle zu behalten oder weiter zu festigen.
Da ihr das Wort evtl. wenig sagt, nehme ich an, dass sie entsprechend beraten wurde.

Ich bin immer wieder irritiert, daß Religion und Rasse gleichgesetzt werden. Die Gleichsetzung hat eine üble Tradition. Im NS wurde die jüdische Religion zur Rasse, jetzt wird der Islam dazu erklärt! Von wem? Gibt es auch eine christliche, buddhistische, hinduistische, atheistische Rasse? Wie schnell man da zum Rassisten wird! Sollte man nicht einfach: Schwachsinn(!) sagen? Dümmer und niveauloser geht es nimmer.

Arndt Schuster | Fr, 18. August 2017 - 11:40

Wieder und wieder muss es benennen: Die Sicherheit Deutschlands ist durch das unverantwortliche Zulassen einer über nunmehr fast zwei Jahre andauernden überwiegend illegalen und unkontrollierten Zuwanderung massiv gefährdet. Dass diese Zuwanderung alles andere als alternativlos oder gar humanitär war(mit solchen Floskeln tingelt Frau Merkel zur Zeit über die Marktplätze), ist mehr vollends beim Lesen des Buches "Kaltland" von Jasna Zajzek klargeworden. Sie schildert vier Fälle, bei denen überhaupt kein Fluchtgrund vorlag, ausnahmslos kamen die Personen aus sicheren Gebieten. Einer lebte bereits drei Jahre in der Türkei und hatte ein Einkommen, mit dem er seine Familie ernähren konnte, ein weiterer wurde aus einem sicheren (!) Gebiet in Syrien direkt von Schleppern angeworben. Die deutsche Bundesregierung hat also ohne Sinn und Verstand Deutschland in eine prekäre Sicherheitslage manövriert und wird am ende noch wiedergewählt. Grotesk!

Man kann sich nur an den Kopf fassen und sich fragen: Warum erkennen nicht
viel mehr Menschen in Deutschland den Ernst der Lage und nennen eindeutig
und namentlich die für die Gefährdung Verantwortlichen???
Warum werden diese sogar w i e d e r gewählt???

Ich habe den Eindruck, als gebe es bei den herrschenden deutschen Parteien
ein gemeinsames Gebot, das sie ihren Bürgern täglich neu einhämmern:

Du sollst keine anderen Feindbilder neben den Nazis haben!

Keine Gefahr auf der Welt ist vergleichbar.
Bei allen anderen Ideologien differenzieren wir Politiker sorgfältig und feinfühlig zwischen z. B. guten Islamgläubigen und Islamisten oder guten Linken und Linksextremisten.
Aber - AUFGEMERKT! - dies gilt nicht für Bürger, die irgendwie "rechts" stehen.
Schon "konservativ" ist verdächtig! Also kämpfen wir an dieser Front mit
allen Mitteln.
Alle anderen Gefährdungen überlassen wir dem Schicksal.
Irre!

Rudolf Stein | Di, 22. August 2017 - 10:35

In reply to by Christa Maria Wallau

"Alle anderen Gefährdungen überlassen wir dem Schicksal.
Irre!". Ja so ist das Leben. Das ist nicht irre, das ist zutiefst menschlich. Wäre es anders, was wäre die Konsequenz? Wir würden uns nicht mehr aus dem Haus,- ach was - nicht mehr aus dem Bett trauen. Der Mensch ist in erster Linie ein Verdränger. Er verdrängt die potentielle Gefahr und er verdrängt die Erkenntnis, wer oder was ihn in Gefahr bringt. Nur so kann er die paar Jahre auf Erden, die ihm die Biologie geschenkt hat, einigermaßen über die Runden bekommen. Das haben vor unserer schon viele Diktatoren erkannt. Später dann Hitler und Stalin. Heute ist das gängiges Wissen aller Politiker - Herrschaftswissen. Selbst die Art der Bemäntelung hat sich nicht geändert: "Ihr kennt mich"; "Meine /Unsere Art des Regierens ist alternativlos"; " wer nicht für mich ist, ist gegen mich".

verweisen gerne darauf, dass die Terroranschläge nicht nur von seit 2015 nach Deutschland Immigrierten, sondern auch von früher Zugereisten oder gar von hier Geborenen begangen werden und geben damit den Deutschen dadurch gewissermaßen eine Mitschuld, weil sie die Menschen nicht erfolgreich integriert hätten. Dabei wird gerne vergessen, dass es immer um Menschen aus ganz bestimmten Herkunftsländern und fast immer um Muslime handelt, von denen solche Taten begangen werden. Fakt ist, dass sich die Auswirkungen der fehlerhaften, schon früher begonnen Migrationspolitik erst jetzt zeigen. Warum Merkel von ihren prophetischen Worten aus dem Jahre 2005 abgerückt ist, in denen sie der Befürchtung Ausdruck verliehen hatte, dass eine steigende Zuwanderung großen Schaden für das deutsche Volk mit sich bringen würde, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. Dumm nur, dass man ihre Reden bei YouTube abrufen kann: “Das Internet vergisst nicht“.

Dr. Ulrich Opfermann | Fr, 18. August 2017 - 21:00

In reply to by Karin Zeitz

Sie haben wohl recht, was das Vergessen des Internets betrifft. Dank dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz bin ich allerdings nicht sicher, ob das in Zukunft auch noch gilt. Was sagte Frau Merkel zu Mark Zuckerberg, als sie bei einem UN-Umweltgipfel in NYC neben ihm sass (ohne zu wissen, dass versehentlich ihr Mikrofon noch angestellt war): "Können Sie dafür sorgen, dass kritische Kommentare zu meiner Flüchtlingspolitik bei Facebook gelöscht werden?" Und Herr Zuckerberg antwortete: "We´re working on it". Tatsächlich passiert.

haben Sie schon vergessen was Helmut Schmidt über seine Politikerkollegen sagte. Gilt sicher auch für die Kolleginnen.

Eitel, verlogen und geltungssüchtig sei jeder Politiker. Sagte die verstorbenen graue Eminenz der Politik in einer Talkshow.

Ich persönlich behaupte, so agieren nur Psychopathen.

Wolfgang Richter | Sa, 19. August 2017 - 01:02

In reply to by Karin Zeitz

Noch 2010 verkündete AM bei einern Parteitagsrede, daß die Integration gescheitert sei, um 2015 trotz dieser Erkenntnis und eher Verschlechterungen auf dem Gebiet die Grenzen zu öffnen. Und noch heute beharrt sie trotz der inzwischen nicht mehr zu verleugnenden daraus resultierenden Probleme darauf, daß ihrn Handeln richtig war u. weitere Zuwanderung aus besagten Herkunftsgebieten möglich und wohl auch wünschenswert sei. Mit Logik, die man von einert angebl. Naturwissenschaftlerin erwarten sollte, ist das nicht zu erklären. Den Plan dahinter kann oder will sie auch nicht erklären. Könnte man fragen, welchen Stoff sie sich Bewußtseins erweiternd rein zieht. Ist im Prinzip auch egal, macht sie aber unwählbar, einschließlich derer, die den Kurts unterstützt haben, also die Mehrheit nder im BT vertretenen Parteien u. deren Abgeordnete.

... aber nicht so ahnungslos, wie viele gerne glauben möchten u. uns die ÖR vermitteln. Propaganda.

Schaut man mal etwas tiefer hinein in die Behörden und Arbeitgeberverbände, dann ist Zuwanderung eine Agenda und gewollt.

Ist so, deshalb wird Merkel auch von denen gewählt, die das so wollen! Und es gibt eine ganze Menge, die von Merkels Politik profitieren, nicht nur wegen der F&M-Dauerkrise.

Hans Jürgen Wienroth | Fr, 18. August 2017 - 11:52

Wahre Worte, Herr Kissler.
Die Muslime in Deutschland und anderen Ländern müssen anfangen, sich gegen islamistischen Terror in ihren Gemeinden aufzulehnen. Ansonsten gerät die ganze Religion in Verruf, sie ist bereits auf dem besten Wege dahin.
Die Politiker müssen sich Vorwürfe gefallen lassen, wenn sie Moscheen weiter zulassen, fördern oder gar in politische Aktivitäten einbinden, die von islamistischen Staaten gefördert werden.
Als „Gefährder“ identifizierte Personen, denen eine Anschlagsvorbereitung nachgewiesen wurde, dürfen nicht aus Gründen der Menschlichkeit frei herumlaufen. Der Aufwand ist riesig und die dadurch erreichte Sicherheit geht gegen Null. Wer will kann sich einer Observation immer entziehen. Hier kann auch die Menschenwürde nicht unendlich sein, wenn keine Rücksicht auf die Würde der mögl. Opfer genommen wird.
In keinem Fall sollten wir anfangen uns mit dem Terror abzufinden, wie es viele Politiker aus wahltaktischen Gründen empfehlen.

Ursula Horvath | Fr, 18. August 2017 - 11:53

wenn es so weiter geht, wird der Eifelturm nur noch im Dunkel bleiben. Das traurige dabei ist, weltweit immer die selben Rituale, doch etwas ist mir seit gestern aufgefallen, nirgendwo war zu lesen oder zu hören, dass das alles nichts mit dem Islam zu tun hat! Könnte es sein, dass die Politgranden sich selbst schon lächerlich vorkommen, wenn sie solche Sprüche den Opfern ihrer verfehlten Aussen- wie Innenpolitik entgegen schmettern? Fakt ist, unser Leben in Europa hat sich stark verändert, ganz wie es unsere Raute im Jahr 2015 angekündigt hat. Die Dankesbezeugungen ihrer Untertanen bekommt sie gerade von Osnabrück, Heilbronn bis Annaberg zu spüren und es wird nicht aufhören, denn langsam wird Allen klar, wie die Zukunft ihrer Kinder und Enkel aussehen wird, düster, düster über Generationen!

Hans-Jürgen Lamberty | Sa, 19. August 2017 - 17:17

In reply to by Ursula Horvath

Hallo Ursula Horvat, entweder sind ihre Informationen dürftig oder ihre Wahrnehmungen. Nehmen sie u.a. SPIEGEl Online von heute:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/barcelona-wie-die-stadt-nach-dem-…

Da fällt einem Jungredakteur (Stefan Lüdtke) von bento (SPIEGEL für Kinder)schnell nichts anderes ein, als die thematische Nazikeule zu schwingen .Auf der Rambla stehen Rechte/Identitäre. Spanier rufen: "Nazis raus, Faschisten raus."

Und am Ende des Artikels läßt Lüdtke einen Marokkaner namens Said sagen: "Wenn ein Weißer einen Wagen in eine Menschenmenge steuert, heißt es oft, er sei verrückt. Ich sage: Derjenige, der gestern hier die Menschen überfahren hat, hat nichts mit dem Islam am Hut. Unter den Opfern sind Kinder. Das ist doch nicht mehr normal. Er muss verrückt sein!"

Noch weitere Fragen? Sind sie so naiv oder glauben sie wirklich die links/grün versifften Mainstrem-Medien und deutschen Politiker hätten irgend etwas gelernt)

Michael Sander | Fr, 18. August 2017 - 12:03

Danke, Herr Kissler, für den Kommentar! Die Politik duckt sich seit Jahren weg vor dem Islam-Problem.
So geht das aber nicht weiter. Wir müssen an das Umfeld ran, in dem solche Ideen gedeihen. Niemand hat etwas gegen den spirituellen Teil dieser Religion. Die in Europa lebenden Muslime müssen jedoch den gesellschaftspolitischen Teil ihrer Religion aufgeben oder sich zumindest so anpassen, dass solche Jihad Ideen keine Chance mehr haben. Und das geht nur mit (sehr viel Druck) und Überwachung.
Wenn wir die Feinde der Freiheit jetzt nicht entschlossen bekämpfen, werden wir unsere Freiheit verlieren.

die Teilung des Islam in spirituell und gesellschaftlichen Teil ist von Ihnen lieb gemeint, aber für gläubige Muslime bestimmt undenkbar, den Koran zu teilen.
Für sie gibt es nur diesen gesamten im Koran festgelegten Glauben incl. Scharia.
Solange die Aussage der Politiker gilt: "Der Islam gehört zu Deutschland", ist mit keinem Rückgang des Terrors zu rechnen.

Entschuldigung...aber Ihr Kommentar entspricht dem, was seit Jahrzehnten in der Politik betrieben wird und in den Medien steht: Feigheit, folgenlose Forderungen..."wir verlieren unsere Freiheit..." Der Westen ist feige, satt, dekadent und wehrlos...wir sind und werden Opfer sein. Wer sich nicht wehrt, verliert und wir haben lang,lang ist es her, verlernt uns zu wehren. Und das ödet mich an! Stattdessen...welcome refugees, betroffenheitsbesoffene Medien, politisch Korrekte Ignoranten und... Angela Merkel...man könnte nur noch speien

Die ist doch schon lange weg, einschl. der sog. westl. Werte. Wer mal vor 9/11 geflogen ist, kann nicht verhehlen, daß dies heute im Vergleich nur noch mittels
Zwangsmaßnahmen u. Verboten von was auch immer möglich ist. Veranstaltun-gen sind nur noch hinter Bewaffneten u. nach intensiven körperlichen Kontrollen
möglich. und in den Städten nehmen Betonbarrieren zu, hinter denen man sich dann frei tummeln darf, geschützt von weiteren Uniformierten u. Waffen Tragenden. Schöne freie Welt, die uns diejenigen eingebrockt haben, die vorgeben zu wissen, was gut für uns ist. Wer noch einen von denen wählt, ihm glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Josef Garnweitner | Do, 24. August 2017 - 16:26

In reply to by Wolfgang Richter

in Polen und Ungarn ist von all dem, was Sie schildern, nichts zu sehen. Da sitzen die Leute abends in den Straßencafes in ganz gelöster Stimmung und freuen sich des Lebens. Auch in Tschechien soll es nicht anders sein. Woher kommt das bloß?

Diese Länder müssen jedenfalls sehr verachtenswerte Regierungen haben, wenn man die Kommentare unserer und der Politiker in Brüssel hört. Ist ja auch wirklich nicht normal, das zu tun, was das eigene Volk möchte.

Michael Sander | Fr, 18. August 2017 - 12:07

Wenn es um die Bekämpfung von Rechtsextremismus geht, ist der Staat nicht zimperlich.
Warum wird der islamische Extremismus nicht genauso behandelt?

Eben nicht; weil wie im Anfang des Textes beschrieben , man will es NICHT benennen. Es könnte ja sein, dass es Menschen gibt die darin einen Zusammenhang zwischen diesen Taten und dem Islam erkennen und genau das will man allen Mitteln verhindern. Gerade Deutschland ist exemplarisch für dieses "nicht wahrhaben wollen". Das ist doch auch der Grund weshalb Islamkritiker totgeschwiegen werden. Wo hört man die Stimmen von Hamed Abdel Samad, Bassam Tibi, Jörg Baberowski ,T. Sarrazin, Imad Karim etc. Alle in DE in der Versenkung verschwunden. Zum Glück dürfen sie z.B. in der Schweiz noch auftreten und publizieren. Wohin diese Politik führt sieht man ja. Aber eben wiederum nur wenn man es sehen will.

In der Versenkung verschwunden sind sie nicht, mit Ausnahme der Frau Hirsli, die sich aus Gründen der persönlichen Sicherheit in einen us-amerikanische Großstadt zurück gezogen hat. . Man müßte die anderen eigentlich an ihren polizeilichen Begleitschutzn erkennen, ohne den sie sich in der Öffentlichkeit Dank ihrer Kritik am Islam zum Schutz vor deren Interessenwahrern nicht mehr ungefährdet aufhalten können. Gleiches gilt für die alternative Moschee der Frau Ates in Berlin, die nur unter Polizeischutz betrieben werden kann. Und unsere MSM samt Politik u. viele Otto-Normalos, Befürworter einer angeblich so schönen bunten Welt nehmen daran keinerlei Anstoß? Wo sind die vom GG u. gesellschaftlichen Selbstverständnis bis vor Jahren noch üblichen Freiheitsrechte
für alle geblieben? Und auch das wird von einer Mehrheit, die vermutl. im Sept. auch für eine Fortsetzung der akt. Politik stimmen wird, zustimmend akzeptiert !?!

Sepp Kneip | Fr, 18. August 2017 - 12:11

Ich habe heute eine Grafik von Wikipedia über die Häufigkeitsentwicklung von Terroranschlägen gesehen. Die Terroranschlagskurve spricht Bände, da sie genau ab dem Zeitpunkt der Merkel'schen Grenzöffnung nach oben schießt. Diese Kurve sollte die AfD auf einem Wahlplakat zeigen. Ein Plakat, das überall aufgehängt werden sollte und jeder es sieht, damit der Bürger endlich begreift, was Merkel ihm antut. Am Schlimmsten nach den vielen Toten und Verletzten sind die scheinheiligen und heuchlerichen Statements unserer Polit-„Elite“. Da lobe ich mir Trump, der Klartext spricht und der weiß, wie man mit dieser Geißel der Menscheit umzugehen hat. Nur bitte nicht wieder Merkel wählen, die im Auftrage der Clique um Soros und Genossen mit ihrer Offenen-Grenzen-Politik bewusst ein solches Chaos anrichtet, auf dem dann die von diesen Herrschaften vorgesehene Neue Weltordnung errichtet werden soll. Meine letzte Hoffnung liegt wirklich beim Wähler und bei Trump.

Wenn wir gemeinsam auf die Ebene der Befürchtungen oder Verschwörungstheorien gehen würde ich Ihnen nicht widersprechen können, aber darlegen könnte ich es nicht, verifizieren schon gar nicht.
Sagen könnte ich Ihnen, dass MIR Frau Merkel als Politikerin so suspekt ist, ihre Entscheidungen so merkwürdig herbeigeführt scheinen und dabei so gravierend in die Kassen und Gemütsstände Deutschlands eingreifen, dass ich wirklich und wahrhaftig die AfD akzeptiere.
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich einmal eine evtl. auch nationale, aber auch bürgerliche und innerkonservative Opposition gegen die CDU/CSU unter Merkel seitens der Bevölkerung für gegeben erachten würde. Gegen die Grünen und Linken hilft der SPD auch kein Kraut, sondern politische Profilierung und Koalitionen.
Sowenig Transformation von Souverän zu Regierung war lange nicht?
Wieviel Zeit bleiben Frau u. Mann aus dem Artikel von Lisa Greiner SPON für Politik?
Für mehr Demokratie, Kultur und Verantwortung.

Karin Zeitz | Fr, 18. August 2017 - 12:18

werden Übergriffe muslimischer Männer in Deutschland von den öffentlich-rechtlichen Medien als “Einzelfälle psychisch gestörter Menschen“ dargestellt. Nur dann, wenn es zu viele Zeugen gibt, wird eingeräumt, dass es einen extremistischen oder soziokulturellen Hintergrund gibt. Daher kann der gutgläubige Zeitungsleser weiterhin beruhigt in die Zukunft schauen und am Wahltag treu und brav seine Kreuzchen bei der CDU machen und die Migrationspolitik befürworten. Eine 3-tägige Staatstrauer für die Opfer des Anschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt? Aber doch nicht in Deutschland, da verschweigt man sogar die Namen der Opfer. Dass jeder ohne Personalpapiere in Deutschland einreisen kann, aber das Land später nicht wieder ohne solche verlassen darf ist ein Treppenwitz in der deutschen Geschichte.

Dabei ist das nicht ganz verkehrt, sehr viele muslimische Männer-auch Frauen- sind psychisch gestört, weil die muslimische Kultur genau das hervorruft. Wenn eine Religion zu einem Gefängnis wird, seelisch wie körperlich, und man hat keine Möglichkeit, da raus zu kommen,macht das krank.
Das gilt natürlich auch für andere Systeme.

Gerhard Hellriegel | Fr, 18. August 2017 - 12:22

Wenn jemand von Soldatenhand stirbt, ist er dann weniger tot? Wenn jemand an Hunger verreckt, dann bestimmt? Wenn jemand an Kollateralschäden "betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit" zugrunde geht, dann merkt er das nicht so? Und wem "entspringt dieser Terror", das muss doch "klar benannt" werden. Ich bin gespannt.

Christoph Kuhlmann | Fr, 18. August 2017 - 13:09

Eine ethnisch-religiöse Parallelwelt in der laut einer englischen Studie ca. 20%-25% der Menschen die Scharia für wichtiger halten als die Gesetze des Landes in dem sie leben birgt ein hohes Risikopotential für die Gesellschaft, die sie beherbergt. Ich weiß nicht, ob sich diese Zahlen auf Spanien oder Deutschland übertragen lassen, jedoch fragt man sich wie dieseMenschen integriert werden sollen, die teilweise bereits in der zweiten oder dritten Generation im Lande sind und einen atavistischen Rechtskodex, der Amputationen, Steinigungen und Auspeitschungen als Strafe vorsieht einer rechtsstaatlichen Ordnung vorziehen, auf die viele sich berufen um Einwandern zu können. Es ist diese zugelassenen Doppelmoral, welche dieses Ausmaß an Terrorismus erst ermöglicht. Das salbungsvolle Gerede der Kommentatoren und Politiker wird vor diesem Hintergrund zur hohlen Phrase. Sie könnten etwas tun. Nämlich die Werte der Aufklärung auch bei Zuwanderern durchsetzen.

...Herr Kuhlmann,
Saudi-Arabien mit seiner fundamentalistischen, wahabitischen Staatsreligion ist sehr beteiligt an dieser Doppelmoral. Alles, was Sie als atavistisch aufzählen, findet sich dort.
Aber Saudi-Arabien ist Partner des Westens. Mit saudischem Geld werden Moscheen im Westen gebaut, wird für den wahabitischen Islam geworben, werden wahabitische Imane ausgebildet und in den Westen geschickt. Und der Westen liefert diesem unmöglichen Land auch noch Waffen...
Alles mit Billigung westlicher Regierungen und Präsidenten.
Die selben Regierungen und Präsidenten heucheln dann nach einem Anschlag "Betroffenheit" und versprechen der Bevölkerung in Zukunft Sicherheit.

ein interessantes Thema an, Herr Armbruster. Saudi Arabien und Waffen.

Saudi Arabien hat den viertgrößten Militäretat dieser Welt. Ein Land mit grade mal 3o Mio. Menschen. Wenn soviel Geld im Spiel ist, drückt man doch gerne mal alle zur Verfügung stehenden Augen zu. Meinen Sie nicht auch? Die Saudis produzieren zwar ein bißchen Kleinmunition, aber die richtigen Brocken kommen aus dem Westen. Ich würde sagen 95 % eher mehr.

In Deutschland beträgt die Zahl derer, die die Scharia über Landesrecht stellen,laut einer Studie 47 %. Laut Hamed Abdel Samad, dem größten Kritiker des Islam in Deutschland, sollte man eher von 70 % bis 80 % ausgehen, da die Muslime bei Befragung vielfach nicht die Wahrheit sagen würden.

Albert Schabert | Fr, 18. August 2017 - 13:11

Die Wurzel liegt aber im Koran.Dieser rechtfertigt,ja fordert,das Töten Ungläubiger.Es bringt keinen Erfolg den einzelnen Moslem anzugreifen,man muß den Koran angreifen.
Es kann nicht "Gottes Wille" sein, Menschen mit anderm Glauben zu töten.Zumindest hier liegt der Koran falsch.Das den Muslimen zu bei zubringen ist Sache deren Vorbeter.Darauf sollten wir nicht nur drängen,das muß man Ihnen vorschreiben.

wenn Ihr auf Religionen schaut, schaut auf deren Frauen und Ihr bekommt ein Gefühl dafür, wes Geistes Kind sie ist.
Wir haben in Europa die Inqisition und die Hexenverbrennungen besiegt auch durch mutige Gläubige.
Der Islam wird sich korrigieren oder er ist meines Erachtens in Europa falsch am Platze.
Es tut mir leid, dass Europa all den im Namen des Islam Geschundenen nicht subito helfen kann.
Gerechte Kriege bringen neues Unheil.
Diplomatie und Asyl für die Islam Verfolgten in der Türkei und Afrika, soweit Europa sich darüber verständigt.
Europa ist nicht politische Unfähigkeit wie m.E. Merkel sondern Freiheit des Menschen IN der Religion.

Maik Harms | Fr, 18. August 2017 - 13:12

Alle westlichen Verfassungen garantieren die Religionsfreiheit, gut, aber das setzt ein westliches Verständnis von Religion voraus, nach dem die Religion sich auf das Religiöse beschränkt (Götter, Jenseits) und nicht auf Staat, Politik, Wirtschaft, Mode, Ernährung übergreift. Dieses Religionsverständnis ist Ergebnis der Aufklärung und wird naturgemäß nicht von Religionsgemeinschaften voll geteilt, die nicht durch das "Säurebad" Aufklärung gegangen sind und sich weiterhin im Besitz der einzigen Wahrheit wähnen. Einige Anhänger dieser (faschistisch-totalitären?) Lehre halten den Spagat zum modernen Leben nicht aus und drehen erst geistig, dann im Alltag durch: Terroristen.
Gut, dass wenigstens ein Presseorgan die religiöse Fundierung dieses Terrors benennt.

Torsten Knecht | Fr, 18. August 2017 - 13:45

Grenzsicherung: effektiv und präventiv.

Prävention muss vor reaktiven Handeln kommen. Tote kann man nicht wieder lebendig machen aber durch Prävention verhindern.

Diese einfache Logik scheint Merkel nicht drauf zu haben, warum auch immer!

Schlimmer noch, sie sitzt die Sache aus u. befasst sich lieber, als Mutti aller Migranten, mit dem Potential von Menschen anderer Kulturen u. nicht mit den Bürgern im eigenen Land.

Christian Künzi | Fr, 18. August 2017 - 13:50

Die Ursache ist der Islam, alles festgelegt im Koran. Die praktische Umsetzung von Terror haben die Palästinenser im letzten Jahrhundert mit dem Mordanschlag gegen vollkommen unschuldige Menschen - dem Terroranschlag gegen die Swissair Maschine mit dem Absturz in Würenlos. Jeder Terroranschlag wurde als erstes in Israel durchgeführt: Bombenterror in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants, bei Familienfeiern, gegen Zivilisten, Autoanschläge. Und die Welt hat zugeschaut, suhlte sich im Wohlfühlmodus, pflegte das Harmoniebedürfnis und züchtete so die Ausbreitung des Terrors. Durch passives Verhalten, durch leere Worte, durch Toleranz gegen der Intoleranz, durch dümmliche Sprüche ("der Islam gehört zu Deutschland" usw.). So gelang es den Palästinensern ihre Gewalt in den Westen zu exportieren - Weltweit. München, London, Madrid, New York, Paris, usw. überall. Dagegen gab es von den Muslimen weltweit keinerlei Proteste. Ausser Worthülsen (fühlen mit den Opfern bla,bla)- nichts!!

Sie sind der erste, ders gemerkt hat, denn den bösen bösen
Israelis gebührt es ja, dass sie terrorisiert werden, und wenn sie sich wehren, werden sie noch geprügelt, sind ja sebst dran Schuld, wenn sie eine kleine Ecke auf der Welt haben wollen, wo sie frei leben können.

Lutz Schnelle | Fr, 18. August 2017 - 13:52

Fanatisierte Muslime oder fanatisierte Araber, Marokkaner, Syrer, Nigerianer ..?

In den Berichten versteckt sich stets die Generalverdächtigung.

Hat schon jemand die Wir sind entsetzt-App eingespielt? Die ist nicht sehr groß, weil sie eine Endlosschleife hat.
Ghostwriter haben in unseren Tage wenig zu tun.

Der IS ist entstanden nach der Neuordnung des Orient druch die Ölförderländer Amerika, England, Frankreich. Die Araber waren mit den Grenzziehungen nicht einverstanden und der Widerstand begann.
In Diplomatenkreisen weiß man das und sagt: der IS sei der militante Arm der Globalisierungsgegener.

Wir müssen auch reden.

Volkmar du Puits | Fr, 18. August 2017 - 14:08

Ihr Artikel zeigt, wie sehr die Realität die Reflexionsmöglichkeiten des Feuilletons übersteigt. Sie schreiben: "Es sind zunächst die Muslime selbst, die in ihren Reihen gegen gewalttolerierende, gewaltverherrlichende Tendenzen vorgehen müssen." Machen sie nicht, zumindest mehrheitlich nicht. Und nun? Sie schreiben: " Der freiheitliche Staat muss die Bedingungen schaffen, damit seine Bürger frei und sicher leben können. Er muss garantieren, dass der öffentliche Raum von jedermann jederzeit ohne Gefahr für Leib und Leben betreten werden kann." Macht er nicht, und seine Vertreter sagen deutlich: wird er auch zukünftig nicht machen. An wen richtet sich Ihr Artikel eigentlich und welche Handlungsempfehlungen sind damit verbunden?

Heidemarie Heim | Fr, 18. August 2017 - 14:33

Mit Weh im Herzen,verdüsterter Seele und einem
mittlerweile unbändiger Wut geschuldeten Ohnmachtsgefühl kämpfend frage ich mich, was
geschieht,sollten wir uns "Phase III " nähern,die abseits politischer Vorgaben und Aufrufe zu der fortzusetzenden Munterkeit,folgt.Wieviel sinnloser
Tod und Versehrtheit durch Terror, in der Mehrzahl
dem nichtgenannten Adjektiv geschuldet, ertragen
die Bürger Deutschlands und Europas,bevor es
in Eskalationen gipfelt,die so "lebensweltlicher"
Natur sind, wie sie sich Politik und Handelsblatt-
Kommentatoren ganz bestimmt nicht wünschen?!
In der Tat wird es insbesondere die sicher nicht
leichte aber unabdingbare Aufgabe der bei uns
und in ganz Europa lebenden Muslimen aller
Glaubensrichtungen sein,die "Übeltäter aus ihrer
Mitte" zu identifizieren und zu entfernen.Auch und
besonders im Sinne einer Aufrechterhaltung der
Glaubwürdigkeit ihrer Religion und des Friedens
unserer Gesellschaft.Unsere Politik und die Medien
haben bisher versagt. MfG

Bernd Fischer | Fr, 18. August 2017 - 14:51

wenn von der Politik die Krokodilstränen getrocknet sind, werden wir von den Journalisten
( Cicero ausgeklammert ) die Güldenen Regeln wieder vorgesetzt bekommen.
Das hat nichts mit dem Islam zu tun.
Das hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun.
Das hat nichts mit der Ausländerpolitik der Bundesrepublik zu tun.
Das hat nichts mit den offenen Grenzen zu tun.
Das hat nichts mit Frau Merkel zu tun.
Das hat nichts mit der EU zu tun.
Das hat mit der Politik des Westens gegenüber der Zweiten, Dritten oder gar Vierten Welt zu tun.
Das hat mit Alltagsrassismus zu tun (außer dem der Einwanderer).
Das hat mit der Schere zwischen Arm und Reich zu tun.
Das hat mit der fehlenden Willkommenskultur zu tun.

Tomas Poth | Fr, 18. August 2017 - 15:41

Ließt man den Koran, so kommt er in vielen Suren absolutistisch, autoritär und totalitär im Anspruch an seine Adepten daher. Mir scheint mit seinen ganzen Regelungen die auch in das tägliche Miteinander eingreifen hat der Islam viel gemeinsames mit dem was wir sonst entweder von Ideologien oder von Rechtsschulen kennen. Von daher halte ich es für völlig falsch den Islam nur unter dem Label Religion zu beurteilen. Die täglich geübten Beschwichtigungsrituale im Mainstream tragen neben den Terrorakten viel stärker zur Zerstörung unserer Demokratie bei. Die Über-Toleranz macht der Toleranz den Garaus, bis hin zur Selbstaufgabe unserer eigenen Werte.

Bernd Fischer | Fr, 18. August 2017 - 15:46

sollten wir unseren Politikern und deren Anhängern mal folgendes "laut" sagen.

Erst ratet ihr uns "das tägliche Zusammenleben immer neu auszuhandeln" , aber warum habt ihr uns nicht gesagt das wir jetzt in immer kürzeren Abständen "täglich unser Überleben aushandeln müssen"?
Warum schützt ihr uns nicht?

Mathias Trostdorf | Fr, 18. August 2017 - 15:57

Man hat alles zu diesem Thema schon viel zu oft gelesen. Gestern hörte ich erstmal. daß nun wohl auch einige der linientreuen Journalisten die ewig gleichen Politikerlnnenphrasen nicht mehr hören können.
Da der große islamulti- bzw. monokulturelle Traum in unseren Führungsetagen immer noch nicht ausgeträumt ist, und- im Gegenteil- weitere Massenzuwanderung aus dem arabischen Raum nicht nur geduldet sondern offenbar mit Familienzusammenführungen auch noch forciert wird, wird man in Europa auch mit regelmäßigen weiteren Anschlägen rechnen müssen. Den Rest besorgt die Demontage der europäischen Sozialsysteme, denn die Hunderttausende neuer Sozialhilfeempfänger auf Lebenszeit richten auf andere Weise irreparablen Schaden an.
Unsere Politik-Elite bleibt uns weiter die Antwort auf die Frage schuldig, warum wir eine für viele Originaleinwohner und Steuerzahler schlechtere Gesellschaft besser finden sollen als die gute, die wir hatten.

die hier aufgewendet werden müssen, kann man sich gut vorstellen daß sich hier Wirtschaftsinteressen mit der moralischen Überheblichkeit vermählt haben. Zahlen wird am Ende Otto Normalverbraucher, frei nach dem Motto: Ihr kriegt die Moral wir verfügen über das Geld.

Jürgen Lehmann | Fr, 18. August 2017 - 16:57

Herr Sander, man kann der Politik vorwerfen, dass sie sich wegduckt. Wir wollen jedoch auch keinen Polizeistaat – weit entfernt sind wir nicht mehr davon – aber auch dann gibt es keinen garantierten Schutz vor Mördern und Fanatikern.

Es dürfte kaum einen vernünftigen Menschen geben der den Terror nicht verurteilt

Die Feinde der Freiheit bekämpfen hört sich sehr edel an, nur ist mir zur Zeit kein Staat bekannt der dieses vorbehaltlos geschafft hätte.

Der Spruch von A. Kissler: „wer den islamistischen Terror besiegen will, der muss ihn benennen“, klingt auch sehr einfach und ist doch kaum zu unterlegen.

Nicht nur die Muslime sollten die „TENDENZEN“ in ihren Reihen bekämpfen, sondern auch wir sollten überlegen mit welchen fundamentalistischen, islamischen, Ländern wir noch weiterhin Geschäfte tätigen wollen.

Thorsten Rosché | Fr, 18. August 2017 - 17:01

Gründen sie eine Partei ! Dann hätten wir endlich eine Opposition.

Christa Maria Wallau | So, 20. August 2017 - 19:09

In reply to by Thorsten Rosché

Als ob das so einfach wäre!!!
Ich habe es hautnah erlebt, welch enorme Anstrengung es kostet, eine neue Partei zu gründen u. zu etablieren. Dazu gehören engagierte Menschen,
die ihre eigenen Interessen zunächst mal weitgehend hinter sich lassen und sich in den Dienst der Sache stellen. Dazu müssen sie sich oft treffen und sich über sehr viele Dinge einig werden, vor allem über die wichtigsten Ziele der Partei und die Wege dorthin. Das ist schwierig, weil die unterschiedlichsten Typen, Charaktere und vom Leben Gebeutelten zusammenkommen u. sich von der
neuen Partei unterschiedlichste Verbesserungen erhoffen. Immer sind auch seltsame Zeitgenossen und notorische Querköpfe darunter, die man nicht so einfach los wird; denn eine Partei muß ja grundsätzlich offen sein für alle Bürger.
Ganz zu schweigen von der BEGEISTERUNG und der OBJEKTIVITÄT, die einer n e u e n Partei aus dem Lager der etablierten Parteien u. der Medien entgegenschlägt!
Versuchen Sie es mal, Herr Rosché. Viel Vergnügen!

Peter Krämer | Fr, 18. August 2017 - 17:06

Oft war in der Vergangenheit, besonders aus dem links-grünen Lager, der Hinweis zu hören, die Täter seien ja gar keine Flüchtlinge.
Die Täter von diversen Anschlägen als auch die Gruppen "Junger Männer" in der Kölner Silvesternacht und an weiteren Orten sind eigentlich nur normale Kriminelle oder psychisch kranke Einzeltäter.
Und da die meisten schon länger unter uns gelebt haben, gibt es auch keinen Zusammenhang mit dem aktuellen Zustrom von Migranten.
Und jeder der kommen will ist natürlich Flüchtling und darf unbegrenzt bleiben und sich seinen Wohnort frei aussuchen.
Die Menschen, welche in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, werden aber schon bald auch länger hier leben und die Reihen der nicht Integrierten und Integrierbaren auffüllen und ein noch weit grösseres Potenzial der Gefährdung darstellen.
Mir drängt sich dabei die vielleicht zynische, aber nicht weniger beunruhigend Frage auf:
Wer schützt uns vor den sog. Schutzsuchenden?

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 19. August 2017 - 18:00

In reply to by Peter Krämer

stelle ich einmal folgende Überlegung an:
Welche Leute entfernen sich als erste von einem `selbst gelegten Brandherd´? Ich gestatte mir dies Bild, da sich doch die saudische Königsfamilie bester Gesundheit erfreut und dort noch nicht mit allen Mitteln irgendein islamischer Frühling ausgerufen wurde, oder irre ich"?
Dagegen verwandelt sich die Türkei evtl. in einen islamischen Gottesstaat.
Ich werde diese Überlegung im Hinterkopf behalten.
Ich kann mich irren, aber vorher wollte ich nachfragen.
In dem ganzen Zusammenhang scheint mir das Motto der "Sesamstrasse"? oder "Frag doch mal die Maus" von höchster intellektueller Brillianz "Wer, wie. was? Wieso, weshalb, warum? wer nicht fragt bleibt dumm"...

Thomas Linkspinsel | Fr, 18. August 2017 - 17:07

Was meinen Sie genau, wenn Sie schreiben, wir müssen den islamischen Terror auch als diesen benennen? Machen wir doch. Oder geht es Ihnen bei diesem Benennen um etwas anderes - um das Postulat, der Islam habe als Religion eine Nähe zum Terror? Warum soll der Staat jetzt wieder ein starker Staat werden? Ich habe - in Erinnerung an die europäische Geschichte des zurückliegenden Jahrhunderts - doch immer noch eine Höllenangst vor dem totalen Staat - auch wenn er seine Legitimation jetzt über Sicherheit sichert. Und wenn WIR UNSERE Werte verteidigen wollen, sollten wir von Guantanamo nicht schweigen! Das war der Verrat an unseren Werten - das ist die Doppelmoral, die jetzt unseren Gegnern argumentatives Kanonenfutter gibt. Ich lese in dem Artikel viel vorhersehbares - der konservative Block reagiert letztlich genauso langweilig auf diesen Terror wie der links-liberale Diskurs auch - wir sollten über UNSERE Gesellschaft reden; über unsere Zukunft und unsere Vergangenheit.

die von Ihnen apostrophierte Guantanamo-Moral durch Aufgabe unserer Kultur tauschen, nur um es dem Islam recht zu tun. Sie scheinen den Islam und den ihm innewohnenden Totalitarismus schützen zu wollen.

des Islam zum Terror wird niemand bestreiten können, denn sonst könnte sich der IS nicht auf ihn berufen. Dass das nicht zu Unrecht geschieht weiß jeder, der schon mal einen Blick in den Koran geworfen hat. In Guantanamo und im Irak-Krieg waren meines Wissens keine deutschen Truppen beteiligt, so dass wir hier wohl kaum einen Einfluss nehmen konnten. Und so viel zu unserer Vergangenheit: die heutige Rentnergeneration besteht - bis auf ganz wenige Ausnahmen - aus während des Krieges oder nach dem Krieg Geborenen und können somit nicht für die beiden Weltkriege verantwortlich sein. Die heute Jugendlichen sind die Urenkel der Kombattanten im 2. Weltkrieg. Plädieren Sie vielleicht für die biblische Racheversion: “Deine Sünden werden Dich verfolgen bis ins 7. Glied“? Daher gehe ich mit Ihnen nur darin einig, dass wir über die Dinge reden sollten, die wir ändern können: die Gegenwart und die Zukunft unseres Landes.

Ja über was soll denn nun in dieser Gesellschaft "geredet" oder doch nur ( wie immer in politischen Tantra-Kursen ) zerredet werden?
Guantamano ist bekannt, ein Unrecht na klar.
Und nun? Selbst der sogenannte "Heilsbringer" Obama, trotz vollmundiges Wahlversprechen, ist an Guatanamo kläglich gescheitert.
Also, über was wollen Sie reden?
Etwa über afghanische Flüchtlinge die sich jetzt vermehrt und gehäuft ( in Deutschland ) als Talibanen outen um eine ( berechtigte) Abschiebung zu verhindern, während unser "starkes Parlament, aber im Prinzip ein schwaches ist und willenloses Parlament ist " im gleichen Atemzug die Sollstärke der BW in AFG ( alles im Jahr 2017 passiert ) erhöht, um die Talibanen zu bekämpfen.
Wissen Sie , ich betrachte das als eine ( man möge mir das verzeihen ) schizophrene Politik aller im Bundestag vertretenen Parteien, und aller deren die in der Regierung sind, und das "Sagen" haben.
Wie der Diskurs weitergeht wird am 24.09.2017 entschieden.

August Klose | Fr, 18. August 2017 - 17:15

sehr geehrter Her Kissler würde z.B. auch bedeuten, statt von islamistischem Terror von islamischem Terror zu sprechen.

Ingrid Mueller | Fr, 18. August 2017 - 17:35

Eine liberale Moschee zu gründen ist auch nicht möglich ,ohne Bedrohung.
Welcher Moscheeverband unterstützt Frau Ates ?
Wer stellt sich hin und sagt,ja genau das wollen wir,einen Islam,der niemanden diskriminiert,der alle willkommen heisst und auch Kritik aushält.
Würde Frau Ates diese Unterstützung bekommen,lautstark,von einflussreichen Islamgelehrten,hätten die Islamisten irgendwann keine Legitimation mehr.
Aber leider geschieht genau das Gegenteil.
Mordrohungen,einfach unfassbar.

Manfred Steffan | Fr, 18. August 2017 - 22:43

In reply to by Ingrid Mueller

... gibt es diese "lautstarke Unterstützung von einflussreichen Islamgelehrten" nicht? Könnte es sein, dass Frau Ates und andere, die wir als Beispiele für einen mit dem freiheitlichen säkularen Staat kompatiblen Islam sehen, nur ein paar Sektierer im Verhältnis zur muslimischen Mehrheit sind?

Tanja Seibold | Fr, 18. August 2017 - 23:40

In reply to by Ingrid Mueller

Dass Frau Ates von einem Moscheeverband Unterstützung erhält, werte Frau Müller, dürfen sie ruhig ins Reich der Fabeln schieben. Dass aber diese mutige Frau von einigen (wenn auch nur sehr wenigen) Muslimen Unterstützung erhält, stimmt schon, und sie hat es selbst auch bestätigt. Nur, die meisten Muslime haben berechtigte Angst, sich öffentlich zu einem liberalen und frauenfreundlichen Islam zu bekennen, was ich angesichts von Fatwas und Morddrohungen irgendwie auch verstehen kann.
Gar nicht verstehen kann ich aber unsere Politiker aller Couleur im dt. Bundestag: Nicht ein einziger hat den Mut und unterstützt Frau Ates in ihrem Bestreben, einen freien und vor allem grundgesetzkonformen Islam anzubieten! Vielmehr machen sie einen Kotau vor den Erfüllungsgehilfen (DiTiB) einer frauendiskriminierenden, rückwärts gerichteten Ideologie und machen sich so mitschuldig am Verscherbeln unserer hart erkämpften Grundwerte. Daher meine Schlussfolgerung: Feiglinge abwählen am 24.09.2017!

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 19. August 2017 - 18:55

In reply to by Ingrid Mueller

nur noch "angewidert".
Der Islam hat in Deutschland m.E. nicht das Recht, ihm missliebige Glaubensangehörige nach seinen Statuten anzugehen.
Bedauerlich, wie unsere Gastfreundschaft mit Füßen getreten wird.

helmut armbruster | Fr, 18. August 2017 - 18:00

Israel hält sich bei der Terrorbekämpfung im eigenen Land an die jahrhundertealte Maxime "Terror kann man nur mit Terror bekämpfen".
Die Mittel sind: Sippenhaft, Kollektivstrafen, Häuser sprengen, Gefängnis u. Verhaftung ohne richterliches Urteil usw...
Israel hat Erfolg damit.
Die westliche Staatengemeinschaft akzeptiert das israelische Vorgehen weitestgehend. Proteste gibt es kaum, obwohl manches im Grenzbereich liegt.
Zur Rechtfertigung wird das Existenzrecht Israels bemüht.
Und jetzt wird es paradox.
Was im Falle Israels akzeptiert wird, ist in Europa nicht einmal diskussionsfähig. In Europa werden Terroristen und ihre Mitläufer behandelt, wie wenn sie normale Kriminelle wären, also mit Unschuldsvermutung u. Respektierung der Menschenrechte und allem, was daraus folgt.
Hat Europa kein Existenzrecht?
Macht es etwa einen Unterschied, ob die Terroropfer Israelis oder Europäer sind?
Ich finde es gibt einen solchen Unterschied nicht und dass wir von Israel lernen sollten.

claudie cotet | Fr, 18. August 2017 - 18:35

BERLIN?
habe ich nur getraeumt?

Jörg Meyer | Fr, 18. August 2017 - 18:40

Es bleibt leider dabei, dass es auch Sache der moslemischen Gemeinden ist, den unbestreitbaren Sumpf von Sympathisanten auszutrocknen. Es ist aber beim besten Willen nicht möglich, die Terrorismusfrage von der der Immigration zu trennen. Die Grenzöffnung Merkels, die bis heute Hunderttausende Flüchtlinge und noch mehr Wirtschaftsmigranten aufs Mittelmeer lockt, hat zur säuberlichen Verteilung hunderttausender junger Männer aus sämtlichen Krisengebieten bis ins letzte deutsche Dorf geführt. Alles ohne jede sinnvolle Sicherheitsüberprüfung, wo meist nicht einmal die Identität der Migranten bekannt war. Es ist perfide, diese Verantwortung jetzt den durch die Masse völlig überforderten Sicherheitsbehörden aufzubürden. Wenn Frau Merkel ehrlich wäre, würde sie zugeben: Sie nimmt für ihr "freundliches Gesicht" Opfer in Deutschland in Kauf.

Lieselotte Bauer | Fr, 18. August 2017 - 18:48

Sehr guter Kommentar, treffende Argumente, Herr Kissler!

Michael Bartels | Fr, 18. August 2017 - 18:57

NTV N24 usw. Berichten in den News:"In ganz Europa ist man vor Anschlägen nicht mehr sicher".

Die Wahrheit: Osteuropa ist eins der sichersten Urlaubsgebiete weltweit. Westeuropa eher das Gegenteil.
Aber warum sollten die Massen darüber nachdenken, wo doch in der EU über finanzielle Strafen gegen diese "Safe States" debatiert wird.

Frank Bauer | Fr, 18. August 2017 - 21:46

Ja, die Abwehr steht. ZON brachte gleich heute vormittag einen Artikel "Gewalt gegen Muslime nimmt zu in Deutschland". Um unangenehme Fragen nach dem "Adjektiv" erst gar nicht aufkommen zu lassen. Aus dem Artikel: "Demnach seien im ersten Quartal 16 Personen verletzt worden – deutlich mehr als im ersten Quartal, in dem zwei Personen verletzt wurden." Und dies wenige Stunden nach einem muslimischen Anschlag, bei dem 13 Personen getötet und hundert verletzt wurden". Und bald schon werden die ersten Relativierungsartikel erscheinen, die uns die ungleich größeren Gefahren des Straßenverkehrs vor Augen halten.

Torsten Knecht | Fr, 18. August 2017 - 22:18

... Herr Hofer oder war es Frau Merkel selbst verkündete, als Reaktion auf den Anschlag in Barcelona, sinngemäß:

"Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen!"

Hallo Frau Merkel, um Freiheit geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass unkontrollierte und illegale Einwanderung auch Terror einschließt.

Ihre Reden auf Freiheit (=neoliberale Freizügigkeit) machen Tote nicht wieder lebendig! Aber mit Prävention = Grenzsicherung lassen sich Tote vermeiden!

Die Zeit der Durchhalteparolen ist vorbei. Der Staat ist in der Bringschuld seine Bürger zu schützen u. Sie sind verantwortlich, Schaden vom Volke abzuwenden und nicht anzurichten.

Robert Müller | Sa, 19. August 2017 - 08:25

Das Problem derartiger Artikel ist, dass die die sich ändern sollen, ihn nicht lesen. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass die aus dem Maghreb stammenden Täter den Cicero lesen? Wer ist also der Adressat dieses Artikels? Sicher auch kein AKP-Funktionär, der guckt eher Satellitenfernsehen. Wahrscheinlich auch kein Wähler der Grünen, der nach dem Lesen seiner Partei Druck macht endlich den Widerstand gegen eine leichtere Abschiebung in den Maghreb zu beenden. Eher ist es so, dass hier die hierzulande durchschnittliche Meinung zu dem Vorfall abgebildet wird, sprich es ist das Echo in der Echokammer.

Rudi Hamann | Sa, 19. August 2017 - 09:59

Wenn man bedenkt was Jesus gepredigt hatte ist das Resultat dessen, was im Mittelalter praktiziert wurde, gespenstisch gewesen. Wenn es keine Leute wie Luther und andere Aufklärer gegeben hätte, würde hier das gleiche Chaos der gleiche Rückstand herrschen wie in muslimisch geprägten Ländern. Ein elementares Werkzeug der Religionen ist es ihre Gläubigen mit Angst zu zu manipulieren, wenn du nicht.... dann kommst du in die Hölle, wirst als Ratte wiedergeboren oder anderen Schwachsinn. Ich wurde 1968 konfirmiert, ich kann mich bewusst an keinen Mitkonfirmanden erinnern, der überhaupt an Gott geglaubt hatte. Es war eben üblich diesen Weg zu gehen. Ich höre häufig im DLF die Sendung Tag für Tag, was einem dort berichtet wird, bestätigt nur meinen großen Zweifel am Glauben.

Jacqueline Gafner | Sa, 19. August 2017 - 10:43

und muss man entsprechend "bewerben", egal aus welchen Motiven sie vorgeben zu handeln. Die schärfste Waffe, die es gegen solche Figuren gibt, ist ihre Armseligkeit öffentlich anzusprechen und ihr "Heldentum" als das zu entlarven, was es ist: das Eingeständnis, eine Null zu sein, die nichts geregelt bekommt und sich für das eigene Versagen auf mörderische Art zu rächen sucht, egal an wem. Und selbstredend muss der mit dem Gewaltmonopol ausgestattete Staat parallel dazu alle legalen Mittel konsequent ausschöpfen, um die rechtstreue Bevölkerung vor entsprechenden Gewaltakten zu schützen, ohne unangemessene Rücksichtnahme auf die Täter, ob die nun direkt an der Front agieren oder auf dem "Befehlshügel" stehen. Tut er das nicht, verliert er letztlich seine Existenzberechtigung, da der Schutz von Leib und Leben die mit Abstand wichtigste Grundlage für den Gewaltverzicht der Bevölkerung gegenüber kriminellen Mitgliedern einer jeder staatlich geordneten Gesellschaft ist.

Daniel Kempcke | Sa, 19. August 2017 - 11:28

"Es sind zunächst die Muslime selbst, die in ihren Reihen gegen gewalttolerierende, gewaltverherrlichende Tendenzen vorgehen müssen."

Genau das wird aber nicht passieren. Und zwar weil die Mehrzahl der Muslime weltweit zwar nicht die Mittel, aber die Ziele der Terroristen teilt. Es ist bekannt, dass für die Mehzahl der Muslime ihr religiöses Recht über säkularem, staatlichen Recht steht. Insofern stellen die Terroristen für diese Mehrheit "nützliche Idioten" dar. Sie lehnen zwar selbst (durchaus glaubhaft) Gewalt ab und verurteilen diese auch. Wenn die westlichen Gesellschaften sich jedoch durch den Terror islamischen Regeln unterwerfen, kommt ihnen das sehr zupass. Deswegen fällt ihnen eine echte Verurteilung dieser Gruppen, die sie sehr wohl mehrheitlich als Teil der islamischen Gemeinschaft betrachten, auch so schwer. Um das langfristig zu ändern muss intern eine komplette Reformation der theologischen Grundlagen des Islams und auch eine Neubewertung seiner Geschichte stattfinden.

jürgen waldmann | Sa, 19. August 2017 - 13:16

Wenn schon unser neuer Aussenminister von feigen Mördern spricht , dann verharmlost er das Problem
Kein Mensch wird mit Hass geboren , hassen lernt er von den Eltern und den Erziehern , die im Fall des Islam die Priester sind . Auch ihre Gemeinschaft richtet die jungen Menschen zum Hass auf Juden und Amerikaner aus , was nur der Islam als Ideologie tut , keine Religion erzieht zum Hass .
Wir sollten diese Ideologie nicht verharmlosen , denn ihre Jugend ist bereit zum Sterben , wenn sie dabei möglichst viele von uns dabei mit nimmt .
Nicht alle Flüchtlinge sind für uns ein Gewinn .

Robert Friedrich | Sa, 19. August 2017 - 14:04

Der kleinste Marktplatz wird zukünftig mit Betonklötzen gesichert, aber wir lieben unsere offene Gesellschaft, herein spaziert.
Die Medien wissen schon, dass das Volk rufen wird "jetzt erst recht". (das Titanic Syndrom, unten läuft das Wasser herein, im Salon wird getanzt)

Gerd Bindel | Sa, 19. August 2017 - 16:06

Sehr geehrter Herr Kissler,
wieder eine treffende Analyse Ihrerseits, die - jenseits des propagierten Mainstreams - zu den wahren Hintergründen eines gesellschaftspolitischen Phänomens vordringt.
Die Betroffenheitsrhetorik, die Beschwörungsformeln von Zusammenhalt und Unbesiegbarkeit unserer freiheitlichen Lebensform öden einen durch ihre ständige - leider anlaßbezogene ("wieder einmal hat der abstrakte Terror zugeschlagen")- Wiederholung nur noch an. Die Bekundungen sind billig und zeugen nur von Rat- und Mutlosigkeit.
Mit dem gleichen Furor, mit dem rechte Ideologie, rechte Gesinnung, ja sogar schlichtes Interesse an sog. rechten Themen ( Überfremdung, Verlust der kulturellen Identität) verfolgt werden, sollte die islamistische (islamische ?) Ideologie in ihrer Verbreitung und Wirkmächtigkeit (Gläubige als Sympathisanten?) sowie die entsprechende Beschwichtigungspropaganda im gesellschaftlichen Diskurs (hier Rolle der Medien, insbes. der öffentlich-rechtlichen) angegangen werden

Andre Vogel | Sa, 19. August 2017 - 16:36

Nach jedem neuen Terroranschlag das gleiche Bild.
Bestürzte Politiker, die den Anschlag verurteilen und aufrufen, sich nicht spalten zu lassen.
Wie oft soll sich das wiederholen?
Die radikalisierten Mörder sind das Produkt einer im Verborgenen agierenden Propagandmaschinerie, die immer neue Terroristen hervorbringt. Mann muss die Terroristenausbilder, also die Hassprediger in bekannten salafistischen Moscheen verfolgen, festnehmen, in Beugehaft nehmen oder ausweisen und oder die dt. Staatsbürgerschaft aberkennen.
Terrorstaaten, die Hassprediger entsenden wie Katar oder Saudiarabien müssen isoliert werden.
Die radikalisierten Jugenlichen kann man umerziehen. Lasst uns die Ursachen bekämpfen.

Ralf Ehrhardt | Sa, 19. August 2017 - 19:06

...und auch nach dem x-ten Terroranschlag durch Islamisten die gleiche dumme Aussage von Politik und Mainstreammedien: "...da müssen wir uns wohl dran gewöhnen !" Hunderte Tote haben ja auch rein gar nichts mit ´Islam` zu tun und die Verantwortung für dies alles ist nur bei diesem sog. ´Islamischen Staat` zu suchen.

Nein! Ich will mich nicht gewöhnen. Terroristische Anschläge sind keine unabwendbaren Ereignisse. Bei konsequenter Anwendung von Recht und Gesetz hätte man die meisten Attentäter erst gar nicht einreisen lassen dürfen, hätte sie spätestens nach der 10ten Straftat inhaftieren und umgehend abschieben müssen (Amri).

Also meine Damen und Herren Politiker: Wie schon mein alter Juraprofessor sagte "Ein Blick in´s Gesetz erleichtert die Rechtsfindung!"
Nicht nur Gesetze missachten, umdeuten und verdrehen ist geil, auch Gesetze einhalten und beachten soll eine gewisse Zufriedenheit herstellen.

Also nicht nur im Inland schnüffeln; auch an den Grenzen kontrollieren!

Hans Beerstecher | Sa, 19. August 2017 - 19:09

Bevölkerung Lösungsvorschläge erwartet, dem Druck wurd die Politik nicht mehr ausweichen können. Jedes gesellschaftliche Problem sucht sich
letztlich die polische Bewegung, die bereit ist es
zu lösen. Bis hin zum Verfassungsgericht ist die
frei Religionsausübung möglicherweise fehlinterpretiert worden. Eine Lehrerin, die wegen
eines Kopftuchs vor Gericht geht, ist nicht bereit
sich in Deutschland zu integrieren. Ihr ist ihre
Koranauslegung wichtiger. Im Internet wird den
Muslimen erklärt, wie sie ihr Mädchen vom Schwimmuntericht und Schulausflug befreien können. Die muslimische Parallelgeselschaft
wird konsequent entwicklt und juristisch erstritten.
Unser liberales Grundgesetz wird dazu mißbraucht
unterstützt von unseren Gerichten.
Erstaunlich wie die Zahl kopftuchtragender Jugendlichen zunimmt. Ziel ist eine festgefügte
Parallelgesellschaft.

Andreas Wallner | So, 20. August 2017 - 04:37

Ein kleines Gedankenexperiement:

Man stelle sich vor, seit 15 Jahren gibt es in D regelmäßig Attacken und Anschläge auf Menschen.
Bei den Täter_innen gibt es ein paar auffällige Gemeinsamkeiten.

- Alter zwischen 12 und 40 Jahren
- Nähe zu einer bestimmbaren
ideologischen/religiösen/politischen Gesinnung
- wenig bis keine Integrationsbereitschaft
- Abhängigkeit von Sozialtransfers

Fall 1:
Kämen die Täter_innen aus der NPD,
was wären die Konsequenzen in Medien, Gesellschaft und Politik?

Fall 2
Kämen die Täter_innen aus der CSU,
was wären die Konsequenzen in Medien, Gesellschaft und Politik?

Fall 3:
Handele es sich bei den Täter_innen um ehemalige italienische Gastarbeiter und deren Nachkommen,
was wären die Konsequenzen in Medien, Gesellschaft und Politik?

Was würde in einem normalen Land wohl passieren?

- häufigen Demos
- Gesetzesverschärfungen
- Zuwanderungsstopp
- breite gesellschaftliche Diskussionen

Ruth Falk | So, 20. August 2017 - 10:59

diese Verbrecher leben von der Propaganda. Die Medien aller Sorten haben uns alle zu Voyeuren gemacht (Handy bei Verkehrsunfällen erzeugen Staus), und die Terroristen nutzen das aus, um die Angst zu potenzieren!
Die Berichterstattung sollte sich nur auf trockene Tatsachen beschränken, und Namen und Fratzen der Verbrecher müssen aus den Medien verbannt werden. Ich wage sogar zu behaupten, dass, wenn die Mörder nicht wie Filmstars berühmt würden, etliche sogar ihre Taten unterlassen könnten, ihr Ego wäre dann nicht belohnt.

Michael Fischer | So, 20. August 2017 - 12:12

"Das neutestamentarische „Schafft den Übeltäter fort aus eurer Mitte!“ gilt auch für die dritte monotheistische Religion." (Zitat aus dem Artikel)

Wunderbar gesprochen, genauso ist es.

Leider ist dieser Übeltäter ein gewisser Prophet Mohammed, der die Anordnungen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Ungläubigen, also allen Nicht-Muslimen, angewiesen hat. Jedem sei das Quellenstudium anempfohlen, ausdrücklich auch das des Hadith, den Äusserungen und das Lebensvorbild des Propheten.

Der Islam ist in seiner Anlage gewaltverherrlichend, kriegerisch und intolerant, das lässt sich nicht wegleugnen. Das belegt auch seine ca. 1400 jährige Geschichte und sein ca. 1400 jähriger Krieg gegen Andersdenkende/-gläubige.

Den Islam zu reformieren, oder zu modernisieren hiesse, ihn massiv zu entrümpeln. Er wäre danach nicht mehr der Islam, sondern Christentum. Muslims wissen das, deswegen gibt es dieses ohrenbetäubende Schweigen von ihrer Seite zum islamischen Terror.

darunter ein Kind, lassen mich an der Figur des Mohammed erheblich zweifeln.
77 Jungfrauen im Paradies und Kopftücher für die Frauen auf Erden?
Religion geht schon von altersher m.E. anders.
Natürlich hat Christus Massstäbe gesetzt, die meiner Meinung nach nur weiterentwickelt aber nicht getoppt werden können und wurden, aber Zuwiderlaufen kann es dann auch nicht sein.
Lessing vergleicht verschiedene Achsen, deshalb sein Fehler.
Salomon mit seinem 1000 Frauen Harem gilt wohl übrigens nicht als Prophet.
Es hätte mich auch gewundert, zu weltlich...
Mohammed könnte seine Weltlichkeit zum Himmel emporgehoben zu haben.
Ich glaube, dass ein Islam als Religion evtl. erst am Anfang steht.
Im Übrigen liegt m.E. das Judentum auf einer älteren Zeitachse, wie Buddhismus, Hinduismus etc.
In den Bereichen tut sich evtl. durchaus etwas.

ingrid Dietz | So, 20. August 2017 - 15:07

Ihr Artikel war wirklich die beste, realistische und ehrlichste Berichterstattung zu diesen Terrorakt bzw. zu Terrorakten insgesamt !

Danke und weiter so.
MFG
Ingrid Dietz

(eine begeisterte Cicero-Leserin - ob online oder Papier -ich freue mich jetzt schon wieder auf meine Abo-Ausgabe)

Gottfried Meier | Mo, 21. August 2017 - 09:06

Nach den üblichen Beileidbekundungen kommt immer: "Das hat nichts mit dem Islam zu tun."

Mit was hat es denn dann zu tun?

Vielleicht will man uns auch noch erklären das "Alkohol nichts mit Alkoholismus" zu tun hat.

Die Absurditäten sind nicht mehr aufzuhalten.

Oder vielleicht doch im nächstenMonat?

Giesela Kramski | Mo, 21. August 2017 - 17:08

Nachdem ich alle Beiträge gelesen habe, hoffe ich, daß der Tenor der Kommentare sich auch bei der kommenden Wahl niederschlagen wird.
Ich hoffe es, aber ich glaube es nicht.

Gerd Bindel | Di, 22. August 2017 - 22:09

Nachdem nun ein Imam, also ein Geistlicher, angestellt als Prediger in einer Moschee zur Betreuung einer Gemeinde von Gläubigen, dabei (posthum) erwischt wurde, aus leitender Position (Anführer einer Bande von Verbrechern) nicht nur den Terror geplant oder ideell abgesegnet, sondern in praktischer Mittäterschaft vorbereitet zu haben -horten von Gasflaschen, zubereiten von Sprengstoff, basteln von Bomben, deren Wirksamkeit am eigenen Leib (wohl unfreiwillig) ausgetestet wurde - bietet sich für die Charakterisierung des sog. islamistischen Terrors eine neue Sichtweise an: Terror als Mittel religiöser Propaganda für den Islam sowie zur Unterwerfung bzw. Eliminierung Andersgläubiger.

Stephan Herget | Do, 24. August 2017 - 14:09

Etwa das spanische Gerichtsgebäude niederbrennen, in dem spanische Richter entschieden hatten, von dem betreffenden Imam gehe keinerlei Gefahr aus und deshalb müsse auf seine seine Abschiebung verzichtet werden?
Ein Muslim, der auf den Ramblas oder dem Breitscheidplatz spazieren geht, ist ebenso potientielles Opfer wie jeder Christ oder Atheist.

Es gibt ebenso wenig eine Verntwortung der Muslime für den islamistischen Terror, wie es eine Verantwortung der Deutschen für den NSU-Terror gibt.
Auch wenn das passionierten Hetzern wie Herrn Dr. Kissler so gar nicht in den Kram passen mag ...

Selma Palmer | Do, 24. August 2017 - 21:53

"Sich vom Dschihad endgültig lossagen, auch wenn der Koran ihnen das Gegenteil weismachen will!"
Wir haben ja in Köln erlebt, wieviele Muslime wirklich bereit waren, sich öffentlich vom gewaltbereiten Islam und seinen Häschern zu distanzieren! Dafür aber waren gleich Tausende von ihnen zur Stelle, um lautstark zu protestieren und zu diskreditieren - allen voran die DiTiB - als Frau Ates in Berlin mit einer liberalen Moschee ein grundgesetzkonformes Angebot an die hier lebenden Muslime gemacht hat.
Herr Dr. Kissler hat den Zusammenhang zwischen Islam und Gewalt in seinem Artikel klar und unmissverständlich ausgedrückt - ohne Polemik und Hetze - auch wenn das Ihnen, Herr Herget, so gar nicht in den Kram passt ...
"Die Wahrheit liegt auf dem Platz!" sagt eine alte Fußballweisheit und die Wahrheit darüber, wie in muslimisch tradierten Ländern mit Andersdenkenden und -glöubigen umgegangen wird, können Sie jeden Tag erfahren.

Robert Müller | Fr, 25. August 2017 - 11:29

.. finde ich, dass der Imam sich beim Bombenbasteln aus versehen selbst in die Luft gesprengt hat. Ich habe bei Wikipedia nachgesehen, was für ein Titel das überhaupt ist. Es scheint so zu sein, dass das in diesem Fall die Person ist, die in einer Moschee Koranverse rezitiert und die Gesten ausführt. Das heißt, er war in irgend einer Koranschule. In Afghanistan hießen diese Leute "Taliban", weil sie aus den pakistanischen Koranschulen für afgh. Flüchtlinge kamen und die afg. Warlords besiegten. Das war ab 1994. Hierzulande würde man von "Kanonenfutter" sprechen, ausgebildet für den Dschihad. Interessant ist, dass Erdogan mit den Imam-Hatip-Schulen eine solche Reservearmee auch aufbaut, was wiederum die Frage aufwirft: welche Imame schickt uns Erdogan? Es ist daher richtig, dass sich die Politik verstärkt die aus dem Ausland nach DE entsandten Imame genau ansieht, eine akt. Forderung von Sigmar Gabriel. Schon erstaunlich wie Wahltermine auf Bundesebene Bundespolitiker "aufwecken".

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