Bildergalerie der Bundespräsidenten - Unterwegs für Deutschland

Frank-Walter Steinmeier wird heute zum Staatsoberhaupt gewählt. Seit Bestehen der Bundesrepublik ist er der zwölfte Bundespräsident und wird von seiner außenpolitischen Erfahrung profitieren können. Wie seine elf Vorgänger die Republik geprägt haben, sehen Sie in unserer Bildergalerie

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Frank-Walter Steinmeier macht heute das Dutzend voll. Elf Präsidenten brachte die Bundesrepublik seit 1949 hervor. Eine Frau war nicht darunter. Allerdings hat sich die Frequenz der Wechsel deutlich beschleunigt. Allein in den vergangenen zehn Jahren zogen vier Männer in das Schloss Bellevue in Berlin ein. Bei Steinmeier ist die Wahl schon vorher entschieden. Die Stimmen von SPD, CDU, CSU und FDP gelten als sicher, seine vier Gegenkandidaten werden dagegen nicht viel ausrichten können. 

Doch der Wahlausgang bei der Bundesversammlung war nicht immer bereits im Vorhinein bekannt. Christian Wulff benötigte 2010 drei Wahlgänge, bis sich eine Mehrheit der 1244 Mitglieder der Bundesversammlung für den Wunschkandidat von Kanzlerin Angela Merkel gefunden hatte. Es folgte einer der tiefsten Abstürze in der deutschen Politik. Wie es ihm und den anderen Präsidenten ergangen ist, erfahren Sie in unserer Bildergalerie, auf Reisen mit den deutschen Bundespräsidenten.

(Bilder: picture alliance)

Reiner Jornitz | So, 12. Februar 2017 - 12:50

Es ist schon frustrierend , wo wir mit unserer Demokratie hingekommen sind. Da wurde im Vorfeld von der SPD , CDU , FDP der zukünftige Bundespräsident auserkoren. Bei ZDF und ARD wurde Steinmeier Schof fiert und herausgestellt, als gäbe es unter den 82 Millionen Einwohner nur ein Repräsentant. Die vier anderen Bewerber sind nicht ein einziges Mahl vorgestellt worden. Fazit die Bundesversammlung hätte man sich sparen können und ist zum Fake verkommen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall! sagt man als Sprichwort! Für Angela Merkel ist die Nominierung Steinmeiers eh die größte Niederlage die man sich vorstellen kann. Aber der Bundesbürger ist wach geworden und merkt wie es um unsere Führung und Land geht.

Christa Wallau | So, 12. Februar 2017 - 13:46

Meines Erachtens sollte der Präsident unseres Landes weiter weg von der aktuellen Politik stehen, also viel unparteiischer und bürgernäher sein. Ansonsten können ohnehin im Amt befindliche Politiker (Kanzler und Ministerpräsidenten der Länder) - die Aufgaben des Präsidenten zusätzlich übernehmen, indem sie sich diese abwechselnd teilen. Dann brauchen wir keinen eigenen, teuren
Präsidenten, hervorgegangen aus eine Wahlversamlung, welche die Parteien besetzen, bzw. zusätzlich einige Präsidenten im Ruhestand mit hohen Folgekosten.

Eine gestandene Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, vom Volk auf Lebenszeit (oder zumindest auf 10 Jahre) gewählt, die sich wirklich nur den Deutschen u. ihren Anliegen verpflichtet fühlt u. sich nicht zu ihrem Richter aufwirft (So wie Gauck: "Hell- und Dunkeldeutschland"!), das müßte in meinen Augen ein echter Repräsentant (oder eine
Repräsentantin) der Deutschen im In- und Ausland sein. Außerdem müßte das Volk ihn (oder sie) selber wählen dürfen.

Bingo de Gorona | So, 12. Februar 2017 - 15:19

Bei 17 Mio. Armen im Land halte ich dieses Amt leider überflüssig. Und sucht in Lammert-Rede ein Hetzjagd auf Trump schon wieder, kann ich leider nicht folgen. Bei den Teilnehmer habe ich niemand gesehen, der unser Willkommens-wahnsinn widerspricht und deshalb ist für mich nicht demokratisch und nicht legitim.....

Rolf Pohl | So, 12. Februar 2017 - 16:44

....Nein! Kostspielige Ernennung nach Parteienabsprache innerhalb arithmetischer Ordnung wie vorgefertigter Wahl-Festlegung.

Nicht schlimm, doch keineswegs eine Wahl. Eben das disqualifiziert dieses Amt schon ab dem ersten Tag. Daran ändern auch die über 1.200 bestellten Wahl-Personen nichts.

Schmidt Norbert | Di, 14. Februar 2017 - 10:59

Gehörst Du zum Establishment,
dann wählst Du unser`n Präsident.
Gehörst Du aber nicht dazu,
Dann schaust Du nur beim fernseh`n zu.
Noch`n Gedicht:
Bist aber nur ein kleiner Mann,
dann läßt man Dich zur Wahl nicht ran.
Gehörst Du aber zur Elite,
Dann wähl auch ruhig mal `ne Niete.
Noch`n Gedicht:
Wenn sie Dich zum Volke zählen,
Pech gehabt, Du darfst nicht wählen.
Wirst Du als Star oft ferngesehen,
Bist bei der Wahl dann gern gesehen.

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