Welthandel - Das Ende der Waffenruhe

Als Antwort auf die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2009 verständigten sich die führenden 20 Wirtschaftsnationen auf freien Handel und multilaterale Kooperation. Mit dem Brexit und der neuen US-Regierung zerbricht nun dieser Konsens – mit fatalen Folgen. Schuld daran haben auch wir Deutschen

Containerschiff im Hamburger Hafen
Die Weltwirtschaft ist immer noch auf der Intensivstation und hängt am Tropf des billigen Geldes / picture alliance

Autoreninfo

Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Zuvor war Stelter von 1990 bis 2013 Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group (BCG), zuletzt als Senior Partner, Managing Director und Mitglied des BCG Executive Committee. Heute berät Stelter internationale Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Herausforderungen der fortschreitenden Finanzkrise. Im September 2014 erschien seine Piketty-Kritik Die Schulden im 21. Jahrhundert. Sein aktuelles Buch heißt „Eiszeit in der Weltwirtschaft“.

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Im April 2009 standen die Führer der größten 20 Volkswirtschaften (G20) unter Schock. Die Pleite von Lehman Brothers lag wenige Monate zurück, Banken und Versicherungen konnten nur mit Staatshilfe gerettet werden, die Weltbörsen brachen ein. Welthandel und Produktion stürzten noch drastischer ab als nach dem Börsenkrach von 1929, der bekanntlich der Auftakt zur großen Depression war. Alles sprach dafür, dass die Welt vor einer Wiederholung der größten ökonomischen Katastrophe der Geschichte stand. Erhebliche soziale und politische Folgen waren zu erwarten.

Dieses Bild vor Augen schworen die Vertreter der G20 bei ihrem Treffen in London, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen: „Wir sind überzeugt, dass die einzige sichere Basis für weitere Globalisierung und steigenden Wohlstand für alle, eine offene globale Weltwirtschaft ist.“ Und dann konkreter: „Wir verzichten auf die Errichtung neuer Hürden für Handel und Investitionen.“ Das war ein wichtiges Signal, gelten doch die protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung Anfang der dreißiger Jahre als eine der Hauptursachen für die Tiefe und Dauer der großen Depression. Der Welthandel hatte sich in der Zeit von Januar 1929 bis Januar 1933 immerhin gedrittelt.

Depression in Zeitlupe

Die konzertierten Maßnahmen von Regierungen und Zentralbanken verhinderten eine neue große Depression. Billiges Geld der Notenbanken machte es für Schuldner leichter, ihren Verbindlichkeiten nachzukommen. Die Bilanzierungsregeln für Banken wurden geändert, um den Ausweis von Verlusten zu vermeiden. Wo nötig, wurden Banken mit Staatshilfe gerettet. Um die Realwirtschaft zu stabilisieren, wurden Konjunkturprogramme aufgelegt, in Deutschland zum Beispiel in Form der Abwrackprämie.

Dabei hielten sich die Regierungen weitgehend an die Abmachungen vom April 2008. Protektionistische Eingriffe nahmen zwar zu, blieben aber in einem vertretbaren Rahmen. Die Welt kooperierte bei der Bekämpfung der Krise.

Heute muss man festhalten: Den G20 ist es zwar gelungen, eine erneute große Depression zu verhindern, jedoch nicht zum Vor-Krisentrend zurückzukehren. In vielen Ländern der Eurozone liegt die wirtschaftliche Aktivität noch immer unter dem Stand von 2008. Überall befindet sie sich unter dem Niveau, das sich bei Fortschreibung des Vor-Krisen-Trends ergeben hätte. Selbst die USA erleben den schwächsten Aufschwung seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Weltwirtschaft ist immer noch auf der Intensivstation und hängt am Tropf des billigen Geldes. Nur durch immer mehr Schulden gelingt es, die Wirtschaft in Gang zu halten. Noch nie hatte die Welt so viele Schulden wie heute: 217 Billionen US-Dollar, was 325 Prozent des Welt-BIP entspricht.

Die Ursachen für diese schwache Erholung sind vielfältig:

1. Die Schuldenlast ist trotz tiefer Zinsen immer noch zu hoch und verringert Konsum und Investition.

2. Die Banken – vor allem in Europa – sind weit davon entfernt, wieder gesund zu sein. Es genügt ein Blick nach Italien. Der Kapitalbedarf europäischer Banken wird auf gut eine Billion Euro geschätzt.

3. Das billige Geld verhindert die Bereinigung von Fehlinvestitionen und Überkapazitäten. Viele Unternehmen existieren nur noch wegen der tiefen Zinsen, können aber nicht investieren und neue Ideen vorantreiben.

4. Im Euroraum verhindern die starren Wechselkurse eine Rückkehr zur Wettbewerbsfähigkeit für Länder wie Portugal und Italien.

5. Die demografische Entwicklung ist eine andere. Wuchs die Erwerbsbevölkerung in Europa im Jahre 2006 noch, so schrumpft sie heute. Dies bedeutet weniger Wachstum.

6. Die Produktivitätszuwächse sind geringer. Dies liegt an der Art der Arbeitsplätze, die geschaffen wurden (in den USA vor allem in einfachen Dienstleistungen) und den geringen Investitionen.

Es ist offensichtlich, dass die derzeitige Wirtschaftspolitik nicht geeignet ist, die Stagnation zu überwinden. Wir bleiben in einer Depression in Zeitlupe gefangen.

Zunehmende Unzufriedenheit

Die offensichtlichen Profiteure der Rettungsmaßnahmen sind die Finanzmärkte und ihre Akteure. Die Vermögenspreise sind weltweit deutlich gestiegen, befeuert vom billigen Geld. Die Banken können in einigen Ländern wie Großbritannien und den USA wieder schöne Gewinne machen, während die Mitverantwortlichen für die Krise nicht zur Verantwortung gezogen wurden. Dies erklärt die zunehmende Unzufriedenheit breiter Bevölkerungsschichten mit der Politik. Vom Aufschwung an den Finanzmärkten kommt wenig oder nichts bei ihnen an, die Einkommen stagnieren und eine wirkliche Erholung der Wirtschaft ist nicht in Sicht.

Das Votum für den Brexit und der Sieg Donald Trumps sind in diesem Kontext zu sehen. Es ist verlockend, die Schuldigen im Ausland zu suchen. In der EU, die den Briten zu viel reinredet und Geld kostet oder in den anderen Ländern, die sich mit unfairen Praktiken Vorteile im Handel verschaffen. Gerade Deutschland gerät dabei immer mehr in den Fokus der Kritik. Schon vor seiner Wahl hatte Donald Trump Deutschland und China für die erheblichen Handelsüberschüsse gerügt, während die englische Presse Deutschland vorwarf, sich mit dem Euro unfaire Vorteile zu verschaffen und die EU und die Eurozone zum eigenen Vorteil zu dominieren.

Exportieren nicht immer richtig

Unschuldig an diesen Vorwürfen sind wir nicht. Schon vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle erklärt, dass die einseitige Exportorientierung nicht in unserem Interesse ist, weil, wer viele Waren exportiert, auch viel Geld ans Ausland verleiht. Letzteres ist in einer Welt mit zu vielen Schulden keine gute Strategie. Fast noch schlimmer ist, dass diese Handelsüberschüsse den anderen Ländern Kaufkraft entziehen. Vergangenes Jahr immerhin in Höhe von 8,6 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Dies widerspricht den Regeln der EU, die eine Begrenzung auf maximal sechs Prozent vorsehen und dem Geist der G20-Vereinbarung von 2009, die deutlich festhielt, dass kein Land auf eine Förderung der Exporte setzen sollte.

Natürlich gibt es viele Gründe für die deutschen Exportüberschüsse: die Struktur unserer Industrie (vor allem Maschinenbau und Automobil), die Qualität der Produkte und der Fleiß der Mitarbeiter. Es gibt aber auch den Vorteil eines Euro, der die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb des Euroraumes sichert und deutlich schwächer ist, als es eine Deutsche Mark wäre. Und die Folgen einer Politik, die zu viel spart und zu wenig investiert.

Der Sündenbock für Populisten

So sind wir der ideale Sündenbock für die Populisten in aller Welt, die als Folge der ungelösten Krise mit dem Versprechen an die Macht kommen, „XX wieder groß zu machen“. Nationalistische Strömungen können in diesem Umfeld weiter gedeihen, auch in Europa, wo es immer mehr Politiker gibt, die in einem Austritt aus dem Euro die Lösung für die wirtschaftlichen Probleme ihres Landes sehen. Italien ist dabei der prominenteste, aber keineswegs der einzige Kandidat.

Werden die USA die Welt wie schon in den dreißiger Jahren in einen Handelskrieg führen? Schließlich sind neben Deutschland auch Japan und China im Visier sowie alle Unternehmen, die nicht in den USA produzieren. Noch ist es nicht soweit, aber die Gefahr ist groß. Deshalb sollte die deutsche Politik die Herausforderung angehen und endlich das tun, was sie schon lange hätte tun müssen: mehr im eigenen Land investieren.

Hanno Dammann | Mo, 6. Februar 2017 - 10:57

Zu den "offensichtlichen Gewinnern" zählen auch Politiker. Diese haben nämlich, dadurch dass ihre Zentralbänker die Krise einfach durch Gelddrucken aufgeschoben haben, mit den wirklichen harten Folgen nicht leben müssen.
Wären überschuldete Marktteilnehmer pleite gegangen (und hätten deswegen auch viele staatliche unwirtschaftliche Programme eingestellt werden müssen), dann wäre staatliche Mitschuld offensichtlicher gewesen.
Während nun die Banker wenigstens gehasst werden, so spielen sich die Politiker als die Retter der Welt auf.
Ich kann nur jedem raten, sich volkswirtschaftliche Grundlagen über die 'Österreichische Schule der Ökonomie' anzueignen. Ansonsten wird man die Ursache von Krisen und die Vorzüge des Freihandel nie verstehen. Denn wer glaubt, bei innderdeutschen Steuern von 70% und einer Staatsquote von 50% könnte man von "internationalem" Freihandel sprechen, der hat nix verstanden.
"Die Politik" soll nicht in Deutschland investieren, sondern UNS die Freiheit geben!

Sepp Kneip | Mo, 6. Februar 2017 - 11:07

Es war wohl einer der größten Fehler einen Mitverursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2009 zum EZB-Präsidenten zu machen. Mit seiner billigen Geldschwemme hat er bisher die Probleme nur zu gekleistert, aber nicht gelöst. Zudem hat er die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht. Die Menschen spüren das und wählen entsprechend. Auch in den USA. Die Wahlergebnisse in Europa bleiben abzuwarten. Ereignisse wie der Brexit weisen darauf hin, dass es ähnlich laufen könnte. Geordneter Freihandel ist und bleibt gut. Aus dem Ruder laufende Globalisierung in Verbindung mit einem ausufernden Multikulturalismus, wie er von gewissen "Eliten" angestebt wird, wirkt zerstörerisch. Der Wahlausgang in den USA sollte eine Lehre sein.

Jacqueline Aubuchon | Mo, 6. Februar 2017 - 11:11

widerspricht es sich ökonomisch nicht, staatliche Investitionen für die Große Depression verantwortlich zu machen, aber gleichzeitig neue staatliche Investitionen in Deutschland zu fordern?
Könnte man nicht die Wirtschaft entlasten, indem man sowieso unnötige Gleichstellungsbeauftragte feuert oder den Staatsmedien ihr Budget von 9 Mia. Euro kürzt? Könnten wir nicht die Asylindustrie privatisieren oder auch Privatschulen aus teurer staatlicher Kontrolle entlassen?

Christa Wallau | Mo, 6. Februar 2017 - 11:31

Ich stimme Ihnen zu, Herr Stelter:
Wenn man sich schon verschuldet, dann nicht dafür, daß man für die Schuldner auch noch bürgt,
wie dies für Deutschland in der real existierenden EU der Fall ist. Das kann auf Dauer nicht gutgehen. Die gewaltigen Außenstände, die in einer Exportwirtschaft nun mal am Ende übrigbleiben, treffen den Gläubiger am meisten.
Das "billige" Geld, das zur Zeit noch auf die Euro-Zone herabregnet, sollte daher für die Infrastruktur in Deutschland ausgegeben werden: Straßensanierung, sozialer Wohnungsbau etc.
Die Zeiten dafür werden nicht besser.
Wie es aussieht, läuft alles darauf hinaus, daß die sog. Globalisierung an ihre Grenzen
stößt und jeder Wirtschaftsraum sich auf seine
eigenen Interessen besinnt - ob dies nun vernünftig ist oder nicht.
Da in der Eurozone gar keine Einigkeit in
den allermeisten Fragen besteht, ist s i e die gefährdetste von allen. Und Deutschland als
der Zahlemann Nr. 1 mittendrin!
Da könnte es bald "aus mit lustig" sein.

Frau Wallau,
war die Erfindung, die Zahlen einfach noch zu vergrössern.
Deshalb ist Ihr Satz
"Wie es aussieht, läuft alles darauf hinaus, daß die sog. Globalisierung an ihre Grenzen stößt und jeder Wirtschaftsraum sich auf seine
eigenen Interessen besinnt - ob dies nun vernünftig ist oder nicht."
sehr gut, und zum Ende hin falsch. Es ist in jedem Falle vernünftig, keinen Freihandel mit Staaten zu beginnen, mit denen dieser nicht 'auf Augenhöhe' möglich ist.
Bei 63€ Mindestlohn im Monat für Textilarbeiter in Bangladesh kann nur einer gewinnen: der Konsument in einem Hochlohnland, der unbedingt 100 T-Shirts im Schrank hängen haben 'muss', weil er die spottbillig einkaufen kann.
Nach einiger Zeit ist das aber vorbei, weil dann jemand irgendwo in den Entwicklungsländern auch den Job desjenigen machen kann, der eben noch 100 T-Shirts für nix kaufen konnte. Und der dann wiederum irgendwo prekär arbeiten muss, oder 2 Jobs, oder ... .
Das ist zwangsläufig so, wenn man nachdenkt.

Rudolf Weissmueller | Di, 7. Februar 2017 - 08:04

In reply to by Uwe Dippel

Meine Worte Herr Dippel!
Das was sie hier anzeigen ist ganz genau der wunde und tötliche Punkt des derzeit bestehenden Welthandels . Ich denke man muß noch nicht einmal studiert haben um dies bei näherer Betrachtung zu erkennen .
Aber es passt zu der Mentalität unserer Spezie . Und erst wenn sich diese Art von Freihandel selbst erwürgt hat . Wird man zwar nicht groß nachdenken aber andere Wege gehen . Müssen . Soziale Marktwirtschaft oder wer dem anderen nichts gönnt kann ihm auch nichts abnehmen . Und dann machen wir Schulden weil das gewisse Leute so vorgesehen haben .

Mirko Pfretzschner | Di, 7. Februar 2017 - 09:45

In reply to by Uwe Dippel

Ich frage mich da immer, was passiert, wenn die Billigprodukte tatsächlich boykottiert werden. Hilft das dem Arbeiter in Bangladesh dann weiter? Oder ist sein Betrieb pleite und der Arbeiter steht auf der Straße? Ich glaube nämlich kaum, dass wegen eines Warenboykotts in Europa die Firma in Bangadesh höhere Löhne zahlt.

Diese Gedanken mache ich mir auch, aber wenn wir alle Produktionsstätten auslagern, verschwinden bei uns Arbeitsplätze und damit Einkommen. Wer geht dann einkaufen? Gehen wir zurück zum Tauschhandel? Nein, was wollen wir tauschen. Und es gibt ja nicht nur Denker und Ingenieure bei uns, deren Ideen an Lizenznehmer verkauft werden könnten.
Nebenbei ist auch die Teilfertigung im fernen Osten von Übel, meine Elektrogeräte mit EU Label sind von sagenhaft schlechter Qualität. Software ok, hardware spottet einfach jeder Beschreibung.

Christop Kuhlmann | Mo, 6. Februar 2017 - 12:51

Der Finanzsektor wird wieder dereguliert, die USA und Großbbritannien setzen erneut auf Deficit Spending und viele europäische Staaten haben damit erst gar nicht aufgehört. Das Kartenhaus bricht irgendwann zusammen, es fragt sich nur wann? Wenn ich lese, dass 80-90% aller Produkte bei Wallmart aus China kommen (ich nehme an der Autor meinte die Non Food Abteilung)und der deutsche Handelsbilanzüberschuss 2016 bei 8-9% BIP liegen düfte, ist der Weg in den Protektionismus vorgezeichnet. Die Frage ist nur, ist die weltwirtschaftliche Integration inzwischen soweit fortgeschritten, dass es den Protektionisten zu teuer wird diese zu entflechte? Dieselbe Frage lässt sich in Bezug auf die Eurozone stellen. Was kostet der Austritt aus dem Euro die Italiener und wieviel die anderen Mitglieder. Solange es darauf keine zuverlässigen Antworten gibt, weiß niemand ob er die Depression herbeiredet, vor der er warnt. Ich schätze, die Komplexität der Weltwirtschaft lässt keine belastbaren Prognosen zu.

Frank Goller | Mo, 6. Februar 2017 - 12:57

Manche Staaten verbrauchen mehr als sie erwirtschaften, die anderen erwirtschaften mehr als sie verbrauchen, man kann sich ausrechnen wie lange das gut gehen kann.

Pierre Tarner | Mo, 6. Februar 2017 - 14:09

Es ist töricht, noch mehr Staatausgaben zu fordern, um die Wirtschaft zu stärken. Als wäre es nicht logisch genug, dass es ja genau die Wirtschaft ist, welche diese "Stärkung" zahlen würde, so würde wahrscheinlich größtenteils Verschwendung finanziert, wie portugiesische Autobahnen ins Nichts... Besser wäre die Liquidierung der Schulden, damit anschließend die Wirtschaft dort produzieren kann, wo es wirklich nötig ist. Kein Bürokrat kann dies derzeit auch nur annähernd exakt vorhersagen.

Peter Goetz | Di, 7. Februar 2017 - 15:15

In reply to by Pierre Tarner

Hört sich gut an, aber wer garantiert dafür, dass es danach nicht mit frischen Kräften weitergeht wie vorher? Der griechische Staat hat das seit Beginn seiner Existenz bewiesen, wie schon König Otto erfahren musste.

Reiner Jornitz | Mo, 6. Februar 2017 - 14:21

Ist es nicht Draghi der die Liquidität vernichtet in Deutschland? Führt er nicht seine Finanzpolitik protektionistisch für die Südländer durch, die keine Lust auf Modernisierung ihrer Länder verzichten um so weiter wursteln zu können wie vor 100 Jahren? Die sparen und hart arbeiten um etwas zu erreichen bestraft werden! und letztendlich Mütti das hart über Generationen aufgebautem Geld 22Mrd. € jährlich zum Fenster herausschmeißt und dann trotz allem wir wegen unserer Wirtschaftsstärke auf schärfste Kritisiert werden. Dann kommt noch eine unsinnige Politik , der die Schuldigen und Auslöser der Krise straffrei gewähren lässt und die Bevölkerung die Zeche dafür bezahlen darf , Griechenland , Deutschland. Seilschaften ermöglichen es auch das nichtsnutzige Politiker trotzdem an die Macht kommen. Wie wäre es denn dem Volk wieder die finanzielle Freiheit zurückzugeben und nicht Billiglöhne zu beziehen und das Alter in Armut zu verbringen.

Albert Schabert | Mo, 6. Februar 2017 - 14:34

so genannt,seitdem negative Folgen auftraten.Merkel nannte sie alternativlos,was nicht stimmt. Es ist nicht so,dass jetzt alle gute Geschäfte machen.Es gibt zahlreiche Verlierer,Abgehängte und Pleitiers in der Industrie und der Landwirtschaft.Die bengalische Näherin bekommt nicht mehr und die deutsche Putzfrau bekommt noch weniger.Es ist ein Kampf mit ungleichen Mitteln.Die Steuern,Lebenshaltungskosten und Subventionen sind völlig unterschiedlich.Die Globalisierung ist ein Experiment mit fragwürdigem Ausgang.

werden vom Establishment billigend in Kauf genommen; das wird als Nebeneffekt betrachtet, um anderen den Reichtum zu sichern. Daher ändert sich auch nichts an den sozialen Ungereimtheiten ("Spaltung der Gesellschaft") in den Industrieländern des Westens.

.... sie dienen nach Marx dem Systemerhalt des Kapitalismus. Er nannte das ein "stehendes Heer" von potentiellen AN, die je nach Aufträgen der U. einsatzfähig sind u. aufgrund des höheren Angebotes als Nachfrage an AN billig sind.

Ohne gesetzlicher Legitimation u. bürokratischem Überbau funktioniert das Ganze nicht. Das hat Max Weber herausgefunden. Sehr niedriger Mindestlohn u. Agenda 2010 ist hierfür das Instrument in D.

In Enwicklungsländern leben viele Ms in der Hoffnung, das sich deren Lebensstandard bessert, bei uns mit der Angst, das er sich verschlechtert. Kapitalisten ist das egal, ihr Geld fließt dahin, wo die Rendite am größten ist.

christiane bohm | So, 19. Februar 2017 - 21:01

In reply to by Torsten Knecht

Nach Marx wäre das auch im Kommunismus nicht anders. Auf die Frage, wer denn im Kommunismus die niederen Arbeiten verrichten würde, denn einen wie ihn mit aristikratischen Neigungen und Gewohnheiten könne man sich dabei nicht vorstellen, entgegenete er: ich auch nicht, aber diese Zeiten werden kommen, aber wir müssen dann fort sein.
Die im Dunkeln, die man nicht sehen will, gibt es in jedem politischen System. Nur im Kommunismus, wegen der räumlichen Abschottung, hat man die Armen besser unter Kontrolle. Das Geld findet überall hin seinen Weg. Im Kommunismus gönnt man dem kleinen Mann noch Weniger als in anderen politischen Systemen. Gut zu erkennen in Kuba. Nur Oben und Unten.

Karin Zeitz | Mo, 6. Februar 2017 - 14:46

ist längst vorbei, was sowohl die Deutsche Bank als auch VW zu spüren bekommen haben. Die diesen deutschen Firmen von den USA abverlangten Strafzahlungen überschreiten die Bußgelder, die dort gegen andere Unternehmen wegen gleichen oder ähnlichen Fehlverhaltens auferlegt worden sind, erheblich.
Das Mantra vom ständig erforderlichen Wirtschaftswachstum halte ich für unsinnig. Man sollte endlich das Augenmerk auf Nachhaltigkeit richten und eine schonende Nutzung der Ressourcen anstatt eines ungehemmten Konsumierens auf Kosten künftiger Generationen fördern.

Willy Ehrlich | Mo, 6. Februar 2017 - 15:21

Eine Situation wie jetzt hatten wir halt noch nicht.
Die EZB gibt unser Steuergeld aus, sorgt aber durch die niedrigen Zinsen für eine außerordentlich preisgünstige Neuverschuldung. Unsere fleißigen Exportunternehmen hoffen weiterhin, dass ihre Kunden auch langfristig ihre Rechnungen bezahlen können. Herr Tsipras fragt sich, warum er seine Bürger mit Steuern belasten soll, wo das Geld für seine Staatsfinanzierung doch uneingeschränkt aus Brüssel kommt. Herr Putin freut sich, dass seine Binnennachfrage von seinem eigenen Volk befriedigt werden muss, was so manchen Russen die Ärmel hochkrempeln lässt und selbst zum Äpfel pflücken treibt. Herr Trump hofft, dass seine bald wieder arbeitende Bevölkerung ihre Bügeleisen wieder selbst produziert; logischerweise zu Preisen, zu denen chinesische Bügeleisen nicht in die von einem Leituntier verunreinigten Staaten geliefert werden dürfen. Und bei uns in Deutschland warten jetzt (fast) alle auf das Grundeinkommen. Das kann ja heiter werden.

Dimitri Gales | Mo, 6. Februar 2017 - 15:26

Das grosse Problem ist doch, dass wir (nicht nur in Europa) eine systemische Krise haben, also eine Permanentkrise, die zahlreiche Faktoren impliziert, darunter auch das marode Eurosystem. Das macht das Ganze so schwierig; Politiker sind ratlos, rudern im Nebel, Ökonomen zuweilen dogmatisch verbohrt. Die Situation ist neu, aber man versucht mit althergebrachten Mittelchen, das System zu retten - so als wolle man einen Schwerkranken mit Vitaminen und Aspirin kurieren. Das wird natürlich nicht gelingen, irgendwann kommt der Crash mit politischen Konsequenzen, die sich bereits in den USA und Frankreich abzeichnen. Fragt sich , wer Gewinner und Verlierer sein wird.

Dr Chris Terry | Mo, 6. Februar 2017 - 16:24

Besorgnisrregend. "And the name on the bullet is ....?
Wenn man sich vorstellt, dass es zu kriegerischen Handlungen zwischen den USA und China kaeme, was waere dann Deutschlands naechster Schachzug?
Wenn man sich das Ganze als Schachspiel vorstellt, sieht es ganz bedrohlich aus.
Welche sind, so betrachtet, Deutschlands uebriggebliebene starke Partner?
Wo bleibt uns dann Europa?

Kostas Aslanidis | Mo, 6. Februar 2017 - 16:29

in einer deutschen Zeitschrift das auch die "Deutschen" auch eine Mitschuld tragen. Sonst hört sich das an wie mit der Dolchstosslegende. Alle anderen sind Schuld. Diese Arroganz stoßt viele an und nicht Neid wie manche behaupten. Gute Leistungen werden gewürdigt, Arroganz nicht. So einfach ist das.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 6. Februar 2017 - 17:09

So kann ich fast nur sagen, dass Manches an dem Artikel nicht stimmt.
Hätte Deutschland sein Geld jetzt, nur angenommen, nicht in Flüchtlinge bei sich investiert sondern vor Ort und ansonsten in die eigene Bevölkerung wäre es noch einmal stärker geworden gegenüber jedem, der das nicht so macht?
Und macht es denn jemand?
Jedenfalls nicht so wie Deutschland.
Deutschland könnte sparen, investieren etc. weil es entsprechende Veränderungen an Arbeitsmarkt und Ökonomie vornimmt.
Kein anderes europ. Land macht das so.
Sie strukturieren sich nicht neu.
Bleibt also jetzt für Länder wie die USA eine noch höhere Verschuldung durch Investitionen ins eigene Land.
Die in andere haben sie schon gerettet.
Wenn man weiss, dass Amis rücksichtslos AAA an sich selbst vergeben, bei realiter ZZZ und anderen ZZZ bei realiter AAA, muss man vor allem Europa stärken und die eigene Wirtschaft, anstatt sich zu sehr von den Amis abhängig zu machen.
Weder Merkel noch Schulz haben das pol. "Kaliber" dafür.

helmut armbruster | Mo, 6. Februar 2017 - 17:19

kann mir das jemand sagen? Ökonomen, Finanzleute, Wirtschaftsjournalisten, Politiker, Unternehmer, Gewerkschafter widersprechen sich.
Dabei kann es doch nur eine Wahrheit geben. In Italien, Griechenland, Spanien und Portugal, schimpft man auf Deutschland. Dabei ist doch völlig offensichtlich, dass der Euro sofort zusammenbrechen würde, wenn D aussteigen würde und dass dann gerade diese Länder wieder zurück fallen würden in ihren Vor-Euro-Zustand, d.h. Inflationsraten von über 20%, Löhne 20-30% unter dem deutschen Niveau u.ä.
Was stimmt denn nun?

Deutschland ist fast perfekt.
Die Schwierigkeiten der anderen sind vor allem hausgemacht, extrem bei den Amis oder den Griechen.
Deutschland hilft enorm und es darf Anforderungen an andere stellen, Mindeststandards zu erfüllen.
Das Deutschlandbashing geht mir sehr gegen den Strich.
Alles in Allem finde ich Schäubles Politik in Ordnung zusammen mit Gabriel waren sie die Stützen des welfare in Deutschland. Man kann es auch freundlicher machen, aber dann kann es genauso schnell kippen. Belgien wurde schon im Rating gesenkt?
Die Amis können das ganz schnell. Man darf vor allem nicht treuherzig in die USA schauen, aber als freundlich-selbstbewußte Partner, nicht in vorauseilendem Gehorsam.
Ob Schulz das stemmen kann?
Hauptsache Merkel wird in der Union durch Schäuble im Zaum gehalten.
Und da kann die CDU noch so lieb rüberkommen, wer so wie Merkel Flüchtlingspolitik macht kennt kein Maß.

Dr. Rainer Berger | Mo, 6. Februar 2017 - 18:31

...und endlich das tun, was sie schon lange hätte tun müssen: mehr im eigenen Land investieren."
Aber genau dies macht sie, der Bund jährlich weit über 20 Mrd., dazu die Kommunen in Wohnraum, die ges. KK in die Gesundheit unserer "Hinzugekommenen", zusammen sicher über 50 Mrd. p.a. Und da diese die Gesamtproduktivität deutlich senken verhalten wir uns doch vorbildlich. Und wenn wir den Kurs fortsetzen lösen wir damit zahlreiche Probleme, die Überbevölkerung unserer Nachbarn, unsere Kultur wird weniger profitorientiert, die Muße der Neuen wird uns anregen nachhaltiger zu leben usf. Nur Rassisten und Nazis vermögen die schöne neue Welt der Davoseliten nicht zu erkennen.

Wo Sie recht haben, haben Sie recht!

Jetzt erschließt sich mir auch endlich der Sinn in dem ganzen Irrsinn: man muss nur denen die hart arbeiten uns sich dafür immer weniger leisten können, die seit Jahren versprochene Entlastung vorenthalten, und dafür jene finanzieren die "neu dazugekommen sind", rein gar nichts haben, und auch kaum jemals etwas beitragen werden, und schon sind alle Probleme gelöst!

Einfach genial ;-)

[Pardon, Spässle g´macht - s´isch ja Fasenacht]

Ernst Laub | Mo, 6. Februar 2017 - 19:00

doch sie sind längst Globalisierungsfreaks geworden und werben nicht mehr für das 0-Wachstum und auch nicht mehr für das qualitative - im Gegensatz zum heutigen quantitativen - Wachstum.
Dabei wäre eine neue Diskussion darüber dringend notwendig…….

Steffen Martens | Di, 7. Februar 2017 - 09:02

Wer die Lösung seines Problems im Heil in der Flucht in überregionale große Lösungsansätze sucht (Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt; die Flüchtlingskrise zugleich als genetische Notwendigkeit, Rentensicherung und Fachkräftezuzug; der Islam als friedliebende und bereichernde Religion; die Globalisierung als Lösung sämtlicher Probleme; Europa im Status Quo als alternativlos, Zensur und fakenews Verbot im WWW; die multiethische Gesellschaft als einzig wahre Gesellschaft) offenbart immer seinen Unwillen oder seine Unfähigkeit zu eigenen Lösungsansätzen.
Auch wenn es mantraartig und mit gleichgeschaltetem medial Einfluss unisono wiederholt wird. Es ist nichts anderes ein Eingestehen des Scheiterns und der Orientierungslosigkeit. Die globale Vernetzung der Welt zu Beginn des 1.WK hat die Welt auch nicht davon abgehalten sich zu zerstören. Und wer sein Heil im Globalen sucht, gebiert sinnlogisch alternative Lösungsansätze, die im Regionalen Veränderungen suchen.

Thorsten Rosché | Di, 7. Februar 2017 - 09:08

Gab es die schon mal im internationalen oder nationalen Geschäft ? Es ist Krieg nur das er nicht mit Waffen ausgetragen wird. Opfer gibt es genug - weltweit !

Ralf Müller | Di, 7. Februar 2017 - 11:43

Der Beitrag gehört zur Rubrik "Qualitätsartikel". Das wesentliche Problem ist zutreffend herausgearbeitet. Die BRD kann zur Problemlösung global wenig beitragen. Aber eines kann sie: endlich aus dem Euro austreten. Die BRD profitiert vom niedrigen Euro. Das ist unredlich und währungsökonomisch systemwidrig. Währungstheorie kennt den unverrückbaren Zusammenhang zwischen starkem Wirtschaftsraum und starker Währung. Die EU ist ein schwacher Wirtschaftsraum mit deswegen schwacher Währung. Die BRD passt da nicht hinein. Sie kanibalisiert den Rest. Zur starken deutschen Wirtschaft gehört eine (eigene) starke Währung. Der Euro kann diese Funktion wegen der anderen Mitglieder nicht haben. Die DM könnte es. Deren Aufwertung würde die BRD nicht schwächen sondern stabilisieren. Es käme wieder zusammen, was zusammen gehört: starke Volkswirtschaft und starke Währung. Anpassungsfolgen gäbe es, aber genau die braucht es doch. Was jetzt ist, ist nicht normal, ist verzerrt, eine Verwerfung.

Christine Sander | Di, 21. Februar 2017 - 16:30

In reply to by Ralf Müller

Herr Müller, niedlich gedacht, wird aber nicht eintreten. Wir würden erst dann profitieren, wenn wir unsere Forderungen auch eintreiben könnten. Sieht aber nicht danach aus. Und wird auch nicht eintreten. Warum sollten die Schuldner ihre Verbindlichkeiten uns gegenüber bezahlen?

Hermann Geisbusch | Di, 7. Februar 2017 - 12:11

Im Mittelalter, als die Welt durch die Entdeckung der Neuen Welt sah, dass in anderen Länder Gold etc. zu holen war, verstärkte sich die Räuberei. Seeräuber im Namen der engl. Krone, Sklavenhandel, Opiumkriege, Beutezüge noch und noch. Heute verurteilt man Konkurrenten zur Zahlung von Milliardenbeträgen wegen Vergehen, die bei denen selbst gang und gäbe sind. Wenn aber mehr Geld ausgibt als man erarbeitet, steht man irgendwann vor dem Ruin. Woher nehmen ohne zu stehlen? Anschreiben lassen ist derzeit das Geschäftsmodell, aber der Zahltag bringt dann das grausige Erwachen. Wieviel Menschen erträgt die Erde und wie können die sich von der Arbeit ihrer eigenen Hände ernähren?

Reinhard Kreis | Di, 7. Februar 2017 - 13:13

ist noch lange keiner drin. Wir reden von freien Welthandel und meinen Sanktionen, Handelsverträge, Bündnisse usw. Das ist alles das Gegenteil von frei. Freier Welthandel wäre sanktionsfrei und ohne langfristige und gruppenbindende Verträge. Die freie Liebe endet auch mit dem Ehevertrag.

Leonhard Bolschakow | Mi, 8. Februar 2017 - 01:58

Wissenschaftler warnen mittlerweile sehr deutlich, dass das Motto "Weiter so" nicht mehr funktioniert. In einem geschlossenen Wirtschaftsraum von Wachstum reden, ist Irrsinn. Global gesehen, werden uns irgendwann die Rohstoffe (Phosphor, Öl, Gas, Wasser usw.) ausgehen. Bei Phosphor wird es richtig dramatisch für die Landwirtschaft. Durch den Klimawandel und die Überbevölkerung entstehen uns weitere dramatische Probleme. Ich glaube, selbst die soziale Marktwirtschaft wird diese Herausforderung nicht bewältigen können. Es sind jetzt ganz andere Lösungen nötig und die Experten meinen damit SOFORT. Eine erneute Deregulierungen der Finanzmärkte, ist meiner Meinung nach, unverantwortlich. Wir Menschen zerlegen uns gerade selbst.

Ralf Müller | Mi, 8. Februar 2017 - 10:25

Putin hat Globalisierung verstanden. Global denken, lokal handeln. Krim, Ostukraine, Syrrien, Putinsky handelt, während andere quasseln. Dieses Quasseln hat Merkel groß gemacht. Viele Bedenken, nichts Tun, aussitzen. Wird schon. WIR schaffen das. Den Piefkes gefällt es. Passt zu ihrer Mentalität. Keine Veränderungen. Wohlfühl-Rentner-Gesellschaft. Alles kann, nix muss. Merkel verteidigt die Komfortzonen, Behaglichkeiten. Piefkes einlullen. Das geht immer. Die BRD redet mit, aber ohne konkrete Folgen. Das lebt sich gut. Was ist dann aber real? 300 BW-Soldaten im Baltikum. Ein Witz? Die Bundeswehr könnte nicht einmal die Separatisten im Donbass aufhalten. Schröder hat gehandelt, war ein Macher. Hat auch Mist gemacht, aber hat gemacht. Globalisierung ist Machen. Merkel redet von Globalisierung. Sie doziert. Der Piefke wird ihr glauben. Er glaubt gern. Nur nicht mehr in der Kirche. Hat ja Merkel. Mutti macht das schon.

Dieter Wenzel | Mi, 8. Februar 2017 - 15:19

Gelten sie noch die Grundsätze des Wirtschaftens in der Großen Welt des Kapitals? In der Tauschwirtschaft wird realer Wert gegen realem Wert getauscht, heute Zahl gegen Ware. Diese Zahl,egal woher, bezahlt Rechnungen Steuern und Banken letztere erschaffen wieder neue größere Zahlen. Die wichtigste Zahl ist ja heute die "NULL" ob in der Politik oder Geldwirtschaft viele Nullen geben großartige Ergebnisse. Der Artikel des Herrn Stelter beschreibt es sehr genau, das ist 2017 ohne alle Ursachen aufzuführen. Die Militärabenteuer der USA in den letzten 60 Jahre mit ihren Kosten hätten jede Nation ruiniert. Sie haben in den letzten 20 Jahren nebenbei auch die Welt nicht stabilisiert und die Erosion an den Werten des Westen angefeuert. Etwas weniger Militärausgaben und viel mehr Infrastruktur wäre den USA gut angekommen. Etwas früher ihren Vasallen in der EU zu sagen ihr zahlt und leistet mit auch.

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